Last Minute vegetarisch von Anne-Katrin Weber

Ich hab vor ein paar Tagen nochmal bei vorablesen.de mitgemacht, weil mich das Kochbuch „Last Minute vegetarisch“ so interessiert hat und hab gleich gewonnen.


Das Buch kam ruckzuck bei mir an und ich habe es erstmal auf dem Sofatisch liegen lassen, damit der Mann mir Gerichte markieren kann, die er essen würde. Der Herr jetztkochtsie ist ja ein sehr heikler Esser, Käse darf nicht drin sein, matschig darf es nicht sein, Zucchinis sind gefährlich und am Besten ist es eigentlich ein Schnitzel und Pommes. Wir wollten allerdings zum einen unseren Fleischkonsum ohnehin nocheinmal deutlich herunterschrauben, wir essen so schon höchstens 2-3 Mal die Woche Fleisch, aber der Mann will weiter reduzieren und dem stell ich mich natürlich nicht in den Weg.

Dem entgegen steht das Problem, dass ich meist abends keine große Lust mehr habe zu kochen und mir auch ein Joghurt oder Brot reicht und er dann für sich schnell eine Frostapfanne oder ähnliches zusammenzimmert.

Das Buch kam uns also entgegen, denn es verspricht schnelle vegetarische Gerichte.

Der Mann hat dann tatsächlich einiges gefunden, was ihm schmecken würde und vieles davon ist nicht nur vegetarisch, sondern sogar vegan. Hier seht ihr seine Zettelchen, das sind einige, find ich.

Ich habe gestaunt, die Klappe gehalten und war heute dann nach der Arbeit flott einkaufen und habe zwei der Gerichte aus dem Buch ausprobiert.

Zum einen gab es den veganen Couscous-Fenchel-Salat mit Granatapfelkernen und zum anderen die Gnocchi-Pilz-Pfanne mit Trüffelbutter.

Beides hat uns sehr gut geschmeckt und war zusammen tatsächlich in weniger als 20 Minuten zubereitet.

Die Mengenangabe war passend für zwei Personen. Da ich beide Gerichte kombiniert habe, also Salat als Vorspeise und Pilzpfanne als Hauptgericht, ist vom Salat noch so viel übrig, dass ich davon morgen im Büro mittags sicher auch noch mit einem Kollegen satt werde. Einzeln hätte das durchaus auch gereicht, aber ich wollte eben zwei Gerichte ausprobieren.

Geschmeckt hat es sehr gut und ich war enorm skeptisch, ob mein heikler Esser den ausgesuchten orientalischen Salat mit Minze und Granatapfel wirklich essen würde, aber er hat ihn nicht nur gegessen, sondern er hat ihm sogar geschmeckt. Ich bin beeindruckt, vielleicht wird aus ihm doch noch ein Gourmet.

Das Kochbuch gefällt mir vom Aufbau her sehr gut, es sind Gerichte für alle Gelegenheiten und Geschmäcker drin, nichts, was mir überhaupt nicht schmecken würde und vieles, was wirklich außergewöhnlich ist, sei es durch Komposition oder Zubereitungsart.

Die Anleitungen sind kurz gehalten, gut verständlich und der Aufwand für alle Gerichte hält sich im Rahmen. Die Zutaten sind ebenfalls gut zu bekommen und nur sehr selten wirklich außergewöhnlich oder selten.

Die Fotos im Buch gefallen mir gut, sie sind hübsch, aber nicht überkandidelt, sondern so, wie es auch bei mir beim Kochen aussehen würde. Das hat mir gut gefallen. Hier werde ich sicher noch mehr nachkochen. Das war genau unser Fall. Dankeschön!

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Spinatlasagne nach Hellofresh…- Werbelink im Beitrag enthalten!

Ich arbeite zur Zeit viel und lange und daher gab es hier nur selten wirklich etwas Selbstgekochtes zum Futtern. Meist eher was Mitgebrachtes, Döner, McDonalds, 1/2 Hähnchen oder Butterbrote. Da ich selbst da nicht mit glücklich war, mir aber auch einfach die Zeit fehlt zum Einkaufen und dann noch überlegen, was mach ich und letztlich dem Kochen, fiel die Entscheidung leicht.

