Halswärmer für zwischendurch

Eigentlich stricke ich ja gerade an meinem Lorient von Joji Locatelli herum, da der aber so extrem langweilig ist, habe ich schnell den Rosa P. Halswärmer zwischengeschoben.

Die Anleitung bekommt ihr auf Rosa P.s Homepage oder bei Ravelry.

Es handelt sich um ein tolles Projekt für einen 100g Strang Fingering Garn (Geht sicher auch aus Lace oder DK, da muß man dann halt die Nadelstärke und Maschenanzahl anpassen. Ein schönes eingängiges Muster mit toller Struktur, das absolut anfängertauglich ist und auch bei melierten Strängen oder Farbverlaufsgarnen toll raus kommt.

Ich habe einen Strang Bilum Slika benutzt. Ein wunderschönes Garn aus Seide und Merino mit einer tollen Färbung.

Hier ist es anders als bei 100Farbspiele so, dass der Verlauf nicht durch angeknotete Einzelfäden entsteht, sondern der Strang tatsächlich im Verlauf gefärbt wird, so entstehen keine Abstufungen und der Verlauf ist wirklich fließend.

Ich habe die größte Größe der Anleitung gestrickt und um den ganzen Strang zu verbrauchen, habe ich ihn minimal verlängert und einfach bis zum Ende der Wolle gestrickt. So kann ich ihn schön einmal umschlagen und er fühlt sich toll am Hals an.

Verbraucht habe ich also genau 98 g Garn, 2 Gramm waren Sicherheitsrest, damit ich auf jeden Fall noch das Abketten schaffe.

Wie ihr seht habe ich mal wieder Hilfe von Frau Katze, die den Halswärmer sehr gerne als Schlafplatz umwidmen würde. Da ich selbst aber auch sehr begeistert bin, wird sie ihn wohl rausrücken müssen…

Ich hopse mit dem Beitrag zu „Auf den Nadeln bei Maschenfein„, zum Creadienstag !

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Shockwave oder genau mein Ding!

Beim Forum Lanarum haben die Strickelfen den wunderschönen Shockwaves von Michaela vom Atelyeah gesehen. Dieser Schal ist einfach nur wunderschön, ein ganz tolles Farbkonzept, gestrickt aus Madelinetosh Merino Light.

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Sofort haben wir uns entschieden unseren eigenen kleinen Shockwaves KAL zu machen. (Bilder dazu findet ihr unter dem Hashtag ShockwavesKAL bei Instagram und Facebook). Teilgenommen haben die Damen Feinmotorik, Feierabendfrickeleien, Hoppenstedt und Kowalski…. und die Maschenprobenuschi bequatschen wir noch, dass sie nachzieht.

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Hier findet ihr weitere grandiose Versionen:

Martinas super schöner knalliger Shockwaves: Klick!

Andreas abgefahrener Shockwaves in ungewöhnlicher Farbkombi: Klick!

Frau Feinmotoriks Shockwaves: Klick!

Frau Feierabendfrickeleiens Shockwaves: Klick!

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Trotz der unfassbaren Menge Garn, die in diesem Schal steckt, war der Schal wirklich flott fertig. Die Anleitung ist einfach kurzweilig, die Farbwechsel lenken ab, das Muster ist, ok, nach ersten Verwirrungen, nachdem ich dachte, ich könnte mir die anfängliche Zählerei durch Marker sparen und dann feststellen mußte, dass die sich in jeder Reihe verschieben, wirklich eingängig und man kommt daher unfaßbar schnell voran. Allerdings sind die ersten Reihen wirklich etwas mühsam, weil man mitzählen muß.

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Ich selbst habe ihn aus 4 Farben Madelinetosh Merino Twist Light gestrickt, die ich bei Lanade bestellt hatte. Ich wollte unbedingt 4 Blautöne haben. Hier zeigte sich dann, dass man sowas besser nicht online bestellt, denn meine gewählten Farben harmonierten auf dem Bildschirm besser als in der Realität. Trotzdem bin ich von meiner Farbzusammenstellung sehr angetan und liebe diesen Schal unfaßbar.

