Edda aus Alcanto

[werbung. Dieser Blogpost enthält Amazon Affiliate Links, was das heißt erkläre ich hier!]

Könnt ihr sie noch sehen?

Ich habe schon wieder eine Edda Bag von Paula strickt gemacht. Ich weiß, dass gerade gefühlt jeder eine Edda von Paula strickt, aber ich schwöre, meine ist anders. Meine ist nämlich nicht aus dem vorgeschlagenen Baumwollgarn und auch nicht aus einer sinnvollen Alternative, oh nein, meine Edda Bag ist aus Lanagrossa Alcanto. Achtung, das Garn hat eine gänzlich andere Maschenprobe, achtet darauf beim Stricken, damit eure Tasche genau so wird, wie ihr sie haben wollt.

Das Garn gibt es in verschiedensten Farben, in Uni und in Print, ich hatte zwei Knäuel bei Wolle im Glück mitgenommen, als ich dort für #visityourlys war. (Übrigens bin ich am Samstag mit einem ganzen Auto voller Strickelfen unterwegs zur Luftmasche nach Trier, ab etwa 11 Uhr werden wir da sein. Ich freu mich!)

Zurück zur Edda Bag, ich war kurz abgeschwiffen. Ich habe sie also aus einem sehr ungewöhnlichen Garn gemacht, die Alcanto von Lanagrossa hat 70 % Polyester, 30 % Polyamid und ist ein feines Bändchengarn, mit einer wunderbaren Wildlederhaptik. Das sieht toll aus und das fühlt sich super an, leider strickt sich das ziemlich besch….

Ich habe das graue Knäuel komplett aufgebraucht und einfach gestrickt, bis es verbraucht war, dann habe ich mit Rosa weiter gestrickt. Ich habe Rand und Träger mit Nadel 7 gestrickt und das eigentlich Netz mit 12 mm Nadeln.

Die Damen von Wolle im Glück hatten mich vorgewarnt und vermutlich ist das auch der Grund, warum die Alcanto nicht mehr produziert wird, durch die Wildlederhaptik rutscht das Garn ganz schlecht über die Nadeln. Die Tasche zu stricken, war zeitweise echt keine Freude, wirklich nicht. Da mußte ich ziehen und zerren, damit es paßte. Jetzt ist sie aber fertig und ich habe sogar daran gedacht, Edda mit einem Label zu versehen und somit ist das meine Makemetakeme Edda Nummer 5.

Meine Eddas für Frau Fussi und die Maschenprobenuschi findet ihr hier: Klick

Meine eigene Edda findet ihr hier: Klick

Und eine Edda habe ich ja aus Glitzergarn für meine Schwägerin gemacht. Die findet ihr hier: Klick!

Also das Experiment Edda aus Bändchengarn zu stricken ist gelungen, würde ich sagen, sie gefällt mir nämlich so gut, dass ich sie am Liebsten behalten würde, allerdings ist die Makemetakeme Aktion der Initiative Handarbeit ja eigentlich zum Verschenken gedacht. Ich werde darüber noch ein wenig nachdenken, denn nochmal möchte ich nicht mit dem unrutschigen Garn kämpfen und eine zweite machen. Na mal sehen, ob ich sie einfach behalte.

Habt ihr denn schon eine Edda gestrickt oder gehäkelt, es gibt sie ja auch zum Häkeln und nehmt ihr das klassische Muster, das man bei Paula strickt kaufen kann oder eines der kostenlosen Muster?

Welche Garne habt ihr verwendet oder ganz anders, was habt ihr denn schon aus der Alcanto gestrickt? Erzählt doch mal.

Fakten

Strickmuster:  Edda von Paula strickt

Garnverbrauch: Alcanto von Lanagrossa in grau 50 g und rosa 32 g

Größe: Onesize

Nadeln: Knitpro  Rundstricknadeln 7 mm und 12 mm (Amazon Affiliate Link)

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties Lieblingsstücke ,sowie zur Caros Fummeley und Fannies Liebste Maschen,

i

Punchneedle

{werbung – dieser Beitrag enthält Amazon Affiliate Links, was das bedeutet steht hier! ]

Das Punchneedlebuch von Kelly Wright aus dem Stiebner Verlag haben Feierabendfrickeleien und ich bereits im Frickelcast besprochen und heute folgen wie immer unsere Rezensionen auf dem Blog!

Passend zur Punchneedle hat Wiebke von Drinnen und Draußen übrigens im Rahmen unseres PaillettenPerlenPlunder Frickelalongs tolle Vorlagen gebastelt.

Schaut mal hier: KLICK!

Die Punchneedle oder auf deutsch Stanznadel ist das neue hippe IT DIY Gerät zum Sticken. Ich finde die Punchneedle total spannend und bin froh, dass ich nun eine Anleitung habe, wie mit ihr umzugehen ist.

Kelly Wright stellt zunächst die Punchneedle vor und erklärt die Unterschiede und Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Nadeln. Das fand ich sehr übersichtlich und Dank einer sehr hilfreichen Tabelle gut strukturiert.

