Warrior Hat von Caros Fummeley

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Als Caro mich fragte, ob ich für ihre Warrior Hats Teststricken möchte, war meine Antwort klar.

Caros Partner hat eine Tochter und deren Mama ist nun an Brustkrebs erkrankt, was das bedeutet und welche Belastungen es für die Patientin, aber auch für Kind und Familie mit sich bringt, mußte Caro mir nicht erklären, hat meine Schwester doch erst im letzten Jahr gegen diese widerliche Krankheit kämpfen müssen und erstmal einen Etappensieg erreicht.

Meiner Schwester geht es aktuell gut, trotzdem bin ich immer dabei, wenn es heißt irgendwas ins Rollen bringen, um Betroffenen und ihren Familien das Ganze ein wenig einfacher zu getalten.

2,50 € des Verkaufspreises der Anleitung gehen an die Mama von Caros Bonuskind und sollen ihr und ihrer Tochter eine zumindest hier und da unbeschwerte Zeit ermöglichen. Ja, Geld heilt den Krebs nicht, es sorgt aber dafür, dass man sich wenigstens hier erstmal nicht sorgen muß.

Die Warriormützen sind prima Mitbringsel und wärmen nicht nur chemogeplagte Köpfe prima, sie eigenen sich auch als Spendenprojekt, denn sie sind schnell gestrickt und Initiativen, die Mützen sanmeln freuen sich immer über schlichte und tragbare Modelle.

Ich habe meine zwei Mützchen aus Blue Sky Fibres Hand Dye Worsted gestrickt und für keine der Mützen länger als 2-3 Stunden gebraucht. Das Garn ist unfassbar weich und kuschelig und eignet sich für das Zopfmuster prima.

Sie passen mir gut (ich habe sie ein wenig an meinen kleinen Kopf angepaßt) und sehen schick aus. Ich würde sie sowohl für Frauen, als auch für Männer als geeignet ansehen.

Aktuell gibt es die Mützenanleitung nur auf Caros Seite.

Fakten

Muster: Warrior Hats Caros Fummeley
Garnverbrauch: 70g pro Mütze Blue Sky Fibres Hand Dye Worsted
Modifikation: Umfang etwas verkleinert
Nadeln: 7 mm Knit Pro Bambus (Amazon Werbelink)
Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties zu den LieblingsstückenSewlala, Woman on Fire, sowie zu Caros Fummeley und Liebste Maschen.

Spiralsocken nach Bernd Kestler

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Ihr Lieben, die Meisten haben es bereits mitbekommen, das Spiralfieber ist ausgebrochen.

Es ist hoch ansteckend und sehr intensiv, keiner kann ihm entrinnen.

Überall werden Sprialsocken gestrickt. Der Trend geht zur Socke ohne Ferse.

Endlich trauen sich auch Leute an Socken, die das vorher nicht so richtg gut fanden oder Angst vor Ferse und Spitze hatten.

Das Buch „Spiralsocken“ , das das alles ausgelöst hat, haben wir im Frickelcast besprochen und auch auf dem Blog findet ihr eine Rezension. Klick!

Außerdem gibt es bei Lilientine einen SpiralsockenKAL, an dem ich natürlich außer Konkurrenz teilnehme, schließlich will ich niemanden die Gewinne wegschnappern und die sind super. Schaut mal bei ihr rein.

Ich wollte auf jeden Fall sehr flott ein Paar fertig haben, damit ich probieren kann, ob das was was ist, dies Spiralsocken Aus dem Grund habe ich mich für ein sehr dickes garn entschieden, das 6fach Regia Sockengarn von Schachenmayer war mein Garn der Wahl. Das habe ich bei Snaply bestellt.

Wußtet ihr, dass es bei Snaply jetzt neben tollen Stoffen und Taschennähtüddelchen auch Wolle gibt? Nein? Na dann husch husch geht mal gucken. Sie haben tolle Garne von Lang Yarns und Schachenmayr, außerdem Addi Nadeln und Wollwaschmittel. Wenn das gut an kommt, wird die Auswahl sicher noch erweitert. Der Versand ging ruckzuck und problemlos, so wie ich das von Snaply kenne (ich bestelled da ja am Liebsten Nähutensilien und Stoffe. Meine Schneidematte und der Rollschneider sind zum Beispiel auch von Snaply)und die Verpackung ist wirklich liebevoll und schön.

