Frühlings(Jäckchen)knitalong mit rosa p. Teil 5

Eigentlich geht es beim Frühlingsjäckchen erst am 02.04.2017 beim Me Made Mittwoch weiter, aber ich wollte dennoch weiter wöchentlich meinen Zwischenstand posten.

Die anderen Teile findet ihr hier:

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Frau Feinmotorik hat ihr Jäckchen ja schon fertig und trug es gestern bei einem gemeinsamen Frühstück und das hat mich ein wenig beflügelt, schneller zu stricken, es ist nämlich wirklich sehr hübsch. Wie weit Frau Feierabendfrickeleien so ist, weiß ich aktuell gar nicht, ich schiele also mal zu ihrem Blog, ob sie heute auch noch berichten wird? Schließlich hatten wir drei uns als die #diedreivomblog bzw. die #strickelfen zusammengetan und gemeinsam des Jäckchen von Rosa P. gestrickt.

Die Aktion bei Rosa P. ist mittlerweile beendet und im Zeitrahmen geschafft hat es nur unsere Strickstreberin, aber ich hab für die Aktion beim Me Made Mittwoch ja noch ein wenig Zeit und das sollte ich schaffen.

Hier sieht man ganz schön, wie weit ich schon bin.

Gerade überlege ich, wie lang ich mein Jäckchen haben will. Soll es tatsächlich an der Taille aufhören, oder ein wenig länger sein? Laut Anleitung sollte es 30 cm ab Ärmelabtrennung nach unten gehen, ich tendiere gerade zu etwas länger stricken. Was meint ihr? Kurzjäckchen oder Strickjacke?

Leider macht mir die Sonne hier grad einen Strich durch ordentliche Fotos, hier blendet nämlich grad alles und alles wirft Schatten. Ich hoffe, ihr könnt das tolle Grün trotzdem erkennen. Das falsche Zopfmuster ist mittlerweile gar nicht mehr so schwer, trotzdem hab ich mich beim Strickfrühstück heute morgen ständig verzählt und wollte schon Alzheimertests machen, weil ich es nicht geschafft habe, richtig bis 3 bzw. 4 zu zählen. Vermutlich hab ich aber einfach zu viel gequatscht… wie immer. Grobe Fehler haben sich aber zum Glück nicht eingeschlichen und ein geschummelter Umschlag hier oder eine geschummelte Abnahme da fällt niemandem auf. (Schweig Frau Feinmotorik, schweig!)

Über die Ärmel denke ich auch schon nach, will ich wirklich lange Ärmel oder vielleicht nur so bis über den Ellenbogen? Und wenn lang, wie lang? Und was ist mit dem Bündchen, will ich da vielleicht das Muster der Blende nochmal aufnehmen? Und stricke ich dann bis zum Handgelenk oder vielleicht ein wenig länger? Auch da bin ich noch nicht ganz sicher.

Gestern hab ich dann einen gemütlichen Stricksamstag auf dem Sofa gemacht, mit Likörchen von Hagmeyer und Strickzeug und Hörbuch…jaja und im Streifenstrampler. Der muß ab und an sein!

Dann stricken wir mal fleißig weiter, schließlich wollen wir noch fertig werden und eine vierte Mitstreiterin haben wir ja auch noch, Soluna strickt ebenfalls an ihrem Frühlingsjäckchen.

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Shockwave oder genau mein Ding!

Beim Forum Lanarum haben die Strickelfen den wunderschönen Shockwaves von Michaela vom Atelyeah gesehen. Dieser Schal ist einfach nur wunderschön, ein ganz tolles Farbkonzept, gestrickt aus Madelinetosh Merino Light.

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Sofort haben wir uns entschieden unseren eigenen kleinen Shockwaves KAL zu machen. (Bilder dazu findet ihr unter dem Hashtag ShockwavesKAL bei Instagram und Facebook). Teilgenommen haben die Damen Feinmotorik, Feierabendfrickeleien, Hoppenstedt und Kowalski…. und die Maschenprobenuschi bequatschen wir noch, dass sie nachzieht.