Auch alle anderen Utensilien zum Stanznadeln werden vorgestellt, wie der Stoff und das mögliche Garn. Außerdem werden die Rahmen und verschiedenen Möglichkeiten vorgestellt, die Stanznadel zu nutzen.

In einem Abschnitt „Erste Schritte“ wird erklärt, wie man die Vorlagen überträgt, den Rahmen bespannt und den Stoff positioniert. Dann lernt man die Nadel einzufädeln, alles ist mit sehr guten Bildern ausgestattet und diese sind gut nummeriert, so dass man sie perfekt zuordnen kann. Aus meiner Sicht hätten die Bilder etwas größer sein können, man kann aber auch so alles noch gut erkennen.

In kleinen Tutorials wird dann gezeigt, wie man verschiedene Formen am besten stanztm das fand ich gut erklärt und konnte den Angaben hier folgen und hatte keine Probleme. Diese kleinen Übungen habe ich auch bereits gemacht und bin mit meinem Ergebnis recht zufrieden,.

Im weiteren wird erklärt, wie man den Hintergrund schön gestaltet und an die Motive anpaßt und die Schlaufenseite versäubert. Auch eine Erklärung zum Säumen der Ränder und vernähen von Fäden ist im Buch.

Im Abschnitt „Erste Projekte“ geht es dann um die ersten kompletten Projekte. Alle Projekte finde ich reizvoll, allerdings stört es mich, dass die Projekte nicht wirklich mit einem sichtbaren Schwierigkeitsgrad ausgestattet sind. Das hätte ich mir gewünscht, denn so war es etwas schwierig festzustellen, was sich wirklich als erstes Projekt eignet, den großen Teppich fand ich da irgendwie nicht so passend, weil zu groß.

Besonders gut gefallen hat mir der „Guten-Morgen-Bettvorleger“ und die sommerlichen Stuhlauflagen mit Wassermelone.

Feierabendfrickeleien fand das Sitzkissen nicht so prickelnd, während ich das Kissen und seine Armlehnen total gut fand und mir als Projekt, wenn ich es etwas besser kann vorgemerkt.

Es sind aber auch ganz kleine Projekte dabei, die sich gut zum Üben eignen.

Hinten im Buch liegt eine Vorlage für die Muster bei, die ist prima in einer stabilen Tasche untergebracht, gut lesbar und die Linien sind ausreichend dick, um gut durch den Stoff gesehen zu werden.

Das Buch hat mir gut gefallen und mir den Einstieg mit der Punchneedle vereinfacht. Ich hätte mir tatsächlich etwas größere Bilder gewünscht, ansonsten bin ich aber sehr glücklich und kam mit den Anleitungen gut klar.

Wer sich also zum ersten Mal mit der Punchneedle auseinandersetzen möchte, der findet hier Hilfestellung und Anleitung.

 

 

 

Edda aus Glitzergarn für #MakemeTakeme

Nach den 5 Millys für die Makemetakeme Aktion von der Initiative Handarbeit, war es Zeit für eine 4. Edda. Ich habe ja schon Eddas für Frau Fussi und die Maschenprobenuschi gestrickt und eine für mich. Diesmal also eine für die beste Schwägerin in spe auf Lebenszeit. Leider nicht in der Lieblingsfarbe Orange, sondern in grün Glitzer.

Und nein, die Rede ist nicht von Feierabendfrickeleien. Diese Edda ist für die Schwester vom Mr und sie hat sie am Sonntag auch schon bekommen.

Edda nach einer Anleitung von Paula strickt strickt man mit zwei unterschiedlich großen Nadeln, damit die Träger schön fest und der Körper schön dehnbar wird.

Edda ist wirklich flott gestrickt, ein Nachnmittag und das Ding ist durchgenudelt.

Ich habe die Make Me Take Me Schildchen einfach gelocht und eingestrickt, das ging am einfachsten. Allerdings muß man beim Lochen aufpassen, dass man nicht die Nummer des Schildchens locht.

Ich habe genau nach der Kaufanleitung der Edda von Paula strickt gestrickt, einzig den provisorischen Anschlag habe ich weggelassen, den fand ich einfach überflüssig. Da kann man auch normal anschlagen.

Die Edda sieht auf den ersten Blick sehr sehr klein aus, weitet sich aber kolossal, wenn man so wie ich Krempel rein steckt. Am Besten läßt man sie etwas aushängen, dann wird sie größer.

Gestrickt habe ich mit Glitzergarn aus dem Diese Woller Werksverkauf.

Die Träger der Edda könnte man noch länger oder kürzer machen. Mir reichen sie so und ich finde sie so gut tragbar.

Man könnte sie natürlich auch dicker stricken und damit stabiler machen.

Hier seht ihr, wie ich die Labels angebracht habe. Ich habe einfach die Schildchen gelocht und je eine Masche durchgezogen und eingestrickt. Das hat gut funktioniert. Achtet dabei darauf, dass ich das Label richtigrum anbringt, so dass es lesbar ist, wenn ihr die Tasche tragt.

