An jedem verdammten Sonntag 14.05.2017

Strickstrickhurra

Zum einen habe ich weiter am Poncho des Grauens gestrickt, er wächst auch weiter, aber es ist so langweilig und ich komme so langsam voran… aber ich bin im letzten Viertel…

Zum anderen hat der Mysteryknitalong von Joji Locatelli begonnen. Ihr findet dazu Beiträge unter den Hashtags #startingpointmkal und #jojimysterywrap . Ich war sehr gespannt, wie wir wohl starten würden und was wir stricken würden. Ich war dann tatsächlich etwas überrascht, mit einem Dreieck zu beginnen und bin mir noch nicht sicher, ob ich die Idee, jeden Teil, der veröffentlicht wird mehrfach zu stricken, gut finde. Das schreit so nach Second-Sock-Syndrom. Mein erstes Dreieck ist allerdings gestern Nacht fertig geworden und glücklicherweise hat mich Martina darauf hingewiesen, dass ich aus versehen ein paar Reihen zu weit gestrickt habe. Ups, war wohl zu spät heute nacht um halb 4… lach. Viele der Strickstücke gefallen mir bislang nicht so gut, da sie aufgrund von Muster und schmalen Streifen sehr wild aussehen, auch bei meinem Strickstück bin ich noch etwas skeptisch, ob das wirklich so werden wird, dass ich es tragen möchte, aber wir werden sehen… sonst wird es verschenkt…

Garnkäufe / Stoffkäufe

*hust* schweigen wir zu diesem Thema und genießen ein Bild vom heutigen Tag nach dem Besuch des Stoffmarktes in Bad Godesberg. Ist der Flamingo mal geil?

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Genäht

Nix genäht, aber Nähtisch aufgeräumt, auch dazu ein Bild?

Bild könnte enthalten: Bildschirm und Innenbereich

Entdeckt

Strickmich bringt einen Strickplaner raus, in Zusammenarbeit mit Weekview, deren Planer ich ja schon seit längerem benutze und von denen ich total begeistert bin. Da freu ich mich drauf und bin gespannt, wie das wird.

Ein Video dazu kann man sich hier ansehen: Klick!

Naja

Viel Arbeit, wenig Zeit. Gestern mußte ich tatsächlich um 00:00 h zur Arbeit, nachdem ich bereits Freitag normal von 6-17 h im Büro war, habe dann bis 14 h gearbeitet und bin Zuhause einfach nur noch müde ins Bett geplumpst. Daher gibt es auch den Wochenrückblick heute etwas später, dazu war ich nicht mehr in der Lage. Sorry!

Sportlich

Ein bißchen Yoga hier und da und ich mußte für die Arbeit den Coopertest machen. Sprich 200m schwimmen in unter 6 Minuten und 12 Minuten Laufen und dabei mindestens 1700 Meter weit kommen. Wirklich nicht schwer, und für mich auch gänzlich untrainiert locker schaffbar, trotzdem hasse ich es wirklich zu schwimmen und finde Chlorwasser und Menschen mit ihrem Popo im gleichen Wasser, das mir durchs Gesicht fließt echt fies… seufz, da würde ich wirklich lieber weiter laufen und mir die Schwimmerei dafür sparen. Naja, was muß, das muß.

Geguckt

Ich hab die 5. Staffel Homeland beendet und fand sie wieder sehr gut. Diesmal spielt fast die ganze Staffel in Deutschland und auch wenn sich mir die Fußnägel hochgekräuselt haben, wenn da jemand nach einem § des Strafgesetzbuches festgenommen wurde, den es gar nicht gibt, mal davon abgesehen, dass sich Festnahmen nach der Strafprozessordnung richten, war das wirklich sehr unterhaltsam und spannend und hat mich wieder mitgerissen und überraschen können. Homeland ist wirklich sehr gelungen.

Die Frage ist nur, was gucke ich jetzt. Hat jemand „Wanted“ schon mal probiert? Lohnt sich das? Oder American Gods?

Gehört

Gehört hab ich wieder relativ viel.

Zwei Folgen von „Stay Forever“ einmal zu kuriosen Spielen und einmal zu Jagged Alliance, beides unterhaltsam und kurioser Weise kannte ich einige der kuriosen Spiele sogar, Popelman zum beispiel und auch das Jagdspiel, bei dem man ein Reh ist, das Jäger erschießt war mir nicht fremd, irritierend…

Außerdem habe ich zwei Folgen Piqd gehört, das mausert sich gerade zum Lieblingspodcast, dabei ging es einmal mit Michaela Maria Müller über Erinnerung und einmal um Geschichtsbilder im Internet.

Sehr gut gefallen hat mir überraschend auch die Folge Filterblase mit Sascha Lobo und das obwohl ich den sonst nur schwer ertrage, hier hat er aber sehr viele sehr überlegte und kluge Dinge gesagt, sehr bedenkenswert, auch seine Meinung zur Netzpolitik. Das war interessant, durchdacht und angenehm zu hören.

Dann gab es wieder eine Folge vom „Herrengedeck“ und die Mädels waren mal wieder recht unterhaltsam und witzig unterwegs. Kann ich weiterhin empfehlen.

Die Lage der Nation der letzten Woche war natürlich wie immer sehr informativ.

Außerdem habe ich eine Folge von Zwischen Nadel und Faden von Nahtzugabe 5 cm gehlört, dort war Yacurama zu Gast und hat ein sehr schönes Gespräch mit Muriel geführt. Sehr hörenswert.

Außerdem habe ich 3 Folgen von WDR5 Tiefenblick zum Thema Berater gehört, was ich ebenfalls sehr gut aufbereitet und auch für den Laien gut erklärt fand.

Gelesen

Ich lese zur Zeit von Anna Badener „Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte“ und bin total begeistert, das ist schwer witzi, respektlos und geil!

Gegessen

Zum einen gab es bei uns mal wieder Hellofresh, wer einen 20 Euro Gutschein möchte, nutze meinen Code ZBCUE4 und er wird auf eure erste Kiste angerechnet.

Zum anderen, war ich in Godesberg im Inselcafe und habe Flammkuchen gegessen, außerdem hatten wir Stammtisch in der Gaststätte Küpper in Pech und ich hatte wie immer, das extra für mich auf der Karte stehende Birnentoast… köstlich!

Unternommen

Wegen wenig Zeit, leider wenig, aber ich war heute morgen eben schon auf dem Stoffmarkt in Bad Godesberg und bin dort ein wenig eskaliert… seufz, ich kann nicht wenig kaufen, es ist schrecklich.

Gezockt

Weiter bei Baldurs Gate, gefühlt nähere ich mich dem Ende, so langsam sterbe ich auch nicht mehr ständig, habe fantastische Robe gefunden, die quasi unsterblich macht, trotzdem falle ich hier und da dann doch plötzlich tot um. *hust* Mal sehen, was ich danach anspiele, die Erweiterung oder was anderes.

