Eine Probe-Chloe für den Plan!

Vor einiger Zeit erschien als neues Schnittmuster von Pattydoo, die Chloe. Bin ich sonst ein großer Fan der Schnitte, konnte mich Chloe wirklich nicht überzeugen. Das saß bei keinem wirklich gut, die kräftigeren Mädels ließ es echt unvorteilhaft aussehen und insgesamt habe ich in den ganzen Monaten gerade mal 2 oder 3 Kleidchen entdeckt, die ich tragbar gefunden hätte.

Ich hätte mir diesen Schnitt also niemals gekauft. NIEMALS!

Wie das so ist, man soll niemals NIE sagen, denn ich war mit Feierabendfrickeleien ja in Berlin unterwegs und dort habe ich im Stoffladen einen fantastischen Stoff gekauft und der für die Chloe wie gemacht ist. Es ist was ganz Besonderes und weil ich dafür die Chloe einmal genäht haben mußte, um abzuschätzen, wo sie gut sitzt, wo nicht so und wo ich sie enger oder weiter machen muß, mußte ich sie einmal testnähen.

Also Schnittmuster gekauft und geklebt und Reste von einer Staghorn Eigenproduktion herausgekramt, die ich mir ebenfalls gut als Chloe vorstellen konnte, losgelegt und bitte sehr, ich präsentiere meine Probechloe!

Festgestellt habe ich, dass mir Chloe in Größe 34 gut paßt. Die Ärmel sind allerdings deutlich zu lang, die würde ich beim nächsten Mal krass kürzen und die Brustabnäher sitzen für mich etwas tief. So weit runter hängt da noch nix, obwohl ich ja immer ohne BH rumlaufe oder vielleicht gerade deshalb? Außerdem schlägt das obere Rückenteil bei mir Falten und ist etwas weit, das werde ich bei der nächsten Chloe durch Abnäher beheben.

Den Rock habe ich ebenfalls gekürzt, weil ich nun mal ein Zwerg bin und gerne Bein zeige.

Außerdem habe ich beim Rock den Fadenlauf außer Acht gelassen, weil ich unbedingt Längsstreifen und keine Querstreifen wollte.

Alles in Allem ist Chloe wirklich nicht schwer und war in einem Nachmittag fertig. Jetzt, wo ich einmal kapiert hab, wie das mit den Taschen und Kellerfalten geht, würde ich sagen, sie ist in 1-2 Stunden mit Zuschnitt fertig.

Fakten

Schnittmuster: Chloe von Pattydoo

Größe: 34 (Ich bin 158 cm groß und 52 kg schwer)

Stoffverbrauch: 130 cm

Stoff: Staghorn Eigenproduktion Sommersweat

Modifikationen: Ich habe die Version mit Beleg am Hals genäht, dazu habe ich den Rock und die Ärmel um jeweils 8 cm gekürzt.

Beim nächsten Mal: Brustabnäher höher setzen, Rückenteil verschmälern oder Abnäher einbauen.

Garn: schwarz und weiß aus dem Snaply Nähkoffer

Mit meinem Beitrag hopse ich zum Me Made Mittwoch und schaue mich dort mal eine Runde um…

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Vegane Krabbelpuschen

Ok, eigentlich läuft gerade unser SockenKAL mit Gewinnspiel und Challenge und allem drum und dran und ich sollte wohl lieber Socken stricken, aber das hier sind ja fast Socken, oder nicht?

Schon seit ein paar Tagen kämpfe ich mit der Nähmaschine, weil ich Krabbelpuschen nähen will. Die ersten 4 Versuche sind grandios gescheitert, krumm und schief und furchtbar sahen sie aus, meine Krabbelpuschen untrag- und unverschenkbar und obwohl ich sonst ja zu meinen Nähdesastern stehe, hab ich die Krüppelpuschen nicht fotografiert, sondern gleich entsorgt. Heute ist mir dann aber mein erster vernünftiger Puschen gelungen und nachdem ich einmal den Bogen raus hatte, konne ich auch gar nicht mehr aufhören.


Ein Puschen nach dem anderen wurde fertig und jetzt bin ich ausgestattet mit Krabbelpuschen für die Nichte der Maschenprobenuschi, die vor wenigen Tagen eine Tochter bekommen hat und mit genderneutralen Puschen für die Neffen-Nichten-Zwillinge.