Das Garn ließ sich wirklich gut in eine Edda stricken und fühlt sich etwas robust an, für Kleidung würde ich es nicht verwenden, dazu war es mir zu kratzig, aber als Tasche geht das prima.

So sieht Edda am Anfang aus, da kann man gar nicht erkennen, was es mal wird und vorallem, wie geräumig die Tasche dann später ist.

Die Label bestellt ihr bei der Initiative Handarbeit, dort bekommt ihr auch kostenlose Anleitungen zum Stricken, Häkeln und Nähen und mehr Informationen zur Aktion #Makemetakeme.

Fakten

Strickmuster:  Edda von Paula strickt

Garnverbrauch: Diese Wolle Glitzergarn 

Größe: Onesize

Nadeln: Knitpro  Rundstricknadeln 7mm und Addi Novel 3,5 mm (Amazon Affiliate Link)

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties Lieblingsstücke ,sowie zur Caros Fummeley und Fannies Liebste Maschen,

Hello Overlock – Selmin von Tweed and Greet

[werbung- die Overlockmaschine und das Buch wurden mir als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt und der Beitrag enthält Amazon Affiliate Links. Was das ist, findest du hier. ]

Vor einigen Wochen ist hier bei mir ja meine Overlock eingezogen. Diese wurde mir freundlicherweise von Brother zur Verfügung gestellt und ist ein echter Luxusschlitten.

Damit ich diese wirklich teure Maschine nicht gleich kaputt mache, zerstöre oder gar zum Explodieren bringe, davor hatte ich wirklich Angst, vorallem weil im Internet immer die Rede davon ist, wie empfindlich diese Maschinen sind, habe ich mich vorbereitet. Sowas tue ich sonst nie. Ich lese oft nicht mal Gebrauchsanweisungen und bin der Typ „Ich probiere alles aus, irgendwas geht schon“.

Diesmal also nicht, diesmal habe ich die Gebrauchsanweisung der Brother Maschine gelesen und habe mir Fachliteratur besorgt, weil mein eigenes Fachwissen diesmal eben nicht ausreichte.

Das kleine Effchen hat mich freundlicherweise per Nachricht und mit ihrem Blogpost daran erinnert, dass das Buch „Hello Overlock“ von Selmin von Tweed and Greet hier noch schlummerte und ich hab es hervorkramt und mich erstmal schlau gemacht, was so eine Overlock denn überhaupt kann.

Hier findet ihr nun meine Rezension zum Buch „Hello Overlock“ und außerdem war Selmin so lieb und hat mir ein kleines Interview per Email beantwortet. Liebe Selmin, zum einen Danke für dein großartiges Buch, das mir die Scheu vor der Maschine genommen und mich wunderbar angeleitet hat und zum anderen für deine Zeit für das Interview.

Copyright tweed & greet

REZENSION HELLO OVERLOCK von SELMIN ERMIS-KROHS

Die Brother Overlock Maschine stand mehrere Wochen wartend auf meinem Nähtisch und ich schielte sie immer ein wenig skeptisch an. Beißt sie? Wird sie implodieren, wenn ich was falsch mache? Kann ich was falsch machen? Ist das wirklich so schwer, wie alle sagen? Jeder stöhnt über das Einfädeln, soll ich das wirklich jetzt versuchen? Ich bin also drumherum geschlichen und hab mich nicht getraut. Total blöde, wenn ich jetzt zurück denke, denn das Ganze war überhaupt nicht schwer. Die Maschine ist natürlich auch nicht implodiert und ja natürlich kann man viel falsch machen, aber wenn man seinen Kopf einschaltet und vorallem sich umfassend informiert, dann tut die Maschine genau, was sie soll.

Damit ich diese Erfahrung aber machen konnte, war ein wenig Mut nötig und den habe ich mir diesmal nicht angetrunken, sondern angelesen. Wenn mir etwas Unwohlsein verursacht, dann ist Information für mich immer der beste Weg, damit umzugehen. Wenn ich informiert bin, habe ich weniger Ängste und kann die Situation realistischer einschätzen.

In dem Fall hat mir das Buch von Selmin Ermis-Krohs geholfen. Das lag nämlich neben der Overlockmaschine und ich nahm es zur Hand, um eben zu lernen, was ich mit diesem kompliziert wirkenden Gerät überhaupt tun kann. Selmin stellt sich im Vorwort kurz vor und benennt genau meine Gefühle und Hoffnungen für die Overlock, das ließ mich schon mal aufatmen. Es sah also so aus, als wäre das genau das, was ich brauche. Jemand, der mich an die Hand nimmt und mir zeigt, was ich mit der Maschine tun kann, wie sie funktioniert und wie ich Probleme behebe.

