On the Spicemarket – Teststrick

Ich durfte mal wieder an einem Teststrick für Mairlynd teilnehmen.

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Diesmal ging es auf den Gewürzmarkt und während Melanies Tuch aus wunderbar warmen Farben zusammengestellt ist: Klick!, habe ich meins aus einem knalligen Pink von Madelinetosh und verschiedenen Blautönen von Frida Fuchs zusammen gestellt.

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Da ich vom Pink nicht mehr genug hatte, um das gesamte Muster zu stricken, habe ich auf die letzte Wiederholung von Abschnitt 3 (NF1) verzichtet und den vorletzten Abschnitt um eine Wiederholung mit NF2 verkürzt. Nach dem großen pinken Abschnitt hatte ich für die Abschnitte 4 und 5 mit allen Wiederholungen noch 6 g von Pink übrig und bin damit genau hingekommen. (Es blieb ein nicht wiegbarer Rest von 1,74 m vom pinken Garn übrig.)

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Trotz meiner Modifizierung ist mein Tuch schön groß und gut tragbar.

125 cm / 125 cm /185 cm (Es ist tatsächlich ziemlich symmetrisch)

Nadeln: HiyaHiya Rundstricknadel (Seil 40″) Nadelstärke 3,5 mm / US 4

(Ich stricke sehr fest und würde jedem, der nicht fest strickt, zu einer kleineren Nadel bei dem Garn raten.)

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Garn / Verbrauch:

Hauptfarbe: Pink: Madelinetosh Tosh Merino Light 85 g „Pop Rocks“

Nebenfarbe 6 Dunkles Rot: Frida Fuchs Steppke (Mini Fuchs) 15 g „Rote Beete“

Nebenfarbe 5 Dunkles Blau: Frida Fuchs Steppke (Mini Fuchs) 15 g „Wacholderbeere“

Nebenfarbe 4 Helles Blau: Frida Fuchs Steppke (Mini Fuchs) 18 g „Blauer Lavendel“

Nebenfarbe 3 Meliertes Blau: Frida Fuchs Steppke (Mini Fuchs) 19g „Blaubeere“

Nebenfarbe 2 Türkis: Frida Fuchs Steppke (2 xMini Fuchs) 21 g “ Etna“

Nebenfarbe 1 Grau: Frida Fuchs Steppke 22 g „Lilac grey“

Beide Garne sind unheimlich weich und fühlen sich auch für mich empfindliche Mimose gut auf der Haut an.

Ich habe alle Stränge vor dem Verstricken mit Essig gespült, abgesehen von der Wacholderbeere hat keines der Garne dabei Farbe verloren und die Wacholderbeere hat das Wasser nur ganz leicht bläulich gefärbt.

Beim Waschen des Tuches ist nichts ausgefärbt.

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Das Muster ist sehr einfach und durchaus für Anfänger geeignet. Können sollte man rechte und linke Maschen, Hebemaschen und ein gewisses Grundverständnis für das Stricken von Dreieckstüchern sollte vorhanden sein. Aufgrund der vielen Farbwechsel und einfachen Mustervariationen ist es wirklich kurzweilig und strickt sich rasch.

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Die kleinen Knubbelchen im pinken Hauptteil erinnern ein wenig an die Knoten im Moonraker, werden aber etwas anders gestrickt, bzw. sind kleiner. Mir gefällt der Effekt sehr gut, vorallem mit Farben, die einen Farbverlauf ergeben, wirkt das wirklich toll.

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Das Muster war wie immer wunderbar gut zu verstehen und gut strukturiert. Diesmal war es sogar so eingängig, dass ich, hätte ich nicht im Teststrick immer wieder die Maschenzahlen etc. überprüfen wollen, die Anleitung immer nur für den ersten Teil eines Abschnitts gebraucht hätte.

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Aufgrund der vielen Farbwechsel hat man recht viele Fäden zu vernähen und zu verweben. Natürlich kann man diese auch an der Seite mit hochziehen, darauf habe ich jedoch verzichtet, da das Pink wirklich knallt und man den Faden immer gesehen hätte. Das wollte ich nicht.