Die Puschen für die kleine Maschenpronenuschinichte sind in Pink, Silber und Grau, die für das Zwillingsnichtenkind in Silber und Blau mit rotem Faden und die für das Neffenzwillingskind in Blau und Silber mit rotem Faden. Ich würde jetzt gern sagen, der Genderkram wäre Absicht gewesen, aber ich hab bei den ersten Versuchen leider das meiste pinke vegane Leder aufgebraucht, so dass ich erstmal nachbestellen muß. *hust*


Ich habe die Krabbelpuschen aus Kunstleder genäht, obwohl Engelinchen das auf ihrer Seite nicht empfiehlt. Ich hab aus dem Kunstleder von Snaply allerdings schon mehrfach Dinge genäht und es ist wirklich nicht schwitzig und kann gut getragen werden. Bei Snaply gibt es wunderschöne Farben und das Kunstleder ist unfassbarweich und angenehm und läßt sich, wenn man sich nicht so dusselig anstellt, wie ich, wirklich gut verarbeiten.


Das Krabbelpuschenmuster ist ein Freebook von Engelinchen und die Anleitung ist wirklich gut, daran lagen meine ersten gescheiterten Versuche nicht. Ich hatte schlicht die Nähmaschine nicht richtig eingestellt. Auf ihrer Seite könnt ihr noch weitere Krabbelpuschen ansehen. Ich bin ja nicht so für Tüddelkram, daher sind unsere schlicht und einfach, aber da gibt es tolle Ideen, für alle, die gern mit Webband und co nähen.


Natürlich hopse ich mit den Krabbelpuschen zum Creadienstag, zum Kiddikram und zu Made for Boys, denn schließlich ist ein paar Krabbelpuschen für den Herrn Neffen. Ich hoffe das ist in Ordnung.


Fakts:

Schnittmuster: Krabbelpuschen Karli von Engelinchen

Größe: Größe 22-24 damit die Kids da auch lange was von haben.

Stoffverbrauch: Minimal geht gut aus Resten. Ich hatte mir die 50×70 cm Stücke bei Snaply bestellt und habe großzügig zugeschnitten und hab von fast allen Farben noch Reste (abgesehen vom Pink, da war ich nicht sparsam).

Stoff: Snaply, außerdem braucht ihr pro Puschen etwa 10 cm Gummiband 5mm, eine Lochzange und eine Sicherheitsnadel, um das Gummiband einzufädeln, sowie eine Ledernadel für die Nähmaschine.


 

 

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Jeans-Liva 

Seit ich vor einer Woche auf dem Stoffmarkt war, spukt in meinem Kopf eine Idee herum.

Ich vernähe ja sonst für Kleidung fast ausschließlich Jersey oder zumindest elastische Stoffe, ich gehöre nämlich zu den Absteckfaulen und Schummlern. Jersey kann ich meist auch ohne Abstecken nähen und ich kann wunderbar schummeln, ein bißchen ziehen, damit es paßt, sowas mache ich. Ich weiß, jetzt verdreht jede Maßschneiderin ganz furchtbar die Augen und schimpft mit mir, aber mein Gott, ich nähe nicht, damit alles perfekt ist, sondern damit es mir gefällt und ich Spaß dabei habe und da gehört ein bißchen Mogeln dazu.

Bei der Idee, die ich im Kopf hatte, war aber klar, dass ich nicht Schummeln können würde und vorallem, war klar, dass ich einen nicht wirklich elastischen Jeansstoff für ein Muster vernähen wollte, das eigentlich auf elastischen Stoff ausgelegt ist.

Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Also habe ich am Wochenende einfach eine Liva von Rosa P. zugeschnitten. Meine Liva aus Sweat habe ich auf Größe 32 zugeschnitten. Da ich ja diesmal aus recht wenig elastischem Stoff nähen wollte, habe ich das Muster auf eine Zwischengröße zwischen 32 und 34 vergrößert. Ich habe mich für die Variante mit halblangem Arm und Beleg am Ausschnitt entschieden.

Außerdem wollte ich unbedingt rote sichtbare Ziernähte.

Ich habe also am Saum unten und am Halsausschnitt doppelt mit einem Zierstich abgesteppt und an den Ärmeln einfach.

Außerdem habe ich an den Taschen kurz einmal mit dem Zierstich drüber gesteppt.

