Hello Overlock – Selmin von Tweed and Greet

[werbung- die Overlockmaschine und das Buch wurden mir als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt und der Beitrag enthält Amazon Affiliate Links. Was das ist, findest du hier. ]

Vor einigen Wochen ist hier bei mir ja meine Overlock eingezogen. Diese wurde mir freundlicherweise von Brother zur Verfügung gestellt und ist ein echter Luxusschlitten.

Damit ich diese wirklich teure Maschine nicht gleich kaputt mache, zerstöre oder gar zum Explodieren bringe, davor hatte ich wirklich Angst, vorallem weil im Internet immer die Rede davon ist, wie empfindlich diese Maschinen sind, habe ich mich vorbereitet. Sowas tue ich sonst nie. Ich lese oft nicht mal Gebrauchsanweisungen und bin der Typ „Ich probiere alles aus, irgendwas geht schon“.

Diesmal also nicht, diesmal habe ich die Gebrauchsanweisung der Brother Maschine gelesen und habe mir Fachliteratur besorgt, weil mein eigenes Fachwissen diesmal eben nicht ausreichte.

Das kleine Effchen hat mich freundlicherweise per Nachricht und mit ihrem Blogpost daran erinnert, dass das Buch „Hello Overlock“ von Selmin von Tweed and Greet hier noch schlummerte und ich hab es hervorkramt und mich erstmal schlau gemacht, was so eine Overlock denn überhaupt kann.

Hier findet ihr nun meine Rezension zum Buch „Hello Overlock“ und außerdem war Selmin so lieb und hat mir ein kleines Interview per Email beantwortet. Liebe Selmin, zum einen Danke für dein großartiges Buch, das mir die Scheu vor der Maschine genommen und mich wunderbar angeleitet hat und zum anderen für deine Zeit für das Interview.

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REZENSION HELLO OVERLOCK von SELMIN ERMIS-KROHS

Die Brother Overlock Maschine stand mehrere Wochen wartend auf meinem Nähtisch und ich schielte sie immer ein wenig skeptisch an. Beißt sie? Wird sie implodieren, wenn ich was falsch mache? Kann ich was falsch machen? Ist das wirklich so schwer, wie alle sagen? Jeder stöhnt über das Einfädeln, soll ich das wirklich jetzt versuchen? Ich bin also drumherum geschlichen und hab mich nicht getraut. Total blöde, wenn ich jetzt zurück denke, denn das Ganze war überhaupt nicht schwer. Die Maschine ist natürlich auch nicht implodiert und ja natürlich kann man viel falsch machen, aber wenn man seinen Kopf einschaltet und vorallem sich umfassend informiert, dann tut die Maschine genau, was sie soll.

Damit ich diese Erfahrung aber machen konnte, war ein wenig Mut nötig und den habe ich mir diesmal nicht angetrunken, sondern angelesen. Wenn mir etwas Unwohlsein verursacht, dann ist Information für mich immer der beste Weg, damit umzugehen. Wenn ich informiert bin, habe ich weniger Ängste und kann die Situation realistischer einschätzen.

In dem Fall hat mir das Buch von Selmin Ermis-Krohs geholfen. Das lag nämlich neben der Overlockmaschine und ich nahm es zur Hand, um eben zu lernen, was ich mit diesem kompliziert wirkenden Gerät überhaupt tun kann. Selmin stellt sich im Vorwort kurz vor und benennt genau meine Gefühle und Hoffnungen für die Overlock, das ließ mich schon mal aufatmen. Es sah also so aus, als wäre das genau das, was ich brauche. Jemand, der mich an die Hand nimmt und mir zeigt, was ich mit der Maschine tun kann, wie sie funktioniert und wie ich Probleme behebe.

Ich ließ mich also von Selmin an die Hand nehmen und marschierte tapfer mit ihr durch die Seiten von „Hello Overlock

Zunächst lernte ich den Unterschied zwischen Overlock und Nähmaschine kennen, denn obwohl ich hier die 4234D von Brother stehen hatte, war mir gar nicht so genau klar, was die denn nun eigentlich kann und was ich damit machen möchte. Im Buch wurde genau das anschaulich erklärt. Dann gab es Tipps zur Auswahl der passenden Maschine und die richtige Einrichtung des Nähplatzes. Das fand ich hilfreich, denn das Setup ist hier ein wenig anders, als wenn ich meine normale Haushaltsnähmaschine bediene.Selmin stellt außerdem eine Coverlock vor, das ist dann mein nächster Traum, den ich sicher umsetzen werde, wenn ich die Overlock beherrsche. Auch hier konnte ich endlich die Unterschiede und Möglichkeiten der Maschinen erfassen, weil sie sehr gut erklärt und klare und eindeutige Worte findet.

