An jedem verdammten Sonntag 10.07.2016

Strickstrickhurra:

Ich muß ganz verschämt zugeben, diese Woche kaum gestrickt zu haben. Vielleicht drei Reihen von meinem Lorient habe ich geschafft, so wenig Zeit hatte ich.

Dafür habe ich meine Omena mehrfach angehabt und einen Tag war es sogar kühl genug für meinen Grown-Up Cozy.

Garnkäufe:

Kein Garn gekauft diese Woche. Allerdings ist am Montag ein The Plucky Knitter Update und da lacht mich die neue Qualität „Bungalow“ sehr an. Mal sehen, wie tapfer ich sein kann. (Wie das mit den Updates bei The Plucky Knitter funktioniert, findet ihr hier: Klick!)

Entdeckt:

Eigentlich nicht neu entdeckt, aber dennoch für euch interssant. Ich shoppe ja über Bestsecret, ein Shopping Club, der täglich gute Markenware erheblich reduziert anbietet. Diesmal gab es eine Lederjacke zum sehr erschwinglichen Preis. Wer eine Einladung zum Club möchte, schreibe mich einfach an.

Naja:

Läuft

Sportlich:

Zum Yoga habe ich es tatsächlich geschafft und es klappt von Mal zu Mal besser. Könnt ihr mir gute Online Yogakurse bei Youtube und co empfehlen?

Geguckt:

Ah… die Vikings sind zurück, zwar habe ich nur eine oder zwei Folgen gesehen, aber es war wieder so schön mit Ragnar und seinen Wikingerkumpels. Mag ich das Rauhe und Brutale an der Sendung und die Charaktere sind wirklich spannend und die Entwicklungen immer wieder überraschend. Das ist deutlich mehr als stumpfes Wikinger-Kriegs-Gekämpfe, das ist sehr gut gemachte Unterhaltung. Staffel 4 knüpft also sehr gut an die ersten drei Staffeln an. Fazit: Sehenswert!

Gehört:

Zur Zeit höre ich „Ein Mann namens Ove“ was mir so gut gefällt, dass ich die weiteren Bücher von Frederik Backman auf jeden Fall auch noch hören werde. Eine Rezension dazu folgt noch.

Unterleuten habe ich ja schon vor längerem fertig gehört und die Rezension ist seit gestern online. Ihr findet sie hier: Klick!

Gegessen:

Hier ist mal wieder eine Hellofreshbox angekommen, dummerweise bin ich seit zwei Tagen nicht zum Kochen gekommen, weshalb ich noch gar nichts zu den Gerichten sagen kann. Ich habe aber einen Rabattcode für Neukunden für euch, wer eine Box probieren will und 20Euro weniger zahlen möchte der gebe den Rabattcode ZBCUE4 an.

Unternommen:

Zum Stammtisch hab ich es haarscharf geschafft und eigentlich wollte ich Freitag ins Kino, was dann wegen bestimter Widrigkeiten leider ins Wasser gefallen ist. Smaragdgrün möchte ich dennoch auf jeden Fall noch sehen, mal schauen, wann wir einen Termin finden.

Gezockt:

Immerhin ein wenig gezockt habe ich. World of Warcraft war dran und zwar habe ich zwei Meiner Twinks endlich auf Level 90 gebracht und einen kleineren auf Level 70. Das ist für mich Entspannung nach einem sehr streßigen Tag, ein paar Drachen virtuell töten oder ein paar Dungeons durchlaufen und man ist wieder streßfrei.

Außerdem habe ich mal wieder Ruf beim Orden der Erwachten gefarmt, damit ich hoffentlich endlich irgendwann auch in Dreanor fliegen kann… seufz. (Ich weiß, ich bin langsam.)

Ausstehende Events:

14.07.2016 Bonner Stricktreff im Cafe von & zu

18.-20. November Kreativwochenende von Hand Herz Seele

 

Habt Ihr Events oder Aktionen für mich, die ihr hier aufgeführt haben wollte, sei es euer Garnverkauf bei Facebook, eure Updatezeiten, ein Wollfest, ein Strickevent oder ähnliches, meldet euch einfach bei mir.

