An jedem verdammten Sonntag 28.05.2017

Strickstrickhurra

Ich stricke weiterhin mit am MysteryKAL von Jojilocatelli und habe nun auch den 3. Teil schon fast fertig. Es geht weiter mit den Dreiecken und ich hoffe, da kommt noch ein bißchen was anderes, sonst fände ich es tatsächlich etwas langweilig. So gefällt mir der Ansatz ganz gut, allerdings ist es mir tatsächlich weiterhin etwas zu bunt… aber warten wir mal ab, wie es weiter gehen wird.

Garnkäufe / Stoffkäufe

Ich war sehr brav und habe nichts gekauft.

Genäht

Genäht habe ich meine Liva von Rosa P., aber ich hab für euch insgesamt drei Blogposts freigeschaltet: EinsZwei / Drei

Entdeckt

Den Onlineshop von Wolkenseifen. Die haben superschönes Zeug und da werde ich unbedingt bestellen müssen. Konzept und Produkte gefallen mir sehr gut, sowas gut durchdachtes spricht mich immer an und die Shopgestaltung ist auch wirklich hübsch. Kennt ihr das schon?

Außerdem bin ich über eine Instagram-Werbeanzeige bei „The Bird who told“ gelandet und bin ziemlich hin und weg von deren Postern und Karten. Was meint ihr? Mal ausprobieren? Oder hat von euch schon wer da bestellt?

Naja

Sonnenbrand. Wir waren mit der freiwilligen Feuerwehr auf Wandertag, ja, es war sonnig, aber wir waren eigentlich nur im Wald und ich war eingecremt mit 50+. Trotzdem seh ich auch jetzt 3 Tage später immer noch aus, wie ein Indianer. Sonnenbrand, im Gesicht, auf den Armen, seufz. Ich bin einfach so schrecklich sonnenempfindlich, das ist gemein!

Sportlich

3 Mal Yoga. Muß reichen.

Geguckt

Ich hab die Woche über die erste Staffel von „Good Girls revolt“ geschaut und war ziemlich angetan. Das hat Spaß gemacht, war interessant und spannend und hat mir sehr gefallen. Außerdem war ich hin und weg von den „Kostümen“. Die Kleidung der 60er/70er war einfach super schön und ich hab ganz viel Näh-Inspiration aus der Serie gezogen. Von mir also eine ziemlich große Empfehlung, hat mir gefallen und hatte durchaus Tiefgang.

Gehört

Ich habe drei Folgen Staatsbürgerkunde gehört. Zum einen über den Urlaub und Verkehrsmittel, die Folgen fand ich beide spannend und sehr interessant. Ich mag es, wie seine Mutter sich immer über ihre Erinnerungen freut und kritisch aber dennoch nostalgisch von der DDR-Zeit berichtet. Die Dritte Folge ging über den Comic Mosaik, das fand ich weniger spannend, vorallem, weil ich den Comic halt nicht kenne, habe es trotzdem fertig gehört und unter Allgemeinbildung verbucht.

Dann habe ich Stephen King / Richard Bachmann „Menschenjag“ gehört. War unterhaltsam und nicht schlecht, hatte allerdings logische Lücken und Fehler, die ich von King so eigentlich nicht gewohnt bin, alles in allem fand ich es daher dann doch eher enttäuschend.

Dann habe ich eine Folge Klubbing laufen lassen. Felix Lobrecht las aus „Sonne und Beton“, ein Buch, das eigentlich schon fest auf meiner „To read“-Liste stand, der Autor hat aber leider ein so ungehobeltes Auftreten an den Tag gelegt und wie es dieser Schlag Mensch leider oft tut verwechselt er Respektlosigkeit mit Coolness, das ging gar nicht. Mike Lit konnte nicht eine Frage stellen, auf die er keine dämliche Antwort bekam. Mag sein, dass andere das lustig finden, ich finde es albern. Man wird als Autor zum Interview geladen, man möchte sein Buch promoten, dann sitzt da ein Interviewer, der sich durchaus Mühe gibt und kluge und gute Fragen stellt und dem rotze ich erstmal meine Lustlosigkeit hin und führe ihn vor, sorry, kein guter Stil. Kein Buch für mich. Dazu schafft es der überhebliche Herr Autor leider nicht auch nur einen Satz geradeaus zu sprechen oder das Wort KRASS nicht inflationär zu verwenden, er „vergißt“ Artikel, stottert herum, mag der Aufregung geschuldet sein, weiß ich nicht, aber irgendwie erwarte ich bei jemandem, der standup-Comedy macht, dass er das drauf hat und bei jemandem, der ein Buch schrieb, deutlich mehr. Dann erklärt er sehr stolz, dass seine Lektorin, über die er sich dann nochmal schön lustig macht, weil die in ihrer Kleinstadt natürlich keine Ahnung von der großen weiten Welt in Berlin haben kann, natürlich nur handwerkliche Fehler korrigieren durfte, an seinem Stil und seiner Art durfte sie nichts verändern. Schätzchen, genau das ist die Aufgabe einer Lektorin. Sie soll nicht deine Schreibe korrigieren, sie korrigiert, Fehler, keinen Stil. Das war ein wenig amüsant, zeigt aber, wie wenig Lobrecht sich mit seinem „neuen Job als Autor“ auseinander gesetzt hat. Als er dann auch noch erzählt, dass er so gänzlich cool und unvorbereitet zur Lesung angereist ist, dass er sich das Buch erstmal schnell kaufen mußte, weil er es nicht dabei hatte, war für mich der Drops komplett gelutscht. Sorry, du willst deine Bücher an die „gehobene Mittelschicht“ verkaufen, denn deine Ghetto-Asis würden sie doch nicht lesen, die haben selbst genug erlebt, die brauchen deine Erzählungen nicht und dann trittst du so auf? Zeigst mit jedem Satz deine Verachtung für alle, die in deinen Schuhen nicht gegangen sind und erwartest, dass von denen dafür auch noch Geld ausgegeben wird? Danke nein und viel Erfolg wünsche ich auch nicht. Das ist schlicht lächerlich. (Ihr merkt, der hat mich echt aufgeregt.)

