Frühlings(Jäckchen)knitalong mit rosa p. Teil 4

Heute ist der vierte Termin an dem #diedreivomblog sich zum Frühlingsjäckchen stricken treffen. Zum einen haben Frau Feinmotorik, Frau Feierabendfrickeleien und ich ja so einen Mini-KAL am laufen, weil wir drei alle am Frühlingsjäckchen-KAL vom Me Made Mittwoch teilnehmen, zum anderen endet heute auch der KAL bei Rosa P. deren Zopfmusterjäckchen wir drei stricken.

Nun gut, eigentlich stricken wir zu viert, denn Frau Katze ist natürlich, wie immer sehr hilfreich!


Hier findet ihr den Link zum Muster: Klick!

Hier den Link zu Teil 1: Klick!  / Teil 2: Klick! / Teil 3: Klick

Hier findet ihr den Stand unserer Mitstreiter bei Rosa P: Klick

Hier den Stand der Mitstreiter beim Me Made Mittwoch: Klick.

Unsere Streberstrickerin Frau Feinmotorik ist tatsächlich mit ihrem Jäckchen schon durch und wir waren Freitag in meiner Mittagspause schnell Knöpfe für sie aussuchen. Ich bin ein bißchen neidisch, denn wegen Edinburgh und privatem Durcheinander bin ich noch überhaupt nicht in der Nähe von fertig. Ich habe gestern erst die Ärmel abgeteilt und stricke mich jetzt den Rumpf herunter.

Mein Garn ist Silk Yak in Fingering in einem extra für mich gefärbten Grün von der Kieler Wolle. Gestrickt wird auf Hiya Hiyas und meine Garnschale ist von Wendy Fowler.

Ich muß zugeben, dass ich am Anfang mit der Anleitung ein paar Strukturprobleme hatte, die ich aber alle lösen konnte und jetzt läuft es ganz von alleine. Ich brauche die Anleitung eigentlich gar nicht mehr, sondern das Muster ergibt sich tatsächlich aus den vorherigen Reihen. Das ist eingängig und gut.

Ich strick die Jacke in Größe S und komme bisher mit den Angaben der Anleitung genau hin. Um bei der Ärmelabteilung sicher zu gehen ,dass es auch passen wird, habe ich das Jäckchen auf meinen Funky Grandpa-Cardigan gelegt und geschaut, ob die Paßform stimmig ist. Ist sie.

Der Frühlingsjäckchen KAL geht ja noch ein paar Wochen weiter, also hab ich noch ausreichend Zeit voran zu kommen und fertig zu werden. Wie sieht es bei auch aus? Was machen eure Frühlingsjäckchen?

Und ich hopse natürlich bei Maschenfeins auf den Nadeln vorbei.

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Hoist the sails von Kieler Wolle

Ich habe am KAL von Kieler Wolle zum Kieler Wollfest teilgenommen.

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Dabei ging es darum gemeinsam das Tuch zum Kieler Wollfest zu stricken.

Die Facebook-Gruppe zum KAL findet ihr hier: Klick!

Die Ravelry-Gruppe zum Wollfest findet ihr hier: Klick!

Die Facebook-Veranstaltung zum Wollfest findet ihr hier: Klick!

Mein Beitrag zur Kieler Wolle in der Wollipedia ist hier: Klick!

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Ich hatte mich entschieden nicht, wie die meisten anderen mit einem Garn von Rosy Green, gefärbt von Kim von der Kieler Wolle, teilzunehmen, sondern meine Reste Plucky Knitter vom Paris-Schal zu verstricken.

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Außerdem wäre mir der Schal zu klein geworden, wenn ich mich an die Maschenvorgaben gehalten hätte, weil mein Garn ja deutlich dünner ist, als das vorgegebene Rosy Green Cheeky Merino Joy.

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Daher habe ich die Maschenanzahl auf 268 vergrößert. Da am Ende jedoch mein Blau etwas knapp wurde, habe ich später in jeder Reihe 2 Maschen abgenommen und nicht nur in der Rückreihe. Das führt dazu, dass mein Schal weniger einem Segel ähnelt, sondern ein wenig mehr in die Länge gezogen ist. Dennoch kann ich ihn wunderbar tragen und er entspricht genau meinen Vorstellungen. Den langen Zipfel kann ich mir schön um den Hals wickeln.

Gestrickt habe ich mit meinen Hiya Hiya Nadeln mit einem recht kurzen Seil und Nadelgröße 3.25, da ich sehr feststricke, war das für mich sehr gut.

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Leider ist der Schal mal wieder zu groß für meine Spannmatten gewesen, ich muß da wirklich endlich mal aufrüsten und wurde daher an der Wäscheleine mit Klammern gespannt getrocknet. Dadurch hab ich irgendwie eine kleine Zacke reingespannt, find ich jetzt nicht so schlimm, sondern eher witzig, auf manchen Fotos sieht man sie unten.

