Hoist the sails von Kieler Wolle

Ich habe am KAL von Kieler Wolle zum Kieler Wollfest teilgenommen.

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Dabei ging es darum gemeinsam das Tuch zum Kieler Wollfest zu stricken.

Die Facebook-Gruppe zum KAL findet ihr hier: Klick!

Die Ravelry-Gruppe zum Wollfest findet ihr hier: Klick!

Die Facebook-Veranstaltung zum Wollfest findet ihr hier: Klick!

Mein Beitrag zur Kieler Wolle in der Wollipedia ist hier: Klick!

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Ich hatte mich entschieden nicht, wie die meisten anderen mit einem Garn von Rosy Green, gefärbt von Kim von der Kieler Wolle, teilzunehmen, sondern meine Reste Plucky Knitter vom Paris-Schal zu verstricken.

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Außerdem wäre mir der Schal zu klein geworden, wenn ich mich an die Maschenvorgaben gehalten hätte, weil mein Garn ja deutlich dünner ist, als das vorgegebene Rosy Green Cheeky Merino Joy.

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Daher habe ich die Maschenanzahl auf 268 vergrößert. Da am Ende jedoch mein Blau etwas knapp wurde, habe ich später in jeder Reihe 2 Maschen abgenommen und nicht nur in der Rückreihe. Das führt dazu, dass mein Schal weniger einem Segel ähnelt, sondern ein wenig mehr in die Länge gezogen ist. Dennoch kann ich ihn wunderbar tragen und er entspricht genau meinen Vorstellungen. Den langen Zipfel kann ich mir schön um den Hals wickeln.

Gestrickt habe ich mit meinen Hiya Hiya Nadeln mit einem recht kurzen Seil und Nadelgröße 3.25, da ich sehr feststricke, war das für mich sehr gut.

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Leider ist der Schal mal wieder zu groß für meine Spannmatten gewesen, ich muß da wirklich endlich mal aufrüsten und wurde daher an der Wäscheleine mit Klammern gespannt getrocknet. Dadurch hab ich irgendwie eine kleine Zacke reingespannt, find ich jetzt nicht so schlimm, sondern eher witzig, auf manchen Fotos sieht man sie unten.

Gestrickt habe ich mit The Plucky Knitter Single in Houston (rot), Silverlining (silber) und  Paris is always a good idea (blau).

Verbraucht habe ich:

Blau: 63 g

Silber: 69 g

Rot: 58 g

Die Reste sind auf dem Foto zu sehen:

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Vom Blau habe ich also einen nicht mehr wiegbaren Rest von weniger als 1 g übrig. Das ist somit ganz haarscharf ausgekommen.

Die Anleitung von der Kieler Wolle war für mich gewöhnungsbedürftig, viele der anderen Strickerinnen hatten keinerlei Probleme beim Stricken, ich bin einen gänzlich anderen Aufbau gewohnt und vorallem andere Bezeichnungen der Abnahmen. Damit hatte ich zunächst echt ein Problem, daher habe ich das für mich in eine für mich lesbare Strickschrift umgewandelt und damit kam ich dann deutlich besser klar. Mittlerweile hat Kim das Muster allerdings ein wenig verändert und aus meiner Sicht verbessert.

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Link zur Anleitung bei Ravelry: Klick!

Link zur Anleitung bei der Kieler Wolle: Klick!

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Das Muster ist wirklich, wenn man sich drauf einläßt, nicht sonderlich schwer und sehr eingängig. Auch Anfänger, die sich bei rechten und linken Maschen sicher fühlen und zum ersten Mal Lace probieren möchten, werden damit sicherlich klar kommen.

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Interessant fand ich die Konstruktion des Tuches, man fängt hier nämlich an der breiten Seite des Dreiecks an und strickt sich zur Spitze hoch. Das ist motivierend, da es zum Ende hin ja immer kürzere Reihen werden und man gefühlt viel schneller voran kommt.

Mir hat das wirklich gut gefallen, allerdings sollte einem klar sein, dass man hier dann nicht wirklich etwas in der Größe anpassen kann, abgesehen von langsameren oder schnelleren Abnahmen.