Nun hab ich das Glück, dass meine Maschine genau die ist, die Selmin auch bei „Hello Overlock“ nutzt und konnte daher eins zu eins abschauen und der Teil, in dem sie die Maschine vorstellt, war für mich super und eine tolle Erweiterung zur mitgelieferten Bedienungsanleitung. Anschließend wußte ich, wofür welches Rädchen ist und wo Greifer und Messer sind. Auch eine Aufstellung zu sinnvollem Material findet sich im Buch, vieles davon lag meiner Maschine bei, einiges werde ich mir noch nachkaufen. So liebäugle ich beispielsweise mit einem Kräuselfuß, Blindstich- oder einem Paspelfuß.

Im Buch werden außerdem Nadeln und Garne vorgestellt und genau erklärt, wann man welche Nadel nutzt und vorallem in welcher Stärke. Das fand ich sehr hilfreich und habe ich bisher noch nirgendwo so gut erklärt und zusammengefaßt gefunden.

Eine kleine Stoffkunde und Hinweise dazu, welche Stoffe sich zur Verarbeitung mit der Overlock eignen, findet sich ebenfalls.

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Anschließend stellt Selmin die verschiedenen Stiche der Overlock vor und erklärt sehr gut, welcher Stich wofür geeignet ist und zeigt außerdem auch Designnähte, wie Flachnahte.

Dann geht es ans Nähen, sie zeigt, wie man die Nadel einsetzt oder den Nähfuß tauscht und das Einfädeln, wovor ich besonderen Respekt hatte, wird ebenfalls gut bebildert dargestellt. Die Videoanleitung von Brother brauchte ich daher gar nicht mehr und meine Angst davor war total unnötig, das ist sehr einfach und dauert auch überhaupt nicht lange, sondern ist flott erledigt. Vorallem wenn man nur das Garn wechselt kann man mit der Methode des Anknotens wirklich schnell neu einfädeln und genau das wird ebenfalls erklärt.

Für mich hilfreich war auch das Verriegeln der Overlocknähte und das Sichern der Fadenraupe, da stellt sie drei Alternativen vor, von denen ich natürlich die für „Ungeduldige“ am Besten finde. Es wird gezeigt, wie man Ecken und Rundunen näht und wie man Stoff mit der Overlock rüschen kann. Zu allen wichtigen Fragen, wie Fadenspannung und Nähfußdruck finden sich ebenfalls gut bebilderte und leicht verständliche Erklärungen, mit denen ich als Overlockanfängerin überhaupt keine Probleme hatte und die mir wirklich geholfen haben.

Ich bin ja leider Königin darin, unkonzentriert Fehler beim Nähen zu machen und dann auftrennen zu müssen. Eine Overlocknaht auftrennen war für mich der Alptraum, aber auch dazu gibt es Tipps und (ich hab es ausprobiert) damit ging das wirklich ruckzuck. Auch Problemlösungen finden sich im Buch, zum Beispiel für das Reißén des Fadens, eine zusammengezogene Stoffkante oder eine unsaubere Stoffkante. Das ist prima und dient mir als Nachschlagewerk. Gleiches gilt für die richtige Wartung und Reinigung der Overlock.

Neben Grundlagentechniken finden sich außerdem 7 einfache Projekte für den Overlockanfänger, die die wichtigsten Techniken aufzeigen und näher bringen. Die Schnitte sind vom Schwierigkeitsgrad sehr leicht gehalten und steigern sich ein wenig,. Der Schnittmusterbogen liegt bei und ist sehr gut und stabil. Kleine Kritik an dieser Stelle ich hätte mir unterschiedliche Farben für unterschiedliche Größen oder bessere Unterschide in der Linienzeichnung gewünscht. Grundsätzlich kann man mit ihm aber sehr gut arbeiten und die Yoga Hose und das Shirt möchte ich auf jeden Fall noch umsetzen.

Am Ende war ich so gut informiert, dass ich sofort loslegen konnte. Ich hatte keine Angst mehr, etwas kaputt zu machen und weiß, worauf ich achten muß, um ein tolles Ergebnis zu bekommen.

Von mir also eine große Empfehlung für jeden, der sich und seine Näherei ins nächtse Level heben will, das hier bietet sehr gute Hilfestellungen und Erklärungen und nimmt die Scheu vor der teuren Maschine.

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INTERVIEW MIT SELMIN VON TWEED AND GREET:

Jetztkochtsie: Hallo Selmin, schön, dass du dir Zeit nimmst, mir ein kleines Interview zu geben!

Wenn man deinen Blog (so wie ich) schon länger verfolgt, konnte man dich bei deinem Weg von der Näh-Bloggerin hin zur Schnittmustererstellerin, Autorin und Shopinhaberin begleiten. Ich fand das sehr spannend und hab mich gefreut, dich beim Blogst Barcamp im letzten Jahr kennenzulernen. 

Vielleicht willst du dich, für die dich noch nicht kennen, kurz vorstellen? 