Außerdem gab es eine Folge Fadentext und eine Folge Wollgespräche auf die Ohren.

Gelesen

Ich begleite weiter die Omma und ihre Huren, habe aber auch das Toskana Kochbuch durchgestöbert. Rezension findet ihr hier: Klick!

Gegessen

Hier wurde wege des Wetters viel gegrillt und im Garten gefuttert. Das muß man ja ausnutzen, wenn es hier mal so richtig fein warm ist.

Unternommen

Wandertag mit der Feuerwehr, einmal schön durchs Drachenfelser Ländchen, außerdem Wein trinken und Fußball gucken.

Gezockt

Baldurs Gate, ich bin zwar wieder auf Kurs, mir fehlt zum Abschließen der letzten Quest aber ein dusseliges Tagebuch, das ich auch irgendwie nicht finden kann… seufz. Sehr ärgerlich. Mal sehen, ob ich das noch irgendwie hingebogen bekomme.

Goodkarma

Ich hab diese Woche beschlossen Menschen einfach mal schöne Dinge zu sagen. Die Bäckereiverkäuferin mit der tollen Flechtfrisur bekam gesagt, dass ihre Frisur wunderschön ist. Die Ältere Frau mit der tollen Kette bekam ein Kompliment für die Kette, selbst vollkommen Fremde an der Ampel habe ich angesprochen und einfach mal was Nettes gesagt, das fällt gar nicht schwer und jeder der Angesprochenen hat danach gelächelt, hat sich also gelohnt! Warum nicht einfach mal sagen, was man sich sonst nur denkt?

Jeans-Liva 

Seit ich vor einer Woche auf dem Stoffmarkt war, spukt in meinem Kopf eine Idee herum.

Ich vernähe ja sonst für Kleidung fast ausschließlich Jersey oder zumindest elastische Stoffe, ich gehöre nämlich zu den Absteckfaulen und Schummlern. Jersey kann ich meist auch ohne Abstecken nähen und ich kann wunderbar schummeln, ein bißchen ziehen, damit es paßt, sowas mache ich. Ich weiß, jetzt verdreht jede Maßschneiderin ganz furchtbar die Augen und schimpft mit mir, aber mein Gott, ich nähe nicht, damit alles perfekt ist, sondern damit es mir gefällt und ich Spaß dabei habe und da gehört ein bißchen Mogeln dazu.

Bei der Idee, die ich im Kopf hatte, war aber klar, dass ich nicht Schummeln können würde und vorallem, war klar, dass ich einen nicht wirklich elastischen Jeansstoff für ein Muster vernähen wollte, das eigentlich auf elastischen Stoff ausgelegt ist.

Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Also habe ich am Wochenende einfach eine Liva von Rosa P. zugeschnitten. Meine Liva aus Sweat habe ich auf Größe 32 zugeschnitten. Da ich ja diesmal aus recht wenig elastischem Stoff nähen wollte, habe ich das Muster auf eine Zwischengröße zwischen 32 und 34 vergrößert. Ich habe mich für die Variante mit halblangem Arm und Beleg am Ausschnitt entschieden.

Außerdem wollte ich unbedingt rote sichtbare Ziernähte.

Ich habe also am Saum unten und am Halsausschnitt doppelt mit einem Zierstich abgesteppt und an den Ärmeln einfach.

Außerdem habe ich an den Taschen kurz einmal mit dem Zierstich drüber gesteppt.

Während des Nähens hatte ich immer Angst, dass sie vielleicht doch zu eng ist. an den Ärmeln ist es auch fast ein wenig knapp geworden, die mußte ich etwas mehr kürzen, damit sie am Ellebogen nicht zu eng waren. An allen anderen Stellen sitzt die Liva perfekt. Sie ist schön bequem und fühlt sich toll auf der Haut an. Der Stoff mußte aber unbedingt sehr gut versäubert werden, da er bereits beim Nähen ein wenig anfing aufzuribbeln. Mit meinem Overlockstich auf der normalen Nähmaschine habe ich das aber sehr gut stoppen können.

Ich mag das Kleidchen wirklich sehr und werde es heute auf unserem Ausflug mit der freiwilligen Feuerwehr anziehen. Vielleicht bekomme ich den Mann noch zu Tragefotos überredet, dann werde ich das ergänzen.

Die Liva ist wieder ein Kleidchen für den Jahressewalong von Fräulein An und natürlich geht es damit ab zum RUMS!

Habt ihr eigentlich auch schon eine Liva genäht?

Zeigt doch mal, was ihr gezaubert habt? Ich freu mich über Anregungen für weitere Livas.

So und hier sind Tragefotos! 


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Me Made Mittwoch! Aber bitte mit Farbe! 

Als kleines Teaserbildchen hatte ich euch meine maritime La Silla ja schon gezeigt. Heute zum MeMadeMittwoch zeige ich euch, was ich am Samstagmorgen schnell genäht habe, bevor es zu meiner Schwester und ihrer Rasselbande ging. Auf dem Foto trage ich zur La Silla eine rote Strumpfbuxe von Calzedonia und meine blauen Pumps von Guess, die in meiner Zalon-Box waren.

Diesmal habe ich uns Mädels ausstaffiert und zwar gab es für mich die La Silla als Kleid und mit Kapuze aus schönem Ankerstoff von Staghorn in rot, weiß und grau, sowie aus einem Panel vom Stoffmarkt. Online bekommt ihr die Matrosenmädchen auch, ich hab sie hier zum Beispiel gefunden: klick!

