Mein wunderbares Kleidchen…

Der Mann an meiner Seite behauptet zwar ich sähe mit dem Kleidchen aus, wie eine Weihnachtselfe, aber ich bin trotzdem total verliebt und mag es gar nicht mehr ausziehen.

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Doch fangen wir vorne an.

Vor wenigen Wochen habe ich Nähen gelernt. Den Blogpost dazu findet ihr hier: Klick!

Ich habe ausprobiert und genäht und ganz viele Dinge fabriziert. Dann habe ich im Pattydoo-Forum bei Facebook (KLICK!) die Ella entdeckt und mich sofort verliebt.

Schnittmuster gekauft, ausgedruckt, zusammengeklebt und ausgeschnitten und dann ging es auch schon los. Dank der Mädels im Forum war ich mir recht sicher, dass die von mir gewählte Größe 36 richtig sein würde. Ich trage sonst 34, bin 51 kg schwer und 158 cm groß. Die Ella fällt relativ klein aus und sitzt bei mir in 36 wirklich gut, lediglich der Rock ist mir etwas zu lang, den würde ich beim nächsten Mal kürzen.

Der Zuschnitt geht zügig, benötigt aber relativ viel Stoff. Daher war ich skeptisch, ob mein ausgewählter Jersey dafür wohl reichen würde. Benutzt habe ich 1 m bordeaux roten Jersey und 1m petrolfarbenen Jersey mit weißen Sternchen, beides von Alles für Selbermacher.

Ich habe nirgendwo Änderungen vorgenommen, habe mich für den runden Ausschnitt mit den kurzen Ärmeln entschieden und kein Taillenband genäht. Ich habe eine Jerseynadel genutzt und Polyestergarn von Gütermann.

Genäht habe ich mit meiner Husquvarna Nähmaschine mit dem Fakeoverlockstich. Mit Zuschnitt und Musterkleben war ich in 2 Stunden fertig. Das Video von Pattydoo habe ich mir diesmal nicht angesehen, sondern nur anhand der Anleitung gearbeitet. Das hat alles sehr gut geklappt, mal von einem kurzfristigen „Ups, ich habe die Ärmelöffnung zugenäht!“-Problem abgesehen, das sich aber leicht beheben ließ.

Die Anleitung ist klar und leicht verständlich, wer schon mal ein Muster nach Pattydoo genäht hat, kommt damit gut klar und erzielt rasch ein gutes Ergebnis.

Ich bin mit meinem Kleidchen sehr zufrieden. Einzig den Rock würde ich nächstes Mal kürzen und ich würde es beim nächsten Mal einfarbig, also ohne Teilung an der Taille nähen, da mich hier die Naht innen stört und sich komisch auf der Haut anfühlt. Ich bin da aber wirklich eine Mimose.

Das Kleid sitzt bei mir super. Ich bin wirklich sehr zufrieden und war heute mit dem Kleidchen unterwegs…. traut euch, näht auch eine Ella!

Viel Spaß!

 

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VEGAN-Projekt – Alltagstaugliche Vegane Küche gibt es doch!

Nachdem ich also, wie in meiner Rezension zu Attila Hildmanns „Vegan for Fit“ verdeutlicht, mit Herrn Hildmanns Buch einfach nicht parat kam und vorallem seine Gerichte für mich mengemäßig nicht paßten, nämlich deutlich zu viel und zu fettig waren, habe ich nach Alternativen gesucht und diese in „La Veganista“ gefunden.

Die Autorin, gibt mir alles, was ich bei Hildmann vermißt habe. Sie erklärt Zusammenhänge, zeigt Alternativen zu teueren Ersatzprodukten auf, und schildert simple und einfach Zusammenhänge. Erklärt, wie man Tierprodukte sinnvoll ersetzen kann, wie man Eier zum Beispeil beim Backen durch andere „pflanzliche Klebemittel“ ersetzt und ist dabei witzig, charmant und nicht dogmatisch.

Die Rezepte, die ich nachgekocht habe, gingen schnell, waren einfach zuzubereiten und deutlich weniger teuer, als es bei den Rezepten von Hildmann der Fall war. Auch hier benutzt man hier und da teure Superfoods oder aber schwer zu bekommende Zutaten, allerdings findet man dann zumeist in einem kleinen Kästchen Hinweise, wie man diese Zutaten ersetzen kann oder wie man sie günstig bekommt. Das fand ich sehr positiv.

Vorallem ist es der Autorin gelungen, mir zu vermitteln, das Veganismus gar nicht so fettig ist, wie er mir bei Hildmann präsentiert wurde, die Gerichte waren alle leicht und lecker, es kamn in wesentlich weniger Gerichten Soja vor oder Nüsse, wo ich ja meine Probleme mit habe.

Das Buch bietet zwar auch keinen Plan zur Umstellung auf die vegane Küche, allerdings wird es auch nicht in der Form vermarktet oder angepriesen, sondern ist eben ein Kochbuch und will auch gar nicht mehr sein.

Es ist ein gutes Kochbuch, ein verständliches, eines dessen Rezepte funktionieren und mir schmecken.

Somit hier alle Daumen hoch. Das lohnt sich und ist hübsch anzusehen.

Das Blog der Autorin Nicole Just, das ich als sehr lesenswert empfinde, ist übrigens hier zu finden.

KLICK