Ruhrgebiet – Marco Polo

(Dieser Beitrag enthält Amazon-Affiliatelinks. Diese sind mit einem Sternchen * gekennzeichnet und hier könnt ihr nachlesen, was das bedeutet: klick!)

Wie die meisten wissen, liebe ich ja gut gemachte Reiseführer und schätze da vorallem Marco Polo sehr.

Im Oktober ist eine neue Auflage von Marco Polo Ruhrgebiet* erschienen und weil ich mir vorgenommen habe, im nächsten Jahr auch meine nähere Umgebung etwas mehr zu erkunden, hab ich da natürlich einen sehr intensiven Blick reingeworfen.

Er ist aufgebaut, wie die meisten Marco Polo Reiseführer* , vorne im Einband finden sich die 15 wichtigsten Marco Polo Highlights. Hier zum Beispiel die Halde Haniel, das Gasometer, das Schiffshebewerk Henrichenburg oder die Zeche Zollverein. Im hinteren Einband findet sich eine Übersichtskarte, bei der ich hier den Ausschnitte etwas seltsam gewählt fand, da ich aber ohnehin meist die große Karte aus dem Plastiktäschchen nutze, war das nicht schlimm.

Die neueren Marco Polos sind alle mit QR Code für die digitalen Extras ausgestattet. Hier gibt es Tourenapp und Updateservice. Das schätze ich sehr, so bleibt der Reiseführer immer aktuell.

Im Innenteil finden sich die Insidertipps, die Best of, Auftakt, Im Trend, Fakten, Menschen & News, Essen und Trinken, Einkaufen im Überblick und dann detaillierter zur Mitte (Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim, Oberhausen) Hagen & der Südosten (Hagen / Hattingen), Hamm & der Norden (Bergkamen, Castrop-Rauxel, Gladbeck, Haltern, Hamm, Herten, Lünen, Marl, Recklinghausen, Schwerte, Unna, Waltrop), der Westen (Kamp-Lintfort, Moers, Wesel, Xanten). Dann folgen die Erlebnistouren, Sport und Wellness, mit Kindern unterwegs, Events, Feste & mehr, Links, Blogs und Apps, Praktische Hinweise, Reiseatlas, Register & Impressum sowie Bloss nicht!

Bei den Insidertipps habe ich einiges gefunden, was ich tatsächlich noch nicht kannte, und das obwohl ich bis vor ca. 15 Jahren in meiner Partnerwahl sehr ähm ruhrgebietlastig war. *lach*

Der keltische Baumkreis auf der Zeche Erin war mir zum Beispiel neu. Die Halde Rheinelbe kannte ich hingegen und war dort schon ein paar Mal, sehr schön. Kann ich ebenfalls empfehlen.

Bei Best of möchte ich die Empfehlung für den Tiergarten Recklinghausen unterstreichen. Dort war ich ebenfalls schon häufiger und habe mich immer sehr wohl gefühlt. Ein sehr schöner kleiner Tierpark mit weniger exotischen, dafür sehr gepflegten auch heimischen Tieren.

Bei typisch Ruhrgebiet gibt es sehr gute Tipps für Veranstaltungen und Freizeitgestaltung. Da darf natürlich auch das deutsche Bergbaumuseum nicht fehlen ebenso wenig, wie die lange Nacht der Industriekultuer.

Auch für Regen gibt es viele Aktivitäten im Ruhrgebiet ist man an schönes Wetter nicht gebunden und auch zur Entspannung gibt es viele Tipps und Örtlichkeiten.

Der Bereich Auftakt bietet einen kurzweiligen informativen Text zum Ruhrgebiet, so wie einen Zeitstrahl, der hier wegen der Kohle bereits sehr sehr sehr früh beginnt.

Auch kulinarisch hat das Ruhrgebiet einiges zu bieten. Natürlich die allseits bekannte Currywurst. Ansonsten ißt man im Ruhrgebiet eher Hausmannskost, Himmel und Erde, Frikadellen, Panhas, Stielmus und Schnibbelbohnensuppe, mag ich alles sehr gerne. Und natürlich findet auch das Herrengedeck in Form von Schnaps und Bier Erwähnung. Prost!

Wenn man im Ruhrgebiet Shoppen will, kommt man am Centro in Oberhausen nicht vorbei, aber auch fern der großen Shoppingcenter finden sich Einkaufsperlen, die hier aufgeführt sind.

Bei den Gebietsabschnitten finden sich viele Informationen kurz zusammengefasst und auf engstem Raum, damit der Reiseführer auch praktisch für unterwegs ist. Hier habe ich nichts Wichtiges vermißt und fand mich nach der Lektüre umfassend informiert.

Die Erlebnistouren mag ich ja immer am Liebsten und wurde auch hier nicht enttäuscht. 4 Touren, zu Fuß, mit dem Auto, mit dem Rad und dem Schiff, toll aufgelistet mit Zeitangaben (aus meiner sicht sehr zutreffend und authentisch) Streckenangaben. Kostenkalkulation und Übernachtungsmöglichkeiten, hier ist alles bereits vorgesehen und wer nicht viel planen will, kann einfach eine der Touren nehme und buchen.

Auch mein absolutes Ruhrgebiet-Highlight die Zoom-Erlebniswelt wird nicht vergessen. Das ist für mich der wirklich schönste Zoo, den ich bislang besucht habe.

Es gibt einen Veranstaltungskalender, weiterführende Links und Blogs und natürlich viele praktische Tipps.

Der Reiseführer ist absolut zum Mitnehmen und für unterwegs gedacht. Er ist robust, praktisch und klein und beinhaltet alles, was man vor Ort an Informationen benötigt.

Viel Spaß beim Entdecken des Ruhrgebiets.

Auf alles vorbereitet – Lifehacks für draußen

Schon vor einiger Zeit habe ich den ersten Teil von „Auf alles vorbereitet“ gelesen. Damals hieß es „Lifehacks für unterwegs“. Nun geht es weiter mit „Auf alles vorbereitet – Lifehacks für draußen„. Beide Bücher sind im Dumont Reisebuchverlag erschienen.

Der erste Band war schon unterhaltsam und informativ, der zweite Teil gefällt mir fast noch ein bißchen besser.

Die Illustrationen sind ähnlich, wirklich hübsch gehalten und immer wieder mit schönen Sinnsprüchen und Lettering ausgestattet, macht das Buch auch optisch wirklich eine gute Figur. Auch dieser Band ist mit dem für mich echt praktischen Gummiband ausgestattet, das mir wirklich gut gefällt. Das hätte ich gern auch bei Reiseführern und ähnlichen Büchern für Unterwegs ebenfalls.

Das Buch mit den vielen Lifehacks für unterwegs und druaßen ist in vier Abschnitte gegliedert.

Vorfreu-Zeit

Nichts wie raus

Zuhause auf Zeit

Satt und glücklich

Die Vorfreu-Zeit bezieht sich auf die Planung, hier gibt es Ideen und Tipps, die man bereits vor der Tour umsetzen kann. Zum Beispiel Wandern ohne Gepäck oder Reiseplanung, so dass man Fahrten mit dem Zug oder mit dem Rad erledigt. Es gibt eine Faustformel dafür, wie man Strecken und benötigte Zeit berechnet. Es gibt Hinweise für nützliche Apps, wie zum Beispiel komoot (nutze ich auch sehr gerne). So simple es klingen mag, auch die Beratung zur Auswahl des richtigen Rucksacks fand ich sehr hilfreich.

