An jedem verdammten Sonntag 19.11.2017

Strickstrickhurra

Hier werden weiter Mützen gestrickt. Der #diedreivomblogKAL ist in vollem Gange. Ich stricke aktuell an einem Teststrick für The Knitting me und am Dienstag hatte ich meinen Beitrag zur maschenfeinen Mütze online gestellt. Hier: Klick!

Garnkäufe / Stoffkäufe

Ich habe am Sonntag beim Gänseessen bei Natures Luxury zwei Stränge“On Stage“ gekauft.

Stoff hab ich nicht gekauft.

Genäht

Ich mache beim Weihnachtskleidchen Sew-along vom Me Made Mittwoch mit. Der erste Beitrag dazu erscheint heute Abend!

Entdeckt

Beim Nähbloggertreffen in Köln habe ich neben vielen anderen Bloggerinnen Natalia von „viertelvorfertig“ kennengelernt und auf ihrem Blog hab ich diesen wunderbaren Post zum Erstellen einer Schneiderpuppe gefunden. Schaut doch mal rein: Klick!

Außerdem hat Sebastian Hoofs einen ganz tollen Kurs zum Vermessen des eigenen Körpers gegeben. Das war wirklich fantastisch und Sebastian sehr sehr nett. Wer also einen Maßanzug sucht…. Klick!

Naja

Kein Naja, die Woche war super!

Sportlich

Ich habe immerhin einmal Yoga gemacht. JUCHU!

Geguckt

Mir war nach ein wenig Aktion, also habe ich neben der 9. Staffel Dr. Who (Verdammt was haben die sich bei den letzten beiden Folgen gedacht? *hat mir nicht gefallen*) auch noch „Die Rückkehr des Xander Cage“ geguckt. Manchmal brauch ich so ein bißchen stumpfe Aktion einfach und ich mag Vin Diesel…. Das konnte man sich gut ansehen, fand ich.

Gehört

Ich hab mir die Reihe WDR Tiefenblick „Bilder aus er Provinz“ angehört und fand die 4 Folgen eigentlich gut, abgesehen von der Letzten. Den da portraitierten Pastor fand ich fürchterlich und schrecklich unnatürlich. Das wollte ich mir nicht bis zum Ende anhören.

Dann habe ich eine Folge Fadentext gehört, das war wie immer recht unterhaltsam.

Die Distelfliege hat aus der Urbanen Spinnstube über Berlin Knits berichtet.

Dann gab es eine Folge Lage der Nation, wie immer sehr informativ.

Und ich habe mir „Alles in Butter“ mit Helmut Gote erstmal zur Butter und dann zum Thema Brotbacken angehört. Die Folgen sind schon etwas älter, waren aber sehr gut. Vorgemerkt habe ich mir „Brot backen in Perfektion„, das werd ich auf jeden Fall noch kaufen und lesen.

Außerdem habe ich mein Audible Abo reaktiviert und höre dort gerade „Geister“ von Nathan Hill, was mir ausnehmend gut gefällt.

Gelesen

Meine Rezension zu „Tage ohne Hunger“ findet ihr hier: Klick!

Außerdem habe ich eine sehr ausführliche Bewertung zu „Stricken – Masche für Masche“ von Marisa Nöldeke geschrieben. Die findet ihr hier: Klick!

Aktuell lese ich „Zwei rechts Zwei links“ von Ebba Drolshagen und bin von ihrer Art Wissen zu vermitteln und die Geschichte des Strickens zu erläutern total begeistert.

Gegessen

Ich war beim Gänseessen von Maschenkunst bei „Manes im Bösch“ und es war fantastisch lecker. Lann ich jedem empfehlen!

Beim Nähbloggertreffen waren wir im Cafe Lichtenberg in Köln und dort war es wirklich sehr nett und sehr lecker. Die Kronleuchter haben uns ebenfalls nachhaltig beeindruckt.

Außerdem fanden Mittagessen, Abendessen und der heutige Brunch in der Alten Feuerwache statt! Das kann ich ebenfalls empfehlen, das war sehr lecker, wenn auch hier und da für mich sehr würzig und etwas scharf.

Und wir haben meinen Geburtstag im Extro in Bonn gefeiert. Das war wie immer sehr fein.

Unternommen

Frau Feierabend hat mich besucht und wir haben das Wochenende beim Nähbloggertreffen in Köln verbracht.

Ich bin losgezogen mir einen Business-Anzug zu kaufen und leider nur mit einem Kostum wieder heimgekehrt. Es war weder in Köln, noch in Roermond möglich einen Anzug mit passender Hose für mich zu finden. Es war deprimierend. Ich bin zu klein, zu dünn, zu was auch immer…. egal. Mein Kostümchen von Boss gefällt mir sehr und ich hab es bei einem wichtigen Gespräch bereits getragen und war erfolgreich. Frau trägt also Rock, warum auch nicht.

Gezockt

Seit dieser Woche gibt es auf dem Blog eine weitere neue Rubrik.

Bernd spielt erscheint jetzt jeden 3. Freitag im Monat. Ich hoffe, ihr habt Freude daran. Sagt mir doch mal, ob euch das gefallen hat.

Goodkarma

Beim Nähbloggertreffen habe ich einen Fadenzähler gewonnen und weil Frau Feierabendfrickelein keinen gewonnen hat und ich meinen eher nicht soooo häufig brauchen werde, hab ich ihr meinen geschenkt. YEAH… das muß diesmal für das Goodkarma reichen.

 

Ansonsten kommt uns in unserer Facebookgruppe besuchen und strickt mit uns Mützen! YEAH !

Und am 02.12.2017 starten wir mit einem neuen KAL: Klick!

DrachenfelsKAL

Die Bonner Strickelfen starten im Dezember einen KAL (Knitalong / Strickzusammen) und weil wir nun mal alle aus Bonn und dem bonner Umland kommen, was läge da näher, als einen Knitalong mit einem Design der bonner Designerin Mairlynd zu starten?

Und was läge noch näher als dann ihren Drachenfels auszuwählen?

Nichts, genau! Aus diesem Grund laden wir euch ein, mit uns zu stricken.

Gestartet wird am 02.12.2017, weil wir da sowieso einen Termin zum gemeinsamen Teetrinken im Royal Cupcake haben und wir das doch prima nutzen können, um auch gemeinsam zu starten.

Gestrickt wird, bis wir alle fertig sind und dann haben wir uns auch noch ein feines Überraschungsfinale überlegt, das wird aber erst verraten, wenn es auch funktioniert hat.

Zu Gewinnen gibt es diesmal nichts, wir stricken nur für den Spaß, das muß Motivation genug sein.

Die (englishche!!) Anleitung für den Schal bekommt ihr über Ravelry : Hier!

Oder auf Deutsch bei Rosy Green Wool: Hier!

Ich hab meine ganz oldscool auf Papier irgendwann mal auf einem Garnfest gekauft, ich glaube, beim Atelyeah in Frechen letztes Jahr, bin aber nicht sicher.

Ihr benötigt drei schöne Farbtöne a 100g von einem Garn mit mindestens 320 auf auf 100g.

Der Drachenfels ist wirklich einfach zu stricken, aber sehr effektvoll. Das schaffen ganz klar auch die Anfänger unter euch.

Eure und unsere Bilder und Strickfortschritte findet ihr natürlich auf Ravelry in der Bonner Stricktreffgruppe, gerne dürft ihr auch in der Facebookgruppe Die drei vom Blog – Knitalong eure Drachenfelsen zeigen.  Allredings ist dies kein offizieller Die drei vom Blog Knitalong, so dass dort auch weiter andere Dinge gepostet werden dürfen.

Und natürlich findet ihr uns auch auf Instagram mit unseren Drachenfelsen.

Der offizielle Hashtag lautet: #strickelfenKAL

Darunter findet ihr unsere Drachenfelsen und dürft ihn natürlich gerne auch teilen und verbreiten und selbst für euren Drachenfelsen nutzen.


