Ashworth – oder mein erstes Meisenlace

Ich habe es geschafft! JUCHU! Endlich ist mein Ashworth fertig und ich habe nicht geschummelt oder kürzer gestrickt.

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YEAH!

2014 im September habe ich meine erste Wollmeisen-Überraschungstüte bestellt. Eine Lila Tüte war es und darin lag ein wunderschöner tief dunkellilaner Strang Wollmeisenlace in „We’re different“ – Petit Poison.

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Der Strang schimmert ganz toll im Sonnenlicht und hat verstrickt ein tolles leichtes Halo und weil ich damals weder Haspel, noch Wickler besessen habe, habe ich ihn ganz alleine von Hand gewickelt. Es war eine Wahnsinnsarbeit, aber es war jeden Meter wert.

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Dann habe ich für diesen Traumstrang das perfekte Muster gefunden. Den „Ashworth„-Schal, den meine Stricktrefffreundin „jazzfish“ aus einem Traumstrang Wollmeise Lace „Schwefel“ gezaubert hatte. Ihr grüner Schal ist wunderschön und als ich den gesehen hatte, wußte ich sofort, so einen muß ich auch haben. Also habe ich im Oktober 2014 angeschlagen und daraus mein Unterwegsprojekt gemacht.

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Das Muster ist wirklich einfach, simple Verzopfungen und zwar nur sehr selten und sonst nur rechte und linke Maschen, keine Ab- oder Zunahmen, einfach gerade hoch und überall, wo was gemacht werden muß einen Marker rein. Das ist super für Anfänger geeignet und für mich war es total mindless. Für unterwegs perfekt geeignet.

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Die Designerin des Musters ist Laura Chau, sie bietet bei Ravelry noch viele weitere Anleitungen an, die vorallem dadruch auffallen, dass sie immer wieder Zöpfe sehr gekonnt als Blickfang einsetzt und die trotzdem einfach und klar gehalten sind. Mir gefallen sie sehr gut. Ihre Homepage findet ihr hier: Klick!

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Dann haben sich immer ein paar andere Projekte reingeschoben und so lag er länger unvollendet herum. Jetzt im Mai hab ich aber nochmal Gas gegeben und mich dahinter geklemmt und hier ist mein wunderschöner Schal. Tatsächlich habe ich nur 198g dafür verwendet und noch 102 g übrig, aus denen ich die passende Mütze und Stulpen machen werde, zumindest ist das der Plan, mal sehen, wie ich das umsetze und ob ich da passende Muster für ein Lacegarn finde. Empfehlungen gerne zu mir!!

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Von meinem ersten Wollmeisenlaceprojekt bin ich grad total begeistert. Der Schal ist wirklich wunderschön lang. (Vorsicht, Wollmeise Lace wächst beim Waschen ordentlich in die Länge!) und kuschelig. Hier kratzt und juckt selbst mich Mimose absolut nichts.

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Gestrickt habe ich auf Knitpro Bambusnadeln, auf die ich damals noch geschworen habe, dich ich mittlerweile aber zu leicht und zu wenig spitz finde, in 4 mm Stärke. Jetzt würde ich hier zu etwas dünneren Nadeln greifen, damit das Gestrick etwas fester wird. Trotzdem gefällt mir mein Schal auch etwas luftiger sehr gut und eignet sich so natürlich auch jetzt toll als Stola wo es etwas wärmer wird.

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Link zum Muster: Klick !

Garnverbrauch: Wollmeise Lace 198 g  „We’re different“ – Petit Poison

Natürlich habe ich das Strickstück, wie immer, in der Maschine im Wollwaschgang gewaschen. Dadurch ist das Strickstück etwas gewachsen, hat jedoch keine Farbe verloren und ist auch nicht angefilzt. Das Gewebe ist angenehm weich und wollig. Sehr schön auch am Hals zu tragen.

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Natürlich hopse ich auch mit diesem Beitrag zu Mascheinfeins „Auf den Nadeln im Mai

Mützensucht….

Es ist furchtbar, ich kann nicht aufhören, diese Mütze zu stricken.

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Es ist die „A girl thing“ von Joji Locatelli.

