Der Hinata KAL

#diedreivomblog haben mal wieder gemeinsam gestrickt. Diesmal ein Muster von Maschenfein aus dem Maschenfeinbuch „Tücher stricken“.

Da ich die letzte Woche am Strand in den Niederlanden verbracht habe, habe ich natürlich Fotos am Meer mit Hinata gemacht. Der Mann hat sich sogar bereit erklärt Bilder zu machen, obwohl er das sonst komplett verweigert, Voraussetzung war, ich muß mit den Füßen ins Wasser. Das hört sich harmlos an, ist für mich aber wirklich Überwindung. Ich habe Angst vor Haien im Schwimmbad, ihr könnt euch vorstellen, wie wohl ich mich so nah am Wasser gefühlt habe… aber gut, abgemacht ist abgemacht, ich mußte also bis zu den Knöcheln ins Wasser. Ich hätte vermutlich andere Bilder gemacht, aber ich finde der Herr hat durchaus seinen eigenen Stil… was meint ihr?

Hinata am Meer

Hinata am Meer


Hinata am Meer

Hinata am Meer


Hinata am Meer

Hinata am Meer


Hinata am Meer

Hinata am Meer

Zusammen haben wir am KAL – Knitalong von Maschenfein teil genommen und in wenigen Tagen alle unser Hinatatuch fertig gestellt.

Dabei sind mal wieder ganz unterschiedliche Tücher entstanden, was allein an unserer Wollwahl gelegen hat.

Frau Feierabendfrickeleien hat aus zwei Wollmeisen gestrickt und ein schönes sommerlich frisches Tuch in graugrün kreiert. Ihr Ergebnis findet ihr hier: Klick!

Frau Feinmotorik hat aus einem Farbverlaufsbobbel gestrickt und mit einem schwarzen Kontraststrang von der Wollmeise gearbeitet. Ihr Ergebnis findet ihr hier: Klick!

Und ich habe aus zwei Strängen Manos del Uruguay Marina mein Tuch gezaubert. Da es sich hierbei um Lace handelt und ich relativ große Nadeln gewählt habe (5 mm), wird das Tuch so enorm luftig und leicht. Meine Farben waren petrol und volcano, also ein dunkles Blau und ein brennendes Orangerot. Das Garn ist sehr weich, hat einen leichten Glow und kratzt überhaupt nicht. (ich bin sehr empfindlich!!)

Das Stricken ist wirklich simple, man sollte Zunahmen beherrschen, rechte Maschen stricken können und wissen, wie man eine Masche abhebt. Das gesamte Muster wird mit Hebemaschen konstruiert, so entstehen die Dreiecke und Streifen. Grundsätzlich ist das simple und selbst erklärend, allerdings hab ich, wenn ich beim Stricktreff oder anders unter Leuten gestrickt habe, immer mal ein paar Fehlerchen eingebaut, nicht weil es so schwer wäre, sondern einfach, weil ich unkonzentriert war.

Ich habe das Tuch diesmal von Hand gewaschen, da wir im Urlaub keine Waschmaschine hatten und nicht gespannt, sondern nur leicht im Wind trocknen lassen. Im Waschbecken hat es ein wenig Farbe vom Petrol verloren, aber nicht auf das Orange ausgefärbt.

Hinata Tuch

Hinata Tuch

Auf diesen beiden Bildern sieht man die Struktur des Tuches sehr gut:

Hinata Tuch

Hinata Tuch


Hinata Tuch

Hinata Tuch

Die Anleitung ist gut erklärt und leicht verständlich. Ich bin der Meinung, man hätte sie durchaus kürzen können, aber für Anfänger sind die ausführlichen Erklärungen sicherlich hilfreich. Die Anleitung ist ausschließlich im Buch zu erhalten. Das Maschenfeinbuch könnt ihr in jedem Buchhandel erwerben oder online bestellen: Klick!

Fakten:

Strickmuster: Hinata von Maschenfein (NUR im Buch „Tücher stricken“ erhältlich)

Größe: 170cm breit 62 cm tief

Garnverbrauch: 39g von beiden Garnen

(am Anfang habe ich deutlich mehr von Farbe 1 benötigt, das hat sich im weiteren Verlauf dann wieder angeglichen)

Garn: Manos del Uruguay Marina petrol / volcano

Modifikationen: Ich habe 7 Wiederholungen des Mustersatzes gestrickt. Das Garn hätte nach meinen Berechnungen locker auch noch für 2-3 weitere Wiederholungen gereicht, aber ich wollte ein leichtes Tuch und größer wäre mir zu groß geworden. Bei dem Tuch kann man wirklich toll mit der Garndicke spielen, als Lacetuch wird es weich und luftig, als Fingering schön warm und fest. Den Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt. 

