Coq au vin

Ich liebe Rotweinhühnchen (so hieß das bei meiner Tante immer).

Und der Mann hier mag es zum Glück auch, eigentlich ist es ja eher ein Herbst oder Wintergericht, aber ich hatte da heute so unbändige Lust drauf, daß ich gleich welches gemacht hab und zwar mal wieder in Mengen, daß wir da die nächsten drei Tage von leben können, daher ist die Rezeptangabe diesmal für 4 Personen ausgelegt.

Das Rezept stammt eigentlich aus diesem Buch hier, aber ich habe es über die Jahre hinweg etwas abgewandelt und perfektioniert:

Zutaten:

2 kleine Zwiebeln in feine Stücke geschnitten, 4 Knoblauchzehen ganz fein gehackt, 3 Zweige Thymian, 3 Lorbeerblätter, 1/2 Liter trockenen kräftigen Rotwei, 600 g Hühnerbrustfilet oder Pute, (ich mag ja lieber Pute…), 10 Champignons, 4 Frühlingszwiebeln, 150 g Schinkenspeck gewürfelt, etwas Öl, Butter, Pfeffer und Salz.

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Als Beilage gibt es bei uns immer Kartoffeln, schmeckt aber auch prima mit einem schönen Baguette.

 

(Ich hab schon wieder einen auf den Deckel bekommen, weil ich den guten Roten zum Kochen genommen hab. Wenn der Mann die Preisetiketten mal auf den Kisten lassen würde, dann könnte ich mich wenigstens daran orientieren… alles über 10 Euro, darf nicht zum Kochen benutzt werden, oder so… gnarz. Aber ich fands sehr lecker und den Rest des Cabernet hab ich dann mal kühl gestellt, damit ich nicht gelyncht wurde.)

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Dann geht’s los, bei mir wird das Rotweinhühnchen standesgemäß in der Cocotte gemacht. Die auf den Herd stellen, die etwa 3 EL Butter und ein guter Schuß gutes Öl erhitzen, den Speck darin anbraten und mit einem Schaumlöffel wieder aus dem Bräter heben. Dann die Hähnchenteile rundherum schön braun anbraten, ebenfalls wieder aus dem Bräter nehmen.

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Zwiebeln und Knoblauch in das Öl geben und anschwitzen, mit etwas Mehl bestäuben, dann die Hähnchenstücke darauf verteilen. Mit dem Rotwein ablöschen, Thymian und Lorbeerblätter dazu geben und 25 Minuten bei mittlerer Hitze garen. (Deckel drauf, sonst wirds trocken!!)

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In der Zwischenzeit die Champignons putzen und in einer kleinen Pfanne mit etwas Butter erhitzen, die Frühlingszwiebel und den Speck dazu geben und schön anbraten. Anschließend zum Hühnchen geben und weitere 25 Minuten garen.

 

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FERTIG!

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LECKER!

Ginger Pig

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Heute würde ich euch gerne mein neuestes Kochbuch vorstellen.

Ginger Pig – Natürlich Fleisch von Tim Wilson und Fran Warde.

Ein ganzes Buch nur vom Fleisch. Ich habe zwar selbst 5 lange Jahre völlig vegetarisch gelebt, aber letztlich mußte ich mir doch eingestehen, daß ich auf Fleisch in meiner Speisekarte nicht verzichten kann und auch nicht möchte. Ich habe dann für mich selbst beschlossen, daß das Fleisch, das bei uns auf den Tisch kommt, hochwertiges Fleisch ist. Keine abgepackten Massentierhaltung und keine Antibiotika Hühnchen.