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Das ist jetzt schon Mützchen Nummer 3. Nummer 1 und Nummer 2 findet ihr hier: Klick und hier: Klick.

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Das Muster von Joji Locatelli ist einfach wunderbar geeignet, um Garnreste abzubauen und es strickt sich fast blind, selbst der Laceteil ist unheimlich einfach und selbsterklärend und sieht schick aus. Dazu sitzt das Mützchen bei mir einfach perfekt.

Ich habe wieder in Größe M gestrickt.

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Diesmal habe ich die Reste von meinem Moonraker und Funky Grandpa benutzt. Leider hab ich vergessen vorher zu wiegen, daher kann ich nicht genau sagen welche Menge an Garn ich verbraucht habe. Die komplette Mütze wiegt aber nur 53 g und ich hab 4 Farben genutzt, zum einen helles Turner, dunkles Turner, Cordovan und Marte, alles von Malabrigo Sock.

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Ich habe ein SET gestrickt! Ich bin so stolz! :)

Immer. Wirklich immer nehme ich mir nach einem Schalstrick vor, aus den Resten Handschuhe oder Mütze zu machen. Umgesetzt habe habe ich das bislang leider noch nie, keine Lust, keine Zeit, kein passendes Model.

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Jetzt stricke ich ja schon seit einiger zeit an meinem „Dessin moi un mouton“ von La Maison Rililie herum und ich habe selten ein Strickstück so gehaßt, wie diesen Pullover. Ich stricke mit sehr dünnem Garn von Holst (Coast) und man kommt sooooo langsam voran. Ähnlich nervig find ich eigentlich nur den Nuvem, der zur Zeit auch in der Ecke liegt und mich vorwurfsvoll ansieht.

Also brauchte ich für eine Woche Fortbildung unbedingt ein bißchen „Zwischenstrick“.

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Ich habe mir daher von Joji Locatelli „the authentic collection“  gegönnt. Das ist eine wunderschöne Sammlung von schönen mädchenhaften und weiblichen Mustern. Dort habe ich mir die Mütze „A girl thing“ ausgesucht, weil sie perfekt zu meinem Schal „All paths lead home“ paßt. Beide sind aus meiner Sicht perfekt für einander gemacht, wenn der Schal auch von Mairlynd und gar nicht von Joji ist.

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Das Mützchen war fantastisch und sehr schnell zu stricken. Das Muster ist unheimlich abwechslungsreich und man kommt sehr flott voran. Der Laceteil ist wirklich einprägsam, simple und so logisch, dass man die Anleitung eigentlich kaum braucht und die Größe auch auf andere Garnstärken oder Größen anpassen kann.

Beherrschen sollte man rechte und linke Maschen, Zunahmen aus dem Querfaden, Maschen zusammenstricken und überzogen zusammenstricken, Umschläge, sowie den Cable-cast-on.

Ich habe in Größe M gestrickt, da mein Kopf sehr klein ist und ich trotzdem eine etwas lockere Mütze haben wollte. sie paßt perfekt und fällt genauso aus, wie ich es mir vorgestellt habe.

Ich hab mich bisher beim Spannen von Mützen immer schwer getan und sie meist gar nicht gespannt.

Nun höre ich ja die Knitmore Girls (übrigens sehr empfehlenswert, auch für Menschen, die nicht soooo gut englisch sprechen. Beide sprechen sehr deutlich und gut verständlich und ich glaube, Gigi hat zumindest einen deutschen Hintergrund, ab und an merkt man das an ihrer Aussprache, wenn sie deutsche Muster oder Begriffe nutzt. Ich höre beiden sehr gerne zu) mit wachsender Begeisterung und in einer der letzten Folgen wurde dort berichtet, dass man Mützen einfach mit einem großen Essteller spannen kann. Was soll ich sagen? Ja geht. Geht super! Manchmal sind die besten Lösungen so einfach!

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Benutzt habe ich wie üblich Nadeln von HiyaHiya mit 40er Seil, das paßt für eine Mütze perfekt und man muß nicht einmal Magic Loop nutzen.

Beim Garn habe ich die Reste vom „all paths lead home“ genommen.

Verbraucht für die ganze Mütze habe ich 54 g.

