Tinus von Janukke

Vor einigen Tagen saßen wir beim Grillen, ich strickte, trank Wein und genoß das Leben und plötzlich schleicht sich der Herr Neffe von links an und schielt mir über die Schulter. Sehr konzentriert hat er beobachtet, was ich da tue und dann gefragt, ob ich ihm nicht auch mal einen Schal stricke.

Klar, mach ich.

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Erstmal also ein teenagerjungstaugliches Muster rausgesucht und mit Hilfe meiner ganzen Strickhomies bin ich da auch fündig geworden und habe den Tinus von Janukke / Jana Huck ausgesucht. Ein schöner schlichter Schal, der durchaus auch von Männern/Jungs getragen werden kann.

Beim Garn war klar, dass es was sehr weiches sein sollte, kuschelig, aber nicht kitschig und da fiel die Wahl wie so oft auf Heimatwolle. Emma und Jette. Emma in Stahl (blau) und Jette in Schwarzwald (grün) und Novembernebel (grau).

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Leider kann ich euch nicht genau sagen, wie viel ich verbraucht habe, da es sich um Reste handelte ich und ich es verbaselt habe vorher zu wiegen. Es waren jedoch so über den Daumen gepeilt etwa 70g von Novembernebel und 25 g Stahl und 50 g Schwarzwald.

Ich habe die Streifenfolge etwas verändert, damit ich mit meiner Restewolle und meinen drei Farben auch auskomme, ansonsten habe ich nach Anleitung gestrickt und lediglich die schmalen Streifen jeweils nur 5 Mal wiederholt, damit er nicht zu breit wurde und ich habe tatsächlich 433 Maschen aufgenommen und zweimal im Icord abgekettet. Hätte ich das vorher gewußt, wäre meine Wahl auf ein anderes Muster gefallen, das war Nervenkrimi, wißt ihr, wie oft man bis 433 zählen muß, bis man sich mindestens 2 Mal nicht verzählt hat?

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Ich kann euch sagen: O – F – T! SEHR OFT!

Und ich muß zugeben, eine Zeit lang erinnerte das Gestrick eher an eine Wurst, als einen Schal…

Und ja, man kann Markierer als Zählhilfe dazwischen hängen, aber das wäre ja kein Leben am Limit…

Egal, das Muster an sich war abwechslungsreich und hat Spaß gemacht, der breite Streifen wird durch Tauchmaschen konstruiert, das kannte ich bisher noch nicht und war eine sehr schöne und rasche Lösung. Das hat mir gefallen.

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Gestrickt war das Teilchen tatsächlich recht flott, etwa 10 Tage habe ich gebraucht in zwischendurch auch noch an anderen Sachen gestrickt.

 

Die Maße sind mit 210 cm Länge und 19 cm Breite relativ groß, weshalb ich auf ein Spannen verzichtet habe. Beim Stricken rollte sich der Schal sehr blöd ein und ich war ziemlich mißmutig, dass das nochmal was wird, nach dem Waschen und ohne Spannen rollt er sich allerdings nur noch am Icord leicht und das sieht aus meiner Sicht ganz hübsch aus.

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Ich bin sehr zufrieden.

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Die Anleitung von Janukke ist wirklich gut strukturiert, leicht verständlich und mit vielen Bildern zu den Tauchmaschen versehen.

Zum Anschlagen mit der Luftmaschenkette hätte ich mir allerdings noch ein wenig mehr Informationen gewünscht, da mußte ich ein wenig googeln bis ich eine Bildererklärung gefunden habe, die es mir auch für Dummies erklärt ( KLICK! ). Das von Janukke verlinkte (Klick!) , fand ich nämlich nicht so simple…

Ich würde sagen, das Muster ist für ambitionierte Anfänger durchaus geeignet, allerdings sollte man vorallem beim Maschenanschlag ungestört sein oder Markierer als Hilfszähler einsetzen, sonst wirft man ihn beim dritten Mal verzählen in die Ecke…

Die Arbeit lohnt sich aber. ich finde ihn sehr hübsch und der Herr Neffe hoffentlich auch.

Erstmal muß ich jetzt Frau Katze überreden, dass sie das Ding wieder rausrückt…

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Die Müllers Tochter, ein Teststrick von Mairlynd

Eigentlich wollte ich in diesem Urlaub endlich die Babydecke für meine Schwester und den blöden langweiligen Nuvem fertig stricken…

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Zu Beginn des Urlaubs stolperte ich dann aber über einen Teststrick von Mairlynd und da war es um mich geschehen. Babydecke und Nuvem landeten in der Ecke und zunächst wurde „The Miller’s daughter“ gestrickt.

