Lonely Planet – Die Welt

Aktuell könnt ihr bei mir ja, wenn ihr auf Instagram am #machdasUFOfertigKAL teilnehmt zwei Bücher gewinnen. Zum einen Lonely Planet – Die Welt, zum anderen German Roamers. Der KAL läuft noch bis zum 31.01.2018 und es wird ausgelost unter jedem, der den Hashtag #machdasufofertigKAL nutzt. Die Verantwortung für das Gewinnspiel liegt allein bei mir und der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Das Gewinnspielbuch wurde gesponsort vom Dumont Reisebuchverlag.

Aber kommen wir zum Buch, neben der Ausgabe, die ich verlose, habe ich nämlich auch eine für mich und die gebe ich NIEMALS wieder her.

Aber fangen wir vorne an.

Lonely Planet Reiseführer schätze ich sehr, ich finde, ihnen haftet immer so ein wenig Backpacker-Freiheits-Nomaden-Duft an und sie sind häufig sehr viel mehr auf junge Reisende ausgelegt, als andere Reiseführeranbieter, auch wenn sich da auf dem Markt gerade einiges tut.

Da Buch hat das übliche Lonely Planet Format und ist natürlich deutlich dicker, als jeder andere Reiseführer. Das Wackelbild vorne drauf ist gelungen und zeigt je nach Kipprichtung die westliche oder östliche Hemisphäre, das gefällt mir, ich mag solche netten kleinen Spielereien.

Meine Rezension bezieht sich auf die zweite Ausgabe dieses Mammut Reiseführers.

Vorne befindet sich ein Inhaltsverzeichnis. Beginnend mit dem Kapitel „Einmal rund um die Welt“, „Weltkarten“, „Gut zu wissen“, ‚Wie wär’s mit?“ und Reiserouten. Danach folgen in alphabetischer Reihenfolge die Länder dieser Erde, angefangen mit Afghanistan, über Brunei Darussalam, Macao, Pitcarininseln und Thailand bis nach Zypern. Am Ende des Buches befindet scih ein Register und die Danksagung.

Sehr gut hat mir die alphabetische Gliederung gefallen, die es einfach macht auch unter 221 Ländern, zu finden, was man sucht. die Länder sind alle farblich gedruckt und so erkennt man auf welchem Kontinent sie sich befinden, falls man dies nicht weiß. Auch das fand ich gut, denn ich kann noch ziemlich sicher sagen, dass der Oman in Asien ist, Guam hätte ich aber zum Beispiel nicht sicher verorten können und Vanuatu hab ich tatsächlich noch nie gehört. Da fand ich den Farbcode für Africka, Amerika, Antarktis (ok, da befindet sich nur Antarktika, aber wir wollen ja vollständig sein), Asien, Australien/Ozieanien und Europa sehr gut.

„Rund um die Welt“ ist ein kurzes Vorwort, das Lust aufs Reisen macht sich auf Sehenswürdigkeiten, Städte und Naturwunder allgemein bezieht. Danach folgen Weltkarten (topografisch und politisch), die aber wirklich nur der groben Übersicht dienen. Hat mir aber gefallen, da ich zur Navigation ohnehin eher eine App nutze, als eine Karte.

Im Abschnitt „Gut zu wissen“ gibt es alles an Fakten, was man sich als Weltreisender wünscht, eine Übersicht über Zeitzonen, Wechselkurse (grob), zu den gesprochenen Sprachen, notwendige Visa oder Reisedokumente. Nice to know und recht allgemein gehalten, es wäre aber ja auch schwierig hier für die ganze Welt allgemein gültige Fakten nieder zu schreiben.

„Wie wär’s mit“ hilft einzusortieren, was einen interessiert, was man tun möchte und erwartet.