(Alle empfohlenen Links, Podcastes, Bücher und Produkte, spreche ich an, weil sie mir gefallen haben und zusagen, ich tue das nicht für Bezahlung oder Produktproben. Sollte ich ein Produkt kostenfrei erhalten haben, so wird dies hier erwähnt werden.)

Kleine Omena

Bereits als das Muster erschienen ist, wollte ich unbedingt eine Omena von Jill Zielinski stricken. Eine Kreisjacke und das wo man mich sonst mit Kreisjacken jagen kann.

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Ich finde diese unförmigen sackartigen Gebilde, die da so manche Strickerin und Häklerin in aufwendigen Mustern präsentiert, leider wirklich meistens ganz schrecklich, untragbar und unvorteilhaft. Die Omena ist allerdings sehr schlicht, figurbetont und eben irgendwie moderner, als die häufig miefigen Muster aus den 70ern für andere Kreisjacken.

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Für das Originalgarn von The Plucky Knitter, war ich allerdings zu geizig, daher habe ich vergleichbares Garn von Malabrigo bei Lanade bestellt, als dieses grad im Angebot war. Das Rios ist unheimlich weich und angenehm zu tragen. Es ist griffig und ein wenig dehnbar und dabei kuschelig warm.

Auch die Farbkombination war rasch gewählt. Schwarz, grau und rot sollten es sein. (Black, Pearl und Ravelry Red)

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Laut Muster hätte ich für meine Omena zwei Stränge in Schwarz, einen Strang in Grau und einen in Rot benötigt. Da das Rios Garn etwas dünner ist, als das von The Plucky Knitter, hatte ich zur Sicherheit drei Stränge Schwarz bestellt.

Beim Stricken offenbarte sich sehr schnell, dass ich hiervon definitiv nicht alles aufbrauchen würde. Als ich dann während des Strickens auch noch merkte, dass mir das Ganze zu sackartig wurde und ich mich entschied, das Muster um 3 Mustersätze zu verkürzen, damit es so wird, wie ich es haben wollte, war klar, dass ich einen ordentlichen Rest behalten würde.

Verbraucht habe ich die folgenden Mengen:

Ravelry Red: 70 g

Pearl: 70 g

Black: 86 g

Selbst wenn ich den vollen Mustersatz für die S/M Omena gestrickt hätte, hätte ich lediglich 20 g mehr vom Ravelry Red verbraucht. Wie man bei dem Muster auf einen Verbauch von 200 g für die erste Farbe kommt, ist mir schleierhaft. Das ist viel zu viel. Ein wenig Rest und Reserve ist ja gut und schön, aber 114 g? Nö, sowas ist ärgerlich.

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Ich werde mir jetzt passend zur Omena noch eine Mütze stricken und dann mal sehen, was ich aus dem Schwarz noch zaubern kann.

Die Anleitung ist lediglich auf englisch bei Ravelry erhältlich. Sie ist wirklich sehr einfach und gut strukturiert. Ich bin mit ihr sehr gut klar gekommen und man benötigt an Kenntnissen lediglich rechte und linke Maschen, sowie einfache Zunahmen aus dem Querfaden und simple Abnahmen durch Zusammenstricken. Aus meiner Sicht ist die Omena absolut auch für einen konzentriert arbeitenden Anfänger geeignet und nicht wundern, wenn es erstmal aussieht, als würde man einen Schlüpper stricken, dann macht man alles richtig! 🙂

Ich habe an einer Stelle nicht aufgepaßt und weil ich zu faul war zum Ribbeln, mußte ich danach seitenverkehrt stricken, sprich rechts, was in der Anleitung links ist und umgekehrt, das hab ich zum Glück früh genug festgestellt und konnte das für mich auch einfach anpassen.

Außerdem lernt man hier den gehäkelten provisorischen Anschlag, das war ganz interessant und ging zügig. Wieder eine neue Technik, die ich noch nicht kannte.