Außerdem scheint es tatsächlich ein neues Spiel der Divine Divinity Reihe zu geben… *kreisch* Da freu ich mich drauf! Klick!

Goodkarma

Ich habe jemandem, den ich wirklich nicht mag und zwar überhaupt und gar nicht, 1 Stunde meiner Zeit bei einer Problemlösung geopfert und mich zusammengerissen und dabei nicht raushängen lassen, dass ich das Problem dumm doof und dusselig fand, sondern war nett, brav und freundlich. Sowas fällt mir wirklich schwer, jeder merkt bei mir nach 2 Sekunden, ob ich ihn mag oder nicht und manchmal mag ich Menschen auch wirklich ohne Grund einfach nicht und lasse das leider immer sehr deutlich raushängen. Ich werte es also mal als meine gute Tat für diese Woche, dass ich mich einmal nicht wie ein Arsch verhalten habe, obwohl ich es wirklich wollte. Manchmal muß das als wöchentliche Gute Tat ausreichend und ich habe zur Belohnung für die Hilfe einen Schokoriegel bekommen. Das war es wert… 🙂

An jedem verdammten Sonntag 07.05.2017

Strickstrickhurra

Ich habe mein oranges Westchen sogar zweimal fertig gestrickt, weil es beim ersten Mal viel zu groß war. Dazu könnt ihr hier etwas nachlesen: Klick!

Außerdem habe ich zwei weitere Geschenke-Mützchen für die Kollegen gestrickt, dazu wird es noch einen Blogpost geben, vermutlich heute nachmittag. Hab es vorher nicht geschafft. Sorry.

Außerdem hab ich ein Mützchen zu meinem Shockwaves gestrickt: Klick!

Aktuell stricke ich an meinem Poncho aus Ito Garnen weiter, das passende Garn findet ihr bei Maschenfein im Shop, ich habe zwei Konen Shio und 4 Konen Washi benutzt.

Garnkäufe / Stoffkäufe

Kein Garn gekauft, kein Stoff gekauft, aber ein nettes Coco Knits Gimmick habe ich mir beim Stricktreff von Buttjebeyy mitgenommen: Klick!

Und ich habe bei Lillestoff bestellt, nur ein bißchen was für ein Raglanshirt in grün und orange mit tollen Dreieicken. Mal sehen, was genau daraus wird.

Ansonsten wird hier grad erstmal gespart, wir waren nämlich gestern beim Knauber und eigentlich wollte ich einen simplen großen Pflanztopf haben, hab mich dann aber in ein Weinfass verliebt, welches der mich liebende Mann auch unter Beschädigung seines Mercedes Kofferraums nach Hause gekarrt hat. Das war allerdings teuer, richtig teuer, erstmal also keine Stoffe und Garn für kleine Jetztkochtsies.

Genäht

Leider hab ich nichts genäht, keine Zeit gehabt.

Entdeckt

Ich habe bei Facebook die Probenähergebnisse gesehen, zum Circle Cardigan von Sara und Julez und voralle das Theater, das von Schaumzucker um diesen Schnitt veranstaltet wurde und fand das alles äußerst lächerlich und schweren Kindergarten und weil ich Kindergarten nicht mag und mir das Schnittmuster sehr gut gefällt und aus meiner Sicht auch deutliche Unterschiede zur „Cuddle me“ von Schaumzucker fest zu stellen sind, der Circle Cardigan sitzt sehr viel figurbetonter, hab ich mir den Circle Cardigan leise lächeldn bestellt und auch die anderen Designs gefallen mir gut, warum also nicht hier ein wenig die Werbetrommel rühren? Die Nähwelt ist groß genug für uns alle und nein, man kann das Rad bei Schnittmustern nicht neu erfinden. Habt euch lieb und laßt den Scheiß, das verschreckt Kunden.

Naja

Mir ist KALT! Ich möchte langsam etwas Frühling haben. Wirklich! Bitte!

Außerdem ist mir irgendein RIESENARSCHLOCH gegen Ohnezahn gefahren und anstatt sich anständig zu zeigen, mich oder die Polizei zu informieren, hat dieses Arschloch sich einfach verkrümmelt.

Ehrlich jetzt?

Du Depp?! Das ist ein kleiner Kratzer, wir hätten sicherlich eine Lösung dafür gefunden, jedes Fahrzeug ist Haftpflicht versichert, es ist nicht schlimm, wenn du irgendwo gegen fährst, schlimm ist es, wenn du abhaust.

Wenn du gar kein Geld gehabt hättest, mein Gott, der Freund meines Vaters ist Lackierer, der macht mir das schon wieder, vielleicht nicht schön, aber günstig, hätten wir alles regeln können. Das wolltest du aber nicht, du hast mein Auto einfach angedötscht und hast dich feige verkrümmelt, sowas tun nur Menschen, die in allertiefstem Herzen abgrundtief Scheiße sind, einfach wegzufahren ist schlicht das Hinterletzte. Ich wünsche dir eine Bitch namens Karma an den Hals…

Sportlich

Nur zweimal Yoga gemacht. 😦

Geguckt

Ich habe die 3. Staffel Bosch geguckt und fand die sehr gelungen. Ich mag Krimis ja sonst nicht, weil ich dann immer nörgel, wie unrealistisch das alles ist, hier kann ich mit allem gut leben, die Staffeln gefallen mir immer gut und ich mag die agierenden Figuren. Da würde ich mir eine Fortsetzung wünschen.

Dann habe ich mit Staffel 5 von Homeland angefangen, die jetzt endlich bei Amazon Prime zu sehen ist und schon mal recht spannend startet, ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt.

Gehört

Ich habe mit dem Hörbuch „Meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante als Audible Hörbuch begonnen. Das ist wirklich schon gesprochen und unterhält mich aktuell sehr gut.

Außerdem gab es die Lage der Nation, die Knitmore Girls und ein paar alte Folgen Alles in Butter auf die Ohren.

Außerdem die Folge Klubbing mit Moritz Netenjakob und seinem Buch Milchschaumschläger, das war witzig und konnte mein Interesse wecken.

Gelesen

Ich habe zum einen mehrere Kochbücher durchgerabeitet, weniger überzeugen konnte mich „Wer Muskeln will, muß richtig essen„, sehr begeistert hingegen war ich von Chicken & Rice.

Dann habe ich Murakamis Births Day Girl gelesen (Rezension folgt, versprochen!). Außerdem habe ich das Handbuch für Pflücker und Sammler gelesen auch hier kommt noch eine Rezension.

Gegessen

Gestern war ich auf einer Geburtstagsfeier, die von Elis Deli bekocht wurde, das war sehr lecker!