Nun aus der Regia 6fach habe ich mir dann die Übersocken aus Bernds Buch gestrickt und habe hier das Spiralmuster für mich etwas angepaßt. 3 Rechts eine Links habe ich gestrickt und alle 6 Reihen dann spiralisiert. Außerdem habe ich wegen des sehr dicken Garns nur 50 Maschen genommen und die Socken passen mir prima.

Laut Buch sollte man sie 39 cm lang stricken, auch hier habe ich für mich passend abgewandelt. Ich bin ja nun wirklich sehr klein und 39 cm wären für mich Kniestrümpfe gewesen, das wollte ich nicht, daher habe ich auf 29 cm gekürzt.

Meine Sofasocken sind damit fertig und ich habe nur 66g verbraucht. Das heißt aus einem der 150 g Knäuel bekomme ich locker zwei Paar Socken für mich. Das ist doch ein prima Preisleistungsverhältnis und so flott, wie die gestrickt sind, sind sie auch ein Supermitbringsel für liebe Freunde. Dadurch, dass sie eigentlich jedem passen, muß man auch die Schuhgröße des Empfängers nicht erfragen.

Jetzt sagten einige von euch, dass sie sich nicht vorstellen können, wie das paßt. Nun es paßt aber und es rutscht tatsächlich auch nicht nervig und beult sich auch nicht aus. seht ihr ja auf meinen Bildern.

Die einzige kleine Kritik von mir ist die Spitze, die Stelle an der man die Maschen zusammen zieht, schiebt sich bei mir immer unter den dicken Zeh, das stört mich. Da werde ich noch mal tüfteln, wie ich das anders machen kann, bzw. ob man da icht einfach eine etwas andere Spitze stricken kann.

Ansonsten bin ich aber sehr zufrieden. Zeigt mir doch eure Spiralsocken oder eure Socken aus Regia 6fach.

Fakten

Muster: Spiralsocken nach Bernd Kestlers Buch Spiralsocken Muster „Übersocken“
Garnverbrauch: 66g Regia 6fach Schachenmayr gibt es bei Snaply Farbe: Tinte color
Größe: onesize
Modifikation: Spiralmuster veränder auf 3 re 1 li und nur 29 cm gestrickt.
Nadeln: 4 mm Addi Crasy Trio Bambus

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Katzi Mützi aus Katia Polar Garn

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In diesem Jahr werde ich gegen meinen Willen Karneval feiern müssen und da ich das wenigstens mit ein wenig Gestrick tun wollte, habe ich mich mit Katia in Verbindung gesetzt und von dort freundlicherweise ein großes Paket des Polar Garns zur Verfügung gestellt bekommen.

Damit ich mich mit meinem Katzenkostüm aber nicht alleine zum Karnevalshorst mache, dachte ich, ich schreib da flott eine Anleitung zu und ihr dürft dann mit mir Katzi spielen.

Die liebe Jenny war außerdem so freundlich, das Muster auf Herz und Nieren zu testen und ich bin mir sicher, sie zeigt ihr Ergebnis auch noch.

Herzlichen Dank also an Katia Garne und Jenny für die Unterstützung.

Da das Paket von Katia so groß war, verlose ich an euch 4 Mal je ein Knäuel Katia Polar in der Farbe (89). Das Gewinnspiel findet ausschließlich auf Instagram statt, schaut da in meine Stories, dort findet ihr alles, was zur Teilnahme wichtig ist!

Das Muster könnt ihr hier in meinem Ravelry Store kaufen.       

Im Muster enthalten ist die Anleitung für Mütze, Schwanz und Arm- bzw. Beinstulpen. Alle vier Dinge sind sehr einfach zu stricken und ich war mit meinem Kostüm in weniger als zwei Stunden fertig.

Das Garn ist in der ersten Runde ein wenig bockig, laßt euch davon bitte nicht abschrecken, sobald ihr ein paar Runden gestrickt habt, ist es ganz einfach und gleitet auch sehr gut über die Nadeln.

