The Plucky Knitter

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Atelier:

Plucky Knitter, Inc.
P.O. Box 6219
Grand Rapids, MI 49516

Verkaufsmodalitäten:

Einen Strang Plucky zu ergattern ist fast noch schwerer, als sich früher für Wollmeisen auf die Lauer zu legen.

Der erste wichtige Schritt zum Erfolg ist das Abonnieren des Newsletters. Das tut man hier: Klick  Ganz einfach rechts die Mailadresse eintragen und Enter drücken.

Dann erhält man jeweils kurz vor einem Update eine Mail und kann sich auf die Uhrzeit einstellen. Zu beachten ist, dass wir hier 6 Stunden auf die Zeitangabe addieren müssen, die in der Mail genannt wird. Sprich, steht in der Mail um 12 Uhr Mittags ist das Update, so ist dies bei uns 18 Uhr.

Es gibt zwei Formen des Updates, einmal einen Verkauf im Blog: Klick

Hier erscheinen dann die angebotenen Garnqualitäten und man kann Menge und Farben auswählen.

Dann gibt es das IG Update, dieses findet im Etsy-Shop statt: Klick

Hier werden Restbestände, aber auch neue Färbungen und Überraschungskits herausgehauen. Das schöne am IG Update ist, dass die Versandkosten auch für uns Europäer deutlich erschwinglicher sind, als bei einem Verkauf im Blog. Die Stränge erscheinen im Shop und man kann zuschlagen.

Bei beiden Updateformen heißt es schnell sein. Die Updates im Blog sind meist 15 Minuten nach Update-Zeit ausverkauft. Das IG Update dauert deutlich länger, aber die einzelnen Stränge sind häufig nur wenige Sekunden verfügbar und hier kann einem durchaus auch der gefüllte Einkaufswagen von anderen, die schneller durch die die Kasse flitzen geräubert werden. Es heißt also wirklich vorher bereits genau wissen, was man will und entscheidungsfreudig sein.

Zur Bezahlung benötigt man eine Kreditkarte oder Paypal.

 

EDIT!!!!

Seit kurzem gibt es einen Online-Shop auf der Homepage, in welchem immer wieder ausreichend Garne bestellt werden können. Link: Klick!

Versand:

Der Versand erfolgt per USPS und ist bis zum Eintreffen in Deutschland gut über die Sendungsnummer zu verfolgen. Ab Frankfurt erfolgt kein Tracking mehr. Bei mir sind aber bisher alle Päckchen gut und sicher gelandet.

Der Versand variert nach Bestellmenge und eben der Versand beim IG Update über den Etsy-Shop ist deutlich günstiger, als bei den normalen Updates im Blog.

Zusätzlich ist zu beachten, dass die meisten der Päckchen von Plucky bei mir beim Zoll gelandet sind. Sprich ich mußte sie dort abholen und Einfuhrumsatzsteuer und (über 150 Euro) Zollgebühren zahlen. Das sind für den Einfuhrumsatzsteuer zusätzliche 19 % auf Kaufpreis und Versandkosten.

Der Versand dauert zwischen zwei Tagen und einer Woche etwa. Leider liegt es dann meist noch mehrere Tage beim Zoll, bevor eine Abholbescheinigung beim Empfänger eingeht. Die Stränge sind alle gut verpackt und kommen sicher an.

Garne und Qualitäten:

Die Garne von Plucky sind qualitativ das absolut Beste, neben der Wollmeise, was mir bislang an Garn untergekommen ist. Sowohl Färbung, Haltbarkeit, aber auch Verzwirnung und Qualität des Garns habe ich so bei bislang keinem Anbieter finden können. Leider.

Wie üblich nehme ich hier nur Bezug auf die Qualitäten, die ich bereits gekauft habe.

Alle Garnqualitäten und Preise kann man sich hier ansehen: Klick!

Single:

Meine Lieblingsqualität ist bislang Single, davon habe ich auch aufgrund meines „Classics“ Abos (Erläuterung unter Besonderheiten) mittlerweile 6 Stränge und einige davon auch bereits verarbeitet.

Wie zum Beispiel, Hudson, Paris is always a good idea und silverlinings, zu meinem Paris Tuch: Klick

oder „Babysitting Blues“ zusammen mit anderen Garnen für meinen „All Paths lead home“: Klick

Es handelt sich, wie der Name schon sagt, um ein unverzwirntes Single Garn.