Außerdem habe ich das Upper Crust besucht und war sehr angetan. Britisches Essen in Bonn. (Bonner Talweg)

Außerdem war ich zum Frühstück in der Black Coffee Pharmacy, wo es mir sehr gut gefallen hat. Tolles Frühstück, fantastische Smoothiebowls und heiße weiße Schokolade.

Unternommen

Ich war zum Stricktreff bei Buttjebeyy, kann ich empfehlen, war sehr nett, interessant und gemütlich.

Außerdem war der Bonner Stricktreff, wie immer im Cafe von & zu.

Gezockt

Leider nicht viel dafür sehr intensiv. Ich sterbe mich immer noch durch Baldurs Gate 1 durch, allerdings jetzt auf einem 34″ Curved Bildschirm. Grandios zum Arbeiten und Zocken. Bin hingerissen.

Goodkarma

Ich hatte mal wieder Gutscheinpunkte auf meinem Amazonkonto angesammelt und weil ich gerade nichts von Amazon brauchte, meine Bücher kaufe ich ja in der Parkbuchhandlung, habe ich dem Tierheim Bonn ein wenig Futter gespendet. Das Tierheim hat einen Amazon-Wunschzettel. Einfach aussuchen, was man schenken möchte, bezahlen und die das Päckchen wird zugestellt. Ich mache das immer mal wieder für verschiedenste Institutionen. In meinem Fall waren das jetzt noch nicht mal zwanzig Euro und ich hab das für mich Sinnvolles getan.

Den Wunschzettel des Tierheims findet ihr hier: Klick!

Die dicke Orange oder das Westchen für mich!

Schon vor einiger Zeit wollte ich mir ein Westchen stricken. Ich bin ja so eine alte Frierbacke und mir ist es immer kalt. Daher wollte ich ein wirklich warmes Westchen, um es über meinen Pulli ziehen zu können. Dazu sollte es farbenfroh und knallig sein.

Gefunden habe ich die Nordic Trail Weste von Elizabeth Smith. Die Tragefotos gefielen mir. Die anderen Projekte sahen auch ok aus. Also habe ich mir die Anleitung heruntergeladen und das passende Garn bei Lanade bestellt. Gestrickt habe ich aus der Malabrigo Chunky in der Farbe Rhodesian. Ein wirklich feuriges Orange. Das Garn ist wirklich sehr dick und flauschig, pillt allerdings deutlich weniger als erwartet und kratzt überhaupt nicht.

Ich habe mir die Anleitung angesehen, für mich entschieden dass Größe S passend sein müßte und direkt losgelegt. Ich habe das Originalgarn Malabrigo Chunky benutzt und da ich nicht ganz sicher war, wie viel ich brauchen würde, hatte ich 500 g besorgt. (viel zu viel, wie sich herausstellen sollte)

Gestrickt habe ich mit Nadeln in Größe 9 / 5,5 mm. Das fühlte sich für mich ein wenig wie Baumstammstricken an. So groß waren die. Mit den Nadeln wurde das Gestrick aber schön blickdicht und das Lacemuster im Rücken kam gut raus.

Nun ist es so, dass die Anleitung von unten nach oben gestrickt wird. Etwas, was ich generell nicht gerne tue und auch nie wieder tun werde, da man so nicht zwischendurch probieren kann, ob es schon paßt. Ich mag es, wenn ich mein Strickstück anprobieren kann. Wenn ich austesten kann, ob es sitzt und ich dann im weiteren Verlauf Anpassungen und Veränderungen vornehmen kann. Das geht bei Bottom-Up leider nur begrenzt, weil man eben meist zu spät merkt, dass etwas nicht paßt.

So auch hier. Ich habe mich zwar an die Anleitung gehalten und sogar hier und da kleiner gestrickt, als vorgegeben, trotzdem war das fertige Objekt einfach ein Monster. Dabei würde ich nicht mal sagen, dass das Westchen zu groß war, sondern es hing einfach sackig und irgendwie rund um mich herum und ich sah aus, als hätte man mich in eine überdimensionale Orange gesteckt. (Nein, davon gibt es keine Fotos!) Oder so als steckte ich in einem Riesenwollknäuel:

Während ich so vor der Schneiderpuppe stand und überlegte, wie ich aus dem Monster irgendwas Tragbares machen könnte, kam der Mr. Jetztkochtsie dazu und fragte, ob die Weste für ihn wäre und teilte direkt mit, dass er die nicht anziehen würde, weil sie im zu grell sei. Dazu muß man wissen, der Mann ist drei Köpfe größer als ich und wiegt doppelt so viel. Er hätte das Westchen aber locker tragen können, tatsächlich.

Nein, das Westchen war nicht für ihn und auch meiner Mutter wollte ich es nicht schenken, es sollte für mich sein, aber so war das wirklich nicht tragbar, da waren zwei riesige Beulen unter den Armen und es puschelte sich um mich herum und machte mich mal eben optisch 40 kg schwerer.

Ich gehöre sonst nicht zu den Leuten, die etwas aufribbeln, aber das ging gar nicht. Also den Faden gezogen und noch mal alles auf Anfang, vorher genau an der Puppe geguckt, wo Änderungen hin müssen. (Die Armlöcher mußten schmaler, die Taille enger und die Rückenpartie war viel zu breit, dazu warf das Jäckchen im Brustbereich Beulen, weil dort zu viel Garn war.) Auf dem Foto hier seht ihr die Gigantoweste kurz vorm Ribbeln.

Letztendlich habe ich an jeder Seite (!!) 8 Maschen also etwa. 4 cm pro Seite weniger gestrickt und zusätzliche Taillenabnahmen eingebaut. Außerdem habe ich die Fronten und den Rücken erheblich verkürzt, damit die Armlöcher nicht so riesig werden. Im weiteren Verlauf habe ich mich dann nochmal dazu entschieden, die Einfassung der Armlöcher wegzulassen, da mir diese nicht so gut gefallen hat.

Dank des dicken Garns, war ich dennoch recht zügig fertig und zu dem, mußte ich so ja deutlich weniger Stricken, als beim ersten Versuch.

Für Jäckchen Nummer eins, anleitungsgemäß gestrickt, habe ich 380 g verbraucht. Für Jäckchen Nummer zwei mit meinen Veränderungen und Anpassungen habe ich 281 g Garn verbraucht. Auch das neue Jäckchen sitzt leger und nicht zu eng. So wie ich es haben wollte. (Auf dem Foto hab ich es mit einem Shirt und einem leichten Pulli darunter an. )

Das zweite Jäcken sitzt prima. Es ist nicht zu weit und nicht zu eng, ich kann super einen Pulli darunter tragen und es bedeckt dennoch schön die Nieren. Vorne schließt es schön, bzw. überlappt leicht. Nachdem ich mir das alles nochmal angesehen und nachgemessen habe, komme ich zu dem Ergebnis, dass hier die ganze Anleitung wirklich eher für Frauen mit leichtem Bauch / viel Holz vor der Hütte geschrieben ist. Beides hab ich nicht. Letzteres leider… 🙂

Genau dort wölbte sich mein Jäckchen nämlich auch in Größe S erheblich. Und die Maße meines fertigen Jäckchens stimmten auch mit den Größenangaben der Anleitung überein. Wer also etwas kräftiger ist, ein bißchen Bauch hat oder mit einer deutlich größeren Oberweite, als der meinen gesegnet ist, der muß hier vermutlich keine Änderungen vornehmen. Für mich Zwergnase (158cm / 51 kg), war das aber eben nicht passend und auf dem Bild oben sieht man, dass es bei Jäckchen Nummer 2 deutlich schöner sitzt und fällt.

