An jedem verdammten Sonntag ….

Ich lese samstags ja mit Begeisterung den Samstagskaffee von Maschenfein. Dort präsentiert Marisa Links, die sie entdeckt hat, Strickstücke, an denen sie arbeitet und anderes Unterhaltsames rund ums Stricken kurz zusammengefaßt, dass es mir reicht um samstags in der Wanne zu liegen, auf dem Smartphone herumzuklicken und mich gut unterhalten und inspiriert zu fühlen. Danke dafür, Marisa.

Nun hat mich ihr Samstagskaffee inspiriert, etwas ähnliches zu tun.

Ich wollte immer schon eine Art Wochenrückblick zusammenstellen, irgendwie ist es dann aber immer an der Zeit gescheitert. Nun habe ich aber für mich eine Möglichkeit gefunden, wie ich die ganze Woche über an diesem Posting basteln und es dann Sonntagsmorgens terminiert und fertig online stellen kann.

Daher gibt es also heute meinen ersten „An jedem verdammten Sonntag…„-Post.

Ich mag solche Postings auch von anderen Bloggern total gerne, hier werden mir Links gezeigt, die ich vielleicht noch nicht kenne, Produkte vorgestellt, die reizvoll sein könnten oder auch Ideen angeregt. Ich hoffe, dass meine „An jedem verdammten Sonntag…„-Reihe sich vielleicht auch zu so einem allsonntäglichen kleinen Ritual bei dem ein oder anderen von euch etabliert, wie es Marisas Samstagskaffee bei mir getan hat.

Ich beschränke mich allerdings nicht nur auf Food und Stricken, sondern habe mir ein paar mehr Kategorieren überlegt. Da es der Erste ist, bin ich noch ein wenig auf eure Mithilfe angewiesen, welche Themen würden euch interessieren, was ist euch eher egal und gefällt euch so ein Rückblick überhaupt, schreibt mir das gerne.

Also los geht’s:

Strickstrickhurra:

Ich stricke zur Zeit mehrgleisig, was leider dazu führt, dass ich überall ein wenig und nirgendwo wirklich voran komme. Ich nehme jeden Monat ja an 12 für 2016 vom roten Sofa auf ravelry teil und eigentlich war geplant, diesen Monat dafür mein Schaf fertig zu stellen. Das Schaf nervt mich aber kolossal, weil der Faden so dünn und der Fortschritt nur mäßig festzustellen ist. Daher hab ich viel lieber an diesem wunderbaren Brioche Pullover von Joji Locatelli herumgestrickt und natürlich meine Mützchen fertig gestellt. (Maimützchen 1 / Maimützchen 2). Jetzt habe ich die Hoffnung dieses Wochenende dann doch noch ein größeres und vorallem älteres „Work in progress“-Projekt fertig zu machen, nämlich meinen Wollmeise Lace Schal „Ashworth„. Daran werkele ich also gerade fleißig und habe noch etwa 100 Gramm zu verstricken, schaffbar, aber ambitioniert. Da ich allerdings sonst an diesem WE nicht so viel geplant habe, bin ich ganz guter Hoffnung es hinzu bekommen.

Woran strickt ihr gerade?

Garnkäufe:

Ich wollte ja eigentlich weniger Garn kaufen und mehr verstricken. Super Idee, eigentlich, klappt aber nicht, wenn man vom Finanzamt ausnahmsweise mal eine dicke Steuerrückzahlung bekommt. Da bin ich dann so, da muß das Geld sofort in Wolle umgesetzt werden. Daher habe ich diese Woche zweimal zugeschlagen. Zum einen habe ich eines der wunderschönen Gradient-Garn-Sets von Miss Babs gekauft. (Dieses hier: Klick!) Das ist nun aus den USA unterwegs zu mir und der Versand ist leider wirklich nicht erschwinglich, das Garn an sich auch nicht und wenn es beim Zoll landet kommen nochmal 19% Steuer drauf, aber das war es mir wert, ich wollte das haben. Punkt.

