Milly für Myri… :)

Ich liege immer noch mit kaputtem Fuß hier rum und dachte, ich könnte total produktiv sein und viel schaffen, viel lesen, viel nähen, viel stricken… Pustekuchen, die meiste Zeit liege ich tatsächlich nur auf dem Sofa rum und hoffe, dass der Schmerz nachläßt… macht keinen Spaß, wirklich nicht.

Heute hab ich es dann aber doch mal geschafft, mich an die Nähmaschine zu setzen, vorallem deshalb, weil der Herr mir gestern den Schreibtischstuhl auf ganz hoch eingestellt und mir ein Höckerchen fürs Bein davor gestellt hat.

Da meine Tante Myri bald Geburtstag hat, war ich auf der Suche nach einem wirklich kleinen Geschenk, das ich selbst gemacht habe und das sie vorallem auch benutzt.


Fündig wurde ich bei der Milly von Pattydoo.

Zugeschnitten war die Milly flott. Das Schnittmuster von Pattydoo kann ich mittlerweile sogar ohne das Video und ohne, wie bei meiner letzten Milly zu vergessen, die Henkel zusammen zu nähen. *lach*

Diesmal hab ich Stoff von Alles für Selbermacher genommen, den gab es dort im Monatsangebot recht erschwinglich, da guck ich immer mal wieder rein. Baumwollstoffe kann man da günstig bekommen und ich muß ehrlich zugeben, für eine einfache Tasche bin ich eher nicht bereit um die 10 € pro Meter auszugeben.

Ich hab den gleichen Stoff in zwei Farben gewählt. Das Schnittmuster wird dann in jeder Farbe zweimal zugeschnitten, für eine Innen- und eine Außentasche.

Benötigt hab ich von jeder Farbe etwa 50 cm / 149 cm. Es bleibt ein wenig Zuschnittmüll übrig, aber das ist ja leider häufig so. Ich sammele die großen Stücke und nutze sie für kleinere Applikationen etc.

Ansonsten braucht man nur Nähgarn und dann geht’s auch schon los.

Die Milly ist absolut anfängertauglich und man kann Kellerfalten, knappkantiges Absteppen und einfache gerade Nähte üben. Außerdem muß man Milly einmal wenden, das ist aber wirklich keine Hexerei und wird im Video gut erklärt.

Meine Milly war ruckzuck fertig, allerdings bin ich nun auch ko und trolle mich wieder aufs Sofa….und da die Frau Tante das Internet komplett verweigert, kann ich das hier auch schon posten und hoffe, ihr verpetzt mich nicht… 🙂

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Die Riesin „Freya“

Ich hab es im letzten Wochenrückblick schon erwähnt, ich nähe gerade an der Freya herum.

Die Freya ist eine aus meiner Sicht ziemlich schicke Weste von FinnLeys. Mir gefiel das Muster total gut, also hab ich die 6,90 Euro für das Schnittmuster gerne investiert.

Ausgedruckt, geklebt und geschnitten. Da ich die Weste gerne auch über einem dicken Pulli tragen wollte, habe ich eine Größe größer genäht, als ich nach dem Messen benötigt hätte, also in 36.

GROSSER FEHLER!

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Die Freya fällt riesig aus. Meine in 36 genähte Freya ist das reinste Kleid und viel zu sackig und weit. Ja, sie ist auch so tragbar und ja, ich bin selbst schuld, weil ich nicht einfach in der passenden Größe genäht habe, aber dass sie so groß ausfällt, hätte ich nicht erwartet.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich sie tatsächlich als Kleidchen tragen werde, oder ob ich sie meiner Schwester schenke, die einen guten Kopf größer ist als ich. Allerdings bin ich da nicht sicher, ob das Bauchbündchen nicht etwas knapp wird, außerdem wollte ich die Rehleins eben selbst tragen. Menno…

Genäht habe ich aus schönem weichen Kuschelsweat von Alfatex mit Glitzersternchen bzw. Glitzerrehleins und Bündchenstoff von alles für Selbermacher in lila. Gut, das ist im Nachhinein ein wenig überladen, aber ich mag die Zusammenstellung trotzdem.

Das Schnittmuster und die Anleitung hat dann leider ein paar Probleme gemacht, zum einen fand ich die Anleitung etwas ungewohnt strukturiert und überladen, da war zu viel, was mich vom Nähen ablenkte, zum anderen habe ich nicht immer direkt auf den ersten Blick begriffen, was von mir verlangt wurde. Vorallem an den Taschen habe ich recht lange rumgezaubert bis ich da zufrieden war.

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Außerdem hatte ich das Problem dass ich zunächst nur die Anleitung für Erwachsene runtergeladen hatte, große Teile der Anleitung aber in der Anleitung für Teens stand, als ich diese dann nachladen wollte, ging das nicht, weil ich die Download-Anzahl angeblich erreicht hatte, da ich die Teensanleitung gar nicht runtergeladen hatte, weiß ich nicht genau, wie das zustande gekommen ist. Mittlerweile hat mir FinnLeys geantwortet und den fehlenden Teil der Anleitung übermittelt, was sehr nett ist, aber leider recht lange gedauert hat, einige Tage in denen die Freya hier rumlag und ich nicht weiter machen konnte.