Danke des dicken Garns war ich nicht allzu gefrustet und hatte ja dennoch schnell ein Ergebnis, hätte ich das Teil mit Fingering gestrickt und mehr Zeit investiert, hätte ich nach dem Ribbeln nicht erneut angefangen. Da bin ich dann bockig.

Aus den Resten werde ich mir noch ein Stirnband und eventuell ein paar Fäustlinge stricken, vielleicht auch einfach einen Loop, mal sehen. Vorschläge gerne zu mir, mit so dickem Garn hab ich ja wenig Erfahrungen. Die Stirnbänder von Frau Feinmotorik wären aber passend. KLICK!

Ich hopse hiermit zu Auf den Nadeln bei Maschenfein, dem Memademittwoch und Mittwochsmagich bei Frälein Pfau.

Das Jäckchen war gestern schon mit Frau Feinmotorik und Frau Hoppenstedt beim Stricktreff in Köln bei Buttjebeyy. Es war famos bequem und ich mag es wirklich sehr! Vorallem auch, weil es so grandios zu meiner Müllers Tochter paßt. Das Tuch lag zufällig neben dem Westchen und beim Blick darauf war klar, das muß ich zusammen anziehen.

Natürlich hatte ich auch hier den passenden Stricklack auf den Nägeln.

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Mütze für den Shockwaves

Wir haben ja in einem kleinen KAL gemeinsam den Shockwaves gestrickt. Die Damen Feierabendfrickeleien, Feinmotorik, Hoppenstedt, Kowalski und Soluna haben ihre Shockwaves mittlerweile ebenfalls alle fertig und weil ich noch ein paar winzige Garnreste hatte, habe ich mir flux noch eine passende Mütze zum Schal gemacht.

Den Beitrag zum Shockwaves von mir, findet ihr hier: Klick!

Mir war bereits beim Stricken des Shockwaves klar, dass ich kleinere Garnreste zurück behalten würde und dass daraus eine Mütze werden sollte. Da ich die „A Girl Thing“ von Joji Locatelli sehr mag und sie vom Streifenlook her sehr gut zum Shockwaves paßt, fiel die Wahl hier nicht schwer.

Verbraucht habe ich hier wirklich nur kleine Garnreste von keinem Garn mehr als 15 g.

Verwendet habe ich Madelinetosh Merino Twist, das ist unheimlich kuschelig, deutlich weicher, als das Merino Light und es ist belastbarer und pillt weniger. Ich bin von dem Garn wirklich sehr angetan und werde daraus definitiv noch mehr stricken.

Ich hatte vier Blautöne gewählt:

Denim / Ink / Dubrovnik /Flycatcher Blue

Das Mützchen ist relativ simple zu stricken, allerdings befindet sich in der Strickschrift ein Fehler, der leider immer noch nicht korrigiert wurde, weshalb ich nicht nach dem Diagram gestrickt habe, sondern die ausgeschriebene Anleitung benutzt habe, da mich die Strickschrift wirklich wahnsinnig gemacht hat.

Aus irgendeinem mir nicht mehr ersichtlichen Grund habe ich die Mütze diesmal in M gestrickt, so dass sie etwas mehr slouchy sitzt, als meine anderen Mützchen der gleichen Art.

Die Beiträge dazu findet ihr hier, hier, hier und hier!

Das Mützchen ist nicht zu warm und nicht zu luftig und trotz des Laceteils wirklich schön auf dem Kopf zu tragen. Das sieht weiblich und süß aus.

Natürlich hatte ich auch beim Stricken wieder farblich passenden Nagellack drauf, in dem Fall war es ein Lack von Essie in schönem Blau.

Ich hopse mit dem Beitrag zu auf den Nadeln bei Maschenfein, Gehäkeltes und Gestricktes und natürlich zum Creadienstag und den Dienstagsdingen.

 

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Wer Muskeln will, muss richtig essen – Prof. Dr. Ingo Froböse

Ich bin ja Kochbuchfan und immer auch versucht dabei meinen Mann bei seinen sportlichen Ambitionen und seinem zugegeben häufig sehr strangen Ernährungsstil zu unterstützen. (Wenn ich ihn ließe, würde er sich von Frosta ernähren….)

Daher hatte mich bei Vorablesen vor einiger Zeit dieses Kochbuch hier, Strongfood, das Kochbuch, wer Muskeln will, muß richtig essen, trotz der furchtbaren Aufmachung und Farbe (Ehrlich sowas würde weder ich noch mein Mann kaufen, das Buch in Gelb ist einfach total häßlich und wenig reizvoll.) ziemlich angesprochen, so sehr, dass ich über die furchtbare Einbandgestaltung hinweg gesehen und die Leseprobe gelesen und eine Bewertung geschrieben hab. Dann hab ich freundlicherweise das Buch gewonnen und vor einigen Tagen trudelte es hier ein.

Die Aufmachung finde ich weiterhin ziemlich unschön und sowohl Bilder als auch Grafiken sind eindeutig auf den männlichen Leser ausgelegt. Klar schnörkellos und schreiend bunt. Wirklich nicht mein Ding, aber das ist Geschmackssache.

Interessant fand ich den mit dem Buch mitgelieferten Mengenrechner. Dort kann man sich anmelden und anhand der Kochbücher, die man besitzt die Rezepte und Mengen an mehrere Personen anpassen, bzw. Die Nährwerte errechnen. Das ist eine nette Spielerei und hat bei uns problemlos funktioniert.

Dr. Froböse ist mir als Rheinländerin bereits bekannt, er ist mit seinen nicht immer unumstrittenen Ansichten häufig hier in der Presse. Ich finde ihn ganz unterhaltsam und seine Ideen zu Sport und Ernährung meist gar nicht mal schlecht.

Das Buch an sich gliedert sich in zwei Teile.

Einmal der Theorie und Praxis teil und dann der Rezeptteil.