Hinata Tuch

Hinata Tuch


Hinata Tuch beim Trocknen

Hinata Tuch beim Trocknen


Hinata Tuch beim Trocknen

Hinata Tuch beim Trocknen


Hinata Tuch als Sonnenschutz bei der Tour zu den Sandbänken

Hinata Tuch als Sonnenschutz bei der Tour zu den Sandbänken

Ich hopse zu auf den Nadeln bei Maschenfein, zu Rund ums Weib am Donnerstag und zu Gehäkeltes und Gestricktes!

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Lemongrass Pullover – antizyklisch Stricken ist ja so in!

Wir waren eine Woche in Holland und da es normalerweise immer regnet, wenn wir nach Holland fahren und den schwiegerelterlichen Wohnwagen besuchen (in der Regel um irgendwas zu reparieren, diesmal aber wirklich als Urlaub! Yeah!), hatte ich in weiser Voraussicht diverse Strickprojekte dabei. Mehrere Wips (Work in progress), die endlich mal fertig werden sollten und mein Traumpullover, den ich allerdings noch nicht mal angeschlagen hatte. In Holland hatten wir dann aber so gutes Wetter, dass ich tatsächlich Böötchen gefahren, Fahrrad gestrampelt, Laufen gegangen bin und wir noch viel mehr unternommen haben. Die Wips blieben also im Koffer, aber so einen schnellen Pulli, dafür sollte doch Zeit sein…

Lemongrass Pullover - jetztkochtsieauchnoch

Lemongrass Pullover – jetztkochtsieauchnoch

Der Lemongrass von Joji Locatelli, bei einem der Angebote von Lanade hatte ich zugeschlagen und mir 6 Stränge Malabrigo Twist in der Farbe Olive bestellt. Ein sehr dickes Garn (bulky / 100g / 137 m ), das sich aber sehr weich anfühlt und trotz der Flauschigkeit wenig pillt, da es, wie der Name schon sagt einen schönen Twist hat.

Der Pullover ist mal wieder ziemlich abgefahren konstruiert, es fängt noch relativ normal an, man strickt den Halsausschnitt, dann die Raglanzunahmen für die Ärmel, dann wird nur das Vorderteil mit dem sehr einfachen aber effektvollen Zopf gestrickt, anschließend der Rücken. Dann werden Rücken- und Vorderteil mit einem Rand versehen. Der Rollkragen wird gestrickt und die Ärmel so gangesetzt, dass Vorder- und Rückenteil verbunden werden. Im Grunde ähnelt es ein wenig einem Poncho mit Ärmeln.

Lemongrass Pullover - jetztkochtsieauchnoch

Lemongrass Pullover – jetztkochtsieauchnoch

An meinem Pulli fehlen noch die seitlichen Knöpfe, rechts und links kommt je ein großer Knopf hin, der Vorder- und Rückenteil zusammen hält. Da ich sowieso diese Woche nach Berlin fliege und Frau Feierabendfrickelein besuche, werden wir uns zu Knopf Paul begeben und der hat dann bestimmt den richtigen Knopf für meine Wünsche da. Frau Feierabend hat sich ohnehin ein tolles Programm für mich ausgedacht. Während der Mann und seine Schwester aufs U2 Konzert gehen, bekomme ich allerfeinste Berlinbespaßung mit Wolle, Stoff und norwegischem Essen…. ich bin sehr gespannt.

Während ihr hier lest, such ich vermutlich gerade Knöpfe aus.

Lemongrass Pullover - jetztkochtsieauchnoch

Lemongrass Pullover – jetztkochtsieauchnoch

Aber zurück zum Pulli. Ich mußte Größe S stricken, damit ich Größe XS erhalte, da ich ja wirklich manchmal zum sehr festen Stricken neige. Für Größe S hätte ich laut Anleitung aber 700 g benötigt, daher wurde ich auch ein wenig nervös. Ich hab 100g für die Raglanzunahmen und den Halsausschnitt verbraucht, 100g für das Vorderteil, 100g für das Rückenteil. 100g für Kragen und Umrandung von Vorder- und Rückenteil und 182g für beide Ärmel. Da ich aber nervös wurde, als der 6 Strang sich dem Ende zu neigte, habe ich (gänzlich überflüssigerweise) 2 Stränge Twist bei Lanade nachbestellt. Ich hab nämlich noch ganze 18 g übrig und der Pulli ist fertig.