Für den erfahrenen Outdoorer sind es häufig selbstverständliche Dinge, die erwähnt werden, für diejenigen aber, die zum ersten Mal auf große Tour gehen, oder einfach gerne Listen mögen, ist das Buch dennoch eine wirkliche Bereicherung. Natürlich finden sich hier auch die bereits bekannten Tips, wie Hirschtalg für die Füße und die allseits beliebten Hinweise, wozu man Gaffatape unbedingt benutzen kann. Auch eine kurze Packliste der Dinge, die unbedingt mit müssen findet sich hier.

Der zweite Abschnitt beschätigt sich mit der Reise an sich, bzw. auch den Weg zum Ziel.

Hier geht es um die Vermeidung von Blasen, müffelnde Socken, die Bestimmung des eigenen Standortes, Mittel gegen Höhenschwindel, einer kurzen Übungsanleitung, zur Vermeidung von Rückenschmerzen nach Rucksackwanderungen. Auf einer Doppelseite werden einem die verschiedenen Fährten von heimischen Tieren gezeigt. Immer wieder geht es auch um Radreisen und die Ausstattung von Fahrrad und Fahrer.

Im Abschnitt Zuhause auf Zeit geht es darum sich draußen einzurichten und es sich bequem und angenehm zu machen.

Eine Anleitung zum Feuermachen ist auch dabei, ebenso der Hinweis, wie man eine Feuerstelle buddelt, auf der man kochen kann. Es gibt eine kleine Knotenkunde mit vielen Bildern, Hinweise zum Schlafen draußen und dem Schlafsack, Erklärungen, wie man sich bei Gewitter verhalten sollte und Ideen, wie eine Wanderung auch bei sehr schlechtem Wetter nicht zum Reinfall wurde.

Im Abschnitt Satt und glücklich wird natürlich das Essen thematisiert. Hier finden sich ganz praktikable Sachen (Stockbrot,Kaffee ohne Filter und co) aber auch eher unnützes Zeug, wie der Taschenkocher aus einer Coladose. Es geht ums Angeln, eßbare Pflanzen und Lagerfeuer.

Ich fand das Buch wieder kurzweilig und unterhaltsam. Klar, manche Sachen hat man schon mal gehört, vieles davon sollte einem eigentlich aus der Kindheit noch bekannt sein, aber Kinder verbringen immer weniger Zeit draußen, kennen Tiere nicht mehr, können keine Fährten mehr lesen und haben den Bezug zur Natur verloren und genau hier kommt das Buch ins Spiel. Es bringt Ideen, witzige Bastelvorschläge und Hilfestellung für die Büromutti, die selbst nicht mehr so sicher ist, wie das mit dem Feuermachen noch mal ging, weil die Zeit als ihr Vater oder Opa es ihr gezeigt hat, viel zu lange zurück liegt. Das hat mir wirklich gut gefallen und daher bin ich trotz mancher erwähnter Selbstverständlichkeit wirklich sehr angetan.

Toiletten – Eine Reise zu den stillen Örtchen dieser Welt

Ich mag ja die Lonely Planet Reiseführer sehr gerne und habe mich daher sehr gefreut, als ich als kleine Überraschung ein etwas anderes Rezensionsexemplar von Lonely Planet zugeschickt bekommen habe.

Das „Toiletten“-Buch.


Auf einer Seite oder teilweise auch Doppelseite wird eine außergewöhnliche Toillette vorgestellt und in einem kurzen Text finden sich erläuternde Worte zur Örtlichkeit und dem Bild und darüber finden sich die Geo-Koordinaten.

Die Toiletten unterscheiden sich und sind teilweise außergewöhnlich, teilweise sehr stylisch, teilweise irritierend und teilweise einfach nur lustig.

Ich fand das Buch ziemlich interessant und es regt trotz des außergewöhnlichen Themas die Reiselust.

Mein persönliches Highlight war die Tardis-Toilette, aber auch die Toiletten, die einfach eine tolle Aussicht bieten, haben mir gut gefallen.

Das Buch selbst hat ein quadratisches Format und ist schön handlich, macht sich aber auch im Regal gut.

Ich persönlich empfinde es als witziges Mitbringsel oder Toilettenbuch zum kurzen Durchblättern sehr geeignet. Der Preis ist angemessen. Hier und da hätte ich mir noch ein paar mehr Bilder aus anderen Perspektiven gewünscht, oder auch noch weitere Bildere, eben weil es mich gut unterhalten und amüsiert hat.

 

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Bildatlas Aachen und Eifel

unbenannt

Ich stamme aus der Region (Broichweiden) und wohne mittlerweile nahe des Ahrtals und war sehr interessiert, wie genau die Eifel und Aachen im Bildatlas präsentiert werden.
Die optische Aufmachung mit einer der typischen hohen Hecken, die es in der Eifelregion gibt, vor dem Haus gefällt mir sehr gut und ist aus meiner Sicht passend.
Unterteilt ist der Atlas in die Teile Aachen, Nordeifel, Ahrtal – Osteifel, Vulkaneifel, Südeifel.

Zu Beginn gibt es einen Abschnitt, in dem die Topziele genannt werden, hier finden sich alle von mir erwarteten Dinge, der Aachener Dom natürlich, Monschau, Burg Eltz, das Freilichtmuseum Kommern oder die Dauner Mare. Dann folgen einige Seiten mit schönen Fotos und Impressionen aus der Region Aachen, die zeigen, wie vielfältig die Landschaft und das Stadtbild sind.

Es gibt einen für mich sehr gelungenen Artikel zu den schönsten Badestellen der Eifel, allerdings fehlten mir hier ein paar Insidertipps, bzw. den Blausteinsee oder die Steinbachtalsperre habe ich wirklich vermisst. Allerdings ist das ja auch ein wenig Geschmackssache.

Der Teil, der sich auf Aachen bezieht ist informativ und unterhaltsam gestaltet und läßt sich sehr gut lesen. Natürlich wird hier auch der geschichtliche Hintergrund von Aachen und dem Bezug zu Karl dem Großen intensiv, aber eben nicht langatmig beleuchtet.
In kleinen Informationskästchen werden immer mal wieder nette Wissenshinweise eingestreut, beispielsweise über die Aachener Printen.
Sehr gut fand ich den zweiseitigen Bericht über die 10 Landgasthöfe, von denen mir zwar 5 bekannt waren und auch sehr geschätzt sind, aber der eben auch für mich als alteingesessenes „Öscher Mädschen“ noch Neuigkeiten bot.
Besonders empfehlen möchte ich hier das Schnabuleum in der Senfmühle Monschau, am Wochenende zwar sehr voll und etwas überlaufen, aber auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man wirkliche Hausmannskost auf gutem Niveau und schöner Umgebung essen will.

Im Bereich Infos und Empfehlungen findet sich eine Umgebungskarte und diverse Informationen, die einem Reiseführer ähnlich aufgearbeitet sind. Hier habe ich nichts vermisst und fühlte mich umfassend informiert.
Schön fand ich hier den Hinweis auf die Route Charlemagne, einen schönen Stadtspaziergang mit historischem Hintergrund.