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Dank des Urlaubs bin ich auch tatsächlich schon fertig. Die Fäden sind vernäht. Der Schal gebadet und gespannt und die Fotos hab ich gerade eben auch gemacht.

Gestrickt habe ich aus zwei Knäueln Bella von Heimatwolle und einem Knäuel Piper von Quince & co.

Rest:

Heimatwolle Bella Nacht 23 g  (von 100g)

Heimatwolle Bella Eichhörnchen 36 g (von 100g)

Quince & co Piper  Longhorn 53 g (das Knäuel soll 50 g haben, war aber wohl übergewichtig und ich habe vorher nicht gewogen. Man braucht aber definitiv nicht viel von der Kontrastfarbe, da reicht auch ein Rest)

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Die Heimatwolle Bella war beim Stricken nicht so weich, wurde aber nach dem Waschen absolut streichelweich und kann sogar von mir Mimose ohne Probleme auf nackter Haut getragen werden, das war eine wirkliche Überraschung. Das Garn ließ sich überhaupt sehr gut verarbeiten und hat auch auf die neutrale Quince & co beim Baden nicht ausgefärbt oder Farbe verloren. Ich habe das Lacemuster wirklich häufig wieder aufribbeln müssen; auch das hat der Struktur des Garns überhaupt nicht geschadet.   IMG_4707 IMG_4705

Das Tuch ist riesig. gespannt hat es die Maße:

160 x 210 x 220 cm und ist dennoch durch das Lacegarn locker und luftig weich. Ich habe recht locker gestrickt und eine 3,25er Nadel verwendet, weil keine Kleinere frei war. Im Rückblick hätte ich vermutlich besser einer 2,75er oder 2,5er genommen, damit das Gestrick etwas fester wird, aber auch so gefällt mir das Ergebnis sehr gut.

Veränderungen vom Ursprungs Muster:

Ich habe das Tuch um einen Mustersatz im letzten Laceteil verkleinert, weil ich aus irgendeinem dummen Grund der Meinung war, dass mein Garn in Eichhörnchen nicht reichen würde. Jetzt wo ich das Garn gewogen habe, weiß ich, dass ich damit locker noch einen Mustersatz hinbekommen hätte. Kein Plan, wo da meine Angst oder mein Denkfehler herkamen.

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Außerdem habe ich mich in der letzten Streifenfolge verhauen und wollte nicht zurück stricken. Dort ist die Kontrastfarbe nicht wie vorgesehen in Reihe 7/8 sondern in Reihe 9/10.

Aufgrund der Größe des Schals war es wirklich schwer ihn zu spannen. Normal mache ich das auf unserem Gästezimmer-Doppelbett (2 m x 160 cm) das war hier zu klein und der Schal konnte schlicht nicht richtig gespannt werden. Ich habe dann improvisiert und ihn teilweise auf dem Bügelbrett (Eichhörnchen Laceteil) und von da aus dann hoch zum Bücherregal gespannt. Sah abenteuerlich aus, hat aber funktioniert.

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Bei Teststrick gab es keinerlei Probleme, wie üblich ist Melanies Muster sehr gut verständlich und leicht zu verstehen. Es ist übersichtlich gegliedert und als ganz großes Plus empfinde ich, dass es den Laceteil sowohl als Strickschrift gibt, als auch ausgeschrieben, so konnte jede von uns Teststrickerinnen das nutzen, was ihr am meisten behagt. Ich habe zunächst den ausformulierten Teil benutzt, weil ich mit Strickschrift immer meine Probleme habe, irgendwann hat es da aber bei mir klick gemacht und ich bin gewechselt zur Strickschrift und fand es dann deutlich einfacher hier zu folgen.

