Kääääse!

Ich bin ja Käseliebhaber. Da hält mich auch meine leichte Laktoseproblematik nicht von ab. Ich liebe Käse und ich werde nicht auf Käse verzichten. NIE! Und ja, es gibt tolle Ersatzkäsesachen, aber nichts geht über echten wirklichen tollen echten Käääääse!

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Nun gibt es bei unserem EDEKA seit einiger Zeit an der Käsetheke, bei der ich häufiger und heftiger Kunde bin, eingelegten Saint Albray zu kaufen. Es hat zwei Einkäufe gedauert, bis ich mich getraut hab und nun bin ich süchtig. Leider ist der Käse eingelegt wirklich nicht erschwinglich. Letztes Mal hab ich für zwei „Happs-schon-sind-sie-weg“-Scheibchen 6 Euro bezahlt. Grundsätzlich rechne ich sowas nicht nach und zahle für gutes Essen auch gerne mehr Geld, aber wenn ich etwas rasch nachmachen kann und so spare, warum nicht.

Also kurz analysiert was drin ist und selbstgemacht.

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Eine Ecke Saint Albray gekauft (3 Euro etwa), 3 Frühlingszwiebeln und das gute Olivenöl von der Fattoria la Vialla genommen. Etwas Pfeffer, Lavendelblüten, Thymian und etwas Rauchsalz. Fertig!

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Ich hab den Saint Albray in kleine mundgerechte Stückchen geschnitten und die Frühlingszwiebeln in kleine feine Ringe. Man kann sicherlich auch anderes Öl nehmen, ich finde es mit richtig gutem Olivenöl aber am Leckersten.

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Beim Pfeffer gebe ich ein wenig gemahlenen Pfeffer dazu und ein paar Pfefferkörner für die Optik. Ich hab indischen Rosenpfeffer genommen, es eignet sich aber jeder, der nicht zu scharf ist. Außerdem habe ich ein paar Lavendelblüten und etwas Thymian drunter gemischt, das macht den Geschmack nochmal interessanter. Hier kann man je nach Gusto reinrühren, was Spaß macht und schmeckt.

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Und ruckzuck hat man ein schönes Abendbrot. Frisches Baguette dazu oder ein feines Brötchen.

Lecker!

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Allein allein… – Werbelink im Beitrag enthalten!

Da ich heute ganz allein war, konnte ich rücksichtlos Ekelkram kochen, der vom Mann komplett verweigert worden wäre. Im Anschluß bin ich dann auch noch Ekelkäse einkaufen gegangen.. aber dazu später.

Diese Woche war bei uns ja wieder Hellofresh-Boxen-Woche. Das erste Gericht, ein ziemlich tomatenlastiges Gulasch mit Spätzle hat mir überhaupt nicht geschmeckt. Das gabs noch nie, der Mann war allerdings glücklich, ist der aber mit allem was nach Ketchup aussieht, vermute ich.

Das zweite Gericht, gefüllte Hähnchenbrust mit Polenta war dann aber wieder genau mein Geschmack. Für den Mäkeligen gab es dann statt der Polenta Reste von den Spätzlen. Damit war er auch glücklich, von der Tomaten-Mozarella-Füllung war ordentlich was über, so daß ich da einfach einen leichten Salat draus gezaubert habe.

Heute also Gericht Nummero 3, welches ich vermutlich nicht mal mit Gewalt in den Mann hinein bekommen hätte. Käserösti mit Ruccolasalat und Apfelspalten. Glücklicherweise bin ich also alleine und habe mir diese kleine Köstlichkeit eben nur für mich gezaubert.IMG_1957

Für die Röstis habe ich einfach 3 große Kartoffeln geschält und grob geraspelt. Eine Zwiebel in kleine Würfelchen geschnitten, 1 EL Mehl und zwei Eier dazu, außerdem etwa 200 g geriebenen Emmentaler Käse, Pfeffer, Salz und etwas Muskat dazu und schön vermatschen. (Hatte ich erwähnt, daß ich dieses Gematsche, bei Reibekuchenteig oder Frikadellen und co total gerne mache? Nein. Gut, dann jetzt, ich liebe es, wenn die matschige Masse zwischen den Fingern furzt. Pervers? Ja, ein bißchen!)

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Eine kleine Pfanne mit Öl so füllen, daß das Öl den gesamten Boden bedeckt, erhitzen und mit der Röstimasse kleine oder große Röstis braten. Von beiden Seiten, bis sie schön goldbraun sind.

Ruccolasalat waschen und den Apfel in feine Würfel schneiden. Kürbiskerne rösten. Dann das Dressing aus Olivenöl, Zitronensaft, Honig, Pfeffer und Salz anrühren. (Von allem etwa 1-2 EL, ok nicht von Salz und Pfeffer, da nach Geschmack.)

Ich fand es wirklich super lecker und leicht. wer nicht so sehr auf Emmentaler steht, mit Gouda oder Feta schmeckt das bestimmt auch sehr lecker.

In meinem Gläschen ist übrigens Grenadine mit Limettensaft und einem Schuß Mandelsirup. *Liiiiimmmmoooonade*

Anschließend war ich dann in meinem Lieblingsedeka auf der Bonner Hardthöhe und habe mich um Kopf und Kragen gekauft… :)Unter anderem gab es ganz fantastischen Kääääääse!
Einen herrlichen Ziegenkäse mit Rosmarin, leckere Rohmilchkäsesticks, die mehr ein Snack, als wirklich Käse sind. Kann man wunderbar knabbern, dann Cheddar, den brauch ich, weil es morgen bei uns Burger gibt und einen leckeren Kuhmilch-Camembert mit leichtem Blauschimmel. Tete de Moine hab ich auch mitgenommen, allerdings diesmal schon fertig gehobelte Röschen. Jetzt mache ich mir eine Käseplatte und verziehe mich mit meinem neuen Buch aufs Sofa.