Das Originaltuch von Mairlynd ist aus einem Gradient-Set von Miss Babs gestrickt. Die Sets von Miss Babs sind fantastisch schön. Ich habe lediglich keins bestellt, weil der Versand nach Deutschland so verdammt teuer ist und ich befürchtet habe, dass es zu lange dauert, bis das Garn hier ist und ich dann die Deadline nicht hätte schaffen können.

Mir gefallen auch die Tücher der anderen Teststrickerinnen, die ihr euch hier im Forumsbeitrag dazu ansehen könnt: Klick!

Sobald das Muster als Kaufanleitung erschienen ist, werde ich es hier verlinken.        IMG_5928 IMG_5929

Wie immer hopse ich zu Maschenfeins „Auf den Nadeln“ Klick!

Und ganz neu diesmal zu RUMS! Klick!

Der Mann an meiner Seite findet den Schal übrigens irgendwie „radioaktiv“… pft…

 

All paths lead home – Mairlynd Teststrick

Ich durfte mal wieder für Melania Berg aka Mairlynd teststricken. Das mache ich unheimlich gerne, zum einen, weil Melanie eigentlich gar keine Teststricks braucht, weil ihre Muster meist schon fehlerfrei sind, wenn wir Strickerinnen loslegen dürfen, zum anderen, weil ich ihren Stil und ihre Art der Anleitung sehr mag.

Weitere Teststricks von mir für Melanie waren zum Beispiel die Müllerstochter und der Joker and the Thief.

Die Muster von Melanie könnt ihr hier kaufen: KLICK!

Und hier geht es zum nun veröffentlichten Pattern dieses Schals: KLICK!

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(Daher war ich auch total verblüfft, als im KAL zur „The Millers Daughter“ einige sich beschwerten, dass die Anleitung so konfus wäre. Ich finde Melanies Anleitungen sehr klar und gut struktiert, man findet alle Infos und ich begreife immer sehr schnell, was sie von mir will.)

Dieser Teststrick hier stand ein wenig unter Zeitdruck, bis zum 25.01.2016 sollten wir Testerinnen fertig sein, nun das habe ich geschafft, denn mein Schal ist gestern fertig geworden. Dank eines freien Tages und einer Beerdigung habe ich die letzten 10 Reihen (Immerhin mehr als 5400 Maschen) in ein paar Stunden runtergerattert und abgekettet. Dann durfte der Schal noch baden gehen und ich habe ihn geblockt.

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Allerdings wirklich nur sehr soft geblockt, da meine Blockmatte mal wieder zu klein war (ich muß da echt mal aufrüsten, Empfehlungen zu mir!!!) und ich mal wieder das Bügelbrett zweckentfremden mußte, das aber dann wiederum ebenfalls etwas klein war. Der Schal wirkt auf den Nadeln gar nicht so groß, weil sich das Lacemuster so zusammenschiebt, geblockt ist er wirklich üppig und gefällt mir sehr gut.

Maße: 165 x 165 x 198 cm

Benutzt habe ich

100 g Malabrigo Sock „Dewberry“ (lila)    (Rest 31 g)

100 g Madeline Tosh Tosh Merino Light „Hosta Blue“ (türkis) (Rest 40 g)

100 g The Plucky Knitter Single „Babysitting Blues“ (grau) (Rest 28 g)

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Ich bin mit dem Garn also wirklich gut ausgekommen (Aus dem Rest überlege ich eine Mütze und/oder Handschuhe zu machen, mal gucken) und habe das komplette Pattern gestrickt, nirgendwo verkürzt oder verkleinert. Der Schal ist für mich als wirklich kleines Persönchen trotzdem nicht zu wuchtig oder zu groß und läßt sich dennoch auch als große Person gut tragen. Die Enden sind schön lang und können verknotet oder um den Hals geschlungen werden.

Der gestreifte Teil wird durch Hebemaschen konstruiert, das macht ihn etwas dicker, als den Rest des Schals und der Schal wird so wirklich schön warm und kuschelig. Das Hebemaschenmuster ist, wenn man es einmal durchschaut hat (das geht rasch!), nicht schwer und sehr einprägsam, mir hat es Spaß gemacht und Fehlerchen werden sofort sichtbar und können leicht behoben werden, ohne dass man weit zurückstricken müßte, sowas mag ich.

