Die Zwillinge sind da…

Es ist ein wenig zu früh, aber die Zwerge sind wohlauf und meiner Schwester geht es ebenfalls gut, heute war es so weit, ich bin zur 5fach, bzw. wenn man die Mr. Neffen mit einkalkuliert 7fach Tante geworden… Ja, im Gegensatz zu uns kommen unsere Geschwister ihrer Pflicht zur Vermehrung sehr brav nach.


Ich hatte ja bereits von den Zwillingsdeckchen für die Zwillinge berichtet. Den Beitrag dazu findet ihr hier: Klick!

Aus den Garnresten habe ich dann noch zwei Mützchen gestrickt, eins für das Mädchen und eins für den Jungen. (Bitte habt Verständnis, dass ich die Namen hier nicht nennen werde…)

Als Muster hab ich das Norwegian Sweet Baby Cap gestrickt.

Pro Mützchen hab ich etwa 2-3 Stunden gebraucht.

Den Garnverbrauch kann ich nicht genau angeben, weil ich leider vergessen habe zu wiegen. Die Mützchen wiegen aber jeweils 23 g und die Farbzusammenstellung kann man durchaus variieren.

Benutzt habe ich Yak-Seide von Strickfuchs und Wollmeise Pure, also Garne in Fingeringstärke.

Frau Feinmotorik hat ebenfalls schon ein Käppchen für ihren Sohn gestrickt, mit ihrer Streifenfolge wirkt es ganz anders. Ihr wollt gucken? Hier: Klick!

Und natürlich hopse ich damit zu auf den Nadeln bei Maschenfein.

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Mützensucht….

Es ist furchtbar, ich kann nicht aufhören, diese Mütze zu stricken.

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Es ist die „A girl thing“ von Joji Locatelli.

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Das ist jetzt schon Mützchen Nummer 3. Nummer 1 und Nummer 2 findet ihr hier: Klick und hier: Klick.

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Das Muster von Joji Locatelli ist einfach wunderbar geeignet, um Garnreste abzubauen und es strickt sich fast blind, selbst der Laceteil ist unheimlich einfach und selbsterklärend und sieht schick aus. Dazu sitzt das Mützchen bei mir einfach perfekt.

Ich habe wieder in Größe M gestrickt.

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Diesmal habe ich die Reste von meinem Moonraker und Funky Grandpa benutzt. Leider hab ich vergessen vorher zu wiegen, daher kann ich nicht genau sagen welche Menge an Garn ich verbraucht habe. Die komplette Mütze wiegt aber nur 53 g und ich hab 4 Farben genutzt, zum einen helles Turner, dunkles Turner, Cordovan und Marte, alles von Malabrigo Sock.

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Und noch ein Set…. allerdings erstmal ohne Handschuhe….

Bei mir ist der Mützenwahnsinn ausgebrochen.

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Die „a girl thing“ von Joji Locatelli hat totalen Suchtfaktor und ich bin mittlerweile schon bei Mütze Nummer 3 gelandet. Die Erste seht ihr hier: KLICK! Und die Zweite zeige ich euch heute, die wurde nämlich am Donnerstag auf der Terrasse meiner Schwägerin bei schönstem Sonnenschein, Leckerchen und Mädelsplausch fertig und die Dritte habe ich gerade auf den Nadeln.

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Diese hier habe ich passend zu meinem Daybreak von Stephen West aus den Garnresten des Tuchs gearbeitet.

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Verbraucht habe ich von der Feinheit von Zitron gefärbt von Color loves wool für die Mütze in Größe M mit Nadeln von Hiya Hiya in 3,25.

lila 32 g

gelb 23 g

Man braucht für eine Mütze also wirklich nicht viel und kann so herrlich Reste verbrauchen. Nachdem ich Tuch und Mütze fertig hatte, habe ich noch ausreichend Garn für ein paar kleine fingerlose Handschuhe, das werd ich in den nächsten Tagen sicher noch schnell mal zwischendurch fertig machen.

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Das Garn ist unheimlich weich und ich hatte etwas Sorge, dass das Lacemuster nicht so richtig herauskommt, tut es aber und es läßt sich sogar gut spannen.

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Ich habe, wie beim letzten Mal auch, mit dem Trick von den Knitmoregirls und einem Teller gespannt, das geht für Mützen wirklich super. Das Mützchen ist wirklich flott gestrickt und für den Lacepart braucht man lediglich Abnahmen, rechte und linke Maschen sowie Umschläge, das bekommt man auch als Anfänger gut hin.  IMG_6013

Und natürlich hopse ich hiermit zu Maschenfein „Auf den Nadeln im Mai„!

Ich habe ein SET gestrickt! Ich bin so stolz! :)

Immer. Wirklich immer nehme ich mir nach einem Schalstrick vor, aus den Resten Handschuhe oder Mütze zu machen. Umgesetzt habe habe ich das bislang leider noch nie, keine Lust, keine Zeit, kein passendes Model.

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Jetzt stricke ich ja schon seit einiger zeit an meinem „Dessin moi un mouton“ von La Maison Rililie herum und ich habe selten ein Strickstück so gehaßt, wie diesen Pullover. Ich stricke mit sehr dünnem Garn von Holst (Coast) und man kommt sooooo langsam voran. Ähnlich nervig find ich eigentlich nur den Nuvem, der zur Zeit auch in der Ecke liegt und mich vorwurfsvoll ansieht.

Also brauchte ich für eine Woche Fortbildung unbedingt ein bißchen „Zwischenstrick“.

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Ich habe mir daher von Joji Locatelli „the authentic collection“  gegönnt. Das ist eine wunderschöne Sammlung von schönen mädchenhaften und weiblichen Mustern. Dort habe ich mir die Mütze „A girl thing“ ausgesucht, weil sie perfekt zu meinem Schal „All paths lead home“ paßt. Beide sind aus meiner Sicht perfekt für einander gemacht, wenn der Schal auch von Mairlynd und gar nicht von Joji ist.

