Hilary Mantel – Der Hilfsprediger

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Nahezu 30 Jahre nach seinem Erscheinen auf Englisch wurde Hilary Mantels Geschichte über den Glauben in Fetherhoughton nun auch ins Deutsche übertragen und zwar gekonnt, wie ich direkt anmerken möchte. Der Hilfsprediger erschien im Dumont Buchverlag. 

Ich störe mich ja häufig an Übersetzungen bei älteren Büchern oder sprachlich anspruchsvolleren, hier ist alles stimmig, alles paßt. Werner Löcher-Lawrence hat als Übersetzer wirklich sehr gute Arbeit gemacht. Mantel und er finden die richtigen Worte, die Dorfatmosphäre der 50er einzufangen und den Leser direkt ins Geschehen in diesem kleinen Nest in den Mooren zu versetzen. Der Hilfsprediger schafft es mich zu begeistern.

Der Gemeindepfarrer Angwin hat seinen Glauben ein wenig verloren oder auch verlagert,  der Aberglaube hielt Einzug in seine Gemeinde und das findet der modern ausgerichtete Bischof eher weniger witzig. Daher taucht als Hilfe für Angwin Fludd auf, ob diese Figur „Spion“ oder „Engel“ ist, das sieht jede der Figuren ein wenig anders. Jedes Gemeindemitglied, auch die eher heidnisch erzogenen der umliegenden Dörfer, hat Charakter und wird trotz der Kürze des Buches sehr eindrücklich eingeführt und vorgestellt. Mantel hat hier einfach ihre ganz eigene Art zu beschreiben und zwischen den Zeilen erahnen zu lassen. Bereits nach wenigen Worten hat man ein sehr genaues Bild der jungen Nonne Philomena, der Klostervorsteherin und auch der Kinder der „Heiden“.

Mich hat vorallem die singende und Tee und Kakao kochende Haushälterin begeistert. Die an Türen lauscht und ihre ganz eigene Meinung zu den verbuddelten Kirchenheiligen hat, die der gebeutelte Pfarrer Angwin einfach mal ruckzuck auf dem Friedhof hat bestatten lassen, um der Modernität, die der Bischof fordert, gerecht zu werden.

Fludd schafft es die Dorfgemeinschaft zu bezaubern, zu faszinieren oder zumindest aufzuwühlen. Besonders hat mir hier die Szene gefallen, in der er gemeinsam mit einer jungen Nonne einer der Statuen eine Nase aus Knetgummi anheften möchte oder in der er mit der Klostervorsteherin in den Kleidern der Nonnen, die diese bei ihrem Eintritt ins Kloster mitbrachten, wühlt. Fludd ist schlecht zu durchschauen, seine Absichten unklar und dennoch begeistert diese Figur alle anderen. Mit viel bissigem Witz und religiöser Kritik schreibt Mantel sich hier eine Welt zusammen, die skuriler und charmanter nicht sein könnte, die aber trotzdem bei genauem Hinsehen der Realität dieser Zeit auf einem solchen Dorf recht nahe kommen dürfte. Ein wenig bigott, ein wenig frömmelnd, absurd und widersprüchlich, kämpfen und hadern die Figuren mit ihrem eigenen und dem Glauben der anderen.

Mich hat das Buch wirklich sehr begeistert und das ganz klar vorallem, weil mir Dank der Erziehung auf einem klösterlichen Gymnasium so manche Handlungsweise der Nonnen und des Pfarrers nicht unbekannt sind. Mantel setzt sich in ihrem Buch mit Gut und Böse auseinander und zeigt auf, wie nah bei einander und wie leicht zu vermischen hier die Grenzen sind. Das Dorf sehnt sich nach Regeln, darf man an Fastentagen getoastetes Brot essen und wird das Brot beim Toasten leichter, so dass man sogar zwei Scheiben nehmen dürfte? Ist Marmelade an Fastentagen in Ordnung? Straffe Regeln sind gewünscht und Pfarrer Angwin und Mutter Perpetua stellen sie mit eher unsicherer Hand auf. Ob Fludd der Gemeinde nun wieder auf den rechten Weg zurück hilft oder sie in noch größeres Chaos stürzt, würde zu weit führen, aber ich möchte sagen, ich hatte großen Spaß beim Lesen und sein Alter merkt man dem Buch zu keinem Zeitpunkt an.

Hilary Mantels – Der Hilfsprediger – erschien im Dumont Buchverlag.

Weitere Bücher von Mantel,  findet ihr hier:

Hilary Mantel Wölfe

Wir haben Garn gefärbt!

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Frau Feierabendfrickeleien hat sich vor einiger Zeit todesmutig in die Welt der Färberei begeben und hatte mir ja bereits ein „Gute Besserungs“-Paket zukommen lassen, in dem ein wunderschöner Strang in lila-pink war, mit dem tollen Namen „Das Einhorn kotzt Marshmallows im Strahl!“

Nun war aber auch ich neugierig, wie das mit der Färberei so geht und freundlicherweise hat Frau Feierabendfrickeleien sich bereit erklärt, mich in die Kunst des Färbens von Garn mit Säurefarben einzuweisen. Sie hatte mir vorab eine Einkaufsliste gemailt und ich hab brav, Mundschutz, Handschuhe, Plane, Spritzen, Einmachgläser, Zitronensäure und eine große Wanne und einen großen Topf besorgt.

Ich hatte ein wenig Angst, um meine Küche und daher haben wir alles fein mit Malerplane abgedeckt und Mundschutz getragen, wegen der Dämpfe. Die Malerplane war aber nahezu überflüssig, wir haben kaum Sauerei gemacht und die Farbflecken ließen sich mit meinen Pads von Jemako und dem Zitronenbalsam komplett entfernen. Gar kein Problem.

Frau Feierabendfrickeleien hatte aus Berlin Ashford Säurefarben in den 4 Grundfarbtönen (gelb, rot, blau, schwarz) mitgebracht und erstmal durfte ich Farben zusammenmischen (Frau Feierabendfrickeleien behauptet ich wäre ein übelster Farbpanscher… ich kann das nicht bestätigen, ich nutze halt gerne viele Farben auf einmal!) und dann haben wir gefärbt. Immer einen Strang im großen Topf, sehr mühsam und langwierig, aber auch faszinierend. Keine Ahnung, wie die Handfärberinnen das machen und wie groß deren Töpfe so sind. Meiner war schon sehr groß, trotzdem ging es gut wirklich nur mit einem Strang im Wasser.

So sieht es aus, wenn die Farbe und der Strang frisch im Wasser sind.

Die Farben werden angemischt, dann kommen sie in warmes Wasser, werden erhitzt und dann wirft man den Strang da rein und kann dabei zusehen, wie das bunte Wasser klar wird und der Strang sich voll Farbe saugt.

Hier seht ihr, wie klar das Wasser dann ist.

Grandios sah das aus und hat mir unfassbar viel Spaß gemacht.

Wir haben für mich auf 3 Qualitäten von Supergarne 4 Stränge Garn gefärbt. Das Garn hatte ich vorher übernacht in Spüli eingelegt und dann anschließend in Zitronensäure.

Günstige Garne und Farben zum Färben und Farben bekommt ihr aber auch beim Wollschaf!

Oder bei Dharma !