Babysitting Blues / Plucky Knitter Single / grau  22 g

Hosta bluea / Madelinetosh tosh merino light / türkis 11 g  (aus der Wollschmiede in Holzweiler)

Dewberry / Malabrigo Sock / lila 21 g (aus dem Atelyeah, glaub ich zumindest, es könnte allerdings auch die Maschenkunst gewesen sein. Ich weiß es nicht mehr… )

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Da hatte ich dann immer noch einen Rest Hosta blue übrig und habe mich entschieden die Stulpen aus Tanja Osswalds Häkelbuch zu häkeln.

Die Stulpen sind wirklich einfach und man übt schön die verschiedenen Stäbchenarten.

Eine genaue Vorstellung des Buches folgt im nächsten Blogpost noch…..Wenn der fertig ist, erscheint hier ein Link dazu.

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Auf den Fotos seht ihr bereits, dass mir das Garn ausgegangen ist, kurz vor Ende. Ich wollte sie dann aber nicht kürzer machen, sondern habe einfach den Rest Dewberry noch verarbeitet. Außerdem ist mir ein kleiner Anfängerfehler unterlaufen. *hust* Ich habe nicht nachgesehen, ob die Anleitung auf der nächsten Seite noch weiter geht, dort hätte ich nämlich dann die Anleitung für einen linken Stulpen gefunden. So habe ich zwei rechte Stulpen gehäkelt. Das ist aber nicht dramatisch, die Naht sieht man nicht sonderlich und ich kann sie auch so verkehrtherum tragen.

Mit den Stulpen war ich in weniger als 2 Stunden fertig. Die eignen sich also auch super als Last-Minute-Mitbringsel oder Geschenk.    IMG_5974

Auch mit diesem Beitrag hopse ich zu „Auf den Nadlen im April“ bei Maschenfein!

Hoist the sails von Kieler Wolle

Ich habe am KAL von Kieler Wolle zum Kieler Wollfest teilgenommen.

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Dabei ging es darum gemeinsam das Tuch zum Kieler Wollfest zu stricken.

Die Facebook-Gruppe zum KAL findet ihr hier: Klick!

Die Ravelry-Gruppe zum Wollfest findet ihr hier: Klick!

Die Facebook-Veranstaltung zum Wollfest findet ihr hier: Klick!

Mein Beitrag zur Kieler Wolle in der Wollipedia ist hier: Klick!

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Ich hatte mich entschieden nicht, wie die meisten anderen mit einem Garn von Rosy Green, gefärbt von Kim von der Kieler Wolle, teilzunehmen, sondern meine Reste Plucky Knitter vom Paris-Schal zu verstricken.

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Außerdem wäre mir der Schal zu klein geworden, wenn ich mich an die Maschenvorgaben gehalten hätte, weil mein Garn ja deutlich dünner ist, als das vorgegebene Rosy Green Cheeky Merino Joy.

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Daher habe ich die Maschenanzahl auf 268 vergrößert. Da am Ende jedoch mein Blau etwas knapp wurde, habe ich später in jeder Reihe 2 Maschen abgenommen und nicht nur in der Rückreihe. Das führt dazu, dass mein Schal weniger einem Segel ähnelt, sondern ein wenig mehr in die Länge gezogen ist. Dennoch kann ich ihn wunderbar tragen und er entspricht genau meinen Vorstellungen. Den langen Zipfel kann ich mir schön um den Hals wickeln.

Gestrickt habe ich mit meinen Hiya Hiya Nadeln mit einem recht kurzen Seil und Nadelgröße 3.25, da ich sehr feststricke, war das für mich sehr gut.

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Leider ist der Schal mal wieder zu groß für meine Spannmatten gewesen, ich muß da wirklich endlich mal aufrüsten und wurde daher an der Wäscheleine mit Klammern gespannt getrocknet. Dadurch hab ich irgendwie eine kleine Zacke reingespannt, find ich jetzt nicht so schlimm, sondern eher witzig, auf manchen Fotos sieht man sie unten.

Gestrickt habe ich mit The Plucky Knitter Single in Houston (rot), Silverlining (silber) und  Paris is always a good idea (blau).

