DrachenfelsKAL

Die Bonner Strickelfen starten im Dezember einen KAL (Knitalong / Strickzusammen) und weil wir nun mal alle aus Bonn und dem bonner Umland kommen, was läge da näher, als einen Knitalong mit einem Design der bonner Designerin Mairlynd zu starten?

Und was läge noch näher als dann ihren Drachenfels auszuwählen?

Nichts, genau! Aus diesem Grund laden wir euch ein, mit uns zu stricken.

Gestartet wird am 02.12.2017, weil wir da sowieso einen Termin zum gemeinsamen Teetrinken im Royal Cupcake haben und wir das doch prima nutzen können, um auch gemeinsam zu starten.

Gestrickt wird, bis wir alle fertig sind und dann haben wir uns auch noch ein feines Überraschungsfinale überlegt, das wird aber erst verraten, wenn es auch funktioniert hat.

Zu Gewinnen gibt es diesmal nichts, wir stricken nur für den Spaß, das muß Motivation genug sein.

Die (englishche!!) Anleitung für den Schal bekommt ihr über Ravelry : Hier!

Oder auf Deutsch bei Rosy Green Wool: Hier!

Ich hab meine ganz oldscool auf Papier irgendwann mal auf einem Garnfest gekauft, ich glaube, beim Atelyeah in Frechen letztes Jahr, bin aber nicht sicher.

Ihr benötigt drei schöne Farbtöne a 100g von einem Garn mit mindestens 320 auf auf 100g.

Der Drachenfels ist wirklich einfach zu stricken, aber sehr effektvoll. Das schaffen ganz klar auch die Anfänger unter euch.

Eure und unsere Bilder und Strickfortschritte findet ihr natürlich auf Ravelry in der Bonner Stricktreffgruppe, gerne dürft ihr auch in der Facebookgruppe Die drei vom Blog – Knitalong eure Drachenfelsen zeigen.  Allredings ist dies kein offizieller Die drei vom Blog Knitalong, so dass dort auch weiter andere Dinge gepostet werden dürfen.

Und natürlich findet ihr uns auch auf Instagram mit unseren Drachenfelsen.

Der offizielle Hashtag lautet: #strickelfenKAL

Darunter findet ihr unsere Drachenfelsen und dürft ihn natürlich gerne auch teilen und verbreiten und selbst für euren Drachenfelsen nutzen.


Als besonderes Feature verstricken wir alle Garne, die wir uns nicht selbst ausgesucht haben, sondern die die anderen jeweils für die Strickerein gewählt haben und jede von uns mußte nur zahlen und durfte erst schauen, was die anderen gekauft haben, als alle ihr Garn hatten.


Ich denke, wir sind alle glücklich mit den Garnen, die wir bei dieser Aktion bei Berlin knits zugewiesen bekommen haben. Schaut mal hier hab ich darüber berichtet: Klick!

Aber wer sind wir eigentlich.

Wir sind natürlich

Feierabendfrickelen (ok, die ist in Berlin im Exil, darf aber trotzdem mitstricken und zwar mit drei tollen Strängen von Tieke Garne.)

Feinmotorik (damit wären mit mir die drei vom Blog komplett und sie darf mit drei schönen Strängen von Frida Fuchs starten)

Dat Hoppenstedt (fleißige Stricktreffteilnehmerin und graurosa Strickerin, die jetzt mit richtigen Knallfarben von Garn Stories ihren Drachenfels stricken wird.)

Frau Kowalski (Organisatorin des Bonner Stricktreffs und diesmal mit tollen Strängen von La Fee Fil dabei)

Soluna (Meine Lieblingsdorfkumpanin, der wir ebenfalls fantastische Stränge bei Garn Stories rausgesucht haben.)

The Knitting me (die wir einfach als österreichische Gaststrickerin rekrutiert haben und die mit drei wirklich fantastischen Strängen von das Mondschaf los stricken wird. )

Die Maschenprobenuschi hat sich dem Blindkauf verweigert…. SPAAAASSBREMSE! SCHISSHASE! Wird aber, wie ich vernommen habe, trotzdem einen Drachenfels nadeln… Welches Garn hast du gewählt? Madame?

Und natürlich bin ich dabei. Mir haben die Ladies drei Stränge bei La Fee Fil ausgesucht, die mir ausnehmend gut gefallen und die ich schon mal gewickt parat gelegt habe.

Was meint ihr? Schick?


Und wie sieht es bei euch aus? Wer strickt mit? Ihr habt ja noch ein paar Tage Zeit es euch zu überlegen und Garn zu kaufen, im Stash zu tauchen oder was auch immer….

Ich freu mich aufs gemeinsame Stricken! Los geht’s!