Ich hatte einen Strang Aktiv Bamboo Fine 400 (türkis),

zwei Stränge Aktive Superfine (bunt und orange)

und einen Strang Merino Silk 400 (lila)

Wir haben also 3 semisolide Stränge gefärbt. Nicht komplett perfekt, etwas changierend und hier und da ist ein helles Fleckchen drin. Aber für meine ersten Färbungen, bin ich sehr zufrieden. Auch die Farben sind toll geworden. Das Türkis sollte zwar eigentlich grün werden und das Orange war als Kupfer vorgesehen, aber total egal. Das hat super viel Spaß gemacht.

Einen bunten Strang haben wir dann noch gefärbt, da kommt erst der Strang ins heiße Wasser und dann werden unterschiedliche Farben aufgeträufelt. Das ergebnis ist toll geworden, finde ich. Und weil es dem „Das Einhorn kotzt Marshmallows im Strahl“ So ähnlich sieht, aber irgendwie etwas erwachsener wirkt, heißt dieser Strang: „Erwachsene Marshmallows“.

Hier im Billd seht ihr die Farben, die ich dazu gemischt habe.

Und hier den Strang im Kochtopf im Wasser.

Ich hatte wirklich viel Spaß und das war total spannend zu sehen, wie das so funktioniert. Meine Farbergebnisse gefallen mir auch alle, trotzdem wird das vermutlich der erste und letzte Ausflug in die Welt der Farben bleiben. Das ist mir zu langwierig und aufwendig. Da kaufe ich lieber gut gefärbte Stränge…. Trotzdem war das Erlebnis auf jeden Fall sehr toll und mein Verständnis für Preise und Aufwand der Färberinnen nun deutlich größer.

Vorallem das Warten, bis die Stränge trocken waren, war sehr hart.

**GEWINNSPIEL**

Frau Feierabendfrickeleien und ich haben es euch ja schon angekündigt:

Es gibt etwas zu gewinnen.

Wir hatten so viel Spaß beim Farbpanschen, dass wir euch ein wenig daran teilhaben lassen wollen. Deswegen trenne ich mich, ganz schweren Herzens, von dem schönsten Strang, den ich nach der Anleitung von Frau Feierabenfrickeleien gefärbt habe. Die oben erwähnten „erwachsenen Marshmallows“
Der Strang wurde mit Säurefarben der Firma Ashford auf einem Strang der Sorte „Aktiv Superfine“ von Supergarne gefärbt. Der Strang wiegt 100g, hat eine Lauflänge von 400m und setzt sich wie folgt zusammen: 60% Wolle / 25%  Polyamid.
Hier seht ihr in in voller Pracht ausgebreitet.

Wie könnt ihr mitmachen? Frau Feierabenfrickeleien und ich haben beide sowohl auf Instagram und Facebook diesen Text geteilt. Ihr könnt auf beiden Kanälen unter den jeweiligen Postings kommentieren und somit bis zu vier Lose für den Lostopf „erschreiben“.
Wir haben eine kleine Aufgabe für euch:

Kommentiert mit einem Foto oder einem Text, welche Farbe ihr gerne mal auf Wolle gefärbt haben würdet. Und bitte gebt euch dabei Mühe und seid ein wenig kreativ. Kommentare wie „Rot“ sind langweilig und widersprechen dem Geist dieses Gewinnspiels. Wir wollen Antworten wie „Ein Rot wie ein Sonnenaufgang vom Mars aus gesehen, wenn man drei Bier getrunken hat“ oder so (denkt an die kotzenden Einhörner).

Diesen Strang könnt ihr gewinnen. Ein echtes JETZTKOCHTSIE Unikat! 🙂

Natürlich müsst ihr Frau Feierabendfrickeleien und mir nicht folgen, um mit zu machen, wir freuen uns aber natürlich sehr, wenn ihr es dennoch tut.

Teilen des Gewinnspiels ist ausdrücklich erlaubt!
Das Gewinnspiel startet jetzt und läuft bis zum 17.11.2017, 18 Uhr. Ausgelost wird per Random Number Generator.
Versendet wird im unversicherten Maxibrief.Dieses Gewinnspiel steht in keinerlei Verbindung mit Facebook, Instagram, Ashford-Farben oder Supergarne. Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt. Der Gewinner muss sich innerhalb von 48 Stunden bei einer der Organisatorinnen melden, sonst verfällt der Gewinn. Ein Rechtsanspruch auf den Gewinn besteht nicht. Der Gewinner erklärt sich damit einverstanden, dass sein Name auf unseren Seiten zur Gewinnverkündung genannt wird.Und jetzt: Feuer frei, wir sind gespannt!

 

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Der Caracol Button Hat

Letzte Woche ist der #diedreivomblogkal gestartet. Wir, also Feierabendfrickeleien, Feinmotorik und ich sind unfassbar glücklich, wie viele Mitstricker wir gefunden haben und wie viele von euch bereits fertige Mützen vorweisen können.

Beim SockenKAL im August habt ihr uns ja bereits aus den Socken gehauen, jetzt gerade schießt ihr dern Vogel ab. Gerade eben habe ich die 700ste Strickerin in unsere „Die Drei vom Blog – Knitalong“-Facebookgruppe aufgenommen und bei Instagram ist mit den Hashtags #DieDreivomBlogKAL und #DieDreivomBlogChallenge schon die Hölle los.

Unsere Sponsoren Buttjebeyy, Kieler Wolle, Lana Grossa, und Maschenfein haben uns mit fantastischen Gewinnen unterstützt. Wie genau das funktioniert findet ihr in unserer Gruppe „Die Drei vom Blog – Knitalong“ oder auch hier : Klick! 

Ich selbst habe es mir leicht gemacht und bin mit sehr dickem Garn gestartet. Daher hatte ich den Caracol Button Hat auch innerhalb einer Stunde fertig. Und weil das so schnell ging, habe ich den einfach dreimal gestrickt, für jede von uns einen.

Den blauen Caracol Button Hat für Frau Feinmotorik habe ich ihr am Freitag im Büro vorbei gebracht.

Den roten Caracol Buttonhat für Frau Feierabendfrickeleien hat diese am Samstag bekommen, als sie mich wegen des Yarncamps besucht hat.

Und meinen grünen Caracol Button Hat habe ich natürlich am Wochenende auch brav getragen.

Das Muster ist wirklich komplett einfach und kostenlos auf Ravelry zu haben. (nur auf Englisch!)

Wegen der Dicke des Garns und den großen Nadeln kommt man wirklich sehr schenll voran und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Was meint ihr?

Habe ich die richtige Farbe für mich ausgesucht, indem ich Grün behalten habe?

Habt ihr das Caracol Garn von Malabrigo schon verarbeitet? Zeigt doch mal. Bitte!

Fakten

Strickmuster:  Caracol Button Hat von Kaity Fraker

Garnverbrauch: Pro Mütze habe ich etwa 70 g verbraucht. 

Modifikationen: Keine

Knöpfe: Die Knöpfe sind von Alfatex 

Nadeln: Knitpro 8 mm

Ein bißchen Spaß hatte ich auch, als ich versucht habe herauszufinden, wie man das Mützchen denn nun richtig anzieht. Und so albern hopse ich jetzt zu Auf den Nadeln bei Maschenfein, zu Handmade on Tuesday, den Dienstagsdingen und dem Creadienstag

Wie üblich hat Frau Katze mir beim Stricken geholfen….

