Geschenke Mützchen

Schon seit längerem trug ich mich mit dem Gedanken, Mützchen zu stricken, daher habe ich schon vor einiger Zeit mehrere Stränge Malabrigo Mecha bei Lanade bestellt.
Jetzt war es soweit, zum einen hat sich die gute Seele der Rechtsmedizin Köln in den Ruhestand verabschiedet und zu ihrer Party wollte ich ein persönliches Mitbringsel nähen, außerdem wechselt einer meiner Chefs in einen anderen Bereich und für den gab es ebenfalls eine Mütze.

Für die gute Seele habe ich einfach den Pussyhat gestrickt, allerding aus Azul Fresco und Borrajas, ich habe mich genau an die Anleitung gehalten und finde das Mützchen wirklich witzig. Der Pussyhat ist eigentlich ein Rechteck, das dann an den Seiten zusammen genäht wird.

Für die Beschriftung habe ich Stitch Fiddle benutzt. Das ist ein Programm, mit dem man ganz einfach seinen eigenen Chart, für Muster oder Farbwechsel erstellen kann. Dort habe ich einfach ein bißchen rumprobiert, bis es mir gefiel. Das ging recht zügig.

Für die Mütze für meinen Chef habe ich einfach in der Grundfarbe Pearl Ten 75 Maschen im Rippenmuster gestrickt, dann ca. 10 cm hoch gestrickt mit der Beschriftung in der Farbe Volcano und dann habe ich jede 10. Masche abgenommen, eine Reihe ohne Abnahmen gestrickt, jede 9. Masche abenommen, eine Reihe ohne Abnahmen gestrickt, jede 8. Masche abgenommen, eine Reihe ohne Abnahmen… und so weiter, bis keine Maschen mehr übrig waren.

Damit ich bei der Beschriftung keine Probleme bekomme, habe ich hier nicht in Runden, sondern in Reihen gestrickt und immer bis zur Rundemarkierung, dann eine Masche weiter, gewendet und die erste Masche zurück geschoben. So mußte ich den Faden nicht über die ganze Runde mitführen und hatte ihn trotzdem immer an der richtigen Stelle.

Die Fäden waren rasch vernäht und die Mützen sind schön elastisch und gefallen mir sehr.

Für beide Mützen zusammen habe ich etwa 5 Stunden gestrickt, wobei ich wegen der Runden und des FairIsle Musters im Chef-Mützchen ein bißchen probieren mußte, bis es gepaßt hat.

Ich habe 5,5er Nadeln von Knitpro benutzt mit einem 40cm Seil. Am Ende des Chef-Mützchen habe ich dann mit Magic Loop gearbeitet.

Verbrauch:

Volcano (rotorange) 5 g

Borrajas (pink) 5 g

Pearl Ten (grau) 64 g

Azul Fresco (blau) 85 g

Ich hopse natürlich zu auf den Nadeln bei Maschenfein und zum Creadienstag!

 

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An jedem verdammten Sonntag 26.03.2017

Strickstrickhurra

Ich habe am Frühlingsjäckchen weiter gestrickt und zum Fortschritt gibt es einen eigenen Post, den findet ihr hier: Klick!

Außerdem haben wir unseren Trip zum Berlin Knits Festival geplant… YEAH! Die Strickelfen fahren nach Berlin, Frau Feierabendfrickeleien besuchen.

Garnkäufe / Stoffkäufe

Ich war sehr tapfer und habe mir kein Malabrigo Sock bei Lanade bestellt. Es war gar nicht so hart, wie es sich anhört, denn die Farben, die es gab, haben mich nur wenig angemacht. Ich bin gespannt, was die nächste Rabattaktion ist.

Genäht

Ich habe an meinem Hoodie für den Jahressewalong herumgenäht, aber es fehlen noch immer die Bündchen. Das kommt diese Woche noch. Versprochen.

Entdeckt

Letzte Woche hab ich von Symposi Press berichtet und diese Woche kann ich mehr dazu sagen, denn meine Lieferung von Symposi Press ist angekommen. Wunderschöne Sticker, außerdem lagen ein paar Extrasticker bei. Das gefällt mir wirklich gut, da werde ich auf jeden Fall nochmal bestellen.

Naja

Nun ich ärgere mich gerade ein wenig, eigentlich wollte ich meinen Handyvertrag bei der Telekom verlängern, zum einen, damit ich mein vergünstigtes Iphone 7 erhalten, zum anderen, damit meine Mutter mein altes Iphone 6 bekommen kann und endlich auch ein Smartphone hat, leider findet die Telekom es total ok, dass das subventionierte Handy für Bestandskunden deutlich teurer ist, als für Neukunden und ich überlege mir daher doch mal den Telefonanbieter zu wechseln, einfach weil mich das nervt… Ich bin gerne bereit für gute Qualität (Telefon wie Vertrag) ordentlich zu zahlen, wenn ich aber als langjähriger Bestandskunde draufzahle, dann finde ich das eher ärgerlich. Ich will mich mit so einem Mist nicht immer beschäftigen müssen und ich will nicht drauf zahlen… wir werden sehen, wie das ausgeht… im Moment erstmal so, dass ich den Vertrag eben nicht vorzeit verlängern werde.

