Contentschlampen….

Normalerweise geht es mir auf den Geist, wenn Blogger Beiträge über das Bloggen posten oder aber Tipps zum Bloggen geben oder sich über Bloggerprobleme aufregen.

Seit einiger Zeit macht sich aber eine Unsitte unter den DiY-/Woll-/Strick-/Näh-Gruppen breit, die mir wirklich bitter aufstößt und weil das gerade auch wieder in der Gruppe „Echte Wolle“ bei Facebook Thema ist (Hey, hier spare ich mir den Link, wäre ja Werbung und die will ich gerade wirklich nicht machen. Zumal mein Beitrag dort innerhalb von Sekunden im Nirvana verschwunden war und ich ausgetreten bin!), habe ich das zum Anlass genommen und schreibe einen Artikel dazu.

Worum es geht? Um Content…

Content? Was ist das überhaupt?

Content bedeutet Inhalte und Informationsgehalt. Wer mehr über Content wissen möchte, findet bei der Gründerszene eine recht gute und treffende Definition: KLICK!

Content ist also das, was uns dazu bringt einer Seite zu folgen, eine Gruppe interessant zu finden oder ein Blog zu lesen. Ein Blog mit gutem und für mich relevantem Content lese ich gerne und intensiv, eine Gruppe mit tollen Beiträgen und viel Aktion unter den Mitgliedern ist spannender, als eine in der Fuchs und Hase sich „Gute Nacht sagen“ und tagelang nichts passiert, mal davon abgesehen, dass die Algorithmen der sozialen Netzwerke eben auch die aktiven Gruppen schön nach oben auf unserer Timeline und somit unserem Fokus spülen.

Nun macht sich seit einiger Zeit die Unsitte breit, dass die Gruppen- und Seitenadmins sich vor der bösen Werbung schützen wollen. Was ich gut verstehen kann, Postings wie „Klick hier und folge mir auf meiner Seite“ will kein Schwein lesen, das ist klar. Ebenso möchte ein Designer oder Wollanbieter keine Werbung für die Konkurrenz, auch das ist logisch.

Weniger klar ist mir, dass man einerseits gerne tolle Strickstücke in seinen (allgemeinen) Gruppen gezeigt haben will, wissen möchte, nach welchem Muster genäht wurde, welche Wolle oder welcher Stoff verwendet wurde, aber der Blogger nun plötzlich bloß nicht zu seiner Seite verlinken darf und auf gar keinen Fall darf der Blogbeitrag erwähnt werden, da dies ja Werbung für den Blogger ist.

Halloooo? Klingelts irgendwo?

Der böse werbende Blogger, hat sich hingesetzt und für euch zusammen geschrieben, was er da gebaut hat, wie das geht, was er verändert hat, welches Garn verwendet wurde, das Ganze dann meist noch interessant und nett zu lesen, er hat Fotos gemacht, sie ausgewählt, hochgeladen und promoted dadurch eure Garne, eure Designs und eure anderen Artikel, dafür bekommt er in der Regel nichts bis gar nichts. Das einzige, was der Hobbyblogger möchte, ist ein bißchen Aufmerksamkeit, ein paar Leute, die auf seine Seite kommen, ihm sagen, dass das was er da gestrickt, genäht, gekocht hat, schön ist. Dafür bekommt ihr meist eine Verlinkung in seinen Beiträgen, auf seiner Seite, bei Instagram, bei Pinterest. Quid pro Quo, ich erwähn dich, du erwähnst mich, wir haben beide was davon und der Leser, der sich für unsere Themen interessiert sowieso.

Das aber nun ist aufeinmal ganz schäbig und böse von diesem Blogger, wie kann er es bloß wagen, einen Link zu seinem Blog zu setzen, auf dem der Leser dann eventuell noch mehr Informationen findet? Oder wie dreist ist es von diesem Blogger, nicht direkt alle Informationen zum gebastelten Teil direkt in der Gruppe zu teilen, das muß doch möglich sein, dass er das alles da nochmal hinschreibt, obwohl er es ja bereits auf dem Blog mit viel Zeitaufwand und sehr ausführlich geschrieben hat.

Wieso macht der sich die Mühe nicht?