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Messer von Tim Hayward

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Ganz schlicht „Messer“ heißt das Buch von Tim Hayward,erschienen im Dumont Buchverlag,  in dem es auch um genau das geht. Schlicht und schön aufgemacht, mit einem hochwertigen Einband versehen, macht das Buch wirklich was her auf dem Kaffeetisch und das Buch ist aus einem bestimmten Grund auf Papier gedruckt, das sich zum Messerschärfen nicht eignet. (Hier mußte ich sehr schmunzeln bei der Lektüre.)

Ich mag ja Sachbücher, die sich mit den Gegenständen des täglichen Gebrauchs beschäftigen und dazu nicht nur schöne Bilder zeigen, sondern auch noch lesenswerte Geschichten erzählen und eine Fülle von Informationen bieten.

Tim Hayward © Mike Sim

Tim Hayward ist Foodjournalist und ich mag seine Beiträge im Guardian sehr gerne und finde seine Food DIY Videos bei Youtube sehr unterhaltsam. (Leider nur auf englisch…)

Daher hab ich mich gefreut, dass Dumont offenbar entschieden hat, sein Buch „Knife“ nach Deutschland zu bringen.

Das Buch ist eingeteilt in die folgenden Kapitel:

Einführung

Hier liest man aus jedem Wort Haywards Liebe zum Essen und Kochen und eben zum richtigen Werkzeug dafür heraus. Er erklärt, dass er kein Nachschlagewerk schaffen wollte, sondern seine persönliche Auswahl an Messern seinen Lesern näher bringen wollten. Was ihm aus meiner Sicht fantastisch gelungen ist.

Anatomie des Messers

Hier werden die Begrifflichkeiten geklärt, mit einer schönen Illustration zeigt er, dass ein Messer aus so viel mehr, als aus Klinge und Griff besteht.

Haltetechniken

Hier werden die verschiedenen Möglichkeiten erläutert, wie man ein Messer halten, nutzen und einsetzen kann. Das war spannend, ich hätte gedacht, dass ich ein Messer eigentlich immer gleich nutze, als ich mir aber die 5 Haltetechniken durchgelesen habe, wurde mir klar, dass ich intuitiv tatsächlich jedes Messer bei jeder Einsatzmöglichkeit anders nutze und zwar glücklicherweise nicht gänzlich absurd.

Schneidetechniken

7 verschiedene Schneidetechniken stellt er vor und beschreibt hier sehr bildhaft und gut verständlich, wie er welche Schneidetechnik anwendet und wie sie sinnvoll ist.

Material

Hier schreibt er sehr ausführlich und mit historischem Hintergrund, aus welchen Materialien Messer gemacht werden, wie sie bearbeitet wurden und welchen Nutzen das Material haben kann.

Ein Messer entsteht

Ein Messer zu schmieden ist eine Kunst und das wird hier mit jedem von Haywards Worten deutlich. Er beschreibt, wie aus einem Stück Metall eine Klinge wird und tut das auf sehr unterhaltsame Art und Weise und mit viel Herz. Dabei packt er unfassbar viele Informationen in diesen unterhaltenden Text, die so sehr gut hängen bleiben.

Die Messerschmiede

Hier interviewt Hayward die drei Messerschmiede, die eine britische Messerschmiede betreiben und sich auf Koch- und Küchenmesser spezialisiert haben. Das war sehr spannend und das Interview hatte durchaus Witz und Unterhaltungswert. Hier weden nicht rein sachlich Fakten vermittelt, sondern anhand von Erfahrungen Geschichten erzählt.

Die Messer

Hier bezieht er sich zunächst auf das Kochmesserset, wie man es aufbewahrt, was es beinhaltet und welchen Wert das Messerset für einen Koch hat und warum es sehr persönlich ist und von Argusaugen bewacht wird.

europäische Messer

An dieser Stelle werden die unterschiedlichen europäischen Messer vorgestellt. Jeweils mit einem Beispielmesser. Seine Klingenlänge, seine Verwendung, sein Gewicht, alles wird erwähnt. Begonnen wird mit einem deutschen Messer der Marke Wüsthof. Ich besitze tatsächlich auch zwei Wüsthof Messer und hab mich enorm gefreut, diese hier in an so prominenter Stelle wieder zu finden. Es folgen Ausbein- und Filetiermesser. Er berichtet von maßgefertigten Messern und natürlich darf auch Zwilling als großer Messerhersteller nicht fehlen. Natürlich habe ich auch davon einige in meiner Küche, am Liebsten habe ich mein kleines Fleischerbeil von Zwilling.

Seite 52 © Chris Terry

chinesische Messer

Dann folgen die chinesischen Messer, da kenne ich mich weniger gut aus und meine Küche ist auch nicht wirklich gut ausgestattet. Leider.

Hier findet sich dann auch ein kurzes Interview mit Henry Harris, den ich von der Seite Great britisch Chefs kannte, wo ich mir beim Kochen häufig Inspiration hole.

japanische Messer

Hier kannte ich tatsächlich neben dem durchaus bekannten Santoku aus Damaszener Stahl nur das Takohiki, aus einem Sushikochkurs ist dann offenbar doch etwas hängen geblieben, und habe mich bei den anderen Messern gefreut etwas dazu zu lernen. Den Comic dazu fand ich total klasse, das war eine kleine Überraschung in diesem Buch. Hat mir sehr gefallen. Toll fand ich hier auch die Erklärung der japanischen Fachbegriffe für die verschiedenen Teile des Messers, Fleischsorten, Fisch und vieles mehr.

Fleischermesser

Hier geht es ans Grobe. Ich habe bereits als Kind mitbekommen, wie auf dem Bauernhof geschlachtet wurde und bin da nicht zart besaitet. Wer Fleisch essen will, sollte aus meiner Sicht auch ein Tier töten können, ansonsten sollte man es lassen. Ich habe das für mich vor vielen Jahren ausprobiert und es war nicht angenehm, aber ich habe beim Schlachten geholfen und mir mein Fleisch somit aus meiner Sicht mitverdient. Fleischermesser müssen aus meiner Sicht Gewicht haben, scharf sein und gut in der Hand liegen. Man hat rasch blutige oder schmierige Hände und dann darf das Messer nicht wegrutschen.

Das Scimitar kenne ich trotzdem eher aus Rollenspielen am PC, denn aus der Schlachterei. Allerdings bin ich hier dann endlich auf meinen Lieblingsmesserhersteller Victorinox gestoßen, die machen einfach gute Messer für Menschen mit kleinen Händen zum sehr erschwinglichen Preis. Schön, dass Hayward das hier honoriert. Bei den Schlachterbeilen darf natürlich auch ein kleiner Exkurs zu den verschiedenen Hackebeilen nicht fehlen. Die sind hier gut illustriert aufgeführt. Auch der Hohlbeitel wird erwähnt, mit dem man große Knochen vom Fleisch trennt, was wirklich eine schweißtreibende Arbeit ist. Auch ein Messerset für die Jagd wird hier vorgestellt und der Kettenhandschuhe für das Knacken von Austern darf nicht fehlen. Für Dusselige kann man den auch beim Zerteilen einer Avocado anziehen, dann schneidet man sich dabei nicht in den Daumen.

