Morgenmantel-Sew-Along Teil 4: Finale

Meinen ersten Morgenmantel für den Morgenmantel Sew Along von Nahtzugabe 5 cm,  den ich für mich genäht habe, habe ich euch ja schon gezeigt. Wer das verpaßt hat, kann hier noch mal reingucken: Klick!

Der zweite Mantel sollte für meine Schwester sein. Deshalb ist er mir auch ein bißchen zu groß, sie ist nämlich nicht so zwergig geraten wie ich, sondern ist normal groß. Der Zuschnitt bei so viel Stoff gestaltete sich ein wenig abenteuerlich, das bin ich Zwerg ja nicht gewohnt. Ging aber auf dem Boden sehr gut.

Der zweite Mantel ist ebenfalls nach dem Schnittmuster von Ars Textura genäht, das ist wirklich wirklich wirklich total einfach. Das hab sogar ich geschafft. Wenig fitzeliges Gefrickel, viele einfache gerade Nähte und ein wirklich gutes Ergebnis.

Ich war mit meinen beiden Mänteln wirklich schnell fertig.

Für den zweiten Mantel habe ich den wundschönen Baumwollstoff von Juni Design vernäht und die Extras, wie Gürtel, Ärmelaufschläge und Tasche aus petrolfarbenem Musselin mit goldenen gestickten Tupfen genäht. Der Musselin ist von Atelier Brunette und es gibt ihn ebenfalls bei Juni Design.

Da ich meine Schwester überraschen wollte und sie daher nicht ausmessen konnte, habe ich mich bei den Größenangaben einfach an die von Ars Textura gehalten, da sie eine ähnliche Figur und Größe, wie meine Schwester zu haben scheint.

Beim ersten Mantel habe ich ja einige Veränderungen an der Paßform vorgenommen, hier habe ich mich genau an die Anleitung gehalten und genau so genäht, wie es dort stand, einzig den Gürtel habe ich ein wenig breiter gemacht.

Da ich wollte, dass die Flamingos vorne und hinten richtig herum stehen, habe ich den kompletten Stoff vorher zerteilt und neu zusammen genäht, so dass die Flamingos auf Vorder- und Rückseite richtig herum sind. Das war wirklich leicht und hat gut funktioniert.

Die Tasche habe ich etwas vergrößert und nur auf einer Seite eine Tasche angebracht.

Auch beim Nähen mußte ich ein wenig improvisieren, weil ich nicht wußte wohin mit dem ganzen Stoff. Mit meiner Nähmaschine von Husqvarna bin ich übrigens immer noch extrem zufrieden. Die tut super ihren Dienst.

Besonders gut gefällt mir, dieser leichte Stehkragen, das fühlt sich beim Tragen wirklich gut an und der Hals ist nicht so nackt. Find ich super.

Das Mäntelchen gefällt mir so gut, dass ich es nur ganz schweren Herzens gestern an seine neue Besitzerin überreicht habe. Ich befürchte, ich möchte genau den auch nochmal haben. Braucht Frau eigentlich mehrere Morgenmäntel? Ja, oder?

Fakten

Schnittmuster: Kimono von Ars Textura

Stoff: Double Gauze in Petrol mit aufgestickten goldenen Tupfen gekauft bei Juni Design und Baumwollstoff ebenfalls von Juni Design mit Flamingos

Modifikationen: Keine.

Größe: wie von Ars Textura angegeben.

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties von den Dienstagsdingen , Creadienstag und Handmade on Tuesday und zu den Lieblingsstücken.

An jedem verdammten Sonntag (18.02.2018)

Strickstrickhurra

Ich stricke weiter an meinem #Geheimgeheim von CraSy Sylvie aus Pro Lana Baby Camel Plus, das geht gut voran, ist ja relativ dickes Garn.

Außerdem an meinen Socken von Schachenmayr und Wool and the Gang. Da bin ich mittlerweile fast an der Spitze angekommen.

