Kieler Wolle by Kim Früchtnicht

Allgemeine Info:

Homepage und Shop 

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Ravelry

Atelier:

Kim Früchtnicht HandspinnereiKim- Michele Früchtnicht
Waitzstraße 92
24118 Kiel
kim-fruechtnicht-handspinnerei@web.de

(Kein Laden, reiner Onlineverkauf)

Verkaufsmodalitäten:

Man kann auf der Facebookseite über die Veranstaltungen bislang Wolle kaufen. Kim arbeitet gerade an einem Onlineshop, der das Verkaufsprozedere deutlich vereinfachen wird. EDIT: Der Shop ist online! Klick!)

Zur Zeit läuft der Verkauf noch so ab, dass Kim Fotos der handgefärbten und teilweise auch gesponnenen Wolle postet und man setzt einfach seinen Kommentar darunter, wenn man etwas haben möchte.

Anschließend wird man angeschrieben, gibt Adresse und co an und zahlt. Die Ware wird nach Zahlungseingang losgeschickt.

Man kann durchaus auch erstmal ein paar Teile sammeln und dann wird alles gemeinsam gezahlt und verschickt.

Versand:

Die Versandkosten sind moderat und werden vor den Verkäufen bekannt gegeben, bzw. im Onlineshop wird es sicher mehr Infos dazu geben, auf die ich dann hier verweisen werde.

Meine Wollbestellung kam sehr rasch an und war liebevoll eingepackt. Ein oder zwei Werktage und schon konnte ich sie in den Fingerchen halten. Das Garn kommt gut verpackt und geschützt an. Bei mir roch das Päckchen sehr streng nach Essig, so dass ich die Garne erstmal auf dem Balkon zum Lüften stehen hatte. Zwei Tage Balkon und der Duft war weg. Von der Maschenprobenuschi weiß ich, dass das allerdings eine Ausnahme war. Die Uschi hat schon häufiger bei Kim bestellt und ihre Päckchen dufteten immer nach dem Wollwaschmittel, das sie zum letzten Auswaschen nutzt.

Garne und Qualitäten:

Kim Früchtnicht bietet wirklich viele unterschiedliche Qualitäten zu sehr günstigen Preisen an. Neben ihren handgefärbten Garnen hat sie auch nochhandgesponnene Garne in ihrem Schopangebot, außerdem fertigt sich auch Wunschbestellungen an.

Mittlerweile hat Kim auch die tolle „Rosy Green Wool“ im Angebot und färbt darauf ganz tolle Stränge.

Ich beziehe mich wie immer nur auf die Qualitäten, die ich bereits erworben habe.

Handstrickgarn 3-fach

100 g / 400 m 100 % Wolle

Ein robustes Garn mit toller Zwirnung und schönem Farbeffekt. Für mich zu kratzig, um es direkt auf der Haut zu tragen, aber als Jacke mit einem langärmligen Shirt darunter oder als Weste wird es gehen.

Sockenwolle 6-fach

150 g / 420 m / 75 % Wolle / 25 % Acryl

Ein schönes dickes Garn, sehr formstabil und etwas robust. Auch dieses Garn kann ich als kleine Mimose nicht auf der Haut ertragen. Ich möchte allerdings eine grobe Weste daraus stricken, die ich im Winter über einem Pulli tragen kann. Dafür eignet es sich sicher gut. Weniger kratzempfindliche Menschen werden hier wohl auch schöne dicke Socken zaubern können.

Besonderheiten:

Kim ist wirklich immer sehr nett und freundlich. Sie setzt Sonderwünsche rasch um und auf ihrer Facebookseite gibt es auch Anleitungen und KALs, das Folgen lohnt sich.

Aktionen:

Am 8. und 09. August findet der letzte Garnverkauf auf der Facebookseite statt. Danach wird es einen Onlineshop geben. Bei diesem letzten Garnverkauf, gibt es auf die ohnehin schon günstigen Garne 10 % Rabatt.

Zur Veranstaltung auf Facebook geht es hier entlang: Klick!

Was ich bereits gestrickt habe aus dem Garn:

Mein Westchen aus Kims 6-fach Garn ist fertig: Klick!

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Ich durfte außerdem das neue Yak/Merino/Seide Garn teststricken, bevor es ins Sortiment kommt. Den Beitrag dazu findet ihr hier : Klick!

Und hier ist ein Bild dazu:

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Und ich habe am KAL zum Wollfest teilgenommen und den Hoist the Sails gestrickt: Klick

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Projekte die mir sehr gut gefallen aus diesem Garn:

Leider waren die Garne von Kim bislang bei Ravelry nicht eingepflegt, weshalb sich dort nur wenige Projekte mit ihren Garnen finden. Das ist nun neu.

Die Maschenprobenuschi hat aber schon ganz zauberhafte Sachen aus Kims Garnen gestrickt:

Einen Heaven and Space: Klick

Einen Trillian: Klick

Noch einen Heaven and Space: Klick

Einen Hitchhiker aus handgesponnenem Garn: Klick

Besuch im Laden:

Leider hat Kim keinen Laden.