Spezialmesser

Hier beginnt er mit dem Austernmesser und das ist wirklich wichtig, dass er hochwertig und gut ist. Sonst ratscht man da nur sinnlos herum und verletzt sich, die Auster und überhaupt gibt das ein Massaker. Ich habe zwei sehr gute Austernmesser mit rundem Fingerschutz von Felix Solingen und mußte leider lesen, dass ich damit zu den wenig trampeligen Austernöffnern gehöre, denn eigentlich nutzt man als fingerfertiger Austernkenner andere Messer…. Naja, bevor ich mir die Finger absäbel, bleib ich bei meinen. Wunderbar war sein Text zu Käsemessern und Pilzmessern, letztere kannte ich nicht, mir war aber tatsächlich beim Blick aufs Bild direkt klar, wozu sie gut sind. Sehr praktische kleine Helferchen. Auch den Trüffelhobel stellt er vor und ich muß zugeben, dass ich den oft Zweckentfremde und damit andere Dinge hobel, weil es Trüffel bei uns nun mal eher selten gibt.

Bei den Tranchiermesser stellt er gleich auch 10 praktische Regeln des Tranchierens auf, bzw. gibt sie wieder. Das war äußerst hilfreich. Danke dafür!

Wiegemesser, Mandoline, Gemüsemesser und viele mehr werden von ihm vorgestellt und ihre Vorzüge beleuchtet.

Seite 7 © Chris Terry

Schärfe

Hier hat mich sein Einstieg mit Schnittwunden schmunzeln lassen und tatsächlich habe ich, wie er es vorausgesehen hat, die Narbe an meinem Daumen (Austernmesser), die Narbe an meiner rechten Hand (breiten wir den Mantel des Schweigens über diese Avocado) und die Narbe an meiner Wade (ok, kein Messer, aber die Glasscherbe ist bis zum Wadenknochen vorgedrungen und ich habe erst 10 Minuten später gemerkt, dass ich offenbar gerade dabei bin, auszubluten, so glatt war dieser Schnitt und so wenig habe ich ihn gespürt), betrachtet und mich an ihre Herkunft erinnert.

Erst dann bezieht er sich auf das Schärfen von Messern, eine Kunst, die ich wohl nie beherrschen werde. Er spricht über Schleifmöglichkeiten, Schleifsteine, Finish und das alles wider mit so viel Leidenschaft und einer solchen Intensität, wie man sie bei einem Buch über Messer wirklich nicht vermuten würde.

Messerzubehör

Rolltasche, Magnetleiste, Schneidbrett sind die Dinge die man hier findet und die er bespricht, da hatte ich irgendwie noch ein wenig Mehr erwartet.

Dank

Sein Dank ist übrigens extrem lesens und sehenswert, die Comicfiguren sind super gezeichnet und Hayward findet die richtigen Worte, selbst sein Dankeswort interessant zu gestalten.

Register

Dank Register ist es übersichtlich und man findet alles, was man braucht auf einen Blick.

Haywards Buch hat mir wirklich gefallen, es ist sehr wohl ein Nachschlagewerk, aber eben auch unterhaltende Literatur, ein kleiner Schatz im Buchregal, für jeden kochenden Buchliebhaber, der Wert auf gute Materialien und wunderbare Worte legt.

Ich hoffe wirklich, dass auch weitere Bücher von Hayward ihre Übersetzung ins Deutsche finden werden. Das war fantastisch.

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An jedem verdammten Sonntag 05.11.2017

Strickstrickhurra

Leute, war das eine HAMMER Strickwoche. Zum einen findet ihr hier, den fertigen Schwiegermutterschal: Klick!

Außerdem habe ich 3 Mal den Caracol Button Hat gestrickt. Dazu wird es am Dienstag einen Blogbeitrag geben. Das schaffe ich bloß vorher nicht wegen Yarncamp und co.

Dann habe ich einmal die Mascheinfein Mütze aus dem Buch Masche für Masche gestrickt. Aus Garn von Woolly Hugs, auch dazu gibt es noch einen ausführlichen Blogbeitrag nächste Woche.

Garnkäufe / Stoffkäufe

Ich hab weiterhin kein Garn gekauft, allerdings habe ich Stoff gekauft. Feinen Satin für ein Kleid von Rosa P. das ich auf der Betriebsweihnachtsfeier tragen möchte. Allerdings warte ich noch auf den Schnitt, den ich dann designnähen werde… ich bin gespannt.

Genäht

Ich hab euch auf dem Blog mein Kleid Nr. 1 von Rosa P. gezeigt.

Entdeckt

Habt ihr schon meine neue Rubrik entdeckt? „Frau Fussi liest“ findet ihr jetzt jeden ersten Freitag im Monat hier auf dem Blog! Dort stellt Frau Fussi ihre Bücher des Monats vor und erzählt, warum diese so toll waren.

Naja

IKEA hat keine lila Gefrierbeutel mehr, es ist dramatisch… ich habe geweint!

Außerdem hab ich mich auf eine Stelle beworben und für den Auswahltest muß ich meine sehr rudimentären Mathekenntnisse pushen. Jemand ein gutes Programm, Podcast, Youtube Videos oder Bücher dazu? Und nein es geht nicht um den wirklich komplizierten Kram, es geht um Grundrechenarten, schriftliches Rechnen, Dreisatz, Brüche…. verdammt ich hab seit Jahren keine Brüche mehr gesehen, ich hab nicht mal im Ansatz eine Vermutung, wie man diese Aufgaben rechnet, naja gut mit meinem Bauchgefühl hab ich in den meisten Aufgaben richtig geraten, aber ich will es wieder begreifen und beherrschen. Da muß ich echt was dran tun… also bitte HELFT MIR!

Sportlich

Weiterhin unsportlich, aber der Plan ist nächste Woche auf jeden Fall zum Kletterkurs der Dienststelle zu gehen, ich brauch unbedingt wen, der mir noch mal schnell erklärt, wie das alles funktioniert….

Geguckt

Ich hab die zweite Staffel von Wayward Pines zuende geschaut und gebe Bernd recht, die erste Staffel war zum einen besser und die zweite hätte es wirklich nicht gebraucht. Allerdings hab ich jetzt nach der Zweiten Staffel irgendwie noch Fragen offen und hätte dann doch gerne ein Dritte…. ich weiß, dass das nicht logisch ist. Es ist aber so.

Bei The Walking Dead hab ich Staffel 7 beendet und bin mit dem Ende mehr als unzufrieden. Wie geht es denn jetzt bitte weiter? *maulig*

Kevin can wait ist weiterhin lustig und im Moment erscheint jede Woche eine Folge, kann man immer mal schön dazwischen schieben. Fand ich gut.

Außerdem hatte ich ja befürchtet, das Shannara trotz meinerBegeisterung nicht fortgesetzt wird. Meine Angst war umsonst, es geht weiter. Gestern hab ich die Folgen 1-4 der zweiten Staffel gesehen. Hat mir gut gefallen, wenn mir auch Amberle irgendwie fehlt. Trotzdem ist das wirklich gut gemachte Fantasy, aus meiner Sicht könnte noch ein wenig mehr darauf eingegangen werden, dass wir uns in der Zeit nach den Menschen befinden. Diesmal sind sie noch nicht auf Autobahnen im Elfenwald oder so gestoßen, gerade das hat bei der ersten Staffel für mich den Reiz ausgemacht.

Bei Amazo ist es sonst gerade sehr ruhig, was Serien angeht und ich überlege wirklich, ob ich netflixen soll…. hm…. weiß nicht. Was meint ihr?