Selmin: Liebe Janine, ich freue mich, dass ich hier sein darf! Ich bin Selmin, 38 Jahre und blogge seit 2012 auf meinem Blog Tweed & Greet über meine Geschichten aus dem Nähzimmer, zeige meine Nähprojekte, stelle inspirierende Schnittmuster vor und gebe Tipps und Tricks rund ums Nähen für Anfänger und Fortgeschrittene. Erst mit 32 Jahren hat mich der Nähvirus gepackt und das Nähen hat sich schon fast zu meiner Lebensphilosophie entwickelt. Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht nähe, über’s Nähen nachdenke oder darüber spreche. Das Nähen hat mein Leben in kreative Bahnen gelenkt, an die ich vor einigen Jahren nicht im Ansatz gedacht hätte: Ich habe vergangenes Jahr mit „ Hello, Nähmaschine“ und „ Hello, Overlock“ zwei Nähbücher herausgebracht, publiziere regelmäßig Inspirations-Posts auf meinem Blog Tweed & Greet und arbeite als freiberufliche Online-Redakteurin und Content Creator für Unternehmen aus der Handarbeitsbranche. Im April 2018 habe ich zusammen mit Anja von Rapantinchen das Kölner Schnittmusterlabel Schnittduett gegründet, für alle Frauen, die gern lässige und feminine Mode nähen.

Jetztkochtsie: Du bist für mich eine der ersten Fundstellen, wenn ich ein Nähproblem habe, auf deiner Seite gibt es viele Tutorials und Hilfestellungen, seien es „Tipps für das Nähen mit Ringeln und Streifenstoff“ oder auch (für mich Zwerg ganz wichtig) „Beinlänge im Schnittmuster einer Hose verlängern und verkürzen“. Der erste Artikel von dir, den ich gelesen habe, war der zur Garnauswahl und er hat mir dabei geholfen, festzustellen warum mein Baumwollgarn kein so schönes Ergebnis lieferte. 

Du hilfst vielen Näherinnen in vielen Situationen weiter, aber wo oder von wem hast du das alles gelernt? 

Selmin: Ich habe im Oktober 2014, nach insgesamt 12-jährigem Angestelltenverhältnis, meinen festen Job gekündigt, um mich beruflich umzuorientieren. Das Jahr entwickelte sich zu einem kreativen Auszeitjahr. Während andere reisen, um sich selbst zu finden, habe ich meine Nähmaschine ausgepackt und so viel genäht, wie noch nie. Dabei besuchte ich auch ganz intensiv Näh- und Schnittkurse und beschäftigte mich ein ganzes Jahr lang mit meinem liebsten Hobby. In dieser Zeit sind über 30 Kleidungsstücke entstanden. In meinen Kursen konnte ich furchtlos viele Techniken ausprobieren und alle Fragen stellen, die mir auf der Seele brannten. Ich liebe es, mich in Themen hineinzufuchsen, bis ich sie beherrsche, auf dem Weg dorthin mache ich selbst manchmal auch viele Fehler, das gehört immer dazu. Es führt aber auch dazu, dass ich viele Knackpunkte kenne und benennen kann. Ich glaube, damit kann ich Anfängern auf Augenhöhe begegnen und ihnen unterstützend zur Seite stehen.

Jetztkochtsie: Gibt es Internetseiten oder Bücher, die du hilfreich findest und ebenfalls empfehlen möchtest? 

Selmin: Ich liebe die Blogs von Tilly & the Buttons und Closet Case Patterns, die viele hilfreiche Tipps rund ums Nähen geben und auch das Seamwork Magazine ist für mich eine inspirierende und hilfreiche Anlaufquelle. Supergern höre ich den Love to Sew Podcast aus Kanada, aus dem ich immer wieder viel Wissen und Nählust mitnehme . Vor kurzem habe ich außerdem auf meinem Blog meine Lieblingsbücher rund um das Thema Nähen veröffentlicht. Darüber hinaus finde ich das umfangreiche Buch „Fitting and Pattern Alteration“ von Liechty Rasband und Pottberg-Steineckert sehr hilfreich, wenn es um das Thema Schnittanpassung geht.

Jetztkochtsie: Deine Bilder finde ich immer sehr hilfreich und gut fotografiert, deine Texte frisch und informativ. Deine Blogposts wirken natürlich und fröhlich und man erfährt alle Details, die man als Näherin erkennen möchte. 

Wie entwickelt sich so eine Idee bei dir vom ersten Gedanken bis hin zum fertigen Blogpost? 