Lemongrass Pullover - jetztkochtsieauchnoch

Lemongrass Pullover – jetztkochtsieauchnoch

Malabrigo ist ja immer so eine Sache bei der Färbung, auch bei meinem Pullover seht ihr ganz klar, wo ich die Stränge gewechselt habe, einige sind unruhiger, andere etwas weniger Schattiert. Ich find es nicht schlimm und die Tigerstreifen am Rücken find ich sogar schwer grandios.

Lemongrass Pullover - jetztkochtsieauchnoch

Lemongrass Pullover – jetztkochtsieauchnoch

Ich hatte während des Strickens wirklich Spaß, zum einen geht das alles super schnell, weil das Garn so dick ist, zum anderen ist es sehr abwechslungslreich und dennoch wirklich ganz einfach. Da war wirklich nichts Schweres dabei und obwohl ich ja die Beste im Einbauen von total sinnlosen Fehlern bin, ist dieser Pullover tatsächlich fehlerfrei! Ich mußte nirgendwo schummeln, das Zopfmuster strickte sich fast von selbst und ich hab nur einmal am Ärmel kurz geribbelt, weil ich eine Zunahme vergessen hatte.

Lemongrass Pullover - jetztkochtsieauchnoch

Lemongrass Pullover – jetztkochtsieauchnoch

Jemand Ideen, was ich mir passend zum Pulli basteln könnte? Armstulpen, Beinstulpen und eine Mütze hab ich so im Kopf, mal sehen, ob ich das tue. Dann könnte ich den Pulli mit meinem Lederrock und den Stiefeln tragen, das sähe bestimmt grandios aus, hm… mal gucken.

Hier ist es gerade furchtbar drückend und schwül, daher erwarte ich ein paar standing ovations, dass ich den Pulli angezogen habe und nicht gänzlich verschwitzt auf den Fotos aussehe.

Lemongrass Pullover - jetztkochtsieauchnoch

Lemongrass Pullover – jetztkochtsieauchnoch

Ich habe übrigens mit Knitpro Cubics Nadeln gestrickt und hatte ein regelrechtes Strickfiasko, das Seil hat sich aus der Verschraubung gelöst und ließ sich zunächst auch nicht wieder anbringen. Zum Glück ist der Mann an meiner Seite ja Frickler und Bastler und hat es wieder hin bekommen, sonst wäre es das mit Stricken am Pulli gewesen, alle anderen Seile wären nämlich zu klein und nicht miteinander kompatible gewesen. In letzter Zeit passiert mir sowas immer häufiger und obwohl es mal eine Zeit gab, in der ich Knitpro als das Nonplusultra angepriesen habe, kann ich das aktuell leider nicht mehr sagen. Die Seile sind jetzt ein paar Jahre alt und ständig löst sich was, ist nicht mehr flexibel. Das ist ärgerlich und läßt mich immer öftr zu meinen Addi oder Hiya Hiya Nadeln greifen.

Lemongrass Pullover - jetztkochtsieauchnoch

Lemongrass Pullover – jetztkochtsieauchnoch

Um die Lykke Nadeln schleiche ich ja noch herum… hat die von euch schon wer? Erfahrungsberichte bitte zu mir!

Fakten:

Strickmuster: Lemongrass Pullover von Joji Locatelli

Größe: S gestrickt, um XS zu erhalten

Garnverbrauch: 582 g

Garn: Malabrigo Twist in der Farbe Olive

Nadeln: Knit Pro Cubics 6,00 mm

Modifikationen: Ich habe das Vorder- und Rückenteil jeweils um 5 cm verlängert, weil mir das sonst zu kurz war.

Natürlich hopse ich auch mit diesem Beitrag zu „Auf den Nadeln bei Maschenfein„, zum „Me made Mittwoch“ und „Gestrickt und Gehäkelt„.

Punkte aus Maastricht

Wir waren gestern in Maastricht und auf dem dortigen Markt hab ich ein wenig Stoff gekauft.

 

Ella – Pattydoo

Unter anderem diesen schönen gepunkteten sehr dunkelblauen Jersey.

Es war klar, dass daraus eine Ella werden würde und hier ist meine Ella mit kurzem Arm und ohne Teilung, sowie rundem Ausschnitt.

Ella – Pattydoo

Ich habe diesmal in Größe 36 genäht und  abgesehen vom Weglassen der Teilung habe ich nichts verändert.

Mehr Ellas findet ihr hier, hier und hier!

Ella – Pattydoo

 

Fakts:

Schnittmuster: Ella von Pattydoo mit Kapuze, ohne Taschen

Größe: 36 ohne Teilung, mit kurzem Arm und Rundhals

Stoffverbrauch: 1,20 m

Stoff: Markt Maastricht

Ella – Pattydoo

Mit meiner Ella wandere ich jetzt zum RUMS – Rund ums Weib am Donnerstag.