Theorie und Praxis bedeutet mehrere kurze Texte zu den Themen „Wofür wir Energie brauchen“, „Und wenn man Gewicht zulegen möchte?“, „Regeneration für Ausdauersportler“, „Nach dem Muskeltraining“ und vieles mehr, immer mit Bezug zu Ernährung und Sport. Mein Mann ist bei uns der Sportler, er hat sich das auch alles sehr aufmerksam durchgelesen, ich habe es eher überflogen. Ich bin Genußesser, ich möchte essen, was mir schmeckt und worauf ich Lust habe, dann wenn ich darauf Lust habe, dabei möchte ich mich nach keinem Plan richten. Mein Mann war vom Text aber sehr angetan, fand die Überlegungen und Ideen, spannend und fundiert, gut begründet und nachvollziehbar erklärt. Er sagt, er hat sich zwar schon vorher intensiv mit Ernährung auseinandergesetzt, konnte hier aber dennoch einiges mitnehmen. (Ich hab das für mich anders empfunden.)

Der Rezeptteil ist in 6 Kapitel unterteilt.

  1. Vor dem Training
  2. Nach dem Training
  3. Rekonaleszenzphase
  4. Schnelle Snacks für Zwischendurch
  5. Ernährung an trainingsfreien Tagen
  6. Essen im Restaurant.

Ich muß gestehen, vom Rezeptteil ein wenig enttäuscht zu sein. Zwar finden sich hier weit über 70 Rezepte, viele davon sind aber Brotaufstriche, Shakes oder Müsli / Salatvarianten. Einige sind ganz interessant und spannend, manche sind einfach die 100ste Version von altbekanntem. Die 4 Dinge, die wir bisher nachgekocht haben, waren allerdings immer lecker und schmackhaft.

Zum einen war das der Rote-Bete-Salat mit Apfel und Mais, eine wirklich leckere Kombination, die ich so nicht ausprobiert hätte.

Zum anderen das Bananenbrot mit Beerenquark und Kokos, ebenfalls lecker, wenn ich hier auch die 250 g Eiweisspulver ersetzt habe, ich möchte keine Nahrungsergänzung in meinem Essen haben.

Der fruchtige Garnelencocktail mit Thunfisch und die Spiegeleier im Mangold Frischkäse Nest waren ebenfalls lecker, auffällig ist allerdings, dass Froböse sehr oft auf Dosenartikel zurückgreift, so befanden sich im Garnelencocktail, Thunfsich aus der der Dose, Mandarinen aus der Dose und Ananas aus der Dose. Ganz ehrlich, das entspricht nicht meinen Ernährungsstandards. Ja, auch hier gibt es ab und an Dinge aus der Konservendose, aber wenn ich etwas frisch auftischen kann, dann tu ich das auch. Bei Ananas und Mandarinen ist das nicht so schwer und auch Thunfisch bekomme ich frisch an der Fischtheke. Auch im Rote Bete Salat waren vorgegarte Rote-Bete und Mais aus der Dose.

Wen das nicht stört, für den ist das Buch super und natürlich spart man so Zeit, ich fand es aber eben etwas irritierend.

Gänzlich irritiert war ich dann beim Cola-Shake. Kein Scheiß, hier wird Cocacola mit Frischkäse gemixt, ganz ehrlich, da war ich raus. Sowas kommt bei mir nicht in die Küche und das hat auch nichts, wirklich gar nichts mit gesunder und ausgewogener Ernährung zu tun.

Das Buch hinterläßt bei mir also einen etwas faden Beigeschmack und ist somit wohl tatsächlich eher für Single-Männer oder Menschen, denen Muskel und Masseaufbau gänzlich über alles geht, für mich sind frische Zutaten und schmackhaftes Essen wichtig, das kam hier deutlich zu kurz.

Schade, vermutlich bin ich aber wohl einfach nicht die richtige Zielgruppe. Mein Mann fand das weniger tragisch und ist vom Buch ganz angetan.

 

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An jedem verdammten Sonntag 30.04.2017

Strickstrickhurra

Ich habe meinen Nordic Trail angefangen und beendet und dann festgestellt, dass das Westchen mir überhaupt nicht paßt. Ich sah tatsächlich aus, als würde ich eine überdimensionierte Orange tragen und mein Kopf guckt oben raus und die Beinchen unten. Es sah schlimm aus. Ich habe die Weste komplett geribbelt, die Anleitung so umgeschrieben, dass ich nicht mehr aussehe wie ein Ballon, wenn ich das Ding trage und neu angefangen. Obwohl vorher tatsächlich alles der Anleitung entsprochen hat und ich natürlich meine Maße kenne, paßte und saß das so überhaupt gar nicht so schön, wie auf den Anleitungsfotos. Der neue Versuch sieht viel besser aus und ich hoffe, ich werde Montag oder Dienstag fertig. YEAH! Außerdem arbeite ich an zwei Geburtstagsgeschenken… die sind natürlich noch geheim geheim geheim…

Garnkäufe / Stoffkäufe

Meine Lanadebestellungen sind angekommen und ich habe mir im KIK (ja, ihr lest richtig) Stoffwindeln für mein Halstuch gekauft. Ansonsten war ich sehr brav.

Genäht

Ich habe für den Jahres Sewalong von Fräulein An das Tuch genäht, hier hatte mich Frau Feierabendfrickeleien gerettet, denn mir fehlte es an Ideen für das GutbeTucht Thema… Danke.

Entdeckt

Dank meiner Mullwindelfärbeaktion für mein Halstuch habe ich Simplicol Waschmaschinenfarbe entdeckt. Das ging schnell und simple und war vorallem wirklich kein großer Aufwand, die Maschine war auch direkt wieder sauber. Das werde ich jetzt häufiger machen. Kreativwelt Mahijali färbt auch gerade fleißig ihre Tücher, schaut dochmal rein: Klick!

Naja

Ich war beim Zahnarzt und mußte trotz Termin 40 Minuten warten. Ehrlich ich hasse das. Wieso mache ich Termine, wenn ich dann trotzdem fast ne Stunde da rum sitze? Sowas regt mich kolossal auf. Klar kann immer mal ein Notfall dazwischen kommen, aber wo liegt das Problem, das dann zu sagen, wenn ich mich ins Wartezimmer begebe, denn wenn man denkt, man kommt sofort dran, fängt man nicht an zu stricken, sondern wartet aktiv. Hätte ich gewußt, dass ich 40 Minuten da rumhocke, hätte ich sicher die Zeit sinnvoller genutzt. *Maulig*

Sportlich

Ich habe 5 Mal Yoga gemacht mit Asana Rebel, das gefällt mir wirklich immer besser. Das bekomme ich regelmäßig in. Macht Spaß.

Geguckt

Ich bin bei The Big Bang Theory jetzt in Staffel 9, das ist die letzte Staffel, die ich kostenfrei bei Amazon ansehen kann. Ich werde noch immer gut unterhalten und Penny find ich auch nicht mehr ganz so schlimm, wie in Staffel 8. Sie hat zumindest wieder eine halbwegsvernünftige Frisur.