Außerdem habe ich heute morgen das neue Lanade Angebot gesehen, dort ist ja regelmäßig eines der Malabrigo Garne reduziert und ich kann dem nur wenig wiederstehen, selbst wenn es wie diesmal bei Malabrigo Mecha nur eine Reduzierung um 1,80 Euro war. Ich habe mir da also eine Sweater-Menge in wunderschönem Grün und einer Kontrastfarbe Lavendel gegönnt und werde daraus dies hier stricken: Klick!

Entdeckt:

  1. Ich habe im Netz schon vor einiger Zeit die Fruitlet-Box entdeckt und gestern paßte es dann wunderbar, dass ich früher Feierabend machen konnte und mir meine Box am kölner Großmarkt abholen konnte. In der Box sind etwa 18 kg Obst und Gemüse, eine kleine Vorschau findet sich immer auf der Seite in der Woche vorher. Die Normale Box kostet 15 Euro + 2 Euro Pfand für die Box. Man kann sie bis Donnerstag 24 h bestellen und sie am Freitag zwischen 14 – 18 Uhr oder Samstag zwischen 9 – 12 Uhr abholen (Abholzeiten für den Kölner Großmarkt). Die Box gibt es auch für Essen, Kerpen und Düren.  Ich bin vom Inhalt wirklich geflashed, superfrisch, gute Qualität, keine Ausschussware, was ich befürchtet hatte und viel Abwechslung. In meiner Box waren verschiedenste Tomaten, Auberginen, Kopfsalat, Gurken, Kürbis, Äpfel, Birnen, Wassermelone, Blumenkohl, Rucola, Frühlingszwiebeln. Wirklich sehr cool und der Herr war wirklich nett. Ich hatte ein paar Meter weiter weg geparkt, weil ich nicht genau wußte, wohin und er hat mir die Riesenkiste bis ans Auto getragen und auch auf den Rücksitz gewuchtet, weil der Kofferraum meines Fiat 500 etwas zu klein war. Das werde ich auf jeden Fall nochmal machen.
  2. Ich mußte letzte Woche zu einem Photoshooting mit der ganzen Familie und wir hatten uns überlegt, dass jeder eine mittelblaue Jeans trägt und ein weißes Shirt/Blüschen. Gute Idee, wenn ich denn auch nur ein weißes Oberteil gehabt hätte. Ich bin also ewig durch Köln geflitzt, auf der Suche nach einer nicht zu strengen weißen Bluse und wurde leider nicht fündig. Alles häßlich, zu groß, zu klein oder durchsichtig. Etwas verzweifelt bin ich dann zu Herzklopfen in Oberkassel gefahren und endlich wurde ich fündig. Das Herzklopfen ist ein unheimlich schicker kleiner Laden mit feiner Mode für Frauen. Sie haben die von mir so geschätzten Please Jeans (super für kleine Frauen, weil recht kurzes Bein.) und tolle Farben. Weil ich grad so schön dabei war, hab ich dann gleich auch noch eine mittelblaue Boyfriendjeans dazu gekauft, so dass ich auf den Fotos wirklich unheimlich leger und cool aussehe, finde ich zumindest. Die Beratung dort war wirklich nett, freundlich und ehrlich, auch ein „Nein, das steht Ihnen nicht so gut!“ Gab es zu hören, sowas schätze ich wirklich sehr. Das ist ehrlich und kommt gut an. Danke!

Naja:

Das Fotoshooting an sich war hingegen eher so naja. Wir hatten mit 8 Personen einen Termin in Köln bei Picture People. Gebucht war ein Shooting mit einmal umziehen für alle und am Ende sollten 20 Fotos gewählt werden für ein Fotobuch und wir erhielten diese 20 Fotos dann auf einer CD. Da ich das Shooting nicht bezahlt habe, sondern meine Schwägerin und der Mr. Jetztkochtsie das organisiert hatten, kann ich zum Preis nichts Genaues sagen, anhand der dort hängenden Flyer gehe ich jedoch davon aus, dass es mindestens 300 Euro waren, eher mehr.