Sportlich

Nix Sport, wer macht denn schon Sport… *hust*

Geguckt

Es gibt eine neue Staffel Vampire Diaries bei Amazon und natürlich gucke ich die. Ich kann gar nicht anders. #teamdamon Und ja er ist heiß!! (Verratet das aber bitte nicht dem Mr. Jetztkochtsie… *hust*)

Gehört

Zum einen höre ich weiter „Teufelsgold“ bei Audible, habe aber mein Abo dort erstmal pausiert, da ich gerade kaum hinterher komme und sich bereits 5 Hörbücher stapeln, ich höre einfach zu viele Podcasts aktuell. Teufelsgold gefällt mir aber ganz gut und ist unterhaltsam.

Dann habe ich natürlich wieder Dennis ruft an gehört und mich köstlich über die Fahrschulstunde amüsiert.

Außerdem gab es eine weitere Folge von creative.mother.thinking gehört und bin neugierig auf die Burda Vintage 60s geworden. Da muß ich mal reingucken.

Einfach Gote zum Thema Spargel gab es natürlich auch und ich liebe Spargel und freue mich schon auf die ersten Gerichte.

Außerdem haben die Knitmore Girls mich beim Autofahren begleitet und Hoaxilla konnte mich tatsächlich nochmal überzeugen, die Folge über die Dolchstoßlüge hat mir gut gefallen, besser als die Letzten. Darf also weiter auf der Aboliste stehen bleiben.

Die letzten Male konnte mich Klubbing ja nicht so überzeugen, das hat sich mit Zuckersand von Jochen Schmidt geändert. Die Folge war wirklich gut, hat mich neugierig auf das Buch gemacht und mich begeistert. Danke, das war nötig, die letzten Folgen waren nämlich mehr so lame.

Wunderbar fand ich auch die Folge von „Alles in Butter“ über Herrn Moissonnier und sein zwei Sterne Restaurant in Köln. Da werden wir wohl mal hin müssen, entweder muß der Mr mit oder die Strickelfen… mal sehen, aber hin will ich da jetzt unbedingt.

Außerdem hab ich die nächste Folge der Lage der Nation gehört und beginne diese kurze Zusammenfassung des Weltgeschehens der Woche sehr zu schätzen. Das gefällt mir jedes Mal besser. Sehr überlegt, unaufgeregt und angenehm.

Und ich habe „Anekdotisch Evident“ entdeckt, ein neuer Podcast mit den Ladies, die ich schon vom sehr geschätzten Lila Podcast kenne. Vorallem Kathrin Rönicke (von der ich übrigens jetzt zum ersten Mal ein Bild gesehen und die ich irgendwie in meinem Kopf ganz anders hab aussehen lassen) mag ich da ja, ich bin oft nicht ihrer Meinung und finde sie hier und da auch ein wenig sehr verkopft, aber obwohl ich sie persönlich nicht kenne, mag ich sie irgendwie, eben dafür, dass sie anders denkt und mir hin und wieder die Augen für andere Denkweisen, Sichtweisen und Blickwinkel öffnet und immer eine sehr angenehme Diskussionsteilnehmer ist, emotional und trotzdem immer sehr freundlich. Ihre Gesprächspartnerin Alexandra Tobor hingegen finde ich schon bei ihren Auftritten im Lila Podcast sehr anstrengend und immer sehr ich-bezogen und so furchtbar strikt, sie läßt sich selten auf die Meinungen ihrer Gesprächspartner ein und wirkt daher auf mich immer ein wenig bockig-zickig, daher hatte ich erst gezögert, mir den neuen Podcast reinzuziehen, aber irgendwie war ich dann doch zu neugierig und die beiden, die sanfte Frau Rönicke und die harte Frau Tobor, harmonieren doch so gut miteinander, dass ich grundsätzlich beide Folgen sehr gut fand. Natürlich hatte ich mal wieder oft eine gegensätzliche Meinung und konnte vorallem die negative Einstellung zum Luxus nur schwer nachvollziehen. Luxus ist für mich ein absolut positiv belegter Begriff, sei es Zeit, die ich mir als Luxus nehme, oder ein schönes Beautytreatment, tolle Kleidung oder ein sehr gutes Essen, ich genieße Luxus und habe eigentlich nie ein schlechtes Gewissen, wenn ich ihn genieße, weil ich der Meinung bin, dass ich gelegentlichen Luxus schlicht verdient habe, so wie jeder andere Mensch diesen auch verdient haben sollte. Allerdings war es hier wirklich spannend für mich zu zuhören, eben weil ich mir über Luxus sehr wenige Gedanken mache. Interessant fand ich hier vorallem die Gedanken, die die zwei sich in ihrer Jugend offenbar über Luxusartikel gemacht haben. Ich habe da gänzlich gegensätzliche Erfahrungen gemacht, vermutlich eben auch, weil ich eben „recht wohlhabend“ in der gehobenen Mittelschicht groß geworden bin. Für mich spielte es nie eine Rolle, welche Marke ein Pullover oder eine Jeans hatte, für mich hat immer eine Rolle gespielt, ob es mir gefällt, ob ich mich wohl fühle, was andere dazu gesagt haben, was ich da an hatte, hat mich schon als Jugendliche nicht interessiert. Ich habe mir aber auch meine Freunde nie danach ausgesucht, ob sie dazu gehört oder die richtigen Sachen hatten, das hat mich ab und an ebenfalls zum Außenseiter gemacht, schlimm fand ich das tatsächlich nie. Irgendwie haben es meine Eltern geschafft, mir ein so großes Selbstbewußt sein zu vermitteln, dass so etwas nie wichtig war. Wenn ich mir die Gedanken und Überlegungen der beiden Damen dazu anhöre, welche Gedanken man sich um Luxus und ob man ihn verdient hat machen kann, dann kann ich meinen Eltern dafür sehr dankbar sein… Wie gesagt, nicht immer meine Meinung, aber durchaus interessant, fand ich. Die Folge zur Scham hab ich noch nicht ganz fertig gehört, fand ich aber ebenfalls fesselnd und klug durchdacht. Ich freu mich über weitere Folgen.