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Hier findet ihr weitere grandiose Versionen:

Martinas super schöner knalliger Shockwaves: Klick!

Andreas abgefahrener Shockwaves in ungewöhnlicher Farbkombi: Klick!

Frau Feinmotoriks Shockwaves: Klick!

Frau Feierabendfrickeleiens Shockwaves: Klick!

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Trotz der unfassbaren Menge Garn, die in diesem Schal steckt, war der Schal wirklich flott fertig. Die Anleitung ist einfach kurzweilig, die Farbwechsel lenken ab, das Muster ist, ok, nach ersten Verwirrungen, nachdem ich dachte, ich könnte mir die anfängliche Zählerei durch Marker sparen und dann feststellen mußte, dass die sich in jeder Reihe verschieben, wirklich eingängig und man kommt daher unfaßbar schnell voran. Allerdings sind die ersten Reihen wirklich etwas mühsam, weil man mitzählen muß.

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Ich selbst habe ihn aus 4 Farben Madelinetosh Merino Twist Light gestrickt, die ich bei Lanade bestellt hatte. Ich wollte unbedingt 4 Blautöne haben. Hier zeigte sich dann, dass man sowas besser nicht online bestellt, denn meine gewählten Farben harmonierten auf dem Bildschirm besser als in der Realität. Trotzdem bin ich von meiner Farbzusammenstellung sehr angetan und liebe diesen Schal unfaßbar.

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Der Schal ist unheimlich groß und man kann sich wunderbar einwickeln und ihn auf verschiedenste Arten tragen.

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Ich hatte wirklich schon lange nicht mehr so einen Spaß beim Stricken und war mit dem Ergebnis so zufrieden. Außerdem bin ich vom Garn Madelinetosh Merino Twist light unheimlich angetan. Super weich, kein Pilling, sehr angenehm zu verstricken und obwohl ich auf das Baden vor dem Verstricken verzichtet habe, hat hier nichts ausgefärbt.

Verbraucht habe ich:

49g Denim

88g Flycatcher Blue

86g Ink

89g Dubrovnik

Ich habe mich exakt an die Anleitung gehalten und nirgendwo angepaßt.

Die kostenlose englische Anleitung von Beata Jerzek findet ihr hier: KLICK!

Ich werde den Schal auf jeden Fall nochmal stricken, dann vermutlich aber eher zweifarbig und abwechselnd oder in Grautönen mit einer Knallfarbe… Mal sehen, das ist natürlich auch ein cooler Schal für meine Hedgehog Abo Stränge.

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Ich hopse natürlich zu auf den Nadeln bei Maschenfein.

 

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Tinus von Janukke

Vor einigen Tagen saßen wir beim Grillen, ich strickte, trank Wein und genoß das Leben und plötzlich schleicht sich der Herr Neffe von links an und schielt mir über die Schulter. Sehr konzentriert hat er beobachtet, was ich da tue und dann gefragt, ob ich ihm nicht auch mal einen Schal stricke.

Klar, mach ich.

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Erstmal also ein teenagerjungstaugliches Muster rausgesucht und mit Hilfe meiner ganzen Strickhomies bin ich da auch fündig geworden und habe den Tinus von Janukke / Jana Huck ausgesucht. Ein schöner schlichter Schal, der durchaus auch von Männern/Jungs getragen werden kann.

Beim Garn war klar, dass es was sehr weiches sein sollte, kuschelig, aber nicht kitschig und da fiel die Wahl wie so oft auf Heimatwolle. Emma und Jette. Emma in Stahl (blau) und Jette in Schwarzwald (grün) und Novembernebel (grau).

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Leider kann ich euch nicht genau sagen, wie viel ich verbraucht habe, da es sich um Reste handelte ich und ich es verbaselt habe vorher zu wiegen. Es waren jedoch so über den Daumen gepeilt etwa 70g von Novembernebel und 25 g Stahl und 50 g Schwarzwald.