Wir wurden dort nett begrüßt, es war leider unheimlich heiß und voll im Studio, Ruhe oder Entspannung gab es nicht, stattdessen sehr viel Hektik, Gewusel und Enge. Daher wurde dann auch auf den Outfitwechsel verzichtet. Wir waren also zwei Kinder und 6 Erwachsene und wurden in verschiedensten Gruppierungen fotografiert. Das hat die Fotografin auch durchaus nett gemacht, wenn sie sich auch leider nicht merken könnte, wer jetzt wirklich zu wem gehört, wenn man das uns auch durchaus altersmäßig ansieht. Mich und den Mr. wollte sie immer mit unseren Neffen aufs Foto zwängen, sicherlich hübsch, aber die gehören irgendwie eher zu ihren Eltern… Das Shooting an sich hat wirklich Spaß gemacht, wenn es auch recht heiß war und ich die Anweisungen schon da etwas dürftig fand. Irgendwie gehört für mich zu einem guten Shooting mit Laienmodels auch, dass der Fotograf darauf hinweist, wie man sich am Besten hinstellt (und zwar nicht nur, beugt euch mal was vor, das wirkt aktiver), ob die Brille schief sitzt oder die Stirn glänzt. Das fand leider überhaupt nicht statt. War ich zunächst davon ausgegangen, dass wir offenbar eine Naturtalentfamilie waren, die sofort perfekt steht, offenbarte sich bei Durchsicht der 180 Fotos dann das Grauen. Ich persönlich wäre nicht mal in der Lage gewesen 5 gute Fotos auszuwählen. Auf nahezu jedem Bild, guckt mein eigentlich recht fotogener Schwiegervater über seine schief sitzende Brille hinweg, auf jedem zweiten Bild verdrehten entweder der Mr. Jetztkochtsie oder mein Schwager die Augen gen Himmel oder guckte wirklich sehr leidend. Meine Schwiegermutter wurde leider auch nicht immer auf die vorteilhafteste Weise getroffen, was man durchaus durch Haltungshinweise hätte korrigieren können und die Zwerge gucken sehr häufig ein wenig verträumt nach sonstowohin. Es sind ein paar wirklich schöne Fotos entstanden, aber für das Geld hätte ich hier einfach etwas mehr professionelle Hilfe erwartet, wie man sich hinstellt, ob die Brille sitzt, die Stirn glänzt, schließlich hatte sie mitbekommen, dass ich mit Puder und co ausgerüstet war, ob die Haarsträhne grad irgendwo absteht und vorallem der Hinweis, dass man nicht dem blauen Luftballon der anderen Foto-Gruppe hinterblickt, weil man dann nur noch das Weiße in den Augen auf dem Foto sieht. Ich bin wirklich unheimlich wenig eitel, mir ist es gänzlich egal, wie ich auf einem Bild aussehe und ich kann auch sehr gut über mein fehlendes Kinn in Seitenansicht lachen, aber wenn man für schöne Fotos zahlt, dann erwarte ich, dass da auch schöne Fotos rauskommen, bei denen zumindest die Grundlagen eines guten Bildes zu erkennen sind und man so arrangiert wird, dass es gut aussieht. Eine gute Kamera macht leider noch kein gutes Bild.

Außerdem finde ich es wichtig, dass man sich durchaus die Zeit nimmt, wartet, bis alle bereit sind, jeder ordentlich steht und nicht schon los knipst, wenn der eine sich noch die Nase putzt und der andere noch in die falsche Richtung blickt.

Sehr schade, der Rest der Familie war weniger auf Krawall gebürstet als ich und hat dann 20 Bilder ausgewählt, während ich gefahren bin, ich bin da ja leider häufig ein wenig zu ehrlich. Für mich persönlich bleibt ein fader Beigeschmack. Picture People scheint vorallem etwas für Menschen zu sein, die wissen, wie man sich vor der Kamera bewegt und selbst eine genaue Vorstellung davon haben, wie sie wirken und sich gut in Szene setzen können. Für unsere wuselige und größtenteils kameraunerfahrene Gruppe war das aus meiner Sicht nichts. Leider.