Selmin: Vielen lieben Dank für die netten Worte, das freut mich wirklich zu hören! Wenn ich für meinen Blog arbeite, entsteht und bleibt die Idee tatsächlich meist so lange in meinem Kopf, bis ich einfach loslege. Für meine eigenen Blogposts fertige ich meist keine Konzepte oder Ähnliches an. Mein Blog ist einfach inspirationsgetrieben, da kann ich mich nicht hinsetzen und beispielsweise Texte für einen Monat vorschreiben, später alle Fotos für einen Monat knipsen oder Schritt für Schritt Fotos. Das wäre zwar sehr effizient, aber es lässt meine Kreativität leiden. Das konnte ich noch nie. Da beginne ich lieber morgens mit einer Idee und arbeite mich einfach durch bis ich fertig bin. Bei Inspirationsposts mache ich oft erst die Fotos und setze dann die Texte dazu. Bei Tutorials beginne ich mit den Schritt-für-Schritt-Texten, mache dann die Fotos und bearbeite sie. Danach passe ich meist die Texte noch einmal an, denn oft kommt es auch vor, dass die Vorgehensweise wie ich sie im Kopf hatte, doch nicht so umsetzbar ist. Wenn der Post fertig ist, wird er auch schon veröffentlicht.

Jetztkochtsie: Zusammen mit Rapantinchen hast du ein gemeinsames Baby, das Schnittduett und ihr vertreibt eure Schnittmuster online. Sie zeichnen sich durch klare Linien und eine elegante Lässigkeit aus. Eure Muster gibt es als Download und Papierschnittmuster.

Welcher der Schnitte liegt dir besonders am Herzen und welchen würdest du mir als Overlock-Anfängerin empfehlen? 

Selmin: Ganz ehrlich? Ich mag eigentlich alle Schnitte gleich und ich habe viele unserer Schnitte mehrfach im Kleiderschrank  hängen und trage sie supergern. Allerdings muss ich sagen, dass ich gerade für unsere Hose Wrapped wohl die beste Kundin war, 7 Versionen habe ich zu Hause und eine Shortsfassung mit einem kleinen Patternhack ist auch schon geplant. Für Overlock Anfänger eignen sich alle Teile der Modular Collection sehr gut, da sie aus Stretch sind und bis auf den Saum, alle Nähte komplett mit der Overlock direkt zusammengenäht und versäubert werden können. Aber auch den Sweater Wrapped und das La Sole Jersey Cami, kann man als Overlock Anfänger gut meistern.

Jetztkochtsie: Ich habe vor einiger Zeit die Aktion 12 Colours of Handmade Fashion bei dir interessiert verfolgt, wird es so etwas nochmal geben? (Ich wäre sofort dabei!) 

Selmin: Oooh, die gibt’s schon! Im Januar habe ich die Aktion #12ausdemstoffregal ins Leben gerufen, um Nähbegeisterte beim Stoffabbau zu unterstützen oder die Community dazu zubringen, sich mit ihrem Stoffvorrat auseinander zu setzen. Jeden Monat, jeweils zum 1. verkünde ich ein neues Thema, bei dem man sich etwas aus seinem Stoffvorrat nähen oder einen zu diesem Thema passenden Post im Zusammenhang mit seinem Stoffvorrat verfassen kann. Dabei muss nicht unbedingt genäht werden, man kann einfach auch Tutorials oder Tipps zu dem Thema veröffentlichen, man kann etwas für sich oder andere nähen und es ist egal ob ein Kleidungsstück dabei entsteht oder etwas Nettes für die Wohnung. Alles ist ganz frei und entspannt, aber eben nach einem bestimmten monatlichen Thema. Die Ergebnisse werden am 27. eines Monats präsentiert und können auf meinem Blog verlinkt werden.

Jetztkochtsie: Deine Bücher „Hello Nähmaschine“ & „Hello Overlock“ bieten einen guten Einstieg in die Technik der Maschinen und darüber hinaus Hilfe bei der Fehlersuche, Nähtechniken und Nähprojekte für den Anfänger.

Was hat dich veranlasst die Bücher zu schreiben und wie bist du an diese neue Herausforderung ran gegangen? 

Selmin: Bei „ Hello Nähmaschine war mir wichtig, dass jeder, der sich das erste Mal an eine Nähmaschine setzt, das Gefühl hat, ich würde ihm über die Schulter gucken und alles Schritt-für-Schritt erklären. Ich wollte schöne Projekte, die inspirieren und auch für Erwachsene geeignet sind. Kleidungsstücke habe ich dabei bewusst weggelassen, damit sich Nähanfänger keine Sorgen um Passform oder Anpassungen machen müssen, sondern vielleicht auch einfach allein mit dem Buch und ihrer Nähmaschine loslegen können und direkt im Nähflow bleiben. Projekt für Projekt steigert sich der Schwierigkeitsgrad der Techniken, wie Säumen, Reißverschlüsse annähen oder Knopflöcher nähen, bis man am Ende tolle Nähprojekte in der Hand hält und voll motiviert ist, voller Elan sein erstes Kleidungsstück zu nähen. Bei „ Hello, Overlock“ war es der gleiche Anspruch. Wir schauen uns die Overlock Schritt für Schritt gemeinsam an, fädeln sie ein und ich stelle die wichtigsten Stiche und Techniken vor, die anhand von ersten Easy-Peasy-Projekten, lässigen Kleidungsstücken und praktischen Accessoires, ausprobiert werden können.