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Der Schal ist unheimlich groß und man kann sich wunderbar einwickeln und ihn auf verschiedenste Arten tragen.

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Ich hatte wirklich schon lange nicht mehr so einen Spaß beim Stricken und war mit dem Ergebnis so zufrieden. Außerdem bin ich vom Garn Madelinetosh Merino Twist light unheimlich angetan. Super weich, kein Pilling, sehr angenehm zu verstricken und obwohl ich auf das Baden vor dem Verstricken verzichtet habe, hat hier nichts ausgefärbt.

Verbraucht habe ich:

49g Denim

88g Flycatcher Blue

86g Ink

89g Dubrovnik

Ich habe mich exakt an die Anleitung gehalten und nirgendwo angepaßt.

Die kostenlose englische Anleitung von Beata Jerzek findet ihr hier: KLICK!

Ich werde den Schal auf jeden Fall nochmal stricken, dann vermutlich aber eher zweifarbig und abwechselnd oder in Grautönen mit einer Knallfarbe… Mal sehen, das ist natürlich auch ein cooler Schal für meine Hedgehog Abo Stränge.

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Ich hopse natürlich zu auf den Nadeln bei Maschenfein.

 

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Tinus von Janukke

Vor einigen Tagen saßen wir beim Grillen, ich strickte, trank Wein und genoß das Leben und plötzlich schleicht sich der Herr Neffe von links an und schielt mir über die Schulter. Sehr konzentriert hat er beobachtet, was ich da tue und dann gefragt, ob ich ihm nicht auch mal einen Schal stricke.

Klar, mach ich.

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Erstmal also ein teenagerjungstaugliches Muster rausgesucht und mit Hilfe meiner ganzen Strickhomies bin ich da auch fündig geworden und habe den Tinus von Janukke / Jana Huck ausgesucht. Ein schöner schlichter Schal, der durchaus auch von Männern/Jungs getragen werden kann.

Beim Garn war klar, dass es was sehr weiches sein sollte, kuschelig, aber nicht kitschig und da fiel die Wahl wie so oft auf Heimatwolle. Emma und Jette. Emma in Stahl (blau) und Jette in Schwarzwald (grün) und Novembernebel (grau).

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Leider kann ich euch nicht genau sagen, wie viel ich verbraucht habe, da es sich um Reste handelte ich und ich es verbaselt habe vorher zu wiegen. Es waren jedoch so über den Daumen gepeilt etwa 70g von Novembernebel und 25 g Stahl und 50 g Schwarzwald.

Ich habe die Streifenfolge etwas verändert, damit ich mit meiner Restewolle und meinen drei Farben auch auskomme, ansonsten habe ich nach Anleitung gestrickt und lediglich die schmalen Streifen jeweils nur 5 Mal wiederholt, damit er nicht zu breit wurde und ich habe tatsächlich 433 Maschen aufgenommen und zweimal im Icord abgekettet. Hätte ich das vorher gewußt, wäre meine Wahl auf ein anderes Muster gefallen, das war Nervenkrimi, wißt ihr, wie oft man bis 433 zählen muß, bis man sich mindestens 2 Mal nicht verzählt hat?

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Ich kann euch sagen: O – F – T! SEHR OFT!

Und ich muß zugeben, eine Zeit lang erinnerte das Gestrick eher an eine Wurst, als einen Schal…

Und ja, man kann Markierer als Zählhilfe dazwischen hängen, aber das wäre ja kein Leben am Limit…

Egal, das Muster an sich war abwechslungsreich und hat Spaß gemacht, der breite Streifen wird durch Tauchmaschen konstruiert, das kannte ich bisher noch nicht und war eine sehr schöne und rasche Lösung. Das hat mir gefallen.

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Gestrickt war das Teilchen tatsächlich recht flott, etwa 10 Tage habe ich gebraucht in zwischendurch auch noch an anderen Sachen gestrickt.