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Das Lacemuster finde ich persönlich, die ich bisher abgesehen von simplem Lochmuster noch kein Lace gestrickt habe, wirklich anspruchsvoll. Nicht weil es wirklich schwer wäre, es besteht nur aus rechten und linken zusammen gestrickten und überzogen zusammengestrickten Maschen und Umschlägen, sondern weil es sich mir einfach nicht eingeprägt hat. Ich habe die ersten drei Laceteile mehrmals neustricken und wieder aufribbeln müssen, weil sich mir das Prinzip einfach nicht erschlossen hat. Im letzten Lacestück habe ich es dann endlich gerafft und auch eine Möglichkeit gefunden, bereits beim Stricken auf Fehler zu kontrollieren. Wenn man sich hier an den überzogen zusammen gestrickten Maschen orientiert, kann man immer genau sehen, ob man richtig ist, da diese einen diagonal nach links oben verlaufenden Streifen ergeben müssen.

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Wenn ich das bereits zu Anfang erkannt hätte, hätte ich mir viel Ribbelei ersparen können, aber da bin ich im Lacestricken halt einfach eine Anfängerin.

Das Muster wird in den nächsten Monaten erscheinen, wer Mairlynds Newsletter folgt: Klick! wird rechtzeitig benachrichtigt.

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Natürlich springt auch dieser Beitrag zu „Auf den Nadeln…“ bei Maschenfein: Klick!

Die Anleitung ist heute (26.10.2015) erschienen und kann hier gekauft werden: Klick!

Heimatwolle

Allgemeine Info:

Homepage und Shop

Facebook

Ravelry-Gruppe

Atelier:

Deliah Behringer
Strandläuferweg 62
50829 Köln
Tel: 0221-7198362
Fax: 0221-7198363
info@heimatwolle.de

(Nur geöffnet an Tagen des offenen Ateliers. Die Termine findet ihr hier und sie werden auf der Facebookseite regelmäßig als Veranstaltungen angekündigt.)

Bei Heimatwolle gibt es von Deliah selbst gefärbte und teilweise auch gesponnene Garne und Spinnfasern zu kaufen. Alles in schönen kräftigen Farben mit leichten Schattierungen und in unterschiedlichsten Qualitäten. Von reiner Schurwolle bis hin zu Seide und Kamel.

Verkaufsmodalitäten:

Man kann im Onlineshop, auf Märkten oder direkt vor Ort im offenen Atelier kaufen. Grundsätzlich sind vor Ort viele Farben, Qualitäten und Mengen verfügbar. Im Onlineshop bestellt man im Grund sein Garn in seiner Menge und Farbe. Deliah färbt, wenn man ganz lieb fragt, auch auf Bestellung größere Mengen für Pullis oder Jacken.

Versand:

Die Infos zu den Versandkosten findet ihr hier: Klick

Grundsätzlich war bei mir die Wolle immer sehr rasch hier, ein oder zwei Werktage und schon konnte ich sie in den Fingerchen halten. Das Garn kommt gut verpackt und geschützt an.

Garne und Qualitäten:

Der Shop ist sehr übersichtlich mit Garnen verschiedenster Qualitäten, Dicken und Längen gefüllt. Auch hier werde ich erstmal nur zu den Garnen etwas schreiben, die ich bereits hier liegen habe. Überraschend habe ich festgestellt, dass ich neben meinen Wollmeisen tatsächlich am meisten Heimatwolle Garn hier liegen hatte.

Bella ist ein 100 % Merino Lacegarn. 100g / 600m Lauflänge. Das Garn wirkt sehr glatt und fein und ist überhaupt nicht kratzig, sondern sehr weich und angenehm auf der Haut. Die Farben kommen schön kräftig und mit leichtem Glanz heraus.

Auf dem Bild seht ihr Nacht (dunkelblau) und Eichhörnchen (kupfer). Das Garn eignet sich toll für leichte Kleidungsstücke oder Laceschals und Tücher. Beim Stricken wirkte das Garn ein wenig ruppig, als ich es dann aber gebadet hatte, war es noch mal deutlich weicher und konnte auch von mir Mimose problemlos auf der nackten Haut getragen werden. Super tolle Garnqualität!

Emma ist ebenfalls ein 100%iges Merino Garn, allerdings in Fingeringstärke 400 m auf 100 g und mit superwash Ausrüstung. Das Garn ist wirklich unheimlich weich und angenehm und hat dennoch einen schönen Stand. Ich habe es schon zu verschiedenen Tüchern verarbeitet und bin absolut glücklich mit dem Garn. Die kräftigen Farbtöne kommen schön heraus und die Schattierungen geben ein schönes Strickbild. Emma ist geeignet für alles was kuschelig weich sein soll. Pullover, Tücher, Jacken und soweiter.

