Weekender mit Klütza

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Bereits als ich den Weekender Sweater von Andrea Mowry zum ersten Mal gesehen habe, wußte ich, dass ich diesen Pulli unbedingt stricken wollte.

Dieser Pullover sieht tatsächlich in jeder Variante einfach nur gut aus. Bei keiner einzigen Strickerin gefällt er mir nicht. Er paßt in jeder Größe und ist kuschelig lässig und dann doch wieder schick.

Beim Stricken habe ich kurz herumgezetert, als ich merkte, dass ich den Pulli von unten nach oben stricken mußte. Das mag ich nicht, da kann ich nicht anprobieren zwischen durch und bin, bis der Rumpf fertig ist, im Blindflug unterwegs. Da ich den Pulli aber so gut fand, hab ich mich darauf eingelassen und ich finde, mein Vertrauen hat sich gelohnt. Er sitzt wackelt und hat Luft. Ich hab in Größe S gestrickt und er paßt mir prima.

Die Lala Berlin Shiny wurde mir von Lanagrossa eigentlich für mein Strickset zur Verfügung gestellt, ich hatte davon aber so viel übrig und war vom Garn so begeistert, dass ich daraus unbedingt einen Pulli wollte. Das Garn ist unglaublich kuschelig, warm und weich und zwar trotz des Glitzerfadens. Hier piekst und kratzt wirklich gar nichts. Auf den Fotos habe ich nur ein Spaghettishirt unter dem Pullover und es hat wirklich nichts gekratzt, das kann ich sonst nur bei sehr weichem Garn, weil ich so empfindlich bin.

Der Pulli wird zwar kraus links gestrickt, allerdings strickt man ihn von innen, so dass man keine langen Runden linker Maschen stricken muß. Ich fände ihn auch in glatt rechts ziemlich gut und bin sehr sicher, dass ich ihn noch ein paar Mal stricken werde.

Modifikationen habe ich nicht vorgenommen, allerdings habe ich eine andere Variante des elastischen Abkettens benutzt, als in der Anleitung angegeben, weil ich das italienische Abketten schwer nervig fand.

Das Garn ist in der Waschmaschine nicht sonderlich gewachsen, sondern hat sich beim Trocknen wieder schön zusammen gezogen und die Form behalten.

Fakten

Strickmuster: Weekender Sweater von Andrea Mowry ( Amazon Affiliate Link)

Garnverbrauch: 234 g Lala Berlin Shiny von Lanagrossa in dunkelolive ( Amazon Affiliate Link)

Modifikationen: Elastisch abgekettet statt italienisch.

Größe: S

Nadeln: Addi  5 mm  Crasytrio ( Amazon Affiliate Link) für die Ärmel 5 mm Pony Flair ( Amazon Affiliate Link)

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Lieblingsstücken, sowie zu Caros Fummeley, und Sewlala außerdem Liebste Maschen, Du für dich am Donnerstag

Tuffi – das Restefresserchen

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Ich hatte von meiner Elfe noch ein wenig Garn übrig und habe überlegt, was ich damit machen könnte, weil mich dann die Haare mal wieder nervten, kam mir ein Gedankenblitz. Warum eigentlich nicht mal ein Haarband stricken?

In den 80ern und 90ern hab ich reihenweise Tuffis getragen, so hießen die meist mit Samt umschlossenen Haargummis bei uns.

Ich habe also ein wenig herumprobiert und gefrickelt und meine Testerinnen Danis Masche und Jennyknits haben ebenfalls fleißig probiert und heute kann ich euch meine Anleitung präsentieren.

Tuffi – das Restefresserchen bekommt ihr ab jetzt bei Ravelry.

Die Anleitung ist einfach gehalten und kann auf gewünschte Garne und Größen angepaßt werden.

Wenn ihr Tuffi genau so wie ich strickt, benötigt ihr 20 cm Gummiband und 20 g Garn.

Ihr könnt Tuffi vergrößern oder verkleinern, ganz nach eurem Geschmack.

Vorsicht bei der Garnauswahl, zu flusiges Garn oder sehr wolliges Garn können zu hakelig sein und dafür sorgen, dass sich Haare in Tuffi verheddern. Sehr praktisch sind glatte Garne, so wie die Pascuali Cumbria oder Baumwolle / Viskosegarne.