In meinem Fall ganz einfach, weil dieser Blogger dazu keinen Bock hat. Dieser Blogger hat sich hingesetzt und gestrickt, genäht, gekocht, dann hat er sich hingestellt und fotografiert und dann hat er am Computer gesessen und einen Artikel geschrieben. Weil die meisten Leser es komfortabler finden nicht dem Blog direkt zu folgen, hat der Blogger dann tatsächlich noch seine Facebook, Instagram und Pinterestseite mit dem neuen Beitrag verknüpft und weil der Leser es auch schön findet, den Blogger in diversen Gruppen zu lesen und man so mehr Leute erreicht, teilt er diesen mit viel Liebe gestalteten Beitrag dann eben auch in den Handarbeitsgruppen, wo der Beitrag bisher auch gern gesehen war und in der Regel zu regen Diskussionen, Beigeisterungsstürmen oder anderem anregt, auf jeden Fall hat die Gruppe oder Seite immer etwas von einem solchen Posting, denn die Mitglieder reagieren darauf, die Gruppe und Seite lebt und taucht allein dadurch wieder auf vielen Timelines auf.

Hier werden dann oft nochmal Fragen gestellt, die im Blogbeitrag, der ja nur einen Klick entfernt ist, eigentlich alle beantwortet werden, aber der Blogger ist ja nett, er antwortet auch hier, freundlich und zuvorkommend. Dadurch kommt wieder leben in die Gruppe und bei jeder Antwort, wird die Gruppe teilweise 100fach geteilt.

Verweist er auf den Informationsgehalt im Blogbeitrag, bekommt er dann oft zu hören „Ach, nochmal Klicken ist so anstrengend“, „Oh da klicke ich nie drauf!“ oder „Der Artikel ist so lang, kannst du mir nicht einfach meine Frage beantworten?“.

Ehrlich? Da beiße ich mir oft in meine Tastatur, aber auch da kommt eine freundliche Antwort, wo die erfragte Info zu finden ist, denn da ist sie, im Blogbeitrag: IMMER!

Liebe Gruppen-Admins, Liebe Facebook-Seiteninhaber…

gerne halte ich mich an eure Regeln und mache keine „Werbung“ für mein Blog auf euren Seiten oder in euren Gruppen.

Dann gibt es aber auch meinen Content nicht mehr für euch.

Ich werde ganz sicher nicht, einzelne Fotos aus meinen Blogbeiträgen nehmen und sie bei euch posten, dazu nochmal alles rausschreiben, was im Blogbeitrag ohnehin schon steht und reinkopieren, damit in eurer Gruppe was los ist und die Mitglieder was zu gucken haben, ohne dass ich wenigstens meinen Bloglink platzieren darf.

Ich nutze das Internet ja nicht nur als Blogger, sondern eben auch als Konsument.

Einige Blogger sind wegen der seltsamen Regelungen dazu übergegangen, keinen Link mehr im Beitrag zu posten und dafür das Foto mit der Webadresse zu branden, damit man sie trotzdem findet. Grundsätzlich eine gute Idee, kommt aber mir als Konsument nicht entgegen, denn ich muß diese Webadresse eintippen, statt drauf klicken. Es kostet mich Zeit und es ist unkomfortable.

Ich betreibe diesen Blog hier als Hobby, ich verdiene nicht viel Geld damit, ich blogge, weil es mir Spaß macht, die Dinge zu zeigen, die ich gestrickt oder genäht habe. Ich zeige sie gerne, damit andere inspiriert werden, sich daran erfreuen oder sie nachmachen können. Ich tue das nicht, damit in euren Gruppen oder auf Seiten was los ist und ihr sagen könnt: „Wir haben 4000 Mitglieder und täglich so und so viele Beiträge!“ Ich teile meine Beiträge, damit sie gelesen werden und wenn euch das nicht paßt, dann lasse ich das gerne sein, ich bin mir aber sicher, dass wenn wir Blogger das alle tun, es mit der Zeit sehr still auf einigen Seiten und Gruppen werden wird, 4000 Mitglieder, denen man es nicht allen recht machen kann hin oder her….

Auf Leute, die meine Arbeit benutzen wollen, damit in ihren Gruppen was los ist und bei denen ich dann nicht mal sagen darf: „Hallo! Schaut her, das habe ich aus diesem Garn mit dieser Anleitung gemacht. Gefällt euch das? Auf meinem Blog findet ihr noch mehr!“ auf solche Leute kann ich getrost verzichten.