Und natürlich hab ich meinen eigenen Teststrick aus Garn von Samelin Dyeworks  auf den Nadeln.

Garnkäufe / Stoffkäufe

Die neue Lieferung vom Kieler Wolle Sockclub ist angekommen und wunderschön.

Außerdem gab es ein Päckchen von LANA GROSSA mit einer Probiermenge der Estremo. (Amazon-Affiliate-Link)

Genäht

Beide Morgenmäntel für den #morgenmantelsewalong von Nahtzugabe 5cm sind fertig. Den einen könnt ihr HIER schon ansehen, der zweite erscheint Dienstag auf dem Blog!

Entdeckt

Es gibt einen neuen Web-blog und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Die Schiffchenschieberin schreibt über ihre Webarbeiten. Schaut doch mal rein, ich finde das ja unglaublich spannend… Weben ist etwas was mich total begeistert, irgendwann lerne ich das auch noch.

Naja

Ich war furchtbar undiszipliniert… seufz. Eigentlich wollte ich ja 4 Tage Saftfasten. Nun den ersten Tag hab ich bis abends durchgehalten, da war dann mein Stammtisch, den ich total vergessen habe und bei dem ich dann Salat und Carpaccio gegessen habe. Dann war ich zwei Tage sehr tapfer und hab brav gefastet und der Samstag ging auch gut, bei meiner Schwester standen dann aber leider Chicken Nuggets auf dem Speiseplan und ich hab es nicht geschafft stark zu sein. Also habe ich Samstagabend um 20 h das Fasten dann wieder an den Nagel gehängt. Aber Wolle hab ich keine gekauft, das ist ja eigentlich schon was, oder?

Sportlich

Brav Yoga gemacht! YEAH!

Geguckt

Ich hab Shameless (Amazon-Affiliate-Link) für mich entdeckt. Ja, es ist flach, gemein, böse und eklig, aber ich finds geil. Sorry. Is so. Bin in der ersten Staffel und fühl mich wirklich gut unterhalten.

Gehört

Hier gab es mal wieder zur Unterhaltung das Herrengedeck auf die Ohren, das hat Spaß gemacht und ist immer wirklich lustig.

Außerdem hab ich ein paar Folgen Lage der Nation nachgehört und bin jetzt politisch zumindest halbwegs auf Stand.

Und bei Handgemacht habe ich auch endlich aufgeholt und bin jetzt aktuell!

Und beim Frickelcast gab es ein neues Format. Der Frickeltalk ist zum ersten Mal zu hören gewesen.

Gelesen

Ich hab den Murakami beendet und die Rezension ist auch schon online! Hier!

Gerade lese ich „Und wie soll man das essen“ (Amazon-Affiliate-Link) erschienen bei Dumont von Ashley Blom.

Gegessen

Meine Saftkur von KALE and Me war wirklich lecker, abgesehen von einer Flasche Amy Almond die irgendwie umgekippt war, sie schmeckte sauer und ganz anders, als die anderen Flaschen. Die Kur war wirklich sehr gut, wenn ich auch den Preis immer noch deutlich zu hoch finde. Für die Hälfte würde ich das wirklich öfter kaufen und trinken aber so, 27 Euro für 6 Säfte? Nä. Lecker ja, zum Ausprobieren nicht schlecht, aber zu teuer für öfter. Schade.

Dann waren wir mit unserem Stammtisch in Meckenheim im Konoba und ich war angenehm überrascht. Mein Carpaccio war sehr lecker, mein Octopussalat ebenfalls. Einziger Nachteil, wir hatten einen großen quadratischen Tisch im hinteren Bereich, mir war es dort eindeutig zu kalt, habe meine Jacke angeziehen müssen und der Tisch war zu groß, sprich, wollte ich mit den mir gegenüber sitzenden Mädels sprechen, mußte ich brüllen. Das fand ich etwas naja, aber ein anderer Sitzplatz würde das ja beheben und wie gesagt, essen war wirklich sehr lecker.

