Mützensucht….

Es ist furchtbar, ich kann nicht aufhören, diese Mütze zu stricken.

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Es ist die „A girl thing“ von Joji Locatelli.

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Das ist jetzt schon Mützchen Nummer 3. Nummer 1 und Nummer 2 findet ihr hier: Klick und hier: Klick.

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Das Muster von Joji Locatelli ist einfach wunderbar geeignet, um Garnreste abzubauen und es strickt sich fast blind, selbst der Laceteil ist unheimlich einfach und selbsterklärend und sieht schick aus. Dazu sitzt das Mützchen bei mir einfach perfekt.

Ich habe wieder in Größe M gestrickt.

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Diesmal habe ich die Reste von meinem Moonraker und Funky Grandpa benutzt. Leider hab ich vergessen vorher zu wiegen, daher kann ich nicht genau sagen welche Menge an Garn ich verbraucht habe. Die komplette Mütze wiegt aber nur 53 g und ich hab 4 Farben genutzt, zum einen helles Turner, dunkles Turner, Cordovan und Marte, alles von Malabrigo Sock.

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Und noch ein Set…. allerdings erstmal ohne Handschuhe….

Bei mir ist der Mützenwahnsinn ausgebrochen.

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Die „a girl thing“ von Joji Locatelli hat totalen Suchtfaktor und ich bin mittlerweile schon bei Mütze Nummer 3 gelandet. Die Erste seht ihr hier: KLICK! Und die Zweite zeige ich euch heute, die wurde nämlich am Donnerstag auf der Terrasse meiner Schwägerin bei schönstem Sonnenschein, Leckerchen und Mädelsplausch fertig und die Dritte habe ich gerade auf den Nadeln.

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Diese hier habe ich passend zu meinem Daybreak von Stephen West aus den Garnresten des Tuchs gearbeitet.

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Verbraucht habe ich von der Feinheit von Zitron gefärbt von Color loves wool für die Mütze in Größe M mit Nadeln von Hiya Hiya in 3,25.

lila 32 g

gelb 23 g

Man braucht für eine Mütze also wirklich nicht viel und kann so herrlich Reste verbrauchen. Nachdem ich Tuch und Mütze fertig hatte, habe ich noch ausreichend Garn für ein paar kleine fingerlose Handschuhe, das werd ich in den nächsten Tagen sicher noch schnell mal zwischendurch fertig machen.

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Das Garn ist unheimlich weich und ich hatte etwas Sorge, dass das Lacemuster nicht so richtig herauskommt, tut es aber und es läßt sich sogar gut spannen.

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Ich habe, wie beim letzten Mal auch, mit dem Trick von den Knitmoregirls und einem Teller gespannt, das geht für Mützen wirklich super. Das Mützchen ist wirklich flott gestrickt und für den Lacepart braucht man lediglich Abnahmen, rechte und linke Maschen sowie Umschläge, das bekommt man auch als Anfänger gut hin.  IMG_6013

Und natürlich hopse ich hiermit zu Maschenfein „Auf den Nadeln im Mai„!

Hoist the sails von Kieler Wolle

Ich habe am KAL von Kieler Wolle zum Kieler Wollfest teilgenommen.

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Dabei ging es darum gemeinsam das Tuch zum Kieler Wollfest zu stricken.

Die Facebook-Gruppe zum KAL findet ihr hier: Klick!

Die Ravelry-Gruppe zum Wollfest findet ihr hier: Klick!

Die Facebook-Veranstaltung zum Wollfest findet ihr hier: Klick!

Mein Beitrag zur Kieler Wolle in der Wollipedia ist hier: Klick!

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Ich hatte mich entschieden nicht, wie die meisten anderen mit einem Garn von Rosy Green, gefärbt von Kim von der Kieler Wolle, teilzunehmen, sondern meine Reste Plucky Knitter vom Paris-Schal zu verstricken.

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Außerdem wäre mir der Schal zu klein geworden, wenn ich mich an die Maschenvorgaben gehalten hätte, weil mein Garn ja deutlich dünner ist, als das vorgegebene Rosy Green Cheeky Merino Joy.

