Perfektes Elfendinner Teil 2 in Aachen Eilendorf

Gestern war es soweit, die vier fressenden Elfen aus dem Rheinland haben sich erneut getroffen und diesmal zog es uns zu A. nach Aachen Eilendorf.

Frau C und ich reisten im roten Rennluigi an und als wir noch parkten, stand auch bereits Frau V vor der Türe.

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Großes Hallo und Wiedersehensfreude, schließlich war das letzte Dinner in Düsseldorf ein voller Erfolg, dann gab es einen Begrüßungscocktail mit Grenadine, ohne Alkohol. Der sehr lecker und erfrischend war.

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Der Tisch war liebevoll und passend zum Thema Herbst in Großbritannien dekoriert und während wir nuch quatschten und palaverten wurde uns von der Gastgeberin bereits die Champignoncremesuppe kredenzt.

Superlecker, Champignons mag ich sehr gerne, Cremesüppchen auch, die Kombination war wirklich gut, zumal die Suppe durch einen kleinen Trick besonders sämig war. (Kartoffeln! Das Zauberwort heißt Kartoffeln!) Hier war ich ein wenig gierig und habe noch ein zweites Tellerchen gefuttert, was sich dann leider beim Nachtisch rächte…
(Mist hab ich doch glatt das Foto der Suppe versaut… das ist so verwackelt, das kann ich leider nicht hier zeigen. Sie war allerdings wirklich lecker und auch optisch ein Geschenk!) Der zweite Gang ließ etwas länger auf sich warten, wofür es bei uns jedoch keinen Punktabzug gab, denn wir waren froh länger plaudern zu können und dann wurde der Hauptgang gereicht, Steak & Ale Pie mit gerösteten Kartoffeln und Herbstgemüse.

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Die Portion war für mich allerdings etwas groß und ich mußte ein paar Möhrchen übrig lassen, obwohl es wirklich super lecker war. Vorallem die Pastinaken und Böhnchen hatten es mir angetan, das Rindfleisch war auf den Punkt genau zubereitet und schmeckte einfach super lecker.

Als Nachtisch gab es ein Schoko-Orangen Trifle, welches ich leider nicht wirklich ganz essen konnte, weil ich schlichtweg so satt war. Allerdings muß ich auch zugeben, daß ich Schokolade mit Zitrusfrüchten nicht so wirklich mag, dies aber in unseren vorherigen Absprachen, wer ißt was und wer ißt was nicht, nicht erwähnt hatte…

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Anschließend wurde noch geplaudert, Sascha Grammel geschaut und vorallem viel gelacht.

Wieder war ich fasziniert, daß 4 so unterschiedliche Frauen, sich so gut verstehen und auch immer ein Thema zum palavern hatten.

Für die Gastgeberin gab es dann noch kleine Geschenke und für uns Gäste jeweils eine Karte, mit netter Aufschrift.

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Mir hat es wirklich sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die nächste Ausgabe in Bonn im November!

Brotzeit und Mädchenmilch

Hier gab es die Tage was Flottes für den Mann, nämlich eine schöne deftige Brotzeit.

Zutaten:

2 französische Kräuterbrötchen aus der Boulangerie Epi, 5 Scheiben geräucherten Schinken, 3 Tomaten, Olivenöl, 1 Knoblauchzehe, 2 rote Zwiebeln, gesalzene Butter 2 Eier und zwei Bockwürstchen.

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Kräuterbrötchen halbieren und dünn mit gesalzener Butter bestreichen.Tomaten in Würfel schneiden mit der zerdrückten Knoblauchzehe, etwas Olivenöl und Pfeffer und Salz abschmecken, Bockwürstchen kleinschnippeln, darunter mengen und auf zwei der Brötchenhälften verteilen. Zwiebeln kleinschneiden und stark anbraten. Ei darüber geben und als Rühr oder Spiegelei braten. Dann die Schinkenscheiben anbraten, bis sie schön kross sind. Zwiebeleier und Schinken auf den anderen beiden Brötchenhälften anrichten. Fertig!