Nachtrose / Brombeere Lava / Mango Novembernebel / Nacht

Jette eine Hightwist 80% Merino 20 % Polyester Sockenwolle. 400 m / 100g Lauflänge. Die Jette ist minimal robuster und dadurch auch strapazierfähiger als die Emma, aber fast genauso weich und zart auf der Haut. Ich würde mir mit meiner sehr empfindlichen Haut daraus zwar kein Top stricken, das direkt auf der Haut getragen wird, aber als Schal oder Pullover ist die Wolle auch für sehr kratzempfindliche Menschen wie mich sicherlich geeignet. Durch den Polyesteranteil ist die Wolle auch als Sockenwolle geeignet und nutzt sich nicht rasch ab. Auf dem Foto seht ihr Jette in Stahl.

Besonderheiten:

Ich habe Deliah schon auf verschiedenen Wollmärkten oder beim Stricktreff im Cafe Goldmund in Ehrenfeld getroffen und ihre offenen Ateliers sind wirklich schön, eine kleine Strickecke lädt dort zum Verweilen ein. Heimatwolle feiert heute (11.07.2015) den 3. Geburtstag und ich gratuliere ganz herzlich. Neben den Garnen und Spinnfasern kann man bei Deliah auch Spinnräder kaufen und sie gibt Kurse für Anfänger im Spinnen.

Obwohl ihre Farben sehr beständig sind, sollte man beim Einkauf darauf achten, genug Garn zu kaufen, das Nachfärben ist schwierig und leichte Farbabweichungen leider bei Handarbeit unvermeidlich.

Ich habe bei keinem der Garne ein Ausbluten festgestellt. Selbst die sehr farbintensive Brombeere hatte auf das Naturgarn von Malabrigo, das ja ebenfalls in meinem Quicksilver verarbeitet ist keinerlei negative Auswirkungen.

Aktionen:

Termine zu den offenen Ateliers, dem Stricktreff und den Wollmärkten, findet ihr auf der Homepage und der Facebookseite.

Was ich bereits gestrickt habe aus dem Garn:

Meine Müllers Tochter aus Heimatwolle Bella (Nacht und Eichhörnchen)

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Meine Elfe Nr. 4 ist aus Heimatwolle Emma (Nacht und Novembernebel)

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Mein zweiter Quicksilver hat den gelben Teil aus Heimatwolle Emma in Gold

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Und mein erster Quicksilver ist aus Emma in Nachtrose und Brombeer.

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Meine zweite Elfe für die Maschenprobenuschi ist aus Heimatwolle Emma in Lava und Mango.

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Projekte die mir sehr gut gefallen aus diesem Garn:

Elfe von Frau Feinmotorik : Klick

Shalom Cardigan aus Heimatwolle Molly: Klick

Ich habe zur Zeit noch einiges an Heimatwolle hier liegen und werde den Bericht natürlich immer wieder ergänzen.

Gerne dürft ihr Fragen zum Garn oder der Verarbeitung stellen.

Besuch im Laden:

Wir waren beim offenen Atelier. Den Bericht dazu hat wie so oft Frau Feinmotorik verfaßt! Klick!

Auf den Nadeln im April

Ich wollte eigentlich im April nur an meinem Tau weiter stricken.

Eigentlich, wollte…. gaaah, ich bin beim Tau-Jäckchen gerade da angekommen, wo es Reihe um Reihe immer gleich abläuft und bin gelangweilt. Das kenne ich von mir ja schon, zu anspruchsvoll darf es nicht sein, zu langweilig aber auch nicht.

Also hab ich wieder 47 andere Dinge angefangen… naja gut, ganz so viele waren es nicht.

Zum einen wollte ich ja endlich mal Socken stricken, nach diversen Versuchen der angeblich super simplen Spiralsocken, hab ich allerdings aufgegeben und erstmal Slipper gehäkelt aus meiner Neon-Sockenwolle von Farbenpracht. Meine Füße sind einfach zu verbaut, das paßte alles nicht, war zu groß oder zu klein oder zu rutschig und gefiel mir nicht. Mit meinem Slipper bin ich nun ganz zufrieden. Neon-Hausschuhe YEAH! Allerdings muß ich Slipper zwei noch fertigstellen… *husthusthust*

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Dann habe ich aus den Resten meiner beiden Elfen aus Wollmeisen Blend einen Joji Locatelli Cashmere Cowl angefangen und der ist einfach nur toll. Der strickt sich total einfach, aber abwechslungsreich und man kommt gut voran. Ich habe statt der 3 Farben allerdings 4 genommen, da mein Garn sonst nicht reicht. Zur Verarbeitung von kleineren Resten ist das Teilchen auf jede Fall super.

