Rockgrundschnittvariationen

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Im Frickelcast (Episode 21) haben Frau Feierabendfrickeleien das Buch „Rockgrundschnittvariationen von Harumi Maruyama(Amazon Affiliate Link) aus dem Stiebner Verlag bereits ausgiebig besprochen und unter die Lupe genommen.

Da viele von euch aber eben dem Frickelcast noch nicht folgen (Warum eigentlich nicht?) und einige auch immer wieder betonen, wie gerne sie sich Rezensionen einfach abspeichern oder bei Pinterest anpinnen, (Hier findet ihr mich da übrigens: Klick!), dachten wir, wir schreiben auf jeden Fall auch noch jede von uns eine einzelne Rezension.

Diesmal sind unsere Meinung auch ein wenig unterschiedlich, im Ergebnis bleibt es zwar gleich, wir finden das Buch fantastisch, aber aus unterschiedlichen Gründen. Die Meinung von Feierabendfrickeleien findet ihr hier: Klick!

Zunächst finde ich das Design des ganzen Buches (Amazon Affiliate Link) unheimlich gelungen. Bücher in Knallfarben machen mich immer wieder total an. So auch hier, dazu sieht man bereits auf dem Einband einige der Variationen, auch das find ich gut, denn man kann bereits erahnen, was einen erwartet.

Hier läßt sich auch schon erkennen, wie gut die Fotos des Buches (Amazon Affiliate Link) sind. Ich bin da ja immer sehr mäkelig und finde es furchtbar, wenn ich nicht das sehe, was mich als Näherin oder Strickerin interessiert. Hier blieb für mich kein Wunsch offen. Die Bilder sind ansprechend, aber sachlich. Sprich, sie legen Wert auf die wichtigen Dinge und nicht nur auf eine schicke Optik oder tolle Pose.

Generell ist es ein sehr klares und gut designetes Buch. Der Schnittmusterbogen ist fantastisch, hier überlappt nichts unnötig und alles ist sehr klar und gut abzupausen. Hier findet sich auch die Größentabelle. Ich gestehe, dass es mich nicht gestört hat, dass diese nur für relativ kleine und schlanke Frauen (es ist ein japanisches Buch) ausgelegt ist und bei einer Hüftweite von 103 cm und einer Taillenweite von 93 cm endet, da ich mich innnerhalb dieses Rahmens bewege. Daher ist für mich auch ein Grundschnitt dabei, den ich überhaupt nicht abwandeln muß und der mir so vom Papier nach den Maßen perfekt paßt. Bei Feierabendfrickeleien, die ja deutlich größer ist als ich, ist das anders, sie findet sich hier nicht wieder und im Buch wird nur recht kurz ausgeführt, wie der Schnitt auf die Größe anzupassen wäre. Wie gesagt, mich hat das nicht gestört, denn für mich reichten die Erklärungen und der auf meine Maße ausgelegte Schnitt absolut aus.

Wichtig ist noch zu sagen, dass dieses Buch (Amazon Affiliate Link) sich ganz klar nicht an Nähanfänger richtet. Sicherlich kann man auch als Anfänger das Buch (Amazon Affiliate Link) zur Hand nehmen, ich stelle mir das aber sehr fordernd vor. Hier wird schon sehr viel Nähwissen vorausgesetzt und in seiner Detailliertheit ist das Buch wirklich nicht so simple. Es richtet sich aber an all jene die eigene Schnittmuster angehen oder vorhandene Muster anpassen wollen, mit ein wenig Näherfahrung und vorallem viel Zeit, um sich mit dem Buch auseinander zu setzen, kommt man hier aber schon sehr weit, war mein Eindruck.