Ich habe mein Katzen Karnevalskostüm in den Farben Orange (89) und Beige (82) gestrickt und für alles zusammen etwa 100g verbraucht, wenn man es also einfarbig strickt, ohne Streifen, dann reicht euch ein einzelnes Knäuel.

Das Katia Polar Garn besteht aus 100 % Polyester, ist kuschelweich und ergibt verstrickt eine Felloptik, die einzelnen Maschen sind kaum noch wahr zu nehmen.Wir haben es auf dem Tag der Wolle vom OZ Verlag bestaunen können und waren sehr begeistert, weil das wirklich richtig cool wirkt. Ein 100g Knäuel hat eine Lauflänge von etwa 60 Metern, es ist also sehr dick, aber dennoch total luftig leicht und nicht schwer.

Die Katzi Mützi ist ein wenig überdimensioniert, schließlich will man als coole Miezekatze nicht übersehen werden. Sie bleibt dennoch gut auf dem Kopf sitzen und verrutscht nicht ständig.

Den Schwanz kann man natürlich verlängern oder verkürzen und je nach Farbwahl kann man so auch als Maus, Bär oder was auch immer gehen. Der Schwanz kann einfach an einer Gürtellasche oder am Gürtel befestigt werden. Er muß nicht angenäht werden.

Fakten

Muster: Katzi Mützi von Jetztkochtsie
Garnverbrauch: ca. 100 g Katia Polar
Größe: Onesize
Modifikation: Keine
Nadeln: 12 mm / 40 cm Addi Rundstricknadeln (Amazon Affiliate Link)

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Slice of Light von Sosuknits

Jazzfisch, Feierabendfrickeleien und ich haben auf dem letztem Düsseldorfer Wollfestival bei Atelyeah zugeschlagen und uns Garn für den Slice of Light gekauft.

Da waren zunächst die Damen beschäftigt und heuchelte aktives Desinteresse, nur um dann anschließend doch auch noch das gleiche Garn in Zwillingsfarben zu kaufen.

Unsere drei Schals sind seit gestern endlich alle fertig und zwar zweimal in der Farbkombi von Feierabendfrickeleien und Jazzfisch und einmal für mich in umgedrehter Kombination.

Guckt mal bei Instagram unter #sliceoflightminikal, da findet ihr noch mehr Schals der gleichen Art.

Verstrickt haben wir das Merino Single Garn von Qingfibre und das Kid Mohair Silk von Quingfibre. Ich hatte einen Strang Single in Golden Rose und einen Strang Single und Kid Mohair ind Shusui.

Der Slice of Light von Sosuknits ist ein asymetrisches Dreieckstuch, das sich wirklich enorm schnell strickt und dabei total simple aber effektvoll konstruiert ist. Ich fand es super abwechslungsreich und interessant zu stricken.

Der Slice of Light ist kein Anfängertuch. Sorry… klar kann man sich auch als Anfänger daran versuchen, aber dann ist es schon recht anspruchsvoll.

Man sollte rechte und linke Maschen beherrschen, Abnahmen und Zunahmen können, außerdem wissen, wie man verkürzte Reihen strickt und zum Erlernen von Brioche (Patent) in einfarbig und zweifarbig ist das Tuch super.

Obwohl ich mit Brioche (Patent) sonst ja auf Kriegsfuß stehe, hat das hier ganz wunderbar geklappt. Keine Fehler drin, keinen Mist gemacht, ich war hoch konzentriert.(Glaub ich!) Und wenn nicht, ist es auch egal, denn mein Tuch ist grandios. Ich könnte mich den ganzen Tag drin einkuscheln, so weich und fluffig. Es ist nach dem Waschen enorm gewachsen und quasi riesig, obwohl weniger als 300 g Wolle drin stecken.

Mir gefällt das Tuch wirklich sehr gut und ich denke, allein schon, weil das wirklich flott ging, dass ich das nochmal stricken werde. Schaut doch auch bei Feierabendfrickeleien vorbei und sagt uns doch, welche Farbkombi euch besser gefällt. (Beide hat Steffi ausgesucht, das ist also kein Wettbewerb!)

