Fenchelmöhrchensuppe und eine Challenge für das neue Jahr!

2015 ist da und mein Blog gibt es nun schon 2 Jahre… *hupsa*

Jedes Jahr hab ich bisher eine kleine Challenge gemacht 2013 war es die Brathühnchenwoche von Jamie Oliver, 2014 war es das Vegan-Projekt, dieses Jahr will ich ein wenig mehr aus meinen Kochzeitschriften kochen und habe mir vorgenommen pro Woche mindestens zwei Gerichte aus den Zeitschriften zu machen.

Diese Woche hat das bereits super funktioniert.

IMG_3655

Es gab erst Fenchelmöhrchensuppe und dann Kartoffelsalat mit geräucherter Forelle. Beides aus der aktuellen Jamie.

Und heute habe ich dann sogar noch ein Hotpotgericht mit Süßkartoffeln und Rindfleisch aus der „Mit Liebe“ gemacht. Alle drei Sachen waren superlecker.

IMG_3657

Die Suppe gibt es in diesem Beitrag als Rezept, den Hotpot gibt es am Wochenende.

Ich hab wie üblich das Jamie Rezept ein wenig abgewandelt, in dem Fall hab ich nicht püriert. Da der Herr des Hauses ja nix Püriertes isst.

Zutaten:

1 Bund Möhren, 2 Fenchelknollen, 1 Zwiebel, Olivenöl, 2 Knoblauchzehen, 1 Beinscheibe (oder fertige Brühe),

IMG_3653

Olivenöl mit Knoblauch und Zwiebeln, welche natürlich geschält und fein geschnitten sind, in einem großen Topf kurz anbraten, bis es duftet. Dann die Beinscheibe dazu geben und von beiden Seiten kurz anbraten. Anschließend mit Wasser aufgiesen, bis man die gewünschte Menge Brühe hat. 1 Stunde köcheln lassen. Anschließend die Beinscheibe raus nehmen. Wer will schneides das Fleisch klein und gibt es in die Suppe. Ich mag das nicht so, daher gab es das nur für den Herrn. In der Zwischenzeit, die Möhrchen kleinschneiden, ich mag ungeschälte Möhren am liebsten, daher werden die bei mir nicht geschält. Dann den Fenchel grob in Spalten schneiden. Alles auf ein Blech geben, mit Olivenöl und Pfeffer und Salz beträufeln, bzw. bestreuen. Alles in den Backofen bei 190 Grad. Wenn das Gemüse weich ist und die Brühe fertig, das Gemüse einfach in die Brühe kippen, aufkochen. Wer will kann dann pürieren, wer nicht will, isst es so. Schmeckt auch gut.

IMG_3658

Cook it – Wintereintopf

 

Ich war in letzter Zeit ja recht häufig bei Cookit und habe an Weihnachten auch inflationär Gutscheine dafür verschenkt.Ganz einfach, weil ich von den Speisen und den Zutaten wirklich immer noch hingerissen bin. Vorallem die Qualität der Fleisch- und Wurstwaren für die Rezepte sind herausragend gut.

Besonders gut hat uns im letzten Monat der Wintereintopf geschmeckt.

Auf dem Foto seht ihr alle Zutaten, die es bei Cookit im schicken Tütchen für uns zwei Personen gab. Die Menge war ausreichend, es blieb sogar noch ein wenig übrig für mich am nächsten Tag fürs Büro (lag allerdings eher daran, daß der Mann nicht ganz so viel Männerhunger hatte, wie sonst)

IMG_2427

Zutaten:

Eifler Mettenden, Kartoffeln, Lauch, Möhrchen, Pastinaken, etwas Gemüsebrühe, grober Senf, Mirabellenessig (so lecker, eine echte Offenbarung!!), 1 Lorbeerblatt, 1 Pimentkorn, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker.

Das Gemüse waschen und fein würfeln oder in Ringe schneiden.

Den Lauch in etwas Olivenöl in einem großen Topf scharf anbraten. Hitze herunter drehen und das restliche Gemüse dazu geben und einige Minuten mitbraten.