Fingering: 100g / 450 yards / 393 meter

Merino 80 % / Seide 20 %

Das Garn hat einen unheimlich schönen Schimmer durch die Seide, ist weich und wirklich überhaupt nicht kratzig, trotzdem wärmend. Die Farben kommen aus meiner Sicht auf Single am allerbesten raus. Sie glänzen und strahlen regelrecht. Das Garn ist für eigentlich alles geeignet, ich würde es für Schals und Bekleidung bevorzugen. Für Socken ist es schlicht zu schade.

Primo:

Primo gibt es in verschiedenen Garnstärken, ich habe bereits Sport verstrickt und Fingering in einem Strang hier liegen.

Primo ist wirklich ein robustes, aber sehr weiches und angenehm dehnbares Garn. Als Sportstärke eigenet es sich sehr gut für Mützen und Schals, aber auch für Bekleidung, in Fingering finde ich es für Pullover grandios.

Fingering: 100 g / 390 yards / 357 meter

Sport: 100g / 275 yards / 251 meter

75% Merino
20% Cashmere
5% Nylon (Polyamide)
Durch das Nylon ist es wirklich sehr stabil und strapazierfähig. Die Cashmeremenge macht es weich und angenehm auf der Haut. Selbst ich alte Mäkelziege habe hier keinerlei Probleme, es juckt nicht und fühlt sich schön auf der Haut an, dabei ist es sehr warm.
Durch die Verzwirnung und die glatte Oberfläche kommen hier Zopfmuster sehr schön raus und ich mag es für strukturierte Strickstücke.
Ich habe aus Sport beispielsweise meinen zweiten Moonraker gestrickt: Klick

Primo nimmt die Färbungen sehr gut an und ist sehr semisolid und glänzt leicht. Die Stränge sind durchgefärbt und changieren wirklich nur sehr leicht. Außerdem haben sie einen leichten Glanz.

Snug:

Snug ist ein extrem kuscheliges Garn, das mir fast entgangen wäre, weil ich es wegen meiner Alpaka Allergie komplett ignoriert habe. In einem meiner Überraschungspäckchen (Erläuterungen unter Besonderheiten) war dann aber ein Strang Snug Worsted drin und ich wurde extrem überrascht, denn reagiere ich sonst sofort mit Rötungen und Pickeln auf Alpaka, hatte ich hier überhaupt keine Probleme. Weder beim Stricken, noch beim Tragen des Strickstücks.

Snug gibt es ebenfalls in verschiedenen Garnstärken, ich habe es in Worsted verarbeitet und finde diese Stärke wunderbar für kleine Teile, wie Mützen oder Handschuhe, einen Loop oder Cowl oder aber auch für schöne dicke Pullover und Strickjacken.

Snug Worsted: 100 g / 210 m / 230 yards

70% Merino
20% Cashmere
10% Alpaca
Dieses Garn ist super kuschlig und pillt dabei fast gar nicht. Es hat einen schönen Glanz ist aber nicht sehr glatt verzwirnt. Zopfmuster und Strukturmuster kommen mit dem Garn toll zur Geltung.
Ich habe aus meinem Strang meine absolute Lieblings-Mütze gemacht: Klick
Crew:
Crew gibt es mittlerweile ebenfalls in zwei Garnstärken, ich habe das Original Crew in DK Stärke verstrickt.
Crew ist ein sehr robustes aber weiches Garn. Durch die Baumwollbeimengung sieht es sehr rustikal aus, fühlt sich auf der Haut aber toll und wirklich kein bißchen kratzig an. Die Mischung des Garns führt dazu, dass eine leichte Melierung entsteht, das finde ich toll für grobere Strickstücke im Rippenmuster, aber auch für Zöpfe.
Die Farben wirken auf Crew deutlich dunkler und haben keinerlei Glanz!
Crew ist sehr elastisch und ich würde keine Schals daraus stricken, aber für Bekleidung ist es super und Dank der Garnstärke erzielt man hier rasch gute Ergebnisse.
Ich habe aus Crew meine True gemacht: Klick
Die Stränge haben hier 115 g das ist bei der Berechnung für ein Strickstück zu beachten.
115 g / 300 yards / 274 meter
75% Merino
25% Cotton

Leider pillt Crew ziemlich stark. Vorallem an den Stellen, an denen die Ärmel immer wieder über den Rumpf reiben entstehen kleine Fusseln, die ich mit dem Rasierer entferne. Das finde ich ein wenig schade. Trotzdem ist die True meine absolute Lieblingsstrickjacke. Sie wärmt angenehm und ist trotzdem durch die Baumwolle nicht zu warm. Crew kann bei 30 Grad in der Maschine gewaschen werden!