Gestrickt habe ich mit The Plucky Knitter Single in Houston (rot), Silverlining (silber) und  Paris is always a good idea (blau).

Verbraucht habe ich:

Blau: 63 g

Silber: 69 g

Rot: 58 g

Die Reste sind auf dem Foto zu sehen:

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Vom Blau habe ich also einen nicht mehr wiegbaren Rest von weniger als 1 g übrig. Das ist somit ganz haarscharf ausgekommen.

Die Anleitung von der Kieler Wolle war für mich gewöhnungsbedürftig, viele der anderen Strickerinnen hatten keinerlei Probleme beim Stricken, ich bin einen gänzlich anderen Aufbau gewohnt und vorallem andere Bezeichnungen der Abnahmen. Damit hatte ich zunächst echt ein Problem, daher habe ich das für mich in eine für mich lesbare Strickschrift umgewandelt und damit kam ich dann deutlich besser klar. Mittlerweile hat Kim das Muster allerdings ein wenig verändert und aus meiner Sicht verbessert.

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Link zur Anleitung bei Ravelry: Klick!

Link zur Anleitung bei der Kieler Wolle: Klick!

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Das Muster ist wirklich, wenn man sich drauf einläßt, nicht sonderlich schwer und sehr eingängig. Auch Anfänger, die sich bei rechten und linken Maschen sicher fühlen und zum ersten Mal Lace probieren möchten, werden damit sicherlich klar kommen.

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Interessant fand ich die Konstruktion des Tuches, man fängt hier nämlich an der breiten Seite des Dreiecks an und strickt sich zur Spitze hoch. Das ist motivierend, da es zum Ende hin ja immer kürzere Reihen werden und man gefühlt viel schneller voran kommt.

Mir hat das wirklich gut gefallen, allerdings sollte einem klar sein, dass man hier dann nicht wirklich etwas in der Größe anpassen kann, abgesehen von langsameren oder schnelleren Abnahmen.

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Und natürlich hopse ich zu auf den Nadeln: Klick!

und zum RUMS natürlich auch: KLICK!

Es müllert schon wieder…

Ich habe eine zweite Müllers Tochter von Mairlynd gestrickt.

Die erste findet ihr hier: Klick!

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Leider hat mir auch dieser zweite Ausflug zur Mühle nicht so recht gefallen.

Das Ergebnis ist immer der Hammer und wirklich wunderschön, aber das Stricken zieht sich und wird irgendwann recht langweilig, weil die Reihen immer länger werden. Ich habe daher diesmal den Schal drastisch gekürzt. Ich habe einen Streifenabschnitt und einen Laceabschnitt weggelassen und den letzten gestrickten Laceteil zusätzlich verringert.

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Die Laceabschnitte gingen diesmal deutlich leichter von der Hand, als beim ersten Mal.

Trotzdem ist der Schal groß genug, um ihn sehr gut zu tragen.

Da ich hier deutlich dickeres Garn gewählt habe, ist es zudem dick und kuschelig weich und fühlt sich auch im Laceteil wirklich toll an.

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Ich habe mit 3,5er Nadel gestrickt von Hiyahiya, das hat sehr gut gepasst und das Gestrick ist schön dicht und nicht durchscheinend.

Hier auf dem Bild ist es noch ungespannt und nicht gebadet.

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Gestrickt wurde in zwei Farben Manos del Uruguay Blend Fino (lila und grün) sowie einem Unicorntail Madelinetosh Tosh Merino Light ebenfalls in Lila, allerdings deutlich dunkler.

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Verbraucht habe ich den Einhornschwanz von Madelinetosh komplett.

Von den anderen beiden Farben sind noch die folgenden Mengen übrig:

lila:  36 g

grün: 37 g

Die Farbfolge habe ich meiner Lust und Laune ein wenig angepaßt.

Die drei Garne harmonieren toll miteinander und der dunkle Akzent gefällt mir sehr gut und das Grün liebe ich ja ohnehin, wie man auf diesem Bild beim Friseur gut erkennen kann… quasi Ton in Ton unterwegs.

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Natürlich hopse ich mal wieder rüber zu „Auf den Nadeln“ bei Maschenfein: Klick!

Und das Ganze war diesmal ein von Gesa „Buttjebeyy“ in einer Facebookgruppe veranstalteter KAL: Klick!

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Woolspire Knit Along – Quicksilver

Durch das maschenfein Strickblog bin ich auf den Woolspire Knit Along aufmerksam geworden und da ich ohnehin gerade einen Quicksilver von Mairlynd auf den Nadeln habe, nehme ich daran natürlich teil.

Genadelt werden entweder ein Quicksilver oder ein Moonraker von Mairlynd.

Meinen bereits fertigen Quicksilver gibt es hier zu sehen: Klick !

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und den fertigen Moonraker hier: Klick!