Ich ließ mich also von Selmin an die Hand nehmen und marschierte tapfer mit ihr durch die Seiten von „Hello Overlock

Zunächst lernte ich den Unterschied zwischen Overlock und Nähmaschine kennen, denn obwohl ich hier die 4234D von Brother stehen hatte, war mir gar nicht so genau klar, was die denn nun eigentlich kann und was ich damit machen möchte. Im Buch wurde genau das anschaulich erklärt. Dann gab es Tipps zur Auswahl der passenden Maschine und die richtige Einrichtung des Nähplatzes. Das fand ich hilfreich, denn das Setup ist hier ein wenig anders, als wenn ich meine normale Haushaltsnähmaschine bediene.Selmin stellt außerdem eine Coverlock vor, das ist dann mein nächster Traum, den ich sicher umsetzen werde, wenn ich die Overlock beherrsche. Auch hier konnte ich endlich die Unterschiede und Möglichkeiten der Maschinen erfassen, weil sie sehr gut erklärt und klare und eindeutige Worte findet.

Nun hab ich das Glück, dass meine Maschine genau die ist, die Selmin auch bei „Hello Overlock“ nutzt und konnte daher eins zu eins abschauen und der Teil, in dem sie die Maschine vorstellt, war für mich super und eine tolle Erweiterung zur mitgelieferten Bedienungsanleitung. Anschließend wußte ich, wofür welches Rädchen ist und wo Greifer und Messer sind. Auch eine Aufstellung zu sinnvollem Material findet sich im Buch, vieles davon lag meiner Maschine bei, einiges werde ich mir noch nachkaufen. So liebäugle ich beispielsweise mit einem Kräuselfuß, Blindstich- oder einem Paspelfuß.

Im Buch werden außerdem Nadeln und Garne vorgestellt und genau erklärt, wann man welche Nadel nutzt und vorallem in welcher Stärke. Das fand ich sehr hilfreich und habe ich bisher noch nirgendwo so gut erklärt und zusammengefaßt gefunden.

Eine kleine Stoffkunde und Hinweise dazu, welche Stoffe sich zur Verarbeitung mit der Overlock eignen, findet sich ebenfalls.

Copyright Tweed & Greet

Anschließend stellt Selmin die verschiedenen Stiche der Overlock vor und erklärt sehr gut, welcher Stich wofür geeignet ist und zeigt außerdem auch Designnähte, wie Flachnahte.

Dann geht es ans Nähen, sie zeigt, wie man die Nadel einsetzt oder den Nähfuß tauscht und das Einfädeln, wovor ich besonderen Respekt hatte, wird ebenfalls gut bebildert dargestellt. Die Videoanleitung von Brother brauchte ich daher gar nicht mehr und meine Angst davor war total unnötig, das ist sehr einfach und dauert auch überhaupt nicht lange, sondern ist flott erledigt. Vorallem wenn man nur das Garn wechselt kann man mit der Methode des Anknotens wirklich schnell neu einfädeln und genau das wird ebenfalls erklärt.

Für mich hilfreich war auch das Verriegeln der Overlocknähte und das Sichern der Fadenraupe, da stellt sie drei Alternativen vor, von denen ich natürlich die für „Ungeduldige“ am Besten finde. Es wird gezeigt, wie man Ecken und Rundunen näht und wie man Stoff mit der Overlock rüschen kann. Zu allen wichtigen Fragen, wie Fadenspannung und Nähfußdruck finden sich ebenfalls gut bebilderte und leicht verständliche Erklärungen, mit denen ich als Overlockanfängerin überhaupt keine Probleme hatte und die mir wirklich geholfen haben.

Ich bin ja leider Königin darin, unkonzentriert Fehler beim Nähen zu machen und dann auftrennen zu müssen. Eine Overlocknaht auftrennen war für mich der Alptraum, aber auch dazu gibt es Tipps und (ich hab es ausprobiert) damit ging das wirklich ruckzuck. Auch Problemlösungen finden sich im Buch, zum Beispiel für das Reißén des Fadens, eine zusammengezogene Stoffkante oder eine unsaubere Stoffkante. Das ist prima und dient mir als Nachschlagewerk. Gleiches gilt für die richtige Wartung und Reinigung der Overlock.

Neben Grundlagentechniken finden sich außerdem 7 einfache Projekte für den Overlockanfänger, die die wichtigsten Techniken aufzeigen und näher bringen. Die Schnitte sind vom Schwierigkeitsgrad sehr leicht gehalten und steigern sich ein wenig,. Der Schnittmusterbogen liegt bei und ist sehr gut und stabil. Kleine Kritik an dieser Stelle ich hätte mir unterschiedliche Farben für unterschiedliche Größen oder bessere Unterschide in der Linienzeichnung gewünscht. Grundsätzlich kann man mit ihm aber sehr gut arbeiten und die Yoga Hose und das Shirt möchte ich auf jeden Fall noch umsetzen.

Am Ende war ich so gut informiert, dass ich sofort loslegen konnte. Ich hatte keine Angst mehr, etwas kaputt zu machen und weiß, worauf ich achten muß, um ein tolles Ergebnis zu bekommen.