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Wir bekommen wieder Kisten-Essen.

Letzte Woche und nächste Woche kommt Hellofresh bei uns ins Haus. 5 Gerichte, alles drin was man braucht und länger als 30-40 Minuten braucht man fürs Kochen nicht.

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In der Kiste der letzten Woche waren:

Ofenputenbrust in Honigzitronenmarinade
Schnitzel natur in Champignonsoße
Paprika-Zuckermais-Quesadillas
Spinatlasagne
Chorizo-Risotto

Lecker war alles, aber mein absolutes Highlight war die Spinatlasange, von der ich den Rest gerade eben vertilgt habe. Die Menge war bei allen Gerichten absolut ausreichend für uns zwei (1 sehr großer Esser, 1 kleinergroßer Esser), von der Lasagne hatte ich noch so viel über, daß ich heute noch davon satt werde. Allerdings habe ich das Rezept minimal abgewandelt und noch zwei Scheiben Gouda zum Überbacken dazu getan.

Zutaten:

1 große Knoblauchzehe, 300 g Spinat, italienische Kräuterwürze, Tomatenpolpa 400 g, Ricotta 100 g, 20 g Pecorino, 4 Lasagneplatten, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker, zwei Scheiben Gouda.

Ofen auf 200 Grad vorheizen (Umluft).

Knoblauch abziehen und sehr fein hacken. Spinat (wenn frisch) waschen und abtropfen, (wenn nicht frisch) leicht antauen lassen.

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Etwas Olivenöl mit dem Knoblauch in einem kleinen Topf erhitzen. Die italienische Kräutermischung dazu geben, dann die Tomatenpolpa (oder auch frische Tomaten, wie man mag), dazu geben. Salz und Pfeffer nach Lust und Laune dazu, sowie eine kleine Prise Zucker. Etwas köcheln lassen, bis die Konsistenz ein wenig fester ist. (5-10 Min)

In einem großen Topf etwas Olivenöl erwärmen, den Spinat dazu geben, bis er komplett aufgetaut oder zusammen gefallen ist.

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Ricotta dazu geben, Pecorino dazu geben. Alles schön zu einer sämigen Mischung verrühren.

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Eine Auflaufform mit Olivenöl auspinseln, den Boden mit Tomatensoße bedecken, etwas Spinatmischung darauf, Lasagne Platte darüber. Wieder Tomatensoße und Spinat, Lasagneplatte und so weiter. Oben auf eine Lasagneplatte und die beiden Scheiben Gouda.

Alles für 30 Minuten in den Ofen, bis der Käse schön goldbraun geschmolzen ist.

Fertig!

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Gutscheincode für 20 Euro Rabatt auf die erste Hellofreshbox: ZBCUE4

 

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Ich bin also ein Trüffelschwein? Na danke, Herr Bredack!

Vegan für alle – Warum wir richtig leben sollten – Jan Bredack

Ich liebäugele immer wieder mit der veganen Ernährung. Mein Veganprojekt sollte mich einen Monat lang vegan ernähren, nach knapp 2 Wochen warf ich das Handtuch, mir ging es gesundheitlich definitiv nicht gut, trotz ausreichender Information und ausgewogener veganer Ernährung, fühlte ich mich schlechter denn je.
Das Projekt wurde also abgebrochen und ich aß endlich wieder, was ich mochte, worauf ich Lust hatte und ging nach 2 Wochen Anspannung, endlich wieder locker und gelöst durchs Leben. Kein Überlegen, darf ich das essen, ist da nicht vielleicht doch irgendwas Tierisches drin? Einzig die Entscheidung, das schmeckt mir oder das schmeckt mir nicht spielte wieder eine Rolle.
Viele vegane Gerichte haben dennoch Einzug in meinen Speiseplan gehalten. Vorallem die Reismilch Kokos kann ich aus meinem Alltag nicht mehr wegdenken und ich habe viele Alternativen kennengelernt, wie ich mit meinen ganzen Lebensmittelunverträglichkeiten leben kann. Trotzdem gehöre ich zu den Genußessern, ich gönne mir gerne etwas Gutes, aber ich möchte auch auf nichts verzichten.
Diese Nutzer seiner Supermärkte bezeichnet Herr Bredack recht unschön als Trüffelschweine und gibt gleichzeitig zu, daß diese Kunden sehr lukrativ, weil wohlhabend und kaufwillig sind.