Gehört

Eine Folge Lila Podcast mit Ninia La Grande, die mir sehr gut gefallen hat. Es geht dabei vorallem auch um die Probleme sehr kleiner Frauen, was ich mit meinem 1,58 m ja durchaus kenne.

Dann habe ich es endlich geschafft in den Filamente Podcast reinzuhören. War ebenfalls spannend, viel Wolle, viel Gestrick, leider ist schon lange keine neue Folge erschienen.

Dann habe ich nochmal bei „Auf ein Bier“ reingehört. Da ging es um Destiny 2, ein Spiel, das mich wirklich reizt. Mal sehen, ob ich da noch starte und vorallem, ob mein Laptop das so mitmacht. Erfahrungswerte? Berndie?

Dann hab ich ebenfalls zur Vorbereitung auf meinen Auswahlteste mehrere Folgen Piqd gehört. Da war es sehr netzpolitisch und digitalisiert, fand ich aber spannend und interessant und sehr gut fand ich die Folge über Mütter und Väter und die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit, das hatte einen recht feministischen Ansatz, war aber durchaus nicht zu extrem und hat mir in vielen Dingen aus der Seele gesprochen. Ich erlebe ja sehr nah gerade, wie Mutterschaft so ist, bei meiner Schwester und ihren 3 Krümelmonstern, da habe ich dann schon manchmal das Gefühl, so mancher aus unserem Umfeld steckt vorstellungsmäßig irgendwo in den 50ern fest und zwar auch die Menschen, die durchaus von sich behaupten, modern zu denken.

Den Erscheinungsraum Kongo habe ich mir ebenfalls angehört. Das war wie üblich ausgesprochen informativ und mit sehr vielen zusätzlichen Infos gespickt, ich gebe zu, mich über den Kongo noch nie wirklich informiert zu haben. Danke für diesen Quell an Infos.

Katrin Rönicke, war diese Woche in meinen Podcasts mal wieder sehr präsent. Auch Anekdotisch Evident zum Thema Einsamkeit habe ich mir angehört. Das Thema war sehr persönlich und von beiden Damen wirklich gut dargestellt und mit klugen und interessanten Überlegungen versehen, leider finde ich ihre Gesprächspartnerin ja weiterhin so unfassbar unsympathisch, dass ich es noch nicht mal schaffe, mir ihren Namen zu merken. Andererseits erinnert sie mich in vielen Dingen (leider), die mich enorm stören, auch an mich selbst…. *guckt nachdenklich* Ich kann übrigens sehr gut und sehr oft mit mir selbst allein sein, ohne mich dabei einsam zu fühlen und kenne dieses Gefühl sehr gut, weil ich einfach nicht sonderlich gesellig bin. Mittlerweile stricke ich auf Feiern oder Veranstaltungen oder ähnlichem Ja oft und finde damit den Mehrwert, der mir sonst fehlt. Einfach bei einem Glas Wein zusammen zu sitzen und fröhlich zu Smalltalken ist halt wirklich nicht mein Ding. Ab und an finde ich auch das ganz nett, aber ehrlich, ich bin wirklich gerne mit mir alleine… zu viele Menschen überfordern mich auch sehr schnell und für gehaltlosen Smalltalk bin ich auch eher nicht zu haben…

Gelesen

Das Makrönchen habe ich gelesen und heute darf ich dann auch die Gewinnerin des Gewinnspiels bei Instagram und Facebook und hier auf dem Blog bekannt geben.

Es haben so viele mitgemacht und ihre Lieblingsplätzchen genannt. Jetzt muß ich unbedingt Plätzchen backen. Ich habe aller herausgeschrieben, sie mit einer Nummer versehen und dann per Randomgenerator ausgelost.

Gewonnen hat Petra Halberscheidt ! Liebe Petra, bitte melde dich mit deinen Adressdaten bei mir, damit ich diese an Elke Pistor weiterleiten kann und du dein Gewinnpaket erhälst!

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß damit! Danke auch an Elke für die schöne Idee!

Gegessen

Mit Frau Feierabend war ich gestern Sushi essen in Bad Godesberg bei KOOKI. Der Laden sieht zwar ziemlich abgeranzt aus, das Sushi ist aber frisch und von sehr guter Qualität. Die Bedienung ist freundlich und die Preise ausgesprochen moderat. Da gehe ich gerne auch hin um mir schnell was zum Mitnehmen zu holen.

Unternommen

Ich habe tatsächlich entweder gearbeitet oder im Haushalt gewirbelt. Außerdem war ich bei Ikea, so wirklich was unternommen habe nicht. Was Frau Feierabendfrickelein und ich gestern angestellt haben, werd ich noch in einem Blogpost veröffentlichen und heute sind wir auf dem Yarncamp!

Gezockt

Leider gar nichts… kommt aber,ich hab ja geshoppt bei Steam….

Goodkarma

Als ich bei Ikea war und im Restaurant an der Kasse stand, merkte ich, wie plötzlich die junge Frau mit Kind hinter mir hektisch in ihren Sachen suchte und feststellen mußte, dass ihr Portemonnaie offenbar weg war. Während alle anderen in der wirklich langen Schlange gekonnt wegguckten, hab ich mir überlegt, was ich in der Situation wollen würde, dass alle wegsehen und keiner mein Problem mitbekommen und es somit nicht so peinlich ist? Oder dass sich jemand erbarmt und mir Geld leiht, damit ich für mich und meine Tochter wenigstens das bereits auf dem Tablett stehende Essen kaufen kann. Na die Antwort war jetzt nicht sonderlich schwer.

Ich hab mich also umgedreht und ihr angeboten, das Geld vorzustrecken und sie könne es mir zurückschicken oder per Paypal überweisen. Erst hat sie das abgelehnt, dann aber sehr erleichtert doch angenommen. Während sie ihren Mann anrief, der ihr versicherte, dass das Portemonnaie offenbar Zuhause war, hab ich für uns Drei das Essen gezahlt. Danach hat sie mir das vorgestreckte Geld per Paypal sofort rüber geschickt und ich habe ihr noch einen schönen Tag gewünscht. So einfach geht hilfsbereit sein, ich hatte ein gutes Gefühl und sie konnte ihren Tag bei Ikea zwar nicht mit gekauften Möbeln und Krimskrams beenden, aber immerhin gab es Köttbullar.

Und ganz ehrlich, selbst wenn ich das Geld nicht zurück bekommen hätte, die 15 Euro hätten mich jetzt auch nicht umgebracht und ich hoffe einfach, dass wenn ich mal in so einer Situation bin, jemand ebenfalls reagiert und nicht nur betreten auf den Boden starrt, wie der Rest der langen Schlangen an beiden Kassen.

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Frau Fussi liest 03.11.2017

[Beitrag enthält Amazon-Affiliate-Links]

Ich hatte ja bereits im Wochenrückblick von Sonntag angekündigt, dass es hier heute was Neues geben wird.

Eigentlich ist es nicht DAS Neue, sondern DIE Neue.

Ab heute hab ich nämlich Hilfe. Wie ihr ja alle gemerkt habt, komme ich immer seltener zum Lesen, als mir lieb wäre und kann Bücher nicht mehr so häufig vorstellen, wie es mir wichtig wäre.

Aus diesem Grund bekomme ich Unterstützung von Frau Fussi!

Jeden ersten Freitag im Monat wird Frau Fussi hier eine Hand voll Bücher vorstellen, nur kurz, also keine komplette Rezension und euch sagen, warum ihr die unbedingt lesen müßt. Damit starten wir heute und schauen dann mal, wie sich das weiter entwickelt und vor allem, wie Frau Fussi das auch zeitlich schafft.