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Ich bin mit meiner Omena sehr zufrieden.

Das Rot hat nicht ausgeblutet und die Farben sind schön strahlend geblieben.

Nach der Wäsche in der Maschine im Wollwaschprogramm habe ich sie einfach an meiner Kleiderpuppe gespannt.

Aus dem dicken Garn ist die Omena wirklich warm und kuschelig.

Wie immer hopse ich zu Maschenfeins auf den Nadeln… Klick!

Ich habe ein SET gestrickt! Ich bin so stolz! :)

Immer. Wirklich immer nehme ich mir nach einem Schalstrick vor, aus den Resten Handschuhe oder Mütze zu machen. Umgesetzt habe habe ich das bislang leider noch nie, keine Lust, keine Zeit, kein passendes Model.

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Jetzt stricke ich ja schon seit einiger zeit an meinem „Dessin moi un mouton“ von La Maison Rililie herum und ich habe selten ein Strickstück so gehaßt, wie diesen Pullover. Ich stricke mit sehr dünnem Garn von Holst (Coast) und man kommt sooooo langsam voran. Ähnlich nervig find ich eigentlich nur den Nuvem, der zur Zeit auch in der Ecke liegt und mich vorwurfsvoll ansieht.

Also brauchte ich für eine Woche Fortbildung unbedingt ein bißchen „Zwischenstrick“.

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Ich habe mir daher von Joji Locatelli „the authentic collection“  gegönnt. Das ist eine wunderschöne Sammlung von schönen mädchenhaften und weiblichen Mustern. Dort habe ich mir die Mütze „A girl thing“ ausgesucht, weil sie perfekt zu meinem Schal „All paths lead home“ paßt. Beide sind aus meiner Sicht perfekt für einander gemacht, wenn der Schal auch von Mairlynd und gar nicht von Joji ist.

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Das Mützchen war fantastisch und sehr schnell zu stricken. Das Muster ist unheimlich abwechslungsreich und man kommt sehr flott voran. Der Laceteil ist wirklich einprägsam, simple und so logisch, dass man die Anleitung eigentlich kaum braucht und die Größe auch auf andere Garnstärken oder Größen anpassen kann.

Beherrschen sollte man rechte und linke Maschen, Zunahmen aus dem Querfaden, Maschen zusammenstricken und überzogen zusammenstricken, Umschläge, sowie den Cable-cast-on.

Ich habe in Größe M gestrickt, da mein Kopf sehr klein ist und ich trotzdem eine etwas lockere Mütze haben wollte. sie paßt perfekt und fällt genauso aus, wie ich es mir vorgestellt habe.

Ich hab mich bisher beim Spannen von Mützen immer schwer getan und sie meist gar nicht gespannt.

Nun höre ich ja die Knitmore Girls (übrigens sehr empfehlenswert, auch für Menschen, die nicht soooo gut englisch sprechen. Beide sprechen sehr deutlich und gut verständlich und ich glaube, Gigi hat zumindest einen deutschen Hintergrund, ab und an merkt man das an ihrer Aussprache, wenn sie deutsche Muster oder Begriffe nutzt. Ich höre beiden sehr gerne zu) mit wachsender Begeisterung und in einer der letzten Folgen wurde dort berichtet, dass man Mützen einfach mit einem großen Essteller spannen kann. Was soll ich sagen? Ja geht. Geht super! Manchmal sind die besten Lösungen so einfach!

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Benutzt habe ich wie üblich Nadeln von HiyaHiya mit 40er Seil, das paßt für eine Mütze perfekt und man muß nicht einmal Magic Loop nutzen.

Beim Garn habe ich die Reste vom „all paths lead home“ genommen.

Verbraucht für die ganze Mütze habe ich 54 g.