Außerdem habe ich damals beschlossen, auch einmal selbst zu schlachten, um für mich zu entscheiden, ob ich dies rein hypotetisch könnte. Ich konnte. Zwar hat das Töten eines Tiers mich durchaus Überwindung gekostet, aber es ist kein sinnloses Töten, denn das Tier sättigt mich und meine Familie. Gewisse Dinge bereite ich nicht gerne zu, weil ich den Geruch nicht mag (Leber) oder weil ich mir das Tier auf meinem Teller nicht vorstellen möchte (Kanninchen / Stubenküken). Bei uns gibt es außerdem nicht jeden Tag Fleisch auf den Teller, sondern in einem normalen Maß, der Sonntagsbraten kommt bei uns zwar nicht am Sonntag auf den Tisch, aber es ist durchaus so, daß es ein oder zwei Mal in der Woche wirklich gutes und hochwertiges Fleisch gibt, während an den anderen Tagen Fisch oder etwas Vegetarisches auf den Tisch kommt.

Und genau mit diesem GUTEN Fleisch setzt sich Ginger Pig auseinander, genau auf die Thematik wird eingegangen, denn das Kochbuch ist weit mehr, als nur ein Kochbuch. Ich würde es fast schon als Lehrbuch vom Fleisch bezeichnen.

Es ist daher auch in drei Teile unterteilt. Im ersten Teil werden die verschiedenen Fleischsorten (Schwein, Rind, Lamm, Geflügel, Wild) dargestellt und erklärt. Tierrassen werden vorgestellt, die Bezeichnungen für die Fleischstücke werden erläutert, die Schlachtung und das Zerlegen wird erklärt. Außerdem gibt es Tipps für den Fleischkauf. Worauf sollte man bei welchem Fleischstück achten, welches Fleisch kann man wozu benutzen. Dazu gibt es anschauliche Bilder.

Anschließend findet sich der Rezeptteil, dieser ist nach Monaten gegliedert, was ich persönlich etwas unglücklich fand, da ich es so etwas unübersichtlich fand. Die Monate sind als Gliederung deshalb gewählt, weil sie anzeigen, was in welchem Monat auf einem kleinen Bauernhof an Fleisch zur Verwertung erzeugt wird. Sprich in welchen Monaten was gerade Saison hat und erhältlich wäre, wenn es keine Massentierhaltung gäbe.

Die Rezepte sind alle sehr übersichtlich und gut erklärt. Die Zutaten lassen sich eigentlich alle bei einem guten Metzger (!!!) und im ordentlich sortierten Feinkostladen oder Supermarkt finden. Hier und da waren die Gerichte etwas sehr auf den britischen Geschmack ausgelegt, da würde ich von de Gewürzen her für uns Festlandeuropäer etwas anders abschmecken.

Im dritten Teil finden sich dann Küchentipps, Brattemperaturen und Rezepte für Beilagen und vieles mehr.

Etwas Schade finde ich, daß es nur wenige Bilder zu den Rezepten gibt und hier der Schwerpunkt mehr auf Landschaftsfotos und Bildern der Tiere auf den Farmen lag. Durchaus kein schlechtes Konzept, aber ich brauche zu Rezepten auch Bilder, hier gab es die eben leider nicht zu jedem Rezept.

Grundsätzlich finde ich das Buch allerdings wirklich gelungen und ich bin mir bereits jetzt sicher einiges über die Zubereitung von Fleisch und auch über die Nutztierhaltung gelernt zu haben. Eine sehr interessante Lektüre, für alle, die sich bewußter, aber eben nicht fleischlos ernähren wollen.

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Da wir große Geflügelfans sind, habe ich für uns das marokkanische Hühnchen mit eingelegten Zitronen nachgekocht.

Zutaten für 4-6 Personen:

2 EL Olivenöl, 2 Prisen Safranfäden, 2 Zwiebeln geschält und fein gehackt, 4 Knoblauchzehen geschält und leicht angedrückt, 1TL gemahlener Ingwer, 1TL Zimt, 2 TL Kreuzkümmel, 1 rote Chilischote entkernt und fein gehackt, schwarzer Pfeffer, 1 Huhn (etwa 2 kg), 1 L Hühnerbrühe, 200 g Kalamata Oliven, 2 eingelegte Zitronen, 1 Bund glatte Petersilie und 1 Bund Koriander grob gehackt.