Nehmt diesen Hinweis dann aber doch bitte gleich in eure Gruppenregeln auf, dann erspare ich mir die müßige Diskussion, warum es nicht fair ist, Content abzugreifen, aber im Gegenzug die Nennung des Blogs zu untersagen.

Danke.

Ich habe fertig.

 

 

 

 

Teechenzeit…

Ich bekomme ja seit fast schon einem Jahr regelmäßig die Cuppabox und bin mit dieser wirklich immer sehr zufrieden, auch in diesem Monat kam die Box pünktlich zum Monatsende ins Haus gesegelt, enthalten waren drei Tees und ein kleines Töpfchen Orangenblütenhonig. 

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Normalerweise sind in jeder Box immer drei Tees einer Marke, zum Geburtstag gab es nun aber drei verschiedene Marken aus dem letzten Jahr. Auch wenn sich auf der Seite von Cuppabox einige echauffierten, dass hier Reste verschickt würden, fand ich die Idee ziemlich gut, so eine Art kleinen Jahresrückblick in Teeform und es wurde zumindest bei mir darauf geachtet, daß kein Tee dabei war, den ich bereits in einer der Boxen hatte.

In meiner Box waren:

Ronnefeldt  Almkräutertee

Ein schöner kräftiger Kräutertee mit Lavendel, Kamille und Zitronenverbene. Sehr lecker und schön passend zum Herbstwetter draußen.

Teeland  Oolong Pink Beauty

Ein würziger aber sehr fruchtiger Oolong mit Ananas, Cranberries und Rosenblüten. Der hat es mir angetan. Oolong mag ich ja ohnehin total gerne, dieses leicht nussige Aroma, mit einem Schuß Milch und dann ein gutes Buch. Herrlich. Der hier hat dazu noch den leichten Rosengeschmack. Eindeutig ein neuer Lieblingstee!

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Edeltee China Kukicha

Ähm ja, Grüntee ist ja mehr so der Tee, den ich trinke, wenn ich meine, daß ich heute mal total gesund unterwegs sein muß, sprich, ich mag ihn nicht sonderlich, trinke ihn aber schon hin und wieder. Dieser hier ist sehr eigen im Geschmack und auch der Tee selbst sieht schon recht strange aus. Er besteht nur aus den Blattrippen, also kleinen Stäbchen. Ich denke, er eignet sich gut als Eistee, ansonsten konnte mich das eher nicht soooo sehr begeistern.

Drei tolle Tees und leckerer Honig, ja das kann man auch günstiger haben, aber ich werde nun mal gerne überrascht und probiere gerne Neues aus und mein Teeverbrauch ist halt trotz der neuen Kaffeemaschine phänomenal.

Das war es aber noch nicht mit dem Tee heute, vor ein paar Tagen habe ich von einer Freundin ein Probierpaket der Marke Tagtraum Tee erhalten. Dort habe ich früher auch recht häufig bestellt und mag die Tees dort sehr sehr gerne. In letzter Zeit bekomme ich jedoch so häufig Tee geschenkt oder eben meine Cuppabox, daß ich jetzt schon länger nichts bestellt hatte und das Probierpaket mich sehr erfreut hat.

Roiboostee ist allerdings auch welcher drin gewesen und da ich den ja schlichtweg nicht mag, hab ich gedacht, den verarbeite ich mal rasch zu Eistee und was soll ich sagen? Ein Traum, mit einem guten Schuß Grenadine, etwas Limette und braunem Zucker werde ich hier glatt noch zum Roiboos Fan. Zumindest mit den Sorten Erdbeer Sahne und Bio Roiboos Tschai hat mein Eistee wirklich gut geschmeckt.

Prost!

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Wie ihr an den Bildern seht, ist mein Teemännlein, das ich damals bei Clara-online gewonnen habe, immer noch wacker im Einsatz. Wer auch eins möchte, kann die Männleins hier bestellen, sie sind grad im Angebot: La Mousson

 

 

 

Soluna kocht!

Gestern war ich mit meinen Mädels bei der lieben Soluna zum Schmausen eingeladen.

Als Aperitif gab es Desperados mit Grapefruchtsaft, ich muß gestehen eine zunächst etwas gewöhnungsbedürftige Konstellation, die aber überraschend gut schmeckte.