Mit der Brühe ablöschen. Lorbeerblatt und Pimentkorn dazu geben und für 10-15 Minuten mit geschlossenem Deckel kochen lassen.

Die Würstchen anstechen.

Nach 10 Minuten die Würstchen und etwas groben Senf zum Eintopf dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen.

Dann noch 25 Minuten garen.

Die Würstchen am Schluß in Scheiben schneiden und etwas Mirabellenessig dazu geben.

Fertig, lecker und schön wärmend für kalte Tage. Wir haben dazu eines der Cookit Brote mit guter Butter gegessen. (Winterbrot, die Brotbackform und alle Zutaten werden auch hier mitgeliefert!)

 

Cook it?!?

Vor einigen Tagen stolperte ich in Miss Bonn(e)Bonn(e)s Blog über diesen Blogbeitrag.

Darin stellt sie Cookit vor.

IMG_2179

Ein neues Geschäftskonzept auf dem Bonner Wochenmarkt.

Und dieses Konzept geht folgendermaßen, in einem kleinen grauen Wohnwagen, der liebevoll mit Kästchen, Kistchen und Kräuterblumenkästen bestückt ist, sitzt ein freundlicher junger Herr und packt Tütchen. Vor dem Wohnwagen ein Plakat mit 4 Gerichten zur Auswahl.

(Zwei Nudelgerichte, ein Risotto, ein Fleischgericht und eine Nachspeise)

Der Kunde wählt aus und der junge Herr packt das Rezept und alles, was für dieses Gericht benötigt wird, in ein Tütchen. Der Kunde fährt Heim und beginnt zu kochen.

IMG_2180

Ich war dann heute endlich da und hatte mich bereits vorab für das Gericht mit den Schweinespießchen entschieden hatte, bekam ich auch prompt ein Tütchen für zwei Personen gereicht. Kurz noch einen Blick auf die gut sichtbare „Erzeugertafel“ geworfen und dabei festgestellt, daß das Mehl aus unserer Mühle in der Nachbarschaft stammt. Mit meiner Meinung zu den beiden lautstark randalierenden Eseln konnte ich leider nicht gänzlich hinterm Berg halten, aber auch ich bin froh, die Mühle in der Nähe zu haben und mein Mehl dort kaufen zu können.

Fleisch, Gemüse, Gewürze, Speck und co haben die Reise nach Hause gut verpackt überlebt, obwohl ich noch einen kleinen Shoppingabstecher zum Karstadt Sport gemacht habe. (Da ist noch eine Woche 20% auf alle bereits reduzierten Artikel!!!)

Zu Hause wurde dann ausgepackt und sofort begonnen zu kochen. Das Rezept war wirklich simple. Am kompliziertesten war es noch das Gemüsepäckchen zu verschnüren.

Aber Fangen wir vorne an, die Zutatenliste für zwei Personen:

300 g Schweinefilet vom Our-Schwein, 60 g Räucherspeck vom Our-Schwein, 300 g weißer Spargel, 120 g Frühlingszwiebeln, 400 g Möhren, 20 g Grafschafter Karamell, 40 g Traubenkernöl, 6 g Zitronensalz (war das geil, das muß ich unbedingt kaufen, in rauen Mengen, super lecker!!!), 2 Zweige Rosmarin, 2 Backpapierzuschnitte, 2 Spießchen, 2 Kordeln, Pfeffer

Ofen auf 180 Grad Ober und Unterhitze vorheizen, Frühlingszwiebeln waschen und putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Möhren waschen und putzen und in mundgerechte Stücke schneiden (im Rezept stand in schmale Rauten, was immer das sein mag), den Spargel waschen und schälen und ebenfalls in mundgerechte Stückchen schneiden.

