Zwillingsvorbereitungen

Mein Schwesterchen geht gerade in die Endspurtphase der Zwillingsschwangerschaft über und ich hab daher am Wochenende mal ordentlich Gas beim zweiten Zwillingsdeckchen gegeben, schließlich sollten diese auch fertig sein, wenn die Zwerge dann auf die Welt kommen.


Das erste Deckchen ist bereits seit dem 27.Januar fertig und ich hatte es am 02. Januar angefangen.

Das Zweite hat dann auch genau einen Monat bis zur Fertigstellung gedauert, nämlich vom 27. Januar bis 27. Februar und ist mir gestern nach einem Icord-Krimi von den Nadeln geglitten. Icord find ich ja ganz fürchterlich, leider gefällt es mir als Abschluss einfach zu gut, so dass ich das immer wieder stricken muß. Furchtbar, ich weiß.

Gestrickt habe ich beide Deckchen aus je einer Wollmeise Pure und einem Strang Silk-Yak von Strickfuchs.

Die Wollmeisen hatte ich damals beim Ausflug von Feierabendfrickeleien, Feinmotorik und Frau Kowalski und mir zur Wollmeise ergattert. Die beiden Stränge Strickfuchs habe ich unabhängig voneinander einmal bei der Kreativmesse in Bad Godesberg und einmal beim Forum Lanarum in Frechen gekauft. Als sie dann in meinem Stash so zufällig alle nebeneinander lagen, war klar, die muß ich auch zusammen verstricken und was lag da näher als Deckchen für die Zwillinge.

Das Muster ist die Op-Art Blanket, das ist kostenlos, zwar nur auf Englisch, aber wirklich sehr simple zu stricken und der Effekt gefällt mir ausgesprochen gut.

Den Icord-Abschluss habe ich bei jedem Deckchen in der jeweils anderen Wollmeisenfarbe gemacht, so dass ein schöner Kontrast entsteht und man sieht, dass beide Deckchen zusammengehören. Die Größe habe ich so gestrickt, dass ich immer zwischendurch gewogen habe und wenn ich festgestellt habe, den nächsten Streifen schaffe ich nicht mehr aus Yak komplett, dann habe ich aufgehört.

Nach beiden Deckchen hab ich folgenden Verbrauch zu notieren:

Strickfuchs Yak grün                      77 g

Strickfuchs Yak lila                         92g

Wollmeise Pfefferminzprinz      118 g

Wollmeise Fliederbusch             107 g

Beide Deckchen haben eine Kantenlänge von etwa 90 cm. Gestrickt habe ich mit Nadelstärke 3, zuerst auf dem Nadelspiel und dann auf der langen Rundstricknadel. (Das Nadelspiel ist ein Bambusspiel von Knitpro und die Rundstricknadel wie üblich von HiyaHiya) Der unterschiedliche Verbrauch kommt dadurch zu stande, dass ich beim lila Deckchen mit den Reihenzahlen durcheinander gekommen bin und nicht kontinuierlich um eine Reihe nach zwei Farbwechseln verbreitert habe, sondern in den letzten Runden irgendwo zwei Reihen verbreitert habe. Das war aber wirklich eher unabsichtlich und es fällt optisch nicht auf, daher hab ich es so gelassen.

Vor dem Spannen sahen die Deckchen so aus und natürlich war Frau Katze wie immer äußerst hilfreich…

Aus den Resten versuch ich jetzt noch Babymützchen zu zaubern, das hab ich ja noch nie gemacht, mal sehen, wie das klappt und da das ja recht schnell gehen dürfte, fange ich am Wochenende dann mit dem Frühlingsjäckchen an. Ein Mützchen hab ich gestern noch angeschlagen. Es wird das „Norwegian Sweet Baby Cap“ und hier seht ihr schon mal den Anfang.

Mit meinen Deckchen hopse ich zum Creadienstag, den Dienstagsdingen und zu Handmade on Tuesday und natürlich zu auf den Nadeln bei Maschenfein.