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Hollandhoodie

Ich hatte schon vor einiger Zeit meinen Lynn Hoodie von Pattydoo zugeschnitten und dann lagen die Zuschnitte hier herum.

Holland-Hoodie

Kapuzenpullover nach dem Schnitt „Lynn“ von Pattydoo

Da ich ihn aber unbedingt mit nach Holland an die See nehmen möchte, um ihn dort abends als warmen Kuschelpulli am Strand zu tragen, wurde es jetzt Zeit, dass ich mich mal an die Maschine schwinge.

Ruckzuck zusammen genäht. Auf Bündchen an den Ärmeln hab ich diesmal verzichtet, das ist ein Experiment, ich mag es ja, wenn die Ärmel schön lang sind und die Hände verdecken. Wenn es mich nervt, kürze ich und näh noch Bündchen an. Aber erstmal fand ich das jetzt nicht so schlecht. Die Kapuze habe ich etwas verkleinert und den Rumpf etwas verbreitert, weil ich es sehr leger haben wollte. Grundsätzlich ist das aber eine Größe 34, allerdings ohne Taschen. Wenn ich Taschen nähe, stecke ich da auch ständig meine Hände rein und mit Händen in den Taschen beult der Pulli furchtbar aus und das wollte ich nicht.

Hollandhoodie

Kapuzenpullover nach dem Schnitt „Lynn“ von Pattydoo

Ich habe in die Kapuze mal wieder keine Bänder / Tunnelzug eingezogen, weil ich die ohnehin nie benutze und mir das Gebamsel immer auf die Nerven geht. Irendwann muß ich das aber wirklich mal machen… seufz.

Die Kapuze habe ich innen mit dem Sternchenstoff und außen gestreift genäht. Ich habe noch ein wenig Stoff übrig und werde daraus wohl für die Nichte was nähen. Mal sehen was, das Schwesterherz sich so wünscht. Oder ne passende Mütze? Mal sehen.

Das Bündchen unten ist aus dem gestreiften Sweatstoff genäht.

Weitere Lynns findet ihr hier und hier!

Hollandhoodie

Kapuzenpullover nach dem Schnitt „Lynn“ von Pattydoo

Fakts:

Schnittmuster: Lynn von Pattydoo mit Kapuze, ohne Taschen

Größe: 34 Rumpf leicht verbreitert / Kapuze etwas verkleinert

Stoffverbrauch: 2 x 0,6 m

Stoff: Staghorn

Hollandhoodie

Kapuzenpullover nach dem Schnitt „Lynn“ von Pattydoo

Ich hopse zum MeMadeMittwoch! TSCHAKKA, endlich nochmal!

 

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Pelikan-Kleid 

Ich habe mir ja vor ein paar Wochen ein Flamingo Kleidchen genäht.

Den Blogpost dazu findet ihr hier: Klick!

Auf der anderen Seite des Flamingo- Panels ist der Pelikan und weil ich die Frau Fussi total lieb hab, hab ich ihr ein Partnerlookkleidchen genäht.

Beide Kleidchen sind die La Silla von Schnittgeflüster, als Kleidchen und mit dem kleinen Stehrollkragen. Für Frau Fussi habe ich die La Silla in Größe 36 mit etwas mehr Nahtzugabe zugeschnitten, darum ist sie meiner Puppe auch ein wenig groß, ich hoffe an den richtigen Stellen.

La Silla ist ja eines meiner Lieblingsschnittmuster und ich habe schon mehrere genäht.

Die findet ihr hier, hier und hier und hier!

Während ihr das hier lest, werde ich selbst mit Flamingo-Kleidchen ausgestattet Frau Fussi ihr Pelikan-Kleidchen übergeben. Wenn sie gut drauf ist, darf ich dann vielleicht ein paar Partnerlookfotos machen, die füge ich hier dann noch ein.

Fakts:

Schnittmuster: La Silla  (langes Kleid ohne Bündchen mit Stehkragen)

Größe: 36

Stoffverbrauch: Rückseite des Flamingo-Panels für vorne, Ärmel und ‚Rückenteil 80cm, Stehkragen kleines Reststück.

 

 

Natürlich hopse ich damit ab zum Creadienstag !

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Startingpoint – The Joji Locatelli Mystery Knitalong

Vor etwa 5 Wochen habe ich mich spontan entschieden, am Joji Locatelli Mystery KAL mitzustricken.  Meinen ersten Teaser-Beitrag dazu findet ihr hier: Klick! 