Verbraucht habe ich:

Blau: 63 g

Silber: 69 g

Rot: 58 g

Die Reste sind auf dem Foto zu sehen:

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Vom Blau habe ich also einen nicht mehr wiegbaren Rest von weniger als 1 g übrig. Das ist somit ganz haarscharf ausgekommen.

Die Anleitung von der Kieler Wolle war für mich gewöhnungsbedürftig, viele der anderen Strickerinnen hatten keinerlei Probleme beim Stricken, ich bin einen gänzlich anderen Aufbau gewohnt und vorallem andere Bezeichnungen der Abnahmen. Damit hatte ich zunächst echt ein Problem, daher habe ich das für mich in eine für mich lesbare Strickschrift umgewandelt und damit kam ich dann deutlich besser klar. Mittlerweile hat Kim das Muster allerdings ein wenig verändert und aus meiner Sicht verbessert.

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Link zur Anleitung bei Ravelry: Klick!

Link zur Anleitung bei der Kieler Wolle: Klick!

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Das Muster ist wirklich, wenn man sich drauf einläßt, nicht sonderlich schwer und sehr eingängig. Auch Anfänger, die sich bei rechten und linken Maschen sicher fühlen und zum ersten Mal Lace probieren möchten, werden damit sicherlich klar kommen.

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Interessant fand ich die Konstruktion des Tuches, man fängt hier nämlich an der breiten Seite des Dreiecks an und strickt sich zur Spitze hoch. Das ist motivierend, da es zum Ende hin ja immer kürzere Reihen werden und man gefühlt viel schneller voran kommt.

Mir hat das wirklich gut gefallen, allerdings sollte einem klar sein, dass man hier dann nicht wirklich etwas in der Größe anpassen kann, abgesehen von langsameren oder schnelleren Abnahmen.

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Und natürlich hopse ich zu auf den Nadeln: Klick!

und zum RUMS natürlich auch: KLICK!

Es müllert schon wieder…

Ich habe eine zweite Müllers Tochter von Mairlynd gestrickt.

Die erste findet ihr hier: Klick!

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Leider hat mir auch dieser zweite Ausflug zur Mühle nicht so recht gefallen.

Das Ergebnis ist immer der Hammer und wirklich wunderschön, aber das Stricken zieht sich und wird irgendwann recht langweilig, weil die Reihen immer länger werden. Ich habe daher diesmal den Schal drastisch gekürzt. Ich habe einen Streifenabschnitt und einen Laceabschnitt weggelassen und den letzten gestrickten Laceteil zusätzlich verringert.

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Die Laceabschnitte gingen diesmal deutlich leichter von der Hand, als beim ersten Mal.

Trotzdem ist der Schal groß genug, um ihn sehr gut zu tragen.

Da ich hier deutlich dickeres Garn gewählt habe, ist es zudem dick und kuschelig weich und fühlt sich auch im Laceteil wirklich toll an.

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Ich habe mit 3,5er Nadel gestrickt von Hiyahiya, das hat sehr gut gepasst und das Gestrick ist schön dicht und nicht durchscheinend.

Hier auf dem Bild ist es noch ungespannt und nicht gebadet.

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Gestrickt wurde in zwei Farben Manos del Uruguay Blend Fino (lila und grün) sowie einem Unicorntail Madelinetosh Tosh Merino Light ebenfalls in Lila, allerdings deutlich dunkler.

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Verbraucht habe ich den Einhornschwanz von Madelinetosh komplett.

Von den anderen beiden Farben sind noch die folgenden Mengen übrig:

lila:  36 g

grün: 37 g

Die Farbfolge habe ich meiner Lust und Laune ein wenig angepaßt.

Die drei Garne harmonieren toll miteinander und der dunkle Akzent gefällt mir sehr gut und das Grün liebe ich ja ohnehin, wie man auf diesem Bild beim Friseur gut erkennen kann… quasi Ton in Ton unterwegs.

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Natürlich hopse ich mal wieder rüber zu „Auf den Nadeln“ bei Maschenfein: Klick!

Und das Ganze war diesmal ein von Gesa „Buttjebeyy“ in einer Facebookgruppe veranstalteter KAL: Klick!

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