Während des Nähens hatte ich immer Angst, dass sie vielleicht doch zu eng ist. an den Ärmeln ist es auch fast ein wenig knapp geworden, die mußte ich etwas mehr kürzen, damit sie am Ellebogen nicht zu eng waren. An allen anderen Stellen sitzt die Liva perfekt. Sie ist schön bequem und fühlt sich toll auf der Haut an. Der Stoff mußte aber unbedingt sehr gut versäubert werden, da er bereits beim Nähen ein wenig anfing aufzuribbeln. Mit meinem Overlockstich auf der normalen Nähmaschine habe ich das aber sehr gut stoppen können.

Ich mag das Kleidchen wirklich sehr und werde es heute auf unserem Ausflug mit der freiwilligen Feuerwehr anziehen. Vielleicht bekomme ich den Mann noch zu Tragefotos überredet, dann werde ich das ergänzen.

Die Liva ist wieder ein Kleidchen für den Jahressewalong von Fräulein An und natürlich geht es damit ab zum RUMS!

Habt ihr eigentlich auch schon eine Liva genäht?

Zeigt doch mal, was ihr gezaubert habt? Ich freu mich über Anregungen für weitere Livas.

So und hier sind Tragefotos! 


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Me Made Mittwoch! Aber bitte mit Farbe! 

Als kleines Teaserbildchen hatte ich euch meine maritime La Silla ja schon gezeigt. Heute zum MeMadeMittwoch zeige ich euch, was ich am Samstagmorgen schnell genäht habe, bevor es zu meiner Schwester und ihrer Rasselbande ging. Auf dem Foto trage ich zur La Silla eine rote Strumpfbuxe von Calzedonia und meine blauen Pumps von Guess, die in meiner Zalon-Box waren.

Diesmal habe ich uns Mädels ausstaffiert und zwar gab es für mich die La Silla als Kleid und mit Kapuze aus schönem Ankerstoff von Staghorn in rot, weiß und grau, sowie aus einem Panel vom Stoffmarkt. Online bekommt ihr die Matrosenmädchen auch, ich hab sie hier zum Beispiel gefunden: klick!

Für meine Nichte gab es ein Raglanshirt von Mamahoch2 aus den Miniresten in Größe 68 und ohne Hals- und Ärmelbündchen. Und für meine Schwester habe ich eine Liv in Größe 40 aus den gleichen Stoffen genäht.

Für die sichtbaren Nähte habe ich meinen Schneeflöckchen Zierstich verwendet, der ist soooo schön. Garn war wie immer aus dem Snaply-Nähkoffer.

Ich hatte vom Panel 1,5 Meter und von denn anderen Stoffen jeweils einen Meter, damit bin ich sehr gut hingekommen und habe noch Reste (von den Matrosenmädchen allerdings nicht), mal sehen, was ich daraus bastele.

Na? Sehen wir gut aus im Partnerlook? Es tut mir leid, dass ich die süße Zwergnase verdecken muß, ich freue mich auch immer, wenn ich Kinderfotos im Netz sehe, weil ich sie gerne ansehe und schön finde. Ich werde jedoch keine Fotos meiner Nichten und Neffen hier einstellen, zum einen, weil ich nicht weiß, ob sie das möchten und sie sich noch nicht selbst äußern können und diese Entscheidung komplett erfassen können, zum anderen, weil es schlicht nicht nötig ist. Das süße Shirt sieht man ja auch so. Wir zwei Partnerlooktussis! 🙂

Der Ankerjersey ist wirklich wunderbar weich und angenehm zu tragen, die Wäsche und auch der Trockner konnten ihm nichts anhaben, er hat schön die Form und Größe beibehalten. Er ließ sich fantastisch vernähen und fühlt sich toll auf der Haut an. Ich fühle mich in meiner La Silla wirklich sehr wohl und auch die Kapuze fällt trotz des dünnen Stoffes sehr schön und nicht zu sackig. 

Ich hab das Kleidchen diesmal ein bißchen länger als üblich gemacht, so dass es mir schön bis ans Knie reicht, die knalligen Farben sind schon auffällig genug, da muß ich nicht auch noch viel Bein zeigen, fand ich und mir gefällt das Ergebnis überraschend gut, entgegen meinen Erwartungen sehen meine Beine nicht sehr kurz aus, sondern wirklich hübsch. Die La Silla kann man also auch gut ein paar cm länger nähen, wenn man möchte.

Schön finde ich ja die Kapuzenvariante, hier hab ich einen schön warmen Hals, ohne eingeengt zu werden oder mich zu warm zu fühlen.