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Der Laceteil ist sehr einprägsam und verzeiht ebenfalls kleinere Konzentrationsfehler sehr gut, ich hatte mich beim Stricktreff etwas verbaselt und konnte den Fehler einfach durch das Fallenlassen 3er Maschen und das richtige Hochhäkeln beheben.

Melanie hat im Pattern wieder überall die Maschenanzahlen angegeben, was ebenfalls eine gute Kontrolle ist, allerdings hat man nachher mehr als 540 Maschen auf der Nadel, da wollte ich nicht mehr ständig zählen und hab alle 100 Maschen Markierer gesetzt, um das zu vereinfachen. (Eigentlich muß man auch nicht zählen, aber wir sollten ja die Angaben im Pattern überprüfen und es hilft gerade Anfängern sehr gut, sich selbst zu kontrollieren.)

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Ich finde der Schal lädt zu knalligen Farbkombinationen ein. Im Teststrick Thread bei Ravelry seht ihr schon einige tolle Ideen. Mir gefällt das hier einfach nur kolossal gut: KLICK!

Das Muster wird es sicher bald zu kaufen geben, ich werde dann hier den Link dorthin ergänzen.

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Achso, ich habe mit 3,75er Nadeln von Hiya Hiya und einem 40“ Seil gestrickt, das Seil war deutlich zu kurz, um zwischendurch schöne Fotos zu machen, es paßten aber alle Maschen drauf. Bei den Nadeln hätte ich für den Hebemaschenteil ruhig eine 4er Nadel nehmen können, allerdings mag ich es, wenn es schön dicht wird, so dass mir das feste Gestrick sehr gut gefällt.

In der Waschmaschine ist der Schal nochmal deutlich gewachsen und sehr viel weicher geworden. Keine der Farben hat aus geblutet oder gefärbt!

Ich bin ja wirklich enorm kratzempfindlich, hier kratzt und zwickt nichts!

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Und natürlich geht es damit ab zu Maschenfein auf den Nadeln im Januar: KLICK!

Keine Angst vor verkürzten Reihen – Mairlynd im Atelyeah in Mönchengladbach

Ich war gestern ja im Atelyeah zu einem Workshop von Mairlynd.

Keine Angst vor verkürzten Reihen“ hieß es ab 14:30 h im Atelyeah.

Vorher hatten bereits weitere Kurse stattgefunden nämlich „Tuch- und Farbgestaltung“ und „Tuchkonstruktion“. Da ich, was Farben angeht, ja eher beratungsresistent bin und ohnehin immer aus dem Bauch heraus entscheide, was mir da jetzt gefällt und was nicht und ich auch keine Ambitionen habe selbst Tücher zu entwerfen, lockte mich eher der Kurs zu den verkürzten Reihen, da ich mit denen nämlich immer so meine Probleme habe und wunderschöne Lochmuster produziere, wo ganz sicher keine hingehören.

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Gerade jetzt bei meiner True von Joji Locatelli sind sie im Bereich der Ärmkugeln stark vertreten, im Ropedance habe ich Bubbels mit den verkürzten Reihen gearbeitet, im Quicksilver ist das Lacemuster aus verkürzten Reihen und in meinem angefangenen Leftie von Martina Behm werden die Blättchen durch verkürzte Reihen gestaltet.

Mir war gar nicht bewußt, dass es dafür verschiedene Techniken gibt. Vier dieser Techniken hat Melanie in ihrem Kurs sehr anschaulich erläutert. Dazu gab es auch schriftliche Unterlagen und wir haben alle zusammen ein Probeläppchen mit den verschiedenen Techniken gearbeitet.

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Aber fangen wir vorne an.

Mein Tag startete damit, dass ich wegen Bauarbeiten, das Haus bereits um 07:30 h verlassen mußte, da ich sonst nicht mehr rausgekommen oder auch nicht mehr hineingelangt wäre. Damit ich nicht den ganzen Morgen und Vormittag obdachlos auf der Straße rumlungern mußte, habe ich mich mit Fräulein Feinmotorik und der Maschenprobenuschi zum Frühstücken verabredet. Die Uschi war dann aber doch zu faul und hat lieber Zuhause gestrickt, Frolleinschein, wir sprechen uns noch! Frau Feinmotorik und ich haben aber wunderbar gespeist und geratscht und gestrickt und ich hatte mir vorher noch beim Bäcker den neuen Asterix mitgenommen. Eigentlich bin ich kein so großer Fan, aber die Schwämereien gestern waren ja kaum auszuhalten, daher mußte der unbedingt mit, als er mich vom Regal angrinste.