Positivere Erlebnisse im Bereich Fotoshooting habe ich vor einigen Jahren hier erlebt: Fotostudio Strauch. Und meine Schwester hat bei ihrem Schwangerschaftsshooting hier tolle Outdoor-Fotos erhalten: Klick.

Sportlich:

Ich versuche in letzter Zeit ja mich ein wenig mehr zu bewegen. Zum einen gehe ich wieder relativ regelmäßig zweimal die Woche laufen und zum anderen zähle ich meine Schritte mit einem Garmin Vivofit 3. Interessanterweise animiert mich das Ding tatsächlich mehr zu gehen und häufiger die Treppe, als den Aufzug zu benutzen oder statt einmal am Ende des Tages zum Farbdrucker zu marschieren, dies durchaus mehrmals am Tag zu tun und meine Druckaufträge sofort abzuholen. Das Gerät wird wie eine Uhr getragen und stört mich daher überhaupt nicht am Arm. Außerdem hab ich mir diese kleinen Dinger hier gegönnt, die es farblich etwas aufhübschen: Klick!

Nutzt ihr auch Fitness-Apps oder Schrittzähler? Welche? Hilft es euch?

Geguckt:

Zur Zeit gucke ich die alten Folgen Scrubs mit wachsender Freude beim Stricken. Ich liebe JD und seine Kollegen und finde die Folgen so herrlich entspannend und amüsant. Außerdem vergöttere ich den „I told you so“-Tanz.

Von meinem Lovefilm-DVD-Abo kamen zwei weitere Folgen der ersten Staffel Game of Thrones. Hier hab ich ja die Hörbücher alle gehört und finde es interessant, wie die Filme umgesetzt sind. Die Übersetzungen aus dem Englischen sind allerdings hin und wieder wirklich furchtbar: Kasterli Stein für Casterly Rock oder Königsmaul für Kingslanding oder ganz schlimm John Schnee…

Außerdem habe ich den Film W.E. von und mit Madonna gesehen. Relativ anspruchsvoll und etwas intellektuell, aber mir hat er unheimlich gut gefallen, eine ausgefallene und interessante Liebesgeschichte auf zwei Ebenen. Sehr sehenswert.

Gelesen:

Ausgelesen habe ich Winterdreieck von Julia Deck und angefangen 180 Grad Meer von Sarah Kuttner. Kuttners Buch gefällt mir wirklich gut und ist zunächstmal weniger oberflächlich als erwartet und packt mich daher deutlich mehr, als das eher etwas fade „Mängelexemplar“ von ihr. Gerade befindet sich die Protagonistin mit ihrem Bruder am Meer in Brighton und diese etwas schwierige Geschwisterbeziehung ist wirklich schön und anrührend dargestellt, ich bin gespannt wie es weitergeht.

Bei den Zeitschriften gab es für mich die neue Deli und Lust auf Genuss mit feinen neuen Steakrezepten und schöner Sommerküche.

Gehört:

Vielevieleviele Podcasts, wie immer. Allen voran morgens zum wach werden. „Dennis ruft an!“ Ich kann nichts dafür, aber das trifft mein Humorzentrum und ich mag Dennis einfach sehr, auf dem Weg zur Arbeit eine der kurzen Folgen und ich bin gut gelaunt. Außerdem mehrere Folgen „Lila Podcast„, die Emänzchen da sind immer wieder für eine kurzweilige Autofahrt gut, ich muß zugeben, mich manchmal innerlich ein wenig über sie und ihre Einstellungen lustig zu machen, aber grundsätzlich unterhält mich der Podcast sehr und wenn sie es schaffen, sich mal nicht an zu dünnen Barbies festzubeißen, dann sind da häufig auch sehr spannende und intelligente Überlegungen dabei. Gerade, weil die Meinungen sich häufig nicht mit meiner und meinen Erfahrungen decken, finde ich das spannend und höre ihnen gerne zu. Der Podcast ist auch technisch wirklich gut gemacht und ist von der Lautstärke her auch gut beim Autofahren zu hören. Außerdem finden sich hier immer wieder tolle Linktipps, diesmal ist für mich vorallem das Makellosmag sehr interessant gewesen.

