Schokoladäääää!

Ganz ehrlich, ich stehe wirklich nicht auf Schokolade. Gut, ich esse hier und da mal ein Stückchen, trinke auch mal einen Schluck heißer weißer Schokolade, aber zum Niederknien fand ich Schoki bisher noch nie.

Wohlgemerkt, bisher!!!

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Gerade eben habe ich den Double Choc Macadamia Mandelkuchen aus der aktuellen Lecker Bakery fabriziert und bin hin und weg. Das Walnuß-Karamell-Drama ist vergessen, hier ist mein neuer Lieblingskuchen.

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So köstlich, wirklich rasch fertig und so leckerleckerlecker!!

Zutaten:

250 g Butter

180 g Mehl

75 g Mandeln (gehackt)

75 g Macadamianüsse (bei uns gabs nirgendwo welche in natur, also hab ich einfach gesalzene genommen, schmeckt auch!)

250 g Edelbitterschokolade (70% Kakao)

4 Eier

1TL Backpulver

250 g Zucker

1 Pkg. Vanillezucker

Salz

125 g Puderzucker

10 g Kakao

200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)

Im Heft haben sie eine Springform benutzt, ich habe aber meine neuen Tchibotartlettförmchen ausprobiert, da reichte die Menge für 4 Törtchen.

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Förmchen fetten, Ofen auf 150 Grad (Umluft) vorheizen.

175g Schokolade zusammen mit 150 g Butter im Wasserbad schmelzen.

Eier, Mehl, Backpulver, Vanillezucker, Zucker, Nüsse und Mandeln sowie eine Prise Salz mischen. Schokobutter darunterrühren und auf die Förmchen verteilen.

25 Minuten im Ofen backen, bis der Teig aufgeht und in der Mitte noch saftig ist,

75 g Schokolade im Wasserbad schmelzen. Puderzucker und Kakao vermischen, Frischkäse darunter rühren und geschmolzene Schokolade dazu geben.

Törtchen aus dem Ofen holen und mit dem Frosting bestreichen. In die Mitte eine Nuss packen und drumherum ein paar Mandelstücke.

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Fertig… LECKER!

Das Walnuss-Karamell-Drama

Letzte Woche hatte ich ja die Lecker Bakery eingepackt und diese Woche wars dann so weit und ich habe den Karamell-Walnuß-Kuchen probiert. Er wirkte auf den Fotos super lecker und allein die Vorstellung von Walnuß mit Karamell entlockte mir ein versonnenes Grinsen.

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Also frisch ans Werk, einen Mürbeteig für den Boden geknetet, Ewigkeiten damit zugebracht den Karamell unter Rühren zu schmelzen. (Ich hasse Karamell, erinnert mich bitte daran, wenn ich noch mal auf die beknackte Idee komme irgendwas mit Karamell zu machen!! Danke!) Dann die Walnüsse unters Karamell gerührt, Schmand hinzugegeben, dabei fast das Ceranfeld ruiniert, weil der ganze heiße Zucker spritzte, wie die Hölle.

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Die Masse dann irgendwie auf den Mürbeboden geschmiert und alles in den Ofen.

Raus aus dem Ofen, 12 Stunden kühl stellen.

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Es duftete himmlisch, es sah himmlisch aus und dann holte ich es aus der Form und fragte mich, was in drei Teufelsnamen ich da fabriziert hatte.

Der Karamell war durch den Boden gesickert und das ganze Teil klebte so enorm, daß es nur mit roher Gewalt aus der Form gepopelt werden konnte.

Da ich aber in jedem Fall ein Mitbringsel für eine Babyparty brauchte, hab ich das Teil geflickt und in meiner Tuppertransportkuchenkiste zur Babyparty mitgenommen. Die Ladys haben brav probiert, aber mehr als ein kleines Stück hat keine gefuttert. Es schmeckte zwar wirklich recht gut, wenn auch die Walnüsse irgendwie in Verbindung mit dem Karamell etwas bitter wirkten, aber es war so mächtig, daß sogar ich Vielfraß nach einem halben Stück zu kämpfen anfing. Harter Tobak und der Kuchen wird definitiv nicht noch mal gemacht, das halten meine Nerven nicht aus.   IMG_1809

Brathühnchenwochenfazit…

So 6 Tage Jamie Oliver Brathühnchenwoche liegen hinter mir, Zeit ein Fazit zu ziehen.

Den 6. Tag habe ich hier nicht mehr mit einem eigenen Beitrag eingetragen, da es da lediglich einen leichten Reissalat mit Räucherlachs und Avocados gab. Recht unspektakulär und hatte eigentlich auch mit dem Hühnchen nichts mehr zu tun.

Grundsätzlich ist es also möglich sich 4 Tage lang von einem Brathühnchen zu ernähren, wenn man die Knochen für Brühe verwendet und immer wieder mit frischen Zutaten den Speiseplan ergänzt. Ich schreibe jetzt ausdrücklich 4 Tage und nicht wie in der Zeitung genannt, 6 Tage. Denn die letzten Zwei Tage waren gänzlich hühnchenfrei, da wurden lediglich noch Reste des Gemüses verwendet, das hätte ich jetzt nicht gebraucht, da ich eigentlich keine Gemüsereste hatte und dafür zusätzliches eingekauft habe.

Es war also ein Erlebnis mit unserer Frau Huhn 4 Tage im Kühlschrank, wir sind jeden Tag wirklich satt geworden, aber noch mal muß ich das jetzt nicht haben. Da koche ich doch lieber jeden Tag etwas anderes. Wirkliche Zeitersparnis hat man durch das Vorratshühnchen auch nicht gehabt. So recht überzeugen konnte mich also die zunächst fantastisch anmutende Idee also nicht.