So gibt es hier die Kategorie „Wie wär’s mit Strandparadiesen?“, „…kulturellen Events?“, „…Abenteuer?“, „…Naturwundern?“ und einigem mehr. Dazu passend werden dann Reiseziele genannt und kurz umrissen. Um zu planen, was man sehen möchte, wohin man reisen möchte und was man erleben will, fand ich das sehr praktisch und eine Nette Art sich den teilwese ja doch sehr fremden Ländern zu nähern.

Dann folgt ein Abschnitt mit Reiserouten für die Reise auf jeweils einem Kontinent. Genaue Zeitangabe, Start und Zielpunkt und Vorschläge für Zwischenstopps. Leider hier sehr kurz gehalten, das hätte ruhig ein wenig intensiver beschrieben werden können. Von 2- 6 Monaten Reisezeit ist alles dabei.

Anschließend kommt der Haupteil, jedes Land wird kurz vorgestellt, die wichtigsten Fakten vermittelt und Highlights beschrieben. In einem kleinen Kästchen wird die beste Reisezeit genannt, was ich ein wirklich gutes und übersichtliches Feature fand. Dazu eine Karte und das war es auch schon. Jedem Land wird mindestens eine Doppelseite gewidmet, vielen Ländern auch mehr. Hier wird sich wirklich auf die notwendigen Fakten und Empfehlungen beschränkt. Die Informationen sind absolut ausreichend, um sich einen groben Überblick zu verschaffen und zu entscheiden, will ich dorthin oder will ich es nicht. Genau dafür ist das Buch aus meiner Sicht auch super geeignet. Die Reiseplanung über mehrere Länder hin weg und über verschiedene Kontinente länger am Stück. Für Details zu bestimmten Ländern, wenn man sich dann entschieden hat, wo die Reise hingehen soll, kann man sich sicherlich noch weitergehende Literatur besorgen, aber um abzustecken, was man sehen will, in welche Richtung es gehen soll und zur Vermittlung erster Informationen fand ich den Lonely Planet wirklich super. Mich hat er auf jeden Fall animiert auch mal outside the box zu denken und über Reiseziele nachzudenken, die eher nicht auf der normalen Ferienliste stehen.

Mir hat der Lonely Planet „Die Welt“ wirklich extrem gut gefallen. Das ist ein Nachschlagewerk und sicher auch für ältere Kindere bereits toll, sich anzusehen, was es auf unserer Erde alles gibt.

Daumen hoch, ganz große Empfehlung.

Traumhafte Tücher häkeln und stricken – Tanja Osswald und Sabine Fritz

Ich hatte ja versprochen, dass ich jetzt, wo ich krank bin und nicht bloggen kann, ein paar fertige Beiträge mit Rezensionen automatisch veröffentlichen werde, die eigentlich für später geplant waren. That’s Life…

Gestern habe ich mit „Die beste Stadt der Welt Köln/Berlin“ den Anfang gemacht, heute geht es mit „Traumhafte Tücher häkeln und stricken“ von Tanja Osswald und Sabine Fritz weiter.


Von Tanja habe ich vor einiger Zeit schon mal berichtet, da ging es um ihr Buch „Häkeln„.

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An Tanjas Designs schätze ich vorallem die immer modernen Designs und die sehr coole Optik, die mit verstaubten alten Häkelsachen von Oma rein gar nichts mehr zu tun hat. Ich bin ja eher nicht die Häkelbiene, wenn ich auch zum Handarbeiten erstmal über das Häkeln wieder hin gefunden habe, aber Tanjas Sachen machen mir immer wieder Spaß und gefallen mir gut.

Ihre Mitautorin Sabine Fritz kannte ich tatsächlich gar nicht, habe sie aber auf der Bonnkreativ zufällig getroffen, wo sie mit ihrem Wollladen „Freche Wolloase“ einen Stand hatte.

Im Buch ist Tanja für die Häkeltücher und Sabine für die Stricktücher zuständig.

Das Buch ist über BoD verlegt worden und über jede Buchhandlung oder Amazon bestellbar.