Außerdem von Audible Stephen Kings „Basar der bösen Träume„, auch wenn man ein wenig das Gefühl bekommt, ihm gehen die Ideen aus und er verwurstet alles, was sich noch in seinen Schubladen befindet zu neuen Büchern, fand ich diesen Kurzgeschichtenband sehr gut zu hören. Vorallem die Geschichte mit dem Monsterauto hat mich sehr gut unterhalten und ja, man sollte King nicht beim Laufen im ansonsten leeren Wald hören, nein, sollte man nicht. Hier ist es ihm mal wieder gelungen, mir ordentlich zu gruseln.

Gegessen:

Hier war mal wieder Hellofreshwoche. Die Kiste kam und wir haben schon zwei Gerichte daraus gegessen. Der Rindfleischburger mit Pesto war sehr lecker und auch der Stamppott hat gut geschmeckt und letzterer war etwas, was ich noch nicht kannte und was ich definitiv nun häufiger machen werde.

Rezeptliste der dieswöchigen Box ist hier: Klick

und 20Euro Gutscheincode für eure erste Box lautet: ZBCUE4

Außerdem waren wir gestern bei meiner Freundin Frau Fussi zum Essen geladen, sie hat Rezepte aus der oben erwähnten neuen Deli nachgekocht, eine fantastische Spargeltarte mit Salat aus Zuckerschoten, Basilikum, Büffelmozzarella und Tomaten, außerdem ein feines Rhabarer-Tiramisu. Ersteres war fantastisch, letzteres war lecker, aber unspektakulärer als erwartet.

Unternommen:

Unternommen habe ich trotz Feiertag wenig und war eher faul. Außer bei Frau Fussi essen, bin ich nicht so recht vor die Tür gekommen und habe mehr herumgewerkelt. Muß auch mal sein.

Gezockt:

Ich bin ja der Computerspielsucht ganz elendig verfallen. Zur Zeit ganz schlimm ist auf meinem Smartphone, das zugegeben recht simple, aber süchtig machende Clash Royal. Das wurde im Ninja Cast empfohlen und ich hab es mir angesehen und ja, ich kann nicht aufhören, zwischendurch immer mal ein Ründchen, das macht durchaus Spaß.

Anstehende Events:

Dienstag 31.05.2016 Bonner Ravelry Stricktreff im Cafe von und zu

Donnerstag 02.06.2016 Stricktreff im Edelweiss in Bonn

Sonntag, 05.06.2016 Rheinischer Wollmarkt in Euskirchen

Samstag, 18.06.2016 Galerie im Sommergarten  in Villiprott   und  der   World Wide Knit in Public Day

Vielleicht sehen wir uns ja irgendwo, würde mich freuen!

Habt Ihr Events oder Aktionen für mich, die ihr hier aufgeführt haben wollte, sei es euer Garnverkauf bei Facebook, eure Updatezeiten, ein Wollfest, ein Strickevent oder ähnliches, meldet euch einfach bei mir.

 

(Alle empfohlenen Links, Podcastes, Bücher und Produkte, spreche ich an, weil sie mir gefallen haben und zusagen, ich tue das nicht für Bezahlung oder Produktproben. Sollte ich ein Produkt kostenfrei erhalten haben, so wird dies hier erwähnt werden.)

 

Mützensucht….

Es ist furchtbar, ich kann nicht aufhören, diese Mütze zu stricken.

IMG_6019

Es ist die „A girl thing“ von Joji Locatelli.

IMG_6030

Das ist jetzt schon Mützchen Nummer 3. Nummer 1 und Nummer 2 findet ihr hier: Klick und hier: Klick.