 

Die Maße sind mit 210 cm Länge und 19 cm Breite relativ groß, weshalb ich auf ein Spannen verzichtet habe. Beim Stricken rollte sich der Schal sehr blöd ein und ich war ziemlich mißmutig, dass das nochmal was wird, nach dem Waschen und ohne Spannen rollt er sich allerdings nur noch am Icord leicht und das sieht aus meiner Sicht ganz hübsch aus.

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Ich bin sehr zufrieden.

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Die Anleitung von Janukke ist wirklich gut strukturiert, leicht verständlich und mit vielen Bildern zu den Tauchmaschen versehen.

Zum Anschlagen mit der Luftmaschenkette hätte ich mir allerdings noch ein wenig mehr Informationen gewünscht, da mußte ich ein wenig googeln bis ich eine Bildererklärung gefunden habe, die es mir auch für Dummies erklärt ( KLICK! ). Das von Janukke verlinkte (Klick!) , fand ich nämlich nicht so simple…

Ich würde sagen, das Muster ist für ambitionierte Anfänger durchaus geeignet, allerdings sollte man vorallem beim Maschenanschlag ungestört sein oder Markierer als Hilfszähler einsetzen, sonst wirft man ihn beim dritten Mal verzählen in die Ecke…

Die Arbeit lohnt sich aber. ich finde ihn sehr hübsch und der Herr Neffe hoffentlich auch.

Erstmal muß ich jetzt Frau Katze überreden, dass sie das Ding wieder rausrückt…

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Ashworth – oder mein erstes Meisenlace

Ich habe es geschafft! JUCHU! Endlich ist mein Ashworth fertig und ich habe nicht geschummelt oder kürzer gestrickt.

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YEAH!

2014 im September habe ich meine erste Wollmeisen-Überraschungstüte bestellt. Eine Lila Tüte war es und darin lag ein wunderschöner tief dunkellilaner Strang Wollmeisenlace in „We’re different“ – Petit Poison.

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Der Strang schimmert ganz toll im Sonnenlicht und hat verstrickt ein tolles leichtes Halo und weil ich damals weder Haspel, noch Wickler besessen habe, habe ich ihn ganz alleine von Hand gewickelt. Es war eine Wahnsinnsarbeit, aber es war jeden Meter wert.

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Dann habe ich für diesen Traumstrang das perfekte Muster gefunden. Den „Ashworth„-Schal, den meine Stricktrefffreundin „jazzfish“ aus einem Traumstrang Wollmeise Lace „Schwefel“ gezaubert hatte. Ihr grüner Schal ist wunderschön und als ich den gesehen hatte, wußte ich sofort, so einen muß ich auch haben. Also habe ich im Oktober 2014 angeschlagen und daraus mein Unterwegsprojekt gemacht.

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Das Muster ist wirklich einfach, simple Verzopfungen und zwar nur sehr selten und sonst nur rechte und linke Maschen, keine Ab- oder Zunahmen, einfach gerade hoch und überall, wo was gemacht werden muß einen Marker rein. Das ist super für Anfänger geeignet und für mich war es total mindless. Für unterwegs perfekt geeignet.

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Die Designerin des Musters ist Laura Chau, sie bietet bei Ravelry noch viele weitere Anleitungen an, die vorallem dadruch auffallen, dass sie immer wieder Zöpfe sehr gekonnt als Blickfang einsetzt und die trotzdem einfach und klar gehalten sind. Mir gefallen sie sehr gut. Ihre Homepage findet ihr hier: Klick!

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Dann haben sich immer ein paar andere Projekte reingeschoben und so lag er länger unvollendet herum. Jetzt im Mai hab ich aber nochmal Gas gegeben und mich dahinter geklemmt und hier ist mein wunderschöner Schal. Tatsächlich habe ich nur 198g dafür verwendet und noch 102 g übrig, aus denen ich die passende Mütze und Stulpen machen werde, zumindest ist das der Plan, mal sehen, wie ich das umsetze und ob ich da passende Muster für ein Lacegarn finde. Empfehlungen gerne zu mir!!