Im nächsten Abschnitt findet die Nordeifel Erwähnung, das hohe Venn ist mit wirklich tollen Bildern vertreten und obwohl ich wirklich nicht gerne Wandere oder Spazieren gehe, lege ich wirklich jedem einen Vennspaziergang ans Herz. Speziell im Herbst ist das einfach wunderschön.
Monschau nimmt hier natürlich einen zentralen Punkt ein, aber hier gehen die Informationen auch über die normalen touristischen Eckdaten hinaus und sind mit viel Herz erwähnt und bebildert. Das gefällt mir wirklich gut, vorallem, weil ich Monschau trotz der vielen Touristen sehr schätze.
Bei den Topatraktionen hatte ich den Wildpark Hellenthal vermisst, hier wird er dann aber auch erwähnt und ist mit einem wunderschönen Greifvogelbild vertreten. Als Schulkind habe ich schon Ausflüge dorthin gemacht und auch jetzt als Erwachsene ist Hellenthal immer wieder schön. Auch der Bericht zu den Ritterspielen auf Burg Satzvey ist schön bebildert und macht Lust auf einen Besuch, den ich vor allem zu Weihnachten zum Weihnachtsmarkt oder zu Halloween empfehlen kann.

Zusätzlich gibt es einen aus meiner Sicht sehr interessanten Artikel zum Thema des nationalsozialistischen Erbes der Region, der für mich viele Informationen barg, die mir so nicht bekannt waren.
Neben Kultur, Geschichte und Natur werden aber auch Hinweise für Sport und Unterhaltung gegeben.

Der Teil zur Osteifel bezieht sich natürlich auch auf den Weinanbau und das Kloster Maria Laach, ich gebe zu das Kloster tatsächlich immer nur im Vorbeifahren wahrgenommen zu haben und hege nun den festen Vorsatz, es einmal wirklich zu besuchen.
Obwohl ich hier wohne, war mir tatsächlich nicht bewußt, wie viele kleinere Burgen und Wehrtürme es neben der allseits bekannten Burgen Satzvey und Eltz noch gibt, das fand ich gut herausgestellt und schön bebildert.

Ich mag das Wandern auf Traumpfaden und obwohl ich sonst eher nicht fürs Wandern zu haben bin, haben es mir diese Routen meist angetan. Hier gibt es einen langen Artikel dazu mit Tipps, Empfehlungen und Informationen. Sehr lesenswert und gelungen.
Seit das Wandern hip ist, gibt es auch noch weitere Arten des stilvollen durch die Gegendlaufens. 7 spezielle Wanderwege und Steige werden auf einer Doppelseite vorgestellt.
Besonders ans Herz legen möchte ich da jedem den Rotweinwanderweg, am Besten im Spätsommer oder im Frühherbst. Schön ist auch der Eifelkrimiwanderweg…

Neben den von mir genannten Texten gibt es noch weitere, die sich mit Natur und Kultur in der Region auseinander setzen, der Bildatlas ist also durchaus nicht nur bebildert, sondern eben auch mit schönen Essays versehen.
Wenn man bei all der Natur an die Eifel denkt, darf allerdings auch der Nurburgring nicht fehlen, ein kritischer und interessanter Artikel zur Zukunft der „Grünen Hölle“ ist im Bildatlas ebenfalls vorhanden und hat mir ausgesprochen gut gefallen.

In der Eifel wird aber ja nicht nur Wein angebaut, sondern eben auch Bier gebraut und so gibt es natürlich auch Informationen zum allseitsbeliebten „Bitburger“, allerdings dankenswerter Weise ohne dabei zu sehr Produktplacement zu betreiben und zu werbeartig zu sein.

Ich schätze die Bildatlanten von Dumont ja wirklich sehr und mir gefallen die Hefte vorallem, weil sie zwar einen gewissen Reiseführer Charakter haben, aber dennoch sehr hochwertig wirken und auch als Coffeetablebooks eine gute Figur machen, das ist Unterhaltung und Information auf hohem Niveau. Ich persönlich finde, dass sich die Bildatlanten auch sehr gut als Mitbringsel oder kleines Geschenk eignen und das auch durchaus für Bewohner der jeweiligen Region, denn wie ich bei diesem feststellen durfte, obwohl ich nun Jahrzehnte lang in Aachen, Eifel und Umgebung gewohnt habe, konnte ich durchaus Neues erfahren und entdecken.

Dumont Bildatlas Rom

Seit Jahren möchte ich nach Rom, nächstes Jahr, wird es soweit sein.
Zur Einstimmung habe ich mich bereits mit Reiseführern und Bildbänden eingedeckt, wie man das als buchaffiner Mensch nun mal so tut.
Vom Dumont Verlag habe habe ich freundlicherweise verschiedene Bildatlanten als Rezensionsexemplare erhalten, unter anderem Rom.
Zunächst, die Bildatlanten habe den Charakter hochwertiger Zeitschriften. Er eignet sich als Coffeetable Book, aber eher nicht als Reiseführer für unterwegs, da er recht groß und wenig handlich ist.
Zur Einstimmung auf die Reise und zur Information bereits zuhause ist er aber grandios.
Mit starken und ausdrucksintensiven Bildern wird hier auf 120 Seiten ein sehr guter Überblick über Rom geschaffen. Es beginnt mit einer Übersichtskarte nd den Topzielen in Rom. Hier finden sich Pantehon, Colosseo, die Engelsburg und weitere bekannte Touristenattraktionen. Hier fand sich für mich keine große Überraschung, aber es fehlte auch nichts, was ich mir noch gewünscht hätte.
Toll fand ich die Übersicht über grüne Oasen, ich liebe es in fremden Städten, Parks und Gärten zu erkunden, hier bekomme ich 8 tolle Vorschläge geliefert, deren Bilder bereits erahnen lassen, dass sich der Besuch lohnt.
Interessant und durchaus lesenswert fand ich auch die Essays, welche alle schön bebildert sind und sich gut lesen lassen und dabei informativ sind. Das eignet sich dann durchaus auch wieder als Reiselektüre für unterwegs.
Vorschläge für Märkte und Kunst und Kultur, finden sich ebenfalls in ausreichender Menge. Spannend fand ich auch den Text über Fashion in Rom, Boutiquen und die Unterschiede zwischen Rom und Mailand.
In kleinen Kästchen finden sich zusätzlich Hinweise für Aktive, Sportempfehlungen und Ideen. Im zweiten Teil hat er Atlas dann eher Reiseführercharakter, doch auch das gefällt mir gut. Hinweise für Aktivitäten, Kulturereignisse, Restaurants und Hotels.
Natürlich kommt auch die Kulinarik bei den Texten und Empfehlungen nicht zu kurz und hier fand sich dann so manche Perle, die mir noch nicht bekannt war und es sehr rasch auf unsere Liste der zu besuchenden Dinge schaffte. Der Vatikan bekommt einen eigenen Abschnitt, wird vorgestellt, bebildert dargestellt und empfohlen. Das war sehr informativ, allerdings auch sehr reduziert.

Für Eisliebhaber gibt es dann noch eine Rangliste der besten Eisdielen Roms, die wir hoffentlich alle besuchen werden. Ich liebe Eis!!