Gelesen

Mein vegetarisches Kochbuch: Klick!

Außerdem am Ende aller Zeiten: Klick!

Und die neue Deli und Jamie!

Und aktuell lese ich „Der Freund der Toten„, das gefällt mir sehr, ihr müßt euch aber noch ein wenig gedulden, denn die Sperrfrist ist leider noch nicht vorbei. Am Montag könnt ihr es aber bei vorablesen.de gewinnen und ich würde dazu jedem raten, denn es ist wirklich wunderschön.

Gegessen

Frau Hoppenstedt hatte zum Frühstück geladen und es war fantastisch. Sehr lecker, sehr gemütlich.

Unternommen

Nicht viel, wegen viel Arbeit und wenig Zeit und außerdem war ich den Neffen beaufsichtigen, die Zwillinge sind ja angekommen und so mußte der große Bruder ein wenig bespaßt werden. Außerdem war Stricktreff, wie immer im Cafe von&zu.

Gezockt

Gar nichts, leider. Keine Zeit…

Goodkarma

Tu Gutes und sprich darüber. Ich habe mal wieder unsere offenen Bücherschränke im EDEKA mit einem großen Wäschekorb Bücher bestückt, vorallem Kinderbücher und Jugendbücher waren dabei. Leider nutzen offenbar viele Menschen die Bücherschränke, um dort ihren Müll zu entsorgen und immer wieder liegen darin Bücher, die in dem Zustand wirklich niemand mehr lesen möchte. Daher ein kleiner Appell, ja, bitte bestückt die Bücherschränke mit Büchern, die ihr nicht mehr wollt, aber bitte fragt euch, ob diese Bücher wirklich noch jemand haben möchte und ob sie einen Zustand haben, in dem sie noch lesbar sind. Nur dann ergeben die Bücherschränke Sinn. Hier findet ihr eine Liste offener Bücherschränke, vielleicht ist ja einer in eurer Nähe? KLICK!

 

Frühlings(Jäckchen)knitalong mit rosa p. Teil 5

Eigentlich geht es beim Frühlingsjäckchen erst am 02.04.2017 beim Me Made Mittwoch weiter, aber ich wollte dennoch weiter wöchentlich meinen Zwischenstand posten.

Die anderen Teile findet ihr hier:

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Frau Feinmotorik hat ihr Jäckchen ja schon fertig und trug es gestern bei einem gemeinsamen Frühstück und das hat mich ein wenig beflügelt, schneller zu stricken, es ist nämlich wirklich sehr hübsch. Wie weit Frau Feierabendfrickeleien so ist, weiß ich aktuell gar nicht, ich schiele also mal zu ihrem Blog, ob sie heute auch noch berichten wird? Schließlich hatten wir drei uns als die #diedreivomblog bzw. die #strickelfen zusammengetan und gemeinsam des Jäckchen von Rosa P. gestrickt.

Die Aktion bei Rosa P. ist mittlerweile beendet und im Zeitrahmen geschafft hat es nur unsere Strickstreberin, aber ich hab für die Aktion beim Me Made Mittwoch ja noch ein wenig Zeit und das sollte ich schaffen.

Hier sieht man ganz schön, wie weit ich schon bin.

Gerade überlege ich, wie lang ich mein Jäckchen haben will. Soll es tatsächlich an der Taille aufhören, oder ein wenig länger sein? Laut Anleitung sollte es 30 cm ab Ärmelabtrennung nach unten gehen, ich tendiere gerade zu etwas länger stricken. Was meint ihr? Kurzjäckchen oder Strickjacke?

Leider macht mir die Sonne hier grad einen Strich durch ordentliche Fotos, hier blendet nämlich grad alles und alles wirft Schatten. Ich hoffe, ihr könnt das tolle Grün trotzdem erkennen. Das falsche Zopfmuster ist mittlerweile gar nicht mehr so schwer, trotzdem hab ich mich beim Strickfrühstück heute morgen ständig verzählt und wollte schon Alzheimertests machen, weil ich es nicht geschafft habe, richtig bis 3 bzw. 4 zu zählen. Vermutlich hab ich aber einfach zu viel gequatscht… wie immer. Grobe Fehler haben sich aber zum Glück nicht eingeschlichen und ein geschummelter Umschlag hier oder eine geschummelte Abnahme da fällt niemandem auf. (Schweig Frau Feinmotorik, schweig!)

Über die Ärmel denke ich auch schon nach, will ich wirklich lange Ärmel oder vielleicht nur so bis über den Ellenbogen? Und wenn lang, wie lang? Und was ist mit dem Bündchen, will ich da vielleicht das Muster der Blende nochmal aufnehmen? Und stricke ich dann bis zum Handgelenk oder vielleicht ein wenig länger? Auch da bin ich noch nicht ganz sicher.

Gestern hab ich dann einen gemütlichen Stricksamstag auf dem Sofa gemacht, mit Likörchen von Hagmeyer und Strickzeug und Hörbuch…jaja und im Streifenstrampler. Der muß ab und an sein!

Dann stricken wir mal fleißig weiter, schließlich wollen wir noch fertig werden und eine vierte Mitstreiterin haben wir ja auch noch, Soluna strickt ebenfalls an ihrem Frühlingsjäckchen.