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Shrug and More

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Ich hatte bei Ravelry den wunderschönen Shrug and more von Beeknitched gesehen. (Leider teilt sie ihre Strickstücke nur mit Personen, die bei Ravelry angemeldet sind, darum seht ihr nur etwas, wenn ihr auf den Link klickt, wenn ich auch bei Ravelry seid.)

Damit war das Korn gesät und ich mußte auch einen haben.

Garn hatte ich auch schon, zwei Stränge blaue Rosy Green Wools Cheeky Merino Joy gefärbt von der Kieler Wolle und ein Strang in Bordeauxrot gekauft im Atelyeah.

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Also die Nadeln in Größe 3,75 genommen und losgelegt. Ich muß ehrlich zugeben, bis kurz vor Schluß wirklich nicht sicher gewesen zu sein, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Die Konstruktion ist so seltsam und strange und die Anleitung aus meiner Sicht alles andere als leichtverständlich. Die Bilder von DeDitte haben mir da enorm weiter geholfen ebenso die von Beeknitched, ohne die Fotos hätte ich ihn vermutlich in die Ecke geschmissen. Man benötigt zwar wirklich keine ausgefallenen Techniken, nur ein paar verkürzte Reihen, Ab- und Zunahmen, aber weil die Konstruktion so ungewöhnlich ist und für mich in der Anleitung nicht immer klar wurde, was gemeint war, würde ich sagen, dass es definitiv kein Anfängerprojekt ist. Um zum Ziel zu gelangen sollte man ein klein wenig Verständnis für die Konstruktion aufbringen können, sonst führt das zu Verzweiflung.

Die Tragevarianten überzeugen mich nur bedingt, das hätte ich mir vorher genauer ansehen sollen. Ich werde ihn wohl immer klassisch tragen, also so, wie auf dem ersten Bild des Beitrags. Diese zwei Varianten find ich ok, aber nicht so praktisch.

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Der nächste Nachteil, obwohl ich exakt in Martinas Größe gestrickt habe (jajaja, er ist mir zu groß, aber ich war halt optimistisch, jetzt bekommt ihn meine Mama zum Geburtstag.), habe ich deutlich zu wenig von Farbe A gehabt. Deshalb habe ich mit Farbe B früher angefangen, das sieht auch ok aus, schöner wäre es gewesen, wenn ich hingekommen wäre.

Verbraucht habe ich von Farbe A 200g und von Farbe B 55 g.

Veränderungen oder Modifikationen habe ich nicht vorgenommen.

Ich bin mit dem Shrug so ganz zufrieden, aber mir ist er halt wirklich zu groß. Ich hätte bedenken sollen, dass Martina Behm zwar sehr schlank, aber offenbar auch sehr groß ist, da ist klar, dass er für mich als Zwerg halt etwas locker sitzt. Grundsätzlich wäre er tragbar, aber ich würde kleinen Menschen oder sehr schlanken Menschen raten, ihn deutlich kleiner zu stricken.

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Die Farben haben gut gehalten und nicht aufeinander abgefärbt, obwohl ich sie vorher nicht gebadet habe. Das waren die ersten Rosys die ich verstrickt habe und ich bin sehr angetan, ein wunderschönes weiches Garn. Gefällt mir sehr gut, vorallem weil das Maschenbild wirklich extrem regelmäßig wird und das Gestrick wärmend und elastisch ist.

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Wir hopsen zu auf den Nadeln bei Maschenfein, ist klar!

Es wird kalt… ganz kalt und wild

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Erklärt mich für verrückt, aber ich konnte meine ganzen Strickprojekte aus dünnen Garnen nicht mehr sehen. Also hab ich bei einer Lanade Aktion (Ein Fluch, diese Rabbattaktionen, wirklich ganz ganz schlimm) 8 Stränge Malabrigo Rasta bestellt. 6 Stränge in Dunkelblau und je einen Strang in Natur und Rot. Das Garn ist wirklich total toll fluffig und super weich, selbst bei mir Mimose kratzt da gar nichts und es pillt auch nicht so stark, wie ich bei so dickem unverzwirnten Garn erwartet hätte. Lanade hat auch aktuell schöne Farben in der Rasta da und auch im Atelyeah gibt es die Malabrigo Rasta. Das Strickbild ist auch mit den sehr unhandlichen großen Nadeln absolut schön und regelmäßig.

