Tincture aus Lana Grossa Slow Wool Canapa – Werbung – Produktprobe

Auf der H&H haben wir dank der lieben Queen of Whatever Kontakt zur Bloggerabteilung von Lana Grossa  bekommen und wurden mit einem wunderbaren Teststrickpaket der neuen Garne bedacht. Davon haben wir bereits im Frickelcast berichtet.

Feierabendfrickeleien und ich haben uns daher ran gesetzt und die Slow Wool Canapa schon mal für euch vorab getestet und auf Herz und Nieren geprüft.

Auf meinem Blog findet ihr daher heute einen Bericht zur Mütze Tincture von Drea Renee Knits aus zwei Farben Slow Wool Canapa und auf Steffis Blog findet ihr ein Stirnband aus einem Knäuel Slow Wool Canapa. Klickt auch bei ihr unbedingt mal rein… Klick!

In der nächsten Episode Frickelcast werden wir uns in der Rezension ebenfalls dem Garn ausführlich widmen und austauschen, wie das so war mit der Canapa auf unseren Nadeln.

Hier findet ihr eine Vorschauf auf die Herbst/Winter Garne von Lana Grossa: Klick!

Die Slow Wool Canapa ist ein Merino Hanf Garn in DK Stärke und wird ab August im Einzelhandel erhältlich sein. Wir werden bis dahin bestimmt noch das ein oder andere Stück daraus stricken und natürlich berichten.

Zusammensetzung:
90 % Schurwolle
10 % Hanf
Details:
50 g / 100 m Lauflänge
5,0 – 6,0 mm Nadelstärke

UVP: 50 g / 5,95 Euro

Die Canapa hat eine robuste Optik ist aber überraschend weich und definitiv nicht kratzig. Ganz klar geprüft von mir Mimose, die sonst ja immer heult, weil es piekst. Hier piekst nichts.

Auf englisch würde ich sagen, sie ist ein wenig squishy, elastisch und federnd meine ich damit und halt fluffig. Mir gefällt das, ich könnte mir auch schön zum Beispiel einen langen Cardigan, wie mein Perlmusterjäckchen  daraus vorstellen oder auch einen tollen dicken Pullover mit Zopfmuster.

Sie ließ sich sehr gut verstricken, ich habe erst mit meinen Addy Crasy Trio in 4,5 angeschlagen und nachher auf die normalen Addi Nadeln in 4,5 gewechselt, weil die Mütze zu groß für die Trios wurde.

Das Mosaikmuster der Tincture von Drea Renee Knits war eingängig und leicht zu stricken, nach einem Mustersatz hatte ich verinnerlicht, wie das gehen sollte und kam zügig voran.

Das Garn ist wirklich nicht widerspenstig, sondern gleitet schön über die Nadeln und ergibt eine schöne Haptik und Optik.

Nach der Wäsche flauscht es nochmal zusätzlich auf und es ist bei mir deutlich gewachsen und ließ sich sehr gut spannen.

Ich mag auch die Optik mit den kleinen hellen Hanffasern im Garn, allerdings hat das grüne Knäuel bei mir sehr geflust und ich hatte viele kleine Hanffasern auf der Hose, das hat mir nicht ganz so gut gefallen. Beim beigen Knäuel ist das nicht aufgetreten und bei Steffi ebenfalls nicht, so dass ich davon ausgehe, dass das ein einmaliges kleines Problem war und ich fand es auch nicht schlimm, einmal mit der Fusselbürste über den Schoß und es war gut. Fertig verstrickt und gewaschen fluste nichts mehr.

Das Garn ist gut verzwirnt und wird so gewiss nicht pillen. An manchen Stellen sind im Garn die Hanffasern sehr dick. Ich habe die wenn sie mir zu dick waren, wie hier im Bild rausgezupft, das ging gut und einfach. Wer die Optik mag, kann sie natürlich auch drin lassen:

Das Strickmuster ist nur auf Englisch zu haben, ist aber sehr leicht zu verstehen und man strickt anhand eines Charts, wer also ein bißchen pfiffig ist, kann das auch ohne Englischkenntnisse stricken.