Für meine Nichte gab es ein Raglanshirt von Mamahoch2 aus den Miniresten in Größe 68 und ohne Hals- und Ärmelbündchen. Und für meine Schwester habe ich eine Liv in Größe 40 aus den gleichen Stoffen genäht.

Für die sichtbaren Nähte habe ich meinen Schneeflöckchen Zierstich verwendet, der ist soooo schön. Garn war wie immer aus dem Snaply-Nähkoffer.

Ich hatte vom Panel 1,5 Meter und von denn anderen Stoffen jeweils einen Meter, damit bin ich sehr gut hingekommen und habe noch Reste (von den Matrosenmädchen allerdings nicht), mal sehen, was ich daraus bastele.

Na? Sehen wir gut aus im Partnerlook? Es tut mir leid, dass ich die süße Zwergnase verdecken muß, ich freue mich auch immer, wenn ich Kinderfotos im Netz sehe, weil ich sie gerne ansehe und schön finde. Ich werde jedoch keine Fotos meiner Nichten und Neffen hier einstellen, zum einen, weil ich nicht weiß, ob sie das möchten und sie sich noch nicht selbst äußern können und diese Entscheidung komplett erfassen können, zum anderen, weil es schlicht nicht nötig ist. Das süße Shirt sieht man ja auch so. Wir zwei Partnerlooktussis! 🙂

Der Ankerjersey ist wirklich wunderbar weich und angenehm zu tragen, die Wäsche und auch der Trockner konnten ihm nichts anhaben, er hat schön die Form und Größe beibehalten. Er ließ sich fantastisch vernähen und fühlt sich toll auf der Haut an. Ich fühle mich in meiner La Silla wirklich sehr wohl und auch die Kapuze fällt trotz des dünnen Stoffes sehr schön und nicht zu sackig. 

Ich hab das Kleidchen diesmal ein bißchen länger als üblich gemacht, so dass es mir schön bis ans Knie reicht, die knalligen Farben sind schon auffällig genug, da muß ich nicht auch noch viel Bein zeigen, fand ich und mir gefällt das Ergebnis überraschend gut, entgegen meinen Erwartungen sehen meine Beine nicht sehr kurz aus, sondern wirklich hübsch. Die La Silla kann man also auch gut ein paar cm länger nähen, wenn man möchte.

Schön finde ich ja die Kapuzenvariante, hier hab ich einen schön warmen Hals, ohne eingeengt zu werden oder mich zu warm zu fühlen.

Das gefällt mir gut und diesmal hab ich es sogar geschafft, nirgendwo die Anker in die falsche Richtung zeigen zu lassen, das krieg ich ja sonst leider nicht immer hin. Einen Moment nicht aufgepaßt und schon hat man falsch zugeschnitten. Das ist mir diesmal wirklich nicht passiert. (ausnahmsweise)

Die Liv hab ich in der Variante mit Puffärmelchen und Rollkragen genäht, wobei ich den Rollkragen etwa 4 cm schmaler gemacht habe, damit man nicht so viel Stoff um den Hals hängen hat und damit ich passend zuschneiden kann und nicht anstückeln muß. Meine Puppe ist ja etwas kleiner, daher hängt das Shirt etwas lockerer.

Auch hier habe ich an den Ärmelchen auf Bündchen verzichtet, und habe lediglich eingeschlagen und mit dem Zierstich abgesteppt. Mir gefällt das sehr gut und der Stich ist sogar ein wenig elastisch.

Die Matrosenmädchen gibt es übrigens in verschiedensten Ausführungen und Farben, das gefällt mir sehr und ich ärgere mich, nicht mehr mitgenommen zu haben. Der weiße Teil des Stoffes ist allerdings relativ durchscheinend, daher trage ich unter dem Kleid ein Unterkleidchen, damit man meine Wäsche nicht durchschimmern sieht.

Die Farben kommen toll raus, was meint ihr? Ich bin total begeistert und mag mein Knallerkleidchen sehr.

Mit dem Beitrag hopse ich dann ebenfalls zum Jahressewalong von Fräulein An, denn die La Silla paßt natürlich zum Thema „Kleiderwahl!“

Das Raglanshirt ist wirklich flott genäht, da meine Schwester letztes Mal aber die Halsbündchen etwas eng fand und ich noch immer nicht gelernt habe, wie ich Druckknöpfe anbringe, gab es diesmal einfach einen eingeschlagenen Saum. Paßt wackelt und hat Luft. Die Sache mit den Druckknöpfen könnte ich allerdings wirklich mal in Angriff nehmen. Seufz. 

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In your face!

Spätestens seit dem Wochenende und meiner Zuschneide-Orgie ist klar, dass ich der La Silla von Schnittgeflüster verfallen bin. Die Kleidchen sind einfach super schön, praktisch, bürotauglich und trotzdem schick und weiblich und mit dem richtigen Stoff wird ein fantastischer Eyecatcher daraus.

Ich habe wie schon bei La Silla eins, zwei, drei und vier mit dem Flamingo  in Größe 34 genäht und die Nahtzugabe weggelassen. Ich bin halt wirklich sehr sehr klein und so sitzt es bei mir sehr gut.

Ich habe mich wieder für den kleinen Stehkragen und die etwas längere Version entschieden, dafür jedoch die Ärmel auf Ellenbogenlänge gekürzt.

Genäht habe ich aus Jersey von Stoffversand4u. Hier muß ich sagen, die haben wirklich super schnell geliefert und meinem Päckchen lagen 4 passende Knöpfe zum Stoff bei. Das war erschwinglich, flott und sehr nett, kann ich empfehlen.