Als besonderes Feature verstricken wir alle Garne, die wir uns nicht selbst ausgesucht haben, sondern die die anderen jeweils für die Strickerein gewählt haben und jede von uns mußte nur zahlen und durfte erst schauen, was die anderen gekauft haben, als alle ihr Garn hatten.


Ich denke, wir sind alle glücklich mit den Garnen, die wir bei dieser Aktion bei Berlin knits zugewiesen bekommen haben. Schaut mal hier hab ich darüber berichtet: Klick!

Aber wer sind wir eigentlich.

Wir sind natürlich

Feierabendfrickelen (ok, die ist in Berlin im Exil, darf aber trotzdem mitstricken und zwar mit drei tollen Strängen von Tieke Garne.)

Feinmotorik (damit wären mit mir die drei vom Blog komplett und sie darf mit drei schönen Strängen von Frida Fuchs starten)

Dat Hoppenstedt (fleißige Stricktreffteilnehmerin und graurosa Strickerin, die jetzt mit richtigen Knallfarben von Garn Stories ihren Drachenfels stricken wird.)

Frau Kowalski (Organisatorin des Bonner Stricktreffs und diesmal mit tollen Strängen von La Fee Fil dabei)

Soluna (Meine Lieblingsdorfkumpanin, der wir ebenfalls fantastische Stränge bei Garn Stories rausgesucht haben.)

The Knitting me (die wir einfach als österreichische Gaststrickerin rekrutiert haben und die mit drei wirklich fantastischen Strängen von das Mondschaf los stricken wird. )

Die Maschenprobenuschi hat sich dem Blindkauf verweigert…. SPAAAASSBREMSE! SCHISSHASE! Wird aber, wie ich vernommen habe, trotzdem einen Drachenfels nadeln… Welches Garn hast du gewählt? Madame?

Und natürlich bin ich dabei. Mir haben die Ladies drei Stränge bei La Fee Fil ausgesucht, die mir ausnehmend gut gefallen und die ich schon mal gewickt parat gelegt habe.

Was meint ihr? Schick?


Und wie sieht es bei euch aus? Wer strickt mit? Ihr habt ja noch ein paar Tage Zeit es euch zu überlegen und Garn zu kaufen, im Stash zu tauchen oder was auch immer….

Ich freu mich aufs gemeinsame Stricken! Los geht’s!

 

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Bernd spielt…. 17.11.2017

(Dieser Beitrag enthält Amazon-Werbe-Links. Was das bedeutet findet ihr hier: KLICK!)

Nachdem ich euch am 03.11.2017 die neue Rubrik „Frau Fussi….“ liest vorgestellt habe, habe ich heute noch etwas Neues für euch, nämlich „Bernd spielt…“

Auch hier werden wir schauen, wie es läuft, wie Bernd es zeitlich schafft und natürlich wie gut euch, die Rubrik gefällt, erstmal wollen wir jeden 2. Freitag im Monat einen Beitrag zu „Bernd spielt…“ veröffentlichen.Bernd wird je nach Laune Brettspiele, PC-Spiele, Konsolenspiele besprechen und empfehlen. Nicht immer den ganz neuen heißen Triple-A-Titel-Scheiss, sondern häufig eher die kleinen Perlen der Gaming-Kunst.

Bernd ist Blogleser der ersten Stunde, auch wir kennen uns aus einem Internetbücherforum, naja eigentlich kannte ich erst seine Holde und dann irgendwie wurde ich so ein wenig von beiden adoptiert. Obwohl Bernd weder strickt, noch näht, liest er brav jeden meiner Wochenrückblicke und freut sich, wenn ich dort persönlichen Kram und Computerspiele bespreche. Bernd hat schon in den 90ern Erfahrungen als freier Redakteur gesammelt und für Computec Spiele getestet und für eine handvoll PC- und Konsolenzeitschriften Artikel geschrieben.

Das hier ist Bernd:

Nachdem er „Frau Fussi liest“ gelesen hatte, war er ein wenig keck zu mir und ich habe ihm entgegen geschmettert, dass er ja „Bernd spielt“ machen könnte. Entgegen meiner Erwartung, war er sofort dabei, hat mir ein Konzept präsentiert, meine Idee noch erweitert und hier sind Bernds vorgestellte Spiele für den Monat November. Los geht’s:

(Wenn ich zu einem Spiel etwas zu ergänzen habe, dann sieht das so aus, wie dieser Satz hier. Der Rest des Textes ab hier, ist von Bernd.)

 

Brettspiele:

Gärtnern mit „Cottage Garden„.

Einem Legespiel, bei dem man versucht innerhalb einer festgelegten Rundenzahl tetrisartig Gartenparzellen zu bepflanzen. Vorrausschauende Planung beim Auswählen der Gartenteile und der geschickte Einsatz „schlafender Katzen“ sind wichtige Elemente des Spielprinzips. Die Ausstattung ist komplett aus stabilen, beidseitig bedruckten Pappelementen, die allesamt sehr knuffig und dem Thema entsprechend gestaltet sind. Dazu kommen noch ein paar mehrfarbige Holzwürfelchen, die als Punktezähler dienen. Spielt sich ausgesprochen gut auch nur zu zweit, ist aber bis maximal vier Spieler geeignet. Sehr entspannende Spiel, bei dem man sich auch gut nebenbei unterhalten kann, ohne ständig ein komplexes Regelwerk im Hinterkopf haben zu müssen. Auch gut geeignet für Wenigspieler oder Leute, die man ans Thema Brettspiele erst heranführen muss. Spieldauer ca. 45 Minuten.

Bei „Willkommen im Dungeon“ ist der Name zwar Programm, aber anders als es der erste Blick vermuten lässt. Es gilt einen von vier Helden (Krieger, Schurke, Magier, Barbar) in einen Dungeon zu schicken, der vorher von allen Spielern reihum mit Monstern bevölkert wurde. Jeder hat dabei die Möglichkeit entweder ein Monster in den Dungeon zu schicken oder das Monster wegzulassen und dafür dem Helden einen wichtigen Ausrüstungsgegenstand wegzunehmen oder zu passen. Am Ende bleibt ein Spieler übrig, der mit dem unglückseligen Helden mit wahrscheinlich zu wenig Ausrüstung gegen zu viele Monster in den Dungeon aufbrechen muss. Das Ganze wird ausschließlich mit hübsch aufgemachten Karten ausgespielt, die Helden und ihre Ausrüstung sind auf dicker, beidseitig bedruckter Pappe beigelegt. Ein kurzweiliges Merk- und Bluffspiel ohne großen Tiefgang, das zwar zu zweit funktioniert, aber ab drei bis vier Mitspielern am meisten Spaß macht. Nettes Spiel für zwischendurch, aber nichts für einen längeren Spieleabend. Spieldauer unter 10 Minuten.

Game of Trains“ ist ein Kartenlegespiel, bei dem es darum geht die sieben Waggons seines Zuges in die richtige Zahlenreihenfolge zu bringen. Dazu zieht man entweder neue Waggons mit anderen Nummern oder versucht mit Aktionskarten die ausliegende Reihenfolge zu seinen Gunsten zu beeinflußen. Simples, aber dafür um so süchtig machenderes Spielprinzip, das natürlich vom Glück der gezogenen Karten abhängt, aber eben durch die Spielmechanismen stark vom Spieler und seiner Legestrategie beeinflußt werden kann. Funktioniert bestens auch nur zu zweit, ist aber bis maximal vier Spieler ausgelegt. Eines dieser Spiele, bei denen man am Ende sagt „Ach komm, eine Partie geht noch“ und dann noch eine und noch eine spielt. Spieldauer ca. 10 bis 15 Minuten.

Videospiele:

Für die Premiere dieser Rubrik gibt’s gleich mal keine großen Titel, sondern kleine, aber sehr feine Spiele.

