Heimatwolle

Allgemeine Info:

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Atelier:

Deliah Behringer
Strandläuferweg 62
50829 Köln
Tel: 0221-7198362
Fax: 0221-7198363
info@heimatwolle.de

(Nur geöffnet an Tagen des offenen Ateliers. Die Termine findet ihr hier und sie werden auf der Facebookseite regelmäßig als Veranstaltungen angekündigt.)

Bei Heimatwolle gibt es von Deliah selbst gefärbte und teilweise auch gesponnene Garne und Spinnfasern zu kaufen. Alles in schönen kräftigen Farben mit leichten Schattierungen und in unterschiedlichsten Qualitäten. Von reiner Schurwolle bis hin zu Seide und Kamel.

Verkaufsmodalitäten:

Man kann im Onlineshop, auf Märkten oder direkt vor Ort im offenen Atelier kaufen. Grundsätzlich sind vor Ort viele Farben, Qualitäten und Mengen verfügbar. Im Onlineshop bestellt man im Grund sein Garn in seiner Menge und Farbe. Deliah färbt, wenn man ganz lieb fragt, auch auf Bestellung größere Mengen für Pullis oder Jacken.

Versand:

Die Infos zu den Versandkosten findet ihr hier: Klick

Grundsätzlich war bei mir die Wolle immer sehr rasch hier, ein oder zwei Werktage und schon konnte ich sie in den Fingerchen halten. Das Garn kommt gut verpackt und geschützt an.

Garne und Qualitäten:

Der Shop ist sehr übersichtlich mit Garnen verschiedenster Qualitäten, Dicken und Längen gefüllt. Auch hier werde ich erstmal nur zu den Garnen etwas schreiben, die ich bereits hier liegen habe. Überraschend habe ich festgestellt, dass ich neben meinen Wollmeisen tatsächlich am meisten Heimatwolle Garn hier liegen hatte.

Bella ist ein 100 % Merino Lacegarn. 100g / 600m Lauflänge. Das Garn wirkt sehr glatt und fein und ist überhaupt nicht kratzig, sondern sehr weich und angenehm auf der Haut. Die Farben kommen schön kräftig und mit leichtem Glanz heraus.

Auf dem Bild seht ihr Nacht (dunkelblau) und Eichhörnchen (kupfer). Das Garn eignet sich toll für leichte Kleidungsstücke oder Laceschals und Tücher. Beim Stricken wirkte das Garn ein wenig ruppig, als ich es dann aber gebadet hatte, war es noch mal deutlich weicher und konnte auch von mir Mimose problemlos auf der nackten Haut getragen werden. Super tolle Garnqualität!

Emma ist ebenfalls ein 100%iges Merino Garn, allerdings in Fingeringstärke 400 m auf 100 g und mit superwash Ausrüstung. Das Garn ist wirklich unheimlich weich und angenehm und hat dennoch einen schönen Stand. Ich habe es schon zu verschiedenen Tüchern verarbeitet und bin absolut glücklich mit dem Garn. Die kräftigen Farbtöne kommen schön heraus und die Schattierungen geben ein schönes Strickbild. Emma ist geeignet für alles was kuschelig weich sein soll. Pullover, Tücher, Jacken und soweiter.

Nachtrose / Brombeere Lava / Mango Novembernebel / Nacht

Jette eine Hightwist 80% Merino 20 % Polyester Sockenwolle. 400 m / 100g Lauflänge. Die Jette ist minimal robuster und dadurch auch strapazierfähiger als die Emma, aber fast genauso weich und zart auf der Haut. Ich würde mir mit meiner sehr empfindlichen Haut daraus zwar kein Top stricken, das direkt auf der Haut getragen wird, aber als Schal oder Pullover ist die Wolle auch für sehr kratzempfindliche Menschen wie mich sicherlich geeignet. Durch den Polyesteranteil ist die Wolle auch als Sockenwolle geeignet und nutzt sich nicht rasch ab. Auf dem Foto seht ihr Jette in Stahl.

Besonderheiten:

Ich habe Deliah schon auf verschiedenen Wollmärkten oder beim Stricktreff im Cafe Goldmund in Ehrenfeld getroffen und ihre offenen Ateliers sind wirklich schön, eine kleine Strickecke lädt dort zum Verweilen ein. Heimatwolle feiert heute (11.07.2015) den 3. Geburtstag und ich gratuliere ganz herzlich. Neben den Garnen und Spinnfasern kann man bei Deliah auch Spinnräder kaufen und sie gibt Kurse für Anfänger im Spinnen.