Unternommen

Ich hab mal wieder die Verwandtschaft in der Eifel besucht und das war es auch schon. Ich versuche Kraft zu sammeln für den wirklich sehr turbulenten März.

Gezockt

Ich hab nicht gezockt, aber Bernd war fleißig. Schaut mal hier: Klick!

Goodkarma

Ich möchte meinen Wollstash ausmisten. Allerdings bin ich etwas überfragt, was ich mit den Garnen anstellen könnte. Das sind wirklich teuere und hochwertige Sachen dabei, die ich eher nicht verschenken will und einzeln verkaufen find ich auch schwierig und lästig. Jemand eine gute Idee, wie ich etwas halbwegs Gutes damit tun und trotzdem nicht ganz leer ausgehen würde?

Haruki Murakami – Die Ermordung des Commendatore Teil 1

Als großer Murakami-Fan war ich sehr gespannt auf seinen neuen Genie-Streich und sehr erfreut, als ich das Buch bereits vorab in den Händen halten durfte.

Auch die Aktion des Dumont Buchverlags auf Twitter zum Erscheinen fand ich fantastisch, hier fand ein toller Austausch unter Lesern, Verlag und Buchbloggern statt, das hat mir wirklich Spaß gemacht.

Haruki Murakami – Die Ermordung des Commendatore Teil 1 (Amazon-Affiliate-Link)

Noch mehr Spaß hatte ich beim Lesen und wenn ich beim Lesen Freude empfinde, dann lese ich sehr langsam. Deshalb erfolgt diese Rezension auch erst jetzt, denn ich habe erst vor 4 Tagen die letzte Seite umgeblättert und den letzten von Murakamis Sätzen genossen.

Übersetzt wurde sein Werk erneut von Ursula Gräfe, deren Übersetzung ich wirklich sehr schätze. Hier stolpert man nirgendwo über schlecht gewählte Wort, sondern hier paßt alles bis ins kleinste Detail, danke dafür, dass mir so die Lektüre dieses fantastischen Autors möglich gemacht wird.

Mittlerweile sind meine Ansprüche an Murakamis Bücher sehr hoch, ich erwarte bei jeder Neuererscheinung, Neuübersetzung den großen Wurf, etwas unter „Super“ lasse ich ihm nicht durchgehen und er hat es tatsächlich auch diesmal geschafft, meine hohe Erwartung zu übertreffen. Sanft und vorsichtig gleitet man in diese Geschichte hinein, fühlt sich sicher und schaut diesen Menschen in seinem Buch beim Leben zu und dann plötzlich ganz zart packt einen eine kühle Hand und reißt einen ins das Buch rein, so dass man aus der Geschichte nicht mehr herausfindet und Seite um Seite umblättert und liest und mitfühlt, hofft, bangt und zaudert, fühlt das Esoterische, die Magie, den Wahnsinn und die Gedanken und Träume.

Murakami gelingt es, wie keinem anderen Autor, mich zu fesseln und in seine Geschichte einzuweben, ich fühle mich bei ihm verstanden und gut aufgehoben. Meine Sonderlichkeiten erscheinen normal und seine Figuren machen es mir leicht, sie zu mögen oder zu verabscheuen. Ich folge Ihnen gernen auf ihren Wegen, die nicht immer die meinen wären, die mir aber neue Horizonte eröffnen.

Natürlich war auch ich ein bißchen böse, als Band 1 dann mit so vielen offenen Gedanken in meinem Kopf endet, aber eigentlich versüßt es mir so die Zeit bis Band 2 erscheinen wird, denn ich schiebe in meinem Kopf Fortsetzungsideen hin und her, überlege was sein könnte, was gewesen ist und ja, es ist ein bißchen fies dieses Buch aufzuteilen, aber es hat mich nicht so geärgert, wie es das sonst bei anderen Autoren täte.