Das Buch ist etwas anders strukturiert, als es sonst bei Nähbüchern der Fall ist. Es beginnt mit sehr kurzen und knappen Grundlektionen und dann geht es direkt in die Mitte der Materie, die Konstruktion von 10 unterschiedlichen Rockarten. Enger Rock, Trapezrock, ausgestellter Rock, eingereihter Rock, Faltenrock, Bundfaltenrock, Meerjungfrauenrock, Röcke mit Passe, einfache Röcke ohne Schlitz und Designröcke. Zu jedem dieser Röcke gibt es 4 – 11 Variationen, die genau erklärt und erläutert werden. Dazu gibt es sehr viele Bilder, Grafiken und Zeichnungen. Die Schnittanleitung ist dabei für mich gewöhnungsbedürftig aufgebaut. Immer wieder wird auf vorausgehende oder noch nachfolgende Teile verwiesen. Das hat man aber sehr schnell verstanden und die Methodik ist sinnvoll, wiederholt man sich so doch nicht 20 Mal im Buch.

Besonders toll und hilfreich für mich fand ich den Teil, der sich „Speziallektionen“ nennt. Hier wird auf unterschiedliche Rocklängen, Saumlinien, Taillenformen und Besatzarten eingegangen. Das fand ich sehr lehrreich, da hier auch immer erläutert wird, was die Veränderung wie bewirkt.

Hier befindet sich auch ein Teil, in dem der immer gleiche Rock aus verschiedensten Stoffen genäht und auf die unterschiedlichen Eigenschaften und den Fall hingewiesen wird. Das war sehr augenöffnend zu sehen.

Dann folgt ein Teil, der sich ausschließlich mit der Durchführung beschäftigt und dem Leser die Schnittmusteranfertigung näher bringt und somit auch Anpassungen an den eigenen Körper erläutert.

In einem Sonderteil geht es dann nochmal in sehr guter Erklärweise darum, wie man Reißverschlüsse einnäht, welche Arten von Gehschlitzen es gibt und auch das Rockfutter wird nicht vergessen.

In den Intensivkursen finden sich dann weitere Hinweise zur Erstellung und Anpassung von Grundschnitten und der Eignung von Schnitten für den eigenen Körper.

Es gibt außerdem eine ausführliche Erläuterung zu allen verwendeten Symbolen und Linien, sowie ein kurzes Fachwörter Glossar.

Mir persönlich hat der Meerjungfrauenrock unglaublich gut gefallen und ich denke, dass ich diesen auch nähen werde. Sehr wichtig fand ich auch die exakten Zeichnungen zu den Maßen und dem Maßnehmen am eigenen Körper. Das habe ich in dieser Intensität und Klarheit noch in keinem anderen Nähbuch wahrgenommen.

Besonder beeindruckend und einprägsam fand ich zwei Silhoutten, welche auf einem Stuhl sitzen und anhand deren Rockposition Problematiken und Verbesserungsvorschläge am Schnitt erläutert werden. Logisch, man trägt einen Rock ja nicht nur stehend.

Ich fand das Buch wirklich sehr erhellend und werde sicher immer wieder bei Problemen mit einem Schnitt darin blättern und nach Anpassungslösungen suchen.

Ja, das Buch braucht Zeit, um sich mit ihm auseinander zu setzen, um die für einen selbst passende Variante zu finden. Zeit, die ich sehr gerne investiert habe, denn ich fühlte mich klüger danach und schätze es als Nachschlagewerk sehr.

Die Autorin ist Dozentin für lebenslanges Lernen und Designerin und ich finde, beides merkt man dem Buch an, es geht neue Wege und es geht sie gut.

Ich kann die Rockgrundschnittvariationen für die etwas fortgeschrittene Näherin, die sich selbst ausprobieren und Schnitte anpassen und selbst kreiiren will, total empfehlen. Mir hat es sehr gefallen.

 

Japanische Quilts

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Das Buch „Japanische Quilts – 29 Projekte mit Anleitungen und Schnittmustern“ (Amazon Affiliate Link) haben Feierabendfrickeleien und ich schon im Frickelcast besprochen. Da hat es Fricklerdaumen hoch gehagelt und daher würde ich es gerne für die Nichtpodcasthörer (gibt es die unter euch?) auch nochmal hier besprechen.

Das Buch ist im Stiebner Verlag erschienen und wurde von der Autorin Yoko Saito geschrieben.

Es bringt zwei große und stabile, sowie sehr übersichtliche Schnittmusterbögen mit, die vorne und hinten im Einband verklebt sind, sich aber sehr gut lösen ließen.