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Während wir dann so beim Frühstrick saßen, liefen auf einmal verschiedene Star wars Menschen vorbei. Prinzessin Leia mit einem Yoda auf dem Rücken, ein Darth Vader, Darth Maul, Boba Fett, Chewbacca und dieser Typ im braunen Mantel mit den gelben Leuchteaugen, keine Ahnung wie der heißt. Fein gewunken haben wir und uns gefreut, weil die wirklich toll aussahen, speziell die kleine Leia war der Renner!

Leider ist es mir nicht gelungen herauszufinden, was da los war, wer das war und wo die Herrschaften hinwollten… Wer da Infos hat, immer raus damit. Das war cool!

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Dann wurde es für mich Zeit aufzubrechen.

In Gladbach angekommen, fand ich sofort einen Parkplatz und stürzte mich ins Wollparadies.

 

Das Atelyeah ist ein wahrgewordener Garntraum. Ein wunderschönes Ladenlokal mit herrlichsten Stoffen, Kleinoden, Knöpfen, Nadeln, Garn, Garn, Garn und Garn. Allein da hätte ich ja schon wieder Stunden verbringen können.

Es gab tollen Zwiebelkuchen! (Der war wirklich extrem lecker, bin an einem Rezept durchaus interessiert!!!) Apfelsaft, Apfelcidre und Wasser, sowie herrlichste Kaffeespezialitäten (zumindest konnte ich das vernehmen, ich trink ja selbst eher selten mal ein Käffchen).

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Melanie Berg und ich haben uns dann auch endlich mal gesehen und wirklich nett unterhalten. Ich hab ja schon zwei Teststricks für sie absolviert, den Joker und die Müllers Tochter, aber real gesehen haben wir uns dann doch noch nie. Sie war toll, super nett, freundlich und konnte sich trotz ihrer großen Fangemeinde durchaus an einigen persönliche Dinge von mir erinnern. Hach, da hatte ich ja schon das Glitzern in den Augen.

Der Rest der Truppe war aber auch sehr nett, den ein oder anderen kannte man sogar schon von Ravelry und Beatemaus (ravelrylink: Klick!), deren Nuvem mich zu meinem mit den Perlchen inspiriert hat, war auch da und wir haben nebeneinander gesessen und uns echt nett unterhalten und sie hat mir, wenn ich mal wieder Garnchaos gemacht hab, toll geholfen. So ganz sicher bin ich beim Stricken ja doch leider immer noch nicht.

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Außerdem durfte ich den wunderschönen Void einer anderen Mitstrickerin antatschen, ich bin da ja immer ein wenig schamlos und muß immer alles anfassen, schlimm ist das mit mir. Der Void hat mir so gut gefallen, dass ich mir Garn für einen eigenen Void mitgenomme habe (Is klar, zuhause hatte ich angekündigt, dass ich höchstens ganz vielleicht und ausnahmsweise ein oder zwei kleine Stränglein kaufen werde… *hust* Hat super funktioniert!). Das wird definitiv eins meiner teuersten Tücher. Das wunderbar weiche und tolle Garn von Woolfolk Far ist nämlich mit seinen über 20 Euro pro 50g leider wirklich nicht erschwinglich. Allerdings ist es so weich, da konnte ich nicht anders, das mußte ich haben und natürlich geht einfarbig nicht, sondern ich muß selbst bei einem so teuren Garn Experimente machen, mein Void wird daher 5-farbig werden, mit einem grauen Farbverlauf und einem roten Streifen. Ich bin gespannt, ob das dann so gut aussieht, wie ich mir das vorstelle oder ob ich mich schwarz ärgere. Wir werden sehen.

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Wir hatten auf jeden Fall in unserer Runde unheimlich viel Spaß und haben wirklich viel gelernt. Während des Kurses habe ich natürlich keine Fotos gemacht, war ja mit Stricken beschäftigt, daher nur ein paar Eindrücke aus dem Laden, mein Probeläppchen und mein Garnbeute auf den Bildern.