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Von meinem ersten Wollmeisenlaceprojekt bin ich grad total begeistert. Der Schal ist wirklich wunderschön lang. (Vorsicht, Wollmeise Lace wächst beim Waschen ordentlich in die Länge!) und kuschelig. Hier kratzt und juckt selbst mich Mimose absolut nichts.

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Gestrickt habe ich auf Knitpro Bambusnadeln, auf die ich damals noch geschworen habe, dich ich mittlerweile aber zu leicht und zu wenig spitz finde, in 4 mm Stärke. Jetzt würde ich hier zu etwas dünneren Nadeln greifen, damit das Gestrick etwas fester wird. Trotzdem gefällt mir mein Schal auch etwas luftiger sehr gut und eignet sich so natürlich auch jetzt toll als Stola wo es etwas wärmer wird.

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Link zum Muster: Klick !

Garnverbrauch: Wollmeise Lace 198 g  „We’re different“ – Petit Poison

Natürlich habe ich das Strickstück, wie immer, in der Maschine im Wollwaschgang gewaschen. Dadurch ist das Strickstück etwas gewachsen, hat jedoch keine Farbe verloren und ist auch nicht angefilzt. Das Gewebe ist angenehm weich und wollig. Sehr schön auch am Hals zu tragen.

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Natürlich hopse ich auch mit diesem Beitrag zu Mascheinfeins „Auf den Nadeln im Mai

Daybreak – Stephen West / Teststrick für Color loves wool!

Garn: Color Loves Wool Feinheit (Zitron) in gelb und lila

Nadeln: Hiyahiya 3,5mm 40er Seil (hätte ruhig etwas länger sein können, hatte aber kein Längeres frei)

Anleitung: Stephen West Daybreak (mittlere Größe / keine Modifikationen)

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Die liebe Kerstin von Color loves Wool hatte mich gefragt, ob ich nicht eines ihrer handgefärbten Garne ausprobieren und teststricken möchte. Angeboten hat sie mir die Feinheit von Zitron und mir auch verschiedene Farben vorgeschlagen. (Ich gebe zu, eigentlich wirklich kein Freund der Garne von Zitron zu sein, die Feinheit ist da eine wohltuende Ausnahme und ein wirklich ganz tolles Garn!)

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Letztlich habe ich mich gefreut ein tolles Fliederlila und ein strahlendes Dottergelb zu bekommen. In Absprache mit Kerstin habe ich dann den Daybreak von Stephen West gestrickt, weil ich fand, dass dieser zu dem tollen Gelb am Besten paßte.

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Die Feinheit ist ein wirklich sehr sehr sehr weiches Garn. Selbst bei mir empfindlicher Wollmäkelliese kratzt und kitzelt da nichts. Die Feinheit würde ich ohne Bedenken auch auf nackter Haut tragen. Allerdings ist sie eben auch sehr weich und hat dadurch sehr wenig Stand, für Lacemuster oder eine längere / weitere Strickjacke würde ich sie daher eher nicht nehmen, da ich denke, dass diese dann zu langweilig herunterhängen würde. Für Schals oder engere Oberteile ist sie allerdings perfekt und sehr kuschelig. Auch als Mütze oder Handschuhe (mit und ohne Finger) kann ich mir sie ebenfalls gut vorstellen.

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Kerstin färbt mit Säurefarben und erzielt damit wirklich sehr schöne und gleichmäßige Ergebnisse. Das beide Farben sind ein wenig meliert, allerdings wirklich nur dezent und trotzdem sehr gleichmäßig. Beide Stränge sind gut durchgefärbt, ich habe nirgendwo ungefärbte Stellen gehabt und die Stränge duften zwar nach Wolle, aber nicht nach Essig, wie das leider häufig bei Handfärbern in der ersten Zeit der Fall ist.