Die Geschichte um den Portraitmaler in den Bergen, mit allem was ihm dort fehlt, was ihn umgibt und umtreibt war für mich ein wirkliches Geschenk, ich habe seine Einsamkeit gefühlt, seine Zweisamkeit genossen (niemand schreibt erotische Szenen so gut, wie Murakami, NIEMAND!) und seine Ängste und seinen Mut bewundert.

Ich halte mich absichtlich vage in meinen Beschreibungen, denn ich möchte den Lesern nicht zu viel verraten, einzig, es lohnt sich. Kaufen, lesen, einlassen, wegdriften, genießen, jeden Satz, jedes Wort, immer wieder.

Danke!

Bernd spielt (16.02.2018)

Es ist wieder soweit, Bernd übernimmt den Blog und freundlicherweise haben mich zwei Ladies schon darauf hingewiesen, dass der Beitrag heute nicht wie gewohnt morgens erschienen ist. Ich habe keine Ahnung woran das lag, aber nun ist er hier…. Vorhang auf, ich räume den Blog für Bernd und seine Spiele…

Meine Anmerkungen wie üblich in kursiv

 

Und los geht’s….

Da ich seit einigen Wochen kaum dazu komme und auch keine Lust auf Videospiele habe, gibt es dieses Mal eine rein analoge Ausgabe von „Bernd spielt“. Und damit es gleich noch spezieller wird, ist es diesen Monat sogar eine Kickstarter-only-Edition. Das bedeutet, dass alle vorgestellten Spiele erfolgreich durch Kickstarter finanziert werden konnten, aber derzeit leider nur in Englisch und ausschließlich als Import-Titel bei uns erhältlich sind. Aber, um es gleich vorwegzunehmen, sie lohnen sich alle und sind für Brettspielfreunde definitiv ihr Geld und jede Menge Spielspaß wert. Wenn ich einen Favoriten aus den drei vorgestellten Spielen benennen müsste, würde ich wahrscheinlich Roll Player nennen (aber das liegt ausschließlich am Thema), die anderen beiden sind nahezu gleichauf. Fangen wir an.

Sagrada (Amazon-Affiliate-Link)

In Sagrada geht es darum mit Würfeln, die Buntglasfenster verschiedener Farben und Schattierungen (= Zahlenwert auf den Würfeln) darstellen, ein Kirchenfenster der namensgebenden Vorlage zu erstellen. Dazu werden reihum zufällige Farben aus einem blickdichten Beutel gezogen und deren Werte (sprich Schattierungen) gewürfelt. So kann sich jeder Baumeister in jeder Runde aus einem Pool an Würfeln bedienen und muss versuchen die vor ihm liegende Aufgabe zu erfüllen. Jeder Spieler hat dazu eine andere Vorlage vor sich liegen, die sich je nach Schwierigkeitsgrad deutlich voneinander unterscheiden und auf der die gewählten Würfel nach und nach platziert werden müssen. Dabei müssen jedoch einige Abhängigkeiten und Regeln beachtet werden, so dass vorausschauende Planung und ein bisschen Glück erforderlich ist, um am Ende sein Fenster mit möglichst vielen Punkten zu vollenden. Die Ausstattung ist mit rund 50 Würfeln, einem großen Würfelbeutel und sehr stabilen Fenstervorlagen und einigen wenigen Karten (die öffentliche und geheime Aufträge enthalten oder auch Werkzeuge mit denen man sein Fenster korrigieren kann) qualitativ hervorragend. Die Regeln sind übersichtlich auf nur vier Seiten mit vielen Beispielen sehr gut erklärt (Beachte: nur in englischer Sprache). Sagrada kann mit bis zu vier Spieler gespielt werden, wobei eine Partie normalerweise nicht länger als 30 Minuten benötigt. Solo-Regeln sind ebenfalls mit dabei, so dass man auch ohne Mitspieler versuchen kann einen eigenen Highscore aufzustellen.