Besonderheiten:

Es gibt verschiedene Garnclubs, die ebenfalls zu Updatezeiten über das Blog angeboten werden. Diese werden gesondert angekündigt.

Man schließt einen solchen Club ab und die Abbuchung erfolgt immer einen Monat vor Versandt des Garns. Ich habe 8 Monate die „Classics“ abonniert gehabt. In einem Monat erfolgt die Zahlung per Paypal, im nächsten kommt das Garn, sprich alle zwei Monate eine Lieferung. Bei diesen Clubs ist die Farbe eine absolute Überraschung und man kann lediglich Garnmenge und Garnqualität auswählen. Ich hatte mich für einen Strang Single entschieden, einfach weil ich es ausprobieren wollte. Hier sind die Versandkosten im Abopreis enthalten. Für meinen Strang Single waren das 32 Dollar pro Lieferung.

Grundsätzlich mag ich diese Überraschungsclubs sehr. Mein Abo hab ich allerdings gekündigt, nachdem ich im Classics Abo das 3. Mal hintereinander Grau drin hatte. Da half es mir auch nicht, dass man von Plucky Knitter aus beteuerte, es sei keineswegs dreimal Grau, sondern einmal Blaugrau, einmal Braungrau und einmal Silber gewesen. Das fand ich sehr fad, zumal es einen extra Club für Grautöne gibt. (The Greys).

Zudem war ich ein wenig enttäuscht, wie man mit meiner Kündigung des Garnabos umgegangen ist. Kaum hatte ich die Kündigung ausgesprochen wurde mir per Mail mitgeteilt, dass meine letzte Abolieferung leider verzögert würde und ob ich diese denn dann überhaupt noch erhalten wollte, oder lieber das Geld zurück wollte. Da Plucky hier vermutlich bei Versand nur eines Stranges in die EU deutlich draufzahlt, hatte ich hier das Gefühl, man war über meine Kritik verärgert und wollte sich diese paar Euro ersparen. Zumal niemand sonst eine verzögerte Lieferung bei Single beklagte. Es mag sein, dass ich hier empfindlich bin, aber das fand ich so doof, dass ich sogar mein gewonnenes Goldenes Ticket verfallen ließ. (Erläuterungen siehe Aktionen).

Zusätzlich zu den Überraschungsclubs finde ich die Mystery Packages erwähnenswert.

In den Updates sind häufig Pakete von drei oder mehr Strängen, bei denen man entweder die Garnqualität festlegt und farblich überrascht wird oder aber sich auch im Bereich der Garnqualität überraschen läßt. Dies führt dazu, dass man zum einen Farben erhält, die einen überraschen, die aber immer sehr gut harmonieren, aber auch dass man Garne ausprobieren kann zu einem erschwinglichen Preis, denn die Mystery Packages kosten etwas weniger als die teureren Garnqualitäten.

Ich war mit meinen Mysterys immer sehr zufrieden, das ist eine tolle Möglichkeit Farben und Qualitäten zu testen, allerdings kommt man so natürlich auch zu mehreren Einzelsträngen, für die man erstmal Projekte finden muß.

(Man kann hier im Kommentarfeld auch angeben, welche Farben man bevorzugt oder welche Qualitäten man nicht haben möchte, es wird dann versucht darauf Rücksicht zu nehmen, das hat bei mir sehr gut funktioniert.)

Aktionen:

Die Pluckys veranstalten immer wieder Gewinnspiele oder Knitalongs auf ihrer Seite bei Ravelry. Im letzten Jahr gab es goldene Tickets, die in den Strängen versteckt waren und Gewinne beinhalteten, darunter waren Sweatermengen Garn, Muster, Taschen, aber auch Tickets für eine besondere Bestellung losgelöst von einem Updatezeitraum.

