Perfektes Elfen-Dinner

Wir haben heute perfektes Dinner gespielt und hatten dazu heute den ersten Termin in Haan. 4 Frauen, die sich bestenfalls flüchtig aus dem Internet kennen, treffen sich an vier Terminen und jeweils eine kocht und umsorgt die anderen nach Herzenslust.

Heute also war es soweit, das erste Treffen von uns zu allen Schandtaten bereiten vier Ladys stand an und es war fantastisch.

Die Liebe V. hat gekocht und wir haben gefuttert. 3 Gänge für drei Gäste, der Hitze geschuldet haben wir auf Alkohol verzichtet, dafür gab es Faßbrause und Wasser in rauen Mengen, denn es war heiß.

Jede von uns drei Gästen hatte ein kleines Mitbringsel dabei, hier ein Bildchen vom Gabentisch:

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Neben den leckeren Speisen wurde auch herrlich geplaudert, obwohl wir uns ja kaum kannten, hatten wir eine Menge Spaß und viel zu erzählen, das Grüppchen paßte super zusammen und es wurde herrlich geschlemmt, denn das Essen war fantastisch. Nichts dabei, was mir nicht geschmeckt hätte, alles wirklich lecker und wirklich hübsch angerichtet.

Aber was rede ich lange, ich lasse Bilder sprechen.

(Die Rezepte füge ich hinzu, sobald V. sie mir geschickt hat.)

Allein die Tischdeko bringt mich in Zugzwang, vor meinem Dinner muß ich zwingend SERVIETTENRINGE beschaffen, ohne Serviettenringe geht gar nichts und ich habe keine!!! Ein Drama 🙂

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Die Vorspeise:

Gebackener Mozarella an scharfer Melonensalsa

(Obwohl ich ja scharf nicht so abkann, war das wirklich köstlich und schön erfrischend leicht. Genau das richtige bei dem heißen Wetter!)IMG_2198

Beim Hauptgang hatten wir die Wahl zwischen Fleisch und Fisch und haben uns für die Fischvariante entschieden.

Hauptgang:

Safran-Spinat-Risotto mit Jakobsmuscheln

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Nachspeise:

Pannacotta mit Sommerbeeren und Schokoladensößchen

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Fazit:

Ein sehr gelungenes Experiment, die Zeit verging wie im Flug und hätte ich morgen nicht arbeiten müssen, hätten wir sicher noch länger dort gesessen und geplaudert.

Die nächste kulinarische Orgie gibt es dann im Oktober in Aachen. Ich freu mich schon!!!

Herzlichen Dank für das tolle Essen liebe V. und allen dreien für den wunderschönen Abend!!

Josephs Köln

G20130511-153204.jpgestern war es endlich so weit, nachdem ich nun seit Wochen immer wieder morgens auf dem Weg zur Arbeit am Josephs vorbei fahre und mich ärgere noch immer nicht dort gewesen zu sein, waren wir gestern endlich da.

Die Parksituation ist dort perfekt gelöst, das Parkhaus ist quasi unter dem Restaurant und vor der Tür befindet sich direkt ein Aufgang mit Parkautomat. Das Lokal selbst ist rustikal gehalten, aber durchaus edel ausgestattet. Neben normalen Tischen laden auch zwei große Tische in den Ecken, die etwas separiert sind und gemütlicher ausgestattet sind zum Platznehmen ein. Von der Terrasse aus hat man einen tollen Blick über den Rhein und auch beim gestrigen schlechten Wetter haben wir direkt vor dem Fenster sehr gut gesessen und hatten eine schöne Aussicht.

Die Bedienung und der Herr an der Bar waren witzig nett und freundlich und sehr angenehm. Keineswegs überkandidelt oder arrogant, wie man es in solchen Lokalen hin und wieder leider doch erlebt, im Gegenteil, die junge Dame, die für unseren Tisch zuständig war, war unheimlich nett und sympathisch und auch einem kurzen beratenden Gespräch zur Speisekarte und (jaaaa, wir sind Mädchen!!) zu ihrem Nageldesign nicht abgeneigt.