Strickt Tuffi auch besser nicht mit einem groben Lochmuster, das führt ebenfalls zu ungewollten Verfilzungen mit den Haaren.

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties zu den Lieblingsstücken, Dings vom Dienstag sowie zu Caros Fummeley.

 

Fakten

Strickmuster: Tuffi – das Restefresserchen

Garnverbrauch: 20 g Pascuali Cumbria

Modifikationen: Ich habe ein Hebemaschenmuster eingestrickt, dieses ist in der Anleitung erläutert.

Größe: Einheitsgröße

Nadeln: Addi  2,5 mm  Crasytrio Bambus (Amazon Affiliate Link)

Fünf Milly für #makemetakeme

Auf der letzten H&H haben die Initiative Handarbeit und GreenBagLady die Aktion #makemetake mit ins Leben gerufen.

Alles dazu nachlesen, könnt ihr hier: Klick

Sinn der Geschichte ist es, weniger Müll zu produzieren und somit weniger Plastikbeutel beim Einkaufen zu nutzen und eben gehäkelte oder genähte Taschen dabei zu haben.

Die Idee fand ich prima und habe daher 5 Millys von Pattydoo genäht und stelle sie Loveforwool zur Verfügung, damit sie diese an die ersten 5 Ankömmlinge bei ihren Stricknick am Samstag verteilen kann.

Alle Infos zu der Veranstaltung findet ihr hier: Klick!

Es lohnt sich also früh da zu sein. Der Frickelcast wünscht allen fröhliches Gemeinsamesstricken am Worldwideknitinpublicday und winkt aus der Ferne, wir sind nämlich fott!

Die Millys sind flott genäht, ich wandele allerdings die Henkel immer ab und nähe die von Vorder- und Rückenteil zusammen und nicht die Henkel eines Teils, weil man sie dann viel besser an die Haken am Kinderwagen oder an einer Tür aufhängen kann. Genäht habe ich mit der Haushaltsnähmaschine und teilweise mit der Overlock von Brother  (Amazon Affiliate Link) versäubert.

Für die Millys habe ich gewachste Baumwolle von MEZ und normale Baumwollwebware von MEZ verwendet, die ich beim Bloggerevent zur Verfügung gestellt bekommen habe,

Außerdem habe ich Canvas von Palimpalim verarbeitet und Windbreakerfolie von Alles für Selbermacher in Rosegold und Anthrazit.

Die Folie hat mich beim Nähen schier in den Wahnsinn getrieben und auch so war ich sehr flott unterwegs, weshalb nicht alle Nähte so gerade sind, wie sie sein sollten und ich an ein zwei Stellen etwas flicken musste. Sie sind also nicht perfekt, aber das sind meine Nähereien nie, ich hoffe, ihr mögt sie trotzdem und habt viel Freude daran.

Hier habe ich den Hasen Baumwollstoff von MEZ mit der Windbreakerfolie von Alles für Selbermacher vernäht.

Der gelbe Canvas mit den weißen Punkten ist von PalimPalim und die Oktopusse hatte ich im letzten Jahr auf der H&H für #machdeinding mitgenommen und doch nicht vernäht, weil mir der Rucksack einfach nicht gefiel.

Hier ist beschichtete Baumwolle von MEZ mit normaler Webware von MEZ kombiniert.

Hier ebenfalls. Die Äpfelchen sind geil oder?

Hier ist Canvas von Palim Palim kombiniert mit der Windbreakerfolie von Alles für Selbermacher.

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties zu den Lieblingsstücken, Dings vom Dienstag sowie zu Caros Fummeley.

Mein Filati Schal

[Werbung / Gewinnspiel]

KINNERS ! Ihr glaubt es nicht… die Frickler sind in der Filati Tücher & co Nr 3

Na gut, also nicht die Frickler in Person, aber die Designs der Frickler.

Sowohl Steffi von Feierabendfrickeleien, als auch ich haben ein Tuchdesign zum neuen Tücherheft beigesteuert.

Mein Muster ist dieses hier:

Es ist die Nummer 08 im Heft und wurde aus der Peru Tweed in den Farben graublau und dunkelolive gestrickt. Im Heft seht ihr tatsächlich meinen von mir gestrickten Schal und ich hüpfe hier immer noch herum wie ein kleiner Schachtelteufel, weil es so cool ist, seiner eigener Hände Werk professionell fotografiert in einem Heft zu sehen. Die Peru Tweed gibt es in 14 unterschiedlichen Farben.