IMG_2181

Das Gemüse auf das Backpapier geben. Traubenkernöl, die Hälfte des Zitronensalzes (andere Hälfte wird zum Nachwürzen am fertigen Gericht benötigt), den kompletten Karamell auf dem Gemüse verteilen und vermischen. Eventuell etwas Pfeffer dazu geben. (Im Rezept stand außerdem etwas Butter, da wir aber grad auf dem fettfrei Trip sind, hab ich die weggelassen), den Rosmarinzweig dazu geben und alles mit dem Backpapier und der Schnur zu einem luftdichten Päckchen zusammenschnüren.

Das Päckchen für 25-30 Min in den Ofen. (Hola, das war optimistisch geschätzt, mein Ofen ist ein wirklich guter und braver Ofen, aber für Spargel und Möhrchen brauchte er 40 Minuten.)

In der Zeit in der das Gemüse gart, die Medallions vom Schwein leicht pfeffern (nicht salzen!!) und in den Speck einwickeln, dann auf dem Spieß befestigen, so daß der Speck sich nicht lösen kann.

IMG_2184

Die Spieße in einer Pfanne ohne zusätzliches Fett von jeder seite 2 Min scharf anbraten, dann in der heißen Pfanne ausgaren lassen.

Gemüsepäckchen aus dem Ofen, Spieß auf den Teller.

Fertig.

Kommentar vom Mann: „Wo sind denn die Kartoffeln?“ Gnarz, dieser Banause. Leider ließ er sich von den fehlenden Kartoffeln nicht abbringen. Allerdings verzog er beim Essen mehrmals verzückt das Gesicht und der Kommentar am Ende: „Das war wirklich enorm lecker, sehr gut gewürzt und das Fleisch war toll, aber für mich nächstes Mal noch Kartoffeln!!“

IMG_2186

Gut, ich weiß ja, daß ich hier eine Fressmaschine an meiner Seite habe (wo steckt der Kerl das nur alles hin???) daher hätte ich mir das denken und zusätzlich Kartoffeln oder die ebenfalls bei Cookit im Angebot befindlichen frischen Nudeln einpacken können. Manchmal bin ich aber eben nicht ganz so weitsichtig. Also bekam der Mann von meinem Spieß zwei Stückchen Fleisch und die größere Portion Gemüse, damit war er dann auch gesättigt und mir reichte das eine kleine Medaillon und die kleine Portion Gemüse zum Sattwerden durchaus aus.

Auch mir hat es wirklich gut geschmeckt, das Gemüse war super lecker und das Zitronensalz ein Traum, wirklich super war allerdings tatsächlich das Schweinefleisch. Wir sind verwöhnt und wir essen eigentlich eher ungern Schwein. Meist landet hier Wagyu / Kobe Rind auf dem Teller, was dazu führt, daß wir anderes Fleisch meist zwar essen, aber eben nicht mehr als besonders gut oder toll empfinden. Man ist verwöhnt.

Dieses Our-Schweinefleisch allerdings war ein Traum, nicht zu trocken, nicht zu fettig, sehr intensiv im Geschmack und es mußte Dank des tollen Räucherspecks wirklich nur minimal gepfeffert werden. Ich lecke mir jetzt noch die Lippen.

Das war wirklich so gut, daß es seinen Preis von 7,90 Euro pro Person auf jeden Fall wert war und daß ich nächste Woche noch mal hin düsen werde und es das Ganze dann für den Mann noch mal mit Kartoffeln geben wird.

Die Rezepte wechseln nach Auskunft des freundlichen Menschen im Wohnwagen etwa alle 3 Wochen. Ich bin gespannt und werde diese tolle Möglichkeit sicherlich sehr häufig in Anspruch nehmen, wenn alle Gerichte so lecker sind, wie das Schwein heute, dann bin ich vollauf zufrieden.

Ach so, grob überschlagen hätte ich für die Sachen im Supermarkt (in vermutlich nicht ganz so guter Qualität und vor allem nicht so „bio“) etwa 12 Euro ausgegeben. Das ist es mir wert und die hübschen Tütchen und Becherchen sind alle kompostierbar, belasten also die Umwelt in keiner Weise.

IMG_2189

Von uns alle Daumen hoch! Cookit hat wirklich überzeugt!!!

Hellofreshbox Februar – Werbelink im Beitrag enthalten!