Gehört

Ich habe zwei Folgen Herrengedeck Podcast gehört. Die Mädels finde ich wirklich unterhaltsam und witzig. Das macht Spaß, das lenkt ab, das bringt mich zum Lachen.

Außerdem habe ich einige Folgen Birgit Schürmanns Rhetorik Podcast gehört. Ich finde zwar, dass sie unheimlich unnatürlich und gekünstelt spricht, aber ihre Themen machen mir Spaß und interessieren mich. Das kann man hier und da mal gut hören und ich finde, man nimmt da dann auch was von mit.

Gelesen

Ich hab das Chicken & Rice Kochbuch von Shu Han Lee gelesen. Rezension hier entlang: Klick!

Außerdem habe ich mit Haruki Murakamis Birthday Girl angefangen.

Gegessen

Ich war gar nirgendwo auswärts futtern, abgesehen von einer Currywurst mit Pommes.

Unternommen

Wir waren mit den Zwillingen und dem Neffen im Phantasialand, ich war erst skeptisch, ob das für Zwergnase überhaupt schon was ist, aber wir hatten viel Spaß auf dem Karussel, der Würmlingbahn, der Bienenjagd und co. War zwar relativ teuer, fand ich, aber wir konnten unsere Karte eintauschen, so dass wir nochmal kommen dürfen.

Gezockt

Gar nichts gezockt.

Goodkarma

Ich hatte beruflich kürzlich mit dem ambulanten Kinderhospizdienst zu tun und meine gute Tat diese Woche ist das Bekanntmachen dieses Vereins und ihrer Seite für Unterstützer : Klick!  Der Verein sucht immer Unterstützer, Paten oder auch ehrenamtliche Helfer, Spenden sind natürlich auch gerne gesehen. Die Arbeit ist sicherlich psychisch hoch anspruchsvoll und auch für die Helfer belastend, aber so wichtig und wertvoll. Danke für jeden, der sich dort engagiert.

 

Chicken &Rice 

Ich liebe ja die Kochbücher aus dem Dumont Verlag. Vorallem die von Nigel Slater haben es mir ja angetan, wie ihr hier , hier, hier und hier nachlesen könnt.

Diesmal gab es was Asiatisches und das obwohl ich sonst wirklich nicht so für asiatisches Essen zu haben bin. Mich haben die sonntäglichen Besuche mit Mama und Papa beim Dorf-Chinesen wirklich nachhaltig geschädigt und für mich schmeckte Asiatisch lange Zeit einfach immer nur scharf und nach Sojasoße. Erst langsam schleichen sich asiatische Einflüsse auch wieder in meine Küche und ich schaue mich vorsichtig nach asiatischen Kochbüchern um.

Dieses hier von Shu Han Lee fand ich zum einen sehr hübsch aufgemacht, zum anderen entspricht es wirklich genau meinem Geschmack. Ihren Blog „Mummy I can cook“ verfolge ich schon lange und schätze ihre lockere und freundliche Art und die wunderschönen Illustrationen, die sie selbst anfertigt, sehr. Die Gerichte sind zwar würzig, aber nicht so scharf, dass mir der Mund verbrennt, sie sind asiatisch und exotisch, aber dennoch auch für den europäischen Gaumen nicht zu abgefahren.

Auch ihr Instagramprofil ist wirklich sehenswert: Klick!

Dazu muß Essen machen bei mir ja immer flott flott gehen und dafür sind die Gerichte wirklich gut geeignet.

Die Zutaten bekommt man ausgesprochen gut, ich habe alles im Supermarkt (EDEKA) bekommen und mußte weder zum Asialaden noch ins Feinkostgeschäft. Das mag ich sehr.

Außerdem schätze ich es, wenn ein Kochbuch nicht nur Rezepte präsentiert, sondern dazu eine Geschichte erzählt. Hier geht es neben den Gerichten, um Heimweh und den Versuch die Gerichte der Kindheit nachzukochen, was gar nicht so leicht ist, wie ich aus eigener Erfahrung weiß und außerdem gibt es hier zu vielen Gerichten eine kleine persönliche Anekdote dazu oder eine Variation, wie es die Nachbarin abgeändert hat, oder dass ein Gericht erst aufgewärmt seinen vollen Reiz entfaltet. Das macht das ganze Buch so schön persönlich und man hat das Gefühl bei Shu Han Lee in der Küche zu sitzen und mit ihr gemeinsam zu kochen.

Wunderschön und sehr interessant fand ich auch die „Landkart der südostasiatischen Küche“. Von indien, Burma, Thailand, über China, Vietnam, Laos, Kambodscha, Malaysia, Singapur, Indonesien bis zu den Philippinen. Das war sehr lehrreich und spannend.

Ich habe mittlerweile drei Gerichte aus dem Buch nachgekocht, war bei zwei Gerichten ( Das waren die geschmorten Fischsteaks mit Zwiebeln und süßer Sojasoße. (Sehr sehr sehr lecker!) und das Honigmelonen-Sago mit Kokosmilch und Minze (erfrischend, süß und fein!!)) aber so mit Kochen und nachher Essen beschäftigt, dass es davon keine Bilder gibt und für das Rezept müßt ihr euch auch das Buch kaufen, was sich aber wirklich absolut lohnt. Ich bin so begeistert.

 

Das Buch ist in 3 Teile unterteilt, im ersten findet sich eine kurze Einleitung und ein paar generelle Worte zum Essen in Südostasien. Im zweiten Teil findet ihr Rezepte aufgeteilt in die Kapitel Reis, Nudeln, Suppen, Fisch & Meeresfrüchte, Fleisch, Eier & Tofu, Gemüse, Snacks, Süsses. Im dritten und für mich sehr lehrreichen und hilfreichen Teil geht es um den Vorratsschrank, Menüvorschläge, ein Glossar zu den Zutaten und Utensilien, außerdem ein kurzer Texte dazu, wo Shu Han Lee einkauft (sie wohnt in London) und worauf sie dabei achtet. Ein Register und ein paar sehr liebenswerte Dankesworte.

Eines der Gerichte habe ich aber ausführlich fotografisch dokumentiert und ich darf euch auch das Rezept präsentieren, das war der gefüllte Tintenfisch vom Grill.

Zutatenliste:

4 mittelgroße Kalmare (geputzt) – Ich habe gefrorene Tintenfischtuben genommen, die habe ich immer vorrätig und man spart sich die Arbeit die Beinchen zu entfernen.

Kokosmilch zum Bestreichen

1 Prise Meersalz

Für die Füllung:

1 EL Erdnussöl, 2 Schalotten, 2-3 Vogelaugenchilis (die habe ich weggelassen, da ich ja Chilis nicht so gut vertrage), 4 Knoblauchzehen, 6 Kaffirlimettenblätter (gibt es getrocknet bei den Gewürzen im Supermarkt), 250 g Hackfleisch vom Schwein, 1 EL Sojasoße, 2 EL Fischsoße, 1 TL Sesamöl, 2 TL Rohrzucker, 1 Handvoll frischer Koriander, 2 TL Limettensaft, abgeriebene Schale von einer Limette.