Ich habe die Streifenfolge etwas verändert, damit ich mit meiner Restewolle und meinen drei Farben auch auskomme, ansonsten habe ich nach Anleitung gestrickt und lediglich die schmalen Streifen jeweils nur 5 Mal wiederholt, damit er nicht zu breit wurde und ich habe tatsächlich 433 Maschen aufgenommen und zweimal im Icord abgekettet. Hätte ich das vorher gewußt, wäre meine Wahl auf ein anderes Muster gefallen, das war Nervenkrimi, wißt ihr, wie oft man bis 433 zählen muß, bis man sich mindestens 2 Mal nicht verzählt hat?

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Ich kann euch sagen: O – F – T! SEHR OFT!

Und ich muß zugeben, eine Zeit lang erinnerte das Gestrick eher an eine Wurst, als einen Schal…

Und ja, man kann Markierer als Zählhilfe dazwischen hängen, aber das wäre ja kein Leben am Limit…

Egal, das Muster an sich war abwechslungsreich und hat Spaß gemacht, der breite Streifen wird durch Tauchmaschen konstruiert, das kannte ich bisher noch nicht und war eine sehr schöne und rasche Lösung. Das hat mir gefallen.

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Gestrickt war das Teilchen tatsächlich recht flott, etwa 10 Tage habe ich gebraucht in zwischendurch auch noch an anderen Sachen gestrickt.

 

Die Maße sind mit 210 cm Länge und 19 cm Breite relativ groß, weshalb ich auf ein Spannen verzichtet habe. Beim Stricken rollte sich der Schal sehr blöd ein und ich war ziemlich mißmutig, dass das nochmal was wird, nach dem Waschen und ohne Spannen rollt er sich allerdings nur noch am Icord leicht und das sieht aus meiner Sicht ganz hübsch aus.

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Ich bin sehr zufrieden.

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Die Anleitung von Janukke ist wirklich gut strukturiert, leicht verständlich und mit vielen Bildern zu den Tauchmaschen versehen.

Zum Anschlagen mit der Luftmaschenkette hätte ich mir allerdings noch ein wenig mehr Informationen gewünscht, da mußte ich ein wenig googeln bis ich eine Bildererklärung gefunden habe, die es mir auch für Dummies erklärt ( KLICK! ). Das von Janukke verlinkte (Klick!) , fand ich nämlich nicht so simple…

Ich würde sagen, das Muster ist für ambitionierte Anfänger durchaus geeignet, allerdings sollte man vorallem beim Maschenanschlag ungestört sein oder Markierer als Hilfszähler einsetzen, sonst wirft man ihn beim dritten Mal verzählen in die Ecke…

Die Arbeit lohnt sich aber. ich finde ihn sehr hübsch und der Herr Neffe hoffentlich auch.

Erstmal muß ich jetzt Frau Katze überreden, dass sie das Ding wieder rausrückt…

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Socken rocken…

Ich habe es immer wieder probiert und nie hat es funktioniert. Socken und ich werden einfach keine Freunde. Sie wurden krumm, sie wurden schief, sie wurden einfach nicht sonderlich hübsch und außerdem paßten sie niemals.

Trotzdem wollte ich gerne Socken stricken lernen, irgendwie mußte das doch gehen. Ich habe mir also Hilfe bei den Profis vom „Roten Sofa“ bei Ravelry geholt und wirklich viele Empfehlungen und Hilfe bekommen. Letztlich habe ich mich dann für die „Rye“ Socken von Tincanknits entschieden.


Sie werden aus worsted Garn gestrickt, sind also flott fertig und schön kuschelig warm. Außerdem gefiel mir das simple und doch raffinierte Design.


Ich habe also letzte Woche begonnen und ruckzuck war tatsächlich der erste Socken fertig. Heute hatte ich dann frei und Zeit und habe den zweiten Socken fertig gestellt.Das war wirklich nicht schwer und auch wenn ich beim einen Socken die Spitze ein bißchen verbuxelt habe und zu faul war, es zu korrigieren, bin ich mit dem Ergebnis wirklich zufrieden und nun habe ich zumindest die Grundzüge des Sockenstrickens kapiert.


Das Muster ist auf Englisch, aber wirklich sehr gut zu verstehen. Die Größen sind passend. Ich habe Größe 36 gestrickt und diese passen perfekt. Ich habe sehr kleine und schmale Füße und es sitzt dennoch sehr gut.