Von mir also eine große Empfehlung für jeden, der sich und seine Näherei ins nächtse Level heben will, das hier bietet sehr gute Hilfestellungen und Erklärungen und nimmt die Scheu vor der teuren Maschine.

Copyright Tweed & Greet

INTERVIEW MIT SELMIN VON TWEED AND GREET:

Jetztkochtsie: Hallo Selmin, schön, dass du dir Zeit nimmst, mir ein kleines Interview zu geben!

Wenn man deinen Blog (so wie ich) schon länger verfolgt, konnte man dich bei deinem Weg von der Näh-Bloggerin hin zur Schnittmustererstellerin, Autorin und Shopinhaberin begleiten. Ich fand das sehr spannend und hab mich gefreut, dich beim Blogst Barcamp im letzten Jahr kennenzulernen. 

Vielleicht willst du dich, für die dich noch nicht kennen, kurz vorstellen? 

Selmin: Liebe Janine, ich freue mich, dass ich hier sein darf! Ich bin Selmin, 38 Jahre und blogge seit 2012 auf meinem Blog Tweed & Greet über meine Geschichten aus dem Nähzimmer, zeige meine Nähprojekte, stelle inspirierende Schnittmuster vor und gebe Tipps und Tricks rund ums Nähen für Anfänger und Fortgeschrittene. Erst mit 32 Jahren hat mich der Nähvirus gepackt und das Nähen hat sich schon fast zu meiner Lebensphilosophie entwickelt. Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht nähe, über’s Nähen nachdenke oder darüber spreche. Das Nähen hat mein Leben in kreative Bahnen gelenkt, an die ich vor einigen Jahren nicht im Ansatz gedacht hätte: Ich habe vergangenes Jahr mit „ Hello, Nähmaschine“ und „ Hello, Overlock“ zwei Nähbücher herausgebracht, publiziere regelmäßig Inspirations-Posts auf meinem Blog Tweed & Greet und arbeite als freiberufliche Online-Redakteurin und Content Creator für Unternehmen aus der Handarbeitsbranche. Im April 2018 habe ich zusammen mit Anja von Rapantinchen das Kölner Schnittmusterlabel Schnittduett gegründet, für alle Frauen, die gern lässige und feminine Mode nähen.

Jetztkochtsie: Du bist für mich eine der ersten Fundstellen, wenn ich ein Nähproblem habe, auf deiner Seite gibt es viele Tutorials und Hilfestellungen, seien es „Tipps für das Nähen mit Ringeln und Streifenstoff“ oder auch (für mich Zwerg ganz wichtig) „Beinlänge im Schnittmuster einer Hose verlängern und verkürzen“. Der erste Artikel von dir, den ich gelesen habe, war der zur Garnauswahl und er hat mir dabei geholfen, festzustellen warum mein Baumwollgarn kein so schönes Ergebnis lieferte. 

Du hilfst vielen Näherinnen in vielen Situationen weiter, aber wo oder von wem hast du das alles gelernt? 

Selmin: Ich habe im Oktober 2014, nach insgesamt 12-jährigem Angestelltenverhältnis, meinen festen Job gekündigt, um mich beruflich umzuorientieren. Das Jahr entwickelte sich zu einem kreativen Auszeitjahr. Während andere reisen, um sich selbst zu finden, habe ich meine Nähmaschine ausgepackt und so viel genäht, wie noch nie. Dabei besuchte ich auch ganz intensiv Näh- und Schnittkurse und beschäftigte mich ein ganzes Jahr lang mit meinem liebsten Hobby. In dieser Zeit sind über 30 Kleidungsstücke entstanden. In meinen Kursen konnte ich furchtlos viele Techniken ausprobieren und alle Fragen stellen, die mir auf der Seele brannten. Ich liebe es, mich in Themen hineinzufuchsen, bis ich sie beherrsche, auf dem Weg dorthin mache ich selbst manchmal auch viele Fehler, das gehört immer dazu. Es führt aber auch dazu, dass ich viele Knackpunkte kenne und benennen kann. Ich glaube, damit kann ich Anfängern auf Augenhöhe begegnen und ihnen unterstützend zur Seite stehen.

Jetztkochtsie: Gibt es Internetseiten oder Bücher, die du hilfreich findest und ebenfalls empfehlen möchtest? 

Selmin: Ich liebe die Blogs von Tilly & the Buttons und Closet Case Patterns, die viele hilfreiche Tipps rund ums Nähen geben und auch das Seamwork Magazine ist für mich eine inspirierende und hilfreiche Anlaufquelle. Supergern höre ich den Love to Sew Podcast aus Kanada, aus dem ich immer wieder viel Wissen und Nählust mitnehme . Vor kurzem habe ich außerdem auf meinem Blog meine Lieblingsbücher rund um das Thema Nähen veröffentlicht. Darüber hinaus finde ich das umfangreiche Buch „Fitting and Pattern Alteration“ von Liechty Rasband und Pottberg-Steineckert sehr hilfreich, wenn es um das Thema Schnittanpassung geht.