Die Mütze paßt mir mit meinem kleinen Kopf sehr gut, ist aber eigentlich für meine Schwester gedacht, die sich wegen der Chemo und mangels Haar gerade sehr über Mützen freut. Sie ist deutlich größer als ich, hat also auch einen größeren Kopf, da die Mütze aber sehr elastisch ist, sollte das trotzdem passen.

Ich habe von der Hauptfarbe (grün) 38 g und von der Kontrastfarbe(beige) 34 g verstrickt, habe also zwei Knäuel benötigt und noch je Farbe etwas mehr als 10 g übrig, um es später als Kontrast irgendwo zu verwenden. (Mir schweben bunte Sofasocken aus dem Garn vor.)

Sie hat eine leichte Beanieform aufgrund des dicken Garns hat sie haber leichten Stand, das fällt sehr hübsch, finde ich. Wer einen kleineren Kopf hat, sollte einfach ein paar Maschen weniger anschlagen und darauf achten, dass die Maschenanzahl durch 8 teilbar ist.

Für die Mütze eignen sich kontrastreiche Farben sehr gut, da so das Muster am Besten herauskommt und eine schöne Optik erzielt wird.

Frau Katze mochte das Garn auch und war wie immer äußerst hilfreich.

Mit dem Beitrag hopse ich zum RUMS… obwohl das Mützchen durchaus männertauglich wäre, oder was meint ihr?

Fakten

Strickmuster: Tincture von Drea Renee Knits

Garnverbrauch:  grün (MC) 38 g / beige (CC) 34 g

Modifikationen: keine

Größe: Einheitsgröße

Nadeln: Addi Crasy Trio 4,5 mm  / Addi Rundnadeln 4,5 mm (Amazon Affiliate Link)

Der Ochse ist ein Stirnband – Werbung –

Vor einiger Zeit meldete sich bei Feierabendfrickeleien und mir Daniel von Grosse Wolle und fragte, ob wir nicht einige seiner Garne ausprobieren wollten.

Wir haben uns seinen Wollshop angesehen und das Konzept von Garnen aus Deutschland hat uns sehr gefallen, außerden war seine Anfrage sehr nett und wir haben uns bereit erklärt, einige seiner Garne zu testen.

Kurz darauf kam bei jeder von uns ein sehr großzügiges Paket mit Garn an. Die Merinogarne werden wir später noch thematisieren und eine ausführliche Besprechung des Moschusochsengarns findet ihr auch am Montag in der neuen Episode des Frickelcast. (Episode 9) Wenn ihr genau zu hört, gibt es dort auch einen Rabattcode für den Shop von Grosse Wolle für euch! 🙂

Heute findet ihr auf unseren Blogs unsere Strickberichte zum Moschusochsen Garn, einmal den puren Ochsen und einmal den mit Seide.

Den Bericht von Feierabendfrickeleien findet ihr hier: Klick!

Frau Feierabendfrickeleien durfte das Garn mit Seide testen, ich hatte den puren Moschusochsen auf den Nadeln. Das Garn stammt von Moschusochsen aus Grönland und die Tiere werden nicht geschoren, sondern das Garn wird aus dem ausgekämmten Haar des Unterfells gesponnen.

Das reine Moschusochsenhaar ist unfassbar weich und in seiner Haptik mit nichts vergleichbar, was ich bisher in den Händen hatte.

Es hat auf 25 g 180 m Lauflänge, ist allerdings leicht elastisch und so sehr ergiebig. Ich habe für mein Stirnband nur 12 Gramm benötigt. Aus einem Knäuel bekommt man also 2 Stirnbänder. Der pure Ochse kostet aktuell 79,90 Euro für 25 g und der mit Seide 59,90 € für 25 g.

Bei mir war das Garn in der Waschmaschine im Handwaschprogramm und hat sich hier nicht verfilzt oder verkleinert. Es leiert nicht und geht auch nicht ein. Ich habe es sanft gespannt, so dass das Maschenbild schön herauskommt.