Dabei muß ich vorher noch erwähnen, daß heute Indiebook-Day  war und ich mir also auch ein feines Buch von einem kleinen unabhängigen Verlag in meiner Buchhandlung habe vorschlagen lassen. Jetzt ist es zwar schon ein wenig spät, aber vielleicht möchte ja noch jemand von euch in Aktion treten und einen kleinen Verlag durch einen spontanen Buchkauf unterstützen.

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Jamie O. Brathühnchenwoche…

Ich bin ja seit Kurzem begeisterte Leserin der Food-Zeitschrift „Jamie“ und in der Ausgabe 1/2013 entdeckte ich die „Mach mal Pause“-Brathähnchenwoche. Als großer Fan der Listen und Vorratskocherei war ich sofort hin und weg und wollte diese 7 Tage mit einem Hühnchen unheimlich gerne ausprobieren.

Da ich gestern dann meinen Mann zu einer Party gefahren habe, hatte ich mir vorher einen ausführlichen Einkaufszettel geschrieben, der sich exakt so auch in der Zeitung wieder findet:

Fleisch:  1 Brathähnchen 1,6 kg

Früchte und Gemüse: 3 Süßkartoffeln, 2 Maiskolben, 4 kleine Zwiebeln, 2 Knoblauchknollen, 4 Biozitronen, 3 Biolimetten, 1/2 Bund Rosmarin, 260 g Spinat, 1 Bund Koriandergrün, 1/4 Salatgurke, 2 Karotten, 1 Babyrömersalat, 1 kl Beutel Zuckerschoten, 1 Bund Minze, 1/2, Bund Basilikum, 200 g Grünkohl, 1 kl Kopf Brokkoli (ok, den hab ich weggelassen, ich HASSE Brokkoli), 1 Avocado, 20g Kresse, 1 Stück Ingwer

Kühl- und Gefrierschrank: 170 g fettarmer Griechischer Joghurt (FETTARM? VOLLfett mußte das bei mir sein), 1 Dose Erbsen, 50 g Feta, 130 g Räucherlachs,

Speisekammer: Olivenöl, Salz und Pfeffer, Currypaste, Linsen aus der Dose, Hühnerbrühe, Tomatenstücke, Papadams, Reisnudeln, süße Chilisoße, Sojasoße, Honig, Nudeln, Couscous, gemahlener Kreuzkümmel, Harissa, Sushi-Reis

Im Supermarkt, den ich schon seit längerem ausprobieren wollte, (EDEKA Bonn Hardtberg), angekommen, war ich dann allerdings von dem wirklich tollen, vielfältigen und ausgesprochen frischem Angebot so fasziniert, daß sich auch noch der ein oder andere weitere kleine Einkauf mit in den Korb gedrängelt hat. Wirklich ein ganz großes Lob, selten habe ich einen so gut sortierten und mit so tollen Waren bestückten Supermarkt besucht, in die Käsetheke hätte ich mich reinlegen können. Herrlich!!

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Hier also meine Einkäufe, insgesamt habe ich etwa 50 Euro für die Woche ausgegeben, ich bin allerdings wirklich skeptisch, ob ich damit auch tatsächlich mich und meinen Mann 6 Tage lang satt kriegen werden, denn genau das verspricht „Jamie“ in der Zeitung.

Heute starten wir dann mit dem ersten Tag, dem Sonnenschein-Brathühnchen. Dazu muß ich sagen, daß ich hoffe, daß dieser Versuch nicht ins Auge geht, denn es ist das erste Mal, daß ich ein Brathühnchen tatsächlich in Gänze zubereite. Normalerweise mag ich Fleisch mit Knochen nicht so gerne, daher greife ich doch recht oft zu Filet und für meinen Mann gibts dann zum Knabbern die Beinchen oder Flügelchen. Das superfrische Hühnchen machte allerdings einen wirklich guten Eindruck, hatte ich erwähnt, daß ich auch von der Fleischtheke des EDEKA total hingerissen war? Nein…?

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Vor etwa 30 Minuten ist das Hühnchen, gemeinsam mit Zwiebeln, Knoblauch, Mais und Süßkartoffeln, sowie einem guten Schuß Olivenöl, und Pfeffer & Salz dann in meiner Cocotte gelandet und brutzelt nun im Backofen vor sich hin. Der Duft macht mir grad unheimlichen Hunger, dabei habe ich gerade erst meine Spaghetti gefuttert und das Hühnchen soll eigentlich für heute Abend  und morgen sein.

Hier also das Huhn fertig für den Bräter…

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Jetzt heißt es warten, wie das Hühnchen ausschaut, wenn ich es gleich heraushole…

…. und hier ist es, das fertige Geflügelchen.

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Sieht lecker aus, finde ich, der Mais und die Zitronen sind ein wenig dunkel geraten, irgendwie hab ich den Grill bei meinem neuen Herd noch nicht zu 100% verstanden, zumindest scheint er nur zwei Stufen zu kennen, aus und SCHWARZ.

Egal, es schmeckt köstlich und ist die Basis für alle weiteren Tage…

EDIT: Nächstes Mal größeres Hühnchen nehmen… *hust*