Jetztkochtsie: Deine Bilder finde ich immer sehr hilfreich und gut fotografiert, deine Texte frisch und informativ. Deine Blogposts wirken natürlich und fröhlich und man erfährt alle Details, die man als Näherin erkennen möchte. 

Wie entwickelt sich so eine Idee bei dir vom ersten Gedanken bis hin zum fertigen Blogpost? 

Selmin: Vielen lieben Dank für die netten Worte, das freut mich wirklich zu hören! Wenn ich für meinen Blog arbeite, entsteht und bleibt die Idee tatsächlich meist so lange in meinem Kopf, bis ich einfach loslege. Für meine eigenen Blogposts fertige ich meist keine Konzepte oder Ähnliches an. Mein Blog ist einfach inspirationsgetrieben, da kann ich mich nicht hinsetzen und beispielsweise Texte für einen Monat vorschreiben, später alle Fotos für einen Monat knipsen oder Schritt für Schritt Fotos. Das wäre zwar sehr effizient, aber es lässt meine Kreativität leiden. Das konnte ich noch nie. Da beginne ich lieber morgens mit einer Idee und arbeite mich einfach durch bis ich fertig bin. Bei Inspirationsposts mache ich oft erst die Fotos und setze dann die Texte dazu. Bei Tutorials beginne ich mit den Schritt-für-Schritt-Texten, mache dann die Fotos und bearbeite sie. Danach passe ich meist die Texte noch einmal an, denn oft kommt es auch vor, dass die Vorgehensweise wie ich sie im Kopf hatte, doch nicht so umsetzbar ist. Wenn der Post fertig ist, wird er auch schon veröffentlicht.

Jetztkochtsie: Zusammen mit Rapantinchen hast du ein gemeinsames Baby, das Schnittduett und ihr vertreibt eure Schnittmuster online. Sie zeichnen sich durch klare Linien und eine elegante Lässigkeit aus. Eure Muster gibt es als Download und Papierschnittmuster.

Welcher der Schnitte liegt dir besonders am Herzen und welchen würdest du mir als Overlock-Anfängerin empfehlen? 

Selmin: Ganz ehrlich? Ich mag eigentlich alle Schnitte gleich und ich habe viele unserer Schnitte mehrfach im Kleiderschrank  hängen und trage sie supergern. Allerdings muss ich sagen, dass ich gerade für unsere Hose Wrapped wohl die beste Kundin war, 7 Versionen habe ich zu Hause und eine Shortsfassung mit einem kleinen Patternhack ist auch schon geplant. Für Overlock Anfänger eignen sich alle Teile der Modular Collection sehr gut, da sie aus Stretch sind und bis auf den Saum, alle Nähte komplett mit der Overlock direkt zusammengenäht und versäubert werden können. Aber auch den Sweater Wrapped und das La Sole Jersey Cami, kann man als Overlock Anfänger gut meistern.

Jetztkochtsie: Ich habe vor einiger Zeit die Aktion 12 Colours of Handmade Fashion bei dir interessiert verfolgt, wird es so etwas nochmal geben? (Ich wäre sofort dabei!) 

Selmin: Oooh, die gibt’s schon! Im Januar habe ich die Aktion #12ausdemstoffregal ins Leben gerufen, um Nähbegeisterte beim Stoffabbau zu unterstützen oder die Community dazu zubringen, sich mit ihrem Stoffvorrat auseinander zu setzen. Jeden Monat, jeweils zum 1. verkünde ich ein neues Thema, bei dem man sich etwas aus seinem Stoffvorrat nähen oder einen zu diesem Thema passenden Post im Zusammenhang mit seinem Stoffvorrat verfassen kann. Dabei muss nicht unbedingt genäht werden, man kann einfach auch Tutorials oder Tipps zu dem Thema veröffentlichen, man kann etwas für sich oder andere nähen und es ist egal ob ein Kleidungsstück dabei entsteht oder etwas Nettes für die Wohnung. Alles ist ganz frei und entspannt, aber eben nach einem bestimmten monatlichen Thema. Die Ergebnisse werden am 27. eines Monats präsentiert und können auf meinem Blog verlinkt werden.

Jetztkochtsie: Deine Bücher „Hello Nähmaschine“ & „Hello Overlock“ bieten einen guten Einstieg in die Technik der Maschinen und darüber hinaus Hilfe bei der Fehlersuche, Nähtechniken und Nähprojekte für den Anfänger.

Was hat dich veranlasst die Bücher zu schreiben und wie bist du an diese neue Herausforderung ran gegangen? 