Der Bildatlas ersetzt sicher keinen Reiseführer, bietet jedoch weitreichende Informationen und Vorschläge, was man tun könnte, was man besuchen sollte und sehr viele Hinweise für Aktivitäten, die man nicht wirklich in jedem Reiseführer findet.
Mir hat die Lektüre viel Spaß gemacht und mich schön in meine Reiselust eingestimmt. Von mir aus könnte es jetzt schon losgehen.

DuMont Bildatlas Provence

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Mir gefällt die Reihe der DuMont Bildatlanten wirklich ausgesprochen gut. Die Hefte haben fast schon die Qualität von Büchern, sind stabil und wirklich schön aufgemacht.
Nachdem sie mir nun einige Wochen den Wohnzimmertisch verschönert haben, hatte ich heute endlich Zeit mich intensiv mit den Heften zu befassen. Ich habe es mir also mit einer schönen Lavendellimonade auf dem Sofa bequem gemacht und in den Atlanten geblättert.

Der Band, der sich mit der Provence befaßt, hat mir besonders gut gefallen, was zu einem großen Teil auch daran liegen könnte, dass mir die Provence halt einfach gut gefällt. Mein Traum ist ein Alterssitz dort ein kleines Cottage mitten in Lavendelfeldern, kann es etwas Schöneres geben? Nein. Kann es nicht. Da ich von meinem Alterssitz aber noch ungefähr 30 Jahre entfernt bin, muß ich mich erstmal mit Bildatlanten trösten.
Dieser hier ist zunächst mit einem sehr übersichtigen Inhaltsverzeichnis ausgestattet und dann mit einer großen Übersichtskarte, auf der vermerkt wurde, wo im Heft welcher Bereich besprochen wird.

Dann geht es mit den Topzielen los.
Mont Ventoux, die Ockerbrüche, Avignon, Marseille und Aix en Provence, sowie noch einige mehr.

Die Dazu gehörigen Bilder sind wunder wunderschön, die kurzen Texte dazu passen sehr gut und wecken die Reiselust. Besonders schön, fand ich hier die Vorstellung verschiedener Aussichtspunkte, die einen guten Blick auf das Land geben. Sowas würde ich mir in jedem Reiseführer wünschen.
Sehr informativ fand ich auch den Bericht über die Trüffelsuche, dieser ist wirklich gut recherchiert und unterhaltsam geschrieben.
Essen und Genuß nehmen bei den Infos & Empfehlungen einen großen Raum ein und die hier genannten Empfehlunen haben mir als Freundin der Provence sehr gut gefallen. Hier hab ich Altbekanntes, aber auch neue Dinge gefunden.
Gefreut habe ich mich auch Herrn Loubet im Heft zu entdecken, einer der wenigen 2-Sterne-Köche, die nicht ständig ihr Gesicht in jede Kamera halten und dabei doch viel zu erzählen haben.

Generell haben die Texte eher keinen Reiseführercharakter, sondern sind sehr unterhaltsam und gefallen mir wirklich gut. Ein wenig Reiseführercharakter hat dann die Empfehlung der 10 schönsten Unterkünfte, die teilweise überraschend erschwinglich sind. Gut gefallen hat mir auch das Kästchen mit „DuMont aktiv“, in dem immer wieder sportliche Aktivitäten empfohlen werden.

Natürlich findet man auch einen Text über meinen geliebten Pastis, der mich sofort dazu veranlaßt hat, die Lavendellimonade gegen ein Gläschen Pastis zu tauschen.

Wer gerne auf Märkte geht, findet hier ebenfalls Empfehlungen.
Am Ende des Atlanten findet man außerdem die typischen Service-informationen, die man für eine Reise benötigt.

Der Bildatlas ersetzt keinen Reiseführer, versetzt einen aber in Reisestimmung und macht beim Lesen einfach nur sehr viel Freude.

(Die Atlanten wurden mir als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt.)

Lonely Planet Israel und Palästina

Unbenannt

Seit Jahren möchte ich Israel und Palästina besuchen, nicht aus religiösen Gründen, sondern aus Neugier. Leider mangelte es in den letzten Jahren entweder an Geld, Zeit oder Mut.
Trotzdem bin ich sicher, dass ich diese Reise irgendwann wagen werde, entweder mit meinen Mädels, meinem Mann oder wenn keiner mit will zur Not auch alleine, da bin ich ja nicht zimperlich und setze mich durchaus auch alleine ins Flugzeug.
Probleme hatte ich als allein reisende Frau noch nie, warum also nicht.
Ich habe dann die Chance genutzt, um mir zumindest schon mal ein paar Anregungen zu holen und mich auch schlau zu machen, ob diese Reise wirklich das werden wird, was ich erwarte und den Lonely Planet Israel und Palästina bestellt.
Dazu kommt, dass ich ja immer wirklich gerne Reiseführer lese.

In der Regel ist der Lonely Planet der erste Reiseführer zu dem ich greife, irgendwie haftet ihm immer noch der Hauch des Individualreisenden an und ich mag den Aufbau einfach sehr gerne.
Der Lonely Planet Israel und Plästina ist ausgestattet, wie alle Lonely Planets, ein robuster (allerdings diesmal matter und damit weniger abwaschbarer) Einband, ein praktische und handliches Format und im hinteren Teil zusätzlich eine heraustrennbare Faltkarte von Jerusalem, samt Register, Highlights und Gebietskarte.
Im vorderen Einband, das was den Lonely Planet für mich unverzichtbar macht, die immer gleichen Erläuterungen, an denen ich mich orientieren kann und die mir helfen im Reiseführer zu finden, was ich suche.
Wie üblich gibt es die erklärten Symbole und die bekannten 4 Kapitel:
1. Reiseplanung
2. Reiseziele
3. Israel und Palästina verstehen
4. Praktische Informationen.

Die 4 Kapitel finden sich in jedem Lonely Planet, machen ihn übersichtlich und vertraut. Ich mag es wenn so etwas wiederkehrend designed ist und ich mich direkt in einem Sachbuch zu Hause fühlen kann.
Die Seiten sind wie üblich beim Lonely Planet sehr dünn und dadurch etwas empfindlich. Sie machen das Buch aber auch handlich und sorgen dafür, dass es weniger Gewicht hat und somit immer dabei sein kann. Ich finde das praktisch und verzichte hier gerne auf mehr Reißfestigkeit.

Kapitel 1 beginnt wie üblich mit einem Willkommensgruß und kurz angerissen einigen Infos zu Heiligen Stätten, Tel Aviv, Archäologie, Outdoor-Aktivitäten und einer kurzen Info zum Autoren Daniel Robinson. Dann folgt die Karte passend zum Reiseziel und die Top 20 der Sehenswürdigkeiten. Felsendom, Totes Meer, Klagemauer, Golanhöhen, Safed, Petra, Nazareth, Bethlehem um nur ein paar Beispiele zu nennen. Alles mit kurzen Infos und Anreizen in Form von Bildern.

Im Abschnitt „Gut zu Wissen“ finden sich wie immer alle wichtigen Informationen vor Reisebeginn, aber auch während der Reise. Telefonnummern der Rettungsdienste, Polizei, Informationsseiten im Internet, Wetterinformationen, gesprochene Sprachen, etc.
Dann kommen in „Wie wärs mit“ Kurz und knapp Vorschläge für Aktivitäten. Hier werden sehenswerte Strände erwähnt, Wandertouren vorgeschlagen, Weinproben, Schauplätze des neuen Testaments, aber auch Hinweise für das Nachtleben erwähnt.