 

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Der Schwiegermutterschal!

Vor einiger Zeit haben wir ein Sommerfest in unserer Garage gefeiert und meine Schwiegermama, die nebenan wohnt, fror gegen Abend ein wenig. Also bin ich los geflitzt und habe ihr meinen All Paths Lead Home von Mairlynd geholt. Den hat sie sich  umgeschlungen und an dem Abend dann noch mehrfach geäußert, wie schön dieser Schal ist. Da ich für sie bislang noch nichts Wirkliches gestrickt habe, abgesehen von einer  Häkeltasche aus Wollresten, hab ich ihr vorgeschlagen, ihr auch so einen Schal zu stricken und habe ihr passendes Garn aus meinem Vorrat geholt, aus dem sie sich dann etwas aussuchen durfte.

In voller Pracht

 

Ihre Wahl fiel auf Malabrigo Mechita in Pearl (grau) und Cereza (rot), das habe ich dann durch einen beim Bunten Schaf bei der Heimatwolle gekauften Strang in Novembernebel (dunkelgrau) noch ergänzt und damit lag das Garn dann bei mir Zuhause parat.

Garn und Anleitung liegen bereit

Da ich ja, wenn ich keinen KAL oder ähnliches habe, immer sehr lange brauche, um fertig zu werden oder dann auch mal das Ziel gänzlich aus dem Auge verliere, habe ich bei Instagram zum #ichmagdichsoistrickdirnenschal KAL aufgerufen. Mitmachen durfte jeder, der einen Schal gestrickt hat und zwar für jemanden, den er mag. (Im Zweifel mag man sich selbst ja hoffentlich auch.)

Auf dem Bild hier sieht man meinen kleiner Fehler ein bißchen. Rechts in dem Streifenblog fällt eine Reihe etwas mehr ins Auge…

Insgesamt waren wir dann 18 Strickerinnen, die vom 01.10.2017 bis zum 28.10.2017 gemeinsam gestrickt haben. Es sind tolle Werke entstanden schaut einfach mal bei Instagram unter den Hashtags:

#ichmagdichsoichstrickdirnenschal

#strickenfürdieverwandtschaft

#mairlyndminikal

#minikalmairlynd

#schwiegermutterschal

Umgeschlungen

Ich habe dann unter allen Teilnehmerinnen an dem Tag, an dem mein Schal fertig wurde, also letzten Samstag, eine Gewinnerin gezogen und diese erhält ein Überraschungspaket von Addi, das sich gestern auf den Weg gemacht hat.

Gewonnen hat : Miss Reppis Stitches!

Schaut mal bei Instagram bei ihr rein, sie strickt wirklich schicke Sachen!

Im letzten Block habe ich die Streifenfolge geändert, so dass er von rot und nicht von hellgrau eingerahmt wurde.

Die Bommeln hab ich selbst gemacht und eine Anleitung dazu findet ihr hier: Klick!

Das Garn hat trotz der krassen roten Farbe nicht ausgefärbt, trotzdem wäre ich hier beim Waschen sehr vorsichtig! Nicht zu lang in der Maschine liegen lassen und Farbfangtücher mit reingeben.

Ich habe den Schal anschließend nur ganz leicht gespannt, da ich es total schön finde, wenn der Rand sich so ein wenig wellt.

Hier seht ihr den Schal im ungespannten Zustand.

ungespannt und ungewaschen

Fakten

Strickmuster:  All Paths Lead Home von Mairlynd

Garnverbrauch: 45g Malabrigo Mechita Cereza (rot)

                            31g Malabrigo Mechita Pearl (hellgrau)

                            88g Heimatwolle Sara Novembernebel (dunkelgrau)

Modifikationen: Ich hatte das Strickmuster nicht immer dabei, wenn ich gestrickt habe und habe daher die Streifenfolge etwas verändert. Außerdem habe ich mich an einer Stelle ein wenig verstrickt, weil ich offenbar so abgelenkt war, dass ich mitten im Stricken die Richtung gewecheselt habe. Auf den Fotos sieht man es ein wenig, in der Realität fällt es nicht auf. Beim Stricken hab ich es tatsächlich gar nicht gemerkt und war schon ein gutes Stück weiter, als ich es gesehen habe und wollte dann aber nicht wieder zurück stricken. Außerdem habe ich die Farbfolge geändert, so dass der letzte Block Hebemaschen von rot anstatt von grau eingerahmt wird. Und ich hab Bommeln dran gemacht.

Nadeln: HiyaHiya Sharp 3,0mm


Natürlich geht es mit dem Posting ab zu den Dienstagsdingen, dem Creadienstag, Auf den Nadeln und Handmade on Tuesday!