Der Stoff ließ sich super verarbeiten, behielt beim Waschen Farbe und Form und hat sogar im Trockner eine gute Figur gemacht. Beim Zuschnitt muß man lediglich darauf achten, dass das Gesicht auch dort liegt, wo es hingehört. Ich habe für das Kleidchen genau einen Rapport benötigt, eine Hälfte ist mit dem Gesicht bedruckt, die andere neutraler und kann daher für Rückenteil und Ärmel benutzt werden. Ich hatte hier trotz Muster überraschend wenig Verschnitt.

Die La Silla ist wirklich sehr schnell genäht, mittlerweile brauche ich mit Zuschnitt knappe 50 Minuten und das Kleidchen ist fertig. Dabei nähe ich ohne Overlockmaschine, nur mit meiner Husqvarna.

Hier ein paar Tragefotos für euch, achtet bitte nicht auf meine Frisur, ich kam grad aus dem Bür und war so müde, dass da selbst meine Make-up-App nicht mehr viel retten konnte und wenn meine Fusselhaare einmal nicht so wollen, wie ich, dann wollen sie das so richtig nicht und lassen sich ohne Haarwäsche auch nicht überreden irgendwie in Form zu bleibe und dazu hab ich direkt oben auf der Stirn so einen verkackten (sorry, das kann man nicht milder ausdrücken, wirklich nicht!) Wirbel. Ehrlich, wer da ein Mittel gegen kennt, dass man nachmittags nicht immer so aussieht, wie ich hier auf dem Bild, bitte zu mir. Haarspray, Haarlack, Gel, Puder, nutzt alles nichts, bis Mittags ist alles in Ordnung und Nachmittags spielt der Haarwirbel Schachtelteufel auf meinem Schädel.

Im Büro hab ich übrigens gern bequeme Schuhe an, da schätze ich gute Ballerinas sehr, die sind bequem und es läßt sich auch viel in ihnen hin und her laufen.

Ich trag zu den La Sillas übrigens immer Strumpfhosen von Calzedonia, die gibt es in den verschiedensten Farben und sie haben einen schönen breiten Bauchbund, der nicht einschneidet und sich unter dem Kleidchen nicht abzeichnet.

Dieses Kleidchen hier kann man auch lässig mit der Lederjacke kombinieren.

Ich bin sehr zufrieden und tänzele mal beim Creadienstag vorbei und diesen Monat habe ich dann sogar schon zwei Postings bei Fräulein Ans Jahres Sewalong, das Maithema ist ja immer noch die Kleiderwahl.

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Toskana – eine kulinarische Liebeserklärung

Spätestens seit einem fantastischen Urlaub mit meinen Freundinnen Frau Fussi und der Maschenprobenuschi vor einiger Zeit im wunderschönen Greve bin ich der Toskana und ihren Speisen verfallen, nichts schmeckt so lecker, nichts duftet so gut und egal wie viel Mühe man sich gibt, nie schmeckt es so fantastisch, wie auf einem Weinberg an diesem schönen Flecken Erde. Ein bißchen neidisch schaue ich daher den beiden Damen dabei zu, wie sie gerade bei einem Wanderurlaub durch die Garfagnana ihre Wege suchen.
Trotzdem kann man es ja immer wieder versuchen, das Urlaubsfeeling nach Hause zu holen, die Geschmäcker auch hier zu erreichen und einfach nur geschmackvoll zu kochen.
Das Kochbuch „Toskana – eine kulinarische Liebeserklärung“ kommt sehr hochwertig ausgestattet mit einer Leinenhaptik auf dem Einband daher und liegt schwer in der Hand. Die Verarbeitung ist sehr gut, leider ist der Einband natürlich sehr empfindlich, so dass ich es nicht direkt auf der Anrichte liegen habe, sondern auf den Esstisch stelle, zur Sicherheit.
Jetzt habe ich oben Kochbuch geschrieben, das wird dem Band aber nicht komplett gerecht, denn „Toskana“ geht über ein eigentliches Kochbuch weit hinaus. Neben den wirklich guten Rezepten finden sich Anekdoten kurze Bemerkungen und Bezüge auf das Leben der Autorin, Zitate und wunderschöne Bilder sowohl des Essens, als auch der Landschaft.

Das Buch ist in folgende Abschnitte gegliedert:
– Mein Leben in der Toskana
– Die Speisekammer sinnvoll ausstatten
– Antipasti
– Gnocchi und Pasta
– Heise Suppen
– Fleisch und Wein
– Gemüse
– Snacks
– Süßes, Obst und Kaffee
Am Ende findet sich ein übersichtliches Register, das beim Wiederfinden und Orientieren behilflich ist.

Im gesamten Buch gefällt mir der persönliche Touch, den die Autorin den Rezepten und dem Buch verleiht sehr gut, sie schreibt über Familie, Landleben und Liebe und zeigt sehr offen Bilder von sich und ihrer Familie.
Das gefällt mir, sowas mag ich sehr. Natürlich kann man sich bei einem Kochbuch auf die reinen Rezepte beschränken, ich mag es aber so viel lieber, es ist einladend und gefällt mir sehr.

Das Kapitel über die Ausstattung der Speisekammer fand ich interessant und praktisch, nicht alle Tipps würde ich umsetzen, aber ein paar Ideen kann man sich dort zur Haushaltsorganisation auch als souveräne Hausfrau noch abschauen.
In der Regel gibt es zu jedem Gericht mindestens ein Bild, auch das entspricht meinen Wünschen, ich möchte mir nämlich vorstellen können, wie das Gericht im fertigen Zustand aussehen soll. Ich bin da eins ehr optischer Mensch, ich brauche das einfach.

