Französische Zwiebelsuppe beschwipst und mit lecker Käse!

Ich liebe Zwiebelsuppe, dummerweise hasse ich das Zwiebelschneiden, weshalb es die Suppe bei uns nur gibt, wenn meine Lust darauf unerträglich wird. Heute war es soweit. 700 g Zwiebeln wurde der Kampf angesagt und damit es leichter von der Hand ging, gab es ein bisschen Alkohol dazu.

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Prost!

Zutaten: (Für 6 Personen)

700 g Gemüsezwiebeln, gerne bunte, rote, weiße, wie man mag, ich hab diesmal die üblichen braunen genommen, da ich noch unwahrscheinliche viele Reste vom Zwiebelkuchenbacken vor ein paar Tagen hatte.

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60 g gute Butter oder für die Veganer, sehr gutes Olivenöl. Gerne auch Walnußöl, das schmeckt auch gut. Ich mag es aber lieber mit Butter.

Eine Prise Zucker, zwei EL Mehl, Brühe (Ich hab Rinderfond genommen, selbst ausgekocht aus Suppenfleisch und -knochen. Wer es eilig hat nimmt Gemüsebrühe aus dem Glas oder Fond aus dem Supermarkt. Fleischbrühe schmeckt hier aber besser, finde ich.

Ein guter Schuß guten Cognac (Ich nehm zum Kochen immer Chantre, auch wenn der Opa da einen zu viel kriegt: Der gute Cognac Kind, den kannste doch nicht inne Suppe! Doch kann ich, schmeckt supa!)

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300 ml sehr trockener Weißwein. Hier hab ich mich am Mr. Weinregal bedient und diesmal immerhin vorher gegoogelt, ob die Flasche unter 20 Euro liegt, sonst hätte er mich vermutlich auch diesmal geschlachtet, nachdem ich seine Sansibar Weine letztlich einfach mal verkocht habe… (Wie genau vernichtet man eine Flasche Wein für ca. 100 Euro? Genau man kippt sie in die Käsesuppe… *hust* Irgendwann lerne ich das noch, welche Weine ich nehmen kann und welche nicht.)

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6 Brötchen (Ich persönlich liebe Kümmelbrötchen dazu, der echte Franzose würde wohl eher Baguette nehmen, aber hier mag ich halt gern Kümmel.)

100 g Gruyere (Bitte schön würzig, nicht den jungen milden. Er muß ein bißchen duften und schön gelb sein!)

Salz und Pfeffer.

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Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Dabei versuchen nicht zu heulen oder zumindest nicht auf die Ziebeln zu tropfen beim Weinen.

Butter im Suppentopf erhitzen, Zwiebeln dazu und schön anbraten, bis sie ein bißchen glasig werden, dann den Zucker darüber streuen und unter Rühren weiter braten. Die Zwiebeln sollen ein bißchen goldig werden, nicht braun oder trocken.

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Haben sie diesen Zustand erreicht ein wenig Mehl darüber streuen und noch ein wenig goldiger braten und mit dem Cognac ablöschen. Anschließend Brühe und Wein dazu geben, aufkochen und dann etwa 25 Minuten mit Deckel blubbern lassen. Hitze dabei nicht zu hoch einstellen und zur Not, ein wenig Flüssigkeit dazu fügen.

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Anschließend mit Pfeffer und Salz abschmecken und die Brötchen halbieren oder die Baguettescheiben in den Backofen geben und mit Gruyere bestreuen, dann goldgelb überbacken und entweder auf die Suppe legen oder zum stippen daneben.

Fertig! Lecker!

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Wraps ganz einfach, ganz schnell- Werbelink im Beitrag enthalten!

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Heute fehlten mir Energie und Lust auf große Kocheskapaden. Ich lieg hier mit Fieber auf dem Sofa und bekämpfe den teuflischen Männerschnupfen, den der Herr des Hauses freundlicherweise an mich weitergegeben hat, nachdem er ihn nicht mehr brauchte. Seufz.

Hunger hatte ich trotzdem ein wenig und aus der Hellofresh-Kiste von dieser Woche gab es noch zwei Gerichte, auf Gnocchi hatte ich nicht so brennend heiße Lust, also wurden es die Wraps.

Eher lustlos holte ich die Zutaten raus, Wraps sind nämlich etwas, bei dem ich den Hype nicht verstehe, ich finde sie meist laff, langweilig und schlabberig. Also weit entfernt, von lecker.

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Die hier haben mich jedoch überrascht. Die waren wirklich richtig gut!!!

Zutaten:

1 kleine Zwiebel, 1 Dose Kidneybohnen, 75 g Schmand, Fajita-Gewürzmischung, 2 Tomaten, Weizenwraps, 1 Knoblauchzehe (na gut, eine DICKE Knoblauchzehe), 1 grüne Paprika (ja, ich soll keine Paprika essen, is mir EGAL! So!), etwas Petersilie, 50 g geribbelten Emmentaler, Öl, Pfeffer und Salz

Das Gemüse, außer den Bohnen, is klar (!), in kleine Stückchen schneiden, Knoblauch und Zwiebel fein hacken.

Zwiebel, Knoblauch und Paprika in einem Topf erhitzen und ein paar Minuten leicht dünsten, bis alles nicht mehr ganz so knackig ist. Mit dem Fajitagewürz nach Geschmack würzen (vorsicht nicht zu scharf!).

150 ml Wasser dazu, die Tomaten dazu, die Bohnen auch, einmal aufkochen.

In der Zwischenzeit die Wraps erhitzen. (Ich mach das in der Mikrowelle, geht schnell und ist praktisch.) Die Wraps mit dem Schmand bestreichen, Pfeffern und Salzen, dann mittig auf die Wraps einen Streifen aus dem Gemüse auflegen (nicht zu viel Wasser nehmen, sonst weichen die Wraps auf). Mit Emmentaler und Petersilie bestreuen, zusammenrollen, fertig.

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Hört sich simple an, ist es auch, schmeckt aber total grandios.

Für den Mann gab es die Teilchen ohne Emmentaler dafür mit mehr Fajitamischung, also chööön charf!

Wenn ihr auch mal eine Hellofresh-Kiste ausprobieren wollt, dann könnt ihr mit meinem Gutscheincode 20 Euro auf die erste Box sparen!

Gutscheincode: ZBCUE4

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Brotzeit und Mädchenmilch

Hier gab es die Tage was Flottes für den Mann, nämlich eine schöne deftige Brotzeit.

Zutaten:

2 französische Kräuterbrötchen aus der Boulangerie Epi, 5 Scheiben geräucherten Schinken, 3 Tomaten, Olivenöl, 1 Knoblauchzehe, 2 rote Zwiebeln, gesalzene Butter 2 Eier und zwei Bockwürstchen.

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Kräuterbrötchen halbieren und dünn mit gesalzener Butter bestreichen.Tomaten in Würfel schneiden mit der zerdrückten Knoblauchzehe, etwas Olivenöl und Pfeffer und Salz abschmecken, Bockwürstchen kleinschnippeln, darunter mengen und auf zwei der Brötchenhälften verteilen. Zwiebeln kleinschneiden und stark anbraten. Ei darüber geben und als Rühr oder Spiegelei braten. Dann die Schinkenscheiben anbraten, bis sie schön kross sind. Zwiebeleier und Schinken auf den anderen beiden Brötchenhälften anrichten. Fertig!

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Und damit es nicht zu deftig und zu männlich wurde, gab es für mich als Nachtisch eine Mädchenmilch.

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400 ml Milch, 100 ml Kokosmilch, 4 EL Grenadine, alles schön kühl, Strohalm rein und LECKER!