Die Bilder aus dem Shooting, die ihr hier im Beitrag seht, wurden mir freundlicherweise von Lanagrossa zur Verfügung gestellt.

Fotos: Olaf Szczepaniak, Model: Kotryna Kozlovaite 

Haare & Make Up:  Claudia Uterhardt

Die Peru Tweed habe ich mir für mein Tuch selbst aussuchen dürfen und war direkt verliebt. Ihr seht selbst, wie groß das Tuch mit nur 200 g Garn geworden ist. Die Peru Tweed verstrickt sich unglaublich leicht und schnell und ist für ihr Gewicht sehr voluminös und kuschelig. Die Stola ist also wirklich wärmend und flauschig, aber nicht schwer.

Bei Lanagrossa findet vom 03.06.-09.06.2019 die Tücherwoche statt, laßt euch das nicht entgehen und schaut mal bei Lanagrossa vorbei.

Das Tuch hat in seiner Endfassung mandelförmige Enden und einen mittig verlaufenden zweifarbigen Zopf. Für das Strickmuster solltet ihr rechte und linke Maschen beherrschen, Zunahmen und Abnahmen und es wird einfach verzopft. Trotz des Zopfes ist das Muster vergleichsweise einfach gehalten und durchaus auch von einem ambitionierten Zopfanfänger zu schaffen.

Das Garn läßt sich trotz seiner Flauschigkeit sehr gut ribbeln, reisst dabei nicht und verknotet sich auch nicht ungwollt. Ich weiß das, weil ich erst ein wenig herumprobiert habe, bis das Tuch auch meinen Vorstellungen entsprach. Ich habe also mehrmals geribbelt und das hat das Garn ohne Probleme überstanden und war noch zu gebrauchen.

Das Peru Tweed Garn ist übrigens wirklich weich. Bei Tweedgarn ist das ja schon mal nicht ganz so einfach und ich bin ja sehr empfindlich. Hier hatte ich keinerlei Probleme und es fusselt auch nicht, was ich bei der Struktur eigentlich vermutet hätte.

Wenn ihr mein Modell nach meinen Angaben im Heft strickt, erhaltet ihr ein Tuch von 35-40 cm Breite und ca 200 cm Länge. Ausreichend breit, um sich darin einzukuscheln und ausreichend lang, um es lässig als Stola zu tragen. Durch die Zunahmen / Abnahmen verläuft das Maschenbild leicht schräg zur Mitte und gibt dem ganzen eine besondere Optik.

Hier im Bild seht ihr den Beginn des Tuches aus dem Lanagrossa Garn und den Anfang des Zopfes. Achtet bei eurer Garnauswahl darauf, wenn ihr zweifarbig strickt, Farben mit einem schönen Kontrast zu wählen, damit die unterschiedlichen Farben im Zopf auch schön herauskommen. Ihr könnt das Tuch natürlich auch in nur einer Farbe stricken, dann wirkt es etwa schlichter, der Zopf kommt aber dennoch schön plastisch heraus.

Hier mal ein paar Nahaufnahmen des verstrickten Peru Tweed. Mir gefällt das Garn von Lanagrossa wirklich richtig gut. Das Tuch in einer anderen Farbvariante könnt ihr euch übrigens bei Danis Masche ansehen, die hat für mich testgestrickt. Danke für deine Geduld, dein Ribbeln und deine Anmerkungen. Schaut auf jeden Fall einmal bei Dani vorbei und laßt ihr ein paar Herzchen da.

Den Schal von Feierabenfrickeleien könnt ihr euch übrigens hier ansehen.

Im gleichen Heft ist auch ein Design von Joel Joel, ihren Schal findet ihr hier.

Und jetzt der Knaller, bei uns allen dreien findet auf den Blogs, Facebook und Instagram von heute bis zum 07.06.2019 ein Gewinnspiel statt. Jede von uns hat tolle Gewinne für euch.

In den Lostopf hüpft ihr, wenn ihr mir als Kommentar auf dem Blog, Instagram oder Facebook schreibt, warum euch mein Tuch so gut gefällt, dass ihr es stricken möchtet.