Overcooked!“ Ein rasantes, nervenaufreibendes Koop-Spiel für maximal vier Spieler, bei dem es gilt in einem knapp bemessenen Zeitfenster möglichst viele Gerichte zuzubereiten. Jeder steuert einen Koch und es müssen Zutaten herangeschafft, geschnippelt und gekocht werden. Dazwischen muss noch Geschirr gespült, und zu allem Überfluß mit den Schwierigkeiten jedes Levels umgegangen werden, wie z. B. ein schwankendes Schiffsdeck oder ein vereister Boden, weil sich die Küche auf einer Eisscholle befindet. Alleine ist das unmöglich zu schaffen, deshalb sollten sich mindestens zwei Spieler dazu einfinden. Es geht hektisch zu, so dass man sich irgendwann auf der Couch gegenseitig anschreit „Tomaten! Ich brauch Tomaten!“ oder „Saubere Teller her! Du musst spülen! SPÜLEN!“. Das Ganze macht immens viel Spaß und die Level werden immer herausfordernder. Kein Spiel zum Zurücklehnen, sondern Action und Ablaufmanagement pur. Die Grafik ist knuffig und alles ist in einem cartoonigen Stil in Szene gesetzt. Overcooked ist für alle gängigen Plattformen erhältlich.

(Das hört sich grandios an. Sowas mag ich ja sehr.So kleine hektische SPiele, ohne große Geschichte, aber mit viel gewusel.)

 

88 Heroes“ sind angetreten um in 88 Leveln in 88 Minuten die Welt zu retten. Und das Alles ist im wahrsten Sinn des Wortes so gemeint. Man startet mit einem zufälligen der 88 im Spiel vorhandenen Helden und hat eine Minute Zeit mit ihm unbeschadet den Levelausgang zu erreichen. Das wird einem durch diverse Fallen und Gegner erschwert. Man hat nicht mehrere Leben pro Held, sondern jeden Held gibt es nur ein einziges Mal. Wenn tot, dann startet man mit einem neuen zufällig vom Spiel ausgewählten Helden wieder am Anfang des Levels. Dadurch, dass jeder Held andere Fähigkeiten besitzt, muss man nach jedem Ableben umdenken. Ein Jump’n’Run im äußersten charmanten Retro-Pixellook, nichts für Leute mit niedriger Frustschwelle oder Hang zu Ausrastern. Das Spiel ist bockschwer, macht aber immensen Spaß und glänzt durch einen süchtigmachenden Das-muss-doch-zu-schaffen-sein-Effekt. 88 Heroes ist für alle gängigen Plattformen erhältlich.

(Oh weh….da bin ich froh, es nicht gespielt zu haben. Ich bin doch der Typ Spieler, der seine Tastatur frisst, wenn es mal nicht so läuft.)

 

Puyo Puyo Tetris“ ist ein Crossover zwischen Puyo Puyo und dem Klassiker Tetris. Wer die beiden Puzzlespiele mag, ist hier goldrichtig aufgehoben. Zwar bietet das Spiel auch für Solo-Spieler sehr starke KI-Gegner, so dass es nie langweilig wird, seine richtige Stärke entfaltet es aber erst im Spiel gegen einen anderen menschlichen Gegner. Und dabei  darf man sogar spielübergreifend gegeneinander Reihen und Spalten bilden, so dass Einer z. B. Tetris spielt, während der Andere mit Puyo Puyo versucht dem Gegner Reihen zu blocken und das Leben schwer zu machen. Die Grafik ist dem Spielprinzip geschuldet zweckmäßig nicht der Brüller und ebenso wie der richtig niedliche Soundtrack sehr japanophil. Macht Laune und ist wie schon damals auf dem GameBoy ein echter Hit. Puyo Puyo Tetris ist für alle gängigen Konsolen erhältlich, nicht jedoch auf dem PC.

Hin und wieder soll auch ein Blick zurück gewagt werden, bei dem besondere Klassiker oder auch sehr spezielle Titel aus der Vergangenheit der Videospiele vorgestellt werden. Den Anfang macht „Prince of Persia„, das eigentlich sehr gut zu dem weiter oben vorgestellten 88 Heroes passt, denn die beiden Spielprinzipien ähnlich sich doch recht auffällig. Bei Prince of Persia gilt es in 60 Minuten Echtzeit aus dem Kerker zu entkommen und die Prinzessin zu retten. Das Spiel glänzte bei der Erstveröffentlichung 1989 (Apple II) mit einer bis dato noch nie gesehenen, flüssigen Animation des Helden. Es wurde für nahezu alle Systeme adaptiert, zig mal fortgesetzt und die Franchise brachte es sogar zu einer Verfilmung und einigen lizensierten LEGO Sets. Wer das Original Prince of Persia heute noch genießen möchte, kann zu einer HD-optimierten Neufassung greifen, die es leider nur als Downloadversion gibt oder staubt seine alte SNES-Konsole ab, denn abgesehen von der sehr guten Amiga-Version, glänzt die alte SNES Fasssung auch heute noch mit sehr guter Spielbarkeit.

 

 

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Stricken Masche für Masche von Marisa Nöldeke

(Dieser Beitrag enthält Amazon-Werbelinks, was das heißt, findet ihr hier: Klick!)


Stricken – Masche für Masche von Marisa Nöldeke, auch bekannt als Maschenfein, ist ein sehr gutes Grundlagen Buch. Sowohl für die geübte Strickerin, die einfach ein hübsches Nachschlagewerk haben möchte, als auch für die Anfängerin, die sich ein Buch mit ausführlichen Erklärungen und guten Bildern zum Einstieg kaufen möchte, ist das Buch sehr gut geeignet.

Ich würde es tatsächlich jedem empfehlen, der mit dem Stricken anfangen will und sich erstmal einlesen möchte oder dem Youtubevideos für den Einstieg einfach nicht reichen.

Aktuell boomt der Strickmarkt und es sprießen Bücher aus der Erde, wie Pilze an einem feuchten Herbsttag. Den Überblick zu behalten, was wirklich gut ist und was nur schnell produziert, um auf einer Welle mit zu schwimmen ist schwierig.

Ich schätze Marisas Anleitungen schon lange, folge ihr auf Facebook, Instagram und habe zum Beispiel das Hinata Tuch im Sommer von ihr gestrickt.


Stricken – Masche für Masche sieht erstmal sehr hübsch aus. Der Umschlag gefällt mir, ist robust und stabil und bleibt vorallem auch aufgeschlagen liegen, damit man in das Buch blicken und Stricken kann. Für mich ein ganz wichtiger Punkt bei einem Strickbuch.

Das Buch ist grob in 3 Teile geteilt. Basics und Techniken machen den Anfang, dann folgen Strickmuster und schließlich Projekte. Das ist für mich stimmig aufgebaut und ergibt Sinn.

Unter Basics finden sich Hinweise zur Materialkunde, sehr ausführlich, sehr gut strukturiert und aufgebaut. Hier werden Fasern beschrieben, Garnstärken erläutert. Hier dann mein erster Kritikpunkt, die Garnbezeichnungen beziehen sich hier auf das „Standard Yarn Weight System“, das realistisch aber eigentlich kaum eine Strickerin nutzt. (Ich kenne zumindest keine) Hier hätte ich die Klassifizierung, die uns allen aus Ravelry bekannt ist und von tausenden von Strickerinen benutzt wird, sehr viel besser gefunden. Das wäre dann Cobweb, Lace, Light Fingering, Fingering, Sport, DK, Worsted, Aran, Bulky, Super Bulky und Jumbo, und nicht nur superfine, fine, light DK, medium, bulky, super bulky. Aber das ist vermutlich einfach eine Frage der Gewöhnung. Trotzdem lassen  gerade die größeren deutschen Designerinnen die große Community Ravelry sehr außer Acht, ein Fehler aus meiner Sicht.