IMG_6023

Das Muster von Joji Locatelli ist einfach wunderbar geeignet, um Garnreste abzubauen und es strickt sich fast blind, selbst der Laceteil ist unheimlich einfach und selbsterklärend und sieht schick aus. Dazu sitzt das Mützchen bei mir einfach perfekt.

Ich habe wieder in Größe M gestrickt.

IMG_6021

Diesmal habe ich die Reste von meinem Moonraker und Funky Grandpa benutzt. Leider hab ich vergessen vorher zu wiegen, daher kann ich nicht genau sagen welche Menge an Garn ich verbraucht habe. Die komplette Mütze wiegt aber nur 53 g und ich hab 4 Farben genutzt, zum einen helles Turner, dunkles Turner, Cordovan und Marte, alles von Malabrigo Sock.

IMG_6033

Und noch ein Set…. allerdings erstmal ohne Handschuhe….

Bei mir ist der Mützenwahnsinn ausgebrochen.

IMG_6007

Die „a girl thing“ von Joji Locatelli hat totalen Suchtfaktor und ich bin mittlerweile schon bei Mütze Nummer 3 gelandet. Die Erste seht ihr hier: KLICK! Und die Zweite zeige ich euch heute, die wurde nämlich am Donnerstag auf der Terrasse meiner Schwägerin bei schönstem Sonnenschein, Leckerchen und Mädelsplausch fertig und die Dritte habe ich gerade auf den Nadeln.

IMG_6004

Diese hier habe ich passend zu meinem Daybreak von Stephen West aus den Garnresten des Tuchs gearbeitet.

IMG_6003

Verbraucht habe ich von der Feinheit von Zitron gefärbt von Color loves wool für die Mütze in Größe M mit Nadeln von Hiya Hiya in 3,25.

lila 32 g

gelb 23 g

Man braucht für eine Mütze also wirklich nicht viel und kann so herrlich Reste verbrauchen. Nachdem ich Tuch und Mütze fertig hatte, habe ich noch ausreichend Garn für ein paar kleine fingerlose Handschuhe, das werd ich in den nächsten Tagen sicher noch schnell mal zwischendurch fertig machen.

IMG_6012

Das Garn ist unheimlich weich und ich hatte etwas Sorge, dass das Lacemuster nicht so richtig herauskommt, tut es aber und es läßt sich sogar gut spannen.

IMG_6002

Ich habe, wie beim letzten Mal auch, mit dem Trick von den Knitmoregirls und einem Teller gespannt, das geht für Mützen wirklich super. Das Mützchen ist wirklich flott gestrickt und für den Lacepart braucht man lediglich Abnahmen, rechte und linke Maschen sowie Umschläge, das bekommt man auch als Anfänger gut hin.  IMG_6013

Und natürlich hopse ich hiermit zu Maschenfein „Auf den Nadeln im Mai„!

Ich habe ein SET gestrickt! Ich bin so stolz! :)

Immer. Wirklich immer nehme ich mir nach einem Schalstrick vor, aus den Resten Handschuhe oder Mütze zu machen. Umgesetzt habe habe ich das bislang leider noch nie, keine Lust, keine Zeit, kein passendes Model.

IMG_5972

Jetzt stricke ich ja schon seit einiger zeit an meinem „Dessin moi un mouton“ von La Maison Rililie herum und ich habe selten ein Strickstück so gehaßt, wie diesen Pullover. Ich stricke mit sehr dünnem Garn von Holst (Coast) und man kommt sooooo langsam voran. Ähnlich nervig find ich eigentlich nur den Nuvem, der zur Zeit auch in der Ecke liegt und mich vorwurfsvoll ansieht.

Also brauchte ich für eine Woche Fortbildung unbedingt ein bißchen „Zwischenstrick“.

IMG_5981

Ich habe mir daher von Joji Locatelli „the authentic collection“  gegönnt. Das ist eine wunderschöne Sammlung von schönen mädchenhaften und weiblichen Mustern. Dort habe ich mir die Mütze „A girl thing“ ausgesucht, weil sie perfekt zu meinem Schal „All paths lead home“ paßt. Beide sind aus meiner Sicht perfekt für einander gemacht, wenn der Schal auch von Mairlynd und gar nicht von Joji ist.