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Und damit es nicht zu deftig und zu männlich wurde, gab es für mich als Nachtisch eine Mädchenmilch.

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400 ml Milch, 100 ml Kokosmilch, 4 EL Grenadine, alles schön kühl, Strohalm rein und LECKER!

Allein allein… – Werbelink im Beitrag enthalten!

Da ich heute ganz allein war, konnte ich rücksichtlos Ekelkram kochen, der vom Mann komplett verweigert worden wäre. Im Anschluß bin ich dann auch noch Ekelkäse einkaufen gegangen.. aber dazu später.

Diese Woche war bei uns ja wieder Hellofresh-Boxen-Woche. Das erste Gericht, ein ziemlich tomatenlastiges Gulasch mit Spätzle hat mir überhaupt nicht geschmeckt. Das gabs noch nie, der Mann war allerdings glücklich, ist der aber mit allem was nach Ketchup aussieht, vermute ich.

Das zweite Gericht, gefüllte Hähnchenbrust mit Polenta war dann aber wieder genau mein Geschmack. Für den Mäkeligen gab es dann statt der Polenta Reste von den Spätzlen. Damit war er auch glücklich, von der Tomaten-Mozarella-Füllung war ordentlich was über, so daß ich da einfach einen leichten Salat draus gezaubert habe.

Heute also Gericht Nummero 3, welches ich vermutlich nicht mal mit Gewalt in den Mann hinein bekommen hätte. Käserösti mit Ruccolasalat und Apfelspalten. Glücklicherweise bin ich also alleine und habe mir diese kleine Köstlichkeit eben nur für mich gezaubert.IMG_1957

Für die Röstis habe ich einfach 3 große Kartoffeln geschält und grob geraspelt. Eine Zwiebel in kleine Würfelchen geschnitten, 1 EL Mehl und zwei Eier dazu, außerdem etwa 200 g geriebenen Emmentaler Käse, Pfeffer, Salz und etwas Muskat dazu und schön vermatschen. (Hatte ich erwähnt, daß ich dieses Gematsche, bei Reibekuchenteig oder Frikadellen und co total gerne mache? Nein. Gut, dann jetzt, ich liebe es, wenn die matschige Masse zwischen den Fingern furzt. Pervers? Ja, ein bißchen!)

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Eine kleine Pfanne mit Öl so füllen, daß das Öl den gesamten Boden bedeckt, erhitzen und mit der Röstimasse kleine oder große Röstis braten. Von beiden Seiten, bis sie schön goldbraun sind.

Ruccolasalat waschen und den Apfel in feine Würfel schneiden. Kürbiskerne rösten. Dann das Dressing aus Olivenöl, Zitronensaft, Honig, Pfeffer und Salz anrühren. (Von allem etwa 1-2 EL, ok nicht von Salz und Pfeffer, da nach Geschmack.)

Ich fand es wirklich super lecker und leicht. wer nicht so sehr auf Emmentaler steht, mit Gouda oder Feta schmeckt das bestimmt auch sehr lecker.

In meinem Gläschen ist übrigens Grenadine mit Limettensaft und einem Schuß Mandelsirup. *Liiiiimmmmoooonade*

Anschließend war ich dann in meinem Lieblingsedeka auf der Bonner Hardthöhe und habe mich um Kopf und Kragen gekauft… :)Unter anderem gab es ganz fantastischen Kääääääse!
Einen herrlichen Ziegenkäse mit Rosmarin, leckere Rohmilchkäsesticks, die mehr ein Snack, als wirklich Käse sind. Kann man wunderbar knabbern, dann Cheddar, den brauch ich, weil es morgen bei uns Burger gibt und einen leckeren Kuhmilch-Camembert mit leichtem Blauschimmel. Tete de Moine hab ich auch mitgenommen, allerdings diesmal schon fertig gehobelte Röschen. Jetzt mache ich mir eine Käseplatte und verziehe mich mit meinem neuen Buch aufs Sofa.