Im Bereich Monat für Monat findet sich der Lonely Plante übliche Veranstaltungskalender, Märkte, Feiertage, Feste und Feierlichkeiten, werden hier aufgezählt und können für die genaue Reiseplanung berücksichtigt werden.
Schön finde ich im Lonely Planet auch immer die vorgeschlagenen Reiserouten. Hier sind es 4 Stück, einmal 2 Wochen für Israel, dann 4 Wochen Odyssee durchs Heilige Land, eine 10tägige Feinschmeckerroute und eine Woche für das Westjordanland. Mir gefällt das immer sehr gut, ich orientiere mich für meine eigene Planung hier an den Zeitangaben und Örtlichkeiten.

Ein wichtiger Punkt für die Reise nach Israel und Palästina sind auch die Grenzübergänge und ich bin froh, dass der Autor diesem Aspekt mehrere Seiten widmet. Die Grenzziehungen in Israel und Palästina, bzw. Drumherum ist nicht nicht immer so eindeutig, wie gedacht, hier finden sich viele Erklärungen, Erläuterungen und Wissenswertes, für das eigene Verhalten beim Grenzübertritt und der wichtige Hinweis, dass man auf einen israelischen Einreisestempel im Pass besser verzichtet, wenn man eine weitere Reise in ein arabisches Land plant, da dort die Einreise verweigert werden kann, wenn man im Pass Spuren eines Aufenthaltes in Israel vorweist. Das war mir zwar grundsätzlich bekannt, ich wußte jedoch nicht, dass Isreal Pässe nicht mehr zwingend abstempelt aus genau diesem Grund.

Der Abschnitt „Mit Kindern reisen“ wurde bei mir wieder vernachlässigt. Ich reise nicht mit Kindern, finde die Infos beim kurzen Überfliegen aber für Familien durchaus hilfreich. Ob man nun zwingend den Familienurlaub in Israel planen muß, überlasse ich jedem selbst.

In einem weiteren Überblick werden die verschiedenen Gebiete kurz und knapp vorgestellt, die im zweiten Kapitel dann sehr ausführlich erklärt und erschlossen werden.
Tel Aviv Jaffa
Haifa und die Nordküste
Untergaliläa und See Genezareth
Obergaliläa und Golan
Westjordanland
Gazastreifen
Totes Meer
Negev
Petra

Ich war überrascht, hier auch Informationen zum Gazastreifen zu finden. Es wird zwar darauf hingewiesen, dass Gaza unzugänglich und eine Gefahrenzone ist, dennoch finden sich viele Informationen zu dem Gebiet auch im zweiten Kapitel.

Die Reiseziele in Israel und Palästina werden wie in jedem Lonely Planet sehr ausführlich und mit vielen Tipps und Reisevorschlägen erläutert. Dazu gibt es Kartenmaterial, das übersichtlich gestaltet und mit den wichtigsten Markierungen versehen ist.
Hier haben mir vorallem die vielschichtigen Informationen gefallen, die weder alle religiös, noch politisch gefärbt waren, sondern sehr neutral und informativ die vorhandenen Gegebenheiten schilderten und auf spezielle Dinge, Sehenswürdigkeiten, etc. hinwiesen.
Schön fand ich mal wieder den Spaziergang, der sich hier auf die Grabeskirche bezieht. Diese Spaziergangsvorschläge mag ich immer wieder gerne und würde mir tatsächlich noch mehr davon wünschen. Auch den Spaziergang durch Petra fand ich sehr gelungen und die Grafik dazu ausgesprochen gut.
Hier gibt es außerdem Informationen zu Restaurants, Shopping, Reisemöglichkeiten, Ausgehen, Nachtleben, etc. Jeweils ortspezifisch und sehr detailliert.

Im dritten Teil finden sich aktuelle Informationen zu Israel und Palästina, außerdem auch Vorschläge von Sachbüchern zu der Thematik, eine geschichtliche Zeitleiste, ein Text zu den unterschiedlichen Volksgruppen. Hinweise zu regionalen Spezialitäten, Gerichten, Esskultur, Feste und Feiertage, Lebensart. Außerdem je ein Text zur Regierung und Politik, Religion, Kunst, Natur und Umwelt. Diese Texte finde ich im Vorfeld einer Reise hilfreich, aber auch während einer Reise als Lektüre unterwegs durchaus informativ und unterhaltsam.

Im letzten Teil finden sich die Infos für die Praxis, hier gefällt mir der Abschnitt zum Thema Sicher Reisen sehr gut. Natürlich kann man naiv einfach in ein solches Land reisen, ohne sich Gedanken über die Sicherheit zu machen, ich persönlich würde dies nicht tun und bin für die hier genannten Informationen sehr dankbar und finde sie hilfreich.
Im Abschnitt allgemeine Informationen widmet man sich in einem kurzen Abschnitt auch allein reisenden Frauen, das finde ich sehr gut und hat mir gefallen.
Hier gibt es dann auch Informationen zu Geld, Reisen mit Behinderung, Schwule und Lesben unterwegs, Stromversorgung, Touristikinformationen, Verkehrsmittel, Gesundheit und Gesundheitsrisiken, hier wird sehr informativ aufgeklärt und die Möglichkeiten zur Vorsorge genannt.
Dann folgt ein Sprachführer auf Hebräisch mit Lautsprache und ein Register, beides aus meiner Sicht hilfreich, vorallem wegen der fremden Schriftzeichen zur Übersetzung von Warnschildern oder Hinweisschildern.

Ich mochte auch diesen Lonely Planet wieder sehr und fühle mich ausreichend informiert, um meinem Traumreiseziel näher zu kommen.

Lonely Planet Schweden

Unbenannt

Ich bin immer noch mit der Planung unserer Skandinavienreise beschäftigt und versuche Entscheidungen zu fällen, wo es hingehen wird, wann wir wo sein wollen, was wir besuchen, wen wir besuchen, was wir essen, wo wir hin wollen.
Es werden also seit Tagen, was sag ich, seit Wochen Reiseführer gewälzt, Reiseblogs gelesen, etc.
Diesmal war Schweden dran. Schweden ist mir aus vielen Büchern zwar irgendwie vertraut und bekannt, dagewesen bin ich aber noch nicht und so mache ich mich erstmal schlau.
In der Regel ist der Lonely Planet der erste Reiseführer zu dem ich greife, irgendwie haftet ihm immer noch der Hauch des Individualreisenden an und ich mag den Aufbau einfach sehr gerne.
Der Lonely Planet Schweden ist ausgestattet, wie alle Lonely Planets, ein robuster Einband, ein praktische und handliches Format und im hinteren Teil zusätzlich eine heraustrennbare Faltkarte von Stockholm, samt Register, Highlights und Metro-System-Plan.
Im vorderen Einband, das was den Lonely Planet für mich unverzichtbar macht, die immer gleichen Erläuterungen, an denen ich mich orientieren kann und die mir helfen im Reiseführer zu finden, was ich suche.
Wie üblich gibt es die erklärten Symbole und die bekannten 4 Kapitel:
1. Reiseplanung
2. Reiseziele
3. Schweden verstehen
4. Praktische Informationen.