Aber zurück zum Buch, unter Materialkunde bekommt man auch erklärt, wie man die Banderole eines Garns liest, welche Informationen man dort findet und wie man Strickstücke pflegt. Die Waschsymbole werden erklärt und es werden Worte zum Garnwickeln verloren. ( Hier fehlte mir unter dem Bild eindeutig der Hinweis zu Ylle, deren Wickler hier prominent abgebildet und für mich das Nonplusultra im Wicklerbereich ist.)

Dann erfährt man etwas zur Werkzeugkunde. Rundnadeln, Nadelspiele, Jackennadeln. Alles wird erklärt. Weitere kleine Helfer, wie Maschenraffer, Markierer, Fixierer, Strickring, Reihenzähler und co werden beschrieben und gezeigt. Auch hier hätte ich mir eine Angabe von Bezugsquellen in der Nähe des Bildes gewünscht.

Natürlich schreibt Marisa auch etwas zur Maschenprobe. Für Anfänger sicherlich hilfreich. Ich umgehe die Maschenprobe immer. Ich hasse sie. Maschenproben sind für Uschis. Lediglich bei Teststricks fertige ich dieses Mistding wirklich gewissenhaft, ansonsten schludere ich da. Aber damit man Schludern kann, muß man natürlich Erfahrung haben, seine Art zu stricken und die Garne kennen und dafür muß man viele Maschenproben gestrickt haben.

Der Maschenanschlag wird ebenfalls erklärt, hier haben mir die sehr einfachen Grafiken sehr gut gefallen. Ich fand das besser zu erkennen, als auf zu bunten Bildern. Es werden verschiedene Anschlagsformen gezeigt und ihre Vorteile und Nachteile erläutert. Hier werde auch ich sicherlich noch häufig hinschauen und neue Dinge ausprobieren.

Dann kommen die Erklärungen zu rechten Maschen und linken Maschen, ebenfalls mit Bildern und gut zu erkennen, sowie ausreichenden Erklärungen, die auch für den absoluten Anfänger geeignet sind.

Weiter geht es mit dem Stricken in Reihen, hier werden verschiedene Formen der Randmaschen vorgestellt und auch an kleinen Pröbchen gezeigt, das hat mir gut gefallen und auch hier freut sich jede geübte Strickerin sicherlich noch mal nachlesen zu können und zu schauen, was zum aktuellen Strickstück passen könnte.

Natürlich wird auch das Stricken in Runden (Socken, Mützen, Pullis) erklärt sowohl mit dem Nadelspiel, als auch mit der Rundnadeln.

Soweit so gut, damit kann man dann erstmal Stricken, aber was, wenn der Faden zu ende ist? Auch dafür gibt es ein Kapitel, wie man Garnenden verwebt, Farbwechsel macht, Garn neu ansetzt und so weiter. Auch das war gut verständlich. Bei den Bildern zum Garnende einstricken fand ich leider den gelben Faden sehr hell und auf dem weißen Hintergrund schlecht zu sehen. Da wäre etwas mehr Kontrast schön gewesen.

Wer also dann die Grundmaschen beherrscht und Fäden verweben kann, der will irgendwann auch Muster stricken und dazu werden dann die besonderen Maschen erklärt. Sehr ausführlich und hier wieder mit sehr guten Grafiken. Auch Zunahmen und Abnahmen werden erklärt und zwar auch hier unterschiedliche, damit man sich die passende Art aussuchen kann.

Dann hat man sein Strickstück fertig und will natürlich abketten, wie das geht,. wird ebenfalls ausführlich erklärt, mit vielen Bildern und Varianten und auch was weiter mit dem Strickstück passieren sollte, damit es schön in Form kommt, wird erwähnt.

Dann verliert sie auch einige Worte dazu, wie man eine Anleitung richtig liest, für einen Anfänger ist das ganz bestimmt sehr hilfreich, denn das Strickchinesisch ist ja nicht immer leicht zu verstehen. Es gibt praktische allgemeine Tipps, Erklärungen zu verkürzten Reihen und verschiedenen Arten diese zu Stricken. (Dazu kann ich ja den Kurs von Mairlynd sehr empfehlen. Den ich im Atelyeah besucht habe. Das ist wirklich erhellend.) Aber es geht auch mit den Bildern im Buch sehr gut und verständlich. Es wird erklärt, wie man Knopflöcher einstrickt und welche Verzierungen (Stickereien, Kordeln, Pompoms, Perlen etc. ) man wie anbringen kann.

Auch kompliziertere Techniken, die definitiv nichts für Anfänger sind, werden erläutert. Brioche oder Patent, Fairisle, Steeken und Doubleface wird gezeigt, auch hier fand ich leider wieder den hellen Faden auf hellem Grund schlecht sichtbar auf manchen Bildern, trotzdem kann man erkennen, was wo zu tun ist.

Sehr gut fand ich die Tipps, wenn etwas schief geht, was tun, wenn eine Masche gefallen ist, etwas zu kurz oder zu lang wurde. Das fehlt in den meisten anderen Strickbüchern und der Anfänger sitzt dann da und ribbelt, obwohl er das gar nicht müßte. Sehr schön, dass hier auch daran gedacht wurde.

Der Abschnitt Strickmuster ist kurz gehalten, aber ausreichend, ein Beispielbild und Hinweise, wie man dieses Ergebnis erhält. Absolut ausreichend, wenn man geübt ist bzw. den ersten Teil des Buches gelesen hat. Patentmuster, Zopfmuster und vieles mehr wird hier gezeigt. Da waren sogar Sachen bei, die ich noch nicht kannte.

Im Abschnitt Projekte gibt es Pulswärmer, einen Cardigan mit Raglan Lochmuster, eine Babydecke, ein zarter Kaschmirschal, ein Schal mit Zopfmuster, ein Pulli mit V-Neck (das ist der Grund, warum ich das Buch gekauft habe, der Pulli ist super schön!), Socken mit Zopfmuster, Täschchen im Fischgrätmuster, Kuscheldecke, Stirnband, die Mütze mit Zöpfen, die ich auch schon gestrickt habe und ein hauchzarter Loop. So kann man direkt die erlernten Dinge in Projekte umsetzen. Anschließend folgt ein gutes und umfangreiches Register, so dass man rasch findet, was man sucht.

Bei den Projekten haben sich leider einige Fehler versteckt, soweit ich weiß, sollten die aber in der zweiten Auflage verschwunden sein. Es ist nichts Dramatisches und Fehlerchen macht jeder, aber gerade in einem Anfängerbuch ist es natürlich wichtig, dass die Anleitungen und Garnangaben korrekt sind. (Bei der Mütze steht zum Beispiel man benötige 150 g in zwei verschiedenen Farben. dabei ist die ganze Mütze einfarbig und mit weniger als 50 g gestrickt.) Ein Errata zum Buch, für diejenigen, die die erste Ausgabe haben, findet sich in der Maschenfein Gruppe bei Facebook. 

Die Zopfmustersocken gehen nur von Größe 36 bis 41 und der Pulli und der Cardigan sind nur in S/M/L verfügbar. Das ist natürlich dem Platz im Buch geschuldet, trotzdem sollte man das wissen. Ich werde in Größe XS stricken, also selbstständig verkleinern müssen, das traue ich einem Anfänger erstmal nur bedingt zu.

Etwas schade fand ich bei den Projekten, dass die Bilder offensichtlich nicht von Strickerinnen ausgewählt wurden. Beim V-Neck-Pulli ist kein einziges Bild des V-Neck im Buch abgebildet, die Strickjacke mit Raglan-Lochmuster sieht unfassbar zerknautscht aus und wurde nicht richtig in Form gezupft, bzw. das Lochmuster so stark gedehnt, dass es fehlerhaft aussieht, obwohl es das nicht ist. Beim Bild der Kuscheldecke gibt es keine Schemazeichnung und keine ganze Abbildung, so dass man gar nicht erkennen kann, was das überhaupt für ein Muster ist.  Das ist leider bei vielen Büchern des EMF Verlags offenbar ein Problem, hier würde ich mir wünschen, dass etwas mehr darauf geachtet würde, was die Zielgruppe hier wirklich sehen will und was an Information aus dem Bild hervorgehen sollte.