Die englische (!!) Anleitung gibt es hier:  Klick!

Vorgestern bin ich dann fertig geworden und gestern hab ich die Fäden vernäht, das Tuch gebadet und soft gespannt. Vor dem Baden hatte er eine Länge von 169 cm und nach dem Bad in der Wanne hatte er dann genau 220 cm und 70 cm in der Breite. Das ist ordentlich und daher habe ich ihn wirklich nicht geblockt, sondern nur ein wenig locker auf dem Wäscheständer drappiert und so dann trocknen lassen.

Auf dem Bild hier seht ihr die Mitte des Schals. Ich habe den Startingpoint nicht zusammen genäht, ich finde ihn irgendwie witzig… 🙂

Sehr begeistert bin ich, dass wirklich keine meiner Farben ausgeblutet oder abgefärbt hat. Da hatte ich ein wenig Angst, ist aber alles gut gegangen.

Verbraucht habe ich:

Farbe 1 : Natural 75 g

Farbe 2: Water green  57 g

Farbe 3: Lotus 92 g

Farbe 4: Sabiduria 91 g

Farbe 5: English Rose 71 g

Mittlerweile habe ich mich auch mit meiner Farbwahl angefreundet. Zuerst war es mir wirklich zu bunt und wild, aber jetzt wo er fertig ist, gefällt er mir sehr gut und ich habe bereits eine grandiose Idee für einen Zweiten.

Ich habe den Lacepart allerdings abgewandelt, ich wollte irgendwie lieber Diamanten haben, als Dreiecke, was daran lag, dass ich die Anleitung nicht richtig gelesen habe und dann zu faul zum Ribbeln war. Sieht aber auch gut aus, finde ich. Was meint ihr?

Grundsätzlich bin ich mit dem Garn sehr zufrieden, das ist schön elastisch und sehr weich. Es hat wirklich gar nichts ausgefärbt und es flust nicht. Für ein Singlegarn ist das sehr bemerkenswert. Aus Malabrigo Mechita werde ich also noch weitere Sachen stricken. Das gefällt mir wirklich enorm und das Maschenbild ist auch sehr sauber:

Wirklich sehr lästig, fand ich das Fäden vernähen, ich hab sie nich direkt mit eingewebt, weil ich irgendwie faul war und am Ende blieb dann echt viel übrig. Auf dem Bild sehr ihr nur einen kleinen Teil der zu vernähenden Fäden:

Frau Katze war da auch nicht sonderlich hifreich…

Zwischendurch habe ich dann noch den Schwierigkeitsgrad gesteigert und mir Acrylnägel machen lassen, das war erstmal schwer seltsam und ich mußte ganz neu Stricken lernen. Hat aber dann recht flott wieder geklappt und ich mag meine Nägelchen sehr.

Überhaupt bot der Schal ja Potential für unseren #yarnpolish und ich bin ein bißchen eskaliert:

Und hier ein paar Tragefotos. Ich mag es ja sehr, wenn ich mich komplett in den Schal kuscheln kann, das ist hier der Fall und ich war wirklich skeptisch, ob das Wrap, was für mich ist, da aber der Schal so sehr gewachsen ist, ist das auf jeden Fall etwas für mich.

(Laut Anleitung hat er die Maße 66 cm x 180 cm, meine Maschenprobe weicht hier natürlich von der Anleitung ab, das interessiert mich aber bei Schals ja generell überhaupt nicht.)

 

Zur Konstruktion ein paar Worte:

Man startet mit zwei Teilen und strickt hier in Streifen immer wieder die Dreiecksform, so könnte man den Schal also auch locker verlängern oder verbreitern, jenachdem was man möchte. Ich habe mich hier an die Anleitung gehalten. Nach den ersten 4 Teilen beginnt man in Teil 5 die beiden Teile an ihren Spitzen zu verbinden. Damit man sich das etwas besser vorstellen kann, hab ich euch diese Bilder gemacht. Der Schal wird also in der Mitte verbunden und seitlich werden die „Löcher“ aufgefüllt. Mir gefällt das und so mußte nichts genäht werden. Das fand ich sehr praktisch.

Ab damit zu „Auf den Nadeln“ bei Maschenfein und zum RUMS, sowie zur Häkeline!

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Geschenke Mützchen Teil 2

Mir ist aufgefallen, dass ich euch noch einen Blogpost zu meinen Mützchen schulde.

Bereits vor einiger Zeit habe ich ja meinen ehemaligen Chef und die gute Seele der Rechtsmedizin Köln bestrickt. KLICK!