Die 4 Kapitel finden sich in jedem Lonely Planet, machen ihn übersichtlich und vertraut. Ich mag es wenn so etwas wiederkehrend designed ist und ich mich direkt in einem Sachbuch zu Hause fühlen kann.
Die Seiten sind wie üblich beim Lonely Planet sehr dünn und dadurch etwas empfindlich. Sie machen das Buch aber auch handlich und sorgen dafür, dass es weniger Gewicht hat und somit immer dabei sein kann. Ich finde das praktisch und verzichte hier gerne auf mehr Reißfestigkeit.

Kapitel eins beginnt mit „Willkommen in Schweden“. Ein paar Worte zum schwedischen Stil, über die Samen, Wikinger und Landschaft, dazu eine Übersichtskarte.
Dann Folgen die schwedischen Top 15.
Hier habe ich nicht wirklich etwas vermisst. Alle großen und bekannten Örtlichkeiten sind aufgezählt und auch einige, von denen zumindest ich noch nicht gehört hatte. (Beispiele: Stockholm, Visby, Schären, Gotland, Foteviken.) Alles kurz erläutert und zusammengefasst. Es soll als Überblick dienen und dafür ist es absolut ausreichend.

Dann folgt „gut zu wissen“. Hier findet sich alles an hilfreichen Informationen rund um Schweden. Telefonnummern, Öffnungszeiten, Internetseiten, Währung und Sprache, kurz, alles was man als Schwedenreisender wissen sollte.

Im Abschnitt „Wie wärs mit“ finden sich Hinweise zu Wandertouren, Ausflügen, Radfahrtouren, Hinweise zum Essen oder Shoppen. Allerdings ebenfalls wieder nur als ganz kurze Empfehlung ohne viel Hintergrundmaterial.

In der Rubrik „Monat für Monat“ finden sich Daten zu Veranstaltungen, Märkten, Feiern, etc. Das fand ich für meine Planung und Zeiteinteilung sehr hilfreich und wichtig.
Weiter gibt es Vorschläge für Reiserouten, mit ungefähren Zeitangaben, auch das finde ich für die Planung unserer Reise sehr angenehm und hilfreich. Ich mag es, wenn ich mich bei der Planung bereits an feststehenden Routen orientieren kann und somit ungefähr weiß, wie lange ich für welchen Ort oder welche Strecke einplanen sollte.

In der Rubrik „Outdorabenteur“ wird nochmal intensiver auf die vielen Möglichkeiten der Aktivitäten in Schweden hingewiesen. Bergrouten, Klettern, aber auch Bootfahren und Segeln, Angeln und Skifahren finden hier Erwähnung, außerdem Tipps zur Sicherheit.

Auch in diesem Lonely Planet ist die Rubrik „Reisen mit Kindern“ vertreten. Da wir ohne Kinder reisen, kann ich dazu nichts sagen. Finde beim Überfliegen die Tipps aber durchaus hilfreich und durchdacht.

Dann gibt es einen Überblick über die verschiedenen Regionen in Schweden, jeweils zu jeder Region eine kurze Einführung bzw. ein Überblick. Auch das fand ich schön kurz und knapp und hilfreich zur Planung.

Kapitel zwei ist dann In diese Regionen gegliedert.
Stockholm und Umgebung,
Uppsala und Mittelschweden
Göteborg und der Südwesten
Malmö und der Süden
Der Südosten und Gotland
Östersund und der Bottnische Meerbusen
Lappland und der hohe Norden
Highlights, Sehenswertes, Kartenmaterial, Vorschläge für Touren, Bars und Restaurants. Museen und Sehenswürdigkeiten. Hier sind die Informationen sehr viel ausführlicher, gut formuliert und dennoch übersichtlich. Die Karten sind gut lesbar, wenn auch recht klein, aber absolut hilfreich und brauchbar.
Ich mag ja die vorgeschlagenen Spaziergänge immer sehr gerne und auch hier gibt es einige Anregungen mit Karte für Stadtspaziergänge, oder auch kleine Kästen mit wichtigen Tipps für den Aufenthalt.
Das ist für mich der eigentliche Teil des Reiseführers und bietet für mich, alles was ich wissen mußte.

Kapitel 3 „Schweden verstehen“ ist gegliedert in
Schweden aktuell
Geschichte
Essen und Trinken
Menschen und Kultur
Natur und Umwelt
Design und Architektur
Die Samen.

Dieses Kapitel bietet unheimlich viele und umfassende Informationen zu Schweden, den Schweden, ihrer Kultur, Vergangenheit und Denkweise. Vorallem die geschichtliche Zeitleiste fand ich spannend und interessant.
Essen und Trinken bietet wieder Tipps aber auch Informationen losgelöst von einer Ausgehempfehlung zum Essen in Schweden. Es werden hier auch berühmte Schweden vorgestellt, Literaturtipps gegeben und schwedische Filme angesprochen.
Bei den Literaturtipps habe ich mich besonders gefreut, die Abenteuer des Röde Orm dort zu finden, ebenso wie Nils Holgerson, Astrid Lindgren, aber auch die üblichen Krimiautoren sind hier vertreten.

Im letzten Kapitel finden sich dann weitere Sachinformationen, Botschaften, Konsulate, Feiertage, Bezahlung, Internet, Trinkgeld, Rechtsfragen, Telefon, Stromversorgung, hier wird eigentlich alles kurz erläutert, was es an Dingen zu wissen gibt, bevor man aufbricht oder auch zu Fragen, die sich während der Reise ergeben.
Ein kurzer Übersetzungsführer liegt ebenfalls bei.

Das Buch endet mit einem umfangreichen Register, das beim Wiederfinden oder Suchen von Dingen hilft.

Ich bin wie üblich mit meinem Lonely Planet sehr zufrieden und konnte in unserer Reiseplanung ein gutes Stück weiter kommen.

Dumont Reisehandbuch – Finnland

Unbenannt

Die DuMont Reise-Handbücher sind mir bereits seit längerem bekannt und ich schätze sie sehr, weil sie meist sehr gute Informationen, aber eben auch guten Lesestoff für die Reisebieten. Sie gehen über die normale Infosammlung eines Reiseführers meist hinaus und bieten mir persönlich ein bisschen mehr.

Das Reise-Handbuch Finnland habe ich in den letzten Tagen gelesen und genutzt, um eine Entscheidung zu treffen, welches der skandinavischen Länder wir in naher Zukunft bereisen wollen, da sind wir nämlich ein wenig unentschlossen. Sicher ist, dass es nach Skandinavien/Baltikum gehen wird, aber wohin genau, das ist noch in der Schwebe. Aus diesem Grund hab ich mir verschiedene Informationsbücher zu Finnland, Schweden, Dänemark, Lettland, Litauen, Estland, Norwegen besorgt und mich inspirieren lassen, was mich am meisten reizt.
Durch das Reise-Handbuch ist Finnland in jedem Fall ein gutes Stück nach vorne auf der Reiserangliste gerutscht, war es doch zuvor das Land, von dem ich zugegeben am wenigsten wusste.

