Fünf Milly für #makemetakeme

Auf der letzten H&H haben die Initiative Handarbeit und GreenBagLady die Aktion #makemetake mit ins Leben gerufen.

Alles dazu nachlesen, könnt ihr hier: Klick

Sinn der Geschichte ist es, weniger Müll zu produzieren und somit weniger Plastikbeutel beim Einkaufen zu nutzen und eben gehäkelte oder genähte Taschen dabei zu haben.

Die Idee fand ich prima und habe daher 5 Millys von Pattydoo genäht und stelle sie Loveforwool zur Verfügung, damit sie diese an die ersten 5 Ankömmlinge bei ihren Stricknick am Samstag verteilen kann.

Alle Infos zu der Veranstaltung findet ihr hier: Klick!

Es lohnt sich also früh da zu sein. Der Frickelcast wünscht allen fröhliches Gemeinsamesstricken am Worldwideknitinpublicday und winkt aus der Ferne, wir sind nämlich fott!

Die Millys sind flott genäht, ich wandele allerdings die Henkel immer ab und nähe die von Vorder- und Rückenteil zusammen und nicht die Henkel eines Teils, weil man sie dann viel besser an die Haken am Kinderwagen oder an einer Tür aufhängen kann. Genäht habe ich mit der Haushaltsnähmaschine und teilweise mit der Overlock von Brother  (Amazon Affiliate Link) versäubert.

Für die Millys habe ich gewachste Baumwolle von MEZ und normale Baumwollwebware von MEZ verwendet, die ich beim Bloggerevent zur Verfügung gestellt bekommen habe,

Außerdem habe ich Canvas von Palimpalim verarbeitet und Windbreakerfolie von Alles für Selbermacher in Rosegold und Anthrazit.

Die Folie hat mich beim Nähen schier in den Wahnsinn getrieben und auch so war ich sehr flott unterwegs, weshalb nicht alle Nähte so gerade sind, wie sie sein sollten und ich an ein zwei Stellen etwas flicken musste. Sie sind also nicht perfekt, aber das sind meine Nähereien nie, ich hoffe, ihr mögt sie trotzdem und habt viel Freude daran.

Hier habe ich den Hasen Baumwollstoff von MEZ mit der Windbreakerfolie von Alles für Selbermacher vernäht.

Der gelbe Canvas mit den weißen Punkten ist von PalimPalim und die Oktopusse hatte ich im letzten Jahr auf der H&H für #machdeinding mitgenommen und doch nicht vernäht, weil mir der Rucksack einfach nicht gefiel.

Hier ist beschichtete Baumwolle von MEZ mit normaler Webware von MEZ kombiniert.

Hier ebenfalls. Die Äpfelchen sind geil oder?

Hier ist Canvas von Palim Palim kombiniert mit der Windbreakerfolie von Alles für Selbermacher.

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties zu den Lieblingsstücken, Dings vom Dienstag sowie zu Caros Fummeley.

Frankensteinhorn

Im letzten Frickelcast haben Feierabendfrickeleien und ich bereits über das Frankensteinhorn gesprochen und hier kommt nun der Blogpost dazu.

Mein großes Problem beim Nähen ist ja meine unfassbare Ungeduld. Es läuft immer alles super, bis ich glaube, etwas begriffen zu haben und die Anleitung nicht mehr zu brauchen oder aber bis ich keine Lust mehr habe und fertig werden will. Bei Frankensteinhorn kam beides zusammen.

Zum einen habe ich mich selbst unter Zeitdruck gesetzt, weil ich genau 2 Stunden hatte, bis Frankensteinhorn verschenkt werden sollte, zum anderen, war ich ab der Mitte der Anleitung überzeugt, zu wissen, wie es weitergeht… dann war ich müde und unkonzentriert und hier ist das Ergebnis.

Frankensteinhorn habe ich aus einem Nähset von Mia Buntherz genäht, das ich auf dem Stoffmarkt Holland in Bad Godesberg gekauft hatte. Für 14,95 Euro erhält man alles, was man für das Einhorn braucht, ausgenommen des Füllmaterials und des Garns.

