Speedy Gonzales auf dem Teller und Boxen in der Post…

Bei uns gab es heute schnelles mexikanisches Allerlei.Ein wenig abgwandelt stammt das Rezept aus Jamie Olivers 15 Minuten Küche und hier war ich auch tatsächlich in 15 Minuten fertig, ging ruckzuck.

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Zutaten:

zwei Handvoll gemischte grüne Salatblätter, 1 kleine Dose Kidneybohnen, ein paar kleine Kartoffeln, 1 kleine Dose weiße Bohnen, ein Bund Koriandergrün, 1 Prise Kreuzkümmel gemahlen, 3 EL Joghurt, 1 Schuß Essig, 3 Frühlingszwiebeln, 1 Zitrone, eine Tüte Tortillachips, 200 g Cheddar, 12 Nürnbergerwürstchen, scharfer Ketchup oder Chilisoße (z.B. HP  BBQ Sauce oder so wie ich die Heinz Hot Soße )

Den Salat auf einem Teller anrichten, Frühlingszwiebel, den Saft der Zitrone, den Joghurt und den Essig sowie den Koriander pürieren und als Dressing nutzen. (Mit Pfeffer und Salz abschmecken)

Die Bohnen abtropfen lassen und in einer Pfanne mit einem Schuß Sonnenblumenöl anbraten, die Kartoffeln ungeschält aber gut gewaschen in kleine Stücke schneiden und dazu geben. Unter Rühren anbraten, bis die Bohnen zu platzen beginnen und die Kartoffeln gar sind. Die Prise Kreuzkümmel dazu geben, mit ein bißchen Salz würzen.

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Die Chips in einer Auflaufform anrichten und den Cheddar darüber hobeln bei 100 g kurz überbacken lassen bis der Käse zerlaufen ist (etwa 5-10 Min)

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Die Nürnbergerwürstchen in einer Pfanne anbraten und mit der Chilisoße würzen.

Geht schnell, ist wenig Aufwand und schmeckt lecker.

Außerdem trudelten am Donnerstag noch die Cuppabox und die Brandnoozbox hier ein.

Die Cuppabox war dieses Mal der Hit. Der Kokosnüsschen-Tee ist super lecker, der Vanille-Tee auch genau nach meinem Geschmack und der Kräutertee-Morgensonne schmeckt mir ebenfalls sehr sehr gut. Das entschädigt dafür, daß mir der beigelegte Keks nicht geschmeckt hat. ( http://www.kekswerkstatt.de/ )IMG_1972

Die Brandnoozbox hat mir auch wieder sehr gut gefallen:

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In der Box sind zwei kleine Kuchen von Lambertz. American Cookies. Die mir direkt vom dem Kuchenkönig hier entwendet wurden und von denen ich vermutlich auch nur noch die Verpackungen finden werde. (Die Sorten Double Choc und White Choc)

Die Heinz Hot Soße ist super. Normalerweise mag ich es wirklich nicht scharf. Aber die habe ich heute halt für meine Speedy Gonzales Würstchen benutzt und es war wirklich super lecker. Trotz meiner Unverträglichkeit bei Paprika und Chili hatte ich hier bis jetzt keine Probleme. Das freut mich sehr.

Dann war ein Döschen Pullmoll Ingwer Zitrone dabei. Die Bonbondosen freuen mich immer, da ich die gerne auf der Arbeit in meiner Handtasche habe. Die Dose ist handlich, die Bonbons lecker erfrischend aber nicht zu scharf. Gefällt mir auch gut.

Weiter war eine Fanta Beaches of the World Pfirsich Mix dabei. Die ich direkt mit meiner Mutter ausprobiert habe. Sie hat uns super geschmeckt und das obwohl wir eigentlich keine großen Limonadetrinker sind. Sie ist nicht zu süß und schmeckt schön frisch. Wirklich lecker.

Die Belvita Frühstückskekse wurden mir dann wieder vom Kuchen und Kekskönig entwendet. Der Herr findet sie sehr lecker, wenn es auch etwas seltsam ist, in welcher Art und Weise sie als Frühstücksersatz angepriesen werden. Es sind Kekse. Punkt.

Ein Tütchen getrocknete Ananas lag auch noch bei. Von Seeberger, die mag ich ganz gerne einfach pur zwischendurch oder auch im Müsli. Diese hier sind recht süß, was mir gut geschmeckt hat.

Dann gab es einen Cocktail aus der Tüte. Der mich aber leider gar nicht überzeugen konnte. Der Todds Sex on the Beach schmeckte künstlich, viel zu süß und der Alkoholgehalt war auch eher nicht erwähnenswert. Nette Idee, aber dafür bin ich wohl bei Cocktails viel zu verwöhnt.