Die erste Reaktion, wenn ich in den letzten Tagen vom Moschuochsen erzählt habe, war immer, ob das nicht stinkt. Nein tut es nicht. Es riecht einfach nach Wolle und nicht nach Moschus. Wirklich nicht.

Das Garn hat einen leichten Schimmer und ist sehr kuschelig, trotzdem eignet es sich aus meiner Sicht neben glatt oder krausrechten Strickstücken auch für Lacemuster. Im Garn sind immer mal wieder etwas größere längere Haare, die jedoch nicht pieksen und eine sehr schöne Optik im Gestrick ergeben. Das Garn wärmt sehr, obwohl es sehr leicht ist.

Ich bin eine wirklich sehr empfindliche Strickerin, hier hat mich wirklich nichts gekratzt oder gejuckt. Das Garn kann sogar von mir am Hals und auf der nackten Haut getragen werden.

Ich wollte eigentilich einen Lace Cowl aus dem Garn stricken, allerdings habe ich während des Strickens umdisponiert und einfach ein Stirnband nach meinen eigenen Vorstellungen gemacht. Aus dem Grund habe ich das Garn mehrfach geribbelt, weil ich probiert habe, was mir am Besten gefällt. Das hat es problemlos mitgemacht, ohne zu filzen oder zu flusen.

Das Muster zum Stirnband habe ich euch bei Ravelry kostenlos als Download eingestellt.

Ich freue mich, wenn ihr mir eine Bewertung da laßt! Dankeschön!

Das Stirnband wird in Runden gearbeitet.

Größe: 40 cm Umfang / 6,5 cm Höhe

Da das Stirnband elastisch ist, reicht es so aus, um einen Kopfumfang von 58 cm abzudecken!! Ich habe einen sehr kleinen Kopf und bei mir sitzt es eher locker, wie ihr hier im Foto seht.

Material
12 g Moschusochsen Garn von GrosseWolle
(180 m / 25 g)
1 Rundstricknadel 60 cm / 3,5mm
Nadel zum Fäden vernähen
1 Maschenmarkierer

Den Download für das Stirnband findest du hier: Klick!

Das Muster ist kostenlos für den persönlichen Gebrauch.
Für die kommerzielle Nutzung bitte kontaktiere mich unter jetztkochtsie@web.de

Du darfst die Anleitung kostenlos nutzen, aber bitte biete sie nicht zum Download an oder verbreite sie auf andere Art und Weise. Danke, dass du meine Arbeit und das Recht an meinem geistigen Eigentum beachtes

Grosse Wolle findet ihr auch bei Facebook: Klick!

Und Instagram: Klick!

Fakten

Strickmuster: Der Ochse ist ein Stirnband von Jetztkochtsie

Garnverbrauch: 12 g Moschusochse von Grosse Wolle

Modifikationen: keine

Nadeln: Addi Lace (Amazon Affiliate Link)

Nadeltasche „to Go“ von Bodolina

 

Und ich hopse mit meinem Beitrag zum Rums!

Die Strickkette

Wir sind bei unserem #DieDreivomBlogKAL ja mittlerweile mittendrin, es wurden schon eine Menge Dinge für den Hals gestrickt. Dreieckstücher, Schals, Loops und Cowls, jetzt also die erste Kette.

Die Idee hatte ich schon in Edinburgh, dort hab ich es aber verpeilt mir ein Set von AnMiWe zu kaufen, also mußte ich, als ich wieder daheim war ein Kit bestellen.

Die Kits gibt es regulär bei Cosmic Strings zu kaufen, dann aber eben mit Lieferung aus UK.

Ich hab bei AnMiWe direkt angefragt und sie war so lieb und hat mir zwei Sets zugeschickt, so hab ich ein wenig Porto und Zeit gespart, weil sie aus Deutschland halt schneller bei mir waren.