Ich weiß, dass ich auf hohem Niveau nörgele, denn grundsätzlich ist das Buch wirklich sehr gut und hilfreich. Ich würde es wirklich Anfängerinnen, wie geübten Strickerinnen empfehlen, eben weil es sehr umfangreich ist und somit auch zum Nachschlagen dienen kann. Die Bilder sind gut verständlich und mit dem Buch ist man für wirklich jedes Strickprojekt gerüstet.

Viel Spaß beim Stricken!

Tage ohne Hunger – Delphine de Vigan

(Dieser Beitrag enthält Amazon-Werbelinks. Was das bedeutet könnt ihr hier nachlesen: Klick!)

Am Wochenende hab ich Delphine de VigansTage ohne Hunger“ beendet.

Ich habe von ihr schon „No & ich“ als Hörbuch gehört und war damals nicht 100prozentig zufrieden, vermutlich weil sich ihre Texte aus meiner heutigen Sicht eher nicht als Hörbuch eigenen. Sie erzählen zwar grundsätzlich eine abgeschlossene Geschichte, bestehen aber häufig aus Fragmenten, Gedankengängen und lassem dem Leser sehr viel Raum für eigene Ideen. Das funktioniert für mich bei einem Hörbuch schlechter, als bei einem gelesenen Text.

Tage ohne Hunger“ habe ich also gelesen und war von der ersten bis zur letzten Seite hingerissen. Wie der Titel vermuten läßt, geht es um eine Essstörung, den Leidensweg, den Weg zur Heilung und die Probleme, die man mit sich ausfechten muß. Es ist ein sehr bedrückendes und intensives Buch und durch die Schilderung der Gedanken der Protagonistin ist man sehr nah am Geschehen dran. Es wird nicht auf den Ekel gesetzt und die widerlichen Dinge, die man als essgestörter Mensch teilweise tut, werden eher angedeutet, als wirklich im Detail beschrieben, das fand ich gut und hat mir absolut gereicht.

Ich persönlich habe ja diverse sehr persönliche Erfahrungen in meinem Leben mit Personen gemacht, deren Verhältnis zum Essen ein etwas anderes war und auch ich konnte meine Mahlzeiten nicht immer in der Form genießen, wie ich es heute zum Glück kann. Für mich war das Buch trotzdem sehr gut lesbar und ich fühlte mich verstanden, bzw. habe sehr vieles wieder erkannt. Für eine Person, die akut in einer Behandlung ist würde ich das Buch allerdings wirklich nur bedingt empfehlen, es ist drastisch, es triggert, es zieht einen herunter, ob das in jeder Lebensphase immer das Richtige ist, sollte jeder selbst entscheiden.

Laure, die Protagonistin des Buches, ist ein etwas schwieriger Mensch, der sich aber eben kurz vor dem zu Spät sein, doch dafür entscheidet, die Hilfe einer Therapie anzunehmen. Sie thematisiert ihren Therapieverlauf, ihre Kontakte in der Klinik, sie selbst ist mit knapp 35 Kilo eingeliefert worden, andere Patienten sind aus anderen Gründen dort, und Laure beobachtet, anlysiert, schließt Freund und Feindschaften und ficht dabei ihren ganz eigenen Kampf mit sich selbst aus.

Sie beschreibt die Qual einer Magensonde, den Drang sich zu bewegen, um Kalorien zu verbrennen und die Probleme etwas zu essen. Sie tut das sehr eindrücklich und aus meiner Sicht auch für einen nicht Betroffenen sehr nachvollziehbar. Ohne große Erklärungen versteht man, was ihr Problem ist, warum sie so oder so handelt. Natürlich lassen sich Laures Probleme nicht auf jede Person mit Eßstörung übertragen, trotzdem hat mir hier die Schilderung von Laures Gedanken sehr positiv aufgezeigt, was einen Menschen bewegt und was andere Menschen in einem bewirken können.

Natürlich hat auch Laure ein problematisches Elternhaus, Schuldgefühle, Ängste, alles was zu so einer Eßstörung in der Regel dazu gehört, alles, was die Heilung noch schwieriger macht. Sie findet sehr oft Trost im Stricken (bzw. später auch in anderen Dingen), was mich sehr gefreut hat, schließlich hat auch für mich das Stricken hin und wieder eine (wenn auch andere) Art therapeutische Wirkung. Das hat mir sehr gefallen, dass hier mein liebstes Hobby in der Form erwähnt wurde.

Laures Schilderungen sind für mich nachvollziehbar, glaubwürdig und eher auf ihr Innenleben gerichtet, es geht hier nicht darum den Klinikalltag zu beschreiben oder ein Sachbuch für den Weg aus der Essstörung zu lesen, hier geht es wirklich um die sehr poetische Schilderung, was eine solche Störung mit einem macht, wie man sie besiegen oder es zumindest versuchen kann und dass sie einen im Grund niemals verläßt.

Ich fühlte mich von Delphine de Vigan nicht nur gut unterhalten, sondern wirklich begeistert. Das war für mich für 2017 eines der Jahres-Highlights auf dem Nachttischlesestapel und hat mich tatsächlich endlich längere Zeit am Stück wieder konzentriert lesen lassen.

Tage ohne Hunger ist als Hardcover im Dumont Buchverlag erschienen.

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Die maschenfeine Mütze

(Dieser Beitrag enthält Amazon-Werbelinks, was das bedeutet, könnt ihr hier nachlesen: Klick! Und die Addi CraSyTrio wurden mir von Addi und das Garn von Woolly Hugs zum Test zur Verfügung gestellt.)

Schon vor einiger Zeit habe ich mir das Grundlagen Buch „Stricken – Masche für Masche“ von Marisa Nöldeke bestellt und nun endlich daraus gestrickt. Ich werde in den nächsten Tagen auch noch eine Rezension zum Buch veröffentlichen, in der ich genau erkläre, was am Buch gut ist und was mir nicht so gefallen hat.

Die maschenfeine Mütze habe ich im Rahmen unseres Mützen-Knitalongs von Feinmotorik, Feierabendfrickeleien und mir gestrickt. Der #DieDreivomBlogKAL läuft jetzt seit 14 Tagen und wir haben sozusagen Halbzeit. Ihr könnt immer noch mitmachen und einen der tollen Preise von Maschenfein, Kieler Wolle, Lana Grossa oder Buttjebeyy gewinnen.

Hier ist alles zum Knitalong erklärt: Klick!

Hier findet ihr die Facebook-Gruppe: Die Drei vom Blog – Knitalong

Wir freuen uns über jeden Mitstricker! (Aufgrund der wenigen Männer nutze ich mal den männlichen Begriff, damit auch die Minderheit sich ausreichend vertreten fühlt.) 🙂

Aber zurück zur Mütze, ich mag ja eng anliegende Mützen lieber als richtige Beanies, darum hab ich die Mütze etwas kleiner gestrickt und verkürzt. Das Muster ist aber so einfach gehalten, dass das wirklich simple zu erledigen ist.

Ich habe mit meinen Addi CrasyTrio mit Nadelstärke 5 gestrickt und die Woolly Hugs Sheep verwendet, die wir auf dem Addi Bloggertreffen bekommen haben. Das Garn ist sehr fluffig und weich, pillt aber wenig und läßt sich gut verarbeiten. Es besteht aus 50 % Wolle, 28 % Baumwolle, 22 % Polyamid.

Ich habe für meine kleine Version 39g verbraucht. Für die normale Größe sollte man mit einem Knäuel also sehr knapp hinkommen.