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Dann habe ich mich daran gemacht endlich ein Muster zu stricken, das schon so lange auf meiner Wunschliste stand. Wilde von Melissa Schaschwary Melissas Muster ist wirklich gut verständlich und auf englisch und französisch zu haben. Die kleinen Sternchen sind vorallem mit den sehr dicken Nadeln etwas schwierig zu stricken, wenn man Anfänger ist, sollte man das vielleicht erstmal üben, hat man den Dreh aber einmal raus, ist das wirklich nicht schwer. Außerdem sind in der Anleitung Links zu sehr guten Videos bei Youtube, die die Techniken erklären. K1024_IMG_6199

Ein wunderschöner Mantel aus sehr sehr sehr dickem Garn für den Winter. Gut, hier herrschen sommerliche Temperaturen von über 30 Grad, aber egal, ich wollte das Ding stricken und da ist es. Das Stricken mit Nadeln in Nadelstärke 15 ist allerdings eine Herausforderung. Mir taten wirklich die Arme und Handgelenke weh, die Schultern sind ebenfalls stark angespannt und es ist richtig anstrengend. Trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht, vorallem weil es eben so rasend schnell geht.

Ein absolutes Schnellstrickprojekt in knapp 3 Tagen habe auch ich noch keinen Mantel gestrickt. Das ist mit dem Muster und Garn aber durchaus möglich. Allerdings weise ich darauf hin, dass die Garnmengenangabe im Muster seeeeehr großzügig bemessen ist. K1024_IMG_6202

Ich hatte wie gesagt für Größe S 6 Stränge Grundfarbe und zwei Stränge Kontrastfarbe bestellt. Von den 6 Strängen habe ich noch mehr als einen Strang übrig und von den Kontrastfarben habe ich jeweils noch nicht mal einen halben Strang verbraucht und dabei habe ich den Mantel um 10 cm verlängert und mit Kapuze gestrickt habe, hätte also eigentlich deutlich mehr verbrauchen müssen. K1024_IMG_6200K1024_IMG_6197

Aus den Resten werde ich mir vermutlich ein Stirnband und einen Loop stricken, mal sehen. Da findet sich schon was Schönes. In Größe S sitzt der Mantel bei mir 158 cm / 51 kg wirklich gut, Frauen mit breiteren Hüften oder sehr viel Oberweite sollten allerdings unbedingt eine Größe größer wählen als normal, da er wirklich sehr schmal ausfällt.

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Ich werde mir jetzt noch schöne Knöpfe besorgen und dann warte ich auf den Herbst, damit ich mein Mäntelchen auch anziehen kann.

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Verbrauch: Paris night    741 g

Ravelry Red 60 g

Natural 69g

Das Muster findet ihr hier: KLICK!

Frau Katze fand das Garn total fantastisch und es gab mal wieder Kämpfe darüber, wessen Garn das denn nun ist:

Mit diesem Beitrag hopse ich natürlich zu „Auf den Nadeln“ bei Maschenfein und zum „Freutag

Grown-Up Cozy oder Schnellstrick-Pulli

Am Sonntag hatte ich irgendwie keine Lust auf feinen Faden und weil alle meine aktuellen Strickstücke mich irgendwie genervt haben, hab ich flott zu meiner Lieferung von Lanade gegriffen und 300 g Bulky Garn Malabrigo Mecha in der Farbe Vaa gewickelt. Das ging ruckzuck und ein Projekt hatte ich dafür auch schon im Kopf der „Grown-Up Cozy“ von Justyna Lorkowska (auch bekannt als Lete’s Knits) sollte es werden. Von ihr wollte ich immer schon mal was stricken und der Cozy ist ein dickes T-Shirt, das ich im Winter schön über meine Blusen auf der Arbeit ziehen kann, wenn es mir zu kalt wird.