 

Fakten

Muster: Slice of Light von Sosuknits
Garnverbrauch:  Alle Garne von Qing Fibre: Merino Single Goldenrose: 70 g / Mohair Shusui 90 g / Merino Single Shusui 93 g
Größe: Onesize
Modifikation: keine
Nadeln: Pony Needles Rosenholz 5 mm

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Der Nuvem des Grauens

Vor etwa 3,5 Jahren kam irgendjemand, dessen Namen wir nicht nennen wollen, auf die grandios fantastische Idee, dass es doch super wäre einen Nuvem zu stricken. Gemeinsam mit den anderen Strickelfen und einigen Begleitern.

Voller Euphorie wurde angeschlagen, losgestrickt und ähm aufgegeben. Während die anderen ihren Nuvem fertigstellten und stolz herumzeigten, lag mein Gewitterhimmel in der Ecke und blickte mich vorwurfsvoll an.

Sehr vorwurfsvoll.

Einige fragen sich jetzt, was ist denn bitte ein Nuvem?

Nun das ist ein Tuch, ein großes Tuch, nach einer Anleitung von Martina Behm. Ein glattrechts gestricktes sehr großes Tuch, bei dem ich am Ende 1700 Maschen pro Runde auf der Nadel hatte und einfach nur noch tot umfallen wollte.

Aber damit nicht genug, ich muß ja dann immer noch die Krone auf solche Dinge drauf setzen, ich kann ja nicht einfach ein ohnehin schon nerviges, aber sehr schönes Strickmuster stricken, oh nein, ich muß dann ja auch noch alle 10 Reihen und alle 15 Maschen eine Perle einstricken. (Wie das geht, zeige ich übrigens in meinen Instagram Highlights.) Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr das einen ausbremst.

Nun gut, ich kam also wirklich nicht voran. Dabei ist der Nuvem echt nicht schwer, es geht nur rechts in Runden herum, man braucht nur Ausdauer und Durchhaltewillen.

Dazu merkt man bereits früh, wie wunderschön, dieses Tuch werden wird, was einen ja eigentlich bei der Stange halten sollte.

Tat es aber nicht. Tat es leider gar nicht.

Im letzten Jahr im Januar 2018 habe ich ihn hervor gekramt, aber im Mach das Ufo Fertig KAL habe ich dann doch den Poncho des Grauens fertig gestellt. Ich befürchte, das gibt es jetzt jeden Januar, da wird ein UFO des Grauens fertig gestellt. Ich ahne auch schon, was es nächstes Jahr wird. *kicher*

Aber zurück zum Nuvem. Diesen Januar gab es dann keine Ausreden mehr. Am 01.Januar 2019 startete der Mach das Ufo fertig FAL des Frickelcast und ich hatte noch 140 g Nuvem Wollmeise Lace auf der Rolle. Ich habe im kompletten Januar nichts anderes gestrickt, sondern mich nur auf diesen Schal konzentriert und am 30.01.2019 habe ich nach einem mehr als dreistündigen Abkettmarathon den Nuvem bezwungen.

Der Schal ist fertig. Er ist gebadet, gewaschen und gespannt und ich will das Wort Nuvem nie wieder hören.

Allerdings ist er wunderschön geworden. Ich liebe ihn sehr und werde ihn jetzt täglich tragen. Laßt euch also bitte von meinem Genörgel nicht abschrecken, die Mühe lohnt sich total und schaut mal bei Frau Feinmotorik oder der Maschenprobenuschi vorbei, die haben ihre Nuvems deutlich vor mir beendet.

Fakten

Muster: Nuvem von Martina Behm
Garnverbrauch: 340 g Wollmeise Lace Gewitterhimmel (das war ein übergewichtiger Strang)
Größe: RIESIG
Modifikation: Rippenkante / jede dritte Masche verdopptelt, Perlen eingestrickt jede 10. Reihe, jede 15. Masche mit Perle versehen.
Nadeln: 2.75 HiyaHiya Sharp mit einem 1 m Seil (Amazon Affiliate Link)


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