Obwohl ihre Farben sehr beständig sind, sollte man beim Einkauf darauf achten, genug Garn zu kaufen, das Nachfärben ist schwierig und leichte Farbabweichungen leider bei Handarbeit unvermeidlich.

Ich habe bei keinem der Garne ein Ausbluten festgestellt. Selbst die sehr farbintensive Brombeere hatte auf das Naturgarn von Malabrigo, das ja ebenfalls in meinem Quicksilver verarbeitet ist keinerlei negative Auswirkungen.

Aktionen:

Termine zu den offenen Ateliers, dem Stricktreff und den Wollmärkten, findet ihr auf der Homepage und der Facebookseite.

Was ich bereits gestrickt habe aus dem Garn:

Meine Müllers Tochter aus Heimatwolle Bella (Nacht und Eichhörnchen)

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Meine Elfe Nr. 4 ist aus Heimatwolle Emma (Nacht und Novembernebel)

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Mein zweiter Quicksilver hat den gelben Teil aus Heimatwolle Emma in Gold

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Und mein erster Quicksilver ist aus Emma in Nachtrose und Brombeer.

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Meine zweite Elfe für die Maschenprobenuschi ist aus Heimatwolle Emma in Lava und Mango.

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Projekte die mir sehr gut gefallen aus diesem Garn:

Elfe von Frau Feinmotorik : Klick

Shalom Cardigan aus Heimatwolle Molly: Klick

Ich habe zur Zeit noch einiges an Heimatwolle hier liegen und werde den Bericht natürlich immer wieder ergänzen.

Gerne dürft ihr Fragen zum Garn oder der Verarbeitung stellen.

Besuch im Laden:

Wir waren beim offenen Atelier. Den Bericht dazu hat wie so oft Frau Feinmotorik verfaßt! Klick!

Elfen überall Elfen!

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Ich hab es schon wieder getan, eine Elfe gestrickt und außerdem habe ich den Elfenvirus in die weite Welt hinaus getragen. Fräulein Feinmotorik ist ebenfalls am herumelfen, wie man hier sehr schön sieht: Klick . Und Fräulein Anke, für die meine Elfe gedacht ist, hat auch nach fast 30 Jahren Pause wieder zu den Stricknadeln gegriffen und zaubert an ihrer Elfe herum.

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Meine ist diesmal aus Heimatwolle „Emma“ in den Farben Lava und Mango. Ich hab die Wolle im offenen Atelier gekauft, was wirklich sehr schön war, viele Strickbegeisterte, Käffchen, plaudern und in der Wolle wühlen und ein paar Spinnerinnen saßen auch da. Es war toll, das kann ich nur jedem empfehlen, das Atelier öffnet einmal monatlich und die Termine findet ihr auf der Homepage.

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Lava hat mich ein wenig überrascht, so unruhig hatte ich die Farbe nicht erwartet, aber es gefällt mir trotzdem sehr gut. Es ist wirklich wie Lava oder Feuer und die Farben sind einfach nur toll und strahlend. Die Wolle ließ sich sehr gut verarbeiten und ist relativ weich, gerade so, daß ich es als besonders kratzempfindliche noch tragen kann, ohne etwas unter zu ziehen. Es handelt sich um 100 g Stränge. Von Lava habe ich noch 15 übrig und ein wenig gezittert, ob es reicht, von Mango habe ich noch 26 g übrig. Da werde ich irgendwan mal feine Streifen in einem Schal oder so draus zaubern.

Die Beiträge zu den anderen Elfen findet ihr hier: Elfe 1 und Elfe 2.

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Blogevent – Aus Sultans Küchen

Blog-Event LXXXV - Aus Sultans Küchen (Einsendeschluss 15. März 2013)

Ich habe mich entschieden an meinem ersten Blog-Event teilzunehmen.

Und zwar reizte mich der Event „Aus Sultans Küchen“ einfach zu sehr, um nicht mit zu machen.

Dies hier ist ist also mein Blogbeitrag für den Event.

Hier findet ihr den Link zum Event: Aus Sultans Küchen

Und hier den zur Gastgeberin: Ninive

Ich hab lange überlegt, was ich denn machen könnte und mich letztlich dafür entschieden ein kleines orientalisches Menü zusammen zu stellen.

Hier kommen also die Rezepte für Börek mit Spinat und Hackfleisch, ein Mango-Safran-Smoothie, eingelegte Zitronen und Maronenküchlein mit Zimt.