Das gefällt mir gut und diesmal hab ich es sogar geschafft, nirgendwo die Anker in die falsche Richtung zeigen zu lassen, das krieg ich ja sonst leider nicht immer hin. Einen Moment nicht aufgepaßt und schon hat man falsch zugeschnitten. Das ist mir diesmal wirklich nicht passiert. (ausnahmsweise)

Die Liv hab ich in der Variante mit Puffärmelchen und Rollkragen genäht, wobei ich den Rollkragen etwa 4 cm schmaler gemacht habe, damit man nicht so viel Stoff um den Hals hängen hat und damit ich passend zuschneiden kann und nicht anstückeln muß. Meine Puppe ist ja etwas kleiner, daher hängt das Shirt etwas lockerer.

Auch hier habe ich an den Ärmelchen auf Bündchen verzichtet, und habe lediglich eingeschlagen und mit dem Zierstich abgesteppt. Mir gefällt das sehr gut und der Stich ist sogar ein wenig elastisch.

Die Matrosenmädchen gibt es übrigens in verschiedensten Ausführungen und Farben, das gefällt mir sehr und ich ärgere mich, nicht mehr mitgenommen zu haben. Der weiße Teil des Stoffes ist allerdings relativ durchscheinend, daher trage ich unter dem Kleid ein Unterkleidchen, damit man meine Wäsche nicht durchschimmern sieht.

Die Farben kommen toll raus, was meint ihr? Ich bin total begeistert und mag mein Knallerkleidchen sehr.

Mit dem Beitrag hopse ich dann ebenfalls zum Jahressewalong von Fräulein An, denn die La Silla paßt natürlich zum Thema „Kleiderwahl!“

Das Raglanshirt ist wirklich flott genäht, da meine Schwester letztes Mal aber die Halsbündchen etwas eng fand und ich noch immer nicht gelernt habe, wie ich Druckknöpfe anbringe, gab es diesmal einfach einen eingeschlagenen Saum. Paßt wackelt und hat Luft. Die Sache mit den Druckknöpfen könnte ich allerdings wirklich mal in Angriff nehmen. Seufz. 

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In your face!

Spätestens seit dem Wochenende und meiner Zuschneide-Orgie ist klar, dass ich der La Silla von Schnittgeflüster verfallen bin. Die Kleidchen sind einfach super schön, praktisch, bürotauglich und trotzdem schick und weiblich und mit dem richtigen Stoff wird ein fantastischer Eyecatcher daraus.

Ich habe wie schon bei La Silla eins, zwei, drei und vier mit dem Flamingo  in Größe 34 genäht und die Nahtzugabe weggelassen. Ich bin halt wirklich sehr sehr klein und so sitzt es bei mir sehr gut.

Ich habe mich wieder für den kleinen Stehkragen und die etwas längere Version entschieden, dafür jedoch die Ärmel auf Ellenbogenlänge gekürzt.

Genäht habe ich aus Jersey von Stoffversand4u. Hier muß ich sagen, die haben wirklich super schnell geliefert und meinem Päckchen lagen 4 passende Knöpfe zum Stoff bei. Das war erschwinglich, flott und sehr nett, kann ich empfehlen.

Der Stoff ließ sich super verarbeiten, behielt beim Waschen Farbe und Form und hat sogar im Trockner eine gute Figur gemacht. Beim Zuschnitt muß man lediglich darauf achten, dass das Gesicht auch dort liegt, wo es hingehört. Ich habe für das Kleidchen genau einen Rapport benötigt, eine Hälfte ist mit dem Gesicht bedruckt, die andere neutraler und kann daher für Rückenteil und Ärmel benutzt werden. Ich hatte hier trotz Muster überraschend wenig Verschnitt.

Die La Silla ist wirklich sehr schnell genäht, mittlerweile brauche ich mit Zuschnitt knappe 50 Minuten und das Kleidchen ist fertig. Dabei nähe ich ohne Overlockmaschine, nur mit meiner Husqvarna.

Hier ein paar Tragefotos für euch, achtet bitte nicht auf meine Frisur, ich kam grad aus dem Bür und war so müde, dass da selbst meine Make-up-App nicht mehr viel retten konnte und wenn meine Fusselhaare einmal nicht so wollen, wie ich, dann wollen sie das so richtig nicht und lassen sich ohne Haarwäsche auch nicht überreden irgendwie in Form zu bleibe und dazu hab ich direkt oben auf der Stirn so einen verkackten (sorry, das kann man nicht milder ausdrücken, wirklich nicht!) Wirbel. Ehrlich, wer da ein Mittel gegen kennt, dass man nachmittags nicht immer so aussieht, wie ich hier auf dem Bild, bitte zu mir. Haarspray, Haarlack, Gel, Puder, nutzt alles nichts, bis Mittags ist alles in Ordnung und Nachmittags spielt der Haarwirbel Schachtelteufel auf meinem Schädel.