Und einmal Müsli von Kölln Flocken und Schoko. Hätte ich mir so jetzt nicht gekauft, schmeckt aber recht lecker, vorallem in einem schönen Vanillejoghurt eingerührt. Ansonsten bin ich ja nicht so der Schokofreak. Aber es ist ok.

Abgesehen von dem Cocktail, war also alles wirklich gut, eine der besten Brandnoozboxen, würde ich behaupten, die ich bisher erhalten habe. Zusammen haben die Produkte einen Wert von etwa 20 Euro, bei dem Preis von 9,99 kann man da nun wirklich nicht meckern.

Die gesonderte BBQ Edition diesen Monat hab ich auch schon bestellt. Bin gespannt!

 

Warum sind Kuchen aus den USA mir immer viel zu süß?

Mit heller Begeisterung habe ich mich heute an das „Backen“ der Himbeertarte aus meinem heißgeliebten Lieblingskochbuch „California“ gemacht. Die wollte ich schon so lange machen, aber irgendwie hat es nie geklappt.

Heute gings also los.

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Zutaten: 200g zerbröselte Oreo-Kekse, 50 g Macadamianüsse, 30 g geschmolzene Butter, 150 g Himbeeren. 450 g weiße Schokolade, 160 g Sahne, 70 g Butter.

Reicht für eine große Tarte oder 4 kleine Tartletts.

Die Oreos zerbröseln und mit den gehackten Macadamianüssen und der geschmolzenen Butter vermischen. Die Förmchen fetten und die Masse hineingeben, fest andrücken und einen kleinen Rand hochziehen. Dann fpür 5-8 Minuten in den vorgeheizten Backofen. (180 Grad bei Ober und Unterhitze)

Die Schokolade schmelzen, dann die Sahne und die Butter in einem Topf leicht erhitzen, die geschmolzene Schokolade langsam dazu rühren, bis eine cremige Masse entsteht.

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Auf die abgekühlten Oreoböden die Himbeeren verteilen und mit der weißen Masse begießen. Mind. 3 Stunden kaltstellen….. Fertig!

Aber leider nicht lecker. Der Kuchen ist so süß, daß zumindest ich ihn kaum essen kann. Selbst mit ein wenig Sahne, schmeckt er mir einfach nicht. Laut Kochbuch hätte ich eigentlich noch eine Schokosoße mit Bitterschoki darüber geben sollen. Das habe ich mir gespart. Er ist wirklich zuckersüß und klebt fast schon den Kiefer zusammen. Ich überlege die ganze Zeit, wie man das Rezept für unsere europäische Gaumen modifizieren könnte und komme zu dem Schluß, daß man wohl einfach eine Käsekuchenmasse auf die Böden geben könnte, statt 450 g geschmolzener Schokolade. Werde ich vielleicht auch noch mal ausprobieren. Erstmal bin ich jetzt ein wenig traurig, weil der so toll aussehende Kuchen leider nicht so schmeckt, wie erwartet.

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Tja, Schade.

Dummerweise hatte ich dieses Erlebnis in den letzten Tagen so oft. Rezepte aus den USA für Süßspeisen sind für mich nahe zu nicht wirklich nachzukochen, weil sie einfach viel zu süß sind. Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr die Erfahrung auch gemacht? Wie geht ihr damit um? Kocht und backt ihr solche Gerichte nicht mehr oder versucht ihr die Rezepte abzuwandeln, so daß es doch noch gerettet wird?

Ich bin grad recht frustriert…. blöder Kuchen! 😦

Frühlingsnudeln und Gugglhüpferchen…

Heute gab es für mich Frühlingsnudeln aus der aktuellen Ausgabe der Jamie und als Nachspeise Zitronengugglchen mit Kirschmascarponecreme, die ich aus der Lecker Bakery nachgebacken und ein wenig verändert habe (Ich steh nicht so auf Zuckerguß). 

Fangen wir mit den Frühlingsnudeln an, leider hab ich keinen grünen Spargel bekommen. Dafür ist es wohl doch noch ein wenig früh, daher hab ich diesen einfach für meine Portion weg gelassen. Da der Mann heute die Reste vom Chinesen von gestern bekam hab ich ohnehin nur eine Portion gekocht. (Na gut, zwei eine für heute und eine für morgen fürs Büro)

Also Zutaten:

1/2 Zucchini, 2 Eier, 100 ml Creme Fraiche (hier hab ich deutlich mehr genommen, als im Jamierezept, weil ich es mag, wenn die Nudeln schön von Soße umgeben sind), 1 handvoll Parmesan gerieben, die abgeriebene Schale einer Biozitrone, 200 g Tagliatelle, Olivenöl, geräucherten Schinken in Streifen (Im Rezept stand Pancetta, damit wird es mir aber zu fettig und außerdem bekommt man hier keinen ordentlichen *Mosermodus an*), 1 Bund Minze gehackt.