Nachgekocht habe ich bisher die Sardellen in Zitrone, den Salat aus weißen Bohnen und die Birnen mit Honig und Zitrone.
Jeder der Gerichte ist einfach und rasch zu kochen, man benötigt überraschend wenige Zutaten und diese bekommt man sehr gut im Supermarkt Mir ist im ganzen Buch keine Zutat über den Weg gelaufen die ich nicht auf dem Markt, Biomarkt oder Supermarkt erhalten würde.
Das gefällt mir, dazu sind die Mengenangaben sehr passend, so dass auch mein immer sehr hungriger Mann entsprechend satt wird.
Ich mag das Buch wirklich gerne, man kann schön darin stöbern, Kochen damit lernen, aber auch als erfahrener Koch noch Ideen und Anregungen finden. Ob man für Bruschetta jetzt wirklich das 100ste Rezept braucht, kann ich nicht beurteilen, aber mich hat das Buch inspiriert und angeregt.

An jedem verdammten Sonntag 21.05.2017

Strickstrickhurra

Ich habe beim Joji Locatelli Mystery Kal mitgestrickt und Clue 1 ist an einem Dreieck fertig, Clue 2 am zweiten Dreieck. Es läuft also gut und macht Spaß.

Zwischendurch hatte ich sogar ein bißchen Zeit, weiter am Poncho des Grauens zu stricken. Klick!

Garnkäufe / Stoffkäufe

Garn hab ich keines gekauft, dafür habe ich Stoff bei Stoffversand4u bestellt, weil ich den Druck so super fand. Der Stoff ist schon angekommen und sogar schon vernäht.

Genäht

Ich war sehr fleißig diese Woche, vorallem am Mittwoch hatte ich einen Motivationsschub und habe jede Menge zugeschnitten diese Woche. Auf dem Foto seht ihr von links nach rechts eine La Silla von Schnittgeflüster, die ich auch schon fertig genäht habe, der Blogpost wird vermutlich Mittwoch erscheinen. Eine Liva von Rosa P. aus Jeansstoff. Ein Burdaschnitt, wie ich ihn hier schon mal genäht habe: Klick! Eine La Silla für eine Freundin, das Shirt Liv für meine Schwester, passend zu meiner La Silla und ein Raglanshirt von Mamahoch2 passend zu den Outfits meiner Schwester und von mir für das Nichtenkind, außerdem ein Pullover für mich nach dem Pattydoo Schnitt Lynn. Vorne liegt die fertige La Silla aus dem Stoff von Stoffversand4u.


Außerdem habe ich Anfang der Woche meinen Flamingo genäht.

Entdeckt

Diesmal hab ich den Stoffversand4u entdeckt, da hatte ich vorher noch nicht bestellt, die haben aber wirklich grandiose Stoffe, eine fantastische Auswahl und der Versand dauerte keine 48 Stunden. Hut ab, das war richtig flott. Kann ich nur empfehlen.

Naja

Ein Migränetag, ich will mich ja gar nicht beklagen, ich hab es ja zur Zeit ganz gut im Griff, aber nötig war das nicht, wirklich nicht. Dazu hab ich immer noch Heuschnupfen, der darf gerne auch wieder weggehen, dahin wo er hergekommen ist. Ansonsten gibt es aber nichts bzw. nur wenig zu nörgeln.

Sportlich

Ich hab ein paar Mal Yoga gemacht mit meiner Asana Rebel App, da bin ich echt immer noch zufrieden mit, cooles Teil!

Geguckt

Wenig, weil wenig Zeit. Ich habe aber die 5. Staffel Homeland beendet, die mir wirklich sehr gut gefallen hat und überlege nun, was ich als nächstes schaue, Empfehlungen gerne zu mir.

Gehört

Gehört habe ich, wegen vieler langer Autofahrten sehr viel.

Zum einen zwei Folgen piqd über die re:publica bzw. Vorträge und Diskussionen dort. Die haben mir sehr gut gefallen, speziell die Diskussion zum bedingungslosen Grundeinkommen fand ich spannend, vorallem natürlich, weil sie mich in meiner Meinung, dass das grober Unfug ist, bestärkt hat.

Außerdem hab ich mich, vorallem weil meine Mutter sich da große Sorgen gemacht hat, mittels Filterblase zum Wanna-Cry-Angriff fortgebildet. Mama ist mittlerweile ja schon echt fix im Internet unterwegs, aber sowas macht ihr dann immer Angst, große Angst, sie hat auf ihrem Rechner nichts, wirklich gar nichts an Daten, das irgendwie wichtig oder interessant wäre, trotzdem ist das Ding abgesichert wie Fort Knox, damit diese Daten (Telefonrechnungen, private Fotos, etc.) niemand klaut. Sollte jemand irgendwo einen Artikel, Kurs oder sonst was Sinnvolles haben, das meiner Mutter diese Angst vor allem, was ihr überhaupt nicht gefährlich werden kann, nehmen könnte, wäre es sehr lieb, wenn ihr mir das mitteilt, ich bin mit meinem Latein mittlerweile am Ende und habe keine Lust mehr auf Paßwörter, auf die nicht mal die NSA kommt und Sicherheitsstufen, die jegliche sinnvolle Nutzung des Rechners ausbremsen.

Um Wannacry ging es teilweise auch bei der Lage der Nation, bei der ich mich mal wieder über die Einstellung zu unserer Exekutiven schwarz geärgert habe, grundsätzlich ist das ja immer alles ganz fundiert, was die Herren da so von sich geben, aber beim Thema Staatstrojaner und Quellenüberwachung waren die Herren so furchtbar vorurteilsbeladen und weltfremd, da mußte ich mehrfach in die Tischplatte beißen, das hat mit der Realität der Exekutive einfach nichts zu tun, wirklich nicht. Nein.

Außerdem habe ich die letzten 5 noch ausstehenden Folgen von Stayforever gehört, damit bin ich dort jetzt auf Stand und warte auf das Erscheinen der nächsten Folge. Speziell die Folge zur Pizza Connection hat mir sehr gefallen, das Spiel habe ich so oft und so lange gespielt und natürlich war ich immer der Scheich! Geld regiert das Game!