Ich bin ihr sehr dankbar, dass Sie sich bereit erklärt hat, also seid lieb zu ihr und schreibt ihr heute an ihrem ersten Tag als Bloggerin ein paar liebe Kommentare…

Bevor es aber los geht, sollte ich Frau Fussi vorstellen, damit ihr auch wißt, wer hier Bücher vorstellt, welche Art von Büchern euch erwarten.

Frau Fussi ist eine meiner besten Freundinnen, wir haben uns in einem Internetbücherforum kennengelernt, irgendwann festgestellt, dass wir gar nicht weit voneinander entfernt wohnen, dann kamen die Maschenprobenuschi und Laila El Omari dazu und wir wurden zu den Fressenden Elfen, die sich sehr häufig beim Spanier auf der Bornheimer Straße in Bonn trafen. Mittlerweile ist daraus eine tiefe und innige Freundschaft geworden. Als Reiseelfen waren wir mit der Maschenprobenuschi schon in der Toskana und in New York und machen so ziemlich jedes Restaurant in Köln / Bonn unsicher. Frau Fussi arbeitet, so wie ich auch, nur schon viel länger, ehrenamtlich in der katholischen öffentlichen Bücherei und liest viel viel viel mehr als ich. Sie hat mich letztes Jahr auch zum Harry Potter Spektakel der Buchhandlung Brockmann begleitet und vor ein paar Wochen waren wir auf der Lesung von Deborah Feldmann. Frau Fussi hat sogar mit dem Stricken angefangen und auch wenn sie nicht ganz so süchtig ist, wie wir, kauft sie Wolle, wie jeck.

Ihr Lesegeschmack ist meinem ganz ähnlich. Gerne darf es tiefsinnig sein, eher keine Krimis, wenn auch aus ganz anderen Gründen, als bei mir. Sehr häufig finden sich in ihrem Lesestapel Bücher mit Gesellschaftskritik, Bücher mit Aussage und Bedeutung. Dazu ist Frau Fussi ein kleines Fangirl und ein kleiner Groupie, so dass ich glaube, dass sich auch die ein oder andere Biografie unter den von ihr empfohlenen Büchern befinden wird. Sie ist so wie ich ein großer Fan von Haruki Murakami, hat aber natürlich auch schon mal etwas leichtere Lektüre vor der Nase.

Frau Fussis Empfehlungen sind gänzlich frei. Weder wird sie von einem oder mehreren Verlagen beeinflusst, noch bekommt sie von mir gesagt, was sie schreiben soll oder gar welche Bücher sie aussuchen soll. Wenn ich zu einem Buch auch etwas zu sagen habe, dann erscheint das so formatiert, wie dieser AbSatz.

Ich versehe die Bücher, die sie vorstellt mit einer Verlinkung zu Amazon. Was das heißt, könnt ihr hier nachlesen: Klick!

Das hier ist sie übrigens mit mir in New York im Central Park

Und los geht es, hier sind Frau Fussis Buchempfehlungen!

Vintage von Grégoire Hervier, Diogenes Verlag, ISBN 978-3-257-070026

Eine Geschichte über Musik, insbesondere Rock ’n Roll und Blues und natürlich Gitarren, E-Gitarren und ein Hauch von Krimi! Auch wenn man sich, so wie ich, überhaupt nicht in der Welt der Gitarren auskennt, fesselt einen diese Geschichte.

Auf der Frankfurter Buchmesse konnte ich mein Buch signieren lassen und haben einen sehr sympathischen Autor kennengelernt!

Ein Leben mehr von Jocelyn Saucier, Insel Verlag, ISBN 978-3458-176527

In diesem Buch geht es um das Alter, Freundschaft, Liebe und selbstbestimmtes Leben! Die Autorin hat wunderbare Charaktere gezeichnet und sehr liebevoll beschrieben. Ein Buch, das einem noch lange im Gedächtnis bleibt und auf seine Weise glücklich macht.

Absolut empfehlenswert!

(Das habe ich auch schon ganz weit vorne auf meiner noch zu lesen Liste stehen…)

Ein wenig Leben von Hanna Yanagihara, Hanser Verlag, ISBN 978-344-625471

Ein Buch, das nicht nur gewaltig vom Umfang ist, sondern auch vom Inhalt. Zum Teil sehr schwer zu ertragen, aber es lohnt sich, es weiterzulesen.

Die Geschichte von vier Freunden, um ihr Leben, ihre Freundschaft, Liebe und auch um Gewalt, in psychischer, wie physischer Hinsicht!

Dieses Buch berührt und wühlt auf. Ich glaube nicht, dass es jemanden kalt lässt.

Bestimmt nicht für jeden, aber für mich ein sehr gutes Buch!

(Das reizt mich auch sehr, allerdings sieht der Mann auf dem Cover aus, wie einer meiner Kollegen und das irritiert mich kolossal und hat mich bisher vom Kauf abgehalten.)

 

Lieblingsbücher?

Die Geschichte der Liebe von Nicole Krauss, rororo, ISBN 978-3499-254734

Was soll ich sagen, ich liebe dieses Buch! Eine wunderbare Geschichte, aber vor allem, diese Sprache! Nicole Krauss schreibt virtuos und poetisch. Normalerweise bin ich ein Schnellleser, aber bei diesem Buch habe ich versucht, sehr langsam zu lesen, um jeden Satz zu geniessen!

Fertisch!

(Das Fertisch fand ich unter Frau Fussis Email sehr putzig und hab es euch drin gelassen…. Hat sie doch super gemacht oder?)

 

 

 

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Das dritte Kleidchen Nr. 1 von Rosa P.

Vor einiger Zeit habe ich ja am Probe- und Designnähen für Rosa P. teilgenommen und zwei Kleidchen Nr. 1 von ihr genäht. Den Beitrag dazu findet ihr hier: Klick!

Nun hat mir das Kleidchen Nr. 1 so gut gefallen, dass ich mir gleich noch ein drittes Kleidchen Nr. 1 genäht habe.


Diesmal ohne Beleg am Ausschnitt, sondern mit einem Halsbündchen in Form eines kleinen Stehkragens (wirklich ganz klein), mit kurzem Arm und mit Nahttaschen rechts und links an der Hüfte.

Benutzt habe ich einen Stoff von Alles für Selbermacher. Ein schöner leichter Jersey, der allerdings sehr formstabil und angenehm zu vernähen war. Hier habe ich für Halsbündchen und Ärmel eine helle Variante des dunkleren Kleiderstoffs genäht, um einen schönen Akzent zu setzen. Das Kleidchen ist wirklich ganz einfach zu nähen und absolut auch für Anfänger geeignet.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Das Kleidchen Nr. 1 ist wirklich wie für mich gemacht. Die Abnäher sitzen genau da, wo sie hingehören und der Schnitt fällt an mir einfach super schön. Dazu ist es bequem und sehr praktisch mit den Taschen an der Seite. Hier im Bild seht ihr, dass ich für den Taschenbeutel wieder den hellen Stoff genommen habe:

Fakten

Schnittmuster: Kleid Nr. 1 von Rosa P.

Größe: S (Ich bin 158 cm groß und aktuell 48 kg schwer)

Stoffverbrauch: 110 cm

Stoff: Jersey von Alles für Selbermacher

Modifikationen:  Halsbündchen als leichten Stehkragen genäht und kurze Ärmel.