Jetztkochtsie:  Im Buch „Hello Overlock“ arbeitest du ebenfalls mit einer Brother 4234D, was für mich sehr praktisch ist. Ist das Buch aus deiner Sicht denn auch für Anfänger mit anderen Maschinen geeignet? 

Selmin: Ja, auf alle Fälle. Overlockmaschinen weichen zwar in ein paar Eigenschaften manchmal leicht voneinander ab, aber wie bei Nähmaschinen ist das Prinzip das gleiche. Es ist allerdings auch wichtig, dass man als Anfänger das Handbuch seiner Overlock vor sich hat, um wirklich alle Handgriffe kennenzulernen.

Jetztkochtsie: Die Brother 4234D ist ja nicht soooo ein Schnäppchen, welche Overlock Maschine würdest du empfehlen, wenn jemand ein kleineres Budget hat? 

Selmin: Das niedrigere Modell der o.g. Brother die Brother 3034D habe ich ebenfalls zu Hause und nähe damit sehr gern. Es ist eine sehr komfortable Maschine und aus meiner Sicht steht sie ihrem großen Bruder in nichts nach.

Jetztkochtsie: Und zum Schluss: was rätst du jemandem, der seit Jahren mit seiner Haushaltsnähmaschine näht und sich fragt, ob er eine Overlock wirklich braucht?

Selmin: Ich selbst habe erst nach vier Jahren intensiven Nähens mit der Nähmaschine meine erste Overlock gekauft. Bis dahin hatte ich sie eigentlich auch nicht vermisst. Allerdings habe ich sehr schnell gemerkt, dass das Nähen mit der Overlock tatsächlich Nähen auf einem neuen Niveau ist. Die Nähzeit verkürzt sich enorm, ich war ganz baff, wie schnell ich mit einer Bahn fertig bin! Und die versäuberten Kanten geben den Kleidungsstücken natürlich eine ganz andere Hochwertigkeit. Für mich heißt dies, nie wieder ohne Overlock! Sie ersetzt meine Nähmaschine zwar nicht aber beide zusammen sind das perfekte Team in meinem Nähzimmer.

Jetztkochtsie: Herzlichen Dank für deine Zeit. Viel Erfolg weiterhin oder möchtest du sonst noch etwas sagen? Gibt es vielleicht Pläne oder weitere Bücher, auf die wir uns freuen können? 

Selmin: Ich freue mich, dass Du mich gefragt hast und wünsche Dir noch viel viel Spaß beim Ausprobieren Deiner neuen Overlock! Momentan habe ich eine Bücherpause eingelegt und freue mich, dadurch wieder mehr Zeit für meinen Blog zu haben und ganz viel Konzentration auf unser Label Schnittduett und andere kreative Projekte zu legen. Da kann man sich sicherlich auf ein paar Überraschungen im Laufe des Jahres freuen!

 

Ich hoffe, ihr fandet das Interview mit Selmin ebenso informativ und spannend, wie ich. Schreibt mir gerne, ob euch das gefallen hat und ob ich in Zukunft bei Buchvorstellungen häufiger versuchen soll, ein Interview mit dem Autor oder der Autorin zu führen.

(Das geht natürlich nicht immer, aber so ab und an finde ich das wirklich ganz gut.)

Euch jetzt erstmal viel Spaß beim Nähen, Frickeln Handarbeiten und noch einen schönen Freitag!

 

Fünf Milly für #makemetakeme

Auf der letzten H&H haben die Initiative Handarbeit und GreenBagLady die Aktion #makemetake mit ins Leben gerufen.

Alles dazu nachlesen, könnt ihr hier: Klick

Sinn der Geschichte ist es, weniger Müll zu produzieren und somit weniger Plastikbeutel beim Einkaufen zu nutzen und eben gehäkelte oder genähte Taschen dabei zu haben.

Die Idee fand ich prima und habe daher 5 Millys von Pattydoo genäht und stelle sie Loveforwool zur Verfügung, damit sie diese an die ersten 5 Ankömmlinge bei ihren Stricknick am Samstag verteilen kann.

Alle Infos zu der Veranstaltung findet ihr hier: Klick!

Es lohnt sich also früh da zu sein. Der Frickelcast wünscht allen fröhliches Gemeinsamesstricken am Worldwideknitinpublicday und winkt aus der Ferne, wir sind nämlich fott!

Die Millys sind flott genäht, ich wandele allerdings die Henkel immer ab und nähe die von Vorder- und Rückenteil zusammen und nicht die Henkel eines Teils, weil man sie dann viel besser an die Haken am Kinderwagen oder an einer Tür aufhängen kann. Genäht habe ich mit der Haushaltsnähmaschine und teilweise mit der Overlock von Brother  (Amazon Affiliate Link) versäubert.