Dazu gibt es in den USA immer wieder Veranstaltungen bei den Pluckys. Märkte, Aktionen, Stricktreffen, etc.

Für Designer bietet Pluck Garnsupport an, sprich wer als Designer ein Projekt aus Plucky Garnen machen möchte, bekommt da Garn gestellt und promotet so sein Pattern und das Garn. Mehr Informationen dazu finden sich hier: Klick

Außerdem gibt es den Plucktober, das ist ein immer im Oktober stattfindenden es Event mit Knitalongs und Gewinnspielen in der Plucky Gruppe bei Ravelry.

Was ich bereits gestrickt habe aus dem Garn:

Siehe oben bei den Garnqualitäten.

Projekte die mir sehr gut gefallen aus diesem Garn:

Mir gefallen die Projekte von Margotchien aus Plucky Garnen immer sehr gut: Klick

Auch dieser All Paths lead home ist toll geworden: Klick

Und natürlich die Projekte von Sarah von The Plucky Knitter selbst sind toll: Klick

Besuch im Laden:

Es gibt keinen Laden, lediglich hin und wieder Veranstaltungen in den USA. Diese werden über das Blog und die Ravelrygruppe bekannt gegeben.

Operation Rainbow – Tom Clancy

Ja, ich weiß, meine Vorliebe für Clancys Bücher kann irgendwie kaum einer so richtig nachvollziehen. Ich liebe sie aber nun mal. Man kann herrlich den Kopf abschalten, sich berieseln lassen und hat trotzdem das Gefühl, etwas gelernt zu haben und wenn es nur der Punkt ist, daß amerikanische Geheimdienstler in der Fiktion einfach schrecklich cool sind.

Fakt ist, ich schalte gerne bei Clancys Geschichten ab. Frank Arnold liest sie wunderbar passend, akzentuiert und angenehm. Dieses hier kommt dabei von der Stimmigkeit der Geschichte her nicht ganz an die Vorgänger heran, wenn es auch dankenswerterweise mal ein Band war, in dem die ätzende Frau von Jack Ryan nicht mal die klitzekleinste Rolle bekam, Cathy Ryan ist ja meine persönliche Haßkappenfigur. Die mag ich nicht, die nervt, die ist immer so schrecklich garstig und hilflos und überhaupt doof.

Hier geht es also nun um Ding und John Clark und ihre Abenteuer in Europa. Spannend, rasant, allerdings leider nicht immer so 100%ig schlüssig, wie ich es von Clancy gewohnt bin, legen die beiden als Chef und Teamführer einer Abteilung zur Verhinderung von Terrorismus bösen Buben das Handwerk. Nicht immer kann ich mich dabei mit der Denkweise dieser sehr amerikanisch-patriotischen Geschichte anfreunden, nicht immer finde ich ihre Handlungsweisen tatsächlich so lobenswert. Allerdings nutze ich die Clancybücher ja auch häufig, um meine eigenen Vorstellungen und Ideen zu Moral und Ethik zu hinterfragen. Das gelingt hier sehr gut und das Thema ist aus meiner Sicht auch deutlich besser verarbeitet, als beispielsweise in Dan Browns „Inferno“, bei dem es ja auch darum geht, die Menschheit auszulöschen und den Planeten zu „heilen“, und was ich vor Kurzem ja erst gelesen habe.

Grundsätzlich hebt sich dieser Band ein wenig von der restlichen Reihe ab, nicht unbedingt positiv oder negativ, sondern einfach anders, unterhaltsam war es allemal.

 

Ehrenschuld – Tom Clancy

Tom Clancy Ehrenschuld gelesen von Frank Arnold
Ich liebe die Jack Ryan Romane und noch mehr diejenigen, bei denen seine nervtötende Frau eine nur untergeordnete Rolle spielt. Die geht mir nämlich auf die Nerven und ich finde sie strunzenblöd. Hier war es wieder mal soweit, sie turnt zwar am Rande durch die Geschichte macht aber nichts kaputt und jammert auch nicht dauerhaft herum.
Juchu!
Allein dafür verdient das Buch 5 Punkte.
Der Sprecher ist wie immer solide und einfach angenehm zu hören. Richtige Betonung gute Akzente, das gefällt.