Die Autorin Yoko Saito ist eigentlich Mitarbeiterin der Kulturabteilung im japanischen Rundfunk und Inhaberin der „Quilt-Party“ einem Laden mit Workshopangebot. Sie hat als Dozentin gearbeitet und in Japan bereits sehr viele Bücher veröffentlicht.

Japanische Quilts“(Amazon Affiliate Link) hat mich enorm angesprochen, weil es eine (für mich) ganz neue Form des Quiltens vorstellt, die mir sehr gefallen hat und für mich, die ich nicht immer so 100ig genau und akkurat arbeite, wie es für das amerikanische Quilten oft nötig ist, eine tolle Alternative.

Allerdings ist das Buch (Amazon Affiliate Link) eine echte Herausforderung ist aus meiner Sicht für Nähanfänger eher ein schickes Ansichtsexemplar, als eine Projektsammlung, die sich auch umsetzen läßt. Die Projekte im Buch haben zwar unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, sind aber alle von durchaus gehobenem Anspruch für Fortgeschrittene, würde ich sagen.

Die Aufmachung des Buches (Amazon Affiliate Link) ist mordern, übersichtlich und sehr strukturiert.

Es beginnt mit einem sehr guten Inhaltsverzeichnis, dann folgen die 29 Projekte auf Bildern. Alle bekommen mindestens eine ganze Seite mit Foto, manchen wurde sogar eine ganze Doppeseite Raum eingeräumt. Die Bilder sind ansprechend und haben bei mir ein Gefühl von Wärme und Gemütlichkeit ausgelöst, was ich  einem japanischen Buch, eher nicht erwartet hätte, weil ich hier eher mit Minimalismus und viel weiß und schwarz gerechnet habe. Auf allen Bildern kann man die Projekte sehr gut erkennen, sie sind schön ins rechte Licht gesetzt und es wurde viel Wert auf die richtige Abbildung der Details gelegt.

Nach der bildlichen Vorstellung der Projekte folgen die Nähanleitungen, sowie eine sehr kurze Einleitung und einigen Hinweisen, die man beachten sollte, bevor es losgehen kann.

Zum Beispiel wird darauf hingewiesen, dass die Schnitte alle keine Nahtzugabe enthalten und man diese einzeichnen muß. Die Angabe der Nahtzugabengröße findet sich hier ebenfalls.

Bei jeder Nähanleitung liegt eine ausführliche Materialliste bei und die Anleitungen bestehen nicht aus reinem Fließtext, sondern sind wunderschön mit klaren und übersichtlichen Bildern illustriert. Mir hat das sehr gut gefallen und so habe ich wirklich überall verstanden, wie etwas zu nähen wäre. Selbst sehr herausfordernde Projekte, wie die Tasche mit Sechsecken, wirkte für mich schaffbar und zwar sicherlich frickelig und kleinteilig, aber die Erklärungen und die Zeichnungen fand ich sehr schlüssig und gut.

Besonders gut hat mir gefallen, dass Yoko Saito verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten vorstellt. Wie zum Beispiel unterschiedliche Quiltmuster, aber auch Stickereien, Patchwork, Punchneedling, Flechten von Henkeln etc. Das Buch ist ein Quell toller Ideen und selbst wenn man sich nicht für eines der Projekte entscheiden sollte, so habe ich genug daraus mitgenommen, um tolle Ideen zu haben, die ich in weniger anspruchsvolle Arbeiten einfließen lassen kann. Die Projekte haben alle einen ähnlichen Stil und sind doch gänzlich verschieden. Mich hat das total angesprochen und ich blättere gerne einfach im Buch, um mich inspirieren zu lassen.

Super gerne würde ich die Tasche mit Sechsecken umsetzen, sehe mich aber bei den zig kleinen Patches vermutlich verzweifeln, andererseits, wäre das mal eine tolle Herausforderung. Die Projekte sind wirklich vielfältig. Es gibt einige Taschen, die mit Quilttechnicken gearbeitet wurden, Kissen, Decken, Wandbehänge, ein Nähetui, Federmäppchen und eine Schürze. Das fand ich eine gelungene Auswahl.