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Dann hat ein Freund noch eine versprochene Mütze ausstehend, an die hab ich mich dann gestern endlich mal gesetzt und wenn das Ding so klappt, wie ich mir das vorstelle, wird das ein Knaller, aber mehr kann ich hier noch nicht verraten, Feind liest eventuell mit…

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Und dann waren wir mit Fräulein Maschenprobenuschi und Fräulein Feinmotorik und weiteren Ladies beim Tag der offenen Tür von Heimatwolle. Ich hatte den Auftrag für Fräulein Soluna ein wenig Wolle zu shoppen und außerdem brauchte ich für Freundin Nummer 4 noch Wolle für eine grau blaue Elfe, wo wir anderen drei Damen ja schon mit Elfe 1, Elfe 2 und Elfe 3 ausgestattet sind.

Was soll ich sagen, natürlich bin ich fündig geworden und habe außerdem noch zwei schicke Stränglein mitnehmen müssen, weil das Blau war genau das meiner Jeans und das Kupfer genau die Farbe meines Gürtels, es war ein Zeichen, habe ich dem Mann gegenüber behauptet, da konnte er auch nichts gegen sagen.

Außerdem hat Frau Maschenprobenuschi mir einen Wickler mitgebracht. Ich kann also jetzt ganz ohne Wollkotze zu fabrizieren Wolle wickeln. YEAH!

Allerdings ist mein Tisch nicht Wollwickler kompatibel, weshalb ich ein wenig tricksen mußte mit einem Holzbrett und Gedönse. Der Herr fand, dass ich sehr gute heimwerkerische Fähigkeiten an den Tag gelegt hätte, wo es um meine doofe Wolle ging. Er will sich das merken, wenn demnächst was kaputt wäre, könne ich erstmal selbst probieren, bevor ich nach ihm krähe… *Mist*

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Ich hab dann also Wolle gewickelt.

Zum einen Novembernebel und Nacht in Heimatwolle Emma für die Elfe Nummer 4, dann die zwei Stränge Manos del Uruguay Blend Fino, die ich letztens schon beim Wollschaf Charlotte gekauft habe und dann Heimatwolle Bella in Nacht und Holz. So schön… *kuschelt mit der Wolle herum.

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Und natürlich darf dieser Post bei auf den Nadeln im April von Maschenfein nicht fehlen.

Quicksilver der Zweite… ups schon fertig!

Hui das ging flott, gerade erst hab ich mich in den Woolspire-Mairlynd-Quicksilver-KAL eingeklinkt und schon bin ich fertig. Ätsch! Wie es anfing, findet ihr hier: Klick!

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Ich hab allerdings ein wenig geschummelt. Mamas Quicksilver ist ein wenig kleiner geworden, als meiner.

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Das lag zum einen daran, dass mir das naturfarbene Malabrigo-Garn ausgegangen ist und zum anderen daran, dass sie gesagt hat, sie will es nicht so dick am Hals haben. Also hab ich ihn in der Größe ein wenig angepaßt.

So gefällt er mir sehr gut, ein schönes frühlingshaftes Tuch.

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Jetzt überlege ich, ob ich, um den KAL nicht so früh schon fertig zu haben, doch noch einen Moonraker anschlage und mir doch noch Alpakka Wolle bestelle, allerdings sind die Farben, die ich gern hätte bei Woolspire schon nicht mehr verfügbar und auf meine Frage, ob die noch mal nach kommen und wenn ja wann, hab ich bislang leider keine Antwort erhalten. Schade…

Außerdem ging heute übrigens die Anleitung für Mairlynds Wahnsinns-Pattern online. Ich durfte „The Joker and the Thief“ ja teststricken und jetzt endlich kann jeder auch die Anleitung kaufen und mit machen. Anleitung gibts hier: Klick!

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Passende Garnsets findet ihr bei Sunshineyarns, Zauberwiese, Blacktrillium, Dibadu…

Ich denke, ich werde auf jeden Fall noch ein oder zwei „Joker“ stricken, das gefällt mir einfach zu gut.

Natürlich darf dieser Beitrag auch zu auf den Nadeln im April bei MaschenfeinIMG_3753    . 🙂