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Am Ende aller Zeiten von Adrian J. Walker

Ich hab dieses Buch gekauft, in der Erwartung ein postapokalyptisches Grenzerfahrungsszenario geboten zu bekommen. Kampf ums Überleben, Ängste, Probleme des Alltags, Traumata, so etwas.
Geboten bekommen habe ich leider etwas gänzlich anderes und vorallem weniger Spannendes. Hätte ich eine andere Erwartungshaltung gehabt, hätte mir das vermutlich sogar sehr gefallen, aber so habe ich eigentlich das ganze Buch über darauf gewartet:

WANN GEHT’S LOS?
Eigentlich geht es vorallem zu anfang sehr schnell, man ist flott in der Geschichte drin, entwickelt aber keine wirklichen Sympathien für den Protagonisten und auch nicht für seine Familie. Ich muß gestehen, dass mir sein Gejammer und ichbezogenes Genöhle ziemlich schnell ziemlich auf die Nerven ging.
Zwar ist der weitere Weg dann durchaus unterhaltsam, schaffte es aber nicht mich zu begeistern oder zu überzeugen. Mir fehlten hier die realistischen Probleme, mit denen die Gruppe konfrontiert würde, statt dessen gab es ziemlich viel ziemlich konstruierten Kram, der mich wirklich nicht überzeugen konnte.
Klar Gewalt, Plünderungen, Hass unter den Überlebenden erscheint unumgänglich, aber hier gefiel mir die Schilderung oft nicht, auch das Verhalten aller Personen im Buch erschien mir immer wieder zu abgedreht und nicht sinnvoll.
Natürlich ist es so, wie viele Rezensenten schon geschrieben haben, es geht hier eher um eine Selbstfindung, weniger um die Apokalypse um ihn herum und genau das hat mich eigentlich nicht interessiert, weil er mich nicht interessiert hat. Ich fand es zunächst reizvoll einen eher unsympathischen Protagonisten zu haben, irgendwann fand ich ihn aber nicht mehr spannend, sondern einfach nur doof.
Das Ende hätte dann durchaus nochmal ein gewisses Potential geboten, die Kurve zu einem doch ganz guten Buch noch zu bekommen, das wird aber leider nicht genutzt.
Ich bleibe nach dem Lauf des Protagonisten als Leser irgendwie allein zurück, weiß nicht genau, was mir das jetzt alles sagen oder geben sollte und denke durchaus noch über das Buch nach. Es verblasst aber zusehends und ich wäre lieber besser unterhalten, als zum Nachdenken angeregt worden.

Adrian J. Walker

Am Ende aller Zeiten

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Last Minute vegetarisch von Anne-Katrin Weber

Ich hab vor ein paar Tagen nochmal bei vorablesen.de mitgemacht, weil mich das Kochbuch „Last Minute vegetarisch“ so interessiert hat und hab gleich gewonnen.


Das Buch kam ruckzuck bei mir an und ich habe es erstmal auf dem Sofatisch liegen lassen, damit der Mann mir Gerichte markieren kann, die er essen würde. Der Herr jetztkochtsie ist ja ein sehr heikler Esser, Käse darf nicht drin sein, matschig darf es nicht sein, Zucchinis sind gefährlich und am Besten ist es eigentlich ein Schnitzel und Pommes. Wir wollten allerdings zum einen unseren Fleischkonsum ohnehin nocheinmal deutlich herunterschrauben, wir essen so schon höchstens 2-3 Mal die Woche Fleisch, aber der Mann will weiter reduzieren und dem stell ich mich natürlich nicht in den Weg.

Dem entgegen steht das Problem, dass ich meist abends keine große Lust mehr habe zu kochen und mir auch ein Joghurt oder Brot reicht und er dann für sich schnell eine Frostapfanne oder ähnliches zusammenzimmert.

Das Buch kam uns also entgegen, denn es verspricht schnelle vegetarische Gerichte.

Der Mann hat dann tatsächlich einiges gefunden, was ihm schmecken würde und vieles davon ist nicht nur vegetarisch, sondern sogar vegan. Hier seht ihr seine Zettelchen, das sind einige, find ich.

Ich habe gestaunt, die Klappe gehalten und war heute dann nach der Arbeit flott einkaufen und habe zwei der Gerichte aus dem Buch ausprobiert.

Zum einen gab es den veganen Couscous-Fenchel-Salat mit Granatapfelkernen und zum anderen die Gnocchi-Pilz-Pfanne mit Trüffelbutter.

Beides hat uns sehr gut geschmeckt und war zusammen tatsächlich in weniger als 20 Minuten zubereitet.

Die Mengenangabe war passend für zwei Personen. Da ich beide Gerichte kombiniert habe, also Salat als Vorspeise und Pilzpfanne als Hauptgericht, ist vom Salat noch so viel übrig, dass ich davon morgen im Büro mittags sicher auch noch mit einem Kollegen satt werde. Einzeln hätte das durchaus auch gereicht, aber ich wollte eben zwei Gerichte ausprobieren.

Geschmeckt hat es sehr gut und ich war enorm skeptisch, ob mein heikler Esser den ausgesuchten orientalischen Salat mit Minze und Granatapfel wirklich essen würde, aber er hat ihn nicht nur gegessen, sondern er hat ihm sogar geschmeckt. Ich bin beeindruckt, vielleicht wird aus ihm doch noch ein Gourmet.