Ich persönlich bin ja eher kein Fan von Books on Demand, kann aber verstehen, dass man sich für ein Nischenprodukt, wie ein Handarbeitsbuch für diese Variante entscheidet. Dem Käufer sollte allerdings klar sein, dass er hier zum verhältnismäßig hohen Preis ein Taschenbuch mit sehr einfacher Bindung erhält. Das ist der Tatsache geschuldet, dass eben in geringer Auflage produziert wird und die Autoren die Kosten selbst tragen und kein Verlag mit Lektorat und großer Marketingabteilung zwischen geschaltet ist. Mich persönlich hat das hier in diesem Fall nicht gestört.

Das Buch enthält 19 Anleitung für komplette Tücher, damit rechnet sich für mich der Preis wieder und ist vollkommen in Ordnung. Alle Anleitungen sind mit Bildern versehen, so dass jeder kompliziertere Arbeitsschritt sehr gut erklärt wird. Bei den Tüchern ist für jede Schwierigkeitsgrad etwas dabei, Anfänger wie Fortgeschrittene werden hier fündig. Dabei erfolgt die Aufteilung anhand der benutzten Garne. Zu jeder Garnsorte gibt es mindestens ein Häkel- und ein Stricktuch.Für Mohair, Seide und Lace sogar ein wenig mehr.

Die Anleitungen sind immer mit einem guten Bild des Tuches versehen, so dass man vorher genau sieht, wie es hinterher aussehen wird. Außerdem sind die Erklärungen sehr gut und leicht verständlich, Begriffe und Abkürzungen werden im hinteren Teil des Buches erwähnt. Neben dem ausgeschriebenen Teil der Anleitung, findet sich auch eine Häkel- oder Strickschrift bei den Anleitungen. Hier ein kleiner Kritikpunkt von mir, die Symbole der Strick- und Häkelschrift waren selbstgewählt und für mich so nicht geläufig, daher hätte ich mir jeweils immer eine Erklärung an der Strick- / Häkelschrift gewünscht, damit ich nicht nach hinten blättern muß, wo sich die Legende der Symbole befindet. Hat man sich darauf aber einmal eingelassen, kommt man gut mit den Schriften klar. Ich als Brillenträgerin, hätte sie mir hier und da etwas deutlicher oder größer gewünscht, aber das ist Genörgel auf hohem Niveau.

Gut fand ich die genauen Angaben zum Garn, welches natürlich immer aus den Färbetöpfen der „frechen Wolloase“ stammt. Natürlich kann man auch jedes andere Garn nutzen, aufgrund der detaillierten Angaben kann man sich das dann schön überlegen und aussuchen. Gut finde ich auch, dass immer die Endgröße des Tuches nochmal in cm angegeben ist, so kann man bereits absehen, ob es ein großes oder eher kleines Tuch wird und ob man die Form auf diese Art mag.

Sehr gut fand ich auch, dass verschiedenste Tücher, Loops und Schalformen im Tuch vorkommen, es handelt sich also nicht nur um Dreieckstücher, sondern wirklich hübsche uns ausgefallene Formen, die dennoch sehr tragbar erscheinen.

Die Druckqualität der Bilder ist aus meiner Sicht sehr gut. Sie sind hell genug und man kann die Farben und detaillierten Muster gut erkennen.

Nach dem Anleitungsteil findet sich ein gut bebilderter Technikteil im Buch, wo besondere Techniken noch mal genau erläutert werden. Das hat mir sehr gut gefallen und war leicht verständlich erklärt und die Bilder sind hier wirklich sehr gut und auf den ersten Blick zu erfassen, worum es geht.

Mir hat vorallem der Loop „Scholar“ gefallen, außerdem der Möbiusschal „Prinzessin“ und das Tuch „von Katzen umschmeichelt“. Wer sich vorher alle Tücher mal ansehen möchte, es gibt für alle eine Seite bei Ravelry, die man leicht findet, wenn man nach Tanja Osswald oder Sabine Fritz sucht.