Im Set enthalten ist eine Kettem zwei Verschlussringe und ein kleiner Karabinerhaken, Zweimal Garn für den Anhänger in der gewünschten Farbe, die Anleitung und ein Stück Plastik, um den Anhänger zu stabilisieren.

Ich hatte nicht genau gelesen und war etwas enttäuscht, dass die Perlchen und Deko nicht beilag. Die hab ich mir dann gestern bei Idee besorgt.

Ich hab mich für das Set in den Farben „Minty“ und „Elixier“ entschieden und mein zweites Set in Grautönen hat Frau Feinmotorik bekommen.

Frau Feierabendfrickeleien hat bei Cosmic Strings bestellt und wartet noch auf ihre Kettchen.

Das Set ist wirklich liebevoll und niedlich verpackt, klar kann man über den Preis streiten, aber man bekommt eine sehr ausführliche Anleitung, 12 g Garn und Kleinkram, da fand ich den Preis von knapp 25 Euro (Porto mit eingerechnet) pro Kette noch ganz ok. Außerdem würde ich für eine Modeschmuckkette dieser Art auch in etwa den Preis zahlen. Klar kann man das auch selbst zusammenstellen und kommt dann vermutlich günstiger weg, aber ich liebe nun mal diese Komplettsets und finde es einfach schön, alles beisammen zu haben, ohne Suchen zu müssen.

Die Kette hat eine Seite in Krausrechts, die andere in zweifarbigem Brioche. Die krausrechte Seite ist wirklich sehr schnell gestrickt, wenige Minuten und ich war fertig.

Die Briocheseite hat mich etwas mehr gefordert, ich habe bei zweifarbigem Brioche wirklich eine Denkblockade, ich verstehe nicht, was ich da tue und muß mich daher stumpf an die Anleitung halten. Das hat 3 Anläufe gebraucht, bis es funktionierte und einen Vierten, bis es auch schön aussah.

Mit meinem Ergebnis bin ich nun sehr zufrieden.

Den Schmetterling und die Federchen hab ich bei Idee gekauft und muß ich noch annähen, dafür war heute noch keine Zeit.

Die Kette an sich finde ich echt hübsch, die Länge ist für mich passend und es ist ein wirklich auffälliges Teilchen. Gefällt mir sehr.

Ich trage selten Schmuck, aber wenn dann immer sehr auffällige Sachen und das hier mag ich schon jetzt.

Das Garn hat übrigens sehr gut ausgereicht, da kann ich fast noch eine dritte Kettenseite mit stricken.

Na, wie sieht’s aus, bekommen wir wen angesteckt? Wer strickt mit Strickketten für den Hals?

Nehmt alle noch bis zum 30.04.2018 am #diedreivomblogKAL teil.

Teilnahmebedingungen findet ihr hier: KLICK!

Sponsoren sind diesmal: Woolly Hugs, Prolana, Samelin Dyeworks und Addi und es gibt grandiose Gewinne!

Fakten

Strickmuster: The Knitted Necklace Collection von AnMiWe – All things creative.

Garn: Cosmic Strings Elixir und Minty

Nadeln: 1,75mm Nadel von Knitpro (Amazon Affiliate Link)

Modifikationen: Schmetterling und Anhänger von Idee.

Größe:  Paßt jedem!

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties von den Dienstagsdingen , Creadienstag und Handmade on Tuesday und zu den Lieblingsstücken. Und natürlich zu Auf den Nadeln bei Mascheinfein.

Und natürlich hatte ich einen sehr fleißigen Helfer an meiner Seite, der das Stricken sehr voran gebracht und überhaupt nicht behindert hat.

Sushi-Kurs im Osaka in Bonn und eine Mütze für Bonngehtessen!

[Der Sushikurs wurde gesponsert.]

 

Vor einiger Zeit habe ich ja die liebe Karin von Bonngehtessen kennengelernt. Ich folgte ihrer Seite schon lange, ließ mich inspirieren und weil ich eben selbst gerne esse, habe ich mich dann irgendwann getraut, ihr geschrieben, dass ich mit ihr Essen gehen möchte und wir haben es gewagt und sind als zwei völlig Fremde zusammen ins 2 Sterne-Restaurant Steinheuers gegangen.

