Und noch ein Set…. allerdings erstmal ohne Handschuhe….

Bei mir ist der Mützenwahnsinn ausgebrochen.

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Die „a girl thing“ von Joji Locatelli hat totalen Suchtfaktor und ich bin mittlerweile schon bei Mütze Nummer 3 gelandet. Die Erste seht ihr hier: KLICK! Und die Zweite zeige ich euch heute, die wurde nämlich am Donnerstag auf der Terrasse meiner Schwägerin bei schönstem Sonnenschein, Leckerchen und Mädelsplausch fertig und die Dritte habe ich gerade auf den Nadeln.

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Diese hier habe ich passend zu meinem Daybreak von Stephen West aus den Garnresten des Tuchs gearbeitet.

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Verbraucht habe ich von der Feinheit von Zitron gefärbt von Color loves wool für die Mütze in Größe M mit Nadeln von Hiya Hiya in 3,25.

lila 32 g

gelb 23 g

Man braucht für eine Mütze also wirklich nicht viel und kann so herrlich Reste verbrauchen. Nachdem ich Tuch und Mütze fertig hatte, habe ich noch ausreichend Garn für ein paar kleine fingerlose Handschuhe, das werd ich in den nächsten Tagen sicher noch schnell mal zwischendurch fertig machen.

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Das Garn ist unheimlich weich und ich hatte etwas Sorge, dass das Lacemuster nicht so richtig herauskommt, tut es aber und es läßt sich sogar gut spannen.

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Ich habe, wie beim letzten Mal auch, mit dem Trick von den Knitmoregirls und einem Teller gespannt, das geht für Mützen wirklich super. Das Mützchen ist wirklich flott gestrickt und für den Lacepart braucht man lediglich Abnahmen, rechte und linke Maschen sowie Umschläge, das bekommt man auch als Anfänger gut hin.  IMG_6013

Und natürlich hopse ich hiermit zu Maschenfein „Auf den Nadeln im Mai„!

Color loves wool !

Allgemeine Info:

Facebookseite

Facebookgruppe

 

Atelier:

Kerstin Christiansen

Spitzwegstr. 31

51371 Leverkusen

(Kein Laden, reiner Onlineverkauf über die Facebookgruppe)

Verkaufsmodalitäten:

Man kann auf der Facebookseite über die Veranstaltungen Wolle kaufen. Auch in der Gruppe Echte Wolle finden Veranstaltungen mit Kerstins Garnen statt.

Der Verkauf läuft so ab, dass Kerstin Fotos der handgefärbten Wolle postet und man setzt einfach seinen Kommentar darunter, wenn man etwas haben möchte.

Anschließend wird man angeschrieben, gibt Adresse und co an und zahlt. Die Ware wird nach Zahlungseingang losgeschickt, bzw. wer aus der Nähe kommt, kann das Garn auch abholen, was ich gemacht habe.

Man kann durchaus auch erstmal ein paar Teile sammeln und dann wird alles gemeinsam gezahlt und verschickt.

Versand:

Die Versandkosten sind moderat und werden vor den Verkäufen bekannt gegeben.

Ich konnte mein Garn bereits am nächsten Tag abholen.

Garne und Qualitäten:

Kerstins Angebot ist noch überschaubar, sie startet erst.

Ihre Garne sind die klassischen Garne, die man auch bei anderen Handfärberinnen findet, der Marke Zitron und Lanartus.

Ich habe bei ihr die Sofia von Lanartus gekauft und zwei Stränge Feinheit von Zitron zum Test erhalten. Den ausführlichen Test findet ihr hier: Klick!

Kerstin färbt mit Säurefarben.

Sofia von Lanartus:

320 m / 100 g

Merino extrafien mit superwash Ausstattung

Das Garn ist schön weich, hat trotzdem einen schönen Stand und eignet sich meiner Meinung nach sehr gut für Pullover und Tücher. Ich habe ein Farbverlaufsset gekauft und bin seh überrascht, wie gut durchgefärbt das Garn ist, hier sind keine Flecken oder Unregelmäßigkeiten aufgetreten und beim Baden traten keine Farbrückstände auf.