Die Stoffmenge war großzügig bemessen und ich würde aus den Resten fast noch ein Einhorn frickeln können, wenn ich sinnvoller zugeschnitten hätte. Sollte man sich also mal verschneiden oder etwas nicht klappen, ist genug Material dabei, um etwas einmal neu zu machen oder auszubessern.

Die Anleitung ist gut verständlich, könnte allerdings etwas besser formatiert sein. Hier ist alles auf eine Seite gequetscht, weshalb ich immer Probleme hatte, die Stelle wieder zu finden, an der ich gerade dran war. Absätze und eine größere Schrift hätten hier geholfen.

Das Zuschneiden war schnell erledigt und ging leicht. Achtung! Das Frotteezeug hat gefusselt wie die Hölle, danach sah das Wohnzimmer hier aus, als hätte es türkis geschneit und auch der rosa Samt für die Hufe hatte etwas von herumfliegenden Pollen an sich. Leider. Auf den Bildern sieht das harmloser aus, als es war. Ich finde jetzt noch überall türkise Fusseln.

Wie gesagt, ich war nachher unkonzentriert und wollte fertig werden, weshalb Frankensteinhorns Mähne irgendwie vergessen wurde (hupsa) und ein Ohr verkehrt herum ist.

Außerdem hat er auf dem Rücken eine fette Naht, weil ich falsch gewendet hatte und keine Lust und Zeit mehr, es unsichtbar mit der Hand zu vernähen.

Ich hatte mich eigentlich entschieden, Frankensteinhorn dann lieber doch nicht an die Nachbarn zu verschenken, aber der Mr. meinte: „Häßliche Kuscheltiere werden am meisten geliebt!“ Also wurde Frankensteinhorn an unsere neugeborgene Nachbarin Charlotte verschenkt und hoffentlich sehr geliebt.

Das Projekt ist für sehr geduldige Anfänger durchaus geeignet, für ungeduldige (wie mich) nur, wenn man vorher ein paar Baldrianpillen einwirft. Frankensteinhorn hat ein paar Schimpfworte gehört, die definitiv nicht jugendfrei waren.

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties von den Dienstagsdingen , Creadienstag und Handmade on Tuesday und zu den Lieblingsstücken.

Heldenbären

Beim Nähen lief es gerade nicht sonderlich. Alles was ich angefangen hab, hab ich verkackt und zwar übelst. Ich hab in den letzten Wochen mehr Stoff und Vlieseline weggeschmissen, als gut für mein Nervenkostüm war und nein, das wolltet ihr nicht sehen, das war einfach sehr dusselig.

Daher hab ich mir was ganz einfaches ausgesucht.

Etwas bei dem man nichts verkacken kann. Etwas, bei dem ich wenig Konzentration brauche und viel Spaß habe.

Die Heldenbären von Alles für Selbermacher.

Die Bären waren eine Charityaktion von Alles für Selbermacher. Der Erlös kommt der Elbschule in Hamburg zu Gute, das hat mir noch mehr gefallen. Außerdem tragen die kleinen Bären Cochlae Implantate, was ich noch cooler fand.

Die Bären durften also hier einziehen. Es sind im Grunde nur zwei Stoffstücke, auf denen die Heldenbären aufgedruckt sind. Man schneidet sie aus, näht sie rechts auf rechts mit Wendeöffnung zusammen, wendet sie und füllt sie, dann schließt man die Wendeöffnung.

Fertig.

Das Füllen hat noch am Längsten gedauert, die Nähte sind flott gemacht, das Zuschneiden ging ebenfalls fix und ich hatte ne Menge Spaß beim Nähen.

Die Bären sind also perfekt für Anfänger geeignet, man kann seine Maschine ausprobieren und etwas Hübsches nähen, ohne große Gefahr, dass es nicht gelingt.

Ich hab für die Zwillinge zwei Bären genäht, einen in rosa und einen in blau.

Fakten

Strickmuster: Ohne Schnittmuster, man schneidet einfach am Umriss der Heldenbären entlang.