Roll Player (Amazon-Affiliate-Link)

In Roll Player (man beachte, NICHT Role Player) versucht man einen besseren Rollenspiel-Charakter zu erstellen, als seine Mitspieler. Hört sich komisch an, macht aber (gerade, wenn man grundsätzlich dem zugrundeliegenden Thema Rollenspiel nicht abgeneigt ist) immens Laune, da so gut wie alle Aspekte von Charaktererschaffung hervorragend in ein Spiel umgesetzt wurden. Je nach gewählter bzw. zufällig zugeteilter Charakterklasse (Elf, Halbling, Mensch, Ork, etc.) bekommt man eine zufällig gezogene Hintergrundgeschichte und eine Ausrichtung. Nun gilt es mit geschickt erworbenen Würfeln, Anhäufung von Goldstücken und diverser Ausrüstung und Zusatzfähigkeiten vom Marktplatz seine Heldenattribute so hoch (oder niedrig) zu leveln, damit am Ende möglichst viele der sehr unterschiedlichen Punkte-Bedingungen erfüllt werden. Das Spiel bleibt damit bis zum Schluß sehr spannend, da ein evtl. in der letzten Runde noch erworbenes Rüstungsteil das Zünglein an der Waage sein kann. Roll Player endet somit da, wo normalerweise ein Abenteuer erst beginnt, mit der Erschaffung eines Helden.  Es gilt einen möglichst strahlenden Helden zu erschaffen, was gar nicht so einfach ist, aber immensen Spaß macht. Roll Player kann bis zu vier Spieler gleichzeitig unterhalten und auch hier gibt es sogar Solo-Regeln. Die Ausstattung ist hochwertig, die Heldentableaus und die Karten sind toll gestaltet und stabil, die Würfel sind zahlreich und ebenso von hoher Qualität. Die Regeln sind gut erklärt, wenn auch etwas umfangreicher, als die von Sagrada. Ein Partie zu zweit dauert gut 60 Minuten, kann aber auch länger werden, wenn man sich am Marktplatz beim Erwerb von Ausrüstung und Fertigkeiten nicht entscheiden kann.

Tavarua (Amazon-Affiliate-Link)

In Tavarua habe ich mich aufgrund der Optik verliebt, aber es steckt ein schnelles und sehr zugängliches Spiel darin. Man versucht Champion im Wellenreiten zu werden und hat dazu zwei verschiedene Typen von Surfbrettern zur Verfügung (long und short), die verschiedene Eigenschaften haben. In jeder Runde brechen sich Wellen Richtung Strand und man muss versuchen mit seinem Surfer hinaus zu paddeln und die möglichst perfekte Welle zu erwischen. Wenn man dann eine Welle reitet, gilt es mit dem geschickten Ausspielen von Karten auch oben zu bleiben und nicht vom Board zu fallen. Mit diversen Tricks kann man seine Punktewertung nach oben schrauben. Am Strand darf man sein Board tauschen und sich besondere Zusatzaktionen kaufen, die einem draußen auf den Wellen weiterhelfen können. Das Spiel hat zwar einen gewissen Glücksfaktor, aber durch die Auswahl der Aktionen und der Möglichkeit sein Glück durch den Einsatz von Zusatzkarten und erworbenen Tokens zu beeinflussen kann man durchaus taktieren. Die Surfer-Thematik wurde hervorragend in viele Spielelemente eingebaut und macht einfach Spaß. Tavarua kann von bis zu sechs Surfern gespielt werden, eine Partie dauert gut 45 Minuten. Auch hier sind Solo-Regeln mit an Bo(a)rd. Die Ausstattung ist üppig mit vielen Holzspielsteinen, Karten und beidseitig bedruckten Pappcountern. Die Regeln sind umfangreich und leider etwas unübersichtlich aufgebaut. Für einen Spieleprofi ist das zwar keine Hürde, aber Einsteigern oder Wenig-Spielern wird es damit unnötig schwer gemacht. Trotzdem ein klasse Spiel mit hohem Spaßfaktor und unverbrauchtem Thema. Und es gibt keine Haie. 🙂 (Das erleichtert eine Person besonders!)