Spaß hat es dennoch gemacht und lecker wars auch, das ein oder andere Rezept werde ich sicherlich noch mal nachkochen, aber dann losgelöst von den anderen und dann wenn ich Lust drauf habe.

So welches Projekt gehe ich denn jetzt an?

Zum einen ist hier eben die Lecker Bakery in meinen Einkaufswagen gesprungen und hat geschrien: „NIMM MICH MIT!“ zum anderen hab ich die „Jamie“ abonniert und das Jamie 15 Minuten Buch als Bonus dazu bekommen.

Ich bin also gespannt, was ich als nächstes ausprobiere.

Allerdings wird das erst Ende nächster Woche der Fall sein, da ich beruflich ein paar Tage unterwegs bin und mich in der Kantine bekochen lassen werde. (Mir graust davor, ich bin ein schrecklich mäkeliger Kantinennutzer, aber leider gibt es in meinem Zimmerchen nicht die Möglichkeit selbst etwas zu brutzeln.)

Jamie O. Brathühnchenwoche…

Ich bin ja seit Kurzem begeisterte Leserin der Food-Zeitschrift „Jamie“ und in der Ausgabe 1/2013 entdeckte ich die „Mach mal Pause“-Brathähnchenwoche. Als großer Fan der Listen und Vorratskocherei war ich sofort hin und weg und wollte diese 7 Tage mit einem Hühnchen unheimlich gerne ausprobieren.

Da ich gestern dann meinen Mann zu einer Party gefahren habe, hatte ich mir vorher einen ausführlichen Einkaufszettel geschrieben, der sich exakt so auch in der Zeitung wieder findet:

Fleisch:  1 Brathähnchen 1,6 kg

Früchte und Gemüse: 3 Süßkartoffeln, 2 Maiskolben, 4 kleine Zwiebeln, 2 Knoblauchknollen, 4 Biozitronen, 3 Biolimetten, 1/2 Bund Rosmarin, 260 g Spinat, 1 Bund Koriandergrün, 1/4 Salatgurke, 2 Karotten, 1 Babyrömersalat, 1 kl Beutel Zuckerschoten, 1 Bund Minze, 1/2, Bund Basilikum, 200 g Grünkohl, 1 kl Kopf Brokkoli (ok, den hab ich weggelassen, ich HASSE Brokkoli), 1 Avocado, 20g Kresse, 1 Stück Ingwer

Kühl- und Gefrierschrank: 170 g fettarmer Griechischer Joghurt (FETTARM? VOLLfett mußte das bei mir sein), 1 Dose Erbsen, 50 g Feta, 130 g Räucherlachs,

Speisekammer: Olivenöl, Salz und Pfeffer, Currypaste, Linsen aus der Dose, Hühnerbrühe, Tomatenstücke, Papadams, Reisnudeln, süße Chilisoße, Sojasoße, Honig, Nudeln, Couscous, gemahlener Kreuzkümmel, Harissa, Sushi-Reis

Im Supermarkt, den ich schon seit längerem ausprobieren wollte, (EDEKA Bonn Hardtberg), angekommen, war ich dann allerdings von dem wirklich tollen, vielfältigen und ausgesprochen frischem Angebot so fasziniert, daß sich auch noch der ein oder andere weitere kleine Einkauf mit in den Korb gedrängelt hat. Wirklich ein ganz großes Lob, selten habe ich einen so gut sortierten und mit so tollen Waren bestückten Supermarkt besucht, in die Käsetheke hätte ich mich reinlegen können. Herrlich!!

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Hier also meine Einkäufe, insgesamt habe ich etwa 50 Euro für die Woche ausgegeben, ich bin allerdings wirklich skeptisch, ob ich damit auch tatsächlich mich und meinen Mann 6 Tage lang satt kriegen werden, denn genau das verspricht „Jamie“ in der Zeitung.

Heute starten wir dann mit dem ersten Tag, dem Sonnenschein-Brathühnchen. Dazu muß ich sagen, daß ich hoffe, daß dieser Versuch nicht ins Auge geht, denn es ist das erste Mal, daß ich ein Brathühnchen tatsächlich in Gänze zubereite. Normalerweise mag ich Fleisch mit Knochen nicht so gerne, daher greife ich doch recht oft zu Filet und für meinen Mann gibts dann zum Knabbern die Beinchen oder Flügelchen. Das superfrische Hühnchen machte allerdings einen wirklich guten Eindruck, hatte ich erwähnt, daß ich auch von der Fleischtheke des EDEKA total hingerissen war? Nein…?

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Vor etwa 30 Minuten ist das Hühnchen, gemeinsam mit Zwiebeln, Knoblauch, Mais und Süßkartoffeln, sowie einem guten Schuß Olivenöl, und Pfeffer & Salz dann in meiner Cocotte gelandet und brutzelt nun im Backofen vor sich hin. Der Duft macht mir grad unheimlichen Hunger, dabei habe ich gerade erst meine Spaghetti gefuttert und das Hühnchen soll eigentlich für heute Abend  und morgen sein.

Hier also das Huhn fertig für den Bräter…

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Jetzt heißt es warten, wie das Hühnchen ausschaut, wenn ich es gleich heraushole…

…. und hier ist es, das fertige Geflügelchen.

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Sieht lecker aus, finde ich, der Mais und die Zitronen sind ein wenig dunkel geraten, irgendwie hab ich den Grill bei meinem neuen Herd noch nicht zu 100% verstanden, zumindest scheint er nur zwei Stufen zu kennen, aus und SCHWARZ.

Egal, es schmeckt köstlich und ist die Basis für alle weiteren Tage…

EDIT: Nächstes Mal größeres Hühnchen nehmen… *hust*