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Das Projekt wirkte einfach und schnell und war somit genau das, was ich gerade tun wollte.

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Ich hatte Sonntag etwa 3-4 Stunden Strickzeit und die habe ich in den Cozy investiert und obwohl ich mich nicht gehetzt hatte, war er da dann auch schon fast fertig. Gestern noch schnell die Ärmel, das untere Bündchen und den Kragen angestrickt und in weniger als 6 Stunden Strickzeit hatte ich ein neues Kleidungsstück. Kurz war ich versucht zu sagen, ab jetzt stricke ich nur noch Bulky Garne. Das war wirklich ruckzuck fertig. HAMMER!

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Die Malabrigo Mecha ist dabei ein unheimlich weiches Garn. Es fühlt sich glatt und flauschig an und wärmt unwahrscheinlich. Hier kratzt wirklich gar nichts. Die Färbung ist ein schönes schattiertes dunkles Grün, dass teilweise ins Schwarz reinschimmert. Das Fädenvernähen ging ebenfalls schnell und da es ein Raglan von oben ist, mußte ich sonst nur die Dreiecksspitze der Tasche annähen. Auch das war keine Hexerei, obwohl ich Nähen sonst wirklich vermeide.

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Der Kurzarmpulli wurde in der Maschine im Wollwaschprogramm gewaschen und hat dabei seine Form überhaupt nicht verändert, weder gewachsen noch geschrumpft. Trocknen durfte er auf der Leine und gespannt habe ich nicht. Er ist schön elastisch und paßt sich meinem Körper sehr gut an.

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Ich habe die Variante mit normalem unteren Bündchen und Schalkragen gestrickt und habe dazu durchgängig 8er Nadeln von Hiya Hiya genutzt. Da ich sehr fest stricke und ich eine Nadelgröße kleiner als angegeben gewählt habe, weil ich ein sehr enges Strickbild haben wollte, habe ich die Größe M gestrickt, um S zu erhalten und das hat sehr gut funktioniert, der Cozy paßt mir (158 cm / 51 kg ) perfekt.

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Verbraucht habe ich 234 g und habe somit von meinen 300g noch genug übrig, um mir zwei passende Stulpen zu stricken.

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Das Muster ist lediglich auf englisch erhältlich, ist aber sehr leicht verständlich und mit vielen Fotos und Zeichnungen versehen. Wer Abnahmen, Zunahmen und rechts und links in der Runde und in der Reihe stricken kann, sollte hier keine Probleme         bekommen. Das Projekt ist aus meiner Sicht absolut gut für Anfänger geeignet, zum einen kommt man wirklich sehr schnell ans Ziel, zum anderen ist es wirklich überhaupt nicht schwer und sehr gut erklärt.

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Auch mit diesem Projekt hopse ich zu Maschenfein auf den Nadeln und ich nehme am Craft along von Hand Herz Seele teil. Klick!

Außerdem geht es zum Creadienstag! Klick!

Link zum Muster: Klick

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Und noch ein Set…. allerdings erstmal ohne Handschuhe….

Bei mir ist der Mützenwahnsinn ausgebrochen.

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Die „a girl thing“ von Joji Locatelli hat totalen Suchtfaktor und ich bin mittlerweile schon bei Mütze Nummer 3 gelandet. Die Erste seht ihr hier: KLICK! Und die Zweite zeige ich euch heute, die wurde nämlich am Donnerstag auf der Terrasse meiner Schwägerin bei schönstem Sonnenschein, Leckerchen und Mädelsplausch fertig und die Dritte habe ich gerade auf den Nadeln.

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Diese hier habe ich passend zu meinem Daybreak von Stephen West aus den Garnresten des Tuchs gearbeitet.