Nun hatte eine Kollegin und ein Kollege Geburtstag und eine Beförderung stand auch noch ins Haus, also habe ich wieder die Nadeln geschwungen und für die Geburtstagskinder Mützchen gestrickt. 

Für die Kollegin gab es mädchenhaftes Pink und Blau, für den Herrn natürlich etwas männlichere Farben, damit wir auch gendermäßig total korrekt unterwegs waren.

Muster habe ich keins gehabt, ich hab einfach ein Rippenbündchen 2 rechts 2 links gestrickt, dann glatt rechts hoch und den Schriftzug habe ich wieder Stitch Fiddle genutzt, das Tool hilft tolle Muster, Bilder und Schriftzüge einzustricken. Damit ich den Faden nicht Runde um Runde mitführen mußte, habe ich hier ganz einfach in Reihen gestrickt und am Ende jeder Reihe überlappend eine Masche der vorherigen Reihe mitgestrickt, so entsteht ebenfalls ein Schlauch und der anders farbige Faden befindet sich schön da, wo ich ihn benötige, wenn ich zurück zum Muster komme.

Für die Rundung oben habe ich dann einfach Abnahmen eingebaut, bis ich bei nur noch 3 Maschen angekommen war. Das ging flott und simple und macht eine hübsche Form.

Das rosa Mützchen ist etwas kleiner als das Graue, weil der Kopf der Kollegin etwas kleiner ist.

Genutzt habe ich wieder Malabrigo Mecha von Lanade. In Plomo (grau/ Verbrauch 50 g), Azul Fresco (blau/ Verbrauch 10 + 15 g ) und Borrajas (pink/ Verbrauch 50 g).

Verbraucht habe ich

 

Ich hopse zu „Auf den Nadeln im Juni„, zum „Creadienstag“ und zur Häkelline!

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Jeans-Liva 

Seit ich vor einer Woche auf dem Stoffmarkt war, spukt in meinem Kopf eine Idee herum.

Ich vernähe ja sonst für Kleidung fast ausschließlich Jersey oder zumindest elastische Stoffe, ich gehöre nämlich zu den Absteckfaulen und Schummlern. Jersey kann ich meist auch ohne Abstecken nähen und ich kann wunderbar schummeln, ein bißchen ziehen, damit es paßt, sowas mache ich. Ich weiß, jetzt verdreht jede Maßschneiderin ganz furchtbar die Augen und schimpft mit mir, aber mein Gott, ich nähe nicht, damit alles perfekt ist, sondern damit es mir gefällt und ich Spaß dabei habe und da gehört ein bißchen Mogeln dazu.

Bei der Idee, die ich im Kopf hatte, war aber klar, dass ich nicht Schummeln können würde und vorallem, war klar, dass ich einen nicht wirklich elastischen Jeansstoff für ein Muster vernähen wollte, das eigentlich auf elastischen Stoff ausgelegt ist.

Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Also habe ich am Wochenende einfach eine Liva von Rosa P. zugeschnitten. Meine Liva aus Sweat habe ich auf Größe 32 zugeschnitten. Da ich ja diesmal aus recht wenig elastischem Stoff nähen wollte, habe ich das Muster auf eine Zwischengröße zwischen 32 und 34 vergrößert. Ich habe mich für die Variante mit halblangem Arm und Beleg am Ausschnitt entschieden.

Außerdem wollte ich unbedingt rote sichtbare Ziernähte.

Ich habe also am Saum unten und am Halsausschnitt doppelt mit einem Zierstich abgesteppt und an den Ärmeln einfach.

Außerdem habe ich an den Taschen kurz einmal mit dem Zierstich drüber gesteppt.

Während des Nähens hatte ich immer Angst, dass sie vielleicht doch zu eng ist. an den Ärmeln ist es auch fast ein wenig knapp geworden, die mußte ich etwas mehr kürzen, damit sie am Ellebogen nicht zu eng waren. An allen anderen Stellen sitzt die Liva perfekt. Sie ist schön bequem und fühlt sich toll auf der Haut an. Der Stoff mußte aber unbedingt sehr gut versäubert werden, da er bereits beim Nähen ein wenig anfing aufzuribbeln. Mit meinem Overlockstich auf der normalen Nähmaschine habe ich das aber sehr gut stoppen können.

Ich mag das Kleidchen wirklich sehr und werde es heute auf unserem Ausflug mit der freiwilligen Feuerwehr anziehen. Vielleicht bekomme ich den Mann noch zu Tragefotos überredet, dann werde ich das ergänzen.

Die Liva ist wieder ein Kleidchen für den Jahressewalong von Fräulein An und natürlich geht es damit ab zum RUMS!