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Und natürlich hopse ich zu auf den Nadeln: Klick!

und zum RUMS natürlich auch: KLICK!

Es müllert schon wieder…

Ich habe eine zweite Müllers Tochter von Mairlynd gestrickt.

Die erste findet ihr hier: Klick!

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Leider hat mir auch dieser zweite Ausflug zur Mühle nicht so recht gefallen.

Das Ergebnis ist immer der Hammer und wirklich wunderschön, aber das Stricken zieht sich und wird irgendwann recht langweilig, weil die Reihen immer länger werden. Ich habe daher diesmal den Schal drastisch gekürzt. Ich habe einen Streifenabschnitt und einen Laceabschnitt weggelassen und den letzten gestrickten Laceteil zusätzlich verringert.

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Die Laceabschnitte gingen diesmal deutlich leichter von der Hand, als beim ersten Mal.

Trotzdem ist der Schal groß genug, um ihn sehr gut zu tragen.

Da ich hier deutlich dickeres Garn gewählt habe, ist es zudem dick und kuschelig weich und fühlt sich auch im Laceteil wirklich toll an.

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Ich habe mit 3,5er Nadel gestrickt von Hiyahiya, das hat sehr gut gepasst und das Gestrick ist schön dicht und nicht durchscheinend.

Hier auf dem Bild ist es noch ungespannt und nicht gebadet.

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Gestrickt wurde in zwei Farben Manos del Uruguay Blend Fino (lila und grün) sowie einem Unicorntail Madelinetosh Tosh Merino Light ebenfalls in Lila, allerdings deutlich dunkler.

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Verbraucht habe ich den Einhornschwanz von Madelinetosh komplett.

Von den anderen beiden Farben sind noch die folgenden Mengen übrig:

lila:  36 g

grün: 37 g

Die Farbfolge habe ich meiner Lust und Laune ein wenig angepaßt.

Die drei Garne harmonieren toll miteinander und der dunkle Akzent gefällt mir sehr gut und das Grün liebe ich ja ohnehin, wie man auf diesem Bild beim Friseur gut erkennen kann… quasi Ton in Ton unterwegs.

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Natürlich hopse ich mal wieder rüber zu „Auf den Nadeln“ bei Maschenfein: Klick!

Und das Ganze war diesmal ein von Gesa „Buttjebeyy“ in einer Facebookgruppe veranstalteter KAL: Klick!

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Ein Schal für Carina…

Wenn man ganz besonders brav ist, dann bekommt man von mir gegen Wolle auch einen Schal gestrickt. Carina war besonders brav und hat mir bei 100Farbspiele ein Knäuel „grau liebt Minze“ bestellt. Das kam vor etwa zwei Wochen an und ich habe ihr wunschgemäß einen Möbius daraus gezaubert.

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Die Anleitung stammt von Miss Postcard und ist wirklich sehr gut erklärt, selbst der etwas frickelige Anschlag und die erste Reihe hat auf Anhieb geklappt und auch wenn es etwas Fummelig war und ich Gott und die Welt verflucht habe, wußte ich sofort, wie es funktioniert und hab es dann mit Gefluche auch sehr fein hinbekommen, allerdings sieht das auf den Nadeln alles sehr eng und wurstig aus. Ich hab bis zum Ende gezittert, ob das wirklich alles so passend wird, wie ich mir das vorstelle. Hat es aber… er ist super groß geworden.

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Der Möbius strickt sich wirklich einfach und zaubert eine Drehung in den Loop. Das sieht schick aus und ist praktisch.

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Mir gefällt mal wieder das Garn von 100Farbspiele total gut. Die Baumwollmischung ist einfach wunderbar weich und läßt sich toll verstricken. Außerdem ist sie pflegeleicht und bei 40 Grad waschbar.

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Das war in jedem Fall nicht mein letzter Möbius dieser Art und Carina gefällt er auch!

Sieht doch super aus? Oder?