Da ich alte Intelligenzbestie jedoch mal wieder die Speicherkarte nicht in der Digicam hatte, müssen wir uns mit Smartphonefotos begnügen.

Sorry!

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Dann gab es die Vorspeise, ohne Rosmarinkekse (hihi, die sind nämlich leider ein wenig verkokelt, weil Madame den Wecker zu leise und das Hörbuch zu laut hatte) stattdessen gab es dann selbstgebackenes Brot zur Ziegenkäseschmandcreme und den Hühnchenspießchen.

Superlecker, in die Creme hätte ich mich reinsetzen können!

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Anschließend gab es Schweinefleisch bzw. für die Extrawurst unter uns Geflügel mit Lauch und Champignons und dazu leckeren Basmatireis.

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Zum Nachtisch gab es ein Sorbet aus Mascarponecreme und Maracuja (schlagmichnichtichbinnichtmehrsicher! Aprikose?) Egal, war lecker, allerdings für mich deutlich zu viel, ich hatte bereits beim Schweinefleisch ordentlich zugeschlagen und hab meinen Nachtisch nur zur Hälfte geschafft.

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Herzlichen Dank fürs Essen und den feinen Abend!

Bloggertreffen bei Dumont in Köln

Heute war es soweit, Bouquineur und ich waren bei Dumont geladen, zur Verlagsvorschau, kurzem Plausch, toller Lesung und nettem Beisammensein, so wie feinem Snack. Bereits seit Wochen hatten wir uns darauf gefreut, heute Mittag ging es los und jetzt liege ich tot müde auf dem Sofa und sortiere die verschiedensten Eindrücke.

Das Treffen begann mit freundlicher Begrüßung durch Frau Waltermann, die uns Blogger und Rezensenten bei Dumont immer sehr nett und umsichtig betreut, anschließend wurden wir in mehreren Aufzugfahrten im Neven Dumont Haus nach fast ganz oben gebracht, wo wir bereits durch zwei Lektoren, Mitarbeiter für die Presse, dem Vertriebsleiter und Andreas Izquierdo und Markus Herrmann erwartet wurden.

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Bei kühlen Getränken und einem Tässchen Kaffee, sowie leckeren Keksen gab es eine kleine Vorstellungsrunde und ich stellte fest, daß neben Ricci von Herzgedanke, auch noch zwei meiner liebsten Literaturbloggerinnen da waren, nämlich Buzzaldrin und Caterina von Schöne Seiten. Ein bißchen eingeschüchtert war ich da mit meinem kleinen Foodblog schon, schreibe ich Rezensionen zu Literatur doch eigentlich nur bei der Büchereule, Amazon und Lovelybooks und hier auf dem Blog geht es ja doch deutlich mehr ums Kochen, wenn ich auch schon einige tolle Kochbücher hier besprechen durfte. Ich war also ein wenig nervös, fühlte mich unter all diesen Leseratten und Büchermenschen aber sofort sehr wohl und mit Bouqui an meiner Seite auch sehr gut unterstützt.

Auf jedem Stühlchen gab es außerdem eine feine Goodiebag, mit Briefchen, Bonbons, den Verlagsvorschauen und dem Buch Sommertöchter als Taschenbuch. Worüber ich mich sehr gefreut habe, weil ich das Buch einfach fantastisch fand und ich nun auch schon weiß, an wen ich dieses nette Geschenk weitergeben werde.

Anschließend stellten uns die Verlagsmitarbeiter abwechselnd ihre „Lieblingsbücher“ des neuen Herbstprogramms vor, was vorallem im Fall von Frau Wehinger sehr beeindruckend und überzeugend war, das von ihr vorgestellte Buch Palmenherzen, reizte mich so sehr, daß ich bereits darauf brannte es zu lesen, als sie ihre Vorstellung noch nicht mal beendet hatte.

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Außerdem las Andreas Izquierdo aus seinem Glücksbüro, ein wirklich tolles Buch, das ich uneingeschränkt jedem ans Herz lege, der gerne etwas wirklich Schönes fürs Herz liest. Während der Lesung erinnerte ich mich daran, daß ich mich unbedingt noch auf seinem virtuellen Glücksbüro umsehen wollte, prompt wurde auch diese feine Seite vorgestellt und erklärt und ich verspreche mir selbst jetzt, da an diesem Wochenende mal zu schauen, wessen Wunsch ich denn erfüllen konnte…

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Neben anderen Buchvorstellungen gelang es der Lektorin noch mich unheimlich neugierig auf das Buch Bienensterben zu machen, welches leider erst im Herbst erscheinen wird. Die Vorstellung war aber auch so reizvoll, daß das unbedingt noch auf der noch zu lesen Liste landet.