Auch ich wünsche mir einen seiner Supermärkte für Köln oder Bonn, einfach weil mir mein Einkauf im Veganz in Berlin so viel Freude bereitet hat und ich den veganen Brunch dort sehr angenehm empfand, es war lecker und ich konnte auf Anhieb die Dinge finden, die ich haben wollte und das in einer kaum zu fassenden Auswahl und Variation.

Ich kann den Veganismus also nachvollziehen, ich habe auch lange Jahre wirklich vegetarisch gelebt, aber auch das war bei mir eben nichts, was mich nachhaltig glücklich machte. Ich habe für mich entschieden, ja ich möchte Tiere essen, ich möchte keine künstlich hergestellten Ersatzstoffe aus Pflanzenfasern, ich möchte Tier. Gesundes und gutes Tier, das ja. Aus diesem Grund gibt es bei uns selten Fleisch, aber eben immer sehr hochwertiges von glücklichen Kühen und Schweinen. Geflügel gibt es selten.
Ich bin den Tieren für das Fleisch dankbar und fühle mich nicht schlecht, wenn ich es Esse. Meine Katze hat schließlich auch keine Schuldgefühle, wenn sie eine Maus frißt.

Grundsätzlich gefällt mir auch die vegane Welle, je mehr Menschen vegan und bewußt leben, um so größer wird das Angebot an guten Produkten, an Molkereiersatzprodukten, auf die ich mit meiner leider immer stärker werdenden Laktoseintoleranz angewiesen bin. Was mir aber nicht gefällt ist der moralische Zeigefinger, dieses Bekehrertum, dieser Wettbewerb „Ich lebe noch veganer als du“. Das bringt mich auf die Palme.
Es ist mein Leben, ich entscheide, was ich esse, was ich trage, wie ich mich verhalte. Wenn ein Neugieriger sich mit Ledertasche in einen veganen Supermarkt verirrt, sollte man sich freuen, daß er den Weg gefunden hat und neugierig probiert, statt seine Ledertasche missmutig zu beäugen und sich zu beklagen, daß er heute zwar vegan kauft, morgen aber wieder bei REWE die Blutwurst in den Wagen lebt.
Mir fehlt es in der veganen Szene an Toleranz.

Bredack schreibt, er könne mit keiner Frau mehr zusammen sein, die nicht vegan lebt. Das verstehe ich nicht. Mir ist gänzlich egal, was mein Mann ißt, ich lebe sogar seit Jahren mit einem Mann zusammen, den ich als Nichtraucher kennenlernte und der nun aufeinmal wieder dem Tabak fröhnt, das ist kein Streitpunkt, das ist einfach eine Facette und ich bin tolerant genug, sie zu akzeptieren, anstatt ihn von meiner rauchfreien Lebensweise überzeugen zu wollen. Hin und wieder jubele ich ihm ein wenig Tofu unter, würde ich da jedes Mal Diskussionen führen, würde er das gar nicht essen. So kam letztens nach der vegetarischen Bolognese oder gar meinem Versuch mit veganem Mett, die Bitte das doch wieder zu kochen.

Ich halte nicht viel von Radikalismus, weder beim Essen, noch bei der politischen Einstellung, ein Buch, das mir vorschreibt, was das richtige Leben ist, ärgert mich daher eher, spricht es mir doch die Entscheidung ab, was ich für richtig halte.
Bredacks Geschichte zu lesen, war dennoch meist unterhaltsam, wenn ich diesen Menschen auch durch seinen Wandel nicht sympathischer finde und seine Schilderungen doch von einem ziemlich seltsamen Blick auf die Welt zeugen.