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Ich habe beide Stränge, wie immer, wenn ich Garne neuer Färberinnen nutze, erstmal in warmem Wasser und etwas Essig gebadet. Hierbei haben beide Farben keine wirklichen Farbpigmente abgegeben. Das Wasser des gelben Garns hatte einen ganz leichten gelblichen Schimmer, wirklich nur minimalst, aber das hätte sicher nicht zu einer unschönen Farbveränderung beim Waschen geführt. Kerstin hat also gut gefärbt, fixiert und vorallem gespült.

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Ich habe dann den Daybreak begonnen und ich muß zugeben, der Schal ist wunderschön geworden, aber ich habe selten etwas so Langweiliges gestrickt. (Nehmen wir den Nuvem da mal aus) Der Schal ist halbrund und es wird halt immer mal ein bißchen was zugenommen und es werden Strahlen in Form von Hebemaschen eingearbeitet, das ist aber auch schon alles und selbst die Streifen konnte mich nicht wirklich motivieren. Mir war echt fad, beim Stricken, obwohl das Garn so toll strahlend war. Ich muß auch zugeben, den derzeitigen Preis von 6,43 Euro für dieses wirklich simple Muster relativ teuer zu finden.

Techniken, die man beherrschen sollte oder bei diesem Tuch üben kann:

rechte und linke Maschen, Zunahmen aus dem Querfaden, Hebemaschen, Maschenanschlag

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Ich habe zum Stricken die mittlere Größe des Daybreak gewählt und im Nachhinein, hätte ich ihn ruhig nach der großen Größe stricken können, es blieb vom Garn so nämlich noch recht viel übrig. Macht aber nichts, habe ich entschieden und werde daraus geringelte Handschuhe oder eine passende Mütze stricken, da muß ich noch überlegen. Die hier von Joji Locatelli lacht mich da gerade an, weil ich denke, sie würde gut zum Schal passen. (KLICK!)

Verbraucht habe ich für die mittlere Größe

Farbe B lila: 57 g ( 205 m / 224 yrd)

Farbe A gelb: 68 g ( 244 m / 267 yrd)

Was ein wenig seltsam ist, denn bei mir war Gelb die Farbe A und Lila die Farbe B. Stephen West gibt dabei den Verbrauch für diese Größe mit Farbe A 240 yrds / 219 m und Farbe B 270 yrds / 247 m an. Warum ich genau für die entgegengesetzte Farbe mehr Garn verbraucht habe, kann ich nicht sagen.

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Jetzt, wo der Schal fertig ist, finde ich ihn wirklich schön, aber würde ich ihn noch einmal stricken, würde ich ihn definitiv breiter machen. Mir sind die Zipfel ein wenig zu kurz. Ich würde also nicht in jeder Reihe am Anfang und am Ende lediglich eine Masche zunehmen, sondern zusätzlich in jeder zweiten Reihe 2 Maschen am Anfang und Ende herausstricken. Damit er in die Breite länger wird und die Zipfel sich besser zum um den Hals schlingen eignen.

Natürlich hätte ich das Tuch auch einfach noch größer stricke können, aber dann hätte ich vorne noch mehr „Schlabberlatz“ gehabt, sprich es wäre ja auch in der Mitte mit jeder weiteren Reihe gewachsen, daher habe ich mich entschieden, mich an die Anleitung zu halten, da ich ihn nicht länger als bis zum Hosenbund haben wollte.

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Das Tuch ist auch so schön tragbar, allerdings habe ich es wirklich kräftig in die Länge gespannt und ihn nicht halbrund mit Drähten verspannt, so dass er bei mir eine leicht dreieckige Form hat.

Ich hopse damit natürlich zu „Auf den Nalden“ bei Maschenfein und ich werde zu Kerstins Garnen von Color loves Wool einen Beitrag in der Wollipedia schreiben, den ich dann hier verlinken werde.

Frau Katze fand natürlich wie immer, dass das eindeutig ihr Schal ist… seufz:

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