Habt ihr eigentlich auch schon eine Liva genäht?

Zeigt doch mal, was ihr gezaubert habt? Ich freu mich über Anregungen für weitere Livas.

So und hier sind Tragefotos! 


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Me Made Mittwoch! Aber bitte mit Farbe! 

Als kleines Teaserbildchen hatte ich euch meine maritime La Silla ja schon gezeigt. Heute zum MeMadeMittwoch zeige ich euch, was ich am Samstagmorgen schnell genäht habe, bevor es zu meiner Schwester und ihrer Rasselbande ging. Auf dem Foto trage ich zur La Silla eine rote Strumpfbuxe von Calzedonia und meine blauen Pumps von Guess, die in meiner Zalon-Box waren.

Diesmal habe ich uns Mädels ausstaffiert und zwar gab es für mich die La Silla als Kleid und mit Kapuze aus schönem Ankerstoff von Staghorn in rot, weiß und grau, sowie aus einem Panel vom Stoffmarkt. Online bekommt ihr die Matrosenmädchen auch, ich hab sie hier zum Beispiel gefunden: klick!

Für meine Nichte gab es ein Raglanshirt von Mamahoch2 aus den Miniresten in Größe 68 und ohne Hals- und Ärmelbündchen. Und für meine Schwester habe ich eine Liv in Größe 40 aus den gleichen Stoffen genäht.

Für die sichtbaren Nähte habe ich meinen Schneeflöckchen Zierstich verwendet, der ist soooo schön. Garn war wie immer aus dem Snaply-Nähkoffer.

Ich hatte vom Panel 1,5 Meter und von denn anderen Stoffen jeweils einen Meter, damit bin ich sehr gut hingekommen und habe noch Reste (von den Matrosenmädchen allerdings nicht), mal sehen, was ich daraus bastele.

Na? Sehen wir gut aus im Partnerlook? Es tut mir leid, dass ich die süße Zwergnase verdecken muß, ich freue mich auch immer, wenn ich Kinderfotos im Netz sehe, weil ich sie gerne ansehe und schön finde. Ich werde jedoch keine Fotos meiner Nichten und Neffen hier einstellen, zum einen, weil ich nicht weiß, ob sie das möchten und sie sich noch nicht selbst äußern können und diese Entscheidung komplett erfassen können, zum anderen, weil es schlicht nicht nötig ist. Das süße Shirt sieht man ja auch so. Wir zwei Partnerlooktussis! 🙂

Der Ankerjersey ist wirklich wunderbar weich und angenehm zu tragen, die Wäsche und auch der Trockner konnten ihm nichts anhaben, er hat schön die Form und Größe beibehalten. Er ließ sich fantastisch vernähen und fühlt sich toll auf der Haut an. Ich fühle mich in meiner La Silla wirklich sehr wohl und auch die Kapuze fällt trotz des dünnen Stoffes sehr schön und nicht zu sackig. 

Ich hab das Kleidchen diesmal ein bißchen länger als üblich gemacht, so dass es mir schön bis ans Knie reicht, die knalligen Farben sind schon auffällig genug, da muß ich nicht auch noch viel Bein zeigen, fand ich und mir gefällt das Ergebnis überraschend gut, entgegen meinen Erwartungen sehen meine Beine nicht sehr kurz aus, sondern wirklich hübsch. Die La Silla kann man also auch gut ein paar cm länger nähen, wenn man möchte.

Schön finde ich ja die Kapuzenvariante, hier hab ich einen schön warmen Hals, ohne eingeengt zu werden oder mich zu warm zu fühlen.

Das gefällt mir gut und diesmal hab ich es sogar geschafft, nirgendwo die Anker in die falsche Richtung zeigen zu lassen, das krieg ich ja sonst leider nicht immer hin. Einen Moment nicht aufgepaßt und schon hat man falsch zugeschnitten. Das ist mir diesmal wirklich nicht passiert. (ausnahmsweise)

Die Liv hab ich in der Variante mit Puffärmelchen und Rollkragen genäht, wobei ich den Rollkragen etwa 4 cm schmaler gemacht habe, damit man nicht so viel Stoff um den Hals hängen hat und damit ich passend zuschneiden kann und nicht anstückeln muß. Meine Puppe ist ja etwas kleiner, daher hängt das Shirt etwas lockerer.

Auch hier habe ich an den Ärmelchen auf Bündchen verzichtet, und habe lediglich eingeschlagen und mit dem Zierstich abgesteppt. Mir gefällt das sehr gut und der Stich ist sogar ein wenig elastisch.