Ihr seht schon, ich bin ziemlich angetan. Das „Japanische Quilts“ (Amazon Affiliate Link) gefällt mir wirklich sehr, auch wenn ich noch ein wenig üben muß, bis ich etwas daraus angehen werde, es liegt ganz oben auf meinem Stapel und wird immer wieder herausgegriffen.

Hier findet ihr eine tolle Pinterest-Pinwand von mir unter anderem mit den Quilts von Yoko Saito. Folgt ihr mir eigentlich schon bei Pinterest? Ich würde mich freuen, wenn ihr das tut.

Liebe ist die beste Therapie von John Jay Osborn

Ich bin im Herbst über die Schmökerbox gestolpert und weil ich Überraschungsboxen mag und Bücher, habe ich mich dazu hinreißen lassen, mir diese Box zu gönnen und das trotz ihres Preises von 39,90 Euro (AUTSCH!). Im Dezember hab ich sie zum ersten Mal erhalten und der Inhalt war toll. Viel schöner Schnickschnack und ein Buch, zu dem ich wohl ohne die Box eher nicht gegriffen hätte.

John Jay Osborn – Liebe ist die beste Therapie erschienen im Diogenes Verlag hat mich bereits auf den ersten Seiten gepackt und das, obwohl ich eigentlich kein Fan dieser Therapiebücher bin.

Es geht um ein Paar, das sich bereits getrennt hat und nun die Paartherapie besucht, um festzustellen, ob es eine Zukunft gibt, oder nicht und wie diese aussehen könnte und vorallem, wie man miteinander umgehen kann, ohne sich täglich zu zerfleischen, der Kinder zu liebe.

Hört sich erstmal ein wenig lahm an, fand ich und wollte auch nur kurz reinlesen, 10 Seiten, vor dem Einschlafen und dann weglegen…

Nun gegen 2 h nachts murmelte es von der anderen Bettseite, wann ich denn endlich das Licht ausmachen wolle und ich antwortete „gleich“ und blätterte auf die nächste Seite.

Charlotte und Steve haben mich mitgerissen, ihre inneren Kämpfe ihre Probleme zu kommunizieren, ihre Gefühle und Sandy, die Paartherapeutin, die all das in eine witzige Form gießt und sich doch nie über ihre Klienten lustig macht, das überläßt sie dem Leser, der sich ein wenig erhaben fühlen kann und dann feststellt, dass er die gleichen Fehler auch täglich macht. Autsch.

Ich gebe zu in der Mitte gab es eine kleine Länge, da hat es mich kurz genervt, wer da jetzt mit wem schläft und warum, wurde mir zu amerikanisch und prüde abgehandelt, die Länge ist aber rasch überwunden und dann geht es weiter mit viel Eloquenz, Witz und Empathie.

Mir hat diese Geschichte einer gescheiterten Beziehung und wie man mit ihr umgehen könnte enorm gut gefallen. Ich habe Charlotte gehaßt, Steve schubsen wollen und Sandy für ihre auf den Punkt gebrachten Fragen gefeiert. Ein wirklich hinreißendes Buch, „Liebe ist die beste Therapie“ ganz sicher KEIN Liebesroman, aber einer, der zeigt, worauf es wirklich ankommt. Respekt, Ehrlichkeit, Wahrnehmung und Vertrauen.

Bitte lest das, mich hat es gut unterhalten und erhellt. Das war sehr kluge und gute Unterhaltung.

Die nächste Schmökerbox ist schon bestellt, ich bin gespannt, was diesmal drin ist.

Duell – Joost Zwagermann

Duell“ (Amazon Affiliate Link), erschienen im Weidle Verlag und geschrieben vom verstorbenen Joost Zwagerman ist eines meiner Erwerbungen zum diesjährigen Indie Bookday und wurde mir von meiner Lieblingsbuchhändlerin aus der Parkbuchhandlung wärmstens ans Herz gelegt.

Ich gestehe, ich kannte  vorher Joost Zwagerman nicht und auch der Kunstbetrieb ist mir eher fern. Ja, ich liebe Museen, aber mir fehlt es an Verständnis für teure Kunst, für Installationen und einfache Pinselstriche für viel Geld. Das brachte ich vor, als meine Buchhändlerin mir vom Buch erzählt und sie kicherte und sagte, dann ist das genau das Richtige.