Babysitting Blues / Plucky Knitter Single / grau  22 g

Hosta bluea / Madelinetosh tosh merino light / türkis 11 g  (aus der Wollschmiede in Holzweiler)

Dewberry / Malabrigo Sock / lila 21 g (aus dem Atelyeah, glaub ich zumindest, es könnte allerdings auch die Maschenkunst gewesen sein. Ich weiß es nicht mehr… )

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Da hatte ich dann immer noch einen Rest Hosta blue übrig und habe mich entschieden die Stulpen aus Tanja Osswalds Häkelbuch zu häkeln.

Die Stulpen sind wirklich einfach und man übt schön die verschiedenen Stäbchenarten.

Eine genaue Vorstellung des Buches folgt im nächsten Blogpost noch…..Wenn der fertig ist, erscheint hier ein Link dazu.

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Auf den Fotos seht ihr bereits, dass mir das Garn ausgegangen ist, kurz vor Ende. Ich wollte sie dann aber nicht kürzer machen, sondern habe einfach den Rest Dewberry noch verarbeitet. Außerdem ist mir ein kleiner Anfängerfehler unterlaufen. *hust* Ich habe nicht nachgesehen, ob die Anleitung auf der nächsten Seite noch weiter geht, dort hätte ich nämlich dann die Anleitung für einen linken Stulpen gefunden. So habe ich zwei rechte Stulpen gehäkelt. Das ist aber nicht dramatisch, die Naht sieht man nicht sonderlich und ich kann sie auch so verkehrtherum tragen.

Mit den Stulpen war ich in weniger als 2 Stunden fertig. Die eignen sich also auch super als Last-Minute-Mitbringsel oder Geschenk.    IMG_5974

Auch mit diesem Beitrag hopse ich zu „Auf den Nadlen im April“ bei Maschenfein!

Hoist the sails von Kieler Wolle

Ich habe am KAL von Kieler Wolle zum Kieler Wollfest teilgenommen.

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Dabei ging es darum gemeinsam das Tuch zum Kieler Wollfest zu stricken.

Die Facebook-Gruppe zum KAL findet ihr hier: Klick!

Die Ravelry-Gruppe zum Wollfest findet ihr hier: Klick!

Die Facebook-Veranstaltung zum Wollfest findet ihr hier: Klick!

Mein Beitrag zur Kieler Wolle in der Wollipedia ist hier: Klick!

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Ich hatte mich entschieden nicht, wie die meisten anderen mit einem Garn von Rosy Green, gefärbt von Kim von der Kieler Wolle, teilzunehmen, sondern meine Reste Plucky Knitter vom Paris-Schal zu verstricken.

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Außerdem wäre mir der Schal zu klein geworden, wenn ich mich an die Maschenvorgaben gehalten hätte, weil mein Garn ja deutlich dünner ist, als das vorgegebene Rosy Green Cheeky Merino Joy.

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Daher habe ich die Maschenanzahl auf 268 vergrößert. Da am Ende jedoch mein Blau etwas knapp wurde, habe ich später in jeder Reihe 2 Maschen abgenommen und nicht nur in der Rückreihe. Das führt dazu, dass mein Schal weniger einem Segel ähnelt, sondern ein wenig mehr in die Länge gezogen ist. Dennoch kann ich ihn wunderbar tragen und er entspricht genau meinen Vorstellungen. Den langen Zipfel kann ich mir schön um den Hals wickeln.

Gestrickt habe ich mit meinen Hiya Hiya Nadeln mit einem recht kurzen Seil und Nadelgröße 3.25, da ich sehr feststricke, war das für mich sehr gut.

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Leider ist der Schal mal wieder zu groß für meine Spannmatten gewesen, ich muß da wirklich endlich mal aufrüsten und wurde daher an der Wäscheleine mit Klammern gespannt getrocknet. Dadurch hab ich irgendwie eine kleine Zacke reingespannt, find ich jetzt nicht so schlimm, sondern eher witzig, auf manchen Fotos sieht man sie unten.

Gestrickt habe ich mit The Plucky Knitter Single in Houston (rot), Silverlining (silber) und  Paris is always a good idea (blau).