Ich habe die komplette Mütze auf den AddiCrasyTrio gestrickt. Auf jeder Nadel hatte ich also 45 Maschen. Das ging sehr gut, allerdings muß man darauf achten, dass die Maschen schön zusammen geschoeben werden. Sonst wird es etwas eng und sie rutschen leicht herunter. Sehr praktisch, fand ich, dass ich hier eine der Nadeln immer als Zopfnadel nutzen konnte, das war echt praktisch:

Das Strickmuster ist wirklich leicht und eingängig und absolut anfängertauglich. Leider sind im Buch ein zwei Fehlerchen, so wird der Verbrauch mit 150 g angegeben, was eindeutig zu viel ist. Das sind aber Dinge, die sofort auffallen und nicht dramatisch sind. Sowas passiert einfach beim Schreiben. Die Anleitung an sich hat für mich keine Probleme dargestellt.

Ich hopse natürlich auch heute zu Auf den Nadeln bei Maschenfein, zum Creadienstag, den Dienstagsdingen und Handmade on Tuesday.

Fakten

Strickmuster:  Maschenfein Mütze aus dem Maschenfeinbuch

Garnverbrauch: 39g

Modifikationen: Ich habe früher mit den Abnahmen begonnen, weil ich die Mütze als Kurzmütze haben wollte und keine Beanieform.

Nadeln: Addi CrasyTrio mit Nadelstärke 5 

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An jedem verdammten Sonntag 12.11.2017 – enthält Werbelinks

(Dieser Beitrag enthält Amazon-Werbelinks. Was das heißt, steht hier: Klick!)

Strickstrickhurra

Unser #DieDreivomBlogKAL läuft natürlich weiter und wir stricken alle fleißig Mützen. Was das genau ist, dieser #DieDreivomBlogKAL könnt ihr hier nachlesen: Klick!

Ich mache aktuell bei einem Teststrick von Caros Fummeley mit und bin gestern noch fertig geworden. Daher habe ich dann gestern Abend schnell schon mal die Yarncamp Cap von Schachenmayr und Tanja Steinbach eingeschlagen. Da setzt man dann Earebels ein. Bin gespannt, wie das funktioniert und wie gut ich das finde.

Ich habe den Blogpost zum Caracol Hat aus Malabrigo Caracol veröffentlicht. Klick!

Garnkäufe / Stoffkäufe

Kein Garn gekauft, keinen Stoff gekauft, aber Bücher geshopt. Der Plan ist nämlich jetzt, wieder mehr zu lesen….

Die Goodnight Stories for Rebel Girls

Und es schmilzt von Lize Spit

Das Wolkenschloss von Kerstin Gier

Außerdem kam ein Buchpaket vom Dumont Reiseverlag an:

Auf alles vorbereitet, Lifehacks für draußen“ (Den ersten Teil der Reihe habe ich bereits hier besprochen: Klick!)

Marco Polo Ruhrgebiet.

Die Beste Stadt der Welt Köln 2018″

1000 Einmalige Erlebnisse“ Lonely Planet

und ganz besonders freue ich mich über „Meeresrauschen. Vom Glück am Wasser zu sein“

Genäht

Nichts genäht, aber ich habe ein Schnittmuster zum Designnähen von Rosa P. vorbereite. und werde das hoffentlich Montag oder Dienstag nähen können. Das wird mein Weihnachtskleidchen und es wird hoffentlich so toll, wie ich es mir ausmale. Drückt mir die Daumen.

Entdeckt

Ich fahre nächstes Jahr mit den Mädels auf die Beautyfarm. Sowas hab ich schon ewig niciht mehr gemacht und es ist NÖTIG! Wir fahren hier hin. KLICK!

Macht ihr sowas auch ab und zu? Welche Beautyfarmen könnt ihr empfehlen? Bin neugierig!

Naja

Die Facebooktechnik nervt uns gerade schwer… aber wir arbeiten daran. Manchmal sind Algorithmen echte fiese Typen.

Sportlich

Unsportlich und ich schäme mich überhaupt nicht!

Geguckt

Ich gucke weiter bei Shannara und Kevin can wait, da erscheinen aktuell jede Woche neue Folgen. Außerdem habe ich mir endlich Staffel 9 von Dr. Who geleistet… YEAH

Gehört

Die Wollgespräche waren in Rhinebeck und haben darüber in einer Extrafolge berichtet. Grandios. Irgendwann fahre ich da auch hin!

Dann habe ich mehrere Folgen Piqd und Piqd Hintergrund gehört. Sehr sehr spannend fand ich da die Folge zu „Wenn Waisenkinder Eltern werden“, das hat mich dazu gebracht hier auch noch intensiver in die Materie einzusteigen und mir auch den Beitrag von Chris Wright komplett anzuhören. Den findet ihr hier Klick! und hier Klick!

Den Deutschlandfunk Kultur würde ich euch da auch noch sehr gerne ans Herz legen. Das ist wirklich gutes Radioprogramm.

Gelesen

Ich habe zum einen endlich „Der Hilfsprediger“ beendet und rezensiert. (Jaja, ich brauch im Moment echt lange für Bücher, aber es geht aufwärts und ihr habt ja Frau Fussi einmal im Monat mit ihren Empfehlungen! Außerdem habe ich meinen Lobgesang auf Tim Haywards „Messer“ veröffentlicht. So ein fantastisch schönes Buch.

Gestern hab ich Delphine de Vigans „Tage ohne Hunger“ fertig gelesen und bin immer noch tief beeindruckt von diesem unheimlich starken Buch. Die Rezension dazu kommt vermutlich Montag oder Mittwoch. Muß gucken, wo ich Zeit finde.

Dann habe ich mit „zwei rechts zwei links“ von Ebba D. Drolshagen begonnen. Erschienen im Suhrkamp Verlag, geht es hier um die Geschichte des Strickens. Ganz fantastisch. Gefällt mir sehr…

Gegessen

Ich war mal wieder bei Burgerista in Köln. Die haben es mir für die Mittagspause echt angetan. Außerdem waren wir im Grillstübchen auf der Heidelberger Straße in Köln Mittag machen, das war auch sehr empfehlenswert. Sehr moderate Preise, sehr leckeres Essen.

Der Stricktreff ist für die Wintermonate ins Bonner Extro umgezogen, weil es im von & zu leider zu dunkel zum Stricken ist.

Unternommen

Frau Feierabendfrickelein und ich haben ja Garn gefärbt, dazu gab es einen Blogpost bei ihr als Tutorial, wie man Garn färbt:  Klick und bei mir dazu, was wir genau gemacht haben: Klick! Und das Gewinnspiel dazu läuft noch bis zum 17.11.2017 also ran, kommentiert unsere Beiträge auf Facebook und Instagram und gewinnt ein feines von mir persönlich gefärbtes Stränglein Garn.

Außerdem waren Soluna und ich beim Bücherabend der Buchhandlung Kayser. Das hat mir wir immer sehr gut gefallen und kann ich jedem nur empfehlen. Die Buchhändler stellen ihre Lieblingsbücher vor und es gibt Wein und musikalische Untermalung.

Und ich hatte gestern eine Fortbildung für meine ehrenamtliche Tätigkeit in unserer Pfarrbücherei. Als Mitarbeiterin der Kirche wurde ich gemeinsam mit 11 weiteren Damen und einem Herrn zum Thema Mißbrauchsfrüherkennung, Prävention und „was tue ich wenn“, fortgebildet.

Gezockt

Keine Zeit gehabt, aber ich kann schon mal ankündigen, dass es zum Thema Spiele hier demnächst was Tolles geben wird. Freut euch schon mal auf Freitag, da wird die Überraschung enthüllt!

Goodkarma

Hier hab ich heute 3 Dinge für euch.

Zum einen läuft die REWE Spendenaktion mit den Tafeln noch bis zum 18.11.2017. Ich hab auch schon teilgenommen. das ist wirklich einfach, kostet nicht viel Geld. Das schafft jeder, auch wenn man schon im Weihnachtsstreß ist. Einfach  beim Einkaufen eine der Tüten kaufen und abgeben und schon fertig!