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In einem Schmortopf das Olivenöl erhitzen. Die Zwiebeln darin anschwitzen, Knoblauch, Ingwer, Zimt, Kreuzkümmel, Chili, Safran und Pfeffer eine Minute mitdünsten. Das gesäuberte Huhn mit der Mischung innen und außen bestreichen.

Huhn in den Topf geben, Brühe dazu und alles leicht köcheln lassen. Deckel drauf und das Huhn 1 1/2 Stunden garen. Dabei zweimal wenden. Es ist servierfertig, wenn beim Einstechen an der dicksten Stelle klarer Saft austritt. (Da wir die Haut gerne kross haben, habe ich es dann noch mal 10 Minuten bei starker Hitze in den Grill geschoben)

Anschließend Huhn aus dem Topf nehmen und warmstellen. Bei starker Hitze aufkochen und die Brühe auf die Hälfte reduzieren. Die Eingelegten Zitronen in Spalten geschnitten dazu geben, Oliven und Huhn beifügen. Nochmal 2 Minuten köcheln und mit Couscous als Beilage servieren.

Wir fanden es wirklich lecker. Die Garzeiten stimmten perfekt. Die Mengenangaben waren ebenfalls gut. Ich habe allerdings ein kleineres Hühnchen genommen, da wir nur zu Zweit sind.

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Tag 3 und 4 mit Frau Huhn in unserem Kühlschrank!

So gestern war es arbeitsmäßig ein wenig viel und heute auch, daher kommt jetzt der Nachtrag für den gestrigen Tag, da gab es nämlich das dritte Gericht der Jamie O. Brathühnchenwoche.

Firecracker Hühnchen Nudelsalat Zutatenliste:

100g zerkleinertes Hähnchenfleisch, 50 g Reisnudeln (gekocht und abgeschreckt), 1 EL des gestern selbstgemachten Korianderöls, 1/4 Salatgurke kleingeschnitten, 1 Karotte in feinen Streifen, 1 Babyrömersalat, eine Handvoll Zuckerschoten (gehackt), 1/2 Bund Minzblätter (grob gehackt), 1 EL süße Chilisauce, Saft von einer Limette, 1/2 EL salzreduzierte Sojasoße, 1/2 EL flüssiger Honig.

Ich muß gestehen nicht so genau gewußt zu haben, ob ich das mögen würde, weil ich Reisnudeln eigentlich nicht sooo toll finde. Ich esse sie, aber ich mag sie nicht sonderlich. Kurz war ich versucht einfach normale Nüdelchen in den Salat zu werfen, hab mich dann aber beherrscht und an der Zutatenliste nichts verändert und es schmeckte wirklich toll. Für mich gabs dazu Matzen (meine kleine koschere Leidenschaft *seufz*) und für meinen Mann grobes Graubrot, die Portion hat für uns beide gut ausgereicht, allerdings haben wir auch wirklich viel Brot, bzw. Matzen dazu gefuttert. Dummerweise habe ich alte Intelligenzbestie natürlich gestern super Fotos davon geschossen und dann heute festgestellt, daß gar keine Speicherkarte in der Kamera war… gnarzgnarz, ich würde sagen, das habe ich fabulös hinbekommen, oder?

Heute gab es dann Hühnchenminestrone und ich wurde mit einem Problem konfrontiert, mit dem ich so nicht gerechnet hatte, nämlich daß das Hühnchen nicht mehr sooo top aussah, bis morgen wäre das Fleisch sicherlich umgewesen, daher habe ich mal eben nachgeschaut, was ich denn für morgen und übermorgen, denn so lange soll die Brathühnchenwoche ja noch gehen, denn noch brauchen würde und stellte fest, daß heute Ende mit Hühnchen ist und morgen und übermorgen lediglich die Reste der Beilagen aufgebraucht werden. Ein wenig hat mich das erleichtert, denn zum einen hatte ich wirklich keinen Appetit mehr auf Huhn, zum anderen hätte ich das Huhn morgen, obwohl es halt im Kühlschrank gelagert wurde, echt nicht mehr essen wollen.