Kleiner Hinweis noch, wenn ihr genauso gerne Mairlynds Muster strickt, wie ich:

Im Dezember werden die Bonner Strickelfen alle gemeinsam den Drachenfels von Mairlynd stricken. Wir freuen uns natürlich, wenn ihr uns dabei begleiten würdet.

Hier sieht man meinen kleinen Fehler genau. Ich finde, er fällt kaum auf und habe mich entschieden, das so zu lassen.

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Tanja Steinbach Knitalong – KAL Bel Air Schal

Ich schätze Knitalongs ja sehr und bin da immer gerne mit dabei. Der von Tanja Steinbach für ihren Bel Air Schal hat mich quasi direkt angesprungen und zum Mitmachen verführt.

Mir war auch sofort klar, dass ich den Schal aus einer etwas wilderen Farbkombi stricken wollte. Daher habe ich zu drei Strängen Rosy Green Wool, gefärbt von der liebem Kieler Wolle, gegriffen. Ein sonnengelber, ein grüner und ein lilaner Strang.

Flott gewickelt und schon konnte es los gehen. Jeden Freitag, 5 Wochen lang, erschien ein Anleitungsteil für einen Abschnitt des Schals. Dabei gab es 5 verschiedene Muster, um 6 Abschnitte zu stricken. Der erste und der letzte Abschnitt waren identisch.

Ich gestehe, dass ich die Muster alle erst nach einiger Zeit eingängig fand, ich brauche aber immer etwas länger, um mir sowas zu merken, bzw. das Schema dahinter zu entdecken. Dazu hat mich etwas gestört, dass nicht jedes Muster bei der Maschenanzahl komplett aufging. Ich gestehe, hier habe ich Maschen dazu geschummelt, bis es für mich komplett symetrisch paßte. Da bin ich ein Monk, ich kann nicht im halben Mustersatz aufhören. (bei den Dreiecken beispielsweise). Das zweite und 4. Muster ziehen sich zudem sehr stark zusammen, da mußte ich deutlich stärker spannen, als am Rest des Schals. Auch das tolerabel, aber wer bei sowas sehr empfindlich ist, also es immer genau symetrisch braucht (so wie ich), der sollte sich hier halt darauf einstellen, etwas mehr Spannarbeit leisten zu müssen.

Der fertige Schal gefällt mir sehr gut. Er ist 265 cm lang und 49 cm breit. Ich habe den kleinen Schal gestrickt, der Große wäre mir definitiv zu groß geworden, bin ja eine kleine Person.

Einige weitere Schals seht ihr in unserer Facebook-Gruppe : Die drei vom Blog oder auch in der ARD Knitalong Gruppe bei FB. Bei Instagram findet ihr auch einige Entstehungsbilder unter dem #bel_air_schal oder auf meinem Profil: Klick!

Hier seht ihr alle 5 Musterblöcke im Detail.

Wie gesagt, nicht schwer, aber ich habe immer einige Reihen gebraucht, bis ich nicht mehr in die Anleitung gucken mußte. Man benötigt allerdings wirklich nur rechte und linke Maschen, sollte Abnahmen und Zunahmen beherrschen und Umschläge können. Ein komplettes Anfängerprojekt ist es nicht, aber wenn man schon mal einen Schal gestrickt hat, ist das eine schöne Möglichkeit Muster zu erlernen und Umschläge und Ab- und Zunahmen zu üben. Schwer ist es wirklich nicht und die Streifen sorgen für schöne Pausen dazwischen. Dazu hat man das Gefühl flott voran zu kommen, weil man ja immer in Abschnitten arbeitet.

 

Fakten

Strickmuster: Tanja Steinbach Bel Air Schal – KNITALONG

Garnverbrauch: grün 72 g / lila 75 g / gelb 79g

Garn: Rosy Green Wool Cheeky Merino Joy gefärbt von der Kieler Wolle

Modifikationen: Ich habe die Farbfolge geändert. Bei mir ergeben sich die Streifenblöcke immer aus vorhergehender und folgender Farbe, dazu ist in der Mitte ein Streifen in der nicht benötigten Farbe. Die Musterblöcke wechseln sich farblich ab. Und ich habe hier und da Maschen eingeschummelt, um das Muster besser aufgehen zu lassen (bei den Pyramiden/Dreiecken).

Nadeln: Hiya Hiya Sharp Lace in Nadelstärke 4. Das ergibt bei mir ein sehr elastisches und lockeres Maschenbild, das hat mir für diesen Schal sehr gut gefallen. (Ich habe zwischen Streifen- und Musterblöcken nicht die Nadelstärke getauscht. Ich bin faul, so einen Schnickschnack mag ich nicht.