Auch als wir drei alle statt Wein Rhabarbersaftschorlen verlangten gab es keine hochgezogenen Augenbrauen, sondern lediglich ein: „Sehr gerne. Kommt sofort!“

Die Schorle war schön erfrischend und lecker und in den großen Kelchen sah die rosa Schorle auch zauberhaft aus.

Dann kam die Qual der Wahl, ich hatte mir zwar bereits überlegt, daß ich eigentlich am Liebsten das Menü hätte, habe dann aber noch mal umentschieden und selbst aus der Karte zusammen gestellt.

Meine Vorspeise:

20130511-153217.jpgGebratene Jakobsmuscheln mit gegrilltem grünem Spargel und Orangen-Vinaigrette

War wirklich super lecker, selten habe ich so auf den Punkt gebratene Jakobsmuscheln gegessen. Der Spargel war gut gewürzt und die Vinaigrette hatte eine sehr leckere schaumige Konsistenz, obwohl man mich sonst mit Zitrusfrüchten im warmem Essen jagen kann, hat mir das wirklich herausragend gut geschmeckt. 20130511-153225.jpg

Meine Begleitung A hatte als Vorspeise Büsumer Krabben auf Zimmermann Schwarzbrot
mit Kräuterquark und Endiviensalat um die auch ich zunächst herumgeschlichen war.

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Die Vorspeise wurde übrigens herausragend schnell an den Tisch gebracht. Das ging wirklich ruckzuck.Auch für das Hauptgericht konnte ich mich nicht vom Fisch lösen, obwohl die Spargelkarte auch durchaus ihren Reiz hatte. Ich hatte als Hauptgericht Scholle “Finkenwerder Art“ mit Speck, Zwiebeln
und Nordseekrabben auf lauwarmen Kartoffel-Lauchsalat. Allerdings war das das schwächste der drei von mir probierten Gerichte. Die Scholle schmeckte zwar gut, war von schöner konsistenz, aber sehr sehr grätig und die Krabbensoße für meinen Geschmack deutlich zu salzig. Allerdings bin ich da wirklich ein kleines Mäkelchen, ich mag es eher wenig gewürzt und einem weniger empfindlichen Gaumen, mag das schmecken. Es war auch keineswegs schlecht, nur eben nicht gänzlich nach meinem Geschmack und zu deftig während der Kartoffellauchsalat fast schon ein wenig fade schmeckte. Da war ich dann doch ein wenig enttäuscht und ich werde beim nächsten Mal dann doch lieber etwas anderes wählen.

Eigentlich wollten wir es dabei dann belassen, allerdings gelang es unserer Tischdame uns zu ködern, indem Sie uns den gebackener Vanillepudding mit marinierten Erdbeeren
und Holunderbeerensorbet ganz dringend ans Herz legte und wir bissen an. Was soll ich 20130511-153254.jpgsagen? Ein Träumchen. Der Vanillepudding schmeckte wunderbar, nicht zu süß und zerging förmlich auf der Zunge, das Holundersorbet, bei dem ich ein wenig Sorge hatte, daß es bitter sein könnte, schmeckte fantastisch. Ich hätte den Teller ablecken können, so gut war das. Wenn ich das gewußt hätte, hätte ich auf die Hauptspeise verzichtet und drei Portionen Vanillepudding gegessen und dabei muß ich anmerken, daß ich eigentlich wirklich kein großer Puddingliebhaber bin, aber das hier, das war so lecker, das kann man kaum in Worte fassen und ein Augenschmaus!

Fazit: Das Josephs bewegt sich zwar im deutlich gehobenen Rahmen, ist jedoch dennoch ein sehr gemütlicher und interessanter Treffpunkt. Die Speisen sind durchweg ein optisches Highlight, wenn ich halt auch, mit meiner Scholle offenbar einfach Pech hatte und diese nicht ganz mein Geschmack war, der Rest war einfach nur himmlisch lecker. Eine ganz große Empfehlung, unbedingt hingehen.

Ah fast vergessen, wir haben online über Opentable reserviert, was perfekt funktioniert hat!