Dann ergriff Markus Herrmann das Wort und erzählte uns etwas zum Buch von Nilz Bokelberg „Endlich gute Musik“ und dies tat er mit so viel Witz und auf so charmante Art, daß ich auch dieses Buch unbedingt lesen werde, obwohl ich Nilz Bokelberg bei Viva jetzt eigentlich immer irgendwie doof fand. (Entschuldigung, ist die reine und ehrliche Wahrheit!!)

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Anschließend gab es eine Lesung von Markus Herrmann, den ich vor diesem Tag irgendwie noch gar nicht kannte, dem es aber mit seiner Lesung und seiner witzigen Art gelang, mich total zu beeindrucken und zwar so sehr, daß tatsächlich ein Buch namens: „Aaarfz“ den Weg in meinen Goodiebeutel fand. Die Vorstellung von Astronautennahrung aus der Wärmflasche war allerdings gerade für mich als Foodblogger einfach unheimlich reizvoll, genauso wie das Gericht Studenten Massaker (oder so ähnlich), Nudeln mit Studentenfutter und Ketchup.

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Nachdem wir fertig gelacht hatten, ging es runter in die eigentlichen Räumlichkeiten des Verlags, die wirklich schön, aber deutlich kleiner waren, als ich es erwartete. Wir Blogger bekamen eine kleine Führung, durften Verlagsluft schnuppern, die Ansichtsexemplare betatschen, es gab Sektchen und Osaft, sowie leckere Brote, die allerdings ein wenig Lippenakrobatik benötigten, um auch tatsächlich unfallfrei gefuttert zu werden.

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Der legere Teil des Tages begann und ich führte viele interessante Gespräche („Ist der Altersdurchschnitt in allen Verlagen so niedrig?“ „Das sind aber viele Frauen hier!“ „Lesen Sie auch Bücher außerhalb des Verlagsprogramms?“ „Lesen Sie überhaupt?“…)

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Dann durfte man sich noch am Tisch mit den Rezensionexemplaren bedienen und ich bin wirklich hingerissen, dass ich Palmherzen ergattern konnte. (Die Filmausgabe von Feuchtgebiete habe ich allerdings liegenlassen, OBWOHL es pink ist. Dieses Buch interessiert mich einfach irgendwie so gar nicht.)

Hier meine Goodiebag, zum Schauen und Staunen, für Bienensterben und das kalte Jahr gab es zwei wirklich toll aufgemachte Heftchen mit Leseproben, da die Bücher noch nicht gedruckt sind. Außerdem das Filmplakat zu Feuchtgebiete, die Verlagsvorschauen und folgende Bücher:

Sommertöchter, welches die liebe Laila El Omari von mir bekommen wird. Damit ich ihr nicht länger damit in den Ohren liegen muß, wie schön dieses Buch ist.

Wünsche, welches auf der Longlist des deutschen Buchpreises steht und welches ich wirklich ohnehin schon ganz unbedingt haben wollte, weil mich die Geschichte so enorm reizt.

Aaarfz, weil mir die Lesung so gut gefallen hat und Markus Herrmann mich ein wenig an den von mir sehr gemochten Tom Liehr erinnert.

und last but not least „Erzähl es niemandem„, weil ich sehr gespannt auf diese Geschichte bin.

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Herzlichen Dank an den Dumont Verlag, für einen wirklich tollen Tag, viele neue Eindrücke und Bücher, tolle Vorschauen, in denen ich gerade schon sehr interessiert blättere und leckeres feines Essen.

Danke an Frau Waltermann, für die immer nette Betreuung und die nette Idee des Gewinnspiels mit den Beiträgen zu unserem feinen Treffen, mein Beitrag hier läuft bitte außer Konkurrenz, ich habe ohnehin eine Karte für die Frankfurter Buchmesse und lasse gerne anderen Bloggern diesen Spaß… 🙂

DHL Paketkasten Test – SisterMAG

Vor einigen Wochen stolperte ich beim Durchblättern des SisterMag, über dieses Testgesuche zu einem Paketbriefkasten.