 

Natürlich hopse ich zu auf den Nadeln bei Maschenfein und zum RUMS!

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Der Hinata KAL

#diedreivomblog haben mal wieder gemeinsam gestrickt. Diesmal ein Muster von Maschenfein aus dem Maschenfeinbuch „Tücher stricken“.

Da ich die letzte Woche am Strand in den Niederlanden verbracht habe, habe ich natürlich Fotos am Meer mit Hinata gemacht. Der Mann hat sich sogar bereit erklärt Bilder zu machen, obwohl er das sonst komplett verweigert, Voraussetzung war, ich muß mit den Füßen ins Wasser. Das hört sich harmlos an, ist für mich aber wirklich Überwindung. Ich habe Angst vor Haien im Schwimmbad, ihr könnt euch vorstellen, wie wohl ich mich so nah am Wasser gefühlt habe… aber gut, abgemacht ist abgemacht, ich mußte also bis zu den Knöcheln ins Wasser. Ich hätte vermutlich andere Bilder gemacht, aber ich finde der Herr hat durchaus seinen eigenen Stil… was meint ihr?

Hinata am Meer

Hinata am Meer


Hinata am Meer

Hinata am Meer


Hinata am Meer

Hinata am Meer


Hinata am Meer

Hinata am Meer

Zusammen haben wir am KAL – Knitalong von Maschenfein teil genommen und in wenigen Tagen alle unser Hinatatuch fertig gestellt.

Dabei sind mal wieder ganz unterschiedliche Tücher entstanden, was allein an unserer Wollwahl gelegen hat.

Frau Feierabendfrickeleien hat aus zwei Wollmeisen gestrickt und ein schönes sommerlich frisches Tuch in graugrün kreiert. Ihr Ergebnis findet ihr hier: Klick!

Frau Feinmotorik hat aus einem Farbverlaufsbobbel gestrickt und mit einem schwarzen Kontraststrang von der Wollmeise gearbeitet. Ihr Ergebnis findet ihr hier: Klick!

Und ich habe aus zwei Strängen Manos del Uruguay Marina mein Tuch gezaubert. Da es sich hierbei um Lace handelt und ich relativ große Nadeln gewählt habe (5 mm), wird das Tuch so enorm luftig und leicht. Meine Farben waren petrol und volcano, also ein dunkles Blau und ein brennendes Orangerot. Das Garn ist sehr weich, hat einen leichten Glow und kratzt überhaupt nicht. (ich bin sehr empfindlich!!)

Das Stricken ist wirklich simple, man sollte Zunahmen beherrschen, rechte Maschen stricken können und wissen, wie man eine Masche abhebt. Das gesamte Muster wird mit Hebemaschen konstruiert, so entstehen die Dreiecke und Streifen. Grundsätzlich ist das simple und selbst erklärend, allerdings hab ich, wenn ich beim Stricktreff oder anders unter Leuten gestrickt habe, immer mal ein paar Fehlerchen eingebaut, nicht weil es so schwer wäre, sondern einfach, weil ich unkonzentriert war.

Ich habe das Tuch diesmal von Hand gewaschen, da wir im Urlaub keine Waschmaschine hatten und nicht gespannt, sondern nur leicht im Wind trocknen lassen. Im Waschbecken hat es ein wenig Farbe vom Petrol verloren, aber nicht auf das Orange ausgefärbt.

Hinata Tuch

Hinata Tuch

Auf diesen beiden Bildern sieht man die Struktur des Tuches sehr gut:

Hinata Tuch

Hinata Tuch


Hinata Tuch

Hinata Tuch

Die Anleitung ist gut erklärt und leicht verständlich. Ich bin der Meinung, man hätte sie durchaus kürzen können, aber für Anfänger sind die ausführlichen Erklärungen sicherlich hilfreich. Die Anleitung ist ausschließlich im Buch zu erhalten. Das Maschenfeinbuch könnt ihr in jedem Buchhandel erwerben oder online bestellen: Klick!

Fakten:

Strickmuster: Hinata von Maschenfein (NUR im Buch „Tücher stricken“ erhältlich)

Größe: 170cm breit 62 cm tief

Garnverbrauch: 39g von beiden Garnen

(am Anfang habe ich deutlich mehr von Farbe 1 benötigt, das hat sich im weiteren Verlauf dann wieder angeglichen)

Garn: Manos del Uruguay Marina petrol / volcano

Modifikationen: Ich habe 7 Wiederholungen des Mustersatzes gestrickt. Das Garn hätte nach meinen Berechnungen locker auch noch für 2-3 weitere Wiederholungen gereicht, aber ich wollte ein leichtes Tuch und größer wäre mir zu groß geworden. Bei dem Tuch kann man wirklich toll mit der Garndicke spielen, als Lacetuch wird es weich und luftig, als Fingering schön warm und fest. Den Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt. 

Hinata Tuch

Hinata Tuch


Hinata Tuch beim Trocknen

Hinata Tuch beim Trocknen


Hinata Tuch beim Trocknen

Hinata Tuch beim Trocknen


Hinata Tuch als Sonnenschutz bei der Tour zu den Sandbänken

Hinata Tuch als Sonnenschutz bei der Tour zu den Sandbänken

Ich hopse zu auf den Nadeln bei Maschenfein, zu Rund ums Weib am Donnerstag und zu Gehäkeltes und Gestricktes!

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Startingpoint – The Joji Locatelli Mystery Knitalong

Vor etwa 5 Wochen habe ich mich spontan entschieden, am Joji Locatelli Mystery KAL mitzustricken.  Meinen ersten Teaser-Beitrag dazu findet ihr hier: Klick! 

Die englische (!!) Anleitung gibt es hier:  Klick!

Vorgestern bin ich dann fertig geworden und gestern hab ich die Fäden vernäht, das Tuch gebadet und soft gespannt. Vor dem Baden hatte er eine Länge von 169 cm und nach dem Bad in der Wanne hatte er dann genau 220 cm und 70 cm in der Breite. Das ist ordentlich und daher habe ich ihn wirklich nicht geblockt, sondern nur ein wenig locker auf dem Wäscheständer drappiert und so dann trocknen lassen.

Auf dem Bild hier seht ihr die Mitte des Schals. Ich habe den Startingpoint nicht zusammen genäht, ich finde ihn irgendwie witzig… 🙂

Sehr begeistert bin ich, dass wirklich keine meiner Farben ausgeblutet oder abgefärbt hat. Da hatte ich ein wenig Angst, ist aber alles gut gegangen.

Verbraucht habe ich:

Farbe 1 : Natural 75 g

Farbe 2: Water green  57 g

Farbe 3: Lotus 92 g

Farbe 4: Sabiduria 91 g

Farbe 5: English Rose 71 g

Mittlerweile habe ich mich auch mit meiner Farbwahl angefreundet. Zuerst war es mir wirklich zu bunt und wild, aber jetzt wo er fertig ist, gefällt er mir sehr gut und ich habe bereits eine grandiose Idee für einen Zweiten.

Ich habe den Lacepart allerdings abgewandelt, ich wollte irgendwie lieber Diamanten haben, als Dreiecke, was daran lag, dass ich die Anleitung nicht richtig gelesen habe und dann zu faul zum Ribbeln war. Sieht aber auch gut aus, finde ich. Was meint ihr?

Grundsätzlich bin ich mit dem Garn sehr zufrieden, das ist schön elastisch und sehr weich. Es hat wirklich gar nichts ausgefärbt und es flust nicht. Für ein Singlegarn ist das sehr bemerkenswert. Aus Malabrigo Mechita werde ich also noch weitere Sachen stricken. Das gefällt mir wirklich enorm und das Maschenbild ist auch sehr sauber:

Wirklich sehr lästig, fand ich das Fäden vernähen, ich hab sie nich direkt mit eingewebt, weil ich irgendwie faul war und am Ende blieb dann echt viel übrig. Auf dem Bild sehr ihr nur einen kleinen Teil der zu vernähenden Fäden:

Frau Katze war da auch nicht sonderlich hifreich…

Zwischendurch habe ich dann noch den Schwierigkeitsgrad gesteigert und mir Acrylnägel machen lassen, das war erstmal schwer seltsam und ich mußte ganz neu Stricken lernen. Hat aber dann recht flott wieder geklappt und ich mag meine Nägelchen sehr.

Überhaupt bot der Schal ja Potential für unseren #yarnpolish und ich bin ein bißchen eskaliert:

Und hier ein paar Tragefotos. Ich mag es ja sehr, wenn ich mich komplett in den Schal kuscheln kann, das ist hier der Fall und ich war wirklich skeptisch, ob das Wrap, was für mich ist, da aber der Schal so sehr gewachsen ist, ist das auf jeden Fall etwas für mich.

(Laut Anleitung hat er die Maße 66 cm x 180 cm, meine Maschenprobe weicht hier natürlich von der Anleitung ab, das interessiert mich aber bei Schals ja generell überhaupt nicht.)

 

Zur Konstruktion ein paar Worte:

Man startet mit zwei Teilen und strickt hier in Streifen immer wieder die Dreiecksform, so könnte man den Schal also auch locker verlängern oder verbreitern, jenachdem was man möchte. Ich habe mich hier an die Anleitung gehalten. Nach den ersten 4 Teilen beginnt man in Teil 5 die beiden Teile an ihren Spitzen zu verbinden. Damit man sich das etwas besser vorstellen kann, hab ich euch diese Bilder gemacht. Der Schal wird also in der Mitte verbunden und seitlich werden die „Löcher“ aufgefüllt. Mir gefällt das und so mußte nichts genäht werden. Das fand ich sehr praktisch.

Ab damit zu „Auf den Nadeln“ bei Maschenfein und zum RUMS, sowie zur Häkeline!

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Der Joji Locatelli MysteryKAL

Schon seit fast einer Woche läuft der Joji Locatelli MysteryKAL.


Ein Knit along, bei dem wir jede Woche eine Fortsetzung des Patterns erhalten, keiner weiß, wo die Reise hingehen wird. Alles was feststeht, ist, dass es ein Wrap wird, also eine Art breite Stola. Man benötigt 5 Farben in Fingering stärke und es gibt keine verkürzten Reihen und kein Brioche (JUCHU!!!)

Ich habe mir von Lanade 5 Farben Mechita ausgesucht und gewickelt und konnte daher letzten Freitag pünktlich starten. Vorher habe ich mit Jojis Schema ermittelt, welche meiner Farben wo hingehört.

Meine Farben sind:

Natur, Water Green, Lotus, English Rose, Sabiduria.

Jeder der einzelnen wöchentlichen Clues wird zweimal gestrickt, so dass man also zwei identische Teile am Ende erhält. Das hätte ich zugegeben ganz gerne, etwas früher gewußt, dann hätte ich die Stränge Wolle direkt geteilt.

Naja, so geht es auch gut.

Ich habe beide Teile auf 4er Rundstricknadeln und bin sehr gespannt, wie es morgen weitergehen wird.

Damit ihr auf dem Laufenden bleibt und entscheiden könnt, ob ihr noch einsteigen wollt, oder nicht, werde ich euch hier auf dem Blog auf dem Laufenden halten.

Bisher bin ich mit meiner Farbwahl zwar ganz glücklich, habe aber etwas Sorge, dass mir das alles zu unruhig wird. Da ist auf den ersten Zentimetern ja schon ne Menge los mit Lochmuster und Rippenmuster und Farbwechsel. Na wir werden sehen…

Strickt von euch wer mit? Zeigt doch mal, wie weit ihr so seid, oder welche Farben ihr gewählt habt.

Unter den Hashtags #startingpointmkal und #jojimysterywrap werdet ihr fündig bei der Suche nach weiteren Mitstrickern und Fotos.

Natürlich springe ich auch hiermit zu „Auf den Nadeln“ bei Maschenfein!

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Rosewater in weiss

Meine Mutter hat sich ja mehrfach lobend zu meinem Rosewaterschal geäußert, den ich in New York gestrickt habe. Daher hat sie diesen zum Geburtstag bekommen und trägt ihn immer wieder gerne, weil ihr die schmale Form und das leichte Lacemuster so gefällt.

Ich habe ihr also verschiedene Garnanbieter im Internet gezeigt und ihr gesagt, welche Garne in Frage kommen und geäußert, dass sie sich eine schöne Farbe aussuchen soll. Ich hatte mit Grün gerechnet, mit einem Lachsrosa oder auch einem schönen Türkis, aber nein, es mußte weiß sein. Naturweiß. Erst war ich etwas enttäuscht, aber dann gefiel mir die klare Linie des Schals doch sehr. Er ist so vielseitig und kann mit jeder anderen Farbe kombiniert werden.

Also habe ich mich dran gesetzt und alle Shops nach weißen und naturfarbenen Seidengarnen abgesucht. Fündig geworden bin ich bei Dye for Yarn und habe die Cashmir-Seide bestellt, dummerweise habe ich dabei übersehen, dass ich nicht Fingering, sondern Lace bestellt habe und der Strang nur 50 g hatte. Als das Garn ankam, mußte ich mir also eine Lösung überlegen und habe einfach noch einen Strang bestellt und doppelfädig gestrickt.

Das 50 g Stränglein hatte 305 Meter und ich bin mit beiden Strängen doppelfädig genau hingekommen. Auf dem Bild hier seht ihr, wie knapp es war. Ich habe das Fadenende nicht abgeschnitten sondern haarscharf kalkuliert und hatte ausnahmesweise mal Glück, dass es paßte. TSCHAKKA! Kommt ja selten genug vor. Wenn das Garn knapp wird, stricke ich immer automatisch schneller, wem geht’s genauso?

Gestrickt habe ich den Rosewater von Janina Kallio / Woolenberry.

Ich habe den Schal nur soft geblockt, weil meine Mutter gerade das schmale Design gut fand. Auf dem nächsten Bild sehr ihr ihn ungespannt.

Und hier in ganzer Ausbreitung.

Fertig gestrickt war der Schal in 2 Tagen, was selbst für mich ziemlich rasant ist. Aber die kleinen Schals von Janina Kallio gehen wirklich schnell und sie sind einfach und effektiv.

Auf manchen Fotos seht ihr mein grünes Frühlingsjäckchen von Rosa P. mit dem weißen Schal kombiniert.

Ich hopse mit dem Beitrag zu auf den Nadeln bei Maschenfein, zum Creadienstag und zu Gehäkeltes und Gestricktes.

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Halswärmer für zwischendurch

Eigentlich stricke ich ja gerade an meinem Lorient von Joji Locatelli herum, da der aber so extrem langweilig ist, habe ich schnell den Rosa P. Halswärmer zwischengeschoben.

Die Anleitung bekommt ihr auf Rosa P.s Homepage oder bei Ravelry.

Es handelt sich um ein tolles Projekt für einen 100g Strang Fingering Garn (Geht sicher auch aus Lace oder DK, da muß man dann halt die Nadelstärke und Maschenanzahl anpassen. Ein schönes eingängiges Muster mit toller Struktur, das absolut anfängertauglich ist und auch bei melierten Strängen oder Farbverlaufsgarnen toll raus kommt.

Ich habe einen Strang Bilum Slika benutzt. Ein wunderschönes Garn aus Seide und Merino mit einer tollen Färbung.

Hier ist es anders als bei 100Farbspiele so, dass der Verlauf nicht durch angeknotete Einzelfäden entsteht, sondern der Strang tatsächlich im Verlauf gefärbt wird, so entstehen keine Abstufungen und der Verlauf ist wirklich fließend.

Ich habe die größte Größe der Anleitung gestrickt und um den ganzen Strang zu verbrauchen, habe ich ihn minimal verlängert und einfach bis zum Ende der Wolle gestrickt. So kann ich ihn schön einmal umschlagen und er fühlt sich toll am Hals an.

Verbraucht habe ich also genau 98 g Garn, 2 Gramm waren Sicherheitsrest, damit ich auf jeden Fall noch das Abketten schaffe.

Wie ihr seht habe ich mal wieder Hilfe von Frau Katze, die den Halswärmer sehr gerne als Schlafplatz umwidmen würde. Da ich selbst aber auch sehr begeistert bin, wird sie ihn wohl rausrücken müssen…

Ich hopse mit dem Beitrag zu „Auf den Nadeln bei Maschenfein„, zum Creadienstag !

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Shockwave oder genau mein Ding!

Beim Forum Lanarum haben die Strickelfen den wunderschönen Shockwaves von Michaela vom Atelyeah gesehen. Dieser Schal ist einfach nur wunderschön, ein ganz tolles Farbkonzept, gestrickt aus Madelinetosh Merino Light.

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Sofort haben wir uns entschieden unseren eigenen kleinen Shockwaves KAL zu machen. (Bilder dazu findet ihr unter dem Hashtag ShockwavesKAL bei Instagram und Facebook). Teilgenommen haben die Damen Feinmotorik, Feierabendfrickeleien, Hoppenstedt und Kowalski…. und die Maschenprobenuschi bequatschen wir noch, dass sie nachzieht.

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Hier findet ihr weitere grandiose Versionen:

Martinas super schöner knalliger Shockwaves: Klick!

Andreas abgefahrener Shockwaves in ungewöhnlicher Farbkombi: Klick!

Frau Feinmotoriks Shockwaves: Klick!

Frau Feierabendfrickeleiens Shockwaves: Klick!

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Trotz der unfassbaren Menge Garn, die in diesem Schal steckt, war der Schal wirklich flott fertig. Die Anleitung ist einfach kurzweilig, die Farbwechsel lenken ab, das Muster ist, ok, nach ersten Verwirrungen, nachdem ich dachte, ich könnte mir die anfängliche Zählerei durch Marker sparen und dann feststellen mußte, dass die sich in jeder Reihe verschieben, wirklich eingängig und man kommt daher unfaßbar schnell voran. Allerdings sind die ersten Reihen wirklich etwas mühsam, weil man mitzählen muß.

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Ich selbst habe ihn aus 4 Farben Madelinetosh Merino Twist Light gestrickt, die ich bei Lanade bestellt hatte. Ich wollte unbedingt 4 Blautöne haben. Hier zeigte sich dann, dass man sowas besser nicht online bestellt, denn meine gewählten Farben harmonierten auf dem Bildschirm besser als in der Realität. Trotzdem bin ich von meiner Farbzusammenstellung sehr angetan und liebe diesen Schal unfaßbar.

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Der Schal ist unheimlich groß und man kann sich wunderbar einwickeln und ihn auf verschiedenste Arten tragen.

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Ich hatte wirklich schon lange nicht mehr so einen Spaß beim Stricken und war mit dem Ergebnis so zufrieden. Außerdem bin ich vom Garn Madelinetosh Merino Twist light unheimlich angetan. Super weich, kein Pilling, sehr angenehm zu verstricken und obwohl ich auf das Baden vor dem Verstricken verzichtet habe, hat hier nichts ausgefärbt.

Verbraucht habe ich:

49g Denim

88g Flycatcher Blue

86g Ink

89g Dubrovnik

Ich habe mich exakt an die Anleitung gehalten und nirgendwo angepaßt.

Die kostenlose englische Anleitung von Beata Jerzek findet ihr hier: KLICK!

Ich werde den Schal auf jeden Fall nochmal stricken, dann vermutlich aber eher zweifarbig und abwechselnd oder in Grautönen mit einer Knallfarbe… Mal sehen, das ist natürlich auch ein cooler Schal für meine Hedgehog Abo Stränge.

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Ich hopse natürlich zu auf den Nadeln bei Maschenfein.

 

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Shrug and More

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Ich hatte bei Ravelry den wunderschönen Shrug and more von Beeknitched gesehen. (Leider teilt sie ihre Strickstücke nur mit Personen, die bei Ravelry angemeldet sind, darum seht ihr nur etwas, wenn ihr auf den Link klickt, wenn ich auch bei Ravelry seid.)

Damit war das Korn gesät und ich mußte auch einen haben.

Garn hatte ich auch schon, zwei Stränge blaue Rosy Green Wools Cheeky Merino Joy gefärbt von der Kieler Wolle und ein Strang in Bordeauxrot gekauft im Atelyeah.

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Also die Nadeln in Größe 3,75 genommen und losgelegt. Ich muß ehrlich zugeben, bis kurz vor Schluß wirklich nicht sicher gewesen zu sein, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Die Konstruktion ist so seltsam und strange und die Anleitung aus meiner Sicht alles andere als leichtverständlich. Die Bilder von DeDitte haben mir da enorm weiter geholfen ebenso die von Beeknitched, ohne die Fotos hätte ich ihn vermutlich in die Ecke geschmissen. Man benötigt zwar wirklich keine ausgefallenen Techniken, nur ein paar verkürzte Reihen, Ab- und Zunahmen, aber weil die Konstruktion so ungewöhnlich ist und für mich in der Anleitung nicht immer klar wurde, was gemeint war, würde ich sagen, dass es definitiv kein Anfängerprojekt ist. Um zum Ziel zu gelangen sollte man ein klein wenig Verständnis für die Konstruktion aufbringen können, sonst führt das zu Verzweiflung.

Die Tragevarianten überzeugen mich nur bedingt, das hätte ich mir vorher genauer ansehen sollen. Ich werde ihn wohl immer klassisch tragen, also so, wie auf dem ersten Bild des Beitrags. Diese zwei Varianten find ich ok, aber nicht so praktisch.

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Der nächste Nachteil, obwohl ich exakt in Martinas Größe gestrickt habe (jajaja, er ist mir zu groß, aber ich war halt optimistisch, jetzt bekommt ihn meine Mama zum Geburtstag.), habe ich deutlich zu wenig von Farbe A gehabt. Deshalb habe ich mit Farbe B früher angefangen, das sieht auch ok aus, schöner wäre es gewesen, wenn ich hingekommen wäre.

Verbraucht habe ich von Farbe A 200g und von Farbe B 55 g.

Veränderungen oder Modifikationen habe ich nicht vorgenommen.

Ich bin mit dem Shrug so ganz zufrieden, aber mir ist er halt wirklich zu groß. Ich hätte bedenken sollen, dass Martina Behm zwar sehr schlank, aber offenbar auch sehr groß ist, da ist klar, dass er für mich als Zwerg halt etwas locker sitzt. Grundsätzlich wäre er tragbar, aber ich würde kleinen Menschen oder sehr schlanken Menschen raten, ihn deutlich kleiner zu stricken.

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Die Farben haben gut gehalten und nicht aufeinander abgefärbt, obwohl ich sie vorher nicht gebadet habe. Das waren die ersten Rosys die ich verstrickt habe und ich bin sehr angetan, ein wunderschönes weiches Garn. Gefällt mir sehr gut, vorallem weil das Maschenbild wirklich extrem regelmäßig wird und das Gestrick wärmend und elastisch ist.

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Wir hopsen zu auf den Nadeln bei Maschenfein, ist klar!