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Verbraucht habe ich von der Feinheit von Zitron gefärbt von Color loves wool für die Mütze in Größe M mit Nadeln von Hiya Hiya in 3,25.

lila 32 g

gelb 23 g

Man braucht für eine Mütze also wirklich nicht viel und kann so herrlich Reste verbrauchen. Nachdem ich Tuch und Mütze fertig hatte, habe ich noch ausreichend Garn für ein paar kleine fingerlose Handschuhe, das werd ich in den nächsten Tagen sicher noch schnell mal zwischendurch fertig machen.

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Das Garn ist unheimlich weich und ich hatte etwas Sorge, dass das Lacemuster nicht so richtig herauskommt, tut es aber und es läßt sich sogar gut spannen.

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Ich habe, wie beim letzten Mal auch, mit dem Trick von den Knitmoregirls und einem Teller gespannt, das geht für Mützen wirklich super. Das Mützchen ist wirklich flott gestrickt und für den Lacepart braucht man lediglich Abnahmen, rechte und linke Maschen sowie Umschläge, das bekommt man auch als Anfänger gut hin.  IMG_6013

Und natürlich hopse ich hiermit zu Maschenfein „Auf den Nadeln im Mai„!

On the Spicemarket – Teststrick

Ich durfte mal wieder an einem Teststrick für Mairlynd teilnehmen.

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Diesmal ging es auf den Gewürzmarkt und während Melanies Tuch aus wunderbar warmen Farben zusammengestellt ist: Klick!, habe ich meins aus einem knalligen Pink von Madelinetosh und verschiedenen Blautönen von Frida Fuchs zusammen gestellt.

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Da ich vom Pink nicht mehr genug hatte, um das gesamte Muster zu stricken, habe ich auf die letzte Wiederholung von Abschnitt 3 (NF1) verzichtet und den vorletzten Abschnitt um eine Wiederholung mit NF2 verkürzt. Nach dem großen pinken Abschnitt hatte ich für die Abschnitte 4 und 5 mit allen Wiederholungen noch 6 g von Pink übrig und bin damit genau hingekommen. (Es blieb ein nicht wiegbarer Rest von 1,74 m vom pinken Garn übrig.)

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Trotz meiner Modifizierung ist mein Tuch schön groß und gut tragbar.

125 cm / 125 cm /185 cm (Es ist tatsächlich ziemlich symmetrisch)

Nadeln: HiyaHiya Rundstricknadel (Seil 40″) Nadelstärke 3,5 mm / US 4

(Ich stricke sehr fest und würde jedem, der nicht fest strickt, zu einer kleineren Nadel bei dem Garn raten.)

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Garn / Verbrauch:

Hauptfarbe: Pink: Madelinetosh Tosh Merino Light 85 g „Pop Rocks“

Nebenfarbe 6 Dunkles Rot: Frida Fuchs Steppke (Mini Fuchs) 15 g „Rote Beete“

Nebenfarbe 5 Dunkles Blau: Frida Fuchs Steppke (Mini Fuchs) 15 g „Wacholderbeere“

Nebenfarbe 4 Helles Blau: Frida Fuchs Steppke (Mini Fuchs) 18 g „Blauer Lavendel“

Nebenfarbe 3 Meliertes Blau: Frida Fuchs Steppke (Mini Fuchs) 19g „Blaubeere“

Nebenfarbe 2 Türkis: Frida Fuchs Steppke (2 xMini Fuchs) 21 g “ Etna“

Nebenfarbe 1 Grau: Frida Fuchs Steppke 22 g „Lilac grey“

Beide Garne sind unheimlich weich und fühlen sich auch für mich empfindliche Mimose gut auf der Haut an.

Ich habe alle Stränge vor dem Verstricken mit Essig gespült, abgesehen von der Wacholderbeere hat keines der Garne dabei Farbe verloren und die Wacholderbeere hat das Wasser nur ganz leicht bläulich gefärbt.