Wer also 19 schöne Tuchanleitungen sucht, Häkeln und Stricken möchte, der ist hier sicher gut aufgehoben. Kleinere Abstriche muß man eben bei der Buchbindung machen, was ich aber gerne tue, weil hier eben das Geld direkter an die Autorinnen fließt, als bei einem großen Verlagshaus und diese auch deutlich mehr Arbeit mit dem Buch hatten. Hier steht kein großes Fototeam dahinter, kein Lektorat und auch kein Designer oder Layouter, das wurde hier alles mit viel Liebe selbst gemacht und das spürt man auf jeder Seite. Trotzdem ist es absolut professionell, Fehler oder Schnitzer sind mir beim Lesen nicht aufgefallen und die Bilder und das Layout sind stimmig.

Die beste Stadt der Welt Köln / Berlin

Ich persönliche schätze ja Reiseführer der etwas anderen Art, so fand ich zum Beispiel ja „Mach’s in Köln“ super oder auch 50 Maps New York.

Seit kurzem gibt es von Marco Polo die „Beste Stadt der Welt“-Reihe Berlin, Köln, Stuttgart, Wien, München und Frankfurt kann man da kaufen. Ich habe Berlin und Köln hier liegen. Weil Köln meine Wahlheimat ist und Berlin zu den Städten gehört, die ich einfach unwahrscheinlich mag. Na gut auch ein bißchen, weil es so schön zu unserem neuen Podcast dem Frickelcast paßte, bei dem ja ich aus dem Kölner Umland sende und Stefanie Feierabendfrickeleien aus Berlin zugeschaltet ist.

Ich habe mir also „Die beste Stadt der Welt – Köln“ und „Die beste Stadt der Welt – Berlin“ angesehen. (Affiliate Links)

Aufgebaut sind die Bücher ähnlich wie die normalen Marco Polo Reiseführer, nur ein wenig netter und hübscher designed, mit weniger Augenmerk auf die typische Touristik und etwas frecher und jünger in der Sprache. Außerdem fehlt die übliche Übersichtskarte am Ende, stattdessen gibt es einen sehr coolen und schön gestalteten Wandkalender mit Veranstaltungstips. Das ist aus meiner Sicht sehr gelungen und gefällt mir gut.

Im Einband finden sich die 10 Marco Polo Insider Tipps, für Köln beispielsweise eine Kaffeerösterei, ein Wellnesstempel und Streetfood, für Berlin das Essen im Nilpferdhaus des zoologischen Gartens, Base Flying und Spätstück. Ihr merkt, diese Reiseführer sind ganz klar eher auf jüngeres Publikum ausgerichtet.

Innen drin ist der Reiseführer in 7 Teile aufgeteilt. Alltagshelden Montag bis Freitag, Feieralarm, Wochenende – ganz gediegen, unterwegs mit, Hunger? Gegessen!, Essen? geht auch und zu guter Letzt „Die Jahreszeiten im Stadtviertelcheck.

Man startet also mit den Alltagshelden, da geht es los mit Frühstückslocations mit dem gewissen Etwas, Lunchtime, Kaffeekatsch und dem Abendessen. Die Tipps hier waren alle samt sehr aktuell, sehr gut und nicht zu abgehoben teuer. Viele der Vorschläge aus Köln, „Zum scheuen Reh“, „Zeit für Brot“, Roonburg und co empfehle ich selbst häufig. Die Empfehlungen für Berlin waren mir fast alle neu, was ich als sehr erfrischend empfand, als immer wieder die gleichen Empfehlungen in jedem Reiseführer zu lesen.

Es folgt der Feieralarm, der sich gliedert in Grundlagen schaffen, Vorglühen, Clubhopping, Mädelstour und noch ein paar Rubriken mehr. Auch hier findet man neben den Klassikern, wie Wurst Willy, auch neuere Empfehlungen, etwas schade fand ich, dass man sich hier teilweise wiederholt und Empfehlungen aus dem ersten Abschnitt erneut benennt, das wäre nicht nötig gewesen.