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Daher habe ich die Maschenanzahl auf 268 vergrößert. Da am Ende jedoch mein Blau etwas knapp wurde, habe ich später in jeder Reihe 2 Maschen abgenommen und nicht nur in der Rückreihe. Das führt dazu, dass mein Schal weniger einem Segel ähnelt, sondern ein wenig mehr in die Länge gezogen ist. Dennoch kann ich ihn wunderbar tragen und er entspricht genau meinen Vorstellungen. Den langen Zipfel kann ich mir schön um den Hals wickeln.

Gestrickt habe ich mit meinen Hiya Hiya Nadeln mit einem recht kurzen Seil und Nadelgröße 3.25, da ich sehr feststricke, war das für mich sehr gut.

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Leider ist der Schal mal wieder zu groß für meine Spannmatten gewesen, ich muß da wirklich endlich mal aufrüsten und wurde daher an der Wäscheleine mit Klammern gespannt getrocknet. Dadurch hab ich irgendwie eine kleine Zacke reingespannt, find ich jetzt nicht so schlimm, sondern eher witzig, auf manchen Fotos sieht man sie unten.

Gestrickt habe ich mit The Plucky Knitter Single in Houston (rot), Silverlining (silber) und  Paris is always a good idea (blau).

Verbraucht habe ich:

Blau: 63 g

Silber: 69 g

Rot: 58 g

Die Reste sind auf dem Foto zu sehen:

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Vom Blau habe ich also einen nicht mehr wiegbaren Rest von weniger als 1 g übrig. Das ist somit ganz haarscharf ausgekommen.

Die Anleitung von der Kieler Wolle war für mich gewöhnungsbedürftig, viele der anderen Strickerinnen hatten keinerlei Probleme beim Stricken, ich bin einen gänzlich anderen Aufbau gewohnt und vorallem andere Bezeichnungen der Abnahmen. Damit hatte ich zunächst echt ein Problem, daher habe ich das für mich in eine für mich lesbare Strickschrift umgewandelt und damit kam ich dann deutlich besser klar. Mittlerweile hat Kim das Muster allerdings ein wenig verändert und aus meiner Sicht verbessert.

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Link zur Anleitung bei Ravelry: Klick!

Link zur Anleitung bei der Kieler Wolle: Klick!

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Das Muster ist wirklich, wenn man sich drauf einläßt, nicht sonderlich schwer und sehr eingängig. Auch Anfänger, die sich bei rechten und linken Maschen sicher fühlen und zum ersten Mal Lace probieren möchten, werden damit sicherlich klar kommen.

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Interessant fand ich die Konstruktion des Tuches, man fängt hier nämlich an der breiten Seite des Dreiecks an und strickt sich zur Spitze hoch. Das ist motivierend, da es zum Ende hin ja immer kürzere Reihen werden und man gefühlt viel schneller voran kommt.

Mir hat das wirklich gut gefallen, allerdings sollte einem klar sein, dass man hier dann nicht wirklich etwas in der Größe anpassen kann, abgesehen von langsameren oder schnelleren Abnahmen.

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Und natürlich hopse ich zu auf den Nadeln: Klick!

und zum RUMS natürlich auch: KLICK!

Moonraker

Im letzten Monat habe ich mich auf ein Experiment eingelassen.

Ein BLINDWOLLKAUF!

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Weil ich selbst immer die gleichen Farben an Wolle kaufe, habe ich meine Stricktreffladies bei einem Besuch in der Maschenkunst beauftragt, mir die passende Wolle für meinen Moonraker auszusuchen. Das haben sie getan: ich wurde auf einem Stühlchen platziert, durfte mit geschlossenen Augen immer mal fühlen, ob das Garn weich genug wäre, dann mußte ich bezahlen und erst dann durfte ich in mein Überraschungsbeutelchen schauen und tatsächlich, das waren abgesehen vom Grün Farben, die ich niemals gekauft hätte, die aber wirklich toll zusammen harmonierten und mir überraschend gut gefielen.

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Das Garn von Malabrigo ließ sich herrlich verstricken und so kann ich nun nur einen Monat später schon meinen fertigen Moonraker zeigen.

Das Muster ist von Mairlynd und gefällt mir ausgesprochen gut, es ist als Download bei ravelry zu haben: Klick . Das werde ich definitiv auch noch mal in einer anderen Farbgebung stricken.

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Nach kurzer Verwirrung am Anfang bei den kleinen Musterknübbelchen habe ich es auch gut und problemlos hinbekommen. Das Tuch ist also auch für Anfänger geeignet.

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