Spinatlasagne nach Hellofresh…- Werbelink im Beitrag enthalten!

Ich arbeite zur Zeit viel und lange und daher gab es hier nur selten wirklich etwas Selbstgekochtes zum Futtern. Meist eher was Mitgebrachtes, Döner, McDonalds, 1/2 Hähnchen oder Butterbrote. Da ich selbst da nicht mit glücklich war, mir aber auch einfach die Zeit fehlt zum Einkaufen und dann noch überlegen, was mach ich und letztlich dem Kochen, fiel die Entscheidung leicht.

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Wir bekommen wieder Kisten-Essen.

Letzte Woche und nächste Woche kommt Hellofresh bei uns ins Haus. 5 Gerichte, alles drin was man braucht und länger als 30-40 Minuten braucht man fürs Kochen nicht.

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In der Kiste der letzten Woche waren:

Ofenputenbrust in Honigzitronenmarinade
Schnitzel natur in Champignonsoße
Paprika-Zuckermais-Quesadillas
Spinatlasagne
Chorizo-Risotto

Lecker war alles, aber mein absolutes Highlight war die Spinatlasange, von der ich den Rest gerade eben vertilgt habe. Die Menge war bei allen Gerichten absolut ausreichend für uns zwei (1 sehr großer Esser, 1 kleinergroßer Esser), von der Lasagne hatte ich noch so viel über, daß ich heute noch davon satt werde. Allerdings habe ich das Rezept minimal abgewandelt und noch zwei Scheiben Gouda zum Überbacken dazu getan.

Zutaten:

1 große Knoblauchzehe, 300 g Spinat, italienische Kräuterwürze, Tomatenpolpa 400 g, Ricotta 100 g, 20 g Pecorino, 4 Lasagneplatten, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker, zwei Scheiben Gouda.

Ofen auf 200 Grad vorheizen (Umluft).

Knoblauch abziehen und sehr fein hacken. Spinat (wenn frisch) waschen und abtropfen, (wenn nicht frisch) leicht antauen lassen.

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Etwas Olivenöl mit dem Knoblauch in einem kleinen Topf erhitzen. Die italienische Kräutermischung dazu geben, dann die Tomatenpolpa (oder auch frische Tomaten, wie man mag), dazu geben. Salz und Pfeffer nach Lust und Laune dazu, sowie eine kleine Prise Zucker. Etwas köcheln lassen, bis die Konsistenz ein wenig fester ist. (5-10 Min)

In einem großen Topf etwas Olivenöl erwärmen, den Spinat dazu geben, bis er komplett aufgetaut oder zusammen gefallen ist.

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Ricotta dazu geben, Pecorino dazu geben. Alles schön zu einer sämigen Mischung verrühren.

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Eine Auflaufform mit Olivenöl auspinseln, den Boden mit Tomatensoße bedecken, etwas Spinatmischung darauf, Lasagne Platte darüber. Wieder Tomatensoße und Spinat, Lasagneplatte und so weiter. Oben auf eine Lasagneplatte und die beiden Scheiben Gouda.

Alles für 30 Minuten in den Ofen, bis der Käse schön goldbraun geschmolzen ist.

Fertig!

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Vegane Sommernudeln! – Werbelink im Beitrag enthalten!

Im Moment ist hier männerfreie Zone, darum darf ich den ganzen „ekligen Scheiß“ kochen, den ich sonst nicht kochen darf.
Außerdem war Hellofresh-Kisten-Woche, sprich ich hab genug Essen im Haus, um alleine zu überleben und das Sommersausenleben zu genießen, ohne vor die Tür zu müssen. GEILOMAT!

Heute also den Tag mit feinem Lavendeleistee begonnen. (Grünertee, Lavendelsirup, Eiswürfel, alles in den Tea-Jay und fertig)

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Und mir dann grad vegane Nudeln gemacht, das Ursprungsrezept ist von Hellofresh, ich habe aber eben vegan abgewandet und statt normalem Parmesan, die vegane Variante gewählt. Den hab ich in meiner veganen Phase gekauft und irgendwie nur einmal benutzt, weil ich seine Konsistenz eher seltsam finde, in der Nudelsoße machte er sich aber super.

Zutaten für eine Person:

150 g Nudeln (ohne Ei für vegan oder normal, wie man mag), Petersilie glatt, 1 Zitrone, 1 Schalotte, 1 Zucchini, 40 g Parmesan (vegan oder nicht), 20 g Pinienkerne, 1-2 Knoblauchzehen. (Im Hellofreshrezept gab es noch eine Chilischote, die hab ich aber weggelassen, SCHARF is ja nicht so meins.

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Also Nudeln kochen, Zucchini in feine Scheibchen raspeln, Schalotte und Knoblauch abziehen und fein hacken (wenn Chili, dann hier dazu packen). In einer großen Pfanne die Pinienkerne kurz ohne Fett anrösten, dann rausnehmen und wegstellen. Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und Knoblauch und Schalotte darin anschwitzen. Zucchinischeiben dazu, dann mit etwas Wasser (das Hellofreshrezept nimmt Brühe, hatte ich aber nicht da, also Wasser) ablöschen, wenn sie anfangen leicht zu bräunen. Dann den Parmesan dazu geben, so daß eine feine Soße entsteht.