Das Kochbuch gefällt mir vom Aufbau her sehr gut, es sind Gerichte für alle Gelegenheiten und Geschmäcker drin, nichts, was mir überhaupt nicht schmecken würde und vieles, was wirklich außergewöhnlich ist, sei es durch Komposition oder Zubereitungsart.

Die Anleitungen sind kurz gehalten, gut verständlich und der Aufwand für alle Gerichte hält sich im Rahmen. Die Zutaten sind ebenfalls gut zu bekommen und nur sehr selten wirklich außergewöhnlich oder selten.

Die Fotos im Buch gefallen mir gut, sie sind hübsch, aber nicht überkandidelt, sondern so, wie es auch bei mir beim Kochen aussehen würde. Das hat mir gut gefallen. Hier werde ich sicher noch mehr nachkochen. Das war genau unser Fall. Dankeschön!

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Frühlings(Jäckchen)knitalong mit rosa p. Teil 4

Heute ist der vierte Termin an dem #diedreivomblog sich zum Frühlingsjäckchen stricken treffen. Zum einen haben Frau Feinmotorik, Frau Feierabendfrickeleien und ich ja so einen Mini-KAL am laufen, weil wir drei alle am Frühlingsjäckchen-KAL vom Me Made Mittwoch teilnehmen, zum anderen endet heute auch der KAL bei Rosa P. deren Zopfmusterjäckchen wir drei stricken.

Nun gut, eigentlich stricken wir zu viert, denn Frau Katze ist natürlich, wie immer sehr hilfreich!


Hier findet ihr den Link zum Muster: Klick!

Hier den Link zu Teil 1: Klick!  / Teil 2: Klick! / Teil 3: Klick

Hier findet ihr den Stand unserer Mitstreiter bei Rosa P: Klick

Hier den Stand der Mitstreiter beim Me Made Mittwoch: Klick.

Unsere Streberstrickerin Frau Feinmotorik ist tatsächlich mit ihrem Jäckchen schon durch und wir waren Freitag in meiner Mittagspause schnell Knöpfe für sie aussuchen. Ich bin ein bißchen neidisch, denn wegen Edinburgh und privatem Durcheinander bin ich noch überhaupt nicht in der Nähe von fertig. Ich habe gestern erst die Ärmel abgeteilt und stricke mich jetzt den Rumpf herunter.

Mein Garn ist Silk Yak in Fingering in einem extra für mich gefärbten Grün von der Kieler Wolle. Gestrickt wird auf Hiya Hiyas und meine Garnschale ist von Wendy Fowler.

Ich muß zugeben, dass ich am Anfang mit der Anleitung ein paar Strukturprobleme hatte, die ich aber alle lösen konnte und jetzt läuft es ganz von alleine. Ich brauche die Anleitung eigentlich gar nicht mehr, sondern das Muster ergibt sich tatsächlich aus den vorherigen Reihen. Das ist eingängig und gut.

Ich strick die Jacke in Größe S und komme bisher mit den Angaben der Anleitung genau hin. Um bei der Ärmelabteilung sicher zu gehen ,dass es auch passen wird, habe ich das Jäckchen auf meinen Funky Grandpa-Cardigan gelegt und geschaut, ob die Paßform stimmig ist. Ist sie.

Der Frühlingsjäckchen KAL geht ja noch ein paar Wochen weiter, also hab ich noch ausreichend Zeit voran zu kommen und fertig zu werden. Wie sieht es bei auch aus? Was machen eure Frühlingsjäckchen?

Und ich hopse natürlich bei Maschenfeins auf den Nadeln vorbei.

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An jedem verdammten Sonntag 19.03.2017

Strickstrickhurra

Ich stricke weiter an meinem Frühlingsjäckchen und komme langsam voran. Ich hoffe das läuft diese Woche etwas besser. Hier findet ihr den Blogpost dazu: Klick!

Außerdem hab ich die Mützchen für die Zwillinge fertig gemacht: Klick!

Garnkäufe / Stoffkäufe / Buchkäufe

Ich bin ja auf dem Garnfest in Edinburgh etwas eskaliert, daher bin ich zur Zeit sehr brav. Obwohl mich die Sweater Sets in DK bei Lanade gerade sehr reizen.

Gekauft habe ich zwar kein Buch, aber eins gewonnen, bei vorablesen.de gab es Last Minute Vegetarisch. Bin sehr gespannt und werde nächste Woche nachkochen. Bericht folgt.

Außerdem gab es für mich per Bestellung beim Atelyeah das Strickbuch „Interpretations 4“ von Joji Locatelli und Vera Valimäki

Genäht

Mein Frühlingskleidchen ist fertig geworden und ich habe schon ein wenig an meinem Hoodie genäht. Das Ergebnis zeige ich euch noch.

Entdeckt

Dank eines Postings von Strick mich! hab ich Symposi Press entdeckt und erstmal Sticker für meinen neuen Planer bestellt, mal sehen, wie intensiv ich das durchziehen werde, aber ich möchte etwas mehr Struktur und Ordnung, da hilft ein Planer natürlich auf jeden Fall und schöne Sticker dafür bereiten Freude!

Naja

Mein Urlaub ist vorbei, obwohl ich ja wirklich gerne arbeite, hätte es ruhig noch ein bißchen mehr Freizeit geben können.

Sportlich

Ich hab ein bißchen Yoga gemacht, leider nicht so viel, wie ich mir gewünscht hätte.

Geguckt

Ich bin in Staffel 4 der Big Bang Theory… *hust* Das guckt sich aber auch flott weg.