Ich habe das Mettler Poly Glow Garn zum Nähen verwendet und war damit sehr zufrieden.

Für die Millys habe ich gewachste Baumwolle von MEZ und normale Baumwollwebware von MEZ verwendet, die ich beim Bloggerevent zur Verfügung gestellt bekommen habe,

Außerdem habe ich Canvas von Palimpalim verarbeitet und Windbreakerfolie von Alles für Selbermacher in Rosegold und Anthrazit.

Die Folie hat mich beim Nähen schier in den Wahnsinn getrieben und auch so war ich sehr flott unterwegs, weshalb nicht alle Nähte so gerade sind, wie sie sein sollten und ich an ein zwei Stellen etwas flicken musste. Sie sind also nicht perfekt, aber das sind meine Nähereien nie, ich hoffe, ihr mögt sie trotzdem und habt viel Freude daran.

Hier habe ich den Hasen Baumwollstoff von MEZ mit der Windbreakerfolie von Alles für Selbermacher vernäht.

Der gelbe Canvas mit den weißen Punkten ist von PalimPalim und die Oktopusse hatte ich im letzten Jahr auf der H&H für #machdeinding mitgenommen und doch nicht vernäht, weil mir der Rucksack einfach nicht gefiel.

Hier ist beschichtete Baumwolle von MEZ mit normaler Webware von MEZ kombiniert.

Hier ebenfalls. Die Äpfelchen sind geil oder?

Hier ist Canvas von Palim Palim kombiniert mit der Windbreakerfolie von Alles für Selbermacher.

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties zu den Lieblingsstücken, Dings vom Dienstag sowie zu Caros Fummeley.

Ella aus Lillestoff für die HH Cologne

Mein Messeoutfit für die HH habe ich ja in einer Ruckzuckaktion noch kurz vor der Messe am Donnerstag genäht. In wenigen Stunden ist eine Ella entstanden. Diesmal mit Rollkragen und aus dem wunderschönen Lillestoff Jördis, den ich bei Jafi und ihrem ersten Kleiderschnitt entdeckt hatte.

Leider gab es ihren Schnitt noch nicht, als ich mein Messeoutfit brauchte, daher hab ich was Bewährtes geschneidert und das ist eben Ella.

Mit meinem Halsausschnitt war ich überhaupt nicht zufrieden und da ich vom Auftrennen ja nur wenig halte, habe ich das Schrägband, das ich dort einfach als Saum benutzt hatte, herausgeschnitten und weil der Ausschnitt dann ein wenig weit geworden wäre, habe ich mir dann einfach den Rollkragen der La Silla von Schnittgeflüster genommen und an den Ausschnitt angepaßt.

Beide Stoffe sind Sommersweat, das Kleid ist also wärmend, aber nicht zu warm, es schmiegt sich an den Körper, liegt aber nicht so eng an, dass man jede Delle sieht.

Ich hab mich in meinem Kleidchen am Messetag total gut gefühlt. Wie ihr hier auf dem Bild mit Sockmatician sehen könnt.

Die Stoffe von Lillestoff finde ich wirklich enorm schön und gut zu verarbeiten, da rollt nichts, da kräuselt nichts, das ging super gut.

Auch eine Wäsche und der Trockner konnten den Stoffen nichts anhaben und die Ella paßt mir ja eh immer super gut.

Die Ella ist neben der La Silla von Schnittgeflüster mein Lieblingsschnittmuster.

Ich habe sie schon super oft genäht. Schaut mal hier, hier, hier oder hier.

Fakten

Schnittmuster: Ella von Pattydoo

Stoffverbrauch: ca. 20cm vom Stoff  in Rot und etwas mehr als 1,5 m vom Lillestoff in schwarz weiß.

Modifikation:  keine / Größe 36 (Ich trage auf den Fotos einen Petticoat)

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CraSy – Sylvie Rasch – Oberteile & Kleider aus Jersey nähen

[Werbung / Rezensionsexemplar]

Das Buch „Oberteile & Kleider aus Jersey nähen – 1 Schnitt – 1000 Styles“ habe ich vorgestern von Feierabendfrickeleien zugeschickt bekommen, nachdem sie es von Sylvie selbst erhalten hat. Leider war die Verfügbarkeit zwischenzeitlich mehr so schlecht. Woran auch immer das lag, jetzt habe ich es ja.

Bereits seit Wochen habe ich auf das Buch gewartet und mein Stoff lag hier auch schon bereit. (Der wurde mir ebenfalls von Sylvie Rasch zur Verfügung gestellt.) Darum werde ich das Projekt auch ganz einfach als uUfo bezeichnen. Unfreiwilliges Ufo.

Nun gut, ich hab also dann den ganzen Mittwoch mit dem Buch verbracht und hatte einen tollen Vormittag.

Aber ich zäume das Pony schon wieder von hinten auf.