Selmin: Bei „ Hello Nähmaschine war mir wichtig, dass jeder, der sich das erste Mal an eine Nähmaschine setzt, das Gefühl hat, ich würde ihm über die Schulter gucken und alles Schritt-für-Schritt erklären. Ich wollte schöne Projekte, die inspirieren und auch für Erwachsene geeignet sind. Kleidungsstücke habe ich dabei bewusst weggelassen, damit sich Nähanfänger keine Sorgen um Passform oder Anpassungen machen müssen, sondern vielleicht auch einfach allein mit dem Buch und ihrer Nähmaschine loslegen können und direkt im Nähflow bleiben. Projekt für Projekt steigert sich der Schwierigkeitsgrad der Techniken, wie Säumen, Reißverschlüsse annähen oder Knopflöcher nähen, bis man am Ende tolle Nähprojekte in der Hand hält und voll motiviert ist, voller Elan sein erstes Kleidungsstück zu nähen. Bei „ Hello, Overlock“ war es der gleiche Anspruch. Wir schauen uns die Overlock Schritt für Schritt gemeinsam an, fädeln sie ein und ich stelle die wichtigsten Stiche und Techniken vor, die anhand von ersten Easy-Peasy-Projekten, lässigen Kleidungsstücken und praktischen Accessoires, ausprobiert werden können.

Jetztkochtsie:  Im Buch „Hello Overlock“ arbeitest du ebenfalls mit einer Brother 4234D, was für mich sehr praktisch ist. Ist das Buch aus deiner Sicht denn auch für Anfänger mit anderen Maschinen geeignet? 

Selmin: Ja, auf alle Fälle. Overlockmaschinen weichen zwar in ein paar Eigenschaften manchmal leicht voneinander ab, aber wie bei Nähmaschinen ist das Prinzip das gleiche. Es ist allerdings auch wichtig, dass man als Anfänger das Handbuch seiner Overlock vor sich hat, um wirklich alle Handgriffe kennenzulernen.

Jetztkochtsie: Die Brother 4234D ist ja nicht soooo ein Schnäppchen, welche Overlock Maschine würdest du empfehlen, wenn jemand ein kleineres Budget hat? 

Selmin: Das niedrigere Modell der o.g. Brother die Brother 3034D habe ich ebenfalls zu Hause und nähe damit sehr gern. Es ist eine sehr komfortable Maschine und aus meiner Sicht steht sie ihrem großen Bruder in nichts nach.

Jetztkochtsie: Und zum Schluss: was rätst du jemandem, der seit Jahren mit seiner Haushaltsnähmaschine näht und sich fragt, ob er eine Overlock wirklich braucht?

Selmin: Ich selbst habe erst nach vier Jahren intensiven Nähens mit der Nähmaschine meine erste Overlock gekauft. Bis dahin hatte ich sie eigentlich auch nicht vermisst. Allerdings habe ich sehr schnell gemerkt, dass das Nähen mit der Overlock tatsächlich Nähen auf einem neuen Niveau ist. Die Nähzeit verkürzt sich enorm, ich war ganz baff, wie schnell ich mit einer Bahn fertig bin! Und die versäuberten Kanten geben den Kleidungsstücken natürlich eine ganz andere Hochwertigkeit. Für mich heißt dies, nie wieder ohne Overlock! Sie ersetzt meine Nähmaschine zwar nicht aber beide zusammen sind das perfekte Team in meinem Nähzimmer.

Jetztkochtsie: Herzlichen Dank für deine Zeit. Viel Erfolg weiterhin oder möchtest du sonst noch etwas sagen? Gibt es vielleicht Pläne oder weitere Bücher, auf die wir uns freuen können? 

Selmin: Ich freue mich, dass Du mich gefragt hast und wünsche Dir noch viel viel Spaß beim Ausprobieren Deiner neuen Overlock! Momentan habe ich eine Bücherpause eingelegt und freue mich, dadurch wieder mehr Zeit für meinen Blog zu haben und ganz viel Konzentration auf unser Label Schnittduett und andere kreative Projekte zu legen. Da kann man sich sicherlich auf ein paar Überraschungen im Laufe des Jahres freuen!

 

Ich hoffe, ihr fandet das Interview mit Selmin ebenso informativ und spannend, wie ich. Schreibt mir gerne, ob euch das gefallen hat und ob ich in Zukunft bei Buchvorstellungen häufiger versuchen soll, ein Interview mit dem Autor oder der Autorin zu führen.

(Das geht natürlich nicht immer, aber so ab und an finde ich das wirklich ganz gut.)

Euch jetzt erstmal viel Spaß beim Nähen, Frickeln Handarbeiten und noch einen schönen Freitag!

 

Glamour Moments von Crasy Sylvie

[Werbung]

Schon beim letzten #Paillettenperlenplunderfal hatte ich von Sylvie das Garn für den Glamour Moments und das Buch aus dem Topp Verlag zur Verfügung gestellt bekommen.

Noch mehr Mosaiktücher stricken( Amazon Affiliate Link) habe ich hier für euch besprochen. Jetzt endlich wurde dieses einjährige Work in Progress dann fertig und ich bin sehr zufrieden. Ich habe das Tuch genau nach Anleitung gestrickt, als genau bei der Maschenanzahl mit der Kante angefangen, wie es auch Sylvie im Buch vorschlägt., man kann das Tuch vergrößern oder verkleinern, wenn man möchte. Mir gefiel es in genau der Größe, wie im Buch beschrieben total gut und heute Nachmittag trifft mein Tuch dann auf Solunas, die es ebenfalls gestrickt hat und wir werden hoffentlich noch ein paar schicke Fotos machen.