  1. Erdnussöl erhitzen und Schalotten, Chilis und Koblauch stark anbraten. In Streifen geschnittene Limettenblätter, Hackfleisch, Sojasoße, Fischsoße, Sesamöl und Zucker dazu geben und anbraten, bis alles gar ist.
  2. Koriander mit den Stielen fein hacken und mit Limettensaft und -schale dazu geben.
  3. Wenn man ganze Kalmare genommen hat, die Fangarme vom Körper trennen (nicht wegwerfen, daraus kann man auch leckere Sachen machen.) Die Fleischmischung in die Tintenfischtuben füllen und bei Bedarf mit Zahnstochern zustecken. Bei mir war das nicht nötig, ich hab kleine Tintenfischtuben genommen, die ziehen sich beim Braten vorne ohnehin leicht zu, da fiel die Füllung also nicht raus. Außerdem hatte ich etwas zu viel Füllung, die habe ich dann einfach nachher über die Tuben gestreut, so dass man diese ebenfalls noch futtern konnte.
  4. Vor dem Garen die Tintenfische mit Kokosmilch bestreichen und leicht salzen. (vorsicht durch die Soja- und Fischsoße ist das Ganze schon sehr salzig, unbedingt vorher probieren!!)
  5. Dann in einer Grillpfanne die gefüllten Tintenfische garen. Gelegentlich wenden und erneut mit Kokosmilch bestreichen. Die Tintenfische sollten leicht gegart werden und leicht angebräunt sein. Die gefüllten Tintenfische benötigen dafür nur etwa 4-5 Minuten.

Da der Mann an meiner Seite ja so ein Kartoffelfan ist, habe ich die Tintenfischtuben dann aus der Pfanne genommen und in der Pfanne kurz ein paar Kartoffeln angeröstet, zusammen mit dem Rest der Füllung.

Wir sind von der Menge gut satt geworden und es hat wirklich lecker und außergewöhnlich geschmeckt. Danke dafür.

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Das Tuch! 

Ich nehme ja am Jahressewalong von Fräulein An teil.

Meinen Beitrag für Januar findet ihr hier: Klick.

Den für den Februar hier: Klick.

Und der März ist hier zu sehen: Klick.

Der April war schwierig…

Das Thema lautet: „GutbeTUCHT!“

Eigentlich wollte ich einen Blazer aus Wolltuch nähen, Gabardine in ausreichender Menge und wunderschönem Grün lag auch bereit, aber ich hatte echt keine Zeit. Ich hatte das Gefühl, nahezu rund um die Uhr zu arbeiten und wenn ich dann zuhause war, reichte es gerade mal für ein wenig Stricken und rumsitzen. Mir war nicht nach neuen Nähherausforderungen.

Gestrickt habe ich zwar einiges in diesem Monat, das seht ihr hier, hier und hier, aber bei einem Sewalong mit einem Strickstück teilnehmen, widerstrebte mir irgendwie. Dann lieber gar nicht.

Eigentlich hatte ich daher den April für den Sewalong schon abgeschrieben, aber gestern tänzelte dann Frau Feierabendfrickeleien mit ihrem Spucktuch durch meine Timeline und ich dachte mir, wenn Frau Feierabendfrickeleien bei Kreativwelt Mahijali die Idee stibitzt, dann mach ich das einfach auch und schon war die Idee geboren und ich komplett überzeugt, dass ich jetzt entgegen meiner bisherigen Meinung: „Aus Musselin brauch ich nun wirklich nichts!“, unbedingt ein Musselin-Tuch haben wollte.

Da ich ja nun mal keine Kinder habe und meine Schwester ihre Spucktücher alle noch selbst braucht, die Internetbestellung nicht rechtzeitig hier wäre und keiner der umliegenden Stoffläden Musselin führt, (Ja, ich habe sie alle angerufen!!) mußte ich mein Hinterteil bewegen und hab mir tatsächlich simple Stoffwindeln gekauft.

4 Stück in weiß, gab es bei KIK für 3,99 €. Bitte keine Kommentare, ich hätte Kik nie betreten, aber sowohl im Ernstings Family, als auch bei DM und im Müller waren Stoffwindeln entweder ausverkauft oder rosa.

Zuhause wurden meine Windeln dann in die Waschmaschine gepackt zusammen mit Simplicol in der Farbe Efeu-Grün.

Das Färben war wirklich simple. Tücher rein, Farbbeutel aufschneiden und auf die Tücher stellen, dann bei 60 Grad waschen.

Anschließend nochmal bei 40 Grad Feinwäsche fixieren und die Waschmaschine ist wieder sauber und die Tücher dunkelgrün. Ich hätte die Tücher gern noch dunkler gehabt, dafür hätte ich aber wohl mehr Farbe nehmen müssen. Die Farbe so gefällt mir, auch wenn der Herr Jetztkochtsie auch meinte, das hätte ein bißchen was von OP-Kittel. Banause.

Im Gegensatz zu Frau Feierabendfrickeleien habe ich die Tücher erst gefärbt und dann genäht, da ich der Färbekunst nicht ganz traute und nicht umsonst genäht haben wollte. Die Sorge war aber unbegründet, das hat gut funktioniert.

Leider kann ich nicht so schön plottern, wie Frau Feierabendfrickeleien. (Sollte ich mir vermutlich doch mal anschaffen, so ein Ding.) Daher ist mein Tuch gänzlich unverziert und war dadurch aber auch in weniger als 15 Minuten fertig. Ich überlege noch, ob ich was drauf sticke oder nicht. Mal sehen.

Ich habe ganz einfach 4 Stoffwindeln an den Kanten zu einem großen Viereck zusammen genäht, das dann eingeschlagen und an zwei Seiten als Dreieck fixiert. anschließend noch wenden, damit die Nähte innen sind und schon ist mein Riesenkuscheltuch fertig.

Damit hopse ich jetzt rüber zu Sewalong und zum Freutag.

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Rosewater in weiss

Meine Mutter hat sich ja mehrfach lobend zu meinem Rosewaterschal geäußert, den ich in New York gestrickt habe. Daher hat sie diesen zum Geburtstag bekommen und trägt ihn immer wieder gerne, weil ihr die schmale Form und das leichte Lacemuster so gefällt.

Ich habe ihr also verschiedene Garnanbieter im Internet gezeigt und ihr gesagt, welche Garne in Frage kommen und geäußert, dass sie sich eine schöne Farbe aussuchen soll. Ich hatte mit Grün gerechnet, mit einem Lachsrosa oder auch einem schönen Türkis, aber nein, es mußte weiß sein. Naturweiß. Erst war ich etwas enttäuscht, aber dann gefiel mir die klare Linie des Schals doch sehr. Er ist so vielseitig und kann mit jeder anderen Farbe kombiniert werden.