Bislang hab ich das Garn noch nicht verarbeitet.

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Feinheit von Zitron:

360m / 100g

Merino ultrafein mit superwash Ausstattung

Das Garn ist das weichste Merinogarn, das ich jemals in den Händen hatte. Die Feinheit ist wirklich fantastisch weich und somit auch für sehr empfindliche Menschen geeignet. Sie hat allerdings aufgrund der Weichheit wenig Stand und leiert ein wenig. Ich wäre daher vorsichtig daraus wirklich Pullis oder Jacken zu machen, für Tücher eignet sie sich jedoch sehr gut. Lace kann ich mir daraus nicht wirklich vorstellen.

Ich habe aus meinen beiden Strängen einen Daybreak gemacht: Klick!

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Besonderheiten:

Kerstin ist wirklich immer sehr nett und freundlich. Sie setzt Sonderwünsche rasch um, zur Zeit befindet sie sich allerdings für einige Wochen in Kur und mit dem Garn geht es dann nach ihrer Rückkehr wieder weiter.

Aktionen:

Werden sicherlich noch folgen und auf der Facebookseite bekannt gegeben.

Was ich schon aus dem Garn gestrickt habe:

Der Daybreak von Stephen West: Klick!

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und die passende Mütze: Klick !

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Projekte die mir sehr gut gefallen aus diesem Garn:

Kerstin hatte bislang erst einen großen Verkaufsabend, daher habe ich noch keine Projekte aus ihren Garnen gefunden.

Bei Ravelry ist sie leider auch noch nicht vertreten, ich gehe davon aus, dass das noch kommen wird.

Besuch im Laden:

Leider hat Kerstin keinen Laden.

Daybreak – Stephen West / Teststrick für Color loves wool!

Garn: Color Loves Wool Feinheit (Zitron) in gelb und lila

Nadeln: Hiyahiya 3,5mm 40er Seil (hätte ruhig etwas länger sein können, hatte aber kein Längeres frei)

Anleitung: Stephen West Daybreak (mittlere Größe / keine Modifikationen)

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Die liebe Kerstin von Color loves Wool hatte mich gefragt, ob ich nicht eines ihrer handgefärbten Garne ausprobieren und teststricken möchte. Angeboten hat sie mir die Feinheit von Zitron und mir auch verschiedene Farben vorgeschlagen. (Ich gebe zu, eigentlich wirklich kein Freund der Garne von Zitron zu sein, die Feinheit ist da eine wohltuende Ausnahme und ein wirklich ganz tolles Garn!)

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Letztlich habe ich mich gefreut ein tolles Fliederlila und ein strahlendes Dottergelb zu bekommen. In Absprache mit Kerstin habe ich dann den Daybreak von Stephen West gestrickt, weil ich fand, dass dieser zu dem tollen Gelb am Besten paßte.

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Die Feinheit ist ein wirklich sehr sehr sehr weiches Garn. Selbst bei mir empfindlicher Wollmäkelliese kratzt und kitzelt da nichts. Die Feinheit würde ich ohne Bedenken auch auf nackter Haut tragen. Allerdings ist sie eben auch sehr weich und hat dadurch sehr wenig Stand, für Lacemuster oder eine längere / weitere Strickjacke würde ich sie daher eher nicht nehmen, da ich denke, dass diese dann zu langweilig herunterhängen würde. Für Schals oder engere Oberteile ist sie allerdings perfekt und sehr kuschelig. Auch als Mütze oder Handschuhe (mit und ohne Finger) kann ich mir sie ebenfalls gut vorstellen.

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Kerstin färbt mit Säurefarben und erzielt damit wirklich sehr schöne und gleichmäßige Ergebnisse. Das beide Farben sind ein wenig meliert, allerdings wirklich nur dezent und trotzdem sehr gleichmäßig. Beide Stränge sind gut durchgefärbt, ich habe nirgendwo ungefärbte Stellen gehabt und die Stränge duften zwar nach Wolle, aber nicht nach Essig, wie das leider häufig bei Handfärbern in der ersten Zeit der Fall ist.