Verbraucht habe ich:

Blau: 63 g

Silber: 69 g

Rot: 58 g

Die Reste sind auf dem Foto zu sehen:

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Vom Blau habe ich also einen nicht mehr wiegbaren Rest von weniger als 1 g übrig. Das ist somit ganz haarscharf ausgekommen.

Die Anleitung von der Kieler Wolle war für mich gewöhnungsbedürftig, viele der anderen Strickerinnen hatten keinerlei Probleme beim Stricken, ich bin einen gänzlich anderen Aufbau gewohnt und vorallem andere Bezeichnungen der Abnahmen. Damit hatte ich zunächst echt ein Problem, daher habe ich das für mich in eine für mich lesbare Strickschrift umgewandelt und damit kam ich dann deutlich besser klar. Mittlerweile hat Kim das Muster allerdings ein wenig verändert und aus meiner Sicht verbessert.

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Link zur Anleitung bei Ravelry: Klick!

Link zur Anleitung bei der Kieler Wolle: Klick!

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Das Muster ist wirklich, wenn man sich drauf einläßt, nicht sonderlich schwer und sehr eingängig. Auch Anfänger, die sich bei rechten und linken Maschen sicher fühlen und zum ersten Mal Lace probieren möchten, werden damit sicherlich klar kommen.

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Interessant fand ich die Konstruktion des Tuches, man fängt hier nämlich an der breiten Seite des Dreiecks an und strickt sich zur Spitze hoch. Das ist motivierend, da es zum Ende hin ja immer kürzere Reihen werden und man gefühlt viel schneller voran kommt.

Mir hat das wirklich gut gefallen, allerdings sollte einem klar sein, dass man hier dann nicht wirklich etwas in der Größe anpassen kann, abgesehen von langsameren oder schnelleren Abnahmen.

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Und natürlich hopse ich zu auf den Nadeln: Klick!

und zum RUMS natürlich auch: KLICK!

The Plucky Knitter

Allgemeine Info:

Homepage

Etsy-Shop

Facebook-Seite

Ravelry

Atelier:

Plucky Knitter, Inc.
P.O. Box 6219
Grand Rapids, MI 49516

Verkaufsmodalitäten:

Einen Strang Plucky zu ergattern ist fast noch schwerer, als sich früher für Wollmeisen auf die Lauer zu legen.

Der erste wichtige Schritt zum Erfolg ist das Abonnieren des Newsletters. Das tut man hier: Klick  Ganz einfach rechts die Mailadresse eintragen und Enter drücken.

Dann erhält man jeweils kurz vor einem Update eine Mail und kann sich auf die Uhrzeit einstellen. Zu beachten ist, dass wir hier 6 Stunden auf die Zeitangabe addieren müssen, die in der Mail genannt wird. Sprich, steht in der Mail um 12 Uhr Mittags ist das Update, so ist dies bei uns 18 Uhr.

Es gibt zwei Formen des Updates, einmal einen Verkauf im Blog: Klick

Hier erscheinen dann die angebotenen Garnqualitäten und man kann Menge und Farben auswählen.

Dann gibt es das IG Update, dieses findet im Etsy-Shop statt: Klick

Hier werden Restbestände, aber auch neue Färbungen und Überraschungskits herausgehauen. Das schöne am IG Update ist, dass die Versandkosten auch für uns Europäer deutlich erschwinglicher sind, als bei einem Verkauf im Blog. Die Stränge erscheinen im Shop und man kann zuschlagen.

Bei beiden Updateformen heißt es schnell sein. Die Updates im Blog sind meist 15 Minuten nach Update-Zeit ausverkauft. Das IG Update dauert deutlich länger, aber die einzelnen Stränge sind häufig nur wenige Sekunden verfügbar und hier kann einem durchaus auch der gefüllte Einkaufswagen von anderen, die schneller durch die die Kasse flitzen geräubert werden. Es heißt also wirklich vorher bereits genau wissen, was man will und entscheidungsfreudig sein.

Zur Bezahlung benötigt man eine Kreditkarte oder Paypal.

 

EDIT!!!!