Die Rumpfnähte habe ich mir selbst zusammengefrickelt, weil auch der Teil in der Anleitung für Teens standt.

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Jeder bevorzugt ja andere Anleitungen, für mich war das einfach nichts. Ich sehe aber viele begeisterte Näherinnen im Netz, also wird das wohl einfach an meinen Vorlieben und vielleicht auch an meiner Ungeübtheit liegen.

Die Freya werde ich sicherlich nochmal nähen, dann aber zum einen kürzen und nochma kleiner als 34 nähen, weil selbst die wäre mir sicherlich zu groß.

(Ich hab erstmal ein paar Handyfotos reingepackt. Hier kommen Tragebilder von mir oder meiner Schwester rein, sobald ich welche gemacht habe und entschieden ist, wer die Riesin denn nun tragen darf.)

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Auf den letzten Drücker hopse ich schnell zum Creadienstag mit diesem Posting!

Jeburtstachsnähen…

Heute hat meine kleine Schwester Geburtstag und ich habe ihr mit meinen neuerworbenen Nähkenntnisse etwas genäht und weil es noch etwas dauert, bis sie es bekommt, darf sie hier schon mal gucken… 🙂

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Zum einen eine Liv mit Rollkragen und Puffärmelchen aus tollem Jersey von Staghorn. Haie… buah, erwähnte ich bereits meine gänzlich irrationale Angst vor Haien im Schwimmbad? Nein, nun ich habe IMMER Angst, dass sich im Schwimmbad der Boden öffnet und irgendein irrer James-Bond-Bösewicht Haie auf mich los lässt. Ich weiß, dass das absurd ist, aber ich behalte beim Schimmen immer den Boden im Auge. Ich hasse es, aber ich kann es nicht abschalten.

Vom Haistoff habe ich 0,5 m benötigt, vom grauen Jersey 0,9 m, außerdem ein gepunktetes Bündchen und lila Nähgarn von Gütermann.

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Die Teilung im Brustbereich hab ich zum ersten Mal gemacht und einfach pi mal Daumen das Oberteil in zwei Hälften geteilt und an beide Hälften eine Nahtzugabe dran gehängt, dann zusammen genäht, fertig. Das war nicht so schwer und ich unheimlich stolz, dass ich von alleine an die Nahtzugabe gedacht habe. TSCHAKKA!

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Schwer war allerdings der versch…. Haistoff, der hat sich gerollt, als wäre er ein Schweingeringelschwänzchen. Ehrlich, ich hab gedacht, ich werd wahnsinnig. Bügeln war nur unzureichend hilfreich. Gibt es da einen Trick? Wenn ja, erzählt ihn mir, ich flipp sonst aus.

Außerdem ist mein Rollschneider, glaub ich, defekt oder ich mach was falsch, so locker aus dem Handgelenk, wie die Damen in den Nähvideos schneidet der bei mir nicht, ständig sind noch Stege vorhanden und ich drück mir nen Wolf, das muß ich mal üben. Oder gibt es da ein Geheimnis, wie es besser geht?

Im Brustbereich habe ich dann noch mein Label von Dortex angenäht.

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Für die Liv habe ich, vorallem wegen der gerollten Haie und des dappischen Rollschneiders knapp 4 Stunden gebraucht, das geht flotter… seufz.

Nun saß ich einmal an der Maschine, also dachte ich, ich könnte schnell noch die Milly ausprobieren und wenn es ins Auge geht, hatte meine Schwester eh gesagt, sie steht auf krumm und schief. Also losgelegt, Stoff zugeschnitten und ruck zuck, tatsächlich in unter einer Stunde war Wende-Milly mit Sternchenstoff fertig. Das war einfach, das hat Spaß gemacht, davon nähe ich garantiert noch mehr und meine Stoffwahl von Alles-für-Selbermacher gefällt mir ausnehmend gut. Ich bin ein bißchen traurig, dass ich von dem Stoff nicht noch mehr bestellt habe, zur Zeit gibt es ihn nämlich leider nicht.

Schön ist, dass man sie wenden kann und man so immer den Stoff außen hat, nach dem einem gerade der Sinn steht:

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Beide Schnittmuster sind von Pattydoo, die Milly ist frei erhältlich, die Liv kostet ein bißchen was. Die Muster druckt man sich dann aus und schneidet die für einen passende Größe aus. Das empfinde ich als ein wenig nervig und es verursacht leider ziemlichen Müll. Da fände ich es schöner, wenn ich mir wirklich nur meine Größe ausdrucken könnte und die dann sinnvoll auf weniger Blättern gedruckt wäre. Es geht natürlich auch so, aber wenn ich den Papiermüll sehe, blutet mein Herz und wenn ich eine andere Größe will, müßte ich neu ausdrucken und zuschneiden, wenn ich nicht vorher alles auf Malerplane übertragen hätte. (Danke für den Tipp, Soluna und Frau Feierabendfrickeleien.) Bei mir sah es heute Mittag dann kurz mal so aus:

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Dazu gibt es bei pattydoo immer auch ein Nähvideo, das macht das Ganze wirklich sehr einfach und es wird alles erklärt. Sogar ich Nähanfänger bekomme damit ganz passable Werke hin.

Frau Katze war wie üblich äußerst hilfreich und hat eine neue tragende Rolle!

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