Ich vertraute ihr und hab das mit 17 Euro für ein so schmales Taschenbuch recht teure Werk nach Hause getragen. Da lag es erstmal und wurde von rechts nach links geschoben, wie Recht die Buchhändlerin mit ihrer Einschätzung haben sollte, merkte ich dann erst beim Lesen.

Dieser relativ kurze aber sehr intensive Text wirft einen neuen Blick auf die Kunst, auf die Werke, die für Millionen gehandelt werden, und unseren Umgang damit.

Eigentlich kann man bei einer Rezension hier nur zu viel verraten, da es bereits auf den ersten Seiten Enthüllungen und spannende Wendungen gibt, die man so nicht erwartet hätte.

Ich versuche trotzdem kurz zusammen zu fassen, was den Leser erwartet, der sich auf dieses kleine Lesexperiment einläßt. Auf weniger als 150 Seiten baut Zwagermann ein Meisterwerk auf, fälscht es, schickt es auf Reisen, zerstört es und belebt es wieder. Zentrale Figur ist dabei in dieser durchaus rasanten Geschichte der Museumsdirektor, der mal die Fäden in der Hand hält und mal einfach zum Spielball des Schicksals wird. Eine tragische, aber liebenswerte Gestalt, der man gerne durch die Seiten folgt.

Ich fand es fantastisch, mit ihm durch die leeren Sääle seines Museums zu schlendern, mit ihm Intrigen zu spinnen und einem Traum nachzujagen. Ich weiß, dass das immer noch nebulös ist, aber mehr sollte man wirklich nicht wissen, sonst macht der Text keinen Spaß und den sollte er machen, natürlich ist er auch eine Kritik an uns und unseren Umgang mit Kunst, vorallem ist er aber, trotz aller Intellektualität sehr unterhaltend und durchaus auch witzig, wenn auch am Ende eher tragisch.

Danke für dieses unererwartet gute Leseerlebnis.

 

Strickmichplaner – ein Lobgesang

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Im Frickelcast haben Feierabendfrickeleien und ich den Strickmich-Planer von Martina Behm in Zusammenarbeit mit Weekview bereits ausgiebig besprochen.

So kurz vor Weihnachten und Jahresbeginn, dachte ich aber, es wäre eine gute Idee, am Rezensionsmittwoch kein wirkliches Buch zu besprechen, sondern einfach meinen Kalender, den ich so unfassbar liebe, über den grünen Klee in den Himmel zu loben.

Vor zwei Jahren habe ich Dank Martina die Weekviewplaner entdeckt und direkt gekauft.

Dazu gab es die Sticker von Symposi Press und damals waren das noch Planer ohne Strickbezug, aber eben super strukturiert und gut zu handhaben, wenn man viele Termine hat, die notiert und geplant werden müssen. Dazu viele Dinge, die der eigenen Strukturierung dienen. Ich war sehr angetan.

Letztes Jahr gab es dann den Strickmich Planer zum ersten Mal und er gefällt mir so gut, dass ich ihn das ganze Jahr genutzt habe. Mittlerweile ist er so abgerockt, durch das viele Mitschleifen und die Tatsache, dass ich es eben nicht geschafft habe, die Hülle fertig zu stricken, dass ich ihn euch nicht mehr zeigen möchte… hehe.

Aber für Nachschub ist im nächsten Jahr gesorgt. Der neue Strickmich Planer ist bereits seit einiger Zeit zu haben und ich habe ihn auch bereits. Die ersten Januarwochen sind bereits geplant und wer die Bilder ganz genau ansieht, kann auch erkennen, was ich mir so ausgedacht habe für den Blog und den Podcast.

Den Strickplaner gibt es in drei Kits.

Einmal nur den Strickplaner ohne Schnickschnack, dann das Profi Kit und das Deluxe Kit. 

Ich habe das Profi Kit erhalten. Neben dem Planer gibt es hier die Stiftschlaufe, die ich enorm wichtig finde und Aufkleber von Weekview und Martina Behm, die auf uns Strickerinnen abgestimmt sind.