Im Büro hab ich übrigens gern bequeme Schuhe an, da schätze ich gute Ballerinas sehr, die sind bequem und es läßt sich auch viel in ihnen hin und her laufen.

Ich trag zu den La Sillas übrigens immer Strumpfhosen von Calzedonia, die gibt es in den verschiedensten Farben und sie haben einen schönen breiten Bauchbund, der nicht einschneidet und sich unter dem Kleidchen nicht abzeichnet.

Dieses Kleidchen hier kann man auch lässig mit der Lederjacke kombinieren.

Ich bin sehr zufrieden und tänzele mal beim Creadienstag vorbei und diesen Monat habe ich dann sogar schon zwei Postings bei Fräulein Ans Jahres Sewalong, das Maithema ist ja immer noch die Kleiderwahl.

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Das Tuch! 

Ich nehme ja am Jahressewalong von Fräulein An teil.

Meinen Beitrag für Januar findet ihr hier: Klick.

Den für den Februar hier: Klick.

Und der März ist hier zu sehen: Klick.

Der April war schwierig…

Das Thema lautet: „GutbeTUCHT!“

Eigentlich wollte ich einen Blazer aus Wolltuch nähen, Gabardine in ausreichender Menge und wunderschönem Grün lag auch bereit, aber ich hatte echt keine Zeit. Ich hatte das Gefühl, nahezu rund um die Uhr zu arbeiten und wenn ich dann zuhause war, reichte es gerade mal für ein wenig Stricken und rumsitzen. Mir war nicht nach neuen Nähherausforderungen.

Gestrickt habe ich zwar einiges in diesem Monat, das seht ihr hier, hier und hier, aber bei einem Sewalong mit einem Strickstück teilnehmen, widerstrebte mir irgendwie. Dann lieber gar nicht.

Eigentlich hatte ich daher den April für den Sewalong schon abgeschrieben, aber gestern tänzelte dann Frau Feierabendfrickeleien mit ihrem Spucktuch durch meine Timeline und ich dachte mir, wenn Frau Feierabendfrickeleien bei Kreativwelt Mahijali die Idee stibitzt, dann mach ich das einfach auch und schon war die Idee geboren und ich komplett überzeugt, dass ich jetzt entgegen meiner bisherigen Meinung: „Aus Musselin brauch ich nun wirklich nichts!“, unbedingt ein Musselin-Tuch haben wollte.

Da ich ja nun mal keine Kinder habe und meine Schwester ihre Spucktücher alle noch selbst braucht, die Internetbestellung nicht rechtzeitig hier wäre und keiner der umliegenden Stoffläden Musselin führt, (Ja, ich habe sie alle angerufen!!) mußte ich mein Hinterteil bewegen und hab mir tatsächlich simple Stoffwindeln gekauft.

4 Stück in weiß, gab es bei KIK für 3,99 €. Bitte keine Kommentare, ich hätte Kik nie betreten, aber sowohl im Ernstings Family, als auch bei DM und im Müller waren Stoffwindeln entweder ausverkauft oder rosa.

Zuhause wurden meine Windeln dann in die Waschmaschine gepackt zusammen mit Simplicol in der Farbe Efeu-Grün.

Das Färben war wirklich simple. Tücher rein, Farbbeutel aufschneiden und auf die Tücher stellen, dann bei 60 Grad waschen.

Anschließend nochmal bei 40 Grad Feinwäsche fixieren und die Waschmaschine ist wieder sauber und die Tücher dunkelgrün. Ich hätte die Tücher gern noch dunkler gehabt, dafür hätte ich aber wohl mehr Farbe nehmen müssen. Die Farbe so gefällt mir, auch wenn der Herr Jetztkochtsie auch meinte, das hätte ein bißchen was von OP-Kittel. Banause.

Im Gegensatz zu Frau Feierabendfrickeleien habe ich die Tücher erst gefärbt und dann genäht, da ich der Färbekunst nicht ganz traute und nicht umsonst genäht haben wollte. Die Sorge war aber unbegründet, das hat gut funktioniert.

