Die flotte Milly

Ich hatte ja vor kurzem ziemliche Probleme mit der Telekom und bevor ich am Telefon eskalieren konnte, hat mir mein ganz persönlicher Weihnachtsengel unter die Arme gegriffen und das mal eben in die richtigen Bahnen geleitet.

Das hat mir so geholfen und ich war so dankbar, dass ich flott eine Milly genäht und ein Dankepäckchen gepackt habe.

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Für die Milly habe ich Baumwolle von „Alles für Selbermacher“ mit Sterndruck in drei verschiedenen Farben genutzt.

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Das kostenlose Schnittmuster der Milly samt Video findet ihr hier: KLICK!  Absolut anfängertauglich und sehr einfach.

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In das Dankepäckchen kamen dann noch ein wenig Schoko, Trinkschokolade von der Rösttrommel, Tee und ein total nettes (hihi) Kärtchen und schon war das Dankepäckchen fertig.

Mehr Millys findet ihr hier, hier und hier!
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Milly Vanilli

Ich habe noch zwei Millys von Pattydoo gezaubert. Bisher habe ich ja entweder mit der von Frau Feierabendfrickeleien genähten Wendy mit Schafmotiven eingekauft oder mit den schicken Jutebeuteln von DM. Die Milly finde ich aber noch einen Tick stylischer und weil ich bisher immer nur Millys für andere genäht hab, war nun ich drann und hab mir eine kleine Auswahl genäht, außerdem kann ich so gerade Nähte üben, das ist nämlich wirklich ein Problem, wenn man so wie ich immer alles schnell schnell und hoplahop macht.

Und schicke Einkaufsbeutelchen kann Frau schließlich immer gebrauchen. Der Herr hat sich zwar etwas beklagt, dass beide Beutelchen mehr so männeruntauglich sind, aber das schützt sie auch vor einer Zweckentfremdung zum Sportbeutel oder ähnlich grausamen Dingen.

Ich hab die Tasche abgewandelt, nämlich die Henkel entgegengesetzt zusammengenäht. So kann ich sie besser an die beiden Lenkerteile der Kinderkarre hängen. 🙂

Benutzt habe ich Baumwollstoff von Alles für Selbermacher und Snaply, der Stoff mit den Fischen war von Staghorn. Für eine Milly braucht man für Innen- und Außentasche je 0,5 x 150m.

Nähgarn wie immer von Gütermann.

Und auch wenn Frau Katze der Meinung ist, dass die Tasche natürlich von ihr ist, hopse ich damit zum RUMS…

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Milly für Myri… :)

Ich liege immer noch mit kaputtem Fuß hier rum und dachte, ich könnte total produktiv sein und viel schaffen, viel lesen, viel nähen, viel stricken… Pustekuchen, die meiste Zeit liege ich tatsächlich nur auf dem Sofa rum und hoffe, dass der Schmerz nachläßt… macht keinen Spaß, wirklich nicht.

Heute hab ich es dann aber doch mal geschafft, mich an die Nähmaschine zu setzen, vorallem deshalb, weil der Herr mir gestern den Schreibtischstuhl auf ganz hoch eingestellt und mir ein Höckerchen fürs Bein davor gestellt hat.

Da meine Tante Myri bald Geburtstag hat, war ich auf der Suche nach einem wirklich kleinen Geschenk, das ich selbst gemacht habe und das sie vorallem auch benutzt.


Fündig wurde ich bei der Milly von Pattydoo.

Zugeschnitten war die Milly flott. Das Schnittmuster von Pattydoo kann ich mittlerweile sogar ohne das Video und ohne, wie bei meiner letzten Milly zu vergessen, die Henkel zusammen zu nähen. *lach*

Diesmal hab ich Stoff von Alles für Selbermacher genommen, den gab es dort im Monatsangebot recht erschwinglich, da guck ich immer mal wieder rein. Baumwollstoffe kann man da günstig bekommen und ich muß ehrlich zugeben, für eine einfache Tasche bin ich eher nicht bereit um die 10 € pro Meter auszugeben.