Das war mutig, denn so ein Abend mit vielen Gängen kann sich, wenn man sich nicht mag oder sich einfach nichts zusagen hat, sehr ziehen. Das Problem trat bei uns allerdings nicht auf. Wir haben viel erzählt, viel Spaß gehabt und haben das Essen gehen dann auch nochmal wiederholt und waren in Bad Godesberg in Metins Soulkitchen.

Daher hab ich mich auch sehr gefreut, als Karin mich fragte, ob ich sie zum Sushikurs im Osaka begleiten möchte.

Das Osaka liegt direkt am Bertha-von-Suttner-Platz in Bonn, in einer Seitenstraße, von außen unauffällig und fast schon unscheinbar, innen asiatisch und ein bißchen puristisch eingerichtet. Ich kannte es bis dahin gar nicht und war neugierig, es kennen zu lernen, vorallem, weil ich Sushi so sehr liebe und dann auch noch lernen, wie man selbst Sushi macht, das wäre super.

Dieser Sushikurs war erstmal nur für Blogger und so trafen wir uns am Montag, an dem das Osaka sonst geschlossen ist. Wir, das sind Frau Pu, Fabian Felder, Pauline Hausen, Brinisfashionbook und natürlich Bonngehtessen. Schön war übrigens, dass wir voll Blogger sein konnten, keiner hat über unsere Fotos genörgelt, jeder nahm Rücksicht auf die anderen und man wies sich auf tolle Fotoobjekte hin und auch die hin und wieder gedrehten Instastories störten niemanden.

Die Runde war sehr gut gelaunt, lustig und obwohl wir uns untereinander nur über Karin kannten, hatten wir viel zu erzählen, na gut, das habe ich immer, aber auch die anderen kamen mal zu Wort und besonders gefallen hat mir, dass ich irgendwann äußerte, mich ein wenig alt zu fühlen und eines der Mädels mich überrascht ansah und sagte: „Aber du bist doch auch höchstens 30!“ Hehe… Danke Danke… aber ein paar Jahre mehr sind es dann doch… seufz.

Vorab gab es eine Misosuppe, für die Frierenden einen Tee und eine kleine Vorspeise, die beindruckend war, weil es wirkte, als würde sie sich bewegen, was jedoch lediglich durch die Wärme und Trockenheit des Gerichts ausgelöst wird.

Die Misosuppe war sehr lecker, ich bin da wirklich empfindlich, nichts ist schlimmer als eine schlechte, nach Spülwasser schmeckende Misosuppe. Diese hier war frisch, lecker und sehr heiß und hatte eine tolle Konsistenz.

Der Besitzer des Osaka selbst hat unseren Kurs abgehalten. Zunächst haben wir gelernt, wie man Gurke sushitauglich schneidet und Avocado, hier hatte ich enorme Angst um die kleinen Händchen von Karin, die mit dem Messer säbelte, als gäbe es sowas wie Schnittwunden überhaupt nicht. Das Ergebnis war selbst bei uns ungeübten Messerschwingern sehr erstaunlich, klar hier und da haben wir Ausschuss produziert, aber wir hatten Spaß. Aus dem Ausschuss wurde uns dann ein schöner Salat mit Sesamdressing kredenzt.

Wir durften übrigens so viel trinken, wie wir wollten und da ich fahren mußte, habe ich mich zu Beginn für ein Bier „Kirin Ichiban“ (Amazon Affiliate Link) entschieden und anschließend Wasser getrunken. Ich bin sonst eher nicht der der Biertrinker, aber hier fand ich die Flasche so schön und es schmeckte wirklich gut, schön mild und erfrischend, geschmacklich nah am Kölsch, würde ich sagen.

Nach dem Gemüsegemetzel waren wir fit für Lachs und haben gelernt, was dabei wichtig ist, wie man ihn richtig schneidet und dass ein Sushikenner tatsächlich einen Unterschied zwischen schwanz und Bauchfleisch eines Fisches schmeckt, wir Deutschen haben dafür aber offenbar keinen rechten Sinn, erklärte uns unser Sushimeister mit einem verschmitzten Grinsen.