IMG_5977IMG_5978

Das Mützchen war fantastisch und sehr schnell zu stricken. Das Muster ist unheimlich abwechslungsreich und man kommt sehr flott voran. Der Laceteil ist wirklich einprägsam, simple und so logisch, dass man die Anleitung eigentlich kaum braucht und die Größe auch auf andere Garnstärken oder Größen anpassen kann.

Beherrschen sollte man rechte und linke Maschen, Zunahmen aus dem Querfaden, Maschen zusammenstricken und überzogen zusammenstricken, Umschläge, sowie den Cable-cast-on.

Ich habe in Größe M gestrickt, da mein Kopf sehr klein ist und ich trotzdem eine etwas lockere Mütze haben wollte. sie paßt perfekt und fällt genauso aus, wie ich es mir vorgestellt habe.

Ich hab mich bisher beim Spannen von Mützen immer schwer getan und sie meist gar nicht gespannt.

Nun höre ich ja die Knitmore Girls (übrigens sehr empfehlenswert, auch für Menschen, die nicht soooo gut englisch sprechen. Beide sprechen sehr deutlich und gut verständlich und ich glaube, Gigi hat zumindest einen deutschen Hintergrund, ab und an merkt man das an ihrer Aussprache, wenn sie deutsche Muster oder Begriffe nutzt. Ich höre beiden sehr gerne zu) mit wachsender Begeisterung und in einer der letzten Folgen wurde dort berichtet, dass man Mützen einfach mit einem großen Essteller spannen kann. Was soll ich sagen? Ja geht. Geht super! Manchmal sind die besten Lösungen so einfach!

IMG_5975

Benutzt habe ich wie üblich Nadeln von HiyaHiya mit 40er Seil, das paßt für eine Mütze perfekt und man muß nicht einmal Magic Loop nutzen.

Beim Garn habe ich die Reste vom „all paths lead home“ genommen.

Verbraucht für die ganze Mütze habe ich 54 g.

Babysitting Blues / Plucky Knitter Single / grau  22 g

Hosta bluea / Madelinetosh tosh merino light / türkis 11 g  (aus der Wollschmiede in Holzweiler)

Dewberry / Malabrigo Sock / lila 21 g (aus dem Atelyeah, glaub ich zumindest, es könnte allerdings auch die Maschenkunst gewesen sein. Ich weiß es nicht mehr… )

IMG_5976

Da hatte ich dann immer noch einen Rest Hosta blue übrig und habe mich entschieden die Stulpen aus Tanja Osswalds Häkelbuch zu häkeln.

Die Stulpen sind wirklich einfach und man übt schön die verschiedenen Stäbchenarten.

Eine genaue Vorstellung des Buches folgt im nächsten Blogpost noch…..Wenn der fertig ist, erscheint hier ein Link dazu.

IMG_5984

Auf den Fotos seht ihr bereits, dass mir das Garn ausgegangen ist, kurz vor Ende. Ich wollte sie dann aber nicht kürzer machen, sondern habe einfach den Rest Dewberry noch verarbeitet. Außerdem ist mir ein kleiner Anfängerfehler unterlaufen. *hust* Ich habe nicht nachgesehen, ob die Anleitung auf der nächsten Seite noch weiter geht, dort hätte ich nämlich dann die Anleitung für einen linken Stulpen gefunden. So habe ich zwei rechte Stulpen gehäkelt. Das ist aber nicht dramatisch, die Naht sieht man nicht sonderlich und ich kann sie auch so verkehrtherum tragen.

Mit den Stulpen war ich in weniger als 2 Stunden fertig. Die eignen sich also auch super als Last-Minute-Mitbringsel oder Geschenk.    IMG_5974

Auch mit diesem Beitrag hopse ich zu „Auf den Nadlen im April“ bei Maschenfein!