Aber zur Minestrone…

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Ich habe einfach die übrig gebliebenen Gemüsereste (Mais und Süßkartoffeln) mit angebratenem Knoblauch, Basilikum und Zwiebel vermengt, ein bißchen Karotte dazu, ein paar Erbsen, eine Handvoll Grünkohl (hier hab ich Tiefgekühlten genommen) und das letzte Restchen Hühnerfleisch aufgegossen mit dem restlichen halben Liter selbstgemachter Hühnerbrühe. Mir hat die Suppe so gereicht, der Herr hat aushäusig gefuttert und bekommt sein Tellerchen morgen mit zur Arbeit.

Auch dieses Rezept hätte ich so selbst nicht ausprobiert, Grünkohl in die Suppe? Erbsen in der Hühnerbrühe, eigentlich gar nicht so außergewöhnlich, gemacht hätte ich es von mir aus dennoch nicht. Eigentlich super simple, wie man so ein einfaches Gericht aufpeppen kann.

Bisher ist die Hühnchenwoche also ein voller Erfolg, morgen ist dann der vegetarische Tag, da wird der Mann hier sich vermutlich beschweren, aber auch da muß er durch. 🙂

Brathühnchenwoche Tag 2 – heute wird gehühnersuppt!

Heute starte ich in den zweiten Tag der „Jamie“ Brathühnchenwoche. Benötigt wird heute eine Handvoll von den Süßkartoffeln und dem Mais, die mit im Bräter waren und die gestern bereits aus den Hühnchenknochen gekochte Hühnerbrühe.
(Gestern haben wir jeder etwa 100 g Hühnchenfleisch und knusprige Haut (ok, die hat nur mein Mann gegessen, ich mag sie nicht), dazu jeder etwa eine Handvoll des Gemüses und eine Portion in Knoblauch angebratenem Spinat mit griechischem Joghurt mit Meersalz und Zitrone gegessen.)

Heute gibt es eine wärmende Hühnersuppe mit viel Gemüse.

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Zunächst habe ich gehackte Korianderstiele in ein wenig Olivenöl angebraten, dann etwa eine Handvoll des Gemüses vom Brathähnchen dazu gegeben. (Den Mais habe ich vom Kolben abgelöst) Anschließend habe ich Tellerlinsen (ohne Einweichen), eine Dose stückiger Tomaten, sowie den einen Liter Hühnerbrühe darunter gemischt. Kurz aufkochen und ein wenig mit Pfeffer und Salz würzen.

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Als Beilage gibt es Papadums, in der Jamie heißt es, man soll sie fertig kaufen, Fertige hab ich aber noch nirgendwo gesehen, meine Versuche sie komplett selbst zu machen, haben immer ziemlich krüppelige Ergebnisse erzielt. Daher kaufe ich sie getrocknet in der Feinkostabteilung unseres EDEKA und frittiere sie kurz in der Pfanne, wo sie herrlich aufpoppen und wirklich knackig werden.

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Außerdem habe ich etwas Sesam mit Garam Masala in einer Pfanne geröstet und damit die Suppe bestreut.

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Schmeckt wirklich sehr orientalisch und würzig und so langsam schwant mir auch, daß ich tatsächlich die ganzen 6 Tage mit nur einem Hühnchen auskommen könnte… aber wir werden sehen.

Jamie O. Brathühnchenwoche…

Ich bin ja seit Kurzem begeisterte Leserin der Food-Zeitschrift „Jamie“ und in der Ausgabe 1/2013 entdeckte ich die „Mach mal Pause“-Brathähnchenwoche. Als großer Fan der Listen und Vorratskocherei war ich sofort hin und weg und wollte diese 7 Tage mit einem Hühnchen unheimlich gerne ausprobieren.