Als alles geschnitten war, ging es ans Röllchen machen. Brini konnte das schon ziemlich gut und auch Frau Pu machte eine gute Figur an der Rolle, nachdem ich mich vorm Gemüseschneiden gedrückt hatte, kam ich hier nicht drum herum. Ich sollte Maki rollen und bekam das vorallem zu meiner eigenen Überraschung ziemlich gut hin. Karin hat von meinem kleinen Siegestanz danach ein kleines Video in ihrer Instagramstory gezeigt. Ja, ich bin sehr bescheiden und wenig stolz, wenn ich etwas gut gemacht habe…. und flunkern tu ich auch nie.

Ich hatte gedacht, dass wir wirklich nur Maki und vielleicht eine Insideout rollen würden, wir haben aber auch California Rolls gelernt und am Ende auch eine Dragonroll gemacht, die der Chef auch noch flambiert hat. Das war wirklich beeindruckend.

Alles in Allem haben wir wirklich viel und gut gegessen. Jeder von uns wurde satt und am Ende blieben noch ein paar Reste übrig. Das Sushi war abwechslungsreich und auch die Vegetarierin unter uns bekam immer wieder kleine Schmankerl gereicht, die sich von den üblichen Maki mit Gurke durchaus abhoben.

Ich esse ja ungern scharf und auch darauf wurde rücksicht genommen. Wir durften alles Probieren, bekamen jede Sushifrage beantwortet und hatten wirklich einen sehr schönen Abend.

Die Sushikurse wird es ab denm 09.04.2018 an jedem ersten Montag im Monat im Osaka geben. Der Kurs beginnt um 18:30 h und man ist wirklich den ganzen Abend beschäftigt. Wir hatten uns um 19 h getroffen und stolperten um 23:15 h aus dem Osaka heraus.

Der Kurs kostet pro Person 79 Euro und enthalten sind Misosuppe, Vorspeise, jedes selbstgemachte Sushi und alle Getränke.

Hier findet ihr mehr Informationen zum Kurs! KLICK!

Wenn du bei der telefonischen Buchung angibst, dass du von mir über Instagram vom Kurs erfahren hast, zahlst du für den Kurs nur 69 Euro!

Das könnte ja schon alles gewesen sein, worüber ich mich heute freue, war es aber nicht. Sonntag hatte ich nämlich noch einen kleinen Geistesblitz und habe für Karin als kleines Dankeschön eine Mütze gestrickt.

100 Maschen angeschlagen ein flottes Rippenbündchen, dann glattrechts mit einem selbst konstruierten Fairisle Chart von Stitch Fiddle.

In der Krone habe ich einfach erst jede 10. Masche abgenommen, dann jede 9., jede 8. Masche und so weiter. Das finde ich ganz hübsch.

Ich glaube, Karin hat sich über das Mützchen sehr gefreut, auf jeden Fall hat sie es in ihren Stories oft an und guckt mal was einer Ihrer Fans bei Snapchat gepostet hat! 🙂

Fakten

Strickmuster: Selbsterstellt, siehe oben.

Garn: Malabrigo Worsted in Pearl, Shocking Pink und Azul Bolita jeweils nur wenige Gramm, gekauft bei Lanade 

Nadeln: Addi Crasy Trio 4,5  (Amazon Affiliate Link)

Ich hopse mit dem Beitrag zum Freutag und zu auf den Nadeln bei Maschenfein!

Und natürlich hatte Frau Katze mal wieder was dagegen, dass ihr Gestrick das Haus verläßt… 🙂

Die liebe Karin mag übrigens gar kein Sushi… merkt man gar nicht, oder?

Herzlichen Dank für die Einladung und diese Bereichung meines Speiseplans, ich werde sicherlich häufiger im Osaka vorbei kommen.