Ich habe außerdem bei Geeky Girls Knit reingeguckt, bin aber noch nicht richtig überzeugt, ich geb Ihnen noch zwei Folgen, dann entscheide ich, ob ich das weiter gucken möchte oder nicht. Irgendwie ist ihr Humor nicht so ganz meiner.

Eine Folge von Handgemacht gab es auch, während ich genäht habe, diesmal also nicht im Stau oder beim Putzen, das war wesentlich angenehmer.

Zu Hause habe ich Elena Ferrantes „Meine geniale Freundin“ bei Audible beendet und während ich über das ganze Buch hinweg gut unterhalten wurde, war ich vom Ende einfach etwas enttäuscht, nun geht die Reihe ja noch weiter und ich bin grad unschlüssig, ob ich weiterhören möchte. Außerdem hatte ich während des kompletten Buches wirklich Probleme, das Ganze zeitlich einzuordnen, das wirkte so gar nicht, als befänden wir uns wirklich in den 50ern, sondern wirkte deutlich weiter in die Vergangenheit versetzt, während manche technische Details dann so wirkten, als wären wir doch bereits in den 80er oder 90ern. Irgendwie hat mich das gestört. Eine komplette Rezension, wird es noch geben, sobald ich Zeit habe.

Dann bin ich ebenfalls bei Audible mit Stephen Kings Menschenjagd gestartet, ich bin gespannt, bis jetzt (ca. 1 Stunde gehört) gefällt es mir sehr gut.

Gelesen

Der Freund der Toten durfte endlich rezensiert werden und ich war ja schon beim Lesen total begeistert, das hat mir wirklich gut gefallen. Das war schräg, skuril und abgefahren. Fazit: Lesen!

Außerdem habe ich „Birthday Girl“ von Murakami gelesen, die Rezension findet ihr hier: Klick!

Gegessen

Hier war wieder Hellofreshwoche. Wenn ihr mir was Gutes tun wollt und selbst einen Gutschein für Hellofresh erhalten möchtet, nutzt einfach meinen Gutscheincode: ZBCUE4

Diesmal hat mir eigentlich alles geschmeckt, aber speziell das Putengeschnetzelte mit Apfel war außergewöhnlich lecker und hat auch dem Mann super geschmeckt.

Außerdem waren wir im Upper Curst auf dem Bonner Talweg, die Mädels haben Fish n Chips gefuttert und ich hatte Scones mit Clotted Cream. So gut!

Anschließend waren wir noch im Cafe von & zu und haben ein wenig Gin probiert.

Und ich hab bei Fisch Meyer Sushi gegessen, das war lecker.

Unternommen

Es war wie jeden zweiten Dienstag Bonner Stricktreff. Kommt doch gerne dazu, wir freuen uns immer auf neue Gesichter. Organisiert wird das Ganze über Ravelry. Allerdings sind wir ein Stricktreff! Kein Strickkurs, wir haben alle unsere eigenen Projekte dabei und ja, wir helfen bei Problemen, aber wir möchten keinen Strickunterricht geben. Hier findet ihr alles zu unserer kleinen Gruppe: Klick!

Dann war ich auf Verwandtschaftsbesuch in der Heimat und das war es auch schon.

Gezockt

Ich zocke mich tapfer weiter durch Baldurs Gate 1, bin mittlerweile in Baldurs Gate angekommen und muß zugeben, ein wenig aus dem Auge verloren zu haben, was ich eigentlich tun soll… mal sehen, ob das noch klarer wird. Im Moment laufe ich etwas planlos durch die Stadt und erfülle Aufgaben.

Goodkarma

Patreon ! Ich habe einige meiner bevorzugten Podcasts bei Patreon unterstützt und finde das eine sehr gute Möglichkeit etwas von dem Spaß und der Freude, die ich beim Hören empfinde, an die Macher zurück zu geben, allerdings muß ich mich damit definitiv noch ein weni auseinandersetzen, denn alle habe ich dort noch nicht gefunden, ich werde da also noch nachziehen, sobald ich mich damit näher auseinander gesetzt habe. Hier werde ich auch immer mal variieren, hier ein bißchen mehr monatliche Spende, dort ein bißchen weniger, wie es gerade paßt. Mich würde interessieren, wen ihr so bei Patreon unterstützt, vielleicht finde ich ja noch was, wo man sinnvoll und gut investieren kann?

Drei Beispiele:

Stayforever

Handgemacht Podcast

Frau Lila

 

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Birthday Girl 

Haruki Murakami ist ja mein uneingeschränkter Liebling, der Gute kann sich schriftstellerisch so einiges leisten und ich bin immer glücklich mit seinen Texten. Bei Birthday Girl handelt es sich zum einen um eine Kurzgeschichte und zum anderen um einen kleinen Essay von Murakami, der sich Gedanken über Geburtstage macht.

Beides war auf die jeweils eigene Art spannend und interessant.

Birthday Girl regt die Fantasie an, läßt den Leser im Dunkeln tappen und sorgt dafür, dass man sich Gedanken über seine eigenen Wünsche und Ziele macht und was deren Erfüllung für einen bedeuten würde und ob diese wirklich so positiv sein wird.

Dabei wird man, wie üblich bei Murakami ziemlich gequält als Leser und letztlich am Ende mit seinen Überlegungen allein gelassen, wer so etwas nicht schätzt, sollte hier besser die Finger vom Büchlein lassen, wer aber solche kleinen Spielereien eines Autors zu schätzen weiß, der wird hier sehr viel zwischen den Zeilen finden.

Die Illustrationen von Kat Menschik tun ihr übriges dazu, dass man von diesem Buch wirklich anregend unterhalten wird und sich gerne auf Murakamis Überlegungen einläßt.

Natürlich ist man als schneller Leser sehr flott durch diesen kleinen Leseband durch, ich schätze aber auch die schöne und schnelle Unterhaltung hin und wieder und habe dieses kleine Büchlein wirklich sehr genossen.

