Wollness-Wochenende in Pfaffenhofen bei der Wollmeise

Am letzten Wochenende machten sich 4 tapfere kleine Strickerinnen auf, die Wollmeise zu besuchen.

Die eine (also ich) von ihren Kollegen milde belächelt, verpaßte das große Frühlingsfest nur weil sie unbedingt ins Wollparadies mußte.

Am Freitagmorgen ging es los, mein kleines feuerrotes Rennmobil namens Luigi bot zwar nicht über die Maßen viel Platz für uns vier, aber wir kamen alle unter, ohne uns all zu sehr zu verrenken.

Mit kurzem Pipi-Mc-Donalds-Stopp waren wir in knapp 6 Stunden von Bonn nach Pfaffenhofen gekullert und sahen schon von weitem den wunderschönen Wollshop mitten in Pfaffenhofen.

Zack geparkt und rein, erstmal fett Fotos auf dem orangen Sofa gemacht und mit der Wolle rumgealbert.

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Dann die grünen Säcke gepackt und alles rein, was nicht niet- und nagelfest war. Bei mir war überraschend wenig Lila dabei, dafür ne Menge grün und rot.

Am Ende wurde dann wieder aussortiert, was doch da bleiben mußte.

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Meine Ausbeute für Freitag war allerdings dennoch deutlich größer als erwartet.

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Besonders froh bin ich, ein Pfauenauge Lace ergattert zu haben.

Mal ehrlich, ist das nicht wunderschön? Das wird ein Nuvem von Martina Behm und zwar ein unheimlich schöner, ich bin sicher!

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Für die Maschenprobenuschi sollte ich auch noch was schönes Rotes aussuchen, was mir hoffentlich gut gelungen ist:

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Nachdem Wollkaufrausch im Wollmeisenparadies trieb es uns zunächst ins Hotel, das war diesmal das Alea. Das war auch für den Preis wirklich ok, allerdings war ich vom Frühstück nicht sonderlich angetan. Nicht schlecht, aber auch nicht toll und da zahl ich dann lieber etwas mehr und bekomme mehr geboten.

Auf Empfehlung einer bereits wollmeisenerfahrenen Mitfahrerin ging es dann ins Müllerbräu zum Essen und ehrlich, das war ein Traum. Ich hatte mit einfacher Brauhauskost gerechnet, die bekam man sicherlich auch, Leberkäs, Bratkartoffeln, alles da, aber ich entschied mich für Octopussalat und Spargel und war sehr gespannt, wie mich das zufriedenstellen würde. Was soll ich sagen, das war der BESTE OCTOPUSSALAT EVER! Das Essen war köstlichst. Fein, lecker, gut gewürzt, nicht überladen, einfach toll und obwohl eigentlich nichts mehr rein ging, gab es dann doch noch einen Nachtisch und obwohl ich eigentlich die Creme Brulee anschmachtete, verlockte der Chef höchstselbst uns zu feiner Mousse auf frischem Rhabarber und weiterem Gedönschen. Köstlich sag ich euch.

Wer also zur Meise nach Pfaffenhofen fährt, auf jeden Fall im Müllerbräu vorbei. Das Personal und der Chef selbst sind einfach nur herzig und das Essen ein Traum. Wir werden nächstes Mal definitiv dort einkehren und haben außerdem für den Samstag direkt einen Tisch zum Weisswurstfrühstück bestellt und mit dem Herrn Gastronom sind wir nun alle bei Facebook befreundet.  🙂

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Am Samstag ging es dann wieder in den Laden, ich hatte noch Auftragsarbeiten zu erfüllen, nämlich für Frau Soluna Grautöne passend zu ihrem „Auf dem roten Teppich“ aussuchen, das gestaltete sich schwerer als gedacht, letztlich wurden wir aber auch da in gemeinschaftsarbeit fündig.

Ist schön oder?

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Hier dann ein paar Regalbilder, damit ihr euch den Farbrausch vorstellen könnte, dem wir ausgesetzt waren. ES WAR SO TOLL!

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Und meine Ausbeute von Samstag, an der hauptsächlich Frau Wollmeise persönlich schuld ist, die mir zu meinem Lavendellace geraten hat und die wirklich sehr nett und freundlich uns weitgereiste Besucherinnen unterhielt.

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Überhaupt wurden wir im Laden so toll empfangen und versorgt, das habe ich bislang wirklich noch nirgendwo im Einzelhandel erlebt. Es gab nette Gespräche und viele Getränke und am Ende gab es für eine von uns sogar das heiß ersehnte FLOHMARKT Lace… 🙂

 

Zum Abschluss ging es dann wieder ins Müllerbräu, wo ich lernte, wie man eine Weisswurst isst und anschließend zurück nach Hause.

Mädels es war so schön mit euch.