Seit kurzem gibt es einen Online-Shop auf der Homepage, in welchem immer wieder ausreichend Garne bestellt werden können. Link: Klick!

Versand:

Der Versand erfolgt per USPS und ist bis zum Eintreffen in Deutschland gut über die Sendungsnummer zu verfolgen. Ab Frankfurt erfolgt kein Tracking mehr. Bei mir sind aber bisher alle Päckchen gut und sicher gelandet.

Der Versand variert nach Bestellmenge und eben der Versand beim IG Update über den Etsy-Shop ist deutlich günstiger, als bei den normalen Updates im Blog.

Zusätzlich ist zu beachten, dass die meisten der Päckchen von Plucky bei mir beim Zoll gelandet sind. Sprich ich mußte sie dort abholen und Einfuhrumsatzsteuer und (über 150 Euro) Zollgebühren zahlen. Das sind für den Einfuhrumsatzsteuer zusätzliche 19 % auf Kaufpreis und Versandkosten.

Der Versand dauert zwischen zwei Tagen und einer Woche etwa. Leider liegt es dann meist noch mehrere Tage beim Zoll, bevor eine Abholbescheinigung beim Empfänger eingeht. Die Stränge sind alle gut verpackt und kommen sicher an.

Garne und Qualitäten:

Die Garne von Plucky sind qualitativ das absolut Beste, neben der Wollmeise, was mir bislang an Garn untergekommen ist. Sowohl Färbung, Haltbarkeit, aber auch Verzwirnung und Qualität des Garns habe ich so bei bislang keinem Anbieter finden können. Leider.

Wie üblich nehme ich hier nur Bezug auf die Qualitäten, die ich bereits gekauft habe.

Alle Garnqualitäten und Preise kann man sich hier ansehen: Klick!

Single:

Meine Lieblingsqualität ist bislang Single, davon habe ich auch aufgrund meines „Classics“ Abos (Erläuterung unter Besonderheiten) mittlerweile 6 Stränge und einige davon auch bereits verarbeitet.

Wie zum Beispiel, Hudson, Paris is always a good idea und silverlinings, zu meinem Paris Tuch: Klick

oder „Babysitting Blues“ zusammen mit anderen Garnen für meinen „All Paths lead home“: Klick

Es handelt sich, wie der Name schon sagt, um ein unverzwirntes Single Garn.

Fingering: 100g / 450 yards / 393 meter

Merino 80 % / Seide 20 %

Das Garn hat einen unheimlich schönen Schimmer durch die Seide, ist weich und wirklich überhaupt nicht kratzig, trotzdem wärmend. Die Farben kommen aus meiner Sicht auf Single am allerbesten raus. Sie glänzen und strahlen regelrecht. Das Garn ist für eigentlich alles geeignet, ich würde es für Schals und Bekleidung bevorzugen. Für Socken ist es schlicht zu schade.

Primo:

Primo gibt es in verschiedenen Garnstärken, ich habe bereits Sport verstrickt und Fingering in einem Strang hier liegen.

Primo ist wirklich ein robustes, aber sehr weiches und angenehm dehnbares Garn. Als Sportstärke eigenet es sich sehr gut für Mützen und Schals, aber auch für Bekleidung, in Fingering finde ich es für Pullover grandios.

Fingering: 100 g / 390 yards / 357 meter

Sport: 100g / 275 yards / 251 meter

75% Merino
20% Cashmere
5% Nylon (Polyamide)
Durch das Nylon ist es wirklich sehr stabil und strapazierfähig. Die Cashmeremenge macht es weich und angenehm auf der Haut. Selbst ich alte Mäkelziege habe hier keinerlei Probleme, es juckt nicht und fühlt sich schön auf der Haut an, dabei ist es sehr warm.
Durch die Verzwirnung und die glatte Oberfläche kommen hier Zopfmuster sehr schön raus und ich mag es für strukturierte Strickstücke.
Ich habe aus Sport beispielsweise meinen zweiten Moonraker gestrickt: Klick

Primo nimmt die Färbungen sehr gut an und ist sehr semisolid und glänzt leicht. Die Stränge sind durchgefärbt und changieren wirklich nur sehr leicht. Außerdem haben sie einen leichten Glanz.