Leider kann ich nicht so schön plottern, wie Frau Feierabendfrickeleien. (Sollte ich mir vermutlich doch mal anschaffen, so ein Ding.) Daher ist mein Tuch gänzlich unverziert und war dadurch aber auch in weniger als 15 Minuten fertig. Ich überlege noch, ob ich was drauf sticke oder nicht. Mal sehen.

Ich habe ganz einfach 4 Stoffwindeln an den Kanten zu einem großen Viereck zusammen genäht, das dann eingeschlagen und an zwei Seiten als Dreieck fixiert. anschließend noch wenden, damit die Nähte innen sind und schon ist mein Riesenkuscheltuch fertig.

Damit hopse ich jetzt rüber zu Sewalong und zum Freutag.

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Jahressewalong – Lieblingshoodie

https://jetztkochtsie.files.wordpress.com/2017/03/daf60-ich2bn25c325a4h2bmit2bm25c325a4rz.png?w=584

Ich habe mittlerweile ja einige La Sillas von Schnittgeflüster genäht, aber noch nie eine mit Kapuze. Das war in den letzten Tagen dann mal dran und somit erledige ich auch kurz vor knapp meine März Aufgabe für den Jahressewalong von Fräulein An. Weil hier gerade schon fast Dämmerung herrscht und das Licht mehr so mäßig ist, gibt es leider keine Tragefotos. Die kommen dann vielleicht noch in den nächsten Tagen.

Für März stand der Lieblingshoodie auf dem Programm und mir war klar, dass das ein La Silla sein muß. Bisher hab ich die ja meist als Kleidchen genäht, wie hier oder auch mal als Pulli mit Stehkragen, wie hier.

Der Schnitt gefällt mir einfach sehr und er ist flott genäht und paßt mir gut.

Ich habe wie immer in Größe 34 genäht und diesmal die Pullilänge etwas verlängert. (Ich bin 158 cm groß und recht schlank. Ich würde sagen, das Muster fällt größengerecht aus.)

Dazu habe ich die Kapuze genäht und hier war mir wichtig, dass der gemusterte Stoff innen und der schwarze Stoff aussen liegt. Das hab ich nach kurzem Tüffteln dann auch hinbekommen.

Der Stoff ist Sweat von Staghorn und Bündchen von alfatex, genäht hab ich wie immer mit Garn aus meinem Snaply Nähgarnkoffer.

Alle Stoffe vorgewaschen und getrocknet und nichts hat ausgefärbt oder ist eingelaufen.

Verbraucht hab ich etwa 1,5 m, wobei ich nicht sagen kann, wie viel von welchem Stoff.

Außerdem hopse ich damit noch schnell beim RUMS vorbei.

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Frühlingskleidchen Sew-along

Am Sonntag sind ja bereits die Knitalongs fürs den Frühlings(Jäckchen) vom Me Made Mittwoch und Rosa P. gestartet.

Heute geht es dann mit Rosa P.s Sew-along los.

Genäht wird das Kleidchen Liva, ein feines Kleidchen, weit fallend und mit schicker Kellerfalte am Halsausschnitt. Hier könnt ihr einige Livas sehen: Klick!

Da mein Schnittmuster erst gestern bestellt wurde und ich von einem Download ausgegangen bin, es nun aber mit der Post kommt, bin ich noch nicht ganz für den Start präpariert und kann mich noch nicht recht entscheiden, was es denn nun werden soll, denn die Liva bietet einige Variationsmöglichkeiten.

Sicher bin ich mir, dass es ein Langarmkleidchen wird, weil ich ja immer friere, muß das sein, dazu vermutlich mit dem Kuschelkragen und ich werde sie eventuell etwas kürzen müssen, da ich ja eher klein geraten bin. Ich überlege noch, ob ich sie einmal aus einem günstigen Jerseystoff vorschneidere und mir daraus ein Nachthemdchen bastele, damit ich die Paßform noch etwas anpassen kann oder ob ich direkt mit meinem Stoff loslege.

Ausgesucht habe ich mir die Shapelines von Mamas Liebchen in blau mit gold auf schönem Sweatstoff. Dazu gibt es eine etwas längere Geschichte, die ich beim Apfelkleidchen schon erzählt habe, denn eigentlich waren die Shapelines für etwas anderes gedacht.