Garn: schwarz aus dem Snaply Nähkoffer

Hier seht ihr weitere Anregungen für das Kleidchen Nr. 1.

Mit dem Kleidchen geht es natürlich rüber zum Rums...

Sind euch eigentlich meine Yogasocken aufgefallen? Die hab ich selbst gemacht und trage sie total gerne über den Pumps. Hier hab ich zu einem anderen Paar was geschrieben: Klick!

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Der Schwiegermutterschal!

Vor einiger Zeit haben wir ein Sommerfest in unserer Garage gefeiert und meine Schwiegermama, die nebenan wohnt, fror gegen Abend ein wenig. Also bin ich los geflitzt und habe ihr meinen All Paths Lead Home von Mairlynd geholt. Den hat sie sich  umgeschlungen und an dem Abend dann noch mehrfach geäußert, wie schön dieser Schal ist. Da ich für sie bislang noch nichts Wirkliches gestrickt habe, abgesehen von einer  Häkeltasche aus Wollresten, hab ich ihr vorgeschlagen, ihr auch so einen Schal zu stricken und habe ihr passendes Garn aus meinem Vorrat geholt, aus dem sie sich dann etwas aussuchen durfte.

In voller Pracht

 

Ihre Wahl fiel auf Malabrigo Mechita in Pearl (grau) und Cereza (rot), das habe ich dann durch einen beim Bunten Schaf bei der Heimatwolle gekauften Strang in Novembernebel (dunkelgrau) noch ergänzt und damit lag das Garn dann bei mir Zuhause parat.

Garn und Anleitung liegen bereit

Da ich ja, wenn ich keinen KAL oder ähnliches habe, immer sehr lange brauche, um fertig zu werden oder dann auch mal das Ziel gänzlich aus dem Auge verliere, habe ich bei Instagram zum #ichmagdichsoistrickdirnenschal KAL aufgerufen. Mitmachen durfte jeder, der einen Schal gestrickt hat und zwar für jemanden, den er mag. (Im Zweifel mag man sich selbst ja hoffentlich auch.)

Auf dem Bild hier sieht man meinen kleiner Fehler ein bißchen. Rechts in dem Streifenblog fällt eine Reihe etwas mehr ins Auge…

Insgesamt waren wir dann 18 Strickerinnen, die vom 01.10.2017 bis zum 28.10.2017 gemeinsam gestrickt haben. Es sind tolle Werke entstanden schaut einfach mal bei Instagram unter den Hashtags:

#ichmagdichsoichstrickdirnenschal

#strickenfürdieverwandtschaft

#mairlyndminikal

#minikalmairlynd

#schwiegermutterschal

Umgeschlungen

Ich habe dann unter allen Teilnehmerinnen an dem Tag, an dem mein Schal fertig wurde, also letzten Samstag, eine Gewinnerin gezogen und diese erhält ein Überraschungspaket von Addi, das sich gestern auf den Weg gemacht hat.

Gewonnen hat : Miss Reppis Stitches!

Schaut mal bei Instagram bei ihr rein, sie strickt wirklich schicke Sachen!

Im letzten Block habe ich die Streifenfolge geändert, so dass er von rot und nicht von hellgrau eingerahmt wurde.

Die Bommeln hab ich selbst gemacht und eine Anleitung dazu findet ihr hier: Klick!

Das Garn hat trotz der krassen roten Farbe nicht ausgefärbt, trotzdem wäre ich hier beim Waschen sehr vorsichtig! Nicht zu lang in der Maschine liegen lassen und Farbfangtücher mit reingeben.

Ich habe den Schal anschließend nur ganz leicht gespannt, da ich es total schön finde, wenn der Rand sich so ein wenig wellt.

Hier seht ihr den Schal im ungespannten Zustand.

ungespannt und ungewaschen

Fakten

Strickmuster:  All Paths Lead Home von Mairlynd

Garnverbrauch: 45g Malabrigo Mechita Cereza (rot)

                            31g Malabrigo Mechita Pearl (hellgrau)

                            88g Heimatwolle Sara Novembernebel (dunkelgrau)

Modifikationen: Ich hatte das Strickmuster nicht immer dabei, wenn ich gestrickt habe und habe daher die Streifenfolge etwas verändert. Außerdem habe ich mich an einer Stelle ein wenig verstrickt, weil ich offenbar so abgelenkt war, dass ich mitten im Stricken die Richtung gewecheselt habe. Auf den Fotos sieht man es ein wenig, in der Realität fällt es nicht auf. Beim Stricken hab ich es tatsächlich gar nicht gemerkt und war schon ein gutes Stück weiter, als ich es gesehen habe und wollte dann aber nicht wieder zurück stricken. Außerdem habe ich die Farbfolge geändert, so dass der letzte Block Hebemaschen von rot anstatt von grau eingerahmt wird. Und ich hab Bommeln dran gemacht.

Nadeln: HiyaHiya Sharp 3,0mm


Natürlich geht es mit dem Posting ab zu den Dienstagsdingen, dem Creadienstag, Auf den Nadeln und Handmade on Tuesday!

Kleiner Hinweis noch, wenn ihr genauso gerne Mairlynds Muster strickt, wie ich:

Im Dezember werden die Bonner Strickelfen alle gemeinsam den Drachenfels von Mairlynd stricken. Wir freuen uns natürlich, wenn ihr uns dabei begleiten würdet.

Hier sieht man meinen kleinen Fehler genau. Ich finde, er fällt kaum auf und habe mich entschieden, das so zu lassen.

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Makrönchen, Mord und Mandelduft von Elke Pistor

[Dieser Beitrag enthält Werbelinks und das Gewinnspiel wird durch die Autorin und den Verlag gesponsert. Was das heißt, könnt ihr hier nachlesen: Klick!]

Langsam naht die Weihnachtszeit und ich mag es, wenn sich meine Lektüre an die Jahreszeit anpaßt. Häufig lese ich in der Adventszeit Bücher mit Adventskalendergeschichten oder eben im Sommer Bücher mit Bezug zu warmem Wetter, Sonne, Meer und Strand. Daher war ich sehr erfreut, als Elke Pistor mich auf ihren neuen (Weihnachts-)Krimi aufmerksam machte.

Normalerweise bin ich ja nicht so die Krimileserin, weil ich dann immer an der Polizeiarbeit herumnörgele, die in der Regel gänzlich fern der Realität geschildert wird und dann bin ich maulig, weil die Geschichte für mich dann nicht mehr funktioniert.

Elke bekommt das in ihren Krimis aber immer sehr gut hin und hält die Waage zwischen Anpassungen aus Spannungsgründen und guter Recherche.

Das hat mir bereits bei ihren Eifelkrimis, wie zum Beispiel beim „Gemünder Blut“  gut gefallen.