Börek (Aus der Lust auf Genuss 10/12):

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2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 2 EL Ölivenöl, 450 g Blattspinat, 4 EL Milch, 70 g Butter, 300 g Schafskäse, Salz und Pfeffer, Ras el Hanout, 1 Packung Yufka-Teig (Ich nehme immer diesen Filo-Teig, den gibts bei uns im Supermarkt)

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Zwiebeln und Knoblauch abziehen und fein hacken in dem Öl leicht glasig anbraten, das Hackfleisch hinzugeben, wenn es schön gebräunt ist, mit dem Ras el Hanout nach Geschmack würzen. Spinat dazu geben.

Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

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Eine große Auflaufform einfetten, ein Blatt Yufkateig hineinlegen, mit einer Mischung aus der weichen Butter und der Milch bestreichen, die Ränder über die Auflaufform überstehen lassen. 2 weitere Blätter auf die gleiche Art in die Form legen und bestreichen. Mit 1/3 der Hackfleischmasse belegen und mit dem 1/3 des zerbröselten Schafskäses bestreuen. Wieder 3 Lagen Teig mit Milch und Butter befeuchtet auflegen, 1/3 Hackfleischmasse dazu geben und 1/3 des Schafskäses darauf verteilen. Dies noch einmal wiederholen.

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Zum Abschluß ein Blatt des Yufkateigs über alles breiten und die Ecken der unten liegenden Teigblätter umschlagen, so daß alles gut bedeckt ist. Die restliche Milch mit Butter darüber träufeln und alles in den Backofen geben. 30 Minuten goldbraun backen.

Anschließend in breite Scheiben schneiden und auf dem Teller hübsch anrichten.

Eingelegte Zitronen (aus der Lust auf Genuss 10/12):

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3 Zitronen 60 g Meersalz

Die Zitronen können als Gewürz zu jedem Fleisch oder Gemüsegericht hinzugegeben werden, allerdings sollte man dann auf jegliches weiteres Salz verzichten.

3 Zitronen unter warmem Wasser abwaschen, dann in ein großes Einmachglas geben und mit kaltem Wasser bedecken und kühl stellen. Drei Tage lang einmal täglich das Wasser austauschen. Am dritten Tag die Zitronen abtrocknen und mit je 4 Längsschnitten versehen. In die Schnitte das Meersalz geben und die Zitronen wieder in das gesäuberte Glas geben. Mit kochendem Wasser aufgießen, und das restliche Salz dazu geben. Das Glas an einem dunklen kühlen Ort 4 Wochen marinieren. Anschließend kann man die Zitronen wunderbar zum Würzen verwenden. Ich finde sie köstlich!

Mango-Kokos-Safran-Smoothie

(leicht abgewandelt ebenfalls aus der Lust auf Genuss 10/12)

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Für zwei Gläser:

100 g Kokosflocken, 5 Safranfäden, 2 Kardamomkapseln, 10 g Palmzucker, 100 g Mangofruchtfleisch, 3 Passionsfrüchte.

500 ml Wasser, mit den Kokosflocken, den Safranfäden, die Kardamomkapseln und dem Palmzucker aufkochen, dann vom Herd ziehen und 10 Min. abkühlen lassen. Alles durch ein Sieb gießen und den Kokossud etwa 1 Stunde kühl stellen. Das Mangofruchtfleisch mit dem Kokossud begießen und pürieren, die Passionsfrüchte halbieren und auslöffeln, den Inhalt in den Smoothie geben.

Maronenküchlein mit Zimt: (Aus der Lust auf Genuss 2/2013, leicht abgewandelt)

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1 Vanilleschote, 300 g Butter, 200 g Zucker, Salz, 5 Eier, 375 g Mehl, 1 Pckg. Backpulver, 4 EL Milch, 80 g Maronen (vorgegart), 2 EL Rosenwasser, 1 EL Zimt.

Die Butter mit dem Zucker und dem Mark der Vanilleschote schaumig schlagen, eine Prise Salz hinzugeben, die Eier beimischen und dann Milch, Mehl und Backpulver unterrühren. Den Backofen auf 160 Grad vorheizen, die Muffinförmchen einfetten und mit 2/3 des Teigs befüllen. Das übrig gebliebene Drittel Teig mit den gehackten Maronen, dem Rosenwasser und dem Zimt vermischen und den dunkleren Teig über den hellen geben. Die Muffinförmchen in den Ofen stellen und goldbraun backen.

Fotos folgen… 🙂