Am Sonntag geht es dann weiter mit dem Knitalong und ich schaffe es vorher hoffentlich bei der Maschenprobenuschi ein wenig Wolle zu wickeln, damit ich auch endlich starten kann. Mein Wickler ist ja immer noch kaputt und ich habe noch keine Meldung von Ylle, dass der neue unterwegs wäre… leider.

 

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Ein Hoodie für den Boss!

Der Mann an meiner Seite beäugt meine Handarbeiten ja mit einer gewissen Skepsis, meine Strickstücke gefallen ihm meist eher nicht so, mein Genähtes hingegen schon eher.

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Da er immer mal wieder herum genörgelt hatte, dass es keinerlei Sweatjacken ohne Aufschrift gibt und er es haßt, wie eine Litfaßsäule beschriftet, herumzulaufen, habe ich ganz einfach nach einem schönen Schnittmuster für eine Sweatjacke gesucht und erstmal günstigen Sweatstoff vom Stoffmarkt dafür benutzt. Zum einen, weil ich nicht so genau wußte, ob dem Mr. mein Werk dann auch gefällt, zum anderen, weil ich das Schnittmuster für ihn anpassen mußte und nicht sicher war, ob das so gut funktioniert.

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Das Ergebnis gefällt allerdings tatsächlich uns beiden. Er hätte nächstes Mal gerne ein Jäckchen ohne Kapuze und ich würde sie aus eher dünnerem Stoff nähen, weil der sehr dicke Kuschelsweat teilweise 4-lagig wirklich nicht so leicht unter der Nähmaschine zu handhaben war.

Aber fangen wir vorne an.

Ich habe Kuschelsweat vom Stoffmarkt gekauft, gleicher Stoff (dachte ich zumindest) in senf und petrol. Beim Nähen zeigte sich jedoch, dass der Petrol-Stoff deutlich elastischer und etwas dünner war, als der sehr voluminöse Senf-Stoff. Das war mir beim Kauf und leider auch beim Zuschnitt nicht aufgefallen. So mußte ich wirklich aufpassen, dass hier alles passend am Ende rauskam.

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Dass die obere Naht der Känguruhtasche so schön gleich aussieht, ist nämlich keine Selbstverständlichkeit. Auch hier mußte ich leider einmal auftrennen, weil ich die Kanten versetzt hatte, beim ersten Mal sah das so aus:

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Dann habe ich mir verschiedenste Schnittmuster angesehen, dazu muß man wissen, dass mein Mr. sehr schlank und sehr groß ist. Kauft er Jacken in L dann sind da meist die Arme und der Rumpf zu kurz, kauft er sie in XL, passen die Längen, aber das Ding hängt an ihm, wie ein Sack. Ich habe also nach schmal geschnittenen Schnittmustern gesucht und bin leider nicht wirklich fündig geworden (Vorschläge gerne zu mir!!). Letztlich hab ich mich für die Kapuzenjacke „Jordan“ von Pattydoo entschieden. Ich habe dann den Rumpf in L zugeschnitten und 8 cm verlängert und die Ärmel in L zugeschnitten und 8 cm verlängert. Im Nachhinein, hätte ich für den Rumpf ruhig M nehmen und verlängern können, allerdings kann er so auch mal einen dickeren Pullover unter der Jacke tragen. Die Länge von Rumpf und Ärmel passen perfekt und das obwohl ich den Mr. nicht ausgemessen hatte. (An dieser Stelle breiten wir den Mantel des Schweigens über den Umstand, dass ich im Zustand geistiger Umnachtung erst das Rückenteil als Ärmel angenäht hatte und dann hier erneut auftrennen mußte. Darüber brauchen wir nicht sprechen oder? Es war wohl wirklich etwas früh zum Nähen heute morgen… hust.)

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Da ich leider immer noch keine Lust hatte, mich mit dem Einschlagen von Ösen zu beschäftigen, ist auch dieser Hoodie ohne Kordel oder Tunnelzug. Ich gelobe Besserung, aber ich bin für so Tüddelkram echt nicht so zu haben.

Stoffverbrauch:

1 m petrol und 1m senfgelber Kuschelsweat. (Es bleibt wirklich nur wenig Verschnitt, das ist total knapp von mir kalkuliert)

1 Reißverschluss teilbar 65 cm

Garn hab ich in Senf benutzt, damit es hier und da kleinere Akzente setzt. Wie immer hab ich das Garn aus dem Snaply-Nähkoffer genutzt.