Gestrickt habe ich aus Rosy Green Big Merino Hug in Isarkiesel. Verbraucht habe ich 90 g von meinem 100 g Strang.

Gestrickt habe ich mit 3,25er Nadeln auf einem Nadelspiel mit nur 3 Nadeln, damit ich nicht immer die falsche Nadel herausziehe.

 

Paris 13.11.2015…

Dieses Blog ist nicht politisch, ich halte mich mit meinen öffentlichen Äußerungen zum Tagesgeschehen hier deutlich zurück.

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Am 13.11.2015 jedoch ereigneten sich die Anschläge auf Paris und am nächsten Tag wuchs in mir der Wunsch meine Trauer und meine Wut und meine Enttäuschung in irgendeiner Form zu verarbeiten, bei uns gab es tagelang französisches Essen und ich machte mir Gedanken, wie ich auch mit meinem Strickstück meine Solidarität und Verbundenheit zeigen könnte.

Ein Blick in den Stash ließ mich sehr rasch mit den Singles von The Plucky Knitter wieder auftauchen.

Drei Farben, wie gemacht für ein Strickstück für Paris.

Le Tricolore!

Blau – „Paris is always a good Idea“ (was für ein passender Name!!)

Weiß – „Silver lining“

Rot – „Hudson“

Alle mit einem leichten Schimmer und dezent schattiert.

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Die Farben waren also schnell gefunden, nun ging es an die Auswahl, was ich stricken wollte. Es gab bei Ravelry so viele Tücher mit Paris im Namen, die Auswahl fiel dennoch nicht schwer, denn bereits als zweiter Treffer wurde mir das „Paris toujours“ von Isabelle Kraemer angezeigt. „Immer noch Paris“ war meine Übersetzung und die paßte zum Anlass perfekt.

Angenadelt und losgelegt.

Isabelle Kraemer schreibt sehr klare und einfache Anleitungen. Bereits ihre Audrey habe ich sehr gerne nachgestrickt. Auch das „Paris Toujours“ ist wirklich nicht schwer und absolut für Anfänger geeignet, die rechte und linke Maschen und Umschläge üben wollen. Man sieht sehr rasch Fortschritte und kann das Tuch in der Größe entsprechend anpassen und auch sehr dickes Garn nehmen, damit sieht es ebenfalls gut aus.

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Ich habe Garn in Fingering-Stärke genutzt und mich an die Anleitung dafür gehalten. Ich habe das Tuch jedoch ein wenig verkleinert, da der letzte Teil mit 50 Reihen krausrechts sterbenslangweilig war und ich nach 30 Reihen keine Lust mehr hatte… ja ich bin ein elendes Faultier, aber glücklicherweise bin ich ja eh ein wenig kurz geraten und finde kleine Tücher daher meist nicht so dramatisch.

Gestrickt habe ich mit 3,5 er Knitpro quattro Nadeln und einem 40er Seil. IMG_5275

Verbraucht habe ich:

Blau: 36 g

Weiß: 27 g

Rot: 39 g

Aus den Resten werde ich mir irgendwann einen „Hint of Summer“ in der Tricolore stricken.

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Ich bin mit meinem Ergebnis sehr zufrieden. Natürlich wird durch meinen Schal die Welt nicht besser und ich habe auch nicht helfend irgendwo beigetragen, trotzdem hatte ich einfach das Gefühl etwas zu tun, was mir gut tut und meine persönliche Meinung nach außen trägt.

Ich liebe meinen Paris Schal… er ist kuschelig weich und wunderbar zu tragen.

Aufgrund des sehr legeren Musters und der Elastizität der Wolle habe ich auf ein Spannen verzichtet. Das springt ohnehin wieder zurück und gebadet ist der Schal auch noch nicht. Aber Fotos habe ich dennoch schon gemacht.

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Die Farben sind tatsächlich so knallig, wie sie auf dem ein oder anderen Bild erscheinen.

Das Muster findet ihr hier: Klick!

Und natürlich hopse ich noch zu Maschenfein „Auf den Nadeln im Dezember!“