Heute abend geht das Cousinchen vom Mr. übrigens hin und ich bin schon gespannt, was sie berichtet und Sandra vom Steinernen Faden hat mir die Spring Maguro Roll empfohlen und die Spring Rolls gefallen mir alle sehr gut… ich werde mich also in den nächsten Wochen einmal durch die Karte futtern!

Wenn ihr hingeht, sagt doch gerne, wie ihr auf das Osaka aufmerksam geworden seid und berichtet mir auf jeden Fall, wie es euch geschmeckt hat.

Guten Appetit!

 

Leafy Beanie aus Yeti von Buttjebeyy

Auf dem Wollfest in Köln hatte ich bei Gesa von Buttjebeyy, die freundlicherweise auch unseren #diedreivomblogmützenkal gesponsort hat, zwei wunderschöne Stränge Yeti gekauft.

Yeti ist ein wunderbar weiches Garn aus Yak und Maulbeerseide mit einer Lauflänge von 466 m / 100g. Gesa hatte mit Rotholz und Blauholz gefärbt und ich war absolut verliebt. Nun hatte ich überlegt, was ich daraus mache und was lag näher, als für unseren KAL auch ein Mützchen anzunadeln und weil mir da das Leafy Beanie von The Knitting Me so gefallen hat, habe ich das einfach gemacht. Das Muster ist kostenfrei und kann über Ravelry heruntergeladen werden.

Da es aber aus dem Garn in einfacher Stärke zu dünn und klein geworden wäre und ich auch keine Lust hatte umzurechnen, habe ich einfach das Garn doppelt genommen und zwar einen Faden von der Rotholzfärbung und einen von der Blauholzfärbung. Schaut mal wie schön das strahlt…

So habe ich für mein Leafy Beanie von jeder Farbe 28g verbraucht.

Das Garn hat einen wirklich tollen Glanz und sieht schick aus, das kann ich mir auch als Tuch sehr gut vorstellen. Die Haptik ist unfassbar weich und angenehm. Natürlich war Frau Katze genauso fleißig dabei, wie ich:

Das Leafy Beanie haben ganz viele von uns beim #diedreivomblogkal gestrickt, die Ergebnisse könnt ihr bei Instagram und in unserer Facebookgruppe ansehen. Jedes Mützchen ist ganz individuell anders geworden und sah wirklich klasse aus.

Schaut doch mal hier: Klick!

Soluna hat auch eins gemacht: Klick!

Soelring_Faamen hat es sogar zweifarbig gemacht: Klick!

Trotz des Lacemusters ist das Leafy Beanie wirklich ganz leicht zu stricken, bereits nach kurzer Zeit braucht man das Muster nicht mehr, weil klar zu erkennen ist, was man als nächstes stricken muß. Die Anleitung ist wirklich gut und einfach geschrieben und gefällt mir sehr sehr gut. Ich konnte nachher sogar während des Strickens lesen… YEAH!

Zu der Zeit hab ich „Zwei rechts, zwei links“ von Ebba Drolshagen gelesen… meine total begeisterte Rezension dazu findet ihr hier: Klick!

Noch ist es ja recht kühl draußen, vielleicht mag von euch noch wer ein Leafy Beanie machen?

Vielleicht so eines hier mit den Zipfeln oben dran, die find ich ja grandios! Schaut mal hier: Klick!

Fakten

Strickmuster: Leafy Beanie von The Knitting Me

Garn: Yeti gefärbt von Buttjebeyy 466m /100g gefärbt mit Rotholz und Blauholz

Verbrauch:  28 g pro Farbe ( zusammen 56 g)

Modifikationen: keine.

Nadeln: Addi CraSyTrio 4,5mm

Ich hopse mit dem Beitrag zu „Auf den Nadeln“ bei Maschenfein, zum Creadienstag, den Dienstagsdingen und Handmade on Tuesday und zu den liebsten Maschen: Klick!

Auf dem Bild hier hab ich das Mützchen selbst an, mittlerweile ist es aber an seinem eigentlichen Bestimmungsort angekommen und ich mache mir noch eins.