Und hier geht es direkt zum Abschlußbericht des Paketkastentests im Sister Mag 13. (Klick)

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Da ich seit Jahr und Tag mit DHL, Hermes, DPD und UPS im Krieg liege, weil ich wirklich viele Päckchen bekomme, aber eben tagsüber nie zu Hause bin und die Paketboten da immer kreativer in der Art der Zustellung wurden, (Mein Iphone durfte ich aus der Altpapiertonne des Nachbarn retten.) fühlte ich mich sofort angesprochen und habe mich auch direkt beworben.

Was soll ich sagen, ich bin dabei. Stolze Testerin eines Paketbriefkastens XL bin ich. Nach einigem Hin und Her, weil die Post meine Adresse nicht kannte (Neubau, offenbar waren wir noch nicht verzeichnet), bei dem mir aber die liebe Antonia vom SisterMag sehr nett weitergeholfen hat, wurde bei mir der Paketkasten dann letzte Woche geliefert. In brüllender Hitze haben die zwei Herren ein Loch ausgehoben, ein Fundament gegossen und den Kasten genau nach meinen Wünschen aufgestellt. Dann kam mein Begrüßungspaket, welches ich selbst in Empfang nehmen mußte, und womit ich mich bei DHL registrieren konnte und nun steht er da der wunderbare Kasten.

Er ist groß genug für fast alles, was die Post so schickt. Auf Wunsch gibt es ihn in vielen verschiedenen Farben, mit Briefkasten ohne Briefkasten, mit Betonfundament, mit Bodenspießen und zum an die Wand hängen.

Einen Transponder zum Öffnen des Briefkastens habe ich, einen hat DHL. Wenn mir ein Paket geliefert wird, erhalten eine Benachrichtung per Email und SMS. (Dies kann man einstellen.)

Leider konnte ich den Kasten bisher noch nicht ausprobieren, daher habe ich mich hinreißen lassen bereits 3 Dinge extra einzeln bei Amazon zu bestellen und was ist? Amazon lieferte mit Hermes und der Paketkasten wurde noch immer nicht benutzt. Nächste Woche aber dann gehts los, da kommt auf jeden Fall meine Cuppabox, eine Brandnoozbox und eine Kiste Rezensionsexemplare, sowie zwei Testprodukte.

Ich bin ja vorallem gespannt, ob mein Kasten jetzt Ablageort für sämtliche Pakete der Nachbarn wird, das soll zwar nicht so sein, der Kasten soll angeblich nur für den registrierten Nutzer genutzt werden, aber ich bin skeptisch, ob das auch so bleibt.

Mein Paketbote ist auf jeden Fall schon ganz heiß drauf den Kasten zu probieren und fragt ständig, wann ein neues Päckchen kommt, normalerweise, fragt er immer nur, warum ich so viele Päckchen bekomme…

Wir werden sehen.

Regulär wird der Paketkasten Ende 2013 / Anfang 2014 eingeführt und er wird je nach Ausführung um die 100 Euro kosten.

 

UPDATE!

Der Kasten ist nun also bereits seit einigen Monaten im Betrieb und ich möchte ihn nicht mehr missen.

DHL liefert brav alles, was wir bestellen in den Kasten, bislang paßte auch vom Staubsauger über ein großes Topfset wirklich alles rein. (In einer Packstation wäre das bei mehreren Paketen nicht gegangen!)

Einmal hatte ich ein Problem mit dem Transponder, der Kasten ließ sich nicht mehr schließen. Abends eine Mail an DHL geschickt und bereits am nächsten Morgen waren die Herren vom Reparaturservice zur Stelle und haben alles gerichtet.

Wind und Wetter können den Paketen im Kasten nichts anhaben und meine DHL-Boten sind auch glücklich.

Meine Angst, der Kasten könnte nun als Ablageort für sämtliche Nachbarn dienen war unbegründet, es kommen nur meine Pakete dort an.

Ich bin also mit meinem Kasten und dem Serviceteam sehr zufrieden!!!

 

AKTUALISIERUNG!

Der Paketkasten ist nun auch regulär erhältlich!

Klick hier geht es zum Link!

Wir sind weiterhin zufrieden und möchten unseren Kasten nicht mehr missen!