Und ab mit diesem Beitrag zu „Auf den Nadeln im September„.

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Any Shawl KAL *Ropedance*

Bereits im Januar hab ich den Ropedance von Mairlynd angenadelt. Dann lag er einige Monate herum, weil andere Dinge wichtiger waren.

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Als Melanie Berg dann den „Any Shawl KAL“ gestartet hat, war es der richtige Zeitpunkt meinen Ropedance wieder hervorzukramen und weiter zu stricken.

Danke meines Urlaubs ging es dann in den letzten Tagen wirklich flott und nun ist er fertig.

Ich muß allerdings sagen, dass ich ihn ein wenig verkleinert habe und einen Mustersatz in hellgrau gespart habe, sonst wäre er mir zu groß geworden.

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Gestrickt habe ich aus Wollfaktur Luna, einem sehr weichen Merinogarn mit Seidenanteil. Das Garn ließ sich sehr gut verstricken und hat ein schönes Maschenbild, dabei glänzt es toll und ist leicht in sich schattiert. Gekauft hab ich es letztes Jahr bei einem Besuch im Wollfaktor Atelier und die Farben ausgesucht haben mir wie so oft meine Mädels vom Stricktreff. Ich finde, das ist ihnen gut gelungen oder?

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Etwas schade, sind in den grauen Strängen mehrere dunkelblaue Punkte, die wie Kuliflecken aussehen und leider auch beim Waschen nicht rausgegangen sind. Glücklicherweise fallen sie in krausrecht fast nicht auf.

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Das Muster war wie üblich klar strukturiert und einfach nachzustricken. Allerdings habe ich mal wieder festgestellt, dass ich sehr locker stricke und daher die „Knübbelchen“ bei mir ein wenig löcherig aussehen. Die Nadel dort zu wechseln und mit einer Stärke kleiner zu stricken, war mir aber auch zu lästig und so schlimm finde ich es nicht. IMG_3789

Und ab zu auf den Nadeln bei Maschenfein… Klick

Der braune Schal des Grauens… :)

Vor einiger Zeit sagte ich zu einen braunen Schal zu stricken, nicht dreieckig, nicht mit Streifen, ohne Akzente, einfach einen braunen Schal.

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Welcher Teufel mich da ritt, kann ich erst jetzt erahnen, denn dieser Schal war der Schal des Grauens, mal davon abgesehen, dass es erstmal nahezu unmöglich war irgendwo wirklich schöne braune Wolle aufzutreiben, war dieser Schal neben dem Poncho des Grauens, der hier immer noch unvollendete herumliegt, das absolut langweiligste, was ich je gestrickt habe.

Ich habe wirklich versucht viel Liebe, Zuneigung, Glück, Gesundheit und Zufriedenheit hineinzustricken, aber letztlich war ich eigentlich die ganze Zeit nur damit beschäftigt auszurechnen, wie viele Reihen ich noch brauche, bis ich mit dem Ding endlich durch bin.

Gerade war es dann soweit, der sprang von meinen Nadeln und dreht nun seine Runden in der Waschmaschine. Er ist wirklich schön. Das Garn was ich letztlich dann doch noch in Dunkelbraun auftreiben konnte, von Malabrigo ist toll schattiert und das von mir selbst erdachte Muster gefällt mir auch. Ok, ein zwei Fehlerchen haben sich eingeschlichen, weil ich aufgrund der Langeweile beim Stricken hier und da ein wenig unkonzentriert war, aber eigentlich bin ich sehr zufrieden mit meinem Werk.

Trotzdem weiß ich nun, hier werden keine einfachen Schals mehr gestrickt. Hin und her und hin und her im ewig gleichen Muster, das ist nichts für mich, da werd ich bekloppt, wenn ich nicht wenigstens ein bißchen dreieckig, ein bißchen löchrig oder mit bunten Streifen darf.

Ich hoffe jetzt, daß er gleich aus der Waschmaschine kommt und noch ein Stückchen gewachsen ist und außerdem schnell trocknet, denn heute Abend soll er verschenkt werden… *ist skeptisch*

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