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Das Mützchen war fantastisch und sehr schnell zu stricken. Das Muster ist unheimlich abwechslungsreich und man kommt sehr flott voran. Der Laceteil ist wirklich einprägsam, simple und so logisch, dass man die Anleitung eigentlich kaum braucht und die Größe auch auf andere Garnstärken oder Größen anpassen kann.

Beherrschen sollte man rechte und linke Maschen, Zunahmen aus dem Querfaden, Maschen zusammenstricken und überzogen zusammenstricken, Umschläge, sowie den Cable-cast-on.

Ich habe in Größe M gestrickt, da mein Kopf sehr klein ist und ich trotzdem eine etwas lockere Mütze haben wollte. sie paßt perfekt und fällt genauso aus, wie ich es mir vorgestellt habe.

Ich hab mich bisher beim Spannen von Mützen immer schwer getan und sie meist gar nicht gespannt.

Nun höre ich ja die Knitmore Girls (übrigens sehr empfehlenswert, auch für Menschen, die nicht soooo gut englisch sprechen. Beide sprechen sehr deutlich und gut verständlich und ich glaube, Gigi hat zumindest einen deutschen Hintergrund, ab und an merkt man das an ihrer Aussprache, wenn sie deutsche Muster oder Begriffe nutzt. Ich höre beiden sehr gerne zu) mit wachsender Begeisterung und in einer der letzten Folgen wurde dort berichtet, dass man Mützen einfach mit einem großen Essteller spannen kann. Was soll ich sagen? Ja geht. Geht super! Manchmal sind die besten Lösungen so einfach!

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Benutzt habe ich wie üblich Nadeln von HiyaHiya mit 40er Seil, das paßt für eine Mütze perfekt und man muß nicht einmal Magic Loop nutzen.

Beim Garn habe ich die Reste vom „all paths lead home“ genommen.

Verbraucht für die ganze Mütze habe ich 54 g.

Babysitting Blues / Plucky Knitter Single / grau  22 g

Hosta bluea / Madelinetosh tosh merino light / türkis 11 g  (aus der Wollschmiede in Holzweiler)

Dewberry / Malabrigo Sock / lila 21 g (aus dem Atelyeah, glaub ich zumindest, es könnte allerdings auch die Maschenkunst gewesen sein. Ich weiß es nicht mehr… )

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Da hatte ich dann immer noch einen Rest Hosta blue übrig und habe mich entschieden die Stulpen aus Tanja Osswalds Häkelbuch zu häkeln.

Die Stulpen sind wirklich einfach und man übt schön die verschiedenen Stäbchenarten.

Eine genaue Vorstellung des Buches folgt im nächsten Blogpost noch…..Wenn der fertig ist, erscheint hier ein Link dazu.

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Auf den Fotos seht ihr bereits, dass mir das Garn ausgegangen ist, kurz vor Ende. Ich wollte sie dann aber nicht kürzer machen, sondern habe einfach den Rest Dewberry noch verarbeitet. Außerdem ist mir ein kleiner Anfängerfehler unterlaufen. *hust* Ich habe nicht nachgesehen, ob die Anleitung auf der nächsten Seite noch weiter geht, dort hätte ich nämlich dann die Anleitung für einen linken Stulpen gefunden. So habe ich zwei rechte Stulpen gehäkelt. Das ist aber nicht dramatisch, die Naht sieht man nicht sonderlich und ich kann sie auch so verkehrtherum tragen.

Mit den Stulpen war ich in weniger als 2 Stunden fertig. Die eignen sich also auch super als Last-Minute-Mitbringsel oder Geschenk.    IMG_5974

Auch mit diesem Beitrag hopse ich zu „Auf den Nadlen im April“ bei Maschenfein!

Noch ne Mütze

Ich hab ein neues Lieblingspattern, war ich zunächst bekloppt auf Elfen und hab eine nach der anderen gestrickt, bin ich gerade total scharf auf „Off Grid“.

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Dieses Mützenmuster ist einfach grandios. Super simple, effektvoll und wirklich flott zu stricken.

Auch dieses Mützchen hier war trotz wenig Strickzeit in einer Woche fertig. Wie seit Neustem immer habe ich die Stoppuhr mitlaufen lassen und komme wieder auf etwa 3,5 Stunden reiner Strickzeit.

Man muß wirklich nur rechte und linke Maschen beherrschen, Umschläge und überzogenes Zusammenstricken. Das ist wirklich nicht schwer und dank der Struktur des Musters sieht man sofort, wenn man doch mal geträumt hat und einen Fehler eingebaut hat.

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Diesmal hab ich „Off Grid“ aus einem dicken Bambus Garn von Buttjebeyy gestrickt, toll gefärbt in einem schönen Kupferton. Das weiche Garn ist super für Kleinteile geeignet und fühlt sich toll an. Meine Mütze hab ich ein wenig größer gemacht, da das Garn leider nicht sehr elastisch ist und so kann ich bei Bedarf noch einen Gummi einziehen. Erstmal lass ich es aber glaube ich so.

Garn: Bamboo Bio 100 g / 175 m

Nadeln: 4,5 (die hätten durchaus etwas kleiner sein können, hatte aber grad keine Kleineren frei)

Anleitung: Off Grid von the Plucky Knitter

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Natürlich drängelt sich Frau Katze wieder mit aufs Bild, war ja klar.

Und natürlich hüpfe ich auch mit diesem Beitrag zu „Auf den Nadeln“ bei Maschenfein.

Und meine erste Off Grid Mütze findet ihr hier: Klick!