Gehört

Sehr viel hab ich gehört. Zum einen hat Bernd es endlich geschafft, dass ich mir die Lage der Nation reinziehe. Das hat mir grundsätzlich sehr gut gefallen. Ein kurzer Überblick über die weltpolitische Lage, was hat uns diese Woche bewegt, kurz, knackig, informativ und angenehme Stimmen und angenehme Menschen. Das höre ich mir jetzt öfter an. Ja, Bernd. Du hattest Recht, das gefällt mir, weitere Empfehlungen gerne gesehen.

Mehrere Folgen von Dennis ruft an gab es für mich mal wieder, nennt mich primitiv, aber ich find den unfaßbar witzig!

Dann gab es eine Folge von Creative.mother.thinking, hier ging es ebenfalls um Bullet Journaling und auch hier habe ich mir einige Tipps mitgenommen. Danke dafür!

Eine Folge SWR3 die größten Hits und ihre Geschichte über U2 und „I still haven’t found, what I’m looking for“

Bei Klubbing mußte ich leider abbrechen, die Folge mit Jens Eisel ging leider gar nicht, tot langweilig und klick weg… schlimmer war nur die Folge mit Julia Weber, der ich einfach überhaupt nicht zuhören wollte. Sehr schade, damit sind die Bücher der beiden für mich dann auch uninteressant.

Dann gab es eine Folge Lila Podcast im Gespräch mit Zonenkind. Hat mir gut gefallen, war sehr interessant und drehte sich natürlich um die DDR.

Außerdem gab es eine Folge vom Podcast Aufgeräumt, bei dem es um Favouriten Kleidung ging, was ja sehr gut zu meinem Kleiderschrank-Projekt paßt. Da werde ich noch berichten, wenn ich damit fertig bin. Versprochen.

Außerdem habe ich verschiedene Folgen von Alles in Butter gehört, zum einen eine Folge über „Draußen Essen – Leckeres für Garten und Balkon“, außerdem die grandiose Folge über Ölsardinen (bei dieser Folge wollte ich unbedingt Sardinen essen und zwar gänzlich egal, ob ich gerade fast oder nicht…), die Folge über Erdbeeren fand ich eher mäßig, aber ich bin auch kein Erdbeerfan, die Folge zu Bier aus NRW und Craftbier fand ich ganz interessant, bin aber eben auch kein Biertrinker, so dass es mich nicht begeistern konnte.

Gelesen

Ich habe Eierlikörtage beendet, dazu findet ihr den Blogpost in den nächsten Tagen hier.

Außerdem hab ich das Kleiderschrank Projekt durchgeführt und darüber berichtet: Klick!

Gegessen

GAR NICHTS!

Ich habe gefastet, was mir tatsächlich nicht schwer fiel. Keine feste Nahrung, nur Wasser, Tee und Säfte. Es sind ein paar Kilo runter, tatsächlich mehr als erwartet und gewollt, aber ich fühl mich sehr fit und Ziel war nicht Gewichtsabnahme, sondern Regulierung von meinen Magenproblemen. Das hat gut funktioniert. Kann ich nur empfehlen.

Unternommen

Ich war bei meiner Ersatzmama zum Frühstücken, habe meine Schwester samt Familie besucht, außerdem hatte ich Stammtisch, das alles ohne Essen war wirklich hart, aber ich habe durchgehalten. Außerdem war ich auf einer Geburtstagsfeier in der Eifel und während ihr gerade lest, sitze ich in der Bücherei und leiste meinen Dienst als Bibliotheksdame ab. 🙂

Gezockt

Wieder ein bißchen Baldurs Gate 1 und ich nähere mich dem Ende…

Goodkarma

Zum einen habe ich bei Symposi Press den Pussyaufkleber mehrfach bestellt und der Verkaufserlös geht der  Emily’s List zu.

Zum anderen hocke ich ja gerade in der katholischen Bücherei und gehe meinem Ehrenamt als Büchereihilfe nach. Wenn ihr euch selbst engagieren wollt, findet ihr für fast jede Stadt Ehrenamtbörsen, wie hier für Köln: Klick!

Das Kleiderschrank Projekt

Vor einiger Zeit flatterte bei mir ein heißersehntes Rezensionsexemplar vom Dumont Buchverlag in den Paketkasten.

Das Kleiderschrank-Projekt von Anuschka Rees.

Ich kannte Frau Rees bereits als Bloggerin für Modethemen und als Autorin bei Bento. Schreibstil und ihre Themen haben mich da immer ganz gut unterhalten und weiterbringen können, darum habe ich mich sehr gefreut, als es hieß, sie bringt ein Buch zu ihrem Hauptthema der Mode heraus.

Da ich ja auch gerade dabei min meinen Kleiderschrank umzustrukturieren und dabei vorallem auf die Hilfe der Zalon Box zurück greife, weil ich selbst einfach unfaßbar unstrukturiert beim Einkauf von Kleidung bin.

Ich weiß zwar immer recht genau was ich will, neige aber zu Spontankäufen und Dingen, die wirklich überhaupt nicht zu meiner sonstigen Garderobe passen und dann ein trauriges Dasein im Schrank fristen.

Das Kleiderschrank-Projekt hörte sich daher für mich total gut an. Ein Plan, wie ich meinen Kleiderschrank entmiste und gleichzeitig aufwerte. PERFEKT!

Das Buch ist wirklich schön gestaltet mit hübschen Grafiken und Fotos versehen und lädt einen zum Lesen und Verweilen ein.