Also habe ich mich dran gesetzt und alle Shops nach weißen und naturfarbenen Seidengarnen abgesucht. Fündig geworden bin ich bei Dye for Yarn und habe die Cashmir-Seide bestellt, dummerweise habe ich dabei übersehen, dass ich nicht Fingering, sondern Lace bestellt habe und der Strang nur 50 g hatte. Als das Garn ankam, mußte ich mir also eine Lösung überlegen und habe einfach noch einen Strang bestellt und doppelfädig gestrickt.

Das 50 g Stränglein hatte 305 Meter und ich bin mit beiden Strängen doppelfädig genau hingekommen. Auf dem Bild hier seht ihr, wie knapp es war. Ich habe das Fadenende nicht abgeschnitten sondern haarscharf kalkuliert und hatte ausnahmesweise mal Glück, dass es paßte. TSCHAKKA! Kommt ja selten genug vor. Wenn das Garn knapp wird, stricke ich immer automatisch schneller, wem geht’s genauso?

Gestrickt habe ich den Rosewater von Janina Kallio / Woolenberry.

Ich habe den Schal nur soft geblockt, weil meine Mutter gerade das schmale Design gut fand. Auf dem nächsten Bild sehr ihr ihn ungespannt.

Und hier in ganzer Ausbreitung.

Fertig gestrickt war der Schal in 2 Tagen, was selbst für mich ziemlich rasant ist. Aber die kleinen Schals von Janina Kallio gehen wirklich schnell und sie sind einfach und effektiv.

Auf manchen Fotos seht ihr mein grünes Frühlingsjäckchen von Rosa P. mit dem weißen Schal kombiniert.

Ich hopse mit dem Beitrag zu auf den Nadeln bei Maschenfein, zum Creadienstag und zu Gehäkeltes und Gestricktes.

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An jedem verdammten Sonntag 23.04.2017

Strickstrickhurra

Ich habe meinen Rosewater für meine Mama fertig gestrickt. Und meinen Halswärmer von Rosa P. beendet. Gerade stricke ich eine passende Mütze zu meinem Schockwaves.

Garnkäufe / Stoffkäufe

Ich bin nicht nur einmal, sondern zweimal bei Lanade eskaliert. Zum einen hab ich mir Garn für ein zweites Schaf bestellt und zum anderen 5 Stränge Mechita um am Jojilocatelli Mystery Wrap KAL teilzunehmen. Die eine Hälfte ist gestern schon angekommen. Die andere kommt vermutlich heute.

Genäht

Nix genäht, seufz. Irgendwie hab ich immer noch keine Idee für den Jahres-Sew-Along von Fräulein An…

Entdeckt

Den Podcast Herrengedeck. Endlich zwei witzige Damen, die mich unterhalten und meinen Humor treffen. Ja, ein bißchen albern hier, ein wenig drüber da, macht nichts, das hat Spaß gemacht. Außerdem sind die Ladies, selbst wenn sie mal durcheinander quatschen, immer noch sehr gut zu verstehen und die Tonqualität ist super. Dafür ein dickes Danke. Das hat mir wirklich Spaß gemacht.

Naja

Der AFD-Parteitag in Köln nervt mich gewaltig.

Ja, die AFD ist eine Partei und ihr muß die Möglichkeit gewährt werden, einen Parteitag abzuhalten, aber muß das wirklich in Köln sein? Nein, muß es nicht. Die AFD könnte genauso gut ihren Parteitag dort abhalten, wo auch die meisten ihrer Unterstützer sitzen. Was spräche gegen Dresden? Leipzig? Das machen andere Parteien schließlich auch so. Nein, man wählt bewußt Köln, weil man sich hier im bunten und toleranten Köln den meisten Widerstand erhofft, damit man nachher als armes Opfer da stehen und sagen kann: „Wir wollten ja nur Parteitag machen, die bösen Linken haben uns das alles versaut!“ Dazu nimmt man das letzte Ferienwochenende, an dem viele Menschen Zeit haben und es definitiv anders verbringen wollten, als im Stau wegen einer gesperrten Straße. Versteht mich nicht falsch, ich finde auch, dass die Demonstranten sich wie Demonstranten verhalten sollten, Blockaden, Rauchbomben, Vermummungen, Steinwürfe gehören für mich zu einer Demonstration, wie sie unser Grundgesetz schützt, nicht dazu, aber grundsätzlich bin ich von dem ganzen Zinober wirklich extremst genervt.

Sportlich

Yoga 2 Mal… ich Held!

Geguckt

Big Bang Theory 7. Staffel… TSCHAKKA!

Gehört

Zum einen natürlich „Herrengedeck“ wie oben erwähnt.

Dann wie jede Woche die Lage der Nation, diesmal hab ich mich mal nicht aufregen müssen, bin allerdings auch aus Versehen irgendwann eingeschlafen. Ups.

Außerdem habe ich mehrere Folgen von Staatsbürgerkunde gehört und fand da vorallem die Folge zur Mode und Kleidung in der DDR sehr spannend. Da ging es dann auch ums selbst Nähen und Stricken.

Dann hab ich mal wieder bei der Distelfliege und der urbanen Spinnstube reingeschaut. Da fand ich vorallem ihr Projekt „Spinnen für den Mindestlohn“ spannend und ihre Einschätzung zu stumpfsinnigen Handarbeitsaufgaben teile ich ebenfalls.

Außerdem hab ich wieder ein paar Folgen von Lifehackz gehört, allerdings geht mir Marcus Meurer zunehmend auf die Nerven, da brauch ich erstmal eine Pause.

Gelesen

Ich hab den Freund der Toten beendet und darf euch leider noch nichts dazu sagen, das kommt dann, wenn die Sperrfrist weggefallen ist.

Gegessen

Ich hab belgische Pommes am Grenzübergang Lichtenbusch an der dortigen Pommesbude gefuttert, außerdem gab es Salat vom Salatkind und ich war beim Stricktreff im Cafe von und zu.

Unternommen

Stricktreff im Cafe von und zu… es war herrlich, die Ladies hatten mir so gefehlt. Ansonsten wenig, weil ich recht viel arbeiten mußte… seufz.

Gezockt

Baldurs Gate 1 ich sterbe weiter vor mich hin…. es ist schrecklich frustrierend. Warum will ich immer ein Magier sein?

Goodkarma

Ich hab ein Beutelchen an den Sozialen Zaun in Bonn gehängt. Kennt ihr das Projekt schon? In meinem Beutel waren Duschzeug, Zahnpasta und Zahnbürste, sowie Shampoo und Handcreme, außerdem 3 selbstgenähte Jutebeutel. Am nächsten Tag war mein Beutelchen schon weg. Scheint also gut angekommen zu sein. Wer auch immer es bekommen hat, viel Freude damit.