Ich hab den gleichen Stoff in zwei Farben gewählt. Das Schnittmuster wird dann in jeder Farbe zweimal zugeschnitten, für eine Innen- und eine Außentasche.

Benötigt hab ich von jeder Farbe etwa 50 cm / 149 cm. Es bleibt ein wenig Zuschnittmüll übrig, aber das ist ja leider häufig so. Ich sammele die großen Stücke und nutze sie für kleinere Applikationen etc.

Ansonsten braucht man nur Nähgarn und dann geht’s auch schon los.

Die Milly ist absolut anfängertauglich und man kann Kellerfalten, knappkantiges Absteppen und einfache gerade Nähte üben. Außerdem muß man Milly einmal wenden, das ist aber wirklich keine Hexerei und wird im Video gut erklärt.

Meine Milly war ruckzuck fertig, allerdings bin ich nun auch ko und trolle mich wieder aufs Sofa….und da die Frau Tante das Internet komplett verweigert, kann ich das hier auch schon posten und hoffe, ihr verpetzt mich nicht… 🙂

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Das Milly-Desaster

Seufz, die erste Milly von Pattydoo ist mir ja gut von der Hand gegangen, also war ich mal wieder überzeugt, ich wäre jetzt plötzlich Nähqueen und hab die zweite Milly etwas flott husch husch schnell zusammenzimmern wollen. Das hat auch erstmal gut geklappt, bis ich alles fertig hatte und feststellen mußte, ich habe vergessen, die Träger vor dem Nähteschließen zusammen zu nähen, da ich aber zu faul zum Auftrennen war, hab ich das dann gefuscht zusammen gefriemelt, fällt nicht wirklich auf ärgert mich aber. Ich muß mir doch mehr Zeit lassen und nicht überheblich einfach ein paar Minuten im Video überspringen, so fit, bin ich dann wohl doch noch nicht.

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Für die Milly braucht man von jedem Stoff etwa 0,5 m, sie ist flott zugeschnitten und noch schneller genäht. Mittlerweile brauch ich für eine Milly knapp 30 Minuten. Das ist super und das Ergebnis ist ein hübsches Mitbringsel.

Ich hatte 0,5 m Jeansstoff mit Totenkopfdruck und 0,5 Meter Baumwollwebware in rot mit Tupfen. Beides von Alles für Selbermacher.

Diesmal hab ich die Stoffe etwas anders angeordnet, also jeweilse versetzt, so dass sie gewendet zwar gleich aussieht, aber vorne und hinten anders.

Außerdem hab ich zum ersten Mal mit Jeansstoff genäht… merke, auf jeden Fall eine Jeansnadel benutzen, die Universalnadel fliegt euch sonst (so wie mir) um die Ohren.

Dann ist mir meine Maschine noch mitten im Träger komplett gefreckt, warum auch immer und ich hatte einen dezenten Wutanfall. Ich hatte aber ja immer noch Feierabendfrickeleins Altnähmaschine hier stehen und konnte mit der weiter nähen. Meine Toyota macht mich da echt nicht glücklich und jetzt lasse ich sie nicht mehr reparieren, jetzt ist Schluss. So.

Naja, trotzdem ist das Ergebnis tragbar und ich werde es nächste Woche an eine Freundin verschenken.

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Jeburtstachsnähen…

Heute hat meine kleine Schwester Geburtstag und ich habe ihr mit meinen neuerworbenen Nähkenntnisse etwas genäht und weil es noch etwas dauert, bis sie es bekommt, darf sie hier schon mal gucken… 🙂

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Zum einen eine Liv mit Rollkragen und Puffärmelchen aus tollem Jersey von Staghorn. Haie… buah, erwähnte ich bereits meine gänzlich irrationale Angst vor Haien im Schwimmbad? Nein, nun ich habe IMMER Angst, dass sich im Schwimmbad der Boden öffnet und irgendein irrer James-Bond-Bösewicht Haie auf mich los lässt. Ich weiß, dass das absurd ist, aber ich behalte beim Schimmen immer den Boden im Auge. Ich hasse es, aber ich kann es nicht abschalten.