Gerne habe ich also ihre „Makrönchen, Mord und Mandelduft“ gelesen und obwohl ich ja in letzter Zeit für Bücher immer ewig brauche, weil ich einfach zu wenig Zeit habe und dann doch häufig abschweife, war ich ruckizucki durch mit den Makrönchen, dem Mandelduft und dem Mord, was natürlich auch daran gelegen haben kann, dass ich unbedingt bei den Rezepten ankommen und backen wollte…

Der Weihnachtskrimi ist eine wirklich warmherzige Geschichte, rund um Annemie Engel, ihren offenbar mißratenen und kriminellen Bruder, den Weihnachtsmarkt und dortige Intrigen und natürlich Plätzchen. Leckerste Plätzchen in wunderbaren Varianten. Plätzchenrezepte sind auch im Buch eingefügt, so dass man passend zur Lektüre backen kann. Während Annemie Engel auf Möderjagd geht und sich nebenbei noch um die Weihnachtsbäckerei kümmert, obwohl sie eigentlich seit Jahren gar nicht mehr vor die Tür möchte, kann man dann leckere Makrönchen genießen. Sich an den herrlich in die Geschichte eingebauten Katzen erfreuen und die leichte Gesellschaftskritik, die dann doch ein wenig mitschwingt ignorieren oder zur Kenntnis nehmen, jenachdem wie viel Realität man bei der Weihnachtsstimmung gerade haben möchte

.
Elkes Schreibstil ist in diesem Buch wirklich weihnachtlich und fast kann man Apfel, Zimt und Mandelkern riechen, wenn Annemie mit ihrem charmanten Gehilfen und der etwas schrägen Ärztin (die hat mich vielleicht auf die Palme gebracht…) auf dem Weihnachtsmarkt ist und versucht herauszufinden, um was es bei der Gasexplosion, die ihren Bruder verletzt hat, wirklich ging. Was das alles mit der Vergangenheit zu tun hat und wer da sonst noch so seine Finger im Spiel hat.

Schneller als man gucken kann, wird aus der etwas schrulligen alten Frau eine hartgesottene Ermittlerin, die natürlich der Wahrheit auf der Spur ist.

Ein wirklich schöner herzerwärmender nicht zu brutaler und blutiger Krimi, der beim Lesen viel Freude und Wärme verbreitet und wirklich liebenswerte Figuren beinhaltet. Ja, das ist ganz sicher nichts für den ganz taffen Thrillerleser, der es brutal und hart braucht, aber auf jeden Fall etwas für jeden, der sich schon mal ein wenig auf den Winter einstimmen möchte und der bei einer Geschichte, die hier und da durchaus das Herzchen anrührt, und leckeren Keksen entspannen möchte.

Und weil alleine lesen einsam und alleine Plätzchen essen dick macht, gibt es heute ein Gewinnspiel für euch.

GEWINNPAKET

Elke hat nämlich tolle Gewinnpakete zusammen gestellt und eines davon könnt ihr bei mir gewinnen.

Zu dem Gewinnpaket gehören:

1 (wunschsigniertes) Buch

1 „Bausatz“ für ca. 30 Makrönchen, bestehend aus einem Glas mit Kokosflocken-Puderzucker-Zimt-Mischung, 35 Backobladen

und ein paar Lesezeichen.

Nur die Eiweiß müssten noch ergänzt werden.

Gewinnen kann jeder, der entweder hier im Blog, bei Facebook oder unter meinem Posting bei Instagram bis Samstag den 04.11.2017 um 24 h kommentiert und mir verrät, welche Plätzchen er am allerliebsten isst, gerne mit Rezept oder Link zum Rezept, das ist aber kein Muss.

Das Gewinnspiel läuft bis Samstag den 04.11.2017 um 24 h.

Anschließend werde ich unter allen Kommentatoren auslosen und im Wochenrückblick (Auf dem Blog, bei Facebook und Instagram) am 05.11.2017 den Gewinner des Päckchens bekannt geben. Dieser hat dann eine Woche Zeit, sich mit mir in Verbindung zu setzen und ich stelle dann Kontakt zu Elke Pistor her, die das Gewinnpaket versendet und außerdem das Buch mit der Wunschwidmung versieht.

Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

Das Gewinnspiel ist allein mein Ding und weder Facebook, Instagram noch WordPress haben etwas damit zu tun. Der Gewinner erklärt sich durch seine Teilnahme damit einverstanden, dass sein (Nick-)Name auf dem Blog / Facebook / Instagram veröffentlich wird.

Natürlich ist es keine Voraussetzung Elke, dem Emons Verlag oder mir bei Facebook oder Instagram oder hier auf dem Blog zu folgen.

Wir freuen uns aber natürlich sehr, wenn ihr es dennoch tut.

Hier findet ihr Elkes Homepage: Klick!

Jetzt wünsche ich erstmal viel Erfolg und schaut mal hier, könnt ihr euch zu den verschiedenen Keksen auch noch Rezeptvideos ansehen: Klick!

Und hier findet ihr alle Lesungstermine zu Makrönchen Mord und Mandelduft: Klick!

Am 09.12.2017 in Rheinbach in der Buchhandlung Kayser werden Soluna und ich übrigens da sein, ich würd mich freuen, wenn der ein oder andere von euch ebenfalls den Weg dorthin findet… ich hab gehört, es gäbe Kekse!

 

 

 

 

 

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#DieDreivomBlog Planungen – November 2017 Mehr Musterideen – enthält Werbelinks!

Gestern haben wir für unserne #DieDreivomBlogKAL den letzten Sponsor enthüllt. Maschenfein unterstützt unseren KAL mit vier Ausgaben ihrer maschenfeinen Notizheftchen.

Was der #DieDreivomBlogKAL ist, findet ihr hier genau beschrieben: Klick!

Am 01.11.2017 geht es los und ich habe mir schon Gedanken zum Garn gemacht: Klick!

Gedanken zu den Mustern: Klick!

Überlegungen zu den Verzierungen: Klick!

Heute geht es wieder um Muster.

Natürlich würden wir uns freuen, wenn viele von euch, #DieDreivomBlogMütze stricken würden. Mehr dazu findet ihr hier: Klick! Das Muster ist kostenlos!

Und hier findet ihr die Facebookgruppe zum KAL: Klick!

Außerdem gibt es aktuell von Frisabiknits ein schönes Angebot, ihre Mützenmuster gibt es mit dem Code „Die3vomKal” um 50% reduziert bei Ravelry. Klick! Das Angebot gilt bis zum 04.11.2017.

Und auch Silke Ufer hat ein schönes Angebot: 20% gibt es auf ihre Mützenanleitungen bei Ravelry mit dem Code „muetzenkal“ ! Klick! Das Angebot gilt bis zum 30.11.2017.

Ich werde außerdem auf jeden Fall die Mütze von The Knitting Me stricken. Die Leafy Beany ist einfach sehr hübsch und sicher flott fertig.

Die little Scallops finde ich auch sehr schön, hab aber kein wirklich passendes Garn da, mal gucken, ob ich da noch was finde.

Immer wieder toll finde ich ja auch den Blaa-ble Hat, hat den von euch wer schon gestrickt? Zeigt doch mal.

Stephen Wests Windschief würde mich auch noch reizen, da ist die Konstruktion irgendwie spannend gelöst.

Für die Häklerinnen gibt es ja auch schöne Mützen, zum Beispiel die hier von Tanja Oswald: Klick!

Und dann gibt es ja noch viele tolle Bücher. Nutzt ihr Strickbücher eigentlich? Oder mögt ihr online Anleitungen lieber?

Also, zeigt mir eure Überlegungen und Musterideen, ich bin gespannt!

Was werdet ihr ab Mittwoch stricken? Welches Garn nutzt ihr?

Welche Verzierungen baut ihr an das Mützchen? Spendet ihr vielleicht sogar für einen guten Zweck? Für welchen?