Diese Woche war wieder die Hellofreshbox Woche bei uns. Da wir diesen Monat viel unterwegs sind habe ich sie für die restlichen Wochen abbestellt, was mich jetzt grad ein wenig ärgert, da ich sie in der letzten Februarwoche doch noch gern gehabt hätte, aber offenbar bin ich zu spät dran und kann dies nun nicht mehr ändern. Schade.

Leider gibts kein Unboxingfoto, weil ich nach Hause kam und der Mann die Kiste bereits ausgeräumt hatte. Was er sonst nie tut, ich vermute, er hatte Hunger. Daher stellte ich dann auch sofort einen fehlenden Brokkolikopf fest, sah dem Mann streng in die Augen und er räumte zerknirscht ein, daß ich ja ohnehin keinen Brokkoli äße und er diesen daher mal eben schnell zu seinen Nudeln zum Mittagessen in die Pfanne geworfen hätte. Zeigefinger gehoben, dem Mann noch mal das Prinzip von Hellofresh erklärt, daß die Sachen nicht zum Probieren sind, sondern immer genau für ein Gericht für zwei Personen reichen. Blick in den Kühlschrank und glücklicherweise fand sich dort ein wenig Spinat, mit dem ich dann den Brokkoli ersetzen konnte.

Leider fehlten bei mir diesmal die Blattpetersilie, dafür lag dem Paket Basilikum bei, was ich für kein Gericht benötigt hätte. Außerdem scheint der Verpackonkel bei Hellofresh an Dyscalculie zu leiden, denn statt einem Paket Sesam, einem Paket Speisestärke, einem Paket Paprikapulver hatte ich von allem irgendwie doppelt, drei oder viermal zu viel. Störte mich jetzt nicht, aber ich hoffe, daß keine anderen Boxen leer ausgegangen sind.

Die Rezepte in dieser Woche waren Boef Stroganoff mit Reis, Schweineschnitzel mit karamellisierten Möhren und eine feine Minestrone.

Vorstellen werde ich euch das Boef Stroganoff, weil es wirklich so super einfach war, ruckzuck fertig wurde und toll geschmeckt hat.Ohne Hellofresh wäre ich sicherliche NIEMALS auf die Idee gekommen Boef Stroganoff zu kochen.

Zutaten:

IMG_1810

1 Brokkoli (oder wie bei mir 200 g Spinat)

150 g Champignons

200g Langkornreis

1 Zwiebel

1 Zitrone

100 g Sauerrahm

2 g Paprikapulver

5 g Speisestärke

500g Rinderfiletspitzen

IMG_1812

Die Filetspitzen in ganz feine Streifen schneiden (ich hab sie etwas grober geschnitten, weil ich zu dünnes Fleisch im Mund immer irgendwie fies finde.) Champignons putzen und kleinschneiden, ebenso die Zwiebel. In einer Schüssel das Fleisch mit der Speisestärke, dem Paprikapulver und etwas Salz und Pfeffer mischen.

Den Reis und Brokkoli/Spinat wie gewohnt zubereiten.

Das Fleisch in einer Pfanne bei starker Hitze anbraten. 2-3 Minuten dann herausnehmen und auf einen Teller legen. Champignons und Zwiebeln in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze leicht anbraten.

Das Fleisch wieder hinzugeben, dann 3 EL Wasser, den Saft der Zitrone und den Sauerrahm hinzufügen. Alles einige Minuten köcheln lassen.

Auf einem Teller anrichten und probieren. Wir fanden es super lecker und es hat locker für uns beide gereicht. Auch am nächsten Tag die Schweineschnitzelchen und das Möhrengemüse waren wirklich lecker. Die Minestrone gab es heute Mittag und es ist noch genug für heute Abend da.

Ich bin also immer noch von meiner Hellofreshbox angetan. Hoffe aber, daß die das Problem mit den falschen Gegenständen in der Box in den Griff bekommen. Sonst führt das doch irgendwann auch bei mir zu Unmut.

IMG_1813

Merken