Und zu gewinnen gibt es 9 Gewinnpakete:

3 x mal die Filati Tücher & co von Lanagrossa plus Material ( 150 g Peru Tweed graublau & 150 g Peru Tweed dunkelolive)

und

6 x die Filati Tücher & co einzeln ohne Garn

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, ebenso die Barauszahlung des Gewinns. Die Teilnahme ist ab 18 Jahren. Ausgelost wird per Randomgenerator am 08.06.2019.

Wer teilnimmt, erklärt sich mit seiner Namensnennung im Gewinnfall einverstanden. Die Gewinner haben 7 Tage Zeit sich bei mir zu melden. Danach wird erneut ausgelost.

Verantwortlich für das Gewinnspiel bin alleine ich, Janine Binder.

Hier könnt ihr euch übrigens das ganze Heft mit allen Designs online ansehen. Kaufen könnt ihr das Heft bei jedem gut sortierten Lanagrossa Händler für 3,50 Euro.

Fakten

Strickmuster: Schal Nr 08 aus der Filati Tücher & Co No. 03.

Garnverbrauch: Je 100 g Lanagrossa Peru Tweed in graublau und dunkelolive

Modifikationen: keine

Nadeln: 5 mm Addi Rundstricknadeln

Josie mit Fehlern

[Werbung / unbeauftragt / Produktprobe]

Schon seit einiger Zeit schleiche ich um Josie herum. Josie ist ein Shirtschnitt von Pattydoo und gefällt mir allein schon wegen der Fledermausärmel wirklich sehr.

Ich habe also eine Probejosie aus Resten genäht und war hochzufrieden. Geiles Shirt, sitzt, paßt, wackelt und hat Luft, leider wirklich unglaublich hässlicher Stoff, daher werdet ihr die Probejosie niemals sehen, auch ich muß nicht alles zeigen. Nein wirlich nicht.

Daher ging ich dann ziemlich frisch ans Werk, die nächste Josie zu schneidern. Diesmal aus warnem Kuschelsweat und mit den Strickbündchen von Albstoffe.

Nun ist meine Nähmaschine ja bei dicken Stoffen immer etwas zickig und so auch hier. Das Nähen auf meiner Husqvarna war der reinste Krampf, da ging nix fluffig, luftig, leicht, da wurde gestopft und gezogen und geflucht und der Scheißdreckkladderadatsch flog mehrmals wütend geworfen durchs Zimmer.

Zwei Lagen Sweat, kein Problem aber am Halsausschnitt sollten es 3 Lagen Sweat sein und da ruckelte es zum ersten Mal,. Als ich dann auch noch auf die Idee kam, die dicken Strickbündchen annähen zu wollen, streikte die Maschine zwar nicht ganz, aber Freude hat es mir nicht gemacht. Dann habe ich auch noch feststellen müssen, dass ich das Ärmelbündchen verkehrt herum angenäht hab und mußte es auftrennen, erneut annähen und ähm, auftrennen, weil wieder falsch angenäht. Wenn ich wütend nähe, kommt da immer so ein Mist bei raus und der Mist macht mich dann noch wütender. Eigentlich sollte ich es dann sein lassen, aber ich wollte diesen Pulli. Ich wollte ihn so sehr.

Und nun habe ich ihn und ähm ja…. ich denke ich taufe ihn liebevoll: Lebawuast Schlawanzuch.

In meinem Kopf sah das alles noch total super aus. Ehrlich und wirklich und ganz sicher.

Jetzt wo der Pulli fertig ist, nun ja… ich werde viele gemütliche Stunden auf dem Sofa mit ihm verbringen. Aber die frische Luft wird er wohl nicht atmen dürfen. Eindeutig ein Zuhause Pulli.

Dabei kann ich gar nicht mal sagen, was mich stört. Er fällt nicht so cool, wie die Probejosie und die Farbe ist jetzt auch nur so semigelungen gewählt. Dazu haben mich die dicken Strickbündchen von Albstoffe ehrlich nicht überzeugt. Dazu gleich mehr.

Was meint ihr? Lebawuarst Schlawanzuch? Oder draußen tragbar?

Ich find nicht. Steht mir echt nicht und wenn ich die Bilder nicht kaputt retouchiere, sehe ich mit dem Pulli aus, als hätte ich einen knallroten Kopp. Hatte ich nicht. Sieht aber so aus.