 

Wollness-Wochenende in Pfaffenhofen bei der Wollmeise

Am letzten Wochenende machten sich 4 tapfere kleine Strickerinnen auf, die Wollmeise zu besuchen.

Die eine (also ich) von ihren Kollegen milde belächelt, verpaßte das große Frühlingsfest nur weil sie unbedingt ins Wollparadies mußte.

Am Freitagmorgen ging es los, mein kleines feuerrotes Rennmobil namens Luigi bot zwar nicht über die Maßen viel Platz für uns vier, aber wir kamen alle unter, ohne uns all zu sehr zu verrenken.

Mit kurzem Pipi-Mc-Donalds-Stopp waren wir in knapp 6 Stunden von Bonn nach Pfaffenhofen gekullert und sahen schon von weitem den wunderschönen Wollshop mitten in Pfaffenhofen.

Zack geparkt und rein, erstmal fett Fotos auf dem orangen Sofa gemacht und mit der Wolle rumgealbert.

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Dann die grünen Säcke gepackt und alles rein, was nicht niet- und nagelfest war. Bei mir war überraschend wenig Lila dabei, dafür ne Menge grün und rot.

Am Ende wurde dann wieder aussortiert, was doch da bleiben mußte.

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Meine Ausbeute für Freitag war allerdings dennoch deutlich größer als erwartet.

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Besonders froh bin ich, ein Pfauenauge Lace ergattert zu haben.

Mal ehrlich, ist das nicht wunderschön? Das wird ein Nuvem von Martina Behm und zwar ein unheimlich schöner, ich bin sicher!

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Für die Maschenprobenuschi sollte ich auch noch was schönes Rotes aussuchen, was mir hoffentlich gut gelungen ist:

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Nachdem Wollkaufrausch im Wollmeisenparadies trieb es uns zunächst ins Hotel, das war diesmal das Alea. Das war auch für den Preis wirklich ok, allerdings war ich vom Frühstück nicht sonderlich angetan. Nicht schlecht, aber auch nicht toll und da zahl ich dann lieber etwas mehr und bekomme mehr geboten.

Auf Empfehlung einer bereits wollmeisenerfahrenen Mitfahrerin ging es dann ins Müllerbräu zum Essen und ehrlich, das war ein Traum. Ich hatte mit einfacher Brauhauskost gerechnet, die bekam man sicherlich auch, Leberkäs, Bratkartoffeln, alles da, aber ich entschied mich für Octopussalat und Spargel und war sehr gespannt, wie mich das zufriedenstellen würde. Was soll ich sagen, das war der BESTE OCTOPUSSALAT EVER! Das Essen war köstlichst. Fein, lecker, gut gewürzt, nicht überladen, einfach toll und obwohl eigentlich nichts mehr rein ging, gab es dann doch noch einen Nachtisch und obwohl ich eigentlich die Creme Brulee anschmachtete, verlockte der Chef höchstselbst uns zu feiner Mousse auf frischem Rhabarber und weiterem Gedönschen. Köstlich sag ich euch.

Wer also zur Meise nach Pfaffenhofen fährt, auf jeden Fall im Müllerbräu vorbei. Das Personal und der Chef selbst sind einfach nur herzig und das Essen ein Traum. Wir werden nächstes Mal definitiv dort einkehren und haben außerdem für den Samstag direkt einen Tisch zum Weisswurstfrühstück bestellt und mit dem Herrn Gastronom sind wir nun alle bei Facebook befreundet.  🙂

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Am Samstag ging es dann wieder in den Laden, ich hatte noch Auftragsarbeiten zu erfüllen, nämlich für Frau Soluna Grautöne passend zu ihrem „Auf dem roten Teppich“ aussuchen, das gestaltete sich schwerer als gedacht, letztlich wurden wir aber auch da in gemeinschaftsarbeit fündig.

Ist schön oder?

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Hier dann ein paar Regalbilder, damit ihr euch den Farbrausch vorstellen könnte, dem wir ausgesetzt waren. ES WAR SO TOLL!

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Und meine Ausbeute von Samstag, an der hauptsächlich Frau Wollmeise persönlich schuld ist, die mir zu meinem Lavendellace geraten hat und die wirklich sehr nett und freundlich uns weitgereiste Besucherinnen unterhielt.

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Überhaupt wurden wir im Laden so toll empfangen und versorgt, das habe ich bislang wirklich noch nirgendwo im Einzelhandel erlebt. Es gab nette Gespräche und viele Getränke und am Ende gab es für eine von uns sogar das heiß ersehnte FLOHMARKT Lace… 🙂

 

Zum Abschluss ging es dann wieder ins Müllerbräu, wo ich lernte, wie man eine Weisswurst isst und anschließend zurück nach Hause.

Mädels es war so schön mit euch.

Jetzt spare ich ganz viel und dann fahren wir bald noch mal ins Wollness-Wochenende, ok?

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Den Bericht von Fräulein Feinmotorik könnt ihr euch hier ansehen, da sieht man auch, wie eng es in unserem feuerroten Wollmobil wurde, weil wir so hemmungslos zugeschlagen haben: Klick