Das Reisehandbuch ist natürlich auch als klassischer Reiseführer zu nutzen. Im vorderen Einband befindet sich eine übersichtliche und gut lesbare Klappkarte, im hinteren Einband klebt eine ablösbare Faltkarte mit Detailkarte, Register und Entfernungstabelle, die einem auf Reisen sicher auch als Reiseplan gute Dienste leisten wird.

Das gesamte Buch ist reich bebildert und mit wirklich schönen Bildern versehen, man kann sich so ein gutes Bild machen, hat aber noch ausreichend Raum, um die Beschreibungen mit eigenen Vorstellungen und später dann Erlebnissen zu füllen. Zu überladene Reiseführer mit zu vielen Bildern und zu wenig Text behagen mir in der Regel nicht. Dieser findet ein gutes Mittelmaß zwischen beidem.

Die Aufteilung des Buches ist sinnvoll gehalten zunächst gibt es einen Abschnitt mit wissenswerten Texten zu Finnland, Geschichte, Wirtschaft, Natur, Gesellschaft, Kultur, Essen und Trinken. Besonders den Abschnitt über die finnische Küche fand ich da ausgesprochen interessant. Schließlich kommt man damit hier eher selten in Berührung, wann geht man schon mal finnisch essen?

Der nächste Abschnitt Wissenswertes für die Reise ist zur Reiseplanung aus meiner Sicht unverzichtbar. Auch hier findet sich die für mich mittlerweile elementar wichtige Seite, auf der ich weiterführende Links und Hinweise auf Blogs oder Infoseiten im Netz finde. Dieser Punkt gehört für mich zu einem guten Reiseführer mittlerweile absolut dazu, hier ist diese Übersicht wirklich sehr informativ und auch die Hinweise auf Reiselektüre fand ich sehr treffend, wenn ich auch Arto Paasilinna bereits kannte und als Autoren sehr schätze, wegen seines wunderschönen humorigen Schreibstils.

Im weiteren Folgen Hinweise für die Reise- und Routenplanung, die ich als sehr hilfreich für jemanden, der Finnland wirklich gar nicht kennt empfunden habe. Auch gibt es wie üblich Tipps zu sportlichen Aktivitäten, Anreise, Unterkunft, Einkaufen, Ausgehen, etc. Aber auch ein kurzes aber sehr gutes Kapitel zur Reisekasse und der Kostenplanung, was ich gerade in Ländern, die mir unbekannter sind immer zur Einschätzung hilfreich finde.

Im Abschnitt „Gut zu wissen“ finden sich darüber hinausgehende grundlegende Informationen, die eine Planung und auch die Reise erleichtern.
Ein kurzer Sprachführer, Hinweise zu Kommunikationsmöglichkeiten, Sicherheit und Ausrüstung dürfen hier nicht fehlen und sind sehr übersichtlich strukturiert und klar verständlich formuliert.

Dann folgt der eigentliche Reiseteil.
Dieser ist in 5 übersichtliche Kapitel gegliedert.
Helsinki und Südfinnland
Westfinnland
Finnische Seenplatte
Kainuu und Nordkarelien
Lappland

Diese Kapitel sind zum größten Teil mit sehr guten Karten versehen und bieten sehr gute Hinweise zu den jeweiligen geografischen Ecken Finnlands. Ich fand vorallem Kainuu und Nordkarelien informativ, hatte ich hiervon doch noch nie etwas gehört, bzw. konnte mir wenig darunter vorstellen. Jedes der Kapitel beginnt mit “ Auf einen Blick“, hier werden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Zwischenziele vorgestellt, was mir immer sehr gut hilft, mich zu orientieren und zu entscheiden, welche Ziele ich in meine Planung einbeziehen möchte.
So ein kurzer Überblick gefällt mir, wenn dann weitergehende Informationen im weiteren Verlauf folgen, was hier eindeutig der Fall ist.
Grundsätzlich sind die Texte sehr informativ, aber trotzdem noch gut lesbar und unterhaltsam. Vorallem die immer mal zwischengeschobenen Themen-Texte eigenen sich auch sehr gut als Lektüre zur Reisevorbereitung oder auch während der Reise.

Grundsätzlich Hat mir das Reisehandbuch sehr gut gefallen. Dazu kommt, dass es wirklich robust und stabil ist und auch unterwegs gut zu transportieren sein wird. Die Größe ist handlich und nicht zu schwer.

Mir hat das Reise-Handbuch wirklich viele Informationen über ein mir bislang noch unbekanntes Reiseziel geboten und mich aus meiner Sicht sehr gut auf unsere Reise vorbereitet.

(Diese Bewertung wird ergänzt und verändert werden, wenn wir dann tatsächlich in Finnland waren und die Informationen mit der Realität abgleichen konnten.)

Dumont Reisetaschenbuch – Irland

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Ich schätze die Reise-Taschenbücher des Dumont Verlags sehr. Sie bieten immer noch ein wenig mehr Information, als andere Reiseführer, sind zwar häufig nicht so reich bebildert, aber dafür mit tollen gut geschriebenen Texten versehen. Ich muß sagen, dass mir das bei einem Reiseführer meist wichtiger ist, da ich die Bilder ja direkt vor mir habe, wenn ich vor Ort bin und selbst Eindrücke sammeln kann, die Informationen dazu sind für mich daher sehr viel relevanter und Informationen bieten die Reise-Taschenbücher immer sehr gute, schön strukturiert und übersichtlich gegliedert.

Diesmal habe ich mich über Irland informiert, da die grüne Insel auf jeden Fall noch auf meiner Reise Bucket-List steht. Allein schon ein Besuch bei Hedgehog Fibres (Handgefärbte Garne in ganz außergewöhnlichen Farben) würde mich vermutlich unsagbar glücklich machen, das dann verbunden mit viel Natur, alten Burgen und Schlössern, oh ja Irland ist definitiv eines meiner Traumziele.

Dieses Taschenbuch hat mir durchaus Reiselust verschafft.
Auf dem vorderen Inneneinband befindet sich eine große Übersichtskarte der gesamten Insel mit den 10 Highlights. Sowas mag ich immer, da hat man auf einen Blick alles parat, kann bei der Reiseplanung Entfernungen groß abschätzen und sieht wie gut oder schlecht das Reiseziel per Zug, Bahn, Auto zu erreichen ist.

Ein weiteres großes Plus ist für mich der Link zu einer Downloadseite, auf der regelmäßig Updates zum Reiseführer veröffentlicht werden. In der heutigen Zeit ist so ein Buch sehr rasch veraltet, dieser weiterführende Link hilft dabei, das Buch aktuell zu halten und immer auf dem neusten Stand zu sein, das gefällt mir sehr gut.

Das Buch startet mit seiner sehr freundlichen und persönlichen Einleitung der Autorin und ihren persönlichen Tipps. Das finde ich super, ich mag es wenn im Reiseführer persönlich erzählt wird, nichts ist authentischer, als eine Person, die sagt, das gefällt mir, da gehe ich gerne hin, weil…
Genau das passiert hier. Susanne Tschirner erzählt mit viel Herzblut von ihrer Lieblingsinsel und zieht den Leser und Reisenden unvermittelt in ihren Bann, dabei fällt auf, dass Tschirner schreiben und erzählen kann, hier werden nicht nur Informationen aneinander gereiht und möglichst viel auf möglichst wenige Seiten gepackt, nein hier wird wirklich erzählt und berichtet und das sehr informativ, aber auch durchaus unterhaltsam.