Sylvie unsere Strick- und Häkel-Hänsin-Dampf-in-allen-Gassen hat ihr erstes Nähbuch herausgebracht. Es geht um Shirtschnitte und nennt sich daher auch „Oberteile & Kleider aus Jersey nähen – 1 Schnitt – 1000 Styles“

Zu Beginn des Buches wird uns Sylvie kurz vorgestellt, dann folgt ein bebildertes Inhaltsverzeichnis mit 22 Designvarianten, die man nach dem Baukastensystem zusammensetzen kann.

Die Schnitte sind alle für elastische Stoffe gedacht. Der Jersey wird auch ausführlich vorgestellt und seine Besonderheiten erläutert. Mit ein wenig Erfahrung kann man, die Schnitte aber natürlich auch aus dickeren Stoffen, wie Sweat oder dünnerer Viskose nähen. Hauptsache, der Stoff ist elastisch. Auch diese Jersey-Varianten werden genau erklärt und ihre Besonderheite aufgezeigt.

Ich habe den Schnitt mit Wintersweat genäht und mich an Evelyns Tipp gehalten, eine Nummer größer zu nähen, als benötigt. Das war genau richtig. (Diese Tipps findet ihr im ganzen Buch, Evelyn ist die Schnittmacherin, die Sylvie unterstützend zur Seite stand und ihre Nähtipps sind wirklich simple und gut.)

Im Buch findet ihr auch eine genaue Auflistung der benlötigten Materialien zur Verarbeitung von Jersey und einen kurzen Exkurs zu Nähmaschinen. Vorgestellt werden die Haushaltsnähmaschine, die Overlock und die Coverlock. Ich habe mein Shirt komplett mit der Haushaltsnähmaschine genäht, da ich leider keine Coverlock oder Overlock besitze. Das ist ebenfalls möglich.

Sehr gut fand ich den Teil, der sich um den Schnitt dreht, da hier genau erläutert wird, wie mit dem Schnittmusterbogen umgegangen wird, dass Nahtzugabe bereits enthalten ist. (YEAH! Ich liebe es!) Dann gibt es auch noch Tipps zum stoffsparenden Zuschnitt und eine ausführliche Maßtabelle.

Ich bin ja wirklich sehr klein, bin in der Maßtabelle aber gerade noch vertreten. Die 34 wäre meine Größe gewesen, wenn ich nicht mit Sweat genäht hätte (Dann eine Größe mehr nehmen!). Die Shirts sind trotz der elastischen Stoffe alle recht figurbetont, wenn du es also lieber weit und bequem magst, dann solltest du hier genau überlegen, für welche Größe du dich entscheidest. Die Tabelle geht bis Größe 56, was ich recht umfangreich finde. Die Anleitung zum Zuschnitt ist bebildert und hat mir sehr geholfen, ich schneide immer recht chaotisch zu, hier war das sehr einleuchtend aufgezeichnet, das wird mir auch für andere Schnitte noch hilfreich sein.

Dann folgt eine Erläuterung zu den verwendeten Stichen und Nähten, das fand ich sehr ausführlich und für Anfänger gut erklärt. Ich hab es nur kurz überflogen, da ich eine so detaillierte Erklärung nicht mehr benötige.Hier geht es auch um die richtige Verarbeitung von Abnähern und das Nähen der Ausschnitte, sowie Säume und Abschlüsse. Die Zeichnungen fand ich dabei ausreichend, ich könnte mir aber vorstellen, dass ein totaler Nähanfänger hier gerne mehr sehen würde. Auch dafür ist gesorgt, auf Sylvies Youtube Kanal findet ihr Videos zur besseren Anschaulichkeit.

Dann folgt eine Erläuterung zum Baukastensystem. Hier findet ihr 12 Ausschnittvarianten, 12 Ärmelvarianten und 8 Abschlussvarianten. Diese kann man endlos miteinander kombinieren und so ganz unterschiedliche Shirts erstellen.

Ich habe mich für den Rundhalsausschnitt mit Bündchen, den langen Ärmelt mit Bündchen und das Bündchen als Abschluss entschieden. Alle Varianten beruhen auf einem Raglanschnitt. Das sollte einem klar sein, wer Raglannähte oder Shirts nicht mag, der wird hier nicht fündig, bzw. höchstens bei den Varianten ohne Arm.

Dann folgt der Teil, in dem die Schnittvarianten vorgestellt werden. Das sind wie gesagt 22, mit dem Handwerkszeug kann man aber natürlich noch viel mehr kombinieren.

Bei jeder Schnittvarianten ist der Materialverbrauch angegeben und es wird genau aufgeschlüsselt, wie der Zuschnitt erfolgen muß, bzw. welche Teile zuzuschneiden sind. Auch der Schwierigkeitsgrad wird angegeben. Den fand ich passend und nachvollziehbar zugeteilt. Ich habe mich für Variante Nr. 3 entschieden. Neben jeder Variante sind zusätzlich inspirierende Varianten Zeichnungen.