Ich habe den Rumpf, die Tasche und die Belege in Petrol zugeschnitten und Ärmel, Bündchen und Kapuze in Senfgelb.

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Während des Nähens hatte ich erstmal ein Reißverschlussproblem, beim ersten Mal hab ich wirklich nicht richtig aufgepaßt und zack, war er verkehrtrum drin, sprich mit dem Zipper nach innen. Aufgetrennt, nochmal gemacht, gleichen Fehler wiederholt. Beleidigt gewesen und erstmal in die Ecke gelegt und mit Nichtachtung bestraft. Dabei zeigt Ina von Pattydoo das wirklich gut im Video, keine Ahnung, wo mein Denkfehler war.

Dann hab ich mich heute wieder dran gesetzt und hab gedacht, ich verzweifele. Ich hab nämlich beim Starten eine neue Jerseynadel eingesetzt und als dann die Nähte irgendwie nicht so sauber wurden und mir der Oberfaden ständig riss, bin ich daher überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass das Problem die Nadel sein könnten. Ich hab beide Fäden neu eingefädelt, ich hab die Spulenkapsel gereinigt, ich hab die Stichplatte aufgeschraubt und neu angeschraubt, nichts! Fadensalat und gerissene Fäden, unsaubere Nähte. Ich wollte die Maschine schon in die Ecke schmeißen, als mein Blick endlich auf die Nadel fiel, die offenbar KOMPLETT krumm war. Keine Ahnung, wie das passiert ist. Wirklich nicht.

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Nadel getauscht und das Maschinchen lief astrein. Vorher drei Stunden herumgeflucht und dann in 20 Minuten das Ding fertig genäht. Trotzdem war das mit dem wirklich sehr dicken senffarbenen Sweat teilweise etwas frickelig, alle Lagen an Ort und Stelle zu halten, hat aber funktioniert. Auch das Einnähen des Zippers ging durchaus besser, als erwartet und der Beleg innen kaschiert kleinere Fehlerchen sehr gut.

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Trotzdem würde ich die Jacke eher nicht als Anfängerprojekt sehen. Ich hab ja nun schon einiges genäht und das hat mich ziemlich rotieren lassen, wenn ich auch mit dem Ergebnis sehr zufrieden bin, zwischendurch hatte ich vor Anstrengung die Zungenspitze im Mundwinkel und die Schweißperlen auf der Stirn.

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Die Jacke hängt auf den Bildern natürlich auf meiner 32/34 Puppe, dadurch sieht sie so groß aus, aber der Mr. möchte nicht als Model ins Internet und das respektiere ich natürlich.

(Vielleicht schläft er mal in der Jacke auf dem Sofa ein, dann hab ich meine Chance… *lacht dreckig* )

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Eigentlich sollte mein Februar Projekt „Gezipptes“ für den Jahres Sew Along von Fräulein An ja meine Softshell-Jacke sein, dazu fehlte mir bislang aber der Mut, daher ist die Kapuzenjacke mein Februar, hat schließlich auch einen Zipper!

Weitere Infos zum Jahres-Sew-Along findet ihr hier: Klick!

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Außerdem hopse ich zum Freutag, denn ich freu mich wirklich, dass der Mann sich freut und das er Jäckchen wirklich anzieht.

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Das Nachbarsbaby ist da!

Meine Schwiegermama verkündete mir, dass wir eine neue Nachbarin haben und das war Grund genug, mich hinter die Nähmaschine zu setzen und ein kleines süßes Ensemble für die junge Dame zu schneidern.

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Genäht habe ich das Raglanshirt von Mamahoch2 und die Hose Luis von Fadenkäfer, die mir tatsächlich etwas besser gefällt als die von mir bisher immer genähte Pumphose von Pattydoo.

Benutzt habe ich Jerseystoffe, bei denen ich leider nicht mehr weiß, ob sie von Staghorn, von Alles für Selbermacher, oder von Snaply waren, ehrlich keine Ahnung. Ich tippe allerdings auf Staghorn.

Das Raglanshirt kann ich mittlerweile blind nähen, so oft hab ich das schon gemacht, guckt hier und hier

Die Hose mußte ich mir erstmal genau ansehen, aber Dank der guten Anleitung mit vielen Bildern war auch das kein Problem.

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Genäht hab ich in Größe 50-56 und habe, da die Kleine etwas früh ist, die Nahtzugabe weggelassen, damit es kleiner ausfällt.

Wir hopse zum Freutag und zum Kiddikram