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Ich habe beide Stränge, wie immer, wenn ich Garne neuer Färberinnen nutze, erstmal in warmem Wasser und etwas Essig gebadet. Hierbei haben beide Farben keine wirklichen Farbpigmente abgegeben. Das Wasser des gelben Garns hatte einen ganz leichten gelblichen Schimmer, wirklich nur minimalst, aber das hätte sicher nicht zu einer unschönen Farbveränderung beim Waschen geführt. Kerstin hat also gut gefärbt, fixiert und vorallem gespült.

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Ich habe dann den Daybreak begonnen und ich muß zugeben, der Schal ist wunderschön geworden, aber ich habe selten etwas so Langweiliges gestrickt. (Nehmen wir den Nuvem da mal aus) Der Schal ist halbrund und es wird halt immer mal ein bißchen was zugenommen und es werden Strahlen in Form von Hebemaschen eingearbeitet, das ist aber auch schon alles und selbst die Streifen konnte mich nicht wirklich motivieren. Mir war echt fad, beim Stricken, obwohl das Garn so toll strahlend war. Ich muß auch zugeben, den derzeitigen Preis von 6,43 Euro für dieses wirklich simple Muster relativ teuer zu finden.

Techniken, die man beherrschen sollte oder bei diesem Tuch üben kann:

rechte und linke Maschen, Zunahmen aus dem Querfaden, Hebemaschen, Maschenanschlag

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Ich habe zum Stricken die mittlere Größe des Daybreak gewählt und im Nachhinein, hätte ich ihn ruhig nach der großen Größe stricken können, es blieb vom Garn so nämlich noch recht viel übrig. Macht aber nichts, habe ich entschieden und werde daraus geringelte Handschuhe oder eine passende Mütze stricken, da muß ich noch überlegen. Die hier von Joji Locatelli lacht mich da gerade an, weil ich denke, sie würde gut zum Schal passen. (KLICK!)

Verbraucht habe ich für die mittlere Größe

Farbe B lila: 57 g ( 205 m / 224 yrd)

Farbe A gelb: 68 g ( 244 m / 267 yrd)

Was ein wenig seltsam ist, denn bei mir war Gelb die Farbe A und Lila die Farbe B. Stephen West gibt dabei den Verbrauch für diese Größe mit Farbe A 240 yrds / 219 m und Farbe B 270 yrds / 247 m an. Warum ich genau für die entgegengesetzte Farbe mehr Garn verbraucht habe, kann ich nicht sagen.

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Jetzt, wo der Schal fertig ist, finde ich ihn wirklich schön, aber würde ich ihn noch einmal stricken, würde ich ihn definitiv breiter machen. Mir sind die Zipfel ein wenig zu kurz. Ich würde also nicht in jeder Reihe am Anfang und am Ende lediglich eine Masche zunehmen, sondern zusätzlich in jeder zweiten Reihe 2 Maschen am Anfang und Ende herausstricken. Damit er in die Breite länger wird und die Zipfel sich besser zum um den Hals schlingen eignen.

Natürlich hätte ich das Tuch auch einfach noch größer stricke können, aber dann hätte ich vorne noch mehr „Schlabberlatz“ gehabt, sprich es wäre ja auch in der Mitte mit jeder weiteren Reihe gewachsen, daher habe ich mich entschieden, mich an die Anleitung zu halten, da ich ihn nicht länger als bis zum Hosenbund haben wollte.

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Das Tuch ist auch so schön tragbar, allerdings habe ich es wirklich kräftig in die Länge gespannt und ihn nicht halbrund mit Drähten verspannt, so dass er bei mir eine leicht dreieckige Form hat.

Ich hopse damit natürlich zu „Auf den Nalden“ bei Maschenfein und ich werde zu Kerstins Garnen von Color loves Wool einen Beitrag in der Wollipedia schreiben, den ich dann hier verlinken werde.

Frau Katze fand natürlich wie immer, dass das eindeutig ihr Schal ist… seufz:

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