Zum anderen wurde ich auf Weihnachten im Schuhkarton hingewiesen und würde mich freuen, wenn da viele von euch noch teilnähmen. Für die Abgabestellen ist der 15.11. Abgabeschluss. Wenn man per Post schickt, kann man noch bis zum 30.11. teilnehmen. Schaut mal hier, was das ist: Klick!

Und meine spezielle gute Tat diesen Monat war ein Päckchen mit Stoffresten für die Gruppe Sternchennähe(n) gepackt. in der Gruppe wird für Frühchen und still geborene Kinder genäht. Das ging ganz unkompliziert. Ich hab einfach in die Gruppe gepostet, dass ich Stoffreste abzugeben habe und dann hat sich eine der Näherinnen bei mir gemeldet und ich konnte ihr mein Paket zuschicken. Weil ich der Dame so dankbar war, dass sie für diesen guten Zweck näht, habe ich dem Päckchen dann noch mein Exemplar „Makrönchen, Mord und Mandelduft“ beigelegt. Ich denke, das war auch in Elkes Sinn. Die Stoffe sollten 15 x 15 cm groß sein und natürlich angemessene Motive haben, also keine Totenköpfe oder so etwas.

 

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Hilary Mantel – Der Hilfsprediger

(Dieser Beitrag enthält Amazon Werbelinks, was das bedeutet, steht hier: Klick!)

Nahezu 30 Jahre nach seinem Erscheinen auf Englisch wurde Hilary Mantels Geschichte über den Glauben in Fetherhoughton nun auch ins Deutsche übertragen und zwar gekonnt, wie ich direkt anmerken möchte. Der Hilfsprediger erschien im Dumont Buchverlag. 

Ich störe mich ja häufig an Übersetzungen bei älteren Büchern oder sprachlich anspruchsvolleren, hier ist alles stimmig, alles paßt. Werner Löcher-Lawrence hat als Übersetzer wirklich sehr gute Arbeit gemacht. Mantel und er finden die richtigen Worte, die Dorfatmosphäre der 50er einzufangen und den Leser direkt ins Geschehen in diesem kleinen Nest in den Mooren zu versetzen. Der Hilfsprediger schafft es mich zu begeistern.

Der Gemeindepfarrer Angwin hat seinen Glauben ein wenig verloren oder auch verlagert,  der Aberglaube hielt Einzug in seine Gemeinde und das findet der modern ausgerichtete Bischof eher weniger witzig. Daher taucht als Hilfe für Angwin Fludd auf, ob diese Figur „Spion“ oder „Engel“ ist, das sieht jede der Figuren ein wenig anders. Jedes Gemeindemitglied, auch die eher heidnisch erzogenen der umliegenden Dörfer, hat Charakter und wird trotz der Kürze des Buches sehr eindrücklich eingeführt und vorgestellt. Mantel hat hier einfach ihre ganz eigene Art zu beschreiben und zwischen den Zeilen erahnen zu lassen. Bereits nach wenigen Worten hat man ein sehr genaues Bild der jungen Nonne Philomena, der Klostervorsteherin und auch der Kinder der „Heiden“.

Mich hat vorallem die singende und Tee und Kakao kochende Haushälterin begeistert. Die an Türen lauscht und ihre ganz eigene Meinung zu den verbuddelten Kirchenheiligen hat, die der gebeutelte Pfarrer Angwin einfach mal ruckzuck auf dem Friedhof hat bestatten lassen, um der Modernität, die der Bischof fordert, gerecht zu werden.

Fludd schafft es die Dorfgemeinschaft zu bezaubern, zu faszinieren oder zumindest aufzuwühlen. Besonders hat mir hier die Szene gefallen, in der er gemeinsam mit einer jungen Nonne einer der Statuen eine Nase aus Knetgummi anheften möchte oder in der er mit der Klostervorsteherin in den Kleidern der Nonnen, die diese bei ihrem Eintritt ins Kloster mitbrachten, wühlt. Fludd ist schlecht zu durchschauen, seine Absichten unklar und dennoch begeistert diese Figur alle anderen. Mit viel bissigem Witz und religiöser Kritik schreibt Mantel sich hier eine Welt zusammen, die skuriler und charmanter nicht sein könnte, die aber trotzdem bei genauem Hinsehen der Realität dieser Zeit auf einem solchen Dorf recht nahe kommen dürfte. Ein wenig bigott, ein wenig frömmelnd, absurd und widersprüchlich, kämpfen und hadern die Figuren mit ihrem eigenen und dem Glauben der anderen.

Mich hat das Buch wirklich sehr begeistert und das ganz klar vorallem, weil mir Dank der Erziehung auf einem klösterlichen Gymnasium so manche Handlungsweise der Nonnen und des Pfarrers nicht unbekannt sind. Mantel setzt sich in ihrem Buch mit Gut und Böse auseinander und zeigt auf, wie nah bei einander und wie leicht zu vermischen hier die Grenzen sind. Das Dorf sehnt sich nach Regeln, darf man an Fastentagen getoastetes Brot essen und wird das Brot beim Toasten leichter, so dass man sogar zwei Scheiben nehmen dürfte? Ist Marmelade an Fastentagen in Ordnung? Straffe Regeln sind gewünscht und Pfarrer Angwin und Mutter Perpetua stellen sie mit eher unsicherer Hand auf. Ob Fludd der Gemeinde nun wieder auf den rechten Weg zurück hilft oder sie in noch größeres Chaos stürzt, würde zu weit führen, aber ich möchte sagen, ich hatte großen Spaß beim Lesen und sein Alter merkt man dem Buch zu keinem Zeitpunkt an.

Hilary Mantels – Der Hilfsprediger – erschien im Dumont Buchverlag.

Weitere Bücher von Mantel,  findet ihr hier:

Hilary Mantel Wölfe

Wir haben Garn gefärbt!

(Dieser Beitrag enthält Werbelinks, was das heißt, lest ihr hier! Klick!)

Frau Feierabendfrickeleien hat sich vor einiger Zeit todesmutig in die Welt der Färberei begeben und hatte mir ja bereits ein „Gute Besserungs“-Paket zukommen lassen, in dem ein wunderschöner Strang in lila-pink war, mit dem tollen Namen „Das Einhorn kotzt Marshmallows im Strahl!“

Nun war aber auch ich neugierig, wie das mit der Färberei so geht und freundlicherweise hat Frau Feierabendfrickeleien sich bereit erklärt, mich in die Kunst des Färbens von Garn mit Säurefarben einzuweisen. Sie hatte mir vorab eine Einkaufsliste gemailt und ich hab brav, Mundschutz, Handschuhe, Plane, Spritzen, Einmachgläser, Zitronensäure und eine große Wanne und einen großen Topf besorgt.

Ich hatte ein wenig Angst, um meine Küche und daher haben wir alles fein mit Malerplane abgedeckt und Mundschutz getragen, wegen der Dämpfe. Die Malerplane war aber nahezu überflüssig, wir haben kaum Sauerei gemacht und die Farbflecken ließen sich mit meinen Pads von Jemako und dem Zitronenbalsam komplett entfernen. Gar kein Problem.

Frau Feierabendfrickeleien hatte aus Berlin Ashford Säurefarben in den 4 Grundfarbtönen (gelb, rot, blau, schwarz) mitgebracht und erstmal durfte ich Farben zusammenmischen (Frau Feierabendfrickeleien behauptet ich wäre ein übelster Farbpanscher… ich kann das nicht bestätigen, ich nutze halt gerne viele Farben auf einmal!) und dann haben wir gefärbt. Immer einen Strang im großen Topf, sehr mühsam und langwierig, aber auch faszinierend. Keine Ahnung, wie die Handfärberinnen das machen und wie groß deren Töpfe so sind. Meiner war schon sehr groß, trotzdem ging es gut wirklich nur mit einem Strang im Wasser.

So sieht es aus, wenn die Farbe und der Strang frisch im Wasser sind.

Die Farben werden angemischt, dann kommen sie in warmes Wasser, werden erhitzt und dann wirft man den Strang da rein und kann dabei zusehen, wie das bunte Wasser klar wird und der Strang sich voll Farbe saugt.