Sehr gut haben mir hier die Vorschläge für Feiertouren gefallen. Wo startet man, wo geht man wann hin, wo kann man wirklich lange tanzen, das war wirklich sehr cool und schön gezeichnet.

Im Abschnitt Wochenende – ganz gediegen geht es weiter, leider hier für mich sehr Foodlastig, da hätte es ruhig auch ein wenig Kultur geben dürfen. Schön hingegen die Ideen für einen Regentag, da war aus meiner Sicht für jeden was dabei. Ähnlich cool auch die Vorschläge für Ausflüge außerhalb der Stadt.

Im Abschnitt „Unterwegs mit…“ ist man wieder kreativ, mit den kleinen Monstern, den Schweigermonstern, Hasi oder auch den Freunden, für alles gibt es Ideen. leider auch hier für mich zu viel Essen. zu wenig Kultur und Unterhaltung, das ging nochmal besser, finde ich. Essen ist wichtig, keine Frage, aber eben nicht alles.

Auch im Abschnitt Hunger? Gegessen! Geht es wieder ums Essen, sicher nicht schlecht und mit sehr guten und auch außergewöhnlichen Empfehlungen, von denen ich mir sehr viele notiert habe. Hier gibt es dann aber auch Empfehlungen zur sportlichen Betätigung. Sehr gelungen.

Besonders habe ich mich hier auch das Munchs Hus zu finden, wo ich ja schon zweimal Speisen war und es war echt fantastisch. Sehr sehr lecker, eine große Empfehlung für alle Berlinbesucher. Oder auch in Köln das Fishermans und Josephs, beides eher für den größeren Geldbeutel, aber sehr gut. Enttäuscht hat mich, den vierten König nicht zu finden, das für mich derzeit beste Restaurant in Köln.

Kurz, ein sehr foodlastiger Reiseführer, der sehr modern gehalten ist und vorallem für junge und hippe Reisende oder auch Einheimische ausgelegt ist, die ihre Stadt neu entdecken wollen. Mir hat das wirklich sehr gut gefallen, hat meinen Geschmack getroffen und trotz kleinerer Mäkeleien würde ich das als Vorbereitung auf eine Reise oder auch als kleines Mitbringsel absolut empfehlen. Vorallenm das Design fand ich sehr ansprechend. Das lockert auf und macht Spaß.

An jedem verdammten Sonntag 14.01.2017

Strickstrickhurra

Im Rahmen des #machdasUFOfertigKAL hab ich den Poncho des Grauens beendet. Sobald ich wieder fit bin, gibt es einen Blogpost zu dem Monster… Schaut doch mal bei Instagram, da sind ganz viele richtig fleißig. Unter dem Hashtag werden euch alle UFos angezeigt.

Das nächste UFO sind die September Socken des Kieler Wolle SockenClubs. Mal sehen. ob ich die noch schaffe im Januar.

Außerdem liegt das GeheimGeheimSupergeheim hier und guckt mich böse an, weil ich nicht weiter stricke…aber es hat mich gezankt. Zanken ist nicht nett. Wer zankt, wird nur langsam weiter gestrickt.

Garnkäufe / Stoffkäufe

*guckt zu Boden und schweigt sehr lange*

Vielleicht hat jemand etwas beim Strickfuchs gekauft. Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht hat jemand das auch nur geträumt. Ich bin nicht sicher….. *hust*

Außerdem hat niemand Niccistoff gekauft, niemand, wirklich nicht.

Und ein Podcastmikrofon hat auch niemand bestellt.

Genäht

Nix genäht. Zwei Karnevalsröcke gucken mich strafend and…. ich streck ihnen mal kurz die Zunge raus.

Entdeckt

Kennt ihr schon den Frickelcast? 