Die Geschichte ist hier so komplex und ausgefeilt, wie es bei Tom Clancy immer der Fall ist. Jede Figur wird gezeichnet, beschrieben und der Leser lernt sie sehr intensiv kennen, mit all ihren Schwächen. Das hier geschilderte Szenario ist so realistisch wie beängstigend und die einzelnen Stationen des drohenden Niedergangs der westlichen Welt ist beeindruckend recherchiert und dargestellt. Natürlich glorifiziert Clancy seine amerikanischen Helden, wie immer, aber in diesem Buch hier zeigt er auch die Hilflosigkeit und die Machtlosigkeit gegenüber einem skurpellosen Gegner. Spannend fand ich, daß hier Mr. Clark mal wieder aktiv werden durfte und wir auch einen seiner alten Freunde wieder sehen. Ich mag es wenn Clancy Figuren aus vorhergehenden Büchern wieder aktiviert und zum Leben erweckt. Endlich sieht es auch so aus, als würde Clark seine lange verdiente Begnadigung erhalten und dann passiert ganz zum Schluß nochmal etwas, was die Grundfesten unserer Ideale erschüttert, was Jack Ryen überraschend in eine ganz neue Position bringt und was auf das nächste Buch einfach nur sehr neugerig macht.

Ein Clancy der mich als eingefleischen Clancy-Fan wieder sehr begeistert hat und der gewissen Sicherheitsaspekte, Abrüstung und die Sicherheit unserer Finanzwelt sehr kritisch beleuchtet und zum Nachdenken und Meinungbilden anregt.

Sehr gute Unterhaltung.

Warum sind Kuchen aus den USA mir immer viel zu süß?

Mit heller Begeisterung habe ich mich heute an das „Backen“ der Himbeertarte aus meinem heißgeliebten Lieblingskochbuch „California“ gemacht. Die wollte ich schon so lange machen, aber irgendwie hat es nie geklappt.

Heute gings also los.

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Zutaten: 200g zerbröselte Oreo-Kekse, 50 g Macadamianüsse, 30 g geschmolzene Butter, 150 g Himbeeren. 450 g weiße Schokolade, 160 g Sahne, 70 g Butter.

Reicht für eine große Tarte oder 4 kleine Tartletts.

Die Oreos zerbröseln und mit den gehackten Macadamianüssen und der geschmolzenen Butter vermischen. Die Förmchen fetten und die Masse hineingeben, fest andrücken und einen kleinen Rand hochziehen. Dann fpür 5-8 Minuten in den vorgeheizten Backofen. (180 Grad bei Ober und Unterhitze)

Die Schokolade schmelzen, dann die Sahne und die Butter in einem Topf leicht erhitzen, die geschmolzene Schokolade langsam dazu rühren, bis eine cremige Masse entsteht.

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Auf die abgekühlten Oreoböden die Himbeeren verteilen und mit der weißen Masse begießen. Mind. 3 Stunden kaltstellen….. Fertig!

Aber leider nicht lecker. Der Kuchen ist so süß, daß zumindest ich ihn kaum essen kann. Selbst mit ein wenig Sahne, schmeckt er mir einfach nicht. Laut Kochbuch hätte ich eigentlich noch eine Schokosoße mit Bitterschoki darüber geben sollen. Das habe ich mir gespart. Er ist wirklich zuckersüß und klebt fast schon den Kiefer zusammen. Ich überlege die ganze Zeit, wie man das Rezept für unsere europäische Gaumen modifizieren könnte und komme zu dem Schluß, daß man wohl einfach eine Käsekuchenmasse auf die Böden geben könnte, statt 450 g geschmolzener Schokolade. Werde ich vielleicht auch noch mal ausprobieren. Erstmal bin ich jetzt ein wenig traurig, weil der so toll aussehende Kuchen leider nicht so schmeckt, wie erwartet.

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Tja, Schade.

Dummerweise hatte ich dieses Erlebnis in den letzten Tagen so oft. Rezepte aus den USA für Süßspeisen sind für mich nahe zu nicht wirklich nachzukochen, weil sie einfach viel zu süß sind. Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr die Erfahrung auch gemacht? Wie geht ihr damit um? Kocht und backt ihr solche Gerichte nicht mehr oder versucht ihr die Rezepte abzuwandeln, so daß es doch noch gerettet wird?

Ich bin grad recht frustriert…. blöder Kuchen! 😦