Dabei muß ich vorher noch erwähnen, daß heute Indiebook-Day  war und ich mir also auch ein feines Buch von einem kleinen unabhängigen Verlag in meiner Buchhandlung habe vorschlagen lassen. Jetzt ist es zwar schon ein wenig spät, aber vielleicht möchte ja noch jemand von euch in Aktion treten und einen kleinen Verlag durch einen spontanen Buchkauf unterstützen.

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Mmmmmmmmmmmmmacarons! (Grundrezept + Grenadinefüllung)

Seit Jahren versuche ich diese kleinen runden Biester halbwegs optisch ansprechend hin zu bekommen und scheiterte jedes Mal aufs Neue. Zu flüssig, zu fest, zu süß zu viele Risse, jedes Mal tat sich ein neue Problem auf, mit dem ich nicht gerechnet hatte und so saß ich am Ende immer vor einem Haufen Baiserbruch und nutzte diesen dann als Kuchenverzierungen oder aß ihn aus Frust auch einfach so.

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Dann habe ich mir vor ein paar Tagen diese Silikonbackmatte bei Tchibo für Macarons gekauft. (Amazon hat auch eine, allerdings deutlich teurer: Macaron Backmatte Silikon)

Außerdem habe ich mir verschiedene Videos zur Fertigung angesehen und mich erneut ins Getümmel gestürzt.

Das neue Ergebnis ist zwar jetzt auch nicht perfekt, aber es sieht zum ersten Mal nach Macaron aus und es schmeckt zum niederknien.

Hier also, die Links zu den Videos, die mir wirklich Erhellung geschenkt haben:

Enie backt Macarons

und

Macarons bei Aurelie

Meine Zutatenliste:

45 gr Mandelpuder , 75 gr Puderzucker, 2 Eiweiß ( 36 gr), 10 gr Zucker, Lebensmittelfarbe Violett (Pulver)

Für die Füllung:

50 g Mascarpone, 2 EL Puderzucker, 2 EL Grenadine

Anschließend habe ich die Macarons genau wie von Aurelie geschildert gemacht.

Sprich Puderzucker und Mandelpulver ordentlich gesiebt, was deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen hat, als ich erwartet hatte. Dann farbigen Eischnee hergestellt, das Mandelzuckerpulver untergehoben, alles in meine Tupper Dekobiene (ich liebe meine Dekobiene, das muß ich jetzt einfach mal erwähnen. Ich suche zwar ständig die Tüllen, aber ich nutze sie so oft, eigentlich fast täglich für irgendwas.) gepackt und Macarons aufs Blech gegeben, dann 20 Min ruhen lassen.

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Allerdings hatte auch ich Probleme mit meinem Backofen, der ist nämlich offenbar zwar genau richtig heiß (zur Sicherheit hatte ich ein Thermometer reingelegt), die Macarons brauchten allerdings deutlich länger, als die genannten 8 Minuten. Letztendlich waren sie knapp 19 Minuten bei 150 Grad Umluft im Ofen und waren dann doch noch recht weich im Füßchen. Ich werde also nächstes Mal die Temperatur etwas niedriger wählen, da die meisten meiner Macarons Risse bekommen haben und sie dann aber 25 Minuten im Ofen lassen, mal sehen, ob das Ergebnis dann besser wird.

Anschließend Macarons kühlen lassen. In der Zeit habe ich die Füllung gemacht, Mascarponecreme, Zucker und Grenadine einfach verrühren und mit einem Löffelchen auf die erkalteten Macaronschalen geben, zusammen drücken und fertig.

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Ich bin immer noch ganz hingerissen von dem einen nahezu makellosen Macaron, den ich fabriziert habe.

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Die Menge reichte bei mir für etwa 9 Macarons, zwei sind mir beim Ablösen vom Blech, bzw. bei meinen Backofeneskapaden kaputt gegegangen.

Dem Herrn des Hauses sind sie zu süß… ok, bleibt mehr für mich.

Ich find sie famos, allerdings war ich tatsächlich 1,5 Stunden beschäftigt, für knapp 10 Kekschen ist das schon ein ziemlicher Aufwand. Allerdings hoffe, ich, daß sich das bessert, wenn ich mehr Übung bekomme.