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Die Nudeln mit in die Pfanne geben und ein bißchen vermischen.

In einem Schälchen Etwas Olivenöl, die gehackte Petersilie, ein wenig Knoblauch und Zitronensaft, sowie etwas abgeriebene Zitronenschale vermischen, kurz ziehen lassen und dann über die Nudeln geben.

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Pinienkerne drüber, Fertig!

Lecker zitronig und kann auch abgekühlt gegessen werden und schmeckt lecker.   IMG_5972[1]

Für alle Hellofreshneugierigen hier mein Code für 20 Euro Rabatt auf die erste Box: ZBCUE4

 

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Wraps ganz einfach, ganz schnell- Werbelink im Beitrag enthalten!

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Heute fehlten mir Energie und Lust auf große Kocheskapaden. Ich lieg hier mit Fieber auf dem Sofa und bekämpfe den teuflischen Männerschnupfen, den der Herr des Hauses freundlicherweise an mich weitergegeben hat, nachdem er ihn nicht mehr brauchte. Seufz.

Hunger hatte ich trotzdem ein wenig und aus der Hellofresh-Kiste von dieser Woche gab es noch zwei Gerichte, auf Gnocchi hatte ich nicht so brennend heiße Lust, also wurden es die Wraps.

Eher lustlos holte ich die Zutaten raus, Wraps sind nämlich etwas, bei dem ich den Hype nicht verstehe, ich finde sie meist laff, langweilig und schlabberig. Also weit entfernt, von lecker.

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Die hier haben mich jedoch überrascht. Die waren wirklich richtig gut!!!

Zutaten:

1 kleine Zwiebel, 1 Dose Kidneybohnen, 75 g Schmand, Fajita-Gewürzmischung, 2 Tomaten, Weizenwraps, 1 Knoblauchzehe (na gut, eine DICKE Knoblauchzehe), 1 grüne Paprika (ja, ich soll keine Paprika essen, is mir EGAL! So!), etwas Petersilie, 50 g geribbelten Emmentaler, Öl, Pfeffer und Salz

Das Gemüse, außer den Bohnen, is klar (!), in kleine Stückchen schneiden, Knoblauch und Zwiebel fein hacken.

Zwiebel, Knoblauch und Paprika in einem Topf erhitzen und ein paar Minuten leicht dünsten, bis alles nicht mehr ganz so knackig ist. Mit dem Fajitagewürz nach Geschmack würzen (vorsicht nicht zu scharf!).

150 ml Wasser dazu, die Tomaten dazu, die Bohnen auch, einmal aufkochen.

In der Zwischenzeit die Wraps erhitzen. (Ich mach das in der Mikrowelle, geht schnell und ist praktisch.) Die Wraps mit dem Schmand bestreichen, Pfeffern und Salzen, dann mittig auf die Wraps einen Streifen aus dem Gemüse auflegen (nicht zu viel Wasser nehmen, sonst weichen die Wraps auf). Mit Emmentaler und Petersilie bestreuen, zusammenrollen, fertig.

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Hört sich simple an, ist es auch, schmeckt aber total grandios.

Für den Mann gab es die Teilchen ohne Emmentaler dafür mit mehr Fajitamischung, also chööön charf!

Wenn ihr auch mal eine Hellofresh-Kiste ausprobieren wollt, dann könnt ihr mit meinem Gutscheincode 20 Euro auf die erste Box sparen!

Gutscheincode: ZBCUE4

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Der Mann mag Austernsoße… ich faß es nicht! – Werbelink im Beitrag enthalten!

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Also der hier mit mir lebende und mich (hoffentlich) über alles liebende Mann ist ja bekanntermaßen mehr so ein Essensnörgler, das mag er nicht, das riecht komisch, das ist grün, das ist matschig, das ist KÄSE! (Käse ist böse, Gouda geht unter bestimmten Voraussetzungen, alles andere: BÖÖÖÖSE!!)

Ok, ich habe da ja mittlerweile so meine Taktiken entwickelt, wenn irgendwo was drin ist, was er nicht mögen könnte, dann wird das ganz mikroskopisch klein geschnippelt und unter anderen Dingen versteckt. (Geht mit allem außer mit Käse. Wir erinnern uns: KÄSE IST BÖSE!) Ganz wichtig auch, auf gar keinen Fall erwähnen, was da so alles drin ist. Bei uns gibt es daher häufig sehr unspezifische Dinge, wenn ich gefragt werde ist das, grünes Zeug, Fisch (Darunter fallen dann auch Muscheln und Schalentiere. Was ist das? Fisch! Sieht aber nicht aus wie Fisch! ISS! IS FISCH! ) braune Soße oder Gemüse. Gemüse ist super, weil Sammelbegriff, können Tomaten sein, können aber auch Avocados, Artischocken oder Zucchini sein. (Alle drei Sachen auch BÖSE, wenn man sie mit dem bloßen Auge noch identifizieren kann oder aber püriert. Püriert ist ganz böse. Püriert ist quasi Endstufe. Püriert kommt nicht mal in die Nähe des geliebten männlichen Mundes. NIEMALS! Sonst Brechreiz.)