Nach den persönlichen Tipps folgt einer sehr guter und kurzer Schnellüberblick, die wichtigsten Orte, die schönsten Sehenswürdigkeiten, ganz kurz erwähnt.
Weiter geht es mit meiner Lieblingsrubrik, Reiseinfos, hier findet sich alles, was man über Irland wissen muß und zu dem tolle Links zu Reiseblogs und Irlandseiten im Internet, die einem weitere Informationen beschaffen. Diese Seite finde ich immer wichtiger und bin immer sehr froh, solche Hinweise in einem Reiseführer zu entdecken, denn natürlich bereitet man eine solche Reise in der heutigen Zeit nicht mehr nur mit einem Buch vor, sondern bezieht weitere Infos aus dem Netz. Schön, wenn man dann nicht lange suchen muß, sondern alles direkt gebündelt im Buch findet.

Besonders hervorheben möchte ich auch ihre Hinweise zur Reiseliteratur, hier werden irische Literaten und ihre Werke ganz kurz vorgestellt und Empfehlungen ausgesprochen, was sich als Reiselektüre für unterwegs eignet, da ich meine Lektüre immer dem Reiseziel anpasse, finde ich das sehr hilfreich und bin überrascht, wie viele Autoren, die ich irgendwo im britischen Raum vermutet habe, tatsächlich Iren sind. Auch Informationen zur Wetterlage, Verkehrsmitteln und Anreise, Übernachtungsmöglichkeiten, Sport, Essen und Trinken, so wie ein Veranstaltungskalender sind vorhanden.

In der Rubrik Panorama findet man alle Daten rund um die Insel und einen geschichtlichen Überblick. Dies ist wirklich sehr gut strukturiert und mir gefällt es immer, wenn der Reiseführer auch einen Blick in die Vergangenheit des Reiseziels wirft.
Außerdem finden sich hier einige kurze Essays, die sich durchaus gut als kurze Lektüre vor Ort eignen und sehr gut zu lesen sind. Das mag ich, so muß man neben dem Reiseführer bei einer Wanderung nicht auch noch ein Buch zur Unterhaltung für Busfahrten oder Wartezeiten mitnehmen, sondern hat direkt einige unterhaltsame und informative Texte dabei.

Dann folgt die Rubrik „Unterwegs in Irland“, die mit einem Überblick über Dublin und die Wicklow Mountains startet. Hier findet sich auch eine sehr kleine Übersichtskarte der Dubliner Innenstadt, wobei ich hier bei einem Besuch der Stadt auf jeden Fall zu einem gesonderten Reiseführer raten würde, der sich auf die Stadt selbst und nicht auf ganz Irland bezieht.
Sehr grandios finde ich hier den „James Joyce“-Spaziergang durch die Stadt. Ich mag Joyce, trotz seiner schwerfälligen und verworrenen Art zu schreiben, haben mich seine Bücher immer begeistert, auf seinen Spuren zu wandeln hat durchaus etwas sehr Reizvolles. Überhaupt ist der Reiseführer sehr literarisch unterwegs, auch ein Hinweis auf die Pubs der Dichter der Insel findet sich in diesem Teil.
Ansonsten finden sich hier natürlich die üblichen Sehenswürdigkeiten, aber auch einige kleine Geheimtipps, die ich zuvor nicht kannte und die mich sehr angesprochen haben, so wie Vorschläge für Ausflüge und Wanderungen. Hier häufig mit einer kleinen Karte versehen.

Im nächsten Abschnitt wird der Südosten der Insel vorgestellt, Kilkenny, Cashel, Kildare und einiges mehr. Hier kenne ich mich noch nicht sonderlich gut aus, finde aber die Anregungen und Ideen durchaus reizvoll und die beigefügten kleineren Karten und Bilder hilfreich zur Planung.
Vom Rock of Cashel hatte ich bislang beispielsweise noch nicht gehört und allein das Foto auf Seite 139 ist so fantastisch, dass ich da unbedingt hin muß.

In einem weiteren kleinen Special werden die Kunsthandwerker von Kilkenny vorgestellt. Das ist ebenfalls genau mein Fall, Glas und Keramik ansprechend präsentiert und wunderschön in Handarbeit gestaltet. Auch dies eine für mich neue und wertvolle Information.

Im nächsten Abschnitt wird der Südwesten beschrieben, es folgen Vorschläge für Reiseziele, Ausflüge, Sehenswürdigkeiten und sehr viel Natur, immer auch versehen mit speziellen Tipps für Restaurants, Hotels und Touren. Hier würde ich auf jeden Fall einen Stopp einlegen, allein schon wegen der oben erwähnten Färbestube der Hedgehog Färbemanufaktur in Cork. Auch für Cork gibt es eine kleine aber informative Übersichtskarte mit den wichtigsten Punkten.
Besonders schön war hier der Bericht über „Ballymaloe“, Kochschule, Hotel, Gärten und Shop, Slowfood vom Allerfeinsten. Für mich ein absoluter Traum und ein Muß-Punkt auf meiner Reiseliste. Außerdem findet sich hier ein Hinweis auf die vielen Farmers Markets, was ich sehr gut finde, da nichts so herrlich viel über einen Ort und seine Esskultur aussagt, wie ein Besuch auf einem seiner Märkte.

Der Westen ist der nächste Punkt auf meiner kleinen Kopfkino-Reise. Limmerick Cleggan, Aran Islands, Clare Island… und vieles mehr.
Ebenso der Nordwesten, Donegal, Drumcliff, Sligo, Culdaff, auch hier wird umfassend vorgestellt, mit Ausflugstipps, Hinweisen, Erklärungen kleinen Karten und einfach guten Fotos, hier auch mit einem Wellnesshinweis auf das Algenbad.

Der letzte Punkt ist County Meath und die zentrale Seenplatte. Clonmacnoise, Athlone, Kells, Tara, etc.
Ein besonderes Special ist hier die Entdeckungstour für die Hochkreuz-Trophy in Kells. Keltische Kreuze, mit ihrem ganz eigenen Charme und Reiz und ihre Geschichte, ich mag hier vor allem das Mythische an der Tour. Die nächste Tour beinhaltet einen Buch im Lough Boora und den dortigen Torfstechern, was ich ebenfalls sehr reizvoll fand.

Dann folgen noch Sprachführer und Register, sowie eine herausnehmbare Faltkarte.

Wirklich sehr selten hat ein Reiseführer für mich so viele Themen, die mich interessieren, die mich reizen, häufig finden sich nur die wichtigen Sehenswürdigkeiten, die man dann abklappert, hier war ich wirklich hingerissen von den Beschreibungen, Ideen und eigentlich jede der Entdeckungstouren beinhaltete ein Thema, das mich ebenfalls interessiert. Sehr gelungen.
Dazu ist der Reiseführer sehr stabil, abwaschbar, bietet Platz für eigene Notizen und besitzt eine kleine Falttasche im hinteren Einband, in der man die Faltkarte und kleinere andere Dinge gut verstauen kann.

Für mich einer der besten Reiseführer, die ich in der letzten Zeit lesen durfte, auch und gerade weil Frau Tschirner einfach sehr fesselnd und gut erzählt.