Irritiert hat mich zunächst die Teilungsnaht der Ärmel, die sorgt dafür, dass der Arm trotz Raglan eine schöne Schulterkugel hat. Wenn man sich das klar macht, stört es nicht mehr und führt halt zu einem gut sitzenden Shirt.

Sehr gut gefallen hat mir außerdem Nr. 6, ein ärmelloses Top mit Tunnelzug, Nr 10, ein Shirt mit Voland und einer Bommelkante. Es werden auch Möglichkeiten aufgezeigt, die Shirts in Kleider zu verwandeln. Ich bin sowohl mit den Anleitungen als auch mit dem Nähen gut klar gekommen.

Der Schnittmusterbogen hingegen war ein Desaster. Und ja, das muß man so krass ausdrücken, denn was der Verlag sich dabei gedacht hat, kann ich nicht nachvollziehen. Die Schnitte sind super, sitzen bei mir gut und das obwohl ich mit Raglan sonst immer mal meine Probleme habe, aber die für mich richtige Linie auf dem Bogen herauszuwuseln, war echt nicht leicht. warum man hier dann nicht mit zwei Bögen, einer für kleine, einer für große Größen arbeitet und die Schnittvarianten, wie Tunnelzug, Rundhals, etc. farblich kenntlich macht, erschließt sich mir nicht. Ich hatte hier wirklich Probleme meiner Schnittlinie zu folgen und würde mir wirklich wünschen, dass die Verlage hier mehr Sorgfalt walten lassen, denn das ist etwas, was nicht von den Autoren ausgeht. Hier wird an der wichtigsten Stelle eines Nähbuches an Platz und Druckfarbe gespart, das ist für den Endverbraucher leider echt ärgerlich. Ich habe es dennoch geschafft, mir meinen Schnitt zu zuschneiden und zu nähen, aber das fand ich wirklich nervig. Ich träume allerdings ja immer noch davon, dass es endlich fertig ausgeschnittene Schnittbögen gibt, die man nicht erst noch übertragen und ausschneiden muß. Ich weiß, das ist ein Wunschtraum.

Mit meinem Shirt bin ich sehr zufrieden. Es sitzt gut, auch unter den Armen und ist sportlich und dennoch figurbetont. Einzig den Ausschnitt würde ich nächstes Mal etwas enger machen. Das ist aber ja eine Anpassung an meinen persönlichen Geschmack. Ich fühlte mich von dem Buch gut angeleitet und betreut während des Nähens und denke, dass es auch für Anfänger gut geeignet ist, sich mit den ersten Jerseynähprojekten auseinander zu setzen.

Fakten

Schnittmuster: Variante Nr 3 aus dem Buch „Oberteile & Kleider aus Jersey nähen – 1 Schnitt – 1000 Styles

Stoffverbrauch: 130 cm Sweat von Crasy Sylvie  / 40 cm Bündchen von Stick & Style

Modifikation:  keine / Größe 36

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties zu den Lieblingsstücken, zu Sew La La, zu Woman on Fire, sowie zu Caros Fummeley.

 

Meine Crafteln La Silla

Einige von euch werden jetzt zusammenzucken und sagen, wie Crafteln? Die La Silla ist doch von Schnittgeflüster?

Genau, das ist auch richtig, der Schnitt ist von Schnittgeflüster, aber den Stoff habe ich beim Nähbloggertreffen in Köln von Frau Crafteln abgestaubt. Da gab es nämlich einen Tauschtisch und da legte Frau Crafteln ne ganze Menge drauf ab und ich hab mich schamlos bedient.

Ich kann zum Stoff leider daher nichts sagen, außer dass es ein relativ schwerer Sweatstoff ist, der sich auf einer Seite leicht beschichtet anfühlt und etwas glänzt.

Er ließ sich sehr gut verarbeiten und ich wußte sofort, dass ich daraus ein Kleidchen machen wollte. Ein bequemes Kuschelkleid.

Das ist mir mit der La Silla gelungen.

Den Schnitt mag ich ja eh und er paßt bei mir einfach immer sehr gut.

Veränderungen habe ich hier nicht vorgenommen.

Fakten

Schnittmuster: La Silla von Schnittgeflüster in 34

Stoffverbrauch: ca 1,20 m

Modifikation:  keine

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties zu den Lieblingsstücken, zu Handmade on Tuesday, zu Woman on Fire, sowie zu Caros Fummeley.

Weiter La Sillas von mir findet ihr hier, hier, hier und hier.

Die La Sill ist übrigens kein Ufo, sie ist bereits im Dezember fertig geworden, ich hatte bloß noch keine Zeit den Beitrag zu schreiben.

Wenn euch Frau Crafteln interessiert, schaut doch mal auf ihrer Homepage und ihrem Podcast vorbei.