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Der Kurs umfaßte die folgenden vier Techniken für verkürzte Reihen:

German Shortrows / Deutsche verkürzte Reihen (Doppelmasche)

Diese Technik setzt Melanie in ihren Werken ein und ich erziele damit leider nicht ganz so hübsche Ergebnisse, da ich einfach nicht fest genug am Fädchen ziehe. Seufz.

Verkürzte Reihen mit Umschlag

Diese Technik kannte ich noch gar nicht, fand sie allerdings auch nicht sonderlich angenehm zu stricken, irgendwie verhuddelte sich da bei mir immer alles und ich hatte komische Muster im Strickstück.

Wickeln und Wenden / Wrap and turn

Diese Technik kannte ich von Joji Locatelli und Martina Behm, bzw. Ankestrick bereits. Damit komm ich eigentlich ganz gut klar und erziele ein schönes gleichmäßiges Ergebnis.

Japanische verkürzte Reihen

Das war eine Offenbarung. Für mich die Variante, die ich ab jetzt bei verkürzten Reihen stricken werde. Gut es ist aufwendig und man benötigt viele kleinen Maschenmarker, aber für mich sah hier das Ergebnis am absolut perfektesten aus. nahezu makellos reihten sich die verkürzten Reihen in das Strickstück ein. Das war ein wahrer Traum.

Jede von uns hatte tatsächlich ihre ganz eigene Vorliebe, aber es war sehr nett, alle mal auszuprobieren und zu testen, welche einem besser liegt und das unter professioneller Anleitung und mit guter Hilfestellung.

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Melanie hat wirklich viel und gut erklärt. Ich habe ja häufig erstmal ein Brett vorm Kopf, wenn ich eine neue Technik ausprobieren will, dazu kommt, dass ich ja etwas anders stricke, als die meisten hier in Europa und zur seltenen Gattung der Garnwerfer gehöre, daher muß ich häufig umdenken, Melanie hat aber alles so erklärt, dass ich es direkt umsetzen konnte und auch verstanden habe. Chapeau!

Bitte habt Verständnis, dass ich hier jetzt keine Youtube-Videos zu den verschiedenen Techniken einfüge, ich möchte, ja, dass ihr auch einen Kurs bei Mairlynd / Melanie Berg besucht, denn der lohnt sich wirklich.

Aber auch ohne Kurs, ist das Atelyeah unbedingt eine Reise wert. Michaela hat ganz fantastische Garnhersteller im Angebot, die man sonst auch nicht unbedingt überall bei uns findet. Außerdem kommen da wohl in Zukunft noch weitere Garnmanufakturen hinzu, zumindest habe ich das aus den mysteriösen Andeutungen geschlossen.

Wir mit dem Bonner Stricktreff fahren auf jeden Fall am 21.11. auf Ausflug erneut ins Atelyeah und gucken uns nach Garnen um… Ich freu mich schon!

 

Mein „The Joker and the Thief“ Teststrick für Mairlynd…

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Wie ich ja schon berichtet habe (klick!), durfte ich am Teststrick von Mairlynd teilnehmen.

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Gemeinsam mit anderen Strickerinnen durften wir die neuste Anleitung von Melanie Berg ausprobieren und auf Herz und Nieren testen. Wirkliche Fehlerchen haben wir nicht gefunden, die Anleitung ist einfach wunderbar geschrieben, klar und gut erklärt, ohne Probleme auch für noch nicht so sattelfeste Strickerinnen geeignet, wenn auch der Indian Cross Stitch ein bißchen tricky war und mich zu Beginn fast in den Wahnsinn getrieben hat. Das legte sich dann allerdings zügig und es ging gut vorann mit meinem Schal.

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Am Sonntag bin ich fertig geworden, am Montag schnell noch Fäden vernäht, dann eine Runde durch die Waschmaschine und auf die Leine zum Blocken. Hier habe ich allerdings wirklich nur ganz sanft geblockt, denn der Schal ist, weil ich wohl doch recht locker gestrickt habe, nach dem Waschen schon ein gutes Stück gewachsen. Er ist definitiv der größte Schal, den ich zur Zeit hier liegen habe, aber er ist ein Traum. Man kann sich einwickeln, reinkuscheln und er bringt mir schon jetzt trotz Grau in Grau vor der Haustür den Frühling in die Wohnung.