Wer möchte kann sich ein Set aus Anleitung und Wolle bei Woolspire zusammen stellen. Dummerweise nur aus Alpakkagarn. Alpakka mag ich nicht. Ich finde es kratzig und da niemand außer mir es kratzig findet, scheint es eine Art Allergie zu sein. Sobald in Garn Alpakka drin ist bekomme ich rote Pocken… leider. Denn die Farben sind wirklich toll.

Rein probehalber hatte ich mir ein tolles Set für den Moonraker zusammen gestellt in schönen rosa und lila Tönen, aber was will ich mit einem Tuch, das ich nicht tragen könnte und mein Quicksilver wird ja schon für Mutti gestrickt….

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Daher hab ich also andere Wolle genommen. Ist aber unschädlich, denn das Muster kann man prima auf andere Lauflängen oder Garne anpassen.

Ich stricke also mit Malabrigo Sock in Natur, MeRo-Colors in grün und Heimatwolle Emma  in Safran. Leider hab ich die Emma mit meinem unsäglichen Teufelswickler wickeln müssen, ihr seht, was da für Wollkotze entstanden ist. Aber es läßt sich halbwegs damit stricken.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wie schon der erste Quicksilver strickt er sich wirklich flott.

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Auch diesen Beitrag verlinke ich natürlich zu Auf den Nadeln im März

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Mein erster SHRUG und gleich so ein großer :)

Seit einigen Wochen treibe ich mich ja rege in der Strickergemeinschaft www.ravelry.com herum. Dort bin ich dann auf eine Gruppe bunt zusammengewürfelter Anfängerstrickerinnen gestoßen, die jeden Monat gemeinsam einen Knit-along (Zusammen stricken) veranstalten. Für den August haben sie sich auf einen SHRUG geeinigt. Das ist eine sehr simple Strickjacke, die vorallem auf den Schultern liegt.

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Das Muster ist kostenfrei im Netz erhältlich (Muster), man muß sich nur bei Lionbrand registrieren. Das hab ich gemacht und es war so einfach, daß sogar ich alte Englischgranate das englische Strickmuster verstehen und nachstricken konnte. Es besteht eigentlich nur aus einem großen Rechteck aus rechten und linken Maschen, das dann am Ende auf eine bestimmte Weise zusammengenäht und gefaltet wird.

Vom 01.08. bis heute habe ich also fleißig gestrickt.

Benutzt habe ich meine allerliebste Lieblingssommerwolle von Lana Grossa.

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Ein tolles Cashsilkgarn, das wirklich super weich und elastisch ist und aufgrund des Volumens ein rasches Ergebnis liefert. Ich hatte es auch schon für die Haimützchen benutzt, bzw. gebrauche es für den Temperaturschal.

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Gestern war es dann, trotz der gesteigerten Schwierigkeit mit einer sehr anhänglichen Katze zu stricken, soweit, es wurde abgenadelt und zusammengenäht und mein Shrug ist fertig. Er ist ein bißchen groß geworden. Maschenprobe ist ja was für Mimis. 😛

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Allerdings finde ich es toll, so kann ich mich ganz reinkuscheln und einwickeln. Die Farben gefallen mir auch gut. Den werde ich sicher noch mal in etwas kleiner und dezenter stricken. Die Streifen habe ich übrigens selbst kreativ zusammengestellt und auch wenn man es nicht sieht, da ist ein total ausgeklügeltes System hinter… zumindest glaube ich, daß ich ein System hatte. Ich bin nicht mehr sicher.

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Mein Mann findet, ich benötige jetzt einen Sombrero und kann dann als kleiner Mexikaner herumspringen… ich bin nicht sicher, ob er das liebevoll meint. Pft….

Eigentlich könnte ich jetzt direkt mein neues Projekt, die Strickjacke von Makerist annadeln, aber ich habe versprochen erstmal auch noch den Teil der Tasche für den Crochet along (zusammen häkeln) von schönstricken für diese Woche fertig zu machen. Also häkele ich jetzt mal wieder Dreiecke.

Link zum ersten Teil 

Link zum zweiten Teil

Link zu meinem Projekt bei Ravelry

Diese Zusammenhäkeln und Strickengeschichten gefallen mir ausnehmend gut. Sie treiben die Arbeit voran, man tauscht sich aus und zeigt untereinander den jeweiligen Fortschritt. Das ist unheimlich motivierend und macht mehr Spaß, als alleine herum zu nadeln.

Leider gab es auch zwei kleinere Mißgeschicke, zum einen hat Frau Katze meinen Kapuzenschal Skalli, den ich ebenfalls von Makerist zum Stricken hatte und der fast fertig war, in der letzten Woche als ihr neues Spielzeug ausersehen und wegen der zarten Wolle hat er das leider nicht überlebt. Zum anderen habe ich mein zweites Sommerjäckchen aufgeribbelt, weil mir die Farbcombis, Schwarz, Pink, grau irgendwie so gar nicht gefiel.