Hier seht ihr, wie klar das Wasser dann ist.

Grandios sah das aus und hat mir unfassbar viel Spaß gemacht.

Wir haben für mich auf 3 Qualitäten von Supergarne 4 Stränge Garn gefärbt. Das Garn hatte ich vorher übernacht in Spüli eingelegt und dann anschließend in Zitronensäure.

Günstige Garne und Farben zum Färben und Farben bekommt ihr aber auch beim Wollschaf!

Oder bei Dharma !

Ich hatte einen Strang Aktiv Bamboo Fine 400 (türkis),

zwei Stränge Aktive Superfine (bunt und orange)

und einen Strang Merino Silk 400 (lila)

Wir haben also 3 semisolide Stränge gefärbt. Nicht komplett perfekt, etwas changierend und hier und da ist ein helles Fleckchen drin. Aber für meine ersten Färbungen, bin ich sehr zufrieden. Auch die Farben sind toll geworden. Das Türkis sollte zwar eigentlich grün werden und das Orange war als Kupfer vorgesehen, aber total egal. Das hat super viel Spaß gemacht.

Einen bunten Strang haben wir dann noch gefärbt, da kommt erst der Strang ins heiße Wasser und dann werden unterschiedliche Farben aufgeträufelt. Das ergebnis ist toll geworden, finde ich. Und weil es dem „Das Einhorn kotzt Marshmallows im Strahl“ So ähnlich sieht, aber irgendwie etwas erwachsener wirkt, heißt dieser Strang: „Erwachsene Marshmallows“.

Hier im Billd seht ihr die Farben, die ich dazu gemischt habe.

Und hier den Strang im Kochtopf im Wasser.

Ich hatte wirklich viel Spaß und das war total spannend zu sehen, wie das so funktioniert. Meine Farbergebnisse gefallen mir auch alle, trotzdem wird das vermutlich der erste und letzte Ausflug in die Welt der Farben bleiben. Das ist mir zu langwierig und aufwendig. Da kaufe ich lieber gut gefärbte Stränge…. Trotzdem war das Erlebnis auf jeden Fall sehr toll und mein Verständnis für Preise und Aufwand der Färberinnen nun deutlich größer.

Vorallem das Warten, bis die Stränge trocken waren, war sehr hart.

**GEWINNSPIEL**

Frau Feierabendfrickeleien und ich haben es euch ja schon angekündigt:

Es gibt etwas zu gewinnen.

Wir hatten so viel Spaß beim Farbpanschen, dass wir euch ein wenig daran teilhaben lassen wollen. Deswegen trenne ich mich, ganz schweren Herzens, von dem schönsten Strang, den ich nach der Anleitung von Frau Feierabenfrickeleien gefärbt habe. Die oben erwähnten „erwachsenen Marshmallows“
Der Strang wurde mit Säurefarben der Firma Ashford auf einem Strang der Sorte „Aktiv Superfine“ von Supergarne gefärbt. Der Strang wiegt 100g, hat eine Lauflänge von 400m und setzt sich wie folgt zusammen: 60% Wolle / 25%  Polyamid.
Hier seht ihr in in voller Pracht ausgebreitet.

Wie könnt ihr mitmachen? Frau Feierabenfrickeleien und ich haben beide sowohl auf Instagram und Facebook diesen Text geteilt. Ihr könnt auf beiden Kanälen unter den jeweiligen Postings kommentieren und somit bis zu vier Lose für den Lostopf „erschreiben“.
Wir haben eine kleine Aufgabe für euch:

Kommentiert mit einem Foto oder einem Text, welche Farbe ihr gerne mal auf Wolle gefärbt haben würdet. Und bitte gebt euch dabei Mühe und seid ein wenig kreativ. Kommentare wie „Rot“ sind langweilig und widersprechen dem Geist dieses Gewinnspiels. Wir wollen Antworten wie „Ein Rot wie ein Sonnenaufgang vom Mars aus gesehen, wenn man drei Bier getrunken hat“ oder so (denkt an die kotzenden Einhörner).

Diesen Strang könnt ihr gewinnen. Ein echtes JETZTKOCHTSIE Unikat! 🙂

Natürlich müsst ihr Frau Feierabendfrickeleien und mir nicht folgen, um mit zu machen, wir freuen uns aber natürlich sehr, wenn ihr es dennoch tut.

Teilen des Gewinnspiels ist ausdrücklich erlaubt!
Das Gewinnspiel startet jetzt und läuft bis zum 17.11.2017, 18 Uhr. Ausgelost wird per Random Number Generator.
Versendet wird im unversicherten Maxibrief.Dieses Gewinnspiel steht in keinerlei Verbindung mit Facebook, Instagram, Ashford-Farben oder Supergarne. Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt. Der Gewinner muss sich innerhalb von 48 Stunden bei einer der Organisatorinnen melden, sonst verfällt der Gewinn. Ein Rechtsanspruch auf den Gewinn besteht nicht. Der Gewinner erklärt sich damit einverstanden, dass sein Name auf unseren Seiten zur Gewinnverkündung genannt wird.Und jetzt: Feuer frei, wir sind gespannt!

 

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Der Caracol Button Hat

Letzte Woche ist der #diedreivomblogkal gestartet. Wir, also Feierabendfrickeleien, Feinmotorik und ich sind unfassbar glücklich, wie viele Mitstricker wir gefunden haben und wie viele von euch bereits fertige Mützen vorweisen können.

Beim SockenKAL im August habt ihr uns ja bereits aus den Socken gehauen, jetzt gerade schießt ihr dern Vogel ab. Gerade eben habe ich die 700ste Strickerin in unsere „Die Drei vom Blog – Knitalong“-Facebookgruppe aufgenommen und bei Instagram ist mit den Hashtags #DieDreivomBlogKAL und #DieDreivomBlogChallenge schon die Hölle los.

Unsere Sponsoren Buttjebeyy, Kieler Wolle, Lana Grossa, und Maschenfein haben uns mit fantastischen Gewinnen unterstützt. Wie genau das funktioniert findet ihr in unserer Gruppe „Die Drei vom Blog – Knitalong“ oder auch hier : Klick! 

Ich selbst habe es mir leicht gemacht und bin mit sehr dickem Garn gestartet. Daher hatte ich den Caracol Button Hat auch innerhalb einer Stunde fertig. Und weil das so schnell ging, habe ich den einfach dreimal gestrickt, für jede von uns einen.

Den blauen Caracol Button Hat für Frau Feinmotorik habe ich ihr am Freitag im Büro vorbei gebracht.

Den roten Caracol Buttonhat für Frau Feierabendfrickeleien hat diese am Samstag bekommen, als sie mich wegen des Yarncamps besucht hat.

Und meinen grünen Caracol Button Hat habe ich natürlich am Wochenende auch brav getragen.

Das Muster ist wirklich komplett einfach und kostenlos auf Ravelry zu haben. (nur auf Englisch!)

Wegen der Dicke des Garns und den großen Nadeln kommt man wirklich sehr schenll voran und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Was meint ihr?

Habe ich die richtige Farbe für mich ausgesucht, indem ich Grün behalten habe?

Habt ihr das Caracol Garn von Malabrigo schon verarbeitet? Zeigt doch mal. Bitte!

Fakten

Strickmuster:  Caracol Button Hat von Kaity Fraker

Garnverbrauch: Pro Mütze habe ich etwa 70 g verbraucht. 

Modifikationen: Keine

Knöpfe: Die Knöpfe sind von Alfatex 

Nadeln: Knitpro 8 mm

Ein bißchen Spaß hatte ich auch, als ich versucht habe herauszufinden, wie man das Mützchen denn nun richtig anzieht. Und so albern hopse ich jetzt zu Auf den Nadeln bei Maschenfein, zu Handmade on Tuesday, den Dienstagsdingen und dem Creadienstag

Wie üblich hat Frau Katze mir beim Stricken geholfen….

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