Dabei ist der Aufbau wirklich simple, erstmal wird erklärt, was das Buch überhaupt will, was Minimalismus im Kleiderschrank bedeutet und wie man seinen eigenen Stil findet, ohne dabei Trends hinterher zu rennen. Ich gehöre zu den Menschen, die recht wandelbar sind, den einen Tag fühle ich mich in Boots und abgetragener Lederjacke sehr wohl, den nächsten schwebe ich mädchenhaft im Blümchen-Hippie-Rock und wallender rosa Bluse durch die Büroflure, in der nächsten Woche hab ich lieber meine selbstgestrickten Pullis an, was meine Kollegen dabei von mir denken ist mir in der Regel recht egal, die besten Voraussetzungen also, mich auf das Experiment einzulassen. Ich würde zwar nicht sagen, dass ich meinen Stil schon gefunden habe, aber irgendwie ist es ja auch Stil, wenn man immer wieder Stilrichtungen mixt und kombiniert, je nach Stimmungslage.

Das Buch gibt sich hier aber nicht mit Platitüden und einer einfachen Analyse zufrieden, es stellt dem Leser auf der Suche nach dem eigenen Stil Aufgaben. Natürlich kann man für sich selbst entscheiden, welche davon man umsetzt und welche man überblättert, ich habe als Experiment aber tatsächlich die meisten umgesetzt und war teilweise von den Dingen, die mich inspiriert haben oder die ich dadurch herausgefunden habe überrascht.

Ein Großteil des Buches geht dafür drauf herauszufinden, was einem überhaupt gefällt, was man mag was zu einem paßt und was man wirklich schätzt. Damit hab ich in der Regel kein Problem, da ich ich sehr genau weiß, was ich möchte und was ich an mir mag, trotzdem boten sich mir auch hier Überraschungen, wer sich hier auf die Gedankenspiele einläßt, der wird sicherlich sein „Mag-ich“-Spektrum erweitern können.

Gut gefallen haben mir hier ihre Listen und Tabellen, die Alternativen und Vergleiche vorschlagen, so dass man, wenn man nicht gleich so mutig ist, seinen kompletten Stil umzukrempeln erstmal probieren kann.

Ebenfalls gut fand ich, das Frau Rees keine Regeln vorgibt, sondern den Leser / die Leserin selbst festlegen läßt, was man als Regel beherzigen möchte und was nicht. Sie gibt Anregungen und Tipps, tritt aber nicht belehrend auf und benennt auch keine Does / Don’ts, denn erlaubt ist, was gefällt.

Weiterhin setzt sie sich auch mit dem Selbstbewußtsein der Leser auseinander, denn ein Stilwechsel benötigt erstmal Mut, fühlt man sich in der Kleidung unwohl, weil sie einem nicht liegt? Oder weil es am Selbstbewußtsein mangelt, das gilt es herauszufinden. Nun mangelndes Selbstbewußtsein kann man mir nicht unterstellen… befürchte ich, mit dem Kapitel war ich also flott durch. 🙂

Am Ende von Teil 2 des Buches hat man seinen eigenen Stil kreiert, mich persönlich hält nichts davon ab auch für mich mehrere Stilrichtungen festzulegen, die mir alle gefallen und mit denen ich spielen und variieren kann.

In Teil 3 gibt es dann eine Detox-Kur für den Kleiderschrank. Obwohl mein Kleiderschrank relativ gut gepflegt ist, habe ich nach diesem Teil 2 volle Wäschekörbe aussortiert. Kleidung, die ich nicht trage, Kleidung die ich nur trage, weil sie anderen gefällt, Kleidung, die mir nicht mehr paßt, Kleidung, die in der ich mich nicht wohlfühle, Kleidung, die schön, aber unbequem ist. Am Ende ist mein Kleiderschrank ordentlich entrümpelt und entschlackt, dafür enthält er nur noch Dinge, die ich mag.

Hierzu nutzt sie ein übersichtliches Flußdiagramm, um Entscheidungshilfe zu leisten, bei den Dingen, bei denen man unentschlossen ist.

Im nächsten Teil geht es darum zu analysieren, welche Kleidung man für SEIN Leben wirklich braucht, welche tragbar ist und welche man zwar gerne hätte, welche man aber nie anziehen wird, weil es an Gelegenheiten fehlt. Auch ich habe 4 Abendkleider im Schrank hänge, jeweils für Hochzeiten oder andere Anläße gekauft und dann nie wieder getragen und auch von diesen konnte ich mich auch diesmal nicht trennen, obwohl klar ist, dass ich sie nie wieder tragen werde… Ein bißchen Nostalgie gibt es auch nach dem Kleiderschrankprojekt noch in meinem Schrank.

Dann geht es darum aufzurüsten, die Garderobe um Key-Pieces zu erweitern, mit denen man viel kombinieren kann, aber auch die Finanzen dabei zu berücksichtigen und zu kalkulieren, was man haben will und was man sich leisten kann. Ich persönlich gebe sehr viel Geld für Kleidung aus und würde das hier und da gerne etwas regulieren, lieber weniger kaufen und dafür glücklicher mit dem Gekauften sein.

Auch das Farbkonzept macht sie zum Thema und hier tue ich mich tatsächlich schwer, ich mag so viele Farben, die teilweise wirklich nicht kompatibel sind, aus diesem Kapitel habe ich für mich daher sehr viel mitgenommen. Danke dafür.