So erzählt er beispielsweise, wie besonders seine Auswahl der Mitarbeiter in den Veganzsupermärkten ist, leider konnte ich davon nur wenig mitbekommen, die Damen, die das Buffet damals im Veganz machten, waren schlicht weg schlechtgelaunt, muffelig und unfreundlich und hielten mir auf meine Frage, ob man das Fenster schließen könnte, einen Vortrag über gesunde Frischluft, eine Haltung, die ich in vielen Bioläden mitbekomme, der Kunde ist hier eben leider häufig noch nicht König und statt die vielen guten und tollen Produkte sinnvoll anzupreisen, wird dem Käufer vermittelt, wie unwissend er ist und wie sehr er grad beim Chakkrafinden stört oder was auch immer gerade wichtiger sein könnte, als die Frage des Kunden.
Hier würde ich mir eine Veränderung wünschen, wie ich sie beispielsweise im Momo in Bonn erlebt habe, sehr freundliche hilfsbereite Verkäufer, die mit ihrem Dogma nicht so beschäftigt sind und wirklich jeden Kunden, auch die neugierige Omi, die eigentlich vermutlich erstmal nichts kaufen wird, freundlich beraten.

Wie gesagt, grundsätzlich ist das Buch unterhaltsam und findet einen relativ angemessenen Tonfall, der von vielen Extremveganern dankenswert weit entfernt ist. Wenig gefallen hat mir allerdings, daß Bredack häufig Ansprachen oder Texte anderer zitiert oder auch eine Podiumsdiskussion nachberichtet. Das war langweilig und interessierte mich wenig.

Wer sich über den Veganismus informieren will, der findet in dem Buch allerdings nur wenige Infos, das hier ist wirklich eher eine Autobiografie, eine der durchaus unterhaltsameren, aber eben auch eine mit der ich nicht immer übereinstimmte und die sprachlich hier und da ein wenig plump um die Ecke kommt.

Ginger Pig

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Heute würde ich euch gerne mein neuestes Kochbuch vorstellen.

Ginger Pig – Natürlich Fleisch von Tim Wilson und Fran Warde.

Ein ganzes Buch nur vom Fleisch. Ich habe zwar selbst 5 lange Jahre völlig vegetarisch gelebt, aber letztlich mußte ich mir doch eingestehen, daß ich auf Fleisch in meiner Speisekarte nicht verzichten kann und auch nicht möchte. Ich habe dann für mich selbst beschlossen, daß das Fleisch, das bei uns auf den Tisch kommt, hochwertiges Fleisch ist. Keine abgepackten Massentierhaltung und keine Antibiotika Hühnchen.

Außerdem habe ich damals beschlossen, auch einmal selbst zu schlachten, um für mich zu entscheiden, ob ich dies rein hypotetisch könnte. Ich konnte. Zwar hat das Töten eines Tiers mich durchaus Überwindung gekostet, aber es ist kein sinnloses Töten, denn das Tier sättigt mich und meine Familie. Gewisse Dinge bereite ich nicht gerne zu, weil ich den Geruch nicht mag (Leber) oder weil ich mir das Tier auf meinem Teller nicht vorstellen möchte (Kanninchen / Stubenküken). Bei uns gibt es außerdem nicht jeden Tag Fleisch auf den Teller, sondern in einem normalen Maß, der Sonntagsbraten kommt bei uns zwar nicht am Sonntag auf den Tisch, aber es ist durchaus so, daß es ein oder zwei Mal in der Woche wirklich gutes und hochwertiges Fleisch gibt, während an den anderen Tagen Fisch oder etwas Vegetarisches auf den Tisch kommt.

Und genau mit diesem GUTEN Fleisch setzt sich Ginger Pig auseinander, genau auf die Thematik wird eingegangen, denn das Kochbuch ist weit mehr, als nur ein Kochbuch. Ich würde es fast schon als Lehrbuch vom Fleisch bezeichnen.

Es ist daher auch in drei Teile unterteilt. Im ersten Teil werden die verschiedenen Fleischsorten (Schwein, Rind, Lamm, Geflügel, Wild) dargestellt und erklärt. Tierrassen werden vorgestellt, die Bezeichnungen für die Fleischstücke werden erläutert, die Schlachtung und das Zerlegen wird erklärt. Außerdem gibt es Tipps für den Fleischkauf. Worauf sollte man bei welchem Fleischstück achten, welches Fleisch kann man wozu benutzen. Dazu gibt es anschauliche Bilder.