Außerdem ist er irgendwie zu groß, die fluffigen Fledermausärmel fallen mit dem dicken Kuschelsweat echt nicht so toll, wie ich mir das ausgemalt habe und eigentlich ist mir das ja immer gänzlich schnuppe, aber ich seh aus, als wöge ich 15 kg mehr als sonst, wenn ich das Ding an habe. Guido Maria würde sagen: „Der Pulli tut mal gar nichts für dich.“

Dazu haben mich halt echt die Bündchen enttäuscht. Zum einen sind die Enden nicht so gesichert, dass sie nicht ribbeln. Wenn man beim Nähen nicht aufpaßt und aus versehen mit dem Arm auf dem Bündchenanfang lehnt, während das Ende sich unter die Maschine schiebt, dann ribbelt man so den Anfang auf. Das fand ich schon nervig und hab erstmal einen Faden durch die letzten Maschenreihen gezogen und die Maschen so gesichert.

Dann sind die Bündchen seeehr elastich und wie man hier auf dem Bild sieht, echt ohne viel Spannkraft. Das paßte nicht zum eher festen Kuschelsweat. Schade. Da hatte ich mir irgendwie sehr viel mehr von versprochen. (Die Bündchen wurden mir zum Testen von Albstoffe zur Verfügung gestellt und dieser Beitrag ist wohl der beste Beweis, dass ich nicht alles toll finde, was es als Produktprobe gibt.)

Dazu habe ich es irgendwie geschafft, am Halsbündchen (Ubootausschnitt) Falten zu legen und festzunähen. Ist hinten und sieht man nicht, weil die Haare drüber fallen, stört mich aber schon. Wenn die Josie mir im Ganzen besser gefallen würde, würde ich das auch nochmal auftrennen, da ich sie aber so komplett mehr so naja finde, was hauptsächlich an der Stoffkombi und dem Nähkampf liegt, werde ich das so lassen. Ehrlich? Das sieht ausser euch niemand und niemals mehr und ihr seid ja sehr verschwiegen.

Zu den Bündchen ist mir dann beim Nähen noch aufgefallen, dass diese ja Innen eine offene und sichtbar Naht haben. Normalerweise hat man diese Naht ja immer in das Bündchen eingeschlagen, weil man ein Bündchen doppelt nimmt und dann annäht. die Cuff Me Bündchen von Albstoffe werden aber nur zusammen und dann angenäht und innen hat man dann an der Nahtstelle, wo sie zur Runde geschlossen werden, eine sichtbare Naht. Das finde ich echt nicht so hübsch und habe mir dazu tatsächlich keine Gedanken gemacht. Jetzt ist es mir klar und es geht ja auch nicht anders, aber toll find ich diese Lösung nicht.

Dazu war es mir trotz diverser Versuche echt nicht möglich das Strickbündchen gerade und Streifen an Streifen zusammen zu nähen. Das rutschte und orgelte unter der Nähmaschine herum, keine Freude war das. Eventuell traue ich mich da nochmal dran, wenn ich meine Overlock endlich ausprobiert habe und besser beherrsche, aber erstmal bleibt auch das so. Auf dem Sofa stört das keine Socke, ob da nun eine Naht zu sehen ist oder ein Streifen auf den anderen trifft. Ärgern tut es mich dennoch.

Ich bin ja nun wirklich kein stumpfer Anfänger mehr und meine Nähmaschine ist eigentlich auch eine recht Gute, aber das Ergebnis hier hat mich echt an meinen Nähkünsten zweifeln lassen. Muß dringend eine richtig schicke Ella nähen, damit ich da nicht weiter drüber nachdenke.

Ich hätte euch das natürlich auch alles verschweigen und so tun können, als wäre bei mir immer alles perfekt und super und überhaupt Fehler mach ich ja auch nie, aber mein Gott. Ich bin genauso bescheuert, wie jede andere Näherin, auch ich näh mal was falsch an, muß auftrennen oder krieg den Nähfuß nicht sinnvoll über dicke Stellen gehievt, so ist das halt. Nächstes Mal wird es besser und so lange hocke ich mich mit Josie aufs Sofa, esse Chips und bin ein wenig beleidigt, weil es in meiner Vorