Villeneuve Top

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YEAH! Schon am Sonntag ist mein Villeneuve-Top fertig geworden. Das Top hab ich gestrickt aus Zen Yarn Garden, das ist ein Glitzergarn, welches ihr bei Lanaphilia kaufen könnt.

Ich hatte das Glück, dass ich einmal zu oft gesagt habe, wie gut mir das ganze gefällt, woraufhin Lanaphilia mir einen Strang geschenkt hat. Das war so nett. Danke dafür.

Mir war sofort klar, dass ich aus diesem Garn ein Sommertop stricken möchte,  aber welches war die Frage. Ich bin also durch Ravelry gesurft und habe verschiedene Sommertops angesehen. So richtig konnte mich aber keines überzeugen, was vorallem daran lag, dass alle mehr als einen Strang Wolle benötigt hätten und ich ja nur den einen benutzen wollte. Bis ich dann das Villeneuve-Top von Espace Tricot gefunden haben.

Das gefiel mir direkt richtig gut. Lässig. Locker. Sommerlich. Und es kommt sogar hin, dass ich mit nur einem Strang Größe S stricken konnte. Beim Stricken merkt ich allerdings schnell, dass die Form für mich nicht passend ist. Das war mir alles zu kurz und sehr bauchfrei. Ich habe mich also, als das Top eigentlich schon fertig war, entschieden, noch mal Maschen aufzunehmen am unteren Rand und habe weitere zehn Reihen angestrickt. Das ging problemlos und das Top hat so jetzt eine wirklich schöne Form, so gefällt es mir bedeckt meinem Bauch und hinten meinen Po ein wenig und sieht wirklich schön aus.

Das Strickstück ist beim Waschen wieder gewachsen noch geschrumpft, ich musste es nicht spannend. Außerdem hat es Form und Farbe behalten und der kleine Glitzerfaden läuft munter mit und ist wie ein schöner kleiner glänzender Schatten zu sehen, man spürt ihn aber nicht.

Die Anleitung könnt ihr bei Espace Tricot auf Ravelry kaufen.

Das Top fällt allerdings ein wenig zu klein aus, wer kein bauchfrei mag, kann das Top natürlich genauso Stricken, wie es in der Anleitung angegeben ist. Mir war das einfach zu knapp. Ich hab es gerne kuschelig. Ich trage das Top nicht direkt auf der Haut. Das Garn ist kuschelig weich, aber irgendwie finde ich es nicht schön, wenn Wolle direkt unter meinen Achseln ist oder auf den Brüsten das Gefühl mag ich nicht. Ich trag also ein Top unter dem Top. Das sieht hübscher aus und sorgt auch dafür, dass es blickdicht ist.

Die Anleitung ist wirklich einfach und gut aufgebaut man kommt gut damit klar. Im Top stecken tatsächlich nur knapp 91 g Garn, mehr habe ich nicht benötigt, obwohl ich das Top ja schon deutlich verlängert habe.

Wie ihr seht, habe ich sehr intensiv versucht meine Rückseite zu fotografieren, da mir vor allem der Razorback des Tops gut gefällt. Das hat erst beim gefühlt 74. Anlauf richtig funktioniert, so dass ich euch nun auch dieses Bild zeigen kann, die Konstruktion ist spannend und interessant.

Das Top strickt sich abwechslungsreich und ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt. Ich hoffe ich konnte euch ein wenig inspirieren, denn schließlich ist die Zeit der SommerTops gerade erst gekommen.

Und hier seht ihr dann auch endlich ein Bild vom Rücken, das mir halbwegs gefällt.

Fakten

Strickmuster: Villeneuve-Top von Espace Tricot

Größe: S

Garnverbrauch: 91 g

Garn: Zenyarngarden von Lanaphilia

Modifikationen: Ich habe nachträglich am unteren Saum Maschen aufgenommen und das Top um 10 Reihen verlängert.

Nadeln: Pony Flair 5 mm

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties Lieblingsstücke ,sowie zur Caros Fummeley und Fannies Liebste Maschen,

Weekender mit Klütza

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Bereits als ich den Weekender Sweater von Andrea Mowry zum ersten Mal gesehen habe, wußte ich, dass ich diesen Pulli unbedingt stricken wollte.

Dieser Pullover sieht tatsächlich in jeder Variante einfach nur gut aus. Bei keiner einzigen Strickerin gefällt er mir nicht. Er paßt in jeder Größe und ist kuschelig lässig und dann doch wieder schick.

Beim Stricken habe ich kurz herumgezetert, als ich merkte, dass ich den Pulli von unten nach oben stricken mußte. Das mag ich nicht, da kann ich nicht anprobieren zwischen durch und bin, bis der Rumpf fertig ist, im Blindflug unterwegs. Da ich den Pulli aber so gut fand, hab ich mich darauf eingelassen und ich finde, mein Vertrauen hat sich gelohnt. Er sitzt wackelt und hat Luft. Ich hab in Größe S gestrickt und er paßt mir prima.

Die Lala Berlin Shiny wurde mir von Lanagrossa eigentlich für mein Strickset zur Verfügung gestellt, ich hatte davon aber so viel übrig und war vom Garn so begeistert, dass ich daraus unbedingt einen Pulli wollte. Das Garn ist unglaublich kuschelig, warm und weich und zwar trotz des Glitzerfadens. Hier piekst und kratzt wirklich gar nichts. Auf den Fotos habe ich nur ein Spaghettishirt unter dem Pullover und es hat wirklich nichts gekratzt, das kann ich sonst nur bei sehr weichem Garn, weil ich so empfindlich bin.

Der Pulli wird zwar kraus links gestrickt, allerdings strickt man ihn von innen, so dass man keine langen Runden linker Maschen stricken muß. Ich fände ihn auch in glatt rechts ziemlich gut und bin sehr sicher, dass ich ihn noch ein paar Mal stricken werde.

Modifikationen habe ich nicht vorgenommen, allerdings habe ich eine andere Variante des elastischen Abkettens benutzt, als in der Anleitung angegeben, weil ich das italienische Abketten schwer nervig fand.

Das Garn ist in der Waschmaschine nicht sonderlich gewachsen, sondern hat sich beim Trocknen wieder schön zusammen gezogen und die Form behalten.

Fakten

Strickmuster: Weekender Sweater von Andrea Mowry

Garnverbrauch: 234 g Lala Berlin Shiny von Lanagrossa in dunkelolive ( Amazon Affiliate Link)

Modifikationen: Elastisch abgekettet statt italienisch.

Größe: S

Nadeln: Addi  5 mm  Crasytrio ( Amazon Affiliate Link) für die Ärmel  und 5 mm Lanagrossa Maharaja Set ( Amazon Affiliate Link)

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Lieblingsstücken, sowie zu Caros Fummeley, und Sewlala außerdem Liebste Maschen, Du für dich am Donnerstag

Elfe aus Pascuali Cumbria

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Seit dem 01. April habt ihr mich auf Instagram beim #elfenkal begleitet und einige von euch haben sogar mitgestrickt. Ich hatte eine Menge Spaß und am Samstag ist meine Elfe fertig geworden.

Ich wollte ja, dass sie schön leger fällt und ein cooles Sommertop ist, aber auch schick kombinier- und tragbar ist. Deshalb habe ich sie deutlich vergrößert und obwohl ich sonst eher Größe S oder sogar XS trage in L gestrickt.

Das Garn wurde mir von Pascuali zum Stricken zur Verfügung gestellt und ich habe 267 g Pascuali Cumbria verarbeitet. 144 g Rehbraun 331 und 123 g Hellgrau 333.

Die Pascuali Cumbria (60% Baumwolle (Pima), 40% Viskose (Aus Bambus-Zellstoff) 150 m / 50 g)  ist ein unglaublich weiches und gut verträgliches Garn aus Baumwolle und Viscose. Es wird vegan hergestellt und fühlt sich auf der Haut sehr weich und angenehm an und hat einen schönen lockeren Fall, dabei schmiegt es sich schön an die Figur an.

Die Elfe ist ein wunderbares Projekt für alle, die zum ersten Mal ein Oberteil stricken wollen. Hier wird gut erklärt, wie man dies am Besten angeht, worauf man achten muß und durch die Streifen hat man das Gefühl schneller voran zu kommen. Außerdem kann man mit einer ausreichend langen Nadel immer wieder testen, ob der Schnitt passend ist und im Notfall durch Abnahmen oder Zunahmen korrigeren.

Achtung! Ihr solltet euer Strickstück vor dem ersten Tragen auf jeden Fall waschen! Ich konnte es nicht abwarten und habe meine Elfe ungewaschen getragen und sie fusselte trotz des glatten Garns ganz schrecklich. Nach der Wäsche hatte sich das jedoch komplett erledigt, keine Fusseln mehr. Es handelt sich dabei vermutlich um Viskosefasern, die sich beim Stricken gelöst haben, die man aber eben bei einer Wäsche gut ausgespült bekommt.

Der Garnqualität und -optik hat das keinen Abbruch getan. Das Garn pillt überhaupt nicht, nutzt sich nicht ab und behält seinen leichten vornehmen Glanz.

Ich habe die Elfe bei 30 Grad mit Eucalan im Wollwaschgang gewaschen, hier ist sie weder gewachsen noch geschrumpft und die Farben sind erhalten geblieben. Das Garn ist vergleichsweise Schwer, ich würde Strickstücke daraus also eher nicht zum Trocknen aufhängen, sondern flach hinlegen, damit sie nicht bereits beim Trocknen leiern.

Beim Tragen leiert mein Shirt nicht und hängt sich auch nicht übermäßig aus. Ich habe mit Nadelstärke 3,5 mit den neuen Addi Novel Nadeln gestrickt. Das Maschenbild ist sehr klar und sauber, mir würde, glaube ich, auch ein Lacemuster oder Zopfmuster mit dem Garn gut gefallen. Es läßt sich sehr gut verarbeiten, splißt nicht auf und ist auch für Anfänger absolut geeignet.

Ich habe mich an die vorgegebene Streifenfolgeder Elfe gehalten und bin mit dem Ergebnis zufrieden.

Ich kann das Top locker als Freizeitshirt und aufgrund seiner Länge schon fast als Kleidchen tragen, aber durchaus auch zu meinem Hosenanzug zur Arbeit kombinieren.

Fakten

Muster: Elfe von Astrid Schramm
Garnverbrauch: 144 g rehbraun Pascuali Cumbria / 123 g hellgrau Pascuali Cumbria
Größe: L (Meine Maschenprobe paßte nicht, so dass das vermutlich eher eine Größe zwischen M und S ergeben hat.)
Modifikation: letzten Streifen mit 14 Reihen Silber weggelassen, damit es nicht zu lang wird.
Nadeln: 3.5 mm Addi Novel Lace

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties zu den Lieblingsstücken, Sewlala, den Liebsten Maschen von Fanny sowie zu Caros Fummeley, Dings vom Dienstag, Creadienstag.

Frau Katze war wie immer sehr fleißig mit dabei und hat mich beim Stricken total gut unterstützt. Ihr hat das Garn ebenfalls gefallen.

Ich freue mich, wenn ihr meine Links auf Pinterest pinnt!

Nehmt doch diese Grafik!

Der PONCHO des Grauens

Ganz ehrlich, ich hätte nie gedacht, dass ich diesen Post irgendwann schreiben würde. Niemand hat mehr damit gerechnet, dass mein erstes wirkliches Strickstück, ein Poncho aus Ito Garn überhaupt jemals fertig würde.

Vor 4 Jahren habe ich beschlossen jetzt mal so richtig zu stricken, nicht immer nur Kleinkram und mit Muttis Nadeln, sondern so richtig. Daher habe ich mir bei Makerist ein damals als Anfängerprojekt beworbenes Strickkit bestellt. Die Garne Washi und Shio von Ito in einem tollen Pflaumenton und die Anleitung für den LET-Poncho von ITO.

Das Strickkit ist mittlerweile auch bei Maschenfein zu haben. Schaut mal hier: Klick! (Allerdings liegt da eine 3mm Stricknadel bei, was dazu führt, dass der Poncho viel luftiger werden wird und natürlich auch flotter gestrickt ist.)

Auch bei Makerist scheint man mittlerweile 3mm Nadeln zum Poncho-Kit dazu zulegen und die Variante, die ich habe mit Washi / Shio scheint nicht mehr erhältlich zu sein, ich bin allerdings gerade nicht sicher, ob ich das nicht selbst variert hatte, ist schon so lange her. Hier bekommt ihr ihn auch: Klick!

Voller Eifer habe ich begonnen und tatsächlich, das war ja einfach. Das ging super, allerdings ging es total langsam.

Der Poncho wurde und wurde nicht größer. Als ich mit ihm beim Bonner Stricktreff aufschlug erntete ich beredtes Schweigen und wenn ich von meinem Superponcho nicht so überzeug gewesen wäre, hätte ich die Hinweise auf die sehr kleine Nadel 1,75 mm und das sehr dünne Garn vielleicht wahrgenommen, aber ich wußte es ja besser, schließlich war das ein Anfängerprojekt. Höhöhö….!

Nun gut, das Anfängerprojekt wurde mir dann tatsächlich irgendwann langweilig. tausende von Reihen nur glatt rechts und kaum ein Fortschritt zu erkennen. Ich kramte den Poncho nur noch raus, wenn es gar nicht anders ging und begann ihn zu hassen. Er war mein Endgegner im Stricken, wenn ich ihn bezwinge, kann mich keiner mehr stoppen… dummerweise wurde er nicht bezwungen, sondern raubte mir den letzten Nerv. für 10 cm Poncho waren mehr als 10 Stunden Strickens nötig. Eine Busfahrt von Köln nach Dresden und von Dresden zurück führte zu einem Weiterkommen von knapp 13 cm. Ich war den Tränen nahe.

Anfang des Jahres rief ich dann zum #MachdasUFOfertigKAL auf und machte den Poncho tatsächlich fertig. Plötzlich und unerwartet zeigte sich die Kartonkone unter dem Shio Garn und es neigte sich dem Ende zu.

Allerdings war der Poncho hier noch immer sehr klein. Ich befürchtete, ich müßte noch mal weitere 170 Stunden stricken, um ihn auf eine tragbare Größe zu bekommen. Aber ich hatte keine Lust mehr, also kam der Poncho in die Waschmaschine. Rein in das Ding und rausgezogen und tatsächlich das Garn war erheblich gewachsen, hatte ich gedehnt und das etwas krude Maschenbild vorher war einem weichen und angenehmen Stoff gewichen.

Jetzt noch Zusammennähen, was ich auf der Nähmaschine absolviert habe, und 4 Jahre nach den ersten Maschenanschlag war mein wunderbares Anfängerprojekt auf 1,75mm Nadeln gestrickt fertig.

Nie wieder werde ich etwas ähnliches stricken, nie wieder werde ich auf das Schweigen des Stricktreffs nicht reagieren, nie wieder werde ich ein riesiges glattrechtes Rechteck stricken.

Foto für die Tragefoto-Polizei:

Den fertigen Poncho habe ich die letzten zwei Tage ausgeführt und er gefällt mir sehr, wirklich sehr. Wäre es anders, würde ich auch heulen und zwar bitterlich. Auf dem Bild bin ich beim Frühstrickchen von Maschenkunst mit Silke Ufer.

Da Garn wird zweifädig verstrickt immer ein Faden von Washi und Shio zusammen, beides ist wirklich sehr dünn und auch zusammen immer noch sehr sehr dünn. Washi ist ein Papiergarn 54 % Papier und 46 % Viskose. Bei Shio handelt es sich um reine Wolle.

Ich kann also leider leider, wirklich nur Masochisten empfehlen, dieses Ding nachzustricken. Solltet ihr es dennoch wirklich tun wollen, hier die

Fakten

Strickmuster: LET-Poncho von ITO

Garn:  Ito Shio ,  Konen Ito Washi in der Farbe Prune

Verbrauch:  80 g Ito Shio (3 Konen)  / 90 g Ito Washi (3,5 Konen)

Modifikationen: Keine Modifikation, Zerreissen stand nicht zur Debatte.

Nadeln: 1,75 mm Knitpro Nadeln mit einem 80 cm Seil.

(Mittlerweile nicht mehr in der Größe erhältlich, daher kein Link)

Der Poncho des Grauens hopst zu auf den Nadeln bei Maschenfein, dort bekommt ihr die Garne ebenfalls, zum Creadienstag, den Dienstagsdingen und Handmade on Tuesday und zu den liebsten Maschen: Klick!

Hier seht ihr den Poncho in Aktion mit Danis Masche und Jenny Knits.

#machdasUFOfertigKAL

Der #StrickelfenKAL ist in vollem Gange und die anderen Stricken noch alle ihren Drachenfelsen fertig der nächste #diedrevomblogKAL wird von uns noch vorbereitet und es wird noch ein wenig dauern bevor es losgeht.

Trotzdem möchte ich im Januar mit euch gemeinsam den nächsten Knit along starten!

Gemeinsam beenden wir unsere UFOs (unfertige Objekte). Wir kramen den Nuvem hervor, der noch immer nicht fertig ist, wir holen den Pulli an dem noch die Ärmel fehlen aus dem Schrank und nähen endlich das Mäntelchen zusammen!

Lasst uns schauen, was wir alle so schaffen und Platz im Strickkorb freischaufeln.

Am 1.1.2018 geht es los. Bis zum 31.1.2018 könnt ihr teilnehmen.

Natürlich gibt es etwas zu gewinnen. Diesmal bin ich aber ganz geheimnisvoll und sage nur, dass es ein Überraschungspäckchen für die Gewinnerin gibt, ein ziemlich cooles Überraschungspäckchen. Gewinnen kann jeder, der mit strickt und entweder auf meiner Facebookseite unter dem fixierten Beitrag (HIER!) sein fertiges UFO zeigt oder den Hashtag #machdasUFOfertig bei Instagram nutzt.

Wir sehen es mit den UFOs nicht so eng, gerne dürft ihr auch unfertige andere Dinge zeigen, die ihr im Januar fertig machen wollt, Bastelarbeiten. Zeichenkünste, was immer ihr wollt, Hauptsache, es wird auch fertig gemacht!

Das Gewinnspiel steht wie immer in keinem Zusammenhang mit Instagram, Facebook, oder sonst etwas. Verantwortlich bin alleine ich und der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Ausgelost wird am 01.02.2017 und dann wird auch die Gewinnerin bekannt gegeben. 🙂

Gerne dürft ihr auch das KAL-Bild benutzen und teilen, denn sharing is caring und je mehr Leute mit machen, um so größer der Spaß.

Ich hab euch mal meine unfertigen Objekte hier parat gelegt und bin gespannt, welches ich davon wirklich fertig stricken werde….
Fest eingeplant ist auf jeden Fall der „FUCKINGSDREXXNUVEM“ und der „VERDAMMTERMISTPONCHO“

Den „Fuckingdrexxnuvem“ seht ihr hier, er ist ein ganz garstiges Biest, das bereits seit zwei oder waren es drei Jahren… ich weiß es nicht mehr, auf seine Fertiggstellung hofft. Er wird sicherlich irgendwann wunderschön, aber wenn ich nur das Klackern der Perlchen höre, möchte ich brechen…. Der Plan ist #MACHDENNUVEMFERTIG!

Weiter geht es mit dem „VerdammtermistPoncho“, das ist mein allererstes Strickstück, als TOTAL TOLLES ANFÄNGERPROJEKT von Makerist angepriesen, kämpfe ich mit dem Poncho schon seit vielen vielen Monden. Ganz ehrlich, wer kommt auf die Idee einen Poncho aus zweimal Nähgarnstärke mit Nadeln in Größe 1,75 mm als ANFÄNGERPROJEKT zu deklarieren? Ich bin mittlerweile sicher, dass dieses Garn sich übernacht selbst wieder aufribbelt, anders ist nicht zu erklären, dass ich nach zwei 8-stündigen Busfahrten nach Dresden und aus Dresden wieder zurück nur 10 cm geschafft hatte…. Das Ding ist hartnäckig und wird daher auf jeden Fall fertig gestellt. Zwei Konen des ITO Garns hab ich noch, es wäre doch gelacht, wenn das mistige Biest nicht erlegt würde.

Das hier ist der widerliche Westbourne aus wunderschöner Maulbeerseide, gefärbt von der Kieler Wolle, den ich allerdings vermutlich ribbeln werde, weil ich beim Anblick Augenkrebs kriege. Die Idee war so toll und jetzt flimmert mir die Farbe vor den Linsen. Was meint ihr? RIBBELDASDING? Oder nicht?

Das hier ist die Wellenmusterstola von Rosa P. aus wunderschönem Garn von Walk Collection. Dummerweise bin ich offenbar deutlich zu dämlich zum Zählen und habe sie bereits 3 Mal wieder aufgezogen, weil ich das Lochmuster Gott weiß wohin vershoben hatte… Mal sehen, ob ich irgendwann die Nerven finde das fertig zu stricken, dabei ist es eigentlich ganz einfach… man müßte nur bis 5 zählen können, diese Kompetenz scheine ich jedoch nicht zu besitzen.

Ok, das ist nicht wirklich ein UFO, aber ich will Socken stricken… Das sind die September Socken des Sockenabos der Kieler Wolle.

Das ist das zweite Perlmusterjäckchen von Rosa P. da bin ich auch noch nicht so weit, aber es strickt sich flott, weil das Garn von Miss Babs einfach der Hammer ist, wenn ich also beim Poncho oder beim Nuvem die Nerven verliere, dann kann ich das auf jeden Fall fertig bekommen. GANZ SICHER!

Auf diesen Pulli hier wartet Frau Feinmotorik schon sehr sehr sehr lange, weil sie wissen will, wie viel Garn ich verbrauche… Ich kämpfe aber seit … hust… Jahren … hust… mit den Ärmeln… das ist FishermensRib und das strickt sich mal dezent zum Bröckelhusten… ehrlich jetzt. Wunderschön, tolle Haptik, aber ich werde IRRE! Ist übrigens Wollmeise Schwefel und diese Anleitung hier von Jojo Locatelli… Klick!

Dieses UFO hier liebe ich übrigens sehr, das macht total Spaß und die Farben gefallen mir so gut.Es ist ein Lefti von Martina Behm aus Drachenwolle, aber irgendwie kommt immer was dazwischen, wenn ich mit dem Teilchen anfange… das hat es verdient fertig zu werden…

Das hier hingegen ist eindeutig ein Fall von #RIBBELDENSCHEISS Das ist irgendein Muster von Melanie Berg, ich hab nicht mal mehr eine Ahnung welches, weil ich die Anleitung nicht mehr finde und es ist ganz furchtbar teure Seide, von weiß der Geier wo, die sich furchtbar verstricken läßt. Ich hasse es, die Farben sind auch schrecklich… ehrlich, das will ich nicht. Was sagt ihr? Ribbeln?

Ribbeln befreit ja irgendwie!

Also starten wir befreit ins neue Jahr, entweder wird geribbelt oder fertig gestrickt, Hauptsache, den Ufos geht es an den Kragen… #MACHDASUFOFERTIG!