Snug:

Snug ist ein extrem kuscheliges Garn, das mir fast entgangen wäre, weil ich es wegen meiner Alpaka Allergie komplett ignoriert habe. In einem meiner Überraschungspäckchen (Erläuterungen unter Besonderheiten) war dann aber ein Strang Snug Worsted drin und ich wurde extrem überrascht, denn reagiere ich sonst sofort mit Rötungen und Pickeln auf Alpaka, hatte ich hier überhaupt keine Probleme. Weder beim Stricken, noch beim Tragen des Strickstücks.

Snug gibt es ebenfalls in verschiedenen Garnstärken, ich habe es in Worsted verarbeitet und finde diese Stärke wunderbar für kleine Teile, wie Mützen oder Handschuhe, einen Loop oder Cowl oder aber auch für schöne dicke Pullover und Strickjacken.

Snug Worsted: 100 g / 210 m / 230 yards

70% Merino
20% Cashmere
10% Alpaca
Dieses Garn ist super kuschlig und pillt dabei fast gar nicht. Es hat einen schönen Glanz ist aber nicht sehr glatt verzwirnt. Zopfmuster und Strukturmuster kommen mit dem Garn toll zur Geltung.
Ich habe aus meinem Strang meine absolute Lieblings-Mütze gemacht: Klick
Crew:
Crew gibt es mittlerweile ebenfalls in zwei Garnstärken, ich habe das Original Crew in DK Stärke verstrickt.
Crew ist ein sehr robustes aber weiches Garn. Durch die Baumwollbeimengung sieht es sehr rustikal aus, fühlt sich auf der Haut aber toll und wirklich kein bißchen kratzig an. Die Mischung des Garns führt dazu, dass eine leichte Melierung entsteht, das finde ich toll für grobere Strickstücke im Rippenmuster, aber auch für Zöpfe.
Die Farben wirken auf Crew deutlich dunkler und haben keinerlei Glanz!
Crew ist sehr elastisch und ich würde keine Schals daraus stricken, aber für Bekleidung ist es super und Dank der Garnstärke erzielt man hier rasch gute Ergebnisse.
Ich habe aus Crew meine True gemacht: Klick
Die Stränge haben hier 115 g das ist bei der Berechnung für ein Strickstück zu beachten.
115 g / 300 yards / 274 meter
75% Merino
25% Cotton

Leider pillt Crew ziemlich stark. Vorallem an den Stellen, an denen die Ärmel immer wieder über den Rumpf reiben entstehen kleine Fusseln, die ich mit dem Rasierer entferne. Das finde ich ein wenig schade. Trotzdem ist die True meine absolute Lieblingsstrickjacke. Sie wärmt angenehm und ist trotzdem durch die Baumwolle nicht zu warm. Crew kann bei 30 Grad in der Maschine gewaschen werden!

Besonderheiten:

Es gibt verschiedene Garnclubs, die ebenfalls zu Updatezeiten über das Blog angeboten werden. Diese werden gesondert angekündigt.

Man schließt einen solchen Club ab und die Abbuchung erfolgt immer einen Monat vor Versandt des Garns. Ich habe 8 Monate die „Classics“ abonniert gehabt. In einem Monat erfolgt die Zahlung per Paypal, im nächsten kommt das Garn, sprich alle zwei Monate eine Lieferung. Bei diesen Clubs ist die Farbe eine absolute Überraschung und man kann lediglich Garnmenge und Garnqualität auswählen. Ich hatte mich für einen Strang Single entschieden, einfach weil ich es ausprobieren wollte. Hier sind die Versandkosten im Abopreis enthalten. Für meinen Strang Single waren das 32 Dollar pro Lieferung.