 

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Der Joji Locatelli MysteryKAL

Schon seit fast einer Woche läuft der Joji Locatelli MysteryKAL.


Ein Knit along, bei dem wir jede Woche eine Fortsetzung des Patterns erhalten, keiner weiß, wo die Reise hingehen wird. Alles was feststeht, ist, dass es ein Wrap wird, also eine Art breite Stola. Man benötigt 5 Farben in Fingering stärke und es gibt keine verkürzten Reihen und kein Brioche (JUCHU!!!)

Ich habe mir von Lanade 5 Farben Mechita ausgesucht und gewickelt und konnte daher letzten Freitag pünktlich starten. Vorher habe ich mit Jojis Schema ermittelt, welche meiner Farben wo hingehört.

Meine Farben sind:

Natur, Water Green, Lotus, English Rose, Sabiduria.

Jeder der einzelnen wöchentlichen Clues wird zweimal gestrickt, so dass man also zwei identische Teile am Ende erhält. Das hätte ich zugegeben ganz gerne, etwas früher gewußt, dann hätte ich die Stränge Wolle direkt geteilt.

Naja, so geht es auch gut.

Ich habe beide Teile auf 4er Rundstricknadeln und bin sehr gespannt, wie es morgen weitergehen wird.

Damit ihr auf dem Laufenden bleibt und entscheiden könnt, ob ihr noch einsteigen wollt, oder nicht, werde ich euch hier auf dem Blog auf dem Laufenden halten.

Bisher bin ich mit meiner Farbwahl zwar ganz glücklich, habe aber etwas Sorge, dass mir das alles zu unruhig wird. Da ist auf den ersten Zentimetern ja schon ne Menge los mit Lochmuster und Rippenmuster und Farbwechsel. Na wir werden sehen…

Strickt von euch wer mit? Zeigt doch mal, wie weit ihr so seid, oder welche Farben ihr gewählt habt.

Unter den Hashtags #startingpointmkal und #jojimysterywrap werdet ihr fündig bei der Suche nach weiteren Mitstrickern und Fotos.

Natürlich springe ich auch hiermit zu „Auf den Nadeln“ bei Maschenfein!

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Der Freund der Toten

Noch nie, habe ich für ein Buch so lange Stillschweigen bewahren müssen und noch nie, ist es mir so schwer gefallen.

Bereits vor einigen Monaten kam „Der Freund der Toten“ von Jess Kidd hier als Rezensionsexemplar vom Dumont Verlag an und ich habe mich wirklich sehr gefreut, da mich vorallem das wunderschöne Cover bereits in der Vorschau so unheimlich angesprochen hatte. Auf der Seite des Dumont Verlags findet sich eine Leseprobe und ich rate wirklich jedem, da mal kurz reinzulesen bereits dieses kurze Stück ist schon so schön. Das Buch erscheint am 19.05.2016 und ist bei allen Onlinebuchhändlern bereits lieferbar.

Das Buch ist wirklich zauberhaft gemacht und ich finde den Einband so schön. Außerdem ist es PapeGo fähig. Was PapeGo ist, wird euch hier erklärt: Klick! Für mich ist das endlich ein Schritt in die richtige Richtung, was Ebooks angeht. Ich liebe das haptische Gefühl eines Buches in der Hand, aber unterwegs hätte ich trotzdem gerne ein Ebook, zum einen, um das Buch zu schützen, zum anderen, damit ich nicht so schwer schleppe. PapeGo ermöglicht mir das und ich war von der Umsetzung der App wirklich begeistert, das hat reibungslos funktioniert. PapeGo ist kostenlos und mittlerweile wird es von vielen großen Verlagen für ihre Bücher angeboten.

Aber zurück zum Buch.

Die Geschichte, spielt in Mulderrig einem kleinen Städtchen in Irland, wo die Uhren noch ein wenig anders ticken und die Dorfgemeinschaft so einiges zu verbergen hat.

In diesem Städtchen taucht nun also Mahoney auf, ein wilder schöner Kerl, der im Handumdrehen überall Unordnung gestiftet hat und noch dazu die Dörfler an seine Mutter erinnert, die vor vielen Jahren in diesem Dorf spurlos verschwand.

Mahoney macht sich also daran dieses Geheimnis um seine Mutter aufzuklären und hat dabei nicht nur Hilfe von der sehr exzentrischen Mrs. Cauley, die ihn mit beißendem Humor und einigen Gemeinheiten dabei unterstützt, die Dorfbewohner ordentlich herumzuwirbeln, sondern auch von dem ein oder anderen Geist. Mahoney hat nämlich die für ihn recht nervige Angewohnheit die Toten anzuziehen. Sie kommen und schauen ihm zu, wie er der ein oder anderen Lady den Kopf verdreht, sie helfen ihm, sie führen ihn in die Irre und machen sich über ihn lustig. Der eine Tote ist etwas lüstern, der andere sitzt im Beichtstuhl, eines haben sie aber alle gemeinsam, sie werden auf zauberhafte Art beschrieben.

Jess Kidd hat eine ganz eigene Art Situationen und Menschen zu beschreiben, sie tut es liebevoll und intensiv und eigentlich hat mich jede Szene des Buches irgendwie angesprochen und berührt, sei es die vom Wind herumgewirbelte Bibliothek von Mrs. Cauley oder die amourösen Abenteuer von Mahoney, hier paßt jedes Wort, hier trifft jeder Satz ins Schwarze, selten war ich von einer Ausdrucksweise so begeistert und hat mich ein Buch so intensiv in sich hineingezogen.

Ich habe Mahoney wirklich gerne begleitet, habe mich gerne auf seine Ideen und Spielchen eingelassen und war vorallem vom Ende, dass dem Leser sehr viel Raum für eigene Ideen und Fantasien gibt sehr bezaubert.