Da ich gestern dann meinen Mann zu einer Party gefahren habe, hatte ich mir vorher einen ausführlichen Einkaufszettel geschrieben, der sich exakt so auch in der Zeitung wieder findet:

Fleisch:  1 Brathähnchen 1,6 kg

Früchte und Gemüse: 3 Süßkartoffeln, 2 Maiskolben, 4 kleine Zwiebeln, 2 Knoblauchknollen, 4 Biozitronen, 3 Biolimetten, 1/2 Bund Rosmarin, 260 g Spinat, 1 Bund Koriandergrün, 1/4 Salatgurke, 2 Karotten, 1 Babyrömersalat, 1 kl Beutel Zuckerschoten, 1 Bund Minze, 1/2, Bund Basilikum, 200 g Grünkohl, 1 kl Kopf Brokkoli (ok, den hab ich weggelassen, ich HASSE Brokkoli), 1 Avocado, 20g Kresse, 1 Stück Ingwer

Kühl- und Gefrierschrank: 170 g fettarmer Griechischer Joghurt (FETTARM? VOLLfett mußte das bei mir sein), 1 Dose Erbsen, 50 g Feta, 130 g Räucherlachs,

Speisekammer: Olivenöl, Salz und Pfeffer, Currypaste, Linsen aus der Dose, Hühnerbrühe, Tomatenstücke, Papadams, Reisnudeln, süße Chilisoße, Sojasoße, Honig, Nudeln, Couscous, gemahlener Kreuzkümmel, Harissa, Sushi-Reis

Im Supermarkt, den ich schon seit längerem ausprobieren wollte, (EDEKA Bonn Hardtberg), angekommen, war ich dann allerdings von dem wirklich tollen, vielfältigen und ausgesprochen frischem Angebot so fasziniert, daß sich auch noch der ein oder andere weitere kleine Einkauf mit in den Korb gedrängelt hat. Wirklich ein ganz großes Lob, selten habe ich einen so gut sortierten und mit so tollen Waren bestückten Supermarkt besucht, in die Käsetheke hätte ich mich reinlegen können. Herrlich!!

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Hier also meine Einkäufe, insgesamt habe ich etwa 50 Euro für die Woche ausgegeben, ich bin allerdings wirklich skeptisch, ob ich damit auch tatsächlich mich und meinen Mann 6 Tage lang satt kriegen werden, denn genau das verspricht „Jamie“ in der Zeitung.

Heute starten wir dann mit dem ersten Tag, dem Sonnenschein-Brathühnchen. Dazu muß ich sagen, daß ich hoffe, daß dieser Versuch nicht ins Auge geht, denn es ist das erste Mal, daß ich ein Brathühnchen tatsächlich in Gänze zubereite. Normalerweise mag ich Fleisch mit Knochen nicht so gerne, daher greife ich doch recht oft zu Filet und für meinen Mann gibts dann zum Knabbern die Beinchen oder Flügelchen. Das superfrische Hühnchen machte allerdings einen wirklich guten Eindruck, hatte ich erwähnt, daß ich auch von der Fleischtheke des EDEKA total hingerissen war? Nein…?

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Vor etwa 30 Minuten ist das Hühnchen, gemeinsam mit Zwiebeln, Knoblauch, Mais und Süßkartoffeln, sowie einem guten Schuß Olivenöl, und Pfeffer & Salz dann in meiner Cocotte gelandet und brutzelt nun im Backofen vor sich hin. Der Duft macht mir grad unheimlichen Hunger, dabei habe ich gerade erst meine Spaghetti gefuttert und das Hühnchen soll eigentlich für heute Abend  und morgen sein.

Hier also das Huhn fertig für den Bräter…

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Jetzt heißt es warten, wie das Hühnchen ausschaut, wenn ich es gleich heraushole…

…. und hier ist es, das fertige Geflügelchen.

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Sieht lecker aus, finde ich, der Mais und die Zitronen sind ein wenig dunkel geraten, irgendwie hab ich den Grill bei meinem neuen Herd noch nicht zu 100% verstanden, zumindest scheint er nur zwei Stufen zu kennen, aus und SCHWARZ.

Egal, es schmeckt köstlich und ist die Basis für alle weiteren Tage…

EDIT: Nächstes Mal größeres Hühnchen nehmen… *hust*