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Die Anleitung wird es für alle vermutlich ab April geben, sobald sie erscheint, werde ich den Link zur Kaufanleitung hier posten. Wie gesagt, die Anleitung war ein Traum, wirklich ganz leicht zu verstehen.

Das Garn hatte ich ja bei Sunshine Yarns bestellt und bin von den Farben auch immer noch begeistert, allerdings hatte ich in mehreren Knäueln kleine rosa Tupfen, die ich zum Glück immer beim Streifenwechsel rausschneiden konnte und Knäuel 4 war irgendwie deutlich kürzer als alle anderen Stränge, so daß mein Schal in der letzten Streifenfolge auf Farbe 4 verzichten mußte. Fällt aber nicht auf und groß genug ist er ja auch so.

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Ich werde diesen Schal auf jeden Fall noch mal stricken, wenn ich mir die Ergebnisse der anderen Strickerinnen so ansehe, dann muß auf jeden Fall noch einer in blauem und pinkem Farbverlauf oder lilööööö, lilööö geht ja immer, her.

Auch dieses Posting paßt natürlich zu auf den Nadeln im Februar und jetzt geht es weiter mit dem Frühlingsjäckchen…

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Frühlingsjäckchen 2015 … und erstmal ist was anderes dran :)

Mein Frühlingsjäckchen pausiert, denn ich „muss“ erst den Testknit für Mairlynd erledigen. Mein The Joker and the Thief Schal wächst munter und die Farben des Sunshineyarns Gradient kit hauen mich jeden Tag aufs neue von den Socken. Das Gradient kit heißt „Bag of Limes“ und das grau ist „Charcoal“

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Gut, das Garn hat recht lange gebraucht, bis es bei uns war, aber das war zu verschmerzen. Dani von Sunshineyarns hat da einen Traumfarbverlauf zusammengestellt und ich freu mich jetzt schon darauf mit meinem Monsterschal herumzuflanieren.

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Vorher stand aber das Wickeln der Knäuel, dazu hatte ich mir einen günstigen Wollwickler bei Amazon bestellt. EIN FEHLER! Der Wickler ist von so mieser Qualität, damit läßt sich gar nichts wickeln, wie man auf dem Foto sieht wurden das keine schönen gewickelten Cakes, sondern Wollkotze, ganz üble Wollkotze. Der Wickler geht zurück und ich bin nun auf der Suche nach einem guten Wickler. Den von mir präferierten Brother scheint es nicht mehr zu geben. Bin offen für Empfehlungen… *seufz*

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Da es bei dem Schal vorallem auf die richtige Reihenfolge des Garns ankommt, habe ich Schussel zur Verhinderung von Chaos mir ein Organisationsmodell überlegt. jedes Knäuel kommt in eine Ikea Gefriertüte und auf der Tüte steht die jeweilige Garnnummer, so komm ich nicht durcheinander und das Garn fliegt auch nicht wild umher. Bislang bin ich trotzdem einmal durcheinander gekommen und mußte ribbeln… seufz.

Monster heißt er übrigens, weil mein Energydring irgendwie farblich sehr gut dazu passte 🙂

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Das Frühlingsjäckchen ist aber auch ein wenig gewachsen. Die Ärmel sind fertig, wenn ich auch skeptisch bin, ob sie mir so nicht etwas zu kurz sind, aber das ist unproblematisch, dann würde ich ans Handgelenk noch was dran stricken… mal sehen.

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Nun bin ich am Rückenteil und nachdem ich erst von der falschen Seite angefangen hatte und ribbeln mußte, dann spiegelverkehrt gestrickt habe und ribbeln mußte, läuft es jetzt ganz gut. Mir gefällt die Wolle in Verbindung mit dem Muster und der Chart ist überraschend gut zu lesen, da hatte ich ja etwas Angst vor, aber läuft. Ich bin gespannt, ob ich mein ambitioniertes Pensum tatsächlich schaffe…

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Natürlich darf auch dieser Post bei auf den Nadeln von Maschenfein nicht fehlen…