Das Garn ist das Glamour Girl Garn von Crasy Sylvie ( Amazon Affiliate Link) mit dem ich ein wenig meine handgefärbt und kein Polyester Wohlfühlzone verlassen habe. Das Garn besteht aus 68 % Viskose und 32 % Polyester, außerdem sind in die Cablezwirnung Pailletten eingewebt. Mich pieksen die Pailletten nicht, der ein oder andere Stricktreffteilnehmer ließ mein Gestrick aber wieder fallen, weil ihn die Haptik bei mir überrascht hat, wo ich ja sonst nur ganz ganz weich und fließend verstricke. Obwohl das Garn eine etwas eigentümliche Haptik hat, ertrage ich es gut am Hals und fand es auch zum Stricken nicht zu robust oder kratzig,

Mir gefällt der Glamourmoments tatsächlich sehr und ich habe nun endlich ein schwarz weißes Tuch zum Kombinieren, das hat mir bisher wirklich gefehlt und trotz der monochromen Farben, war das gar nicht so langweilig.

Das Muster ist wirklich simple und eignet sich durchaus für den ambitionierten Anfänger, allerdings sollte man für den Mosaikteil ein wenig Konzentration und Ruhe mitbringen. Sowohl Soluna als auch ich hatten einmal das Ribbelmonster zu Gast, weil wir dachten, wir könnten Quatschen und Mosaikmusterstricken gleichzeitig… hust… konnten wir nicht.

Hier seht ihr eine Nahaufnahme des Mosaikmusters.

Ich hab das Tuch in der Maschine im Wollwaschgang gewasche und anschließend mit den Lazadas Spanndrähten auf meinen Fitnessmatten ( Amazon Affiliate Link) gespannt.

Ein kleines Tutorial dazu findet ihr auf Instagram in meinen Highlights. Die Spanndrähte gibt es übrigens bei Strickmich im Shop und zwar in einer langen und einer kurzen Version. (Ich habe beide für große und für kleine Tücher.) Im Set enthalten sind Spanndrähte und T-Pins zum Feststecken, sowie eine hübsche Aufbewahrungsdose und eine Anleitung zum Spannen von Strick-. und Häkelstücken. Ja, die Drähte sind nicht ganz günstig, die Qualität ist aber sehr gut, sie rosten nicht, bei den feuchten Tüchern und lassen sich besser verstauen als meine Karbonstäbe aus dem Drachenbau, die ich auch nicht so schön in die Rundung legen konnte.

Hier seht ihr, wie ich den Draht durch den Schal ziehe.

Und hier seht ihr wie flexibel der Draht von Lazadas  ist, so dass ich ihn schön in Form spannen kann und bei dem Tuch eine klassische Rundung forme.

Die Fitnessmatten ( Amazon Affiliate Link) habe ich bei Amazon bestellt und bin mit Ihnen sehr zufrieden im Vergleich zu den Kinderspielmatten stinken sie weniger nach Kunststoff und sind robuster und größer, so dass ich auch für große Strickstücke nicht puzzeln muß.

Wie ihr seht ist auf meiner Matte ( Amazon Affiliate Link) genug Platz für den kompletten Schal mit den Lazadas Drähten ausgespannt habe ich dummerweise kein Bild gemacht, ich alter Profi.

Dabei habe ich nicht mal alle Teile der Matte zusammen gefügt. Auch meinen Nuvenm habe ich problemlols, trotz seiner Größe darauf gespannt.

Erstmal sollte man sich die Anleitung kurz durchlesen, damit man sieht, wie man Ecken ausspannen kann oder einen Spitzenrand besser in Form bekommt.

Nicht nur der Anleitung zu den Spanndrähten, auch der Anleitung im Buch „Noch mehr Mosaikmuster stricken“ kann man sehr gut folgen und der Chart ist ebenfalls gut lesbar, obwohl er über zwei Seiten geht.

Natürlich tanze ich mit meinem Glitzertuch in den #PaillettenperlenplunderfalLinkup. Verlinkt da gerne auch eure Glitzersachen.

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Lieblingsstücken, sowie zu Caros Fummeley, und Sewlala außerdem Liebste Maschen, Du für dich am Donnerstag

Fakten

Strickmuster: Glamour Moments von Crasy Sylvie aus dem Buch „Noch mehr Mosaiktücher stricken“ ( Amazon Affiliate Link)

Garnverbrauch: Crasy Glamour Girl schwarz 127 g und weiß 57 g

Modifikationen: keine, genau wie im Buch gestrickt,

Nadeln:   5 mm Pony Flair ( Amazon Affiliate Link)

Hier seht ihr den Schal einmal komplett ausgebreitet, er hat eine Spannweite von 223 cm und ist an seiner breitesten Stelle 65 cm breit.