Morgenmantel-Sew-Along Teil 3: Zwischenstand

Seit Samstag ist bei Muriel auf Nahtzugabe 5cm der Link Up für den Zwischenstand des Morgenmantel Sew Along offen und daher mußte ich nun auch endlich mal mit dem Nähen anfangen. Denn viel Arbeit wenig Zeit hatte das bisher ausgebremst.

Die Teile 1 und 2 findet ihr hier: Teil 1 / Teil 2

Gestern am Rosenmontag hab ich dann mal losgelegt und meine beiden Morgenmäntel zugeschnitten.

Einmal einen aus Double Gauze in Petrol mit goldenen Stickpünktchen und einmal ein wunderschöner Flamingostoff in Rosa.

Von beiden Stoffen hatte ich ca. 2 Meter und habe bis auf kleine Reste fast alles verbraucht. Bein Double Gauze wurde es wegen der etwas geringeren Breite ein wenig eng.

Bei beiden habe ich nach dem Schnittmuster von Ars Textura für den Kimono gearbeitet.

Der Kimono aus Double Gauze ist bereits fertig. Der Flamingo wartet noch auf Säume, Tasche, Gürtel und Abschlusskante.

Das Schnittmuster ist absolut einfach und vielleicht nicht für totale Anfänger geeignet, aber wirklich überhaupt nicht schwer und sehr gut bebildert und in ihrem Blog erklärt.

Den Zuschnitt hab ich auf dem Boden gemacht, weil mein Tisch zu klein ist und ich das so einfach übersichtlicher fand.

Der Mantel aus Double Gauze ist ein wenig kleiner und kürzer, da ich hier eine leichte Taillierung eingebaut habe, indem ich den Körper statt Hüftbreite +20 nur Hüftbreite +10 unter den Achseln zugeschnitten habe und dann bis auf +20 nach unten hin verbreitert habe. So dass er eine leichte A-Linie bekommt. Das hat gut funktioniert und den gewünschten etwas engeren Effekt gebracht.

Auf Gürtellaschen habe ich verzichtet, weil ich die ohnehin immer kaputt mache an Bademänteln, keine Ahnung warum, aber die reiße ich immer raus. Da ich beim kürzeren Mantel keine Tasche wollte, habe ich auch darauf verzichtet.

Außerdem habe ich so zugeschnitten, dass die Ärmelaufschläge an der Webkante endeten und ich diese somit nicht mit einem Saum oder einer Abschlusskante versehen mußte, weil ich die Webkante des Double Gauze total schön fand und einfach so gelassen habe.

Aus Stoffmangel habe ich auf die Streifen an den Aufschlägen des Kimonos verzichtet und einfach nur versäumt.

Der Mantel gefällt mir sehr gut, ist genau so, wie ich ihn haben wollte und sitzt perfekt, da war ich bei den ungefähren Angaben in der Anleitung echt nicht sicher, wie das rauskommt. Ergebnis: Es kommt super raus.

Jetzt muß ich nur noch Zeit finden, auch den zweiten Mantel fertig zu machen, darüber berichte ich dann in Teil 4.

Mit Zuschnitt habe ich für den Kimono etwa 2 Stunden gebraucht. Ganz einfache sehr gerade Nähte, das gefiel mir gut.

Fakten

Schnittmuster: Kimono von Ars Textura

Stoff: Double Gauze in Petrol mit aufgestickten goldenen Tupfen gekauft bei Juni Design

Modifikationen: Keine Tasche, keine Gürtellaschen, keine Aufschläge, simple Säume, Webkante an den Ärmelaufschlägen nicht versäumt. Leichte Taillierung eingearbeitet.

Größe: Angepaßt an meine Hüftbreite von 35 cm

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties von den Dienstagsdingen , Creadienstag und Handmade on Tuesday und zu den Lieblingsstücken.