Stoff: Heldenbären von Alles für Selbermacher / Füllwatte

Modifikationen: Keine

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Handyorganizer von Made with Blümchen

Ich wollte ja seit dem Nähbloggertreffen in Köln unbedingt den Handyorganizer von Made with Blümchen nach nähen, weil der mir so gut gefallen hat.

Am Wochenende hatte ich zwei Stündchen Zeit, naja eigentlich nicht, aber egal ich wollte das Ding nähen, also näh ich es auch! Und von weitem ist es auch ganz ok geworden…

Ich hab mir also Canvas von Palimpalim Wuppertal rausgesucht, den ich mal auf dem Stoffmarkt gekauft hatte, Snap-Pap von Snaply, zwei Gummibänder und los gings.

Zugeschnitten war flott, wobei ich mir hier die Maße von Teil B noch auf dem Schnittbogen gewünscht hätte, dann hätte ich diesen nämlich nicht ausdrucken und ausschneiden müssen, sondern hätte direkt aus dem Snap-Pap schneiden können.

Dann ging es ans Zusammennähen, meine Handymaße paßten zu denen von Made with Blümchen, daher mußte ich hier nichts anpassen.

Allerdings war ich irgendwie nur mit halbem Kopf bei der Sache, weshalb ich auch die Visitenkartenfächer und Teil A zweimal zuschneiden mußte, weil ich die falsch rum angenäht habe und Snap Pap Auftrennen kann man vergessen, das reißt dann beim zweiten Nähen ein. Also neu zugeschnitten, diesmal richtig rum angenäht. (Die Anleitung ist da wirklich deutlich und gut bebildert, ich würde die Schuld gern Frau Katze geben, aber es lag einfach an mir, ich hab nicht aufgepaßt)

Dann lief es eigentlich sehr gut, die Gummibänder zu befestigen war noch mal etwas tricky, weil die bei mir immer wegflutschten und ich nichts stecken konnte, weil das Snap Pap die Löcher ja nicht verzeiht. Darum sieht es da auch etwas unschön aus, aber anders hab ich es wirklich nicht gleichmäßig dran gefrickelt bekommen.

Geht aus meiner Sicht aber auch noch und ist nicht schlimm. Beim nächsten Mal würde ich da vermutlich Schlitze ins Snap-Pap schneiden, Gummiband durchstecken, dann annähen mit einem schlichten sauberen Stich und von hinten einen Snap-Patch gegenkleben.

Und dann hat Mein Hirn offenbar ausgesetzt, denn ich habe gedacht, ich hätte begriffen, wie es weiter geht und bräuchte nicht mehr in die Anleitung zu gucken, also habe ich schön den Außenstoff gebügelt und rund herum angenäht und rundherum bedeutet leider ich habe das Innenfach zusamemn genäht, so dass man nicht mehr an die Fächer für die Visitenkarten kommt. Grandiose Leistung. Wenn ich das wieder auftrenne, kann ich es, wegen des Snap-Pap ganz wegschmeissen, also hab ich mich entschieden, einfach auf das Blöckchen zu verzichten und die Anzahl der Schlitze zu erhöhen und die Visitenkarten dort hinein zu stecken.

Geht auch, sieht gut aus, ist praktisch.Natürlich hätte ich es trotzdem gern richtig und so ist es ja auch irgendwie Quatsch, denn ich hab ja Visitenkartenfächer genäht, man kommt nur nicht mehr an sie dran, weil ich schön außen am Rand drüber gerattert bin.

Leider war ich dann da auch noch recht flott unterwegs und hab mal wieder nicht sauber gearbeitet. Sehr ihr das?

Ja, ich seh es auch. Das muß neu. Für einen Prototyp ganz ok, aber das machen wir nochmal, jetzt weiß ich ja wie es geht und stell mich sicher nicht noch mal so dusselig an.

Fakten

Schnittmuster: Handyorganizer von Made with Blümchen

Stoff: Snap-Pap und Canvas von Palimpalim

Modifikationen: Ich hab Unfug gemacht und die Visitenkartenfächer aus Versehen zusammen genäht. Außerdem hab ich leider nicht so sauber gearbeitet, wie ich es mir wünschen würde.