Das ist wirklich ein wunderschönes, wenn auch nicht immer friedliches Buch, aber mir hat es wirklich sehr gut gefallen.

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Der Flamingo ist das neue Einhorn… oder so!

Seit Längerem bin ich nicht zum Nähen gekommen, abgesehen von einer mehr schlecht als recht gekürzten Joggingbuxe für den Lieblingsschwiegervater (na gut, ich hab nur den einen, aber ihr wißt schon, was ich meine….) hat die Nähmaschine geschwiegen und nichts Tolles ist von ihr herunter gesprungen und in meinem Schrank gelandet. Das wollte ich ändern!

Es war also definitiv Zeit für ein paar Nähstunden für mich. Auf dem Stoffmarkt letzte Woche habe ich ja ordentlich zugelangt und der Flamingo, den wir bereits am Sonntag Karl getauft haben, schielte mich schon die Ganze Zeit schräg von der Seite an. Heute hätte ich eigentlich wieder ein gänzlich anderes Programm gehabt, war mir aber egal. Heute wurde erst gekocht und dann genäht. Dabei habe ich den Handgemacht Podcast von Freejazzmama gehört.

Ruckzuck hatte ich die La Silla zugeschnitten, mittlerweile brauche ich dafür nicht mal mehr 10 Minuten, da liegt alles flott parat, Vorne, Hinten, Ärmel, Kragen, fertig.

Auf Bündchen verzichte ich, die werden einfach eingeschlagen und an den Ärmeln habe ich einen neuen elastischen Zierstich ausprobiert, der mir passend zum geometrisch bedruckten Stoff wirklich gut gefällt.

Am Saum des Kleidchen habe ich meine geliebte Schlangenlinie doppelt vernäht.

Für den Rückenteil habe ich einen etwas dunkleren Stoff und für Ärmel und Kragen etwas helleren Stoff genommen. Den geometrischen Druck gab es auf dem Stoffmarkt in wirklich vielen Farben und ich ärgere mich ein wenig, ihn nicht in mehr Farben mitgenommen zu haben, das ist wirklich ein cooler Kombistoff.

Die Farben meiner Kontraststoffe finden sich alle im Flamingo Bildchen wieder. Alle Stoffe sind leichter Jersey, genau das richtige für den Sommer, aber auf jeden Fall blickdicht.

Für den Karl hab ich die Flamingo-Hälfte des Panels benötigt (pro Panel 15 Euro auf dem Stoffmarkt) Die andere Hälfte (ich verrate noch nicht, was da drauf ist) werde ich noch anders benutzen, mal sehen, was ich daraus zaubere.

Für Ärmel und Kragen habe ich deutlich unter 50 cm verbraucht und für den Rückenteil ebenfalls knapp 50 cm. (Den Stoff findet ihr auch online bei verschiedensten Anbietern, allerdings minimal teuerer als bei mir, beim Stoffmarkt. Guckt mal hier: Klick!

Ich habe mir ein Schnittmuster ausgesucht, auf das Karl komplett draufpaßte und das unten gerade abschließt. Da bot sich die La Silla an, die ich ja wirklich sehr gerne nähe und trage. Ich habe in Größe 34 genäht und auf die Nahtzugabe verzichtet, so weiß ich mittlerweile, dass mir die La Silla von Schnittgeflüster gut paßt.

Die Taschen habe ich weggelassen, die tragen nur unnötig auf und ich gebe zu, ich benutze sie einfach nicht. Sind ein hübsches Feature, aber ich mag sie ohne Taschen lieber. Dazu schneide ich einfach keine Taschenbeulen in den Stoff und schneide gerade über die Taschen hinweg.

Außerdem habe ich türkisen Faden aus meinem Snaply Nähkoffer benutzt.

Da ich keine Overlock besitze, habe ich natürlich alles mit meiner Husqvarna genäht. Fakeoverlockstich und diverse Zierstiche. Da ich das Schnittmuster mittlerweile wirklich aus dem FF beherrsche, brauche ich für eine La Silla mittlerweile keine Stunde mehr.

Weitere La Sillas, die ich genäht habe, findet ihr hier, hier und hier!

Der Mann hat sich zwar kaputt gelacht, als ich mit dem Ding und meinen rosa Turnschuhen eben die Treppe runter getänzelt kam, aber egal, ich finde es wunderschön und mein Gott, wer hat bitteschön ein Flamingokleidchen?

Ich werde morgen die Königin im Büro sein, ganz klare Kiste und angepaßt kann ja jeder! Tragefotos gibt es dann morgen hoffentlich nachgereicht, aber gerade ist es schon viel zu dunkel hier und meine Haare sind wirklich nicht vorzeigbar…

Neben Karl ist übrigens auch die Schnecke Harriet auf meinem Kleidchen drauf, habt ihr sie schon entdeckt?

Ich hüpfe mit dem Beitrag mal ganz lässig zum RUMS rüber, da geht bestimmt schon die Post ab, da wollen Karl, Harriet und ich natürlich gerne mitmischen.

Mich würde übrigens interessieren, welche abgefahrenen Stoffe ihr zur Zeit so auf der Maschine habt oder was ihr aus Karl genäht habt, zeigt doch mal her!

Auf dem Stoffmarkt war ich übrigens mit Soluna, kennt ihr ihr Blog schon? Klick!

Soooo und hier sind die Tragefotos, hab noch nasse Haare, war nämlich etwas in Eile!

Außerdem habe ich damit den Mai für den Jahressewalong von Fräulein An erfüllt.

Das Thema war diesmal „Kleiderwahl“ und da paßt die La Silla doch super rein!

Meinen Januar findet ihr hier: Klick!

Den Februar hier: Klick!

Den März dort: Klick!

Und den April könnt ihr hier ansehen: Klick!


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