Diesmal als die Hellofreshbox also kam und ich Spargel-Steakpfanne mit AUSTERNSOSSE las, wuste ich bereits, ok, das nennen wir mal braune asiatische Soße. Wenn ich das Wort Austern in den Mund nehme, darf ich alleine essen. Also:

„Was gibts heute zu essen?“

„Fleisch! Soße!“

„Was genau?“

„Schmeckt lecker, wirst du sehen!“

Skeptischer Blick und Schweigen. Über die Schulter gucken.

„Ist da Käse drin?“

„Nein!“

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Ich fülle ihm also einen Teller mit Reis und der Spargelsteakpfanne.

„Was ist das Weiße da?“

„Knoblauch!“

Der Mann guckt erleichtert und betrachtet den Spargel.

„Spargel?“

Ich nicke. Vorsichtig wird probiert.

„Und in der Soße?“

„Wie in der Soße?“

„Was ist in der Soße?“

„Soße halt!“ (Mantra aufsagen: Nicht Austernsoße sagen!!! Nicht Austernsoße sagen!)

„Aha. Schmeckt lecker!“ Mann steht auf nimmt sich Nachschlag. Ich schaue fasziniert zu.

Mann steht noch mal auf, nimmt sich mehr Soße aus der Pfanne. Mühsam halte ich den Mund. Schiebe mir schnell noch ein Stück Spargel zwischen die Zähne. (NICHT AUSTERNSOSSE SAGEN!!!)

Der Mann wischt den Teller sauber und leckt den Löffel ab. „LECKER!“

Es bricht aus mir heraus, ich versuche noch mir selbst den Mund zu zu halten, aber es hilft nicht. Es schießt aus meinem Mund das Wort „Austern!“ hervor.

„Was?“

„Das ist Austernsoße!“

Ich warte, daß er den Bissen, den er im Mund hat auf den Teller spuckt, mich anschreit, ob ich ihn vergiften wolle, erwarte, daß er sich qualvoll wimmernd am Boden windet, aber er kaut weiter.

„Austern? Aha! Schmeckt trotzdem. Is noch was da?“

Fasziniert beobachte ich, wie er sich die nächste Portion auf den Teller stapelt und auch diese restlos verputzt. Austernsoße ist also nicht BÖSE! Austern sind definitiv böse, sehr böse. Das haben wir bereits durch. Austern sind bäh! Ganz klar. Austernsoße offenbar nicht. Sehr gut.

Sehr sehr gut zu wissen, mein Schatz, du glaubst gar nicht, was ich jetzt alles in Austernsoße tränke, damit du es nicht als BÖÖÖÖSE identifizierst. Avocados in Austernsoße. Käse in Austernsoße. Calamari in Austernsoße. Das muß zu machen sein.

Ach so, die Steakpfanne war wirklich lecker, wenn auch nach den 4 Portionen für den Mann an meiner Seit für mich nicht mehr sooo viel übrig geblieben ist. Morgen gäbe es aus der Hellofreshbox übrigens Grillkäseburger, ich will mein Glück nicht überstrapazieren und es wird für mich Grillkäseburger geben und der Mann bekommt Hackfleisch, weil Käse = BÖÖÖÖÖSE!

Rezept:

220 g Rinderhüfte, 200 g Spargel, 10 ml Sojasoße, 60 ml Austernsoße, 10 g Ingwer, 1 Knoblauchzehe, 5 g Speisestärke, 200 g Basmatireis.

Reis wie gewohnt zubereiten.

Die Rinderhüfte in feine Streifen schneiden und in der Speisestärke wenden. Nach Geschmack mit Pfeffer und Salz würzen.

Knoblauch pressen, Ingwer würfeln, Spargel putzen und in 2 cm große Stücke schneiden.

Etwas Öl in einer Pfanne (Wok) erhitzen. Mein Wok hat ja leider das Zeitliche gesegnet, daher in der Pfanne. Den Spargel leicht braun anbraten, aus der Pfanne nehmen und wegstellen. Etwas Öl in die Pfanne geben und das Fleisch scharf anbraten. Aus der Pfanne nehmen und wegstellen. Knoblauch und Ingwer anbraten. Fleisch und Spargel dazu geben. Soja- und Austernsoße dazu kippen und noch ein wenig köcheln lassen.

Fertig.

Wie gesagt, trotz Austern (Austern = BÖÖÖSE!) hat es dem Herrn hervorragend geschmeckt, mir auch und da ich mit der Hellofreshbox immer noch so glücklich bin,
hier mein Gutscheincode, wenn ihr diesen bei der Bestellung eingebt, kostet die Box beim ersten Mal 20 Euro weniger.

GUTSCHEINCODE:  ZBCUE4

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