Anschließend findet sich der Rezeptteil, dieser ist nach Monaten gegliedert, was ich persönlich etwas unglücklich fand, da ich es so etwas unübersichtlich fand. Die Monate sind als Gliederung deshalb gewählt, weil sie anzeigen, was in welchem Monat auf einem kleinen Bauernhof an Fleisch zur Verwertung erzeugt wird. Sprich in welchen Monaten was gerade Saison hat und erhältlich wäre, wenn es keine Massentierhaltung gäbe.

Die Rezepte sind alle sehr übersichtlich und gut erklärt. Die Zutaten lassen sich eigentlich alle bei einem guten Metzger (!!!) und im ordentlich sortierten Feinkostladen oder Supermarkt finden. Hier und da waren die Gerichte etwas sehr auf den britischen Geschmack ausgelegt, da würde ich von de Gewürzen her für uns Festlandeuropäer etwas anders abschmecken.

Im dritten Teil finden sich dann Küchentipps, Brattemperaturen und Rezepte für Beilagen und vieles mehr.

Etwas Schade finde ich, daß es nur wenige Bilder zu den Rezepten gibt und hier der Schwerpunkt mehr auf Landschaftsfotos und Bildern der Tiere auf den Farmen lag. Durchaus kein schlechtes Konzept, aber ich brauche zu Rezepten auch Bilder, hier gab es die eben leider nicht zu jedem Rezept.

Grundsätzlich finde ich das Buch allerdings wirklich gelungen und ich bin mir bereits jetzt sicher einiges über die Zubereitung von Fleisch und auch über die Nutztierhaltung gelernt zu haben. Eine sehr interessante Lektüre, für alle, die sich bewußter, aber eben nicht fleischlos ernähren wollen.

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Da wir große Geflügelfans sind, habe ich für uns das marokkanische Hühnchen mit eingelegten Zitronen nachgekocht.

Zutaten für 4-6 Personen:

2 EL Olivenöl, 2 Prisen Safranfäden, 2 Zwiebeln geschält und fein gehackt, 4 Knoblauchzehen geschält und leicht angedrückt, 1TL gemahlener Ingwer, 1TL Zimt, 2 TL Kreuzkümmel, 1 rote Chilischote entkernt und fein gehackt, schwarzer Pfeffer, 1 Huhn (etwa 2 kg), 1 L Hühnerbrühe, 200 g Kalamata Oliven, 2 eingelegte Zitronen, 1 Bund glatte Petersilie und 1 Bund Koriander grob gehackt.

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In einem Schmortopf das Olivenöl erhitzen. Die Zwiebeln darin anschwitzen, Knoblauch, Ingwer, Zimt, Kreuzkümmel, Chili, Safran und Pfeffer eine Minute mitdünsten. Das gesäuberte Huhn mit der Mischung innen und außen bestreichen.

Huhn in den Topf geben, Brühe dazu und alles leicht köcheln lassen. Deckel drauf und das Huhn 1 1/2 Stunden garen. Dabei zweimal wenden. Es ist servierfertig, wenn beim Einstechen an der dicksten Stelle klarer Saft austritt. (Da wir die Haut gerne kross haben, habe ich es dann noch mal 10 Minuten bei starker Hitze in den Grill geschoben)

Anschließend Huhn aus dem Topf nehmen und warmstellen. Bei starker Hitze aufkochen und die Brühe auf die Hälfte reduzieren. Die Eingelegten Zitronen in Spalten geschnitten dazu geben, Oliven und Huhn beifügen. Nochmal 2 Minuten köcheln und mit Couscous als Beilage servieren.

Wir fanden es wirklich lecker. Die Garzeiten stimmten perfekt. Die Mengenangaben waren ebenfalls gut. Ich habe allerdings ein kleineres Hühnchen genommen, da wir nur zu Zweit sind.

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