Vom Haistoff habe ich 0,5 m benötigt, vom grauen Jersey 0,9 m, außerdem ein gepunktetes Bündchen und lila Nähgarn von Gütermann.

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Die Teilung im Brustbereich hab ich zum ersten Mal gemacht und einfach pi mal Daumen das Oberteil in zwei Hälften geteilt und an beide Hälften eine Nahtzugabe dran gehängt, dann zusammen genäht, fertig. Das war nicht so schwer und ich unheimlich stolz, dass ich von alleine an die Nahtzugabe gedacht habe. TSCHAKKA!

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Schwer war allerdings der versch…. Haistoff, der hat sich gerollt, als wäre er ein Schweingeringelschwänzchen. Ehrlich, ich hab gedacht, ich werd wahnsinnig. Bügeln war nur unzureichend hilfreich. Gibt es da einen Trick? Wenn ja, erzählt ihn mir, ich flipp sonst aus.

Außerdem ist mein Rollschneider, glaub ich, defekt oder ich mach was falsch, so locker aus dem Handgelenk, wie die Damen in den Nähvideos schneidet der bei mir nicht, ständig sind noch Stege vorhanden und ich drück mir nen Wolf, das muß ich mal üben. Oder gibt es da ein Geheimnis, wie es besser geht?

Im Brustbereich habe ich dann noch mein Label von Dortex angenäht.

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Für die Liv habe ich, vorallem wegen der gerollten Haie und des dappischen Rollschneiders knapp 4 Stunden gebraucht, das geht flotter… seufz.

Nun saß ich einmal an der Maschine, also dachte ich, ich könnte schnell noch die Milly ausprobieren und wenn es ins Auge geht, hatte meine Schwester eh gesagt, sie steht auf krumm und schief. Also losgelegt, Stoff zugeschnitten und ruck zuck, tatsächlich in unter einer Stunde war Wende-Milly mit Sternchenstoff fertig. Das war einfach, das hat Spaß gemacht, davon nähe ich garantiert noch mehr und meine Stoffwahl von Alles-für-Selbermacher gefällt mir ausnehmend gut. Ich bin ein bißchen traurig, dass ich von dem Stoff nicht noch mehr bestellt habe, zur Zeit gibt es ihn nämlich leider nicht.

Schön ist, dass man sie wenden kann und man so immer den Stoff außen hat, nach dem einem gerade der Sinn steht:

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Beide Schnittmuster sind von Pattydoo, die Milly ist frei erhältlich, die Liv kostet ein bißchen was. Die Muster druckt man sich dann aus und schneidet die für einen passende Größe aus. Das empfinde ich als ein wenig nervig und es verursacht leider ziemlichen Müll. Da fände ich es schöner, wenn ich mir wirklich nur meine Größe ausdrucken könnte und die dann sinnvoll auf weniger Blättern gedruckt wäre. Es geht natürlich auch so, aber wenn ich den Papiermüll sehe, blutet mein Herz und wenn ich eine andere Größe will, müßte ich neu ausdrucken und zuschneiden, wenn ich nicht vorher alles auf Malerplane übertragen hätte. (Danke für den Tipp, Soluna und Frau Feierabendfrickeleien.) Bei mir sah es heute Mittag dann kurz mal so aus:

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Dazu gibt es bei pattydoo immer auch ein Nähvideo, das macht das Ganze wirklich sehr einfach und es wird alles erklärt. Sogar ich Nähanfänger bekomme damit ganz passable Werke hin.

Frau Katze war wie üblich äußerst hilfreich und hat eine neue tragende Rolle!

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