Frau Feierabendfrickelein und ich haben unser Podcastprojekt gestartet und am Montag ist die erste Folge online gegangen. Ehrlich, wir haben gedacht, es hören uns vielleicht 10-20 Leute zu. Die Statistiken sagen aber, dass wir da ziemlich daneben lagen. Der Podcast ist bei Itunes auf Platz 9 im Bereich Kunst eingestiegen und er ist bei Instagram in aller Munde. Wir haben uns so sehr gefreut, wie viele von euch unsere verschickten Postkärtchen gepostet haben, genau das hatten wir uns gewünscht. Dankeschön dafür. Das ist so unfassbar nett und die ganzen tollen Rezensionen bei Itunes und Facebook sind auch der Hammer. Danke dafür.

Für alle, die noch nicht reingehört haben, macht doch mal, wir freuen uns und die nächste Folge erscheint, sobald ich wieder bei Stimme bin. Ihr könnt ihn über Itunes hören, aber auch direkt auf der Homepage www.frickelcast.com.

Außerdem hat die Wollmeise ein neues Meisenkit herausgebraucht. Ein Strickmuster entworfen von Frau Feinmotorik. Ein großes hübsches Dreieckstuch und eine Mütze passend dazu. Gestrickt wird beides aus zwei Strängen Wollmeise Pure. Strickmuster und passendes Garn bekommt ihr ab dem 26.01.2017 bei der Wollmeise. Bei Ravelry ist das Muster bereits zu sehen, schaut mal hier: Klick! Das ich ein bißchen stolz auf unsere Dritte bei #diedreivomblog bin, muß ich wohl nicht sagen, oder? Wie sieht es bei euch aus? Werdet ihr euch das Kit gönnen?

Naja

Als wäre es bei uns nicht schon streßig genug, liege ich mit einer Pneumonie im Bett, huste mir die Lunge aus dem Hals und habe keine Stimme, dafür schönes warmes Fieber. Ich bin weder hilfreich für meine Schwester gerade, noch für sonst irgendwen, ich bin nämlich hoch ansteckend. Not funny…. Really not Funny…

Sportlich

Ich bin vom Bett zum Bad gegangen und glaube, das war ungefähr mit einem Marathon gleichzusetzen. Mindestens.

Geguckt

Nix geguckt, ich fiebere munter vor mich hin und alles was flackert oder irgendwie leuchtet, macht mich ganu wuschig.

Gehört

Ich habe ein paar Podcasts gehört.

Zum einen ist die neue Folge von Nahtzugabe 5 cm online gegangen. Die war wieder sehr schön mit Muriel und Chrissy und ich hab gerne zugehört. Es gab viele Ideen und Anregungen für den Start ins Nähjahr 2018. Sehr gerne würde ich mich am Morgenmantelsewalong beteiligen, aber das ist wohl grad eher nicht möglich… seufz.

Dann habe ich den Lila Podcast gehört, darin ging es vorallem um Simone de Beauvoir, Julia Korbik war zu Gast und hat ihr neues Buch Oh Simone vorgestellt. Das hat mich interessiert und unterhalten. So ein bißchen hüpft mein feministisches Herz ja doch immer, wenn Simone hervorgezogen wird. Die mag ich einfach sehr, während mir andere Altfeministinnen ja eher einen Schauder über den Rücken laufen lassen.

Außerdem habe ich den Podcast „Die urbane Spinnstube“ mit Distelfliege gehört und mich über ihren Faserverzückten Jahresrückblick gefreut, so sehr, dass ich selbst einen geschrieben habe. Meinen findet ihr hier: Klick!

Auch den Ausfasernd Podcast habe ich mir angehört und würde mich wirklich freuen, wenn sie ihren Vorsatz einhält 2018 ein wenig öfter zu podcasten. Das wäre schön, ich höre ihr nämlich gerne zu. Diesmal hat auch sie sich den Faserverzückten Jahresrückblick alt Thema genutzt. Übrigens könnt ihr auch mit machen und auf euren Blogs Podcast ebenfalls die Fragen beantworten dann Distelfliege Bescheid geben. Was es zu gewinnen gibt, erläutert sie hier: Klick!