Größe: Passend für das Iphone 6

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties von den Dienstagsdingen und Handmade on Tuesday und zu den Lieblingsstücken.

Gemeinsam mit mir genäht hat Jaylyns Nadeltanz… ich bin gespannt, wie ihr Organizer geworden ist.

Vegane Krabbelpuschen

Ok, eigentlich läuft gerade unser SockenKAL mit Gewinnspiel und Challenge und allem drum und dran und ich sollte wohl lieber Socken stricken, aber das hier sind ja fast Socken, oder nicht?

Schon seit ein paar Tagen kämpfe ich mit der Nähmaschine, weil ich Krabbelpuschen nähen will. Die ersten 4 Versuche sind grandios gescheitert, krumm und schief und furchtbar sahen sie aus, meine Krabbelpuschen untrag- und unverschenkbar und obwohl ich sonst ja zu meinen Nähdesastern stehe, hab ich die Krüppelpuschen nicht fotografiert, sondern gleich entsorgt. Heute ist mir dann aber mein erster vernünftiger Puschen gelungen und nachdem ich einmal den Bogen raus hatte, konne ich auch gar nicht mehr aufhören.


Ein Puschen nach dem anderen wurde fertig und jetzt bin ich ausgestattet mit Krabbelpuschen für die Nichte der Maschenprobenuschi, die vor wenigen Tagen eine Tochter bekommen hat und mit genderneutralen Puschen für die Neffen-Nichten-Zwillinge.


Die Puschen für die kleine Maschenpronenuschinichte sind in Pink, Silber und Grau, die für das Zwillingsnichtenkind in Silber und Blau mit rotem Faden und die für das Neffenzwillingskind in Blau und Silber mit rotem Faden. Ich würde jetzt gern sagen, der Genderkram wäre Absicht gewesen, aber ich hab bei den ersten Versuchen leider das meiste pinke vegane Leder aufgebraucht, so dass ich erstmal nachbestellen muß. *hust*


Ich habe die Krabbelpuschen aus Kunstleder genäht, obwohl Engelinchen das auf ihrer Seite nicht empfiehlt. Ich hab aus dem Kunstleder von Snaply allerdings schon mehrfach Dinge genäht und es ist wirklich nicht schwitzig und kann gut getragen werden. Bei Snaply gibt es wunderschöne Farben und das Kunstleder ist unfassbarweich und angenehm und läßt sich, wenn man sich nicht so dusselig anstellt, wie ich, wirklich gut verarbeiten.


Das Krabbelpuschenmuster ist ein Freebook von Engelinchen und die Anleitung ist wirklich gut, daran lagen meine ersten gescheiterten Versuche nicht. Ich hatte schlicht die Nähmaschine nicht richtig eingestellt. Auf ihrer Seite könnt ihr noch weitere Krabbelpuschen ansehen. Ich bin ja nicht so für Tüddelkram, daher sind unsere schlicht und einfach, aber da gibt es tolle Ideen, für alle, die gern mit Webband und co nähen.


Natürlich hopse ich mit den Krabbelpuschen zum Creadienstag, zum Kiddikram und zu Made for Boys, denn schließlich ist ein paar Krabbelpuschen für den Herrn Neffen. Ich hoffe das ist in Ordnung.


Fakts:

Schnittmuster: Krabbelpuschen Karli von Engelinchen

Größe: Größe 22-24 damit die Kids da auch lange was von haben.

Stoffverbrauch: Minimal geht gut aus Resten. Ich hatte mir die 50×70 cm Stücke bei Snaply bestellt und habe großzügig zugeschnitten und hab von fast allen Farben noch Reste (abgesehen vom Pink, da war ich nicht sparsam).

Stoff: Snaply, außerdem braucht ihr pro Puschen etwa 10 cm Gummiband 5mm, eine Lochzange und eine Sicherheitsnadel, um das Gummiband einzufädeln, sowie eine Ledernadel für die Nähmaschine.


 

 

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