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Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, leicht salzen. Die Zucchini in feine Scheiben schneiden. (Ich hab das mit der Gemüsereibe gemacht, mit dem Sparschäler bin ich eindeutig zu bewegungslegastenisch, damit säbel ich mir nur die Finger ab.) Die Eier und die Creme fraiche mit Pfeffer und Salz sowie der Zitronenschale würzen und mit dem Parmesan verrühren. Den Pancetta in einer großen Pfanne im Olivenöl anbraten, die Nudeln im Wasser kochen. Die Zucchini zum Pancetta geben, die Nudeln abgießen und mit etwas Kochwasser dazu geben. Die Eimasse unterrühren und die Pfanne vom Herd nehmen. Die Minze dazu geben.

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Fertig, lecker. Kann ich mir auch sehr gut mit Zuckerschoten oder Sojabohnen vorstellen. Hat wirklich überraschend gut geschmeckt.

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Zu den Gugelhüpferchen, ich habe die mittelgroßen Tchibo Gugelförmchen benutzt. Da hat der Teig für 4 Stück und drei kleine Cupcakes gereicht.

Zutaten:

200 g weiche Butter, 225 g Mehl, 1 Biozitrone, 100 g Zucker, Prise Salz, 3 Eier, 50 g Speisestärke, 3 TL Backpulver, 3 EL Milch, 100 g Mascarpone, 1 Pckg Vanillezucker, 2 EL Kirschkonfitüre

Backofen auf 160 g Umluft vorheizen.Butter und Zucker schaumig rühren. Zitronenschale abreiben und Zitrone auspressen. Zitronensaft und Schale zum Butterzuckerschaum geben. Prise Salz und die Eier dazu und cremig rühren. Backpulver, Stärke und Mehl mischen und unter die Creme geben. Teig in die gefetteten Formen geben und 25-30 Min backen.

5 Min abkühlen lassen, dann stürzen und komplett auskühlen lassen.

In der Lecker Bakery machen sie dann da Zuckerguß drüber, das wäre mir aber deutlich zu süß geworden, daher habe ich mich auf die Füllung beschränkt.

Mascarpone mit dem Päckchen Vanillezucker mischen. Die Konfitüre unterheben und die Gugels damit füllen. Bzw. falls ihr Cupcakes draus gemacht habt, als Frosting benutzen.

Guten Appetit!

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Brathühnchenwochenfazit…

So 6 Tage Jamie Oliver Brathühnchenwoche liegen hinter mir, Zeit ein Fazit zu ziehen.

Den 6. Tag habe ich hier nicht mehr mit einem eigenen Beitrag eingetragen, da es da lediglich einen leichten Reissalat mit Räucherlachs und Avocados gab. Recht unspektakulär und hatte eigentlich auch mit dem Hühnchen nichts mehr zu tun.

Grundsätzlich ist es also möglich sich 4 Tage lang von einem Brathühnchen zu ernähren, wenn man die Knochen für Brühe verwendet und immer wieder mit frischen Zutaten den Speiseplan ergänzt. Ich schreibe jetzt ausdrücklich 4 Tage und nicht wie in der Zeitung genannt, 6 Tage. Denn die letzten Zwei Tage waren gänzlich hühnchenfrei, da wurden lediglich noch Reste des Gemüses verwendet, das hätte ich jetzt nicht gebraucht, da ich eigentlich keine Gemüsereste hatte und dafür zusätzliches eingekauft habe.

Es war also ein Erlebnis mit unserer Frau Huhn 4 Tage im Kühlschrank, wir sind jeden Tag wirklich satt geworden, aber noch mal muß ich das jetzt nicht haben. Da koche ich doch lieber jeden Tag etwas anderes. Wirkliche Zeitersparnis hat man durch das Vorratshühnchen auch nicht gehabt. So recht überzeugen konnte mich also die zunächst fantastisch anmutende Idee also nicht.

Spaß hat es dennoch gemacht und lecker wars auch, das ein oder andere Rezept werde ich sicherlich noch mal nachkochen, aber dann losgelöst von den anderen und dann wenn ich Lust drauf habe.

So welches Projekt gehe ich denn jetzt an?

Zum einen ist hier eben die Lecker Bakery in meinen Einkaufswagen gesprungen und hat geschrien: „NIMM MICH MIT!“ zum anderen hab ich die „Jamie“ abonniert und das Jamie 15 Minuten Buch als Bonus dazu bekommen.

Ich bin also gespannt, was ich als nächstes ausprobiere.

Allerdings wird das erst Ende nächster Woche der Fall sein, da ich beruflich ein paar Tage unterwegs bin und mich in der Kantine bekochen lassen werde. (Mir graust davor, ich bin ein schrecklich mäkeliger Kantinennutzer, aber leider gibt es in meinem Zimmerchen nicht die Möglichkeit selbst etwas zu brutzeln.)