Als ich dann nicht mehr so gut zuhören konnte, aber trotzdem Langeweile hatte, habe ich mir die neue Folge des Young in the 80s Podcasts angehört. Da ging es um 007-James Bond in den 80ern und es war toll. Ich konnte in Erinnerungen schwelgen und hatte wirklich Spaß beim Zuhören.

Gelesen

Nichts gelesen.

Gegessen

Auch nix gegessen… ach doch, Hellofresh wurde geliefert und der Mr hat gekocht. Wer mal testen will, bekommt mit dem Code ZBCUE4 20 Euro Rabatt auf seine erste Box und ich bekomme auch einen kleinen Bonus.

Eigentlich wollte ich mit den Damen der Bücherei essen gehen, daran war nicht zu denken, die Damen waren daher ohne mich unterwegs. 😦

Unternommen

Nichts.

Gezockt

Nichts.

Goodkarma

Mal was Regionales, nämlich eine Initiative unserer Pfarrgemeinde, die mir sehr gefällt und die ich immer wieder gerne bei den Aktionen unterstütze. Häufig stehen die Sammler vorm Edeka und man kann seine Spende einfach abgeben. Man kann aber auch ehrenamtlich helfen oder Gel spenden, schaut mal hier: Klick!

Der faserverzückte Jahresrückblick

Der faserverzückte Jahresrückblick
1. Dein Craftingjahr 2017 – wie wars?

  • Erzähle von deinen Projekten – am besten 1-2 bemerkenswerte herauspicken.

Sehr gerne gestrickt habe ich mein Perlmusterjäckchen von Rosa P. als Teststrick. Das ist fantastisch geworden und gefällt mir sehr. Es gibt kein Strickstück, das ich öfter tragen würde.

Als Zweites würde ich meinen Joji Locatelli Starting Point auswählen, der trotz sehr großer Zweifel wegen meiner MädchenBonbonFarbwahl ein absolutes Lieblingsteil geworden ist.

  • Was hast du Neues gelernt oder ausprobiert in diesem Jahr?

Die liebe Caro von Caros Fummeley hat mir beim Addi Blogger Treffen Spinnen mit der Handspindel beigebracht, was mir wirklich viel Freude macht und woran ich unbedingt weiter arbeiten sollte. Bloß ist die Zeit so knapp bemessen, seufz.

  • Für wen hast du dieses Jahr gestrickt/gehäkelt/gewebt…

Für die Zwillinge, die im März geborden wurden habe ich Deckchen gemacht.

Für Bernd und Petra gab es Mützen und ein paar Socken, so wie für ein paar Kollegen. Außerdem hat Susanne meine Honeybees favourite Beanie zu Weihnachten bekommen.

Für Feinmotorik und Feierabendfrickeleien gab es den Caracol Buttonhat. Und für die Schwiegermama den Schwiegermama Schal. Meine Tante hat den BelAirSchal bekommen und meine Mama einen Rosewater und meine Hinata hat sie auch.

Außerdem natürlich für mich.

  • Lieblingsdesigner_in 2017?

Mir gefallen die Strickmuster von Rosa P. in diesem Jahr sehr gut, außerdem konnte mich der Starting Point von Joji Locatelli echt begeistern.

Melanie Berg und Maschenfein haben ebenfalls eine große Rolle bei meinen Strickstücken gespielt.

Bei den Socken wäre die Kieler Wolle mit ihrem Sockenabo zu erwähnen, das mir wirklich gut gefällt und natürlich das Soxxbook von Stine und Stitch.

  • Was war für dich in Sachen Events und Treffen los dieses Jahr?

Edinburgh war fantastisch. Das Yarncamp war ein echtes Erlebnis und ich bin froh bereits jetzt Karten für dieses Jahr zu haben. Bei Berlinknits war ich zwar leider mal wieder verschnupft und krank, aber es war dennoch superschön. Da hab ich auch Distelfliege gesehen, es aber nicht geschafft mich zu ihr durch zu kämpfen, nächstes Mal.