Bei meinem Kleiderschrank-Projekt geht es für mich auch darum meinen Business-Look ein wenig seriöser und vorallem erwachsener zu machen. In meinem Job ist ein sehr legerer Dresscode gefordert, trotzdem merke ich, dass anders auf mich reagiert wird und ich anders wahrgenommen werde, wenn ich mich eben doch in Hosenanzug und Bluse werfe, meist habe ich dazu trotzdem keine Lust, weil ich es anstrengend finde, das würde ich gerne ändern und auch hier hilft mir Frau Rees mit anderen schicken Business-Alternativen, die über den Hosenanzug hinaus gehen. Das Thema der Capsules Warderobe nimmt sie hier ebenfalls auf, erklärt es verständlich und umsetzbar, es ist aber nur eine Alternative und keineswegs das komplette Konzept des Buches.

Dann folgt ein Shopping-Guide, den ich sehr hilfreich fand. Ich hasse es einzukaufen, ich hab es schon immer gehaßt. Menschen überall, noch schlimmer, wenn ich Menschen dabei habe, meinen Mann oder meine Freundin, das kann ich einfach nicht. Ich brauche zum Einkaufen Ruhe, daher tue ich das tatsächlich am Liebsten von zuhause aus und die Zalon-box kommt mir da wirklich sehr entgegen.

Außerdem gibt sie hier Tipps, wie mein das Beste aus seinem Budget herausholen kann und vorallem woran man gute Qualität und Verarbeitung erkennt. Das fand ich sehr interessant und hilfreich.

Am Ende des Buches gibt es dann ein paar Tipps, wie man seine Garderobe genauso funktional und gut erhält, wie man sie regelmäßig pflegt und aufstockt, auch das fand ich gut und praktisch.

Ich hatte viel Spaß dabei meinen eigenen Stil zu ermitteln, meinen Horizont zu erweitern und mir Gedanken dazu zu machen, was ich eigentlich will. Das Ausmisten war nötig und das Buch hat mir viele hilfreiche Denkanstöße gegeben. Wer schon immer mit seiner Garderobe im Reinen war, wird das Buch nicht brauchen, wer aber genauso unstet ist, wie ich in den Dingen, die ihm gefallen, der sollte hier wirklich einen Blick wagen. Mir hat es viel Spaß gemacht.

Dankeschön.

 

 

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Die Zwillinge sind da…

Es ist ein wenig zu früh, aber die Zwerge sind wohlauf und meiner Schwester geht es ebenfalls gut, heute war es so weit, ich bin zur 5fach, bzw. wenn man die Mr. Neffen mit einkalkuliert 7fach Tante geworden… Ja, im Gegensatz zu uns kommen unsere Geschwister ihrer Pflicht zur Vermehrung sehr brav nach.


Ich hatte ja bereits von den Zwillingsdeckchen für die Zwillinge berichtet. Den Beitrag dazu findet ihr hier: Klick!

Aus den Garnresten habe ich dann noch zwei Mützchen gestrickt, eins für das Mädchen und eins für den Jungen. (Bitte habt Verständnis, dass ich die Namen hier nicht nennen werde…)

Als Muster hab ich das Norwegian Sweet Baby Cap gestrickt.

Pro Mützchen hab ich etwa 2-3 Stunden gebraucht.

Den Garnverbrauch kann ich nicht genau angeben, weil ich leider vergessen habe zu wiegen. Die Mützchen wiegen aber jeweils 23 g und die Farbzusammenstellung kann man durchaus variieren.

Benutzt habe ich Yak-Seide von Strickfuchs und Wollmeise Pure, also Garne in Fingeringstärke.

Frau Feinmotorik hat ebenfalls schon ein Käppchen für ihren Sohn gestrickt, mit ihrer Streifenfolge wirkt es ganz anders. Ihr wollt gucken? Hier: Klick!

Und natürlich hopse ich damit zu auf den Nadeln bei Maschenfein.

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Frühlingskleidchen Sew-along Teil 3

Die Teile 1 und 2 findet ihr hier und hier!

Heute steht der dritte Teil an, die Fertigstellung des Kleidchens Liva für den Rosa P. Sew-along. Meine Mitstreiter findet ihr hier: Klick!


Ich hatte ja in Teil zwei ein Probekleidchen genäht und festgestellt, dass mir Größe 34 etwas zu groß ist.

Da ich ja zu den ganz faulen Näherinnen gehöre, habe ich keine neue Vorlage in 32 ausgeschnitten, sondern einfach Vorderteil und Rückenteil etwas verschmälert.


Außerdem hab ich es um 15 cm gekürzt, weil es mir sonst ein bißchen zu brav war.

Diesmal habe ich auch die Kellerfalte ca. 8 cm zugenäht, so dass sie sich etwas tiefer herunter zieht.

Die ein oder andere hatte Probleme wie die erste Naht am Vorderteil zu setzen wäre. Dieses Foto hier zeigt, wie ich es gemacht habe.


Außerdem habe ich elastisches Einfassband gefunden und am Halsausschnitt verarbeitet, das gefiel mir irgendwie noch besser, als mit Beleg und ich habe diesmal kurze Ärmel genäht.

Benutzt habe ich diesmal einen Meter der Shapelines von Mamasliebchen.


Der Stoff ließ sich gut verarbeiten und hat auch die normale Wäsche bei 30 Grad gut überstanden. Eingelaufen ist nichts und auch der Glitzer ist an Ort und Stelle geblieben.

Auf den Trockner habe ich aus Vorsicht verzichtet.

Mir gefällt das Ergebnis sehr gut. Was meint ihr?

Ich hopse dann auch noch schnell zum RUMS- Rund ums Weib am Donnerstag!

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