Beim Waschen des Tuches ist nichts ausgefärbt.

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Das Muster ist sehr einfach und durchaus für Anfänger geeignet. Können sollte man rechte und linke Maschen, Hebemaschen und ein gewisses Grundverständnis für das Stricken von Dreieckstüchern sollte vorhanden sein. Aufgrund der vielen Farbwechsel und einfachen Mustervariationen ist es wirklich kurzweilig und strickt sich rasch.

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Die kleinen Knubbelchen im pinken Hauptteil erinnern ein wenig an die Knoten im Moonraker, werden aber etwas anders gestrickt, bzw. sind kleiner. Mir gefällt der Effekt sehr gut, vorallem mit Farben, die einen Farbverlauf ergeben, wirkt das wirklich toll.

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Das Muster war wie immer wunderbar gut zu verstehen und gut strukturiert. Diesmal war es sogar so eingängig, dass ich, hätte ich nicht im Teststrick immer wieder die Maschenzahlen etc. überprüfen wollen, die Anleitung immer nur für den ersten Teil eines Abschnitts gebraucht hätte.

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Aufgrund der vielen Farbwechsel hat man recht viele Fäden zu vernähen und zu verweben. Natürlich kann man diese auch an der Seite mit hochziehen, darauf habe ich jedoch verzichtet, da das Pink wirklich knallt und man den Faden immer gesehen hätte. Das wollte ich nicht.

Das Originaltuch von Mairlynd ist aus einem Gradient-Set von Miss Babs gestrickt. Die Sets von Miss Babs sind fantastisch schön. Ich habe lediglich keins bestellt, weil der Versand nach Deutschland so verdammt teuer ist und ich befürchtet habe, dass es zu lange dauert, bis das Garn hier ist und ich dann die Deadline nicht hätte schaffen können.

Mir gefallen auch die Tücher der anderen Teststrickerinnen, die ihr euch hier im Forumsbeitrag dazu ansehen könnt: Klick!

Sobald das Muster als Kaufanleitung erschienen ist, werde ich es hier verlinken.        IMG_5928 IMG_5929

Wie immer hopse ich zu Maschenfeins „Auf den Nadeln“ Klick!

Und ganz neu diesmal zu RUMS! Klick!

Der Mann an meiner Seite findet den Schal übrigens irgendwie „radioaktiv“… pft…

 

Es müllert schon wieder…

Ich habe eine zweite Müllers Tochter von Mairlynd gestrickt.

Die erste findet ihr hier: Klick!

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Leider hat mir auch dieser zweite Ausflug zur Mühle nicht so recht gefallen.

Das Ergebnis ist immer der Hammer und wirklich wunderschön, aber das Stricken zieht sich und wird irgendwann recht langweilig, weil die Reihen immer länger werden. Ich habe daher diesmal den Schal drastisch gekürzt. Ich habe einen Streifenabschnitt und einen Laceabschnitt weggelassen und den letzten gestrickten Laceteil zusätzlich verringert.

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Die Laceabschnitte gingen diesmal deutlich leichter von der Hand, als beim ersten Mal.

Trotzdem ist der Schal groß genug, um ihn sehr gut zu tragen.

Da ich hier deutlich dickeres Garn gewählt habe, ist es zudem dick und kuschelig weich und fühlt sich auch im Laceteil wirklich toll an.

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Ich habe mit 3,5er Nadel gestrickt von Hiyahiya, das hat sehr gut gepasst und das Gestrick ist schön dicht und nicht durchscheinend.

Hier auf dem Bild ist es noch ungespannt und nicht gebadet.

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Gestrickt wurde in zwei Farben Manos del Uruguay Blend Fino (lila und grün) sowie einem Unicorntail Madelinetosh Tosh Merino Light ebenfalls in Lila, allerdings deutlich dunkler.

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Verbraucht habe ich den Einhornschwanz von Madelinetosh komplett.