Das Addi Bloggertreffen war auch ein ganz tolles Erlebnis aus dem sich unfassbar schöne Kontakte ergeben haben. Ebenso wie das Nähbloggertreffen in Köln. Außerdem hat mir das Gänseessen von der Maschenkunst gut gefallen, da werde ich wohl weitere Events besuchen. Auch das Garnfest in Köln war vermutlich toll, Dank totalem Knockout wegen postpunktionellem Kopfschmerz nach Lumbalpunktion, habe ich da aber überhaupt keine Erinnerung mehr dran. Auch die H&H war natürlich toll.

  • Was sind deine Crafting-Pläne für 2018?

Wir haben ja unseren Podcast gestartet und ich hoffe, dass wir den so pflegen können wie geplant. Hört doch mal rein in unseren Frickelcast!

Für April ist der nächste #diedreivomblogKAL geplant, diesmal mit ganz tollen Kooperationspartnern (ui ihr werdet staunen!) und meinem ersten eigenen Design. Dazu werde ich im Februar noch Teststricker benötigen und ich bin ganz aufgeregt. Ich würde auch gerne noch mehr Muster designen und da werden wir mal schauen, wie sich das so entwickelt, ich habe nämlich ein paar sehr abgefahrene Ideen. 🙂

  1. State of the Stash
  • Mehr oder weniger? Und wie kam es?

Sehr viel mehr, breiten wir den Mantel des Schweigens darüber, es waren schwere Taschen von Edinburgh nach Köln.

  • Lieblingsgarne und Neuerwerbungen 2017?

Sehr gefallen hat mit La Fee Fil, das hat mich wirklich sehr überzeugt. Außerdem habe ich Samelin Dyeworks neu entdeckt und finde ihre Farben und Garne fantastisch. Den Kieler Wolle Sockclub hab ich bei den Mustern ja schon erwähnt und möchte es bei den Garnen nochmal tun. Außerdem hat mir Buttjebeyys Yeti sehr gut gefallen und bei Edencottage habe ich mich auch doof und dusselig gekauft. Fantastisch auch die Farbverläufe von Bilum und das selfstriping Sockyarn von Stray Cat Socks hat mich auch hingerissen.

  • Wie gehts 2018 weiter?

Hoffentlich ein bißchen Stashabbau, sieht im Moment aber nicht danach aus. (Versteckt die ItoKonen hinterm Schreibtisch)

  1. Bunt Gemischtes
  • 3 schöne Dinge 2017

Ich bin Patentante der Zwillinge geworden.

Der Mann ist glücklich.

Ich habe keinen Hirntumor, kein Alzheimer, keine MS und auch sonst nichts Ekelhaftes, auch wenn diese Feststellung 6 Monate des Jahres 2016 gekostet hat.

  • 3 nicht so schöne Dinge 2017

Die Mama der Zwillinge hat Brustkrebs.

Ich war auf 8 Beerdigungen.

Eine Lumbalpunktion werde ich nie wieder über mich ergehen lassen. NIE wieder.

  • Buch des Jahres?

Zwei rechts, Zwei links von Ebba Drolshagen.

  • Film/Serie des Jahres?

Life in Pieces und Supernatural   (klick!!!)  und (KLICK!!)

  • Musik/Song/Album des Jahres?

Ich hab mir ein paar der Top 100 Videos für 2017 gerade reingezogen und muß sagen, entweder werde ich echt alt oder davon haut mich nichts um…. mein typischer Befehl an Alexa ist eigentlich immer nur „Spiel Musik der 90er“. Daher nur dieses eine Remake KLICK!

  • Wie hat es – falls vorhanden – mit dem Motto für 2017 geklappt?

Kein Motto, keine Vorsätze, NIEMALS… Jahresrückblick 2016 findet ihr hier: KLICK!

  • Wenn du ein Motto für 2018 hast, was wird das sein?

Nope, Nix Motto…