Wraps ganz einfach, ganz schnell- Werbelink im Beitrag enthalten!

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Heute fehlten mir Energie und Lust auf große Kocheskapaden. Ich lieg hier mit Fieber auf dem Sofa und bekämpfe den teuflischen Männerschnupfen, den der Herr des Hauses freundlicherweise an mich weitergegeben hat, nachdem er ihn nicht mehr brauchte. Seufz.

Hunger hatte ich trotzdem ein wenig und aus der Hellofresh-Kiste von dieser Woche gab es noch zwei Gerichte, auf Gnocchi hatte ich nicht so brennend heiße Lust, also wurden es die Wraps.

Eher lustlos holte ich die Zutaten raus, Wraps sind nämlich etwas, bei dem ich den Hype nicht verstehe, ich finde sie meist laff, langweilig und schlabberig. Also weit entfernt, von lecker.

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Die hier haben mich jedoch überrascht. Die waren wirklich richtig gut!!!

Zutaten:

1 kleine Zwiebel, 1 Dose Kidneybohnen, 75 g Schmand, Fajita-Gewürzmischung, 2 Tomaten, Weizenwraps, 1 Knoblauchzehe (na gut, eine DICKE Knoblauchzehe), 1 grüne Paprika (ja, ich soll keine Paprika essen, is mir EGAL! So!), etwas Petersilie, 50 g geribbelten Emmentaler, Öl, Pfeffer und Salz

Das Gemüse, außer den Bohnen, is klar (!), in kleine Stückchen schneiden, Knoblauch und Zwiebel fein hacken.

Zwiebel, Knoblauch und Paprika in einem Topf erhitzen und ein paar Minuten leicht dünsten, bis alles nicht mehr ganz so knackig ist. Mit dem Fajitagewürz nach Geschmack würzen (vorsicht nicht zu scharf!).

150 ml Wasser dazu, die Tomaten dazu, die Bohnen auch, einmal aufkochen.

In der Zwischenzeit die Wraps erhitzen. (Ich mach das in der Mikrowelle, geht schnell und ist praktisch.) Die Wraps mit dem Schmand bestreichen, Pfeffern und Salzen, dann mittig auf die Wraps einen Streifen aus dem Gemüse auflegen (nicht zu viel Wasser nehmen, sonst weichen die Wraps auf). Mit Emmentaler und Petersilie bestreuen, zusammenrollen, fertig.

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Hört sich simple an, ist es auch, schmeckt aber total grandios.

Für den Mann gab es die Teilchen ohne Emmentaler dafür mit mehr Fajitamischung, also chööön charf!

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Coq au vin

Ich liebe Rotweinhühnchen (so hieß das bei meiner Tante immer).

Und der Mann hier mag es zum Glück auch, eigentlich ist es ja eher ein Herbst oder Wintergericht, aber ich hatte da heute so unbändige Lust drauf, daß ich gleich welches gemacht hab und zwar mal wieder in Mengen, daß wir da die nächsten drei Tage von leben können, daher ist die Rezeptangabe diesmal für 4 Personen ausgelegt.

Das Rezept stammt eigentlich aus diesem Buch hier, aber ich habe es über die Jahre hinweg etwas abgewandelt und perfektioniert:

Zutaten:

2 kleine Zwiebeln in feine Stücke geschnitten, 4 Knoblauchzehen ganz fein gehackt, 3 Zweige Thymian, 3 Lorbeerblätter, 1/2 Liter trockenen kräftigen Rotwei, 600 g Hühnerbrustfilet oder Pute, (ich mag ja lieber Pute…), 10 Champignons, 4 Frühlingszwiebeln, 150 g Schinkenspeck gewürfelt, etwas Öl, Butter, Pfeffer und Salz.

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Als Beilage gibt es bei uns immer Kartoffeln, schmeckt aber auch prima mit einem schönen Baguette.

 

(Ich hab schon wieder einen auf den Deckel bekommen, weil ich den guten Roten zum Kochen genommen hab. Wenn der Mann die Preisetiketten mal auf den Kisten lassen würde, dann könnte ich mich wenigstens daran orientieren… alles über 10 Euro, darf nicht zum Kochen benutzt werden, oder so… gnarz. Aber ich fands sehr lecker und den Rest des Cabernet hab ich dann mal kühl gestellt, damit ich nicht gelyncht wurde.)

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Dann geht’s los, bei mir wird das Rotweinhühnchen standesgemäß in der Cocotte gemacht. Die auf den Herd stellen, die etwa 3 EL Butter und ein guter Schuß gutes Öl erhitzen, den Speck darin anbraten und mit einem Schaumlöffel wieder aus dem Bräter heben. Dann die Hähnchenteile rundherum schön braun anbraten, ebenfalls wieder aus dem Bräter nehmen.

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Zwiebeln und Knoblauch in das Öl geben und anschwitzen, mit etwas Mehl bestäuben, dann die Hähnchenstücke darauf verteilen. Mit dem Rotwein ablöschen, Thymian und Lorbeerblätter dazu geben und 25 Minuten bei mittlerer Hitze garen. (Deckel drauf, sonst wirds trocken!!)

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In der Zwischenzeit die Champignons putzen und in einer kleinen Pfanne mit etwas Butter erhitzen, die Frühlingszwiebel und den Speck dazu geben und schön anbraten. Anschließend zum Hühnchen geben und weitere 25 Minuten garen.

 

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FERTIG!

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LECKER!