Jetzt spare ich ganz viel und dann fahren wir bald noch mal ins Wollness-Wochenende, ok?

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Den Bericht von Fräulein Feinmotorik könnt ihr euch hier ansehen, da sieht man auch, wie eng es in unserem feuerroten Wollmobil wurde, weil wir so hemmungslos zugeschlagen haben: Klick

Frühlingsjäckchen Knit-along… ähm Häkel-along :)

So der zweite Termin zum Frühlingsjäckchen Knit-Along beim Me Made Mittwoch ist heute.

Das Thema heute:

Wahl des  Strickmusters und des Materials, 
Maschenprobe und Passformüberlegungen:

Das Strickmuster habe ich beim letzten Mal bereits ausgewählt, es ist ein Häkelmuster aus meiner „Häkeln leicht gemacht
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Ich habe allerdings vor, das Jäckchen ein wenig länger zu machen, mal sehen, ob das so funktioniert, wie ich mir das gerade vorstelle. Bin ja noch Häkelanfänger.
Ich habe mir eine wunderschöne grüne Wolle von Schoppel ausgesucht.
Der Lace-Zauberball Evergreen

Bestellt habe ich bei einer lieben Bekannten: Tante Emmas Katzenwäsche

Und weil ich den Zauberball so toll fand, hab ich ihn gleich auch noch in „Fliederduft“ einmal hier liegen, daraus wird dann ein Frühlingsloop oder Söckchen, bin noch unschlüssig.

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Die Maschenprobe habe ich mir, wie üblich geschenkt, da ich ja ohnehin immer irgendwann vom Muster abweiche und alles so häkele, wie es mir gerade paßt, ist die bei mir irgendwie immer überflüssig.

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Allerdings hatte ich zuerst zweifadig gehäkelt, weil ich Angst hatte, daß das Jäckchen mit dem doch sehr feinen Garn zu leicht wird. Allerdings gefiel mir dann der Farbverlauf nicht und das wurde auch irgendwie zu groß, also habe ich alles wieder aufgeribbelt.

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Was eine wahr Geduldsprobe war, weil die Wolle sich zwar wirklich sehr gut verarbeiten läßt, aber beim Aufribbeln zum Verknoten neigte. Ich hatte zwischenzeitlich kurze Mordgedanken.

Jetzt habe ich also einfadig und mit etwas abgewandeltem Muster neu angefangen und bin hochzufrieden.

Der Farbverlauf ist einfach nur wunderschön. Allerdings ist das Garn wirklich sehr sehr fein und ich seh mich schon jetzt am Rad drehen, weil ich die Randumhäkelung nicht so schön hinbekommen, wie ich mir das vorgestellt habe. Aber erstmal wächst das Jäckchen und ich bin vom Material sehr angetan, denn es kratzt nicht und fühlt sich wirklich toll an.

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Ich häkele also munter weiter, habe übrigens mit dem Rückenteil angefangen, weil ich das immer schnell hinter mir haben will und ich häkele die Größe 34, die es in meiner Vorlage nicht gibt, die ich mir aber einfach selbst zusammenschustere, in dem ich überall etwas 2 cm kleiner häkel.

Bin schwer gespannt, wie es weiter geht und bedanke mich bei der lieben Soluna, die mich auf das Projekt aufmerksam gemacht hat und natürlich wieder was super kompliziertes neidischmachendes Wunderschönes strickt…

 

Soluna kocht!

Gestern war ich mit meinen Mädels bei der lieben Soluna zum Schmausen eingeladen.

Als Aperitif gab es Desperados mit Grapefruchtsaft, ich muß gestehen eine zunächst etwas gewöhnungsbedürftige Konstellation, die aber überraschend gut schmeckte.

Da ich alte Intelligenzbestie jedoch mal wieder die Speicherkarte nicht in der Digicam hatte, müssen wir uns mit Smartphonefotos begnügen.

Sorry!

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Dann gab es die Vorspeise, ohne Rosmarinkekse (hihi, die sind nämlich leider ein wenig verkokelt, weil Madame den Wecker zu leise und das Hörbuch zu laut hatte) stattdessen gab es dann selbstgebackenes Brot zur Ziegenkäseschmandcreme und den Hühnchenspießchen.

Superlecker, in die Creme hätte ich mich reinsetzen können!

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Anschließend gab es Schweinefleisch bzw. für die Extrawurst unter uns Geflügel mit Lauch und Champignons und dazu leckeren Basmatireis.

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Zum Nachtisch gab es ein Sorbet aus Mascarponecreme und Maracuja (schlagmichnichtichbinnichtmehrsicher! Aprikose?) Egal, war lecker, allerdings für mich deutlich zu viel, ich hatte bereits beim Schweinefleisch ordentlich zugeschlagen und hab meinen Nachtisch nur zur Hälfte geschafft.

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Herzlichen Dank fürs Essen und den feinen Abend!