Außerdem habe ich mir auch in diesem Jahr wieder Aufkleber von Symposipress gegönnt.

Auch in diesem Jahr paßt die Buchhülle „Cover your Plans“ super zum Kalender, allerdings hab ich andere Pläne für einen hübschen Umschlag, das zeig ich euch noch, wenn es fertig ist, 🙂

Den Planer gibt es auf Englisch und Deutsch, ich habe die deutsche Variante.

In diesem Jahr ist der Bucheinband etwas robuster, als im letzten Jahr und ist nicht mehr weiß, sondern hellgrau meliert. Das ist weniger schmutzanfällig und gefällt mir sehr.

Es gibt wie immer zwei Lesebändchen. Eins lege ich mir immer an den aktuellen Tag und eins in die Quartalsplanung, damit ich die wichtigsten Übersichten sofort finde.

Die Vorsatzblätter sind übrigens von Julie von Symposiepress gestaltet und gefallen mir mit ihrem Strickthema sehr

Zu Beginn des Planers findest du eine Anleitung, wie du den Planer am effektivsten nutzt und wie du die Quartalsübersichten sinnvoll einsetzt.

Ferienplaner, Zeitzonen, Jahresübersicht für Geburtstage, all sowas hat der Planer auch.

Außerdem setzt du auf speziellen Seiten deine Ziele fest. Sowas mag ich und das funktioniert für mich auch gut. Na, wer ahnt, was mein Ziel für 2019 ist?

Genau, der Nuvem muß fertig werden. Zu Beginn jeden Quartals gibt es dann nochmal eine Übersicht, hier kann man ebenfalls Ziele, Termine, Zeitpläne und alles Mögliche eintragen, oder auch den Fortschritt in bestimmten Dingen tracken. Auch das gefällt mir.

Es erinnert ans Bulletjournal, nur dass man nicht malen muß, ich finde es prima.

Der Planer ist in Wochen gegliedert. Links findest du immer deine Pläne für die Woche, sortiert in dringend, wichtig und Sonstiges, außerdem ein Kästchen mit einem feinen Spruch, Strickbezug oder Hinweisen auf tolle Shops. Rechts findest du für jeden Tag ein Kästchen mit ausreichend Planungsplatz.

Am Ende ist dann Platz für Jahresrückblick und Resümee, neue Ziele für 2020, Notizen und die Stricktools.

Hier kannst du alle deine Strickprojekte auflisten, eine Timeline erstellen, wann du was gestrickt hast und den Fortschritt tracken. (Da hätte ich deutlich mehr Platz gebraucht, aber das tracke ich auch eher über Ravelry. ) Dann gibt es Platz für Strickideen und Projekte, auch davon hätte es ruhig noch mehr Seiten geben können. Ich weiß aber auch, dass ich ja sehr viel stricke und andere hier mit dem Platz sicher auskommen.

Die Anleitung für „Cover your Plans“ ist im Planer enthalten und eine Liste für Wollkäufe… hust. Besser nicht…

Es finden sich Wunschlisten für Strickbücher, Garne und Zubehör. Außerdem eine Liste für Wollfeste, Events, Stricktreffen und natürlich eine Podcast und Blogliste. Zeigt doch mal, wen ihr da eingetragen habt?

Besonders gut gefällt mir der Teil, in dem man die Maße und Größem von guten Freunden eintragen kann, so kann man Leute als Überraschung bestricken, ohne jedes Mal neu fragen zu müssen, welche Sockengröße benötigt wird. Das ist SUPER!

Dann folgt viel Platz zur eigenen Gestaltung, ein wenig Werbung der Sponsoren und weitere nützliche Kleinigkeiten.

Aber wir wollen hier schließen.

Ihr habt mitbekommen, dass ich den Planer toll finde. (Ich habe ihn zwar als Rezensionsexemplar erhalten, aber ich hätte ihn mir sonst auch gekauft.)

Mehr ist nicht zu sagen. ich geh jetzt erstmal „Knit Night“ Kleberchen auf jeden zweiten Dienstag kleben.