Von den anderen beiden Farben sind noch die folgenden Mengen übrig:

lila:  36 g

grün: 37 g

Die Farbfolge habe ich meiner Lust und Laune ein wenig angepaßt.

Die drei Garne harmonieren toll miteinander und der dunkle Akzent gefällt mir sehr gut und das Grün liebe ich ja ohnehin, wie man auf diesem Bild beim Friseur gut erkennen kann… quasi Ton in Ton unterwegs.

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Natürlich hopse ich mal wieder rüber zu „Auf den Nadeln“ bei Maschenfein: Klick!

Und das Ganze war diesmal ein von Gesa „Buttjebeyy“ in einer Facebookgruppe veranstalteter KAL: Klick!

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Auf den Nadeln im März…

Ich hab ja gerade erst den braunen Schal des Grauens für meine Schwägerin (in spe auf Lebenszeit…. ) fertig gestellt. Nebenher bin ich aber noch an mehreren anderen Strickschauplätzen unterwegs.

Zum einen wächst leider nicht mein Frühlingsjäckchen… das hab ich nämlich erstmal auf Eis gelegt, weil mir das Muster mit der Wolle überhaupt nicht gefällt. Da muß ich mal überlegen, was ich daraus mache.

Dafür wächst mein alternatives Frühlingsjäckchen. Die Farben machen einfach nur Spaß beim Stricken und ich komme zügig voran.

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Das Muster „Tau“ von Mairlynd war zwar nicht ganz so leicht zu verstehen, wie ihre Schalmuster, aber irgendwann ist auch bei mir der Groschen gefallen und ich mußte nicht mehr ribbeln. Das Prinzip Raglan habe ich dann immerhin nun auch gerafft, ein schöner Nebeneffekt.

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Das Garn ist Madeline Tosh Merino light in „pop rocks“ und „hosta blue“.

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Außerdem habe ich noch einen Quicksilver auf den Nadeln, für meine Frau Mama. Damit nehme ich dann in den nächsten Tagen am Woolspire Mairlynd knitalong teil. Garn ist hier „Safran“ Jette von Heimatwolle, „natur“ von Malabrigo Sock und „grün“ von MeRo-Colors.

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Und mein eigentliches März Projekt für mein 12 für 2015 ist der Nangou aus reiner Seide, bei dem ich allerdings nur langsam voran komme, weil ich mich ständig im Garn verfrickel. Finde ihn aber herrlich leicht und locker.

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Und dieses Posting ist natürlich für auf den Nadeln im März von Maschenfein….

Mein „The Joker and the Thief“ Teststrick für Mairlynd…

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Wie ich ja schon berichtet habe (klick!), durfte ich am Teststrick von Mairlynd teilnehmen.

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Gemeinsam mit anderen Strickerinnen durften wir die neuste Anleitung von Melanie Berg ausprobieren und auf Herz und Nieren testen. Wirkliche Fehlerchen haben wir nicht gefunden, die Anleitung ist einfach wunderbar geschrieben, klar und gut erklärt, ohne Probleme auch für noch nicht so sattelfeste Strickerinnen geeignet, wenn auch der Indian Cross Stitch ein bißchen tricky war und mich zu Beginn fast in den Wahnsinn getrieben hat. Das legte sich dann allerdings zügig und es ging gut vorann mit meinem Schal.

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Am Sonntag bin ich fertig geworden, am Montag schnell noch Fäden vernäht, dann eine Runde durch die Waschmaschine und auf die Leine zum Blocken. Hier habe ich allerdings wirklich nur ganz sanft geblockt, denn der Schal ist, weil ich wohl doch recht locker gestrickt habe, nach dem Waschen schon ein gutes Stück gewachsen. Er ist definitiv der größte Schal, den ich zur Zeit hier liegen habe, aber er ist ein Traum. Man kann sich einwickeln, reinkuscheln und er bringt mir schon jetzt trotz Grau in Grau vor der Haustür den Frühling in die Wohnung.