Grundsätzlich mag ich diese Überraschungsclubs sehr. Mein Abo hab ich allerdings gekündigt, nachdem ich im Classics Abo das 3. Mal hintereinander Grau drin hatte. Da half es mir auch nicht, dass man von Plucky Knitter aus beteuerte, es sei keineswegs dreimal Grau, sondern einmal Blaugrau, einmal Braungrau und einmal Silber gewesen. Das fand ich sehr fad, zumal es einen extra Club für Grautöne gibt. (The Greys).

Zudem war ich ein wenig enttäuscht, wie man mit meiner Kündigung des Garnabos umgegangen ist. Kaum hatte ich die Kündigung ausgesprochen wurde mir per Mail mitgeteilt, dass meine letzte Abolieferung leider verzögert würde und ob ich diese denn dann überhaupt noch erhalten wollte, oder lieber das Geld zurück wollte. Da Plucky hier vermutlich bei Versand nur eines Stranges in die EU deutlich draufzahlt, hatte ich hier das Gefühl, man war über meine Kritik verärgert und wollte sich diese paar Euro ersparen. Zumal niemand sonst eine verzögerte Lieferung bei Single beklagte. Es mag sein, dass ich hier empfindlich bin, aber das fand ich so doof, dass ich sogar mein gewonnenes Goldenes Ticket verfallen ließ. (Erläuterungen siehe Aktionen).

Zusätzlich zu den Überraschungsclubs finde ich die Mystery Packages erwähnenswert.

In den Updates sind häufig Pakete von drei oder mehr Strängen, bei denen man entweder die Garnqualität festlegt und farblich überrascht wird oder aber sich auch im Bereich der Garnqualität überraschen läßt. Dies führt dazu, dass man zum einen Farben erhält, die einen überraschen, die aber immer sehr gut harmonieren, aber auch dass man Garne ausprobieren kann zu einem erschwinglichen Preis, denn die Mystery Packages kosten etwas weniger als die teureren Garnqualitäten.

Ich war mit meinen Mysterys immer sehr zufrieden, das ist eine tolle Möglichkeit Farben und Qualitäten zu testen, allerdings kommt man so natürlich auch zu mehreren Einzelsträngen, für die man erstmal Projekte finden muß.

(Man kann hier im Kommentarfeld auch angeben, welche Farben man bevorzugt oder welche Qualitäten man nicht haben möchte, es wird dann versucht darauf Rücksicht zu nehmen, das hat bei mir sehr gut funktioniert.)

Aktionen:

Die Pluckys veranstalten immer wieder Gewinnspiele oder Knitalongs auf ihrer Seite bei Ravelry. Im letzten Jahr gab es goldene Tickets, die in den Strängen versteckt waren und Gewinne beinhalteten, darunter waren Sweatermengen Garn, Muster, Taschen, aber auch Tickets für eine besondere Bestellung losgelöst von einem Updatezeitraum.

Dazu gibt es in den USA immer wieder Veranstaltungen bei den Pluckys. Märkte, Aktionen, Stricktreffen, etc.

Für Designer bietet Pluck Garnsupport an, sprich wer als Designer ein Projekt aus Plucky Garnen machen möchte, bekommt da Garn gestellt und promotet so sein Pattern und das Garn. Mehr Informationen dazu finden sich hier: Klick

Außerdem gibt es den Plucktober, das ist ein immer im Oktober stattfindenden es Event mit Knitalongs und Gewinnspielen in der Plucky Gruppe bei Ravelry.

Was ich bereits gestrickt habe aus dem Garn:

Siehe oben bei den Garnqualitäten.

Projekte die mir sehr gut gefallen aus diesem Garn:

Mir gefallen die Projekte von Margotchien aus Plucky Garnen immer sehr gut: Klick

Auch dieser All Paths lead home ist toll geworden: Klick

Und natürlich die Projekte von Sarah von The Plucky Knitter selbst sind toll: Klick

Besuch im Laden:

Es gibt keinen Laden, lediglich hin und wieder Veranstaltungen in den USA. Diese werden über das Blog und die Ravelrygruppe bekannt gegeben.