Die Matrosenmädchen gibt es übrigens in verschiedensten Ausführungen und Farben, das gefällt mir sehr und ich ärgere mich, nicht mehr mitgenommen zu haben. Der weiße Teil des Stoffes ist allerdings relativ durchscheinend, daher trage ich unter dem Kleid ein Unterkleidchen, damit man meine Wäsche nicht durchschimmern sieht.

Die Farben kommen toll raus, was meint ihr? Ich bin total begeistert und mag mein Knallerkleidchen sehr.

Mit dem Beitrag hopse ich dann ebenfalls zum Jahressewalong von Fräulein An, denn die La Silla paßt natürlich zum Thema „Kleiderwahl!“

Das Raglanshirt ist wirklich flott genäht, da meine Schwester letztes Mal aber die Halsbündchen etwas eng fand und ich noch immer nicht gelernt habe, wie ich Druckknöpfe anbringe, gab es diesmal einfach einen eingeschlagenen Saum. Paßt wackelt und hat Luft. Die Sache mit den Druckknöpfen könnte ich allerdings wirklich mal in Angriff nehmen. Seufz. 

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In your face!

Spätestens seit dem Wochenende und meiner Zuschneide-Orgie ist klar, dass ich der La Silla von Schnittgeflüster verfallen bin. Die Kleidchen sind einfach super schön, praktisch, bürotauglich und trotzdem schick und weiblich und mit dem richtigen Stoff wird ein fantastischer Eyecatcher daraus.

Ich habe wie schon bei La Silla eins, zwei, drei und vier mit dem Flamingo  in Größe 34 genäht und die Nahtzugabe weggelassen. Ich bin halt wirklich sehr sehr klein und so sitzt es bei mir sehr gut.

Ich habe mich wieder für den kleinen Stehkragen und die etwas längere Version entschieden, dafür jedoch die Ärmel auf Ellenbogenlänge gekürzt.

Genäht habe ich aus Jersey von Stoffversand4u. Hier muß ich sagen, die haben wirklich super schnell geliefert und meinem Päckchen lagen 4 passende Knöpfe zum Stoff bei. Das war erschwinglich, flott und sehr nett, kann ich empfehlen.

Der Stoff ließ sich super verarbeiten, behielt beim Waschen Farbe und Form und hat sogar im Trockner eine gute Figur gemacht. Beim Zuschnitt muß man lediglich darauf achten, dass das Gesicht auch dort liegt, wo es hingehört. Ich habe für das Kleidchen genau einen Rapport benötigt, eine Hälfte ist mit dem Gesicht bedruckt, die andere neutraler und kann daher für Rückenteil und Ärmel benutzt werden. Ich hatte hier trotz Muster überraschend wenig Verschnitt.

Die La Silla ist wirklich sehr schnell genäht, mittlerweile brauche ich mit Zuschnitt knappe 50 Minuten und das Kleidchen ist fertig. Dabei nähe ich ohne Overlockmaschine, nur mit meiner Husqvarna.

Hier ein paar Tragefotos für euch, achtet bitte nicht auf meine Frisur, ich kam grad aus dem Bür und war so müde, dass da selbst meine Make-up-App nicht mehr viel retten konnte und wenn meine Fusselhaare einmal nicht so wollen, wie ich, dann wollen sie das so richtig nicht und lassen sich ohne Haarwäsche auch nicht überreden irgendwie in Form zu bleibe und dazu hab ich direkt oben auf der Stirn so einen verkackten (sorry, das kann man nicht milder ausdrücken, wirklich nicht!) Wirbel. Ehrlich, wer da ein Mittel gegen kennt, dass man nachmittags nicht immer so aussieht, wie ich hier auf dem Bild, bitte zu mir. Haarspray, Haarlack, Gel, Puder, nutzt alles nichts, bis Mittags ist alles in Ordnung und Nachmittags spielt der Haarwirbel Schachtelteufel auf meinem Schädel.

Im Büro hab ich übrigens gern bequeme Schuhe an, da schätze ich gute Ballerinas sehr, die sind bequem und es läßt sich auch viel in ihnen hin und her laufen.

Ich trag zu den La Sillas übrigens immer Strumpfhosen von Calzedonia, die gibt es in den verschiedensten Farben und sie haben einen schönen breiten Bauchbund, der nicht einschneidet und sich unter dem Kleidchen nicht abzeichnet.

Dieses Kleidchen hier kann man auch lässig mit der Lederjacke kombinieren.

Ich bin sehr zufrieden und tänzele mal beim Creadienstag vorbei und diesen Monat habe ich dann sogar schon zwei Postings bei Fräulein Ans Jahres Sewalong, das Maithema ist ja immer noch die Kleiderwahl.

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