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Die Anleitung wird es für alle vermutlich ab April geben, sobald sie erscheint, werde ich den Link zur Kaufanleitung hier posten. Wie gesagt, die Anleitung war ein Traum, wirklich ganz leicht zu verstehen.

Das Garn hatte ich ja bei Sunshine Yarns bestellt und bin von den Farben auch immer noch begeistert, allerdings hatte ich in mehreren Knäueln kleine rosa Tupfen, die ich zum Glück immer beim Streifenwechsel rausschneiden konnte und Knäuel 4 war irgendwie deutlich kürzer als alle anderen Stränge, so daß mein Schal in der letzten Streifenfolge auf Farbe 4 verzichten mußte. Fällt aber nicht auf und groß genug ist er ja auch so.

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Ich werde diesen Schal auf jeden Fall noch mal stricken, wenn ich mir die Ergebnisse der anderen Strickerinnen so ansehe, dann muß auf jeden Fall noch einer in blauem und pinkem Farbverlauf oder lilööööö, lilööö geht ja immer, her.

Auch dieses Posting paßt natürlich zu auf den Nadeln im Februar und jetzt geht es weiter mit dem Frühlingsjäckchen…

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Frühlingsjäckchen 2015 … und erstmal ist was anderes dran :)

Mein Frühlingsjäckchen pausiert, denn ich „muss“ erst den Testknit für Mairlynd erledigen. Mein The Joker and the Thief Schal wächst munter und die Farben des Sunshineyarns Gradient kit hauen mich jeden Tag aufs neue von den Socken. Das Gradient kit heißt „Bag of Limes“ und das grau ist „Charcoal“

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Gut, das Garn hat recht lange gebraucht, bis es bei uns war, aber das war zu verschmerzen. Dani von Sunshineyarns hat da einen Traumfarbverlauf zusammengestellt und ich freu mich jetzt schon darauf mit meinem Monsterschal herumzuflanieren.

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Vorher stand aber das Wickeln der Knäuel, dazu hatte ich mir einen günstigen Wollwickler bei Amazon bestellt. EIN FEHLER! Der Wickler ist von so mieser Qualität, damit läßt sich gar nichts wickeln, wie man auf dem Foto sieht wurden das keine schönen gewickelten Cakes, sondern Wollkotze, ganz üble Wollkotze. Der Wickler geht zurück und ich bin nun auf der Suche nach einem guten Wickler. Den von mir präferierten Brother scheint es nicht mehr zu geben. Bin offen für Empfehlungen… *seufz*

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Da es bei dem Schal vorallem auf die richtige Reihenfolge des Garns ankommt, habe ich Schussel zur Verhinderung von Chaos mir ein Organisationsmodell überlegt. jedes Knäuel kommt in eine Ikea Gefriertüte und auf der Tüte steht die jeweilige Garnnummer, so komm ich nicht durcheinander und das Garn fliegt auch nicht wild umher. Bislang bin ich trotzdem einmal durcheinander gekommen und mußte ribbeln… seufz.

Monster heißt er übrigens, weil mein Energydring irgendwie farblich sehr gut dazu passte 🙂

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Das Frühlingsjäckchen ist aber auch ein wenig gewachsen. Die Ärmel sind fertig, wenn ich auch skeptisch bin, ob sie mir so nicht etwas zu kurz sind, aber das ist unproblematisch, dann würde ich ans Handgelenk noch was dran stricken… mal sehen.

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Nun bin ich am Rückenteil und nachdem ich erst von der falschen Seite angefangen hatte und ribbeln mußte, dann spiegelverkehrt gestrickt habe und ribbeln mußte, läuft es jetzt ganz gut. Mir gefällt die Wolle in Verbindung mit dem Muster und der Chart ist überraschend gut zu lesen, da hatte ich ja etwas Angst vor, aber läuft. Ich bin gespannt, ob ich mein ambitioniertes Pensum tatsächlich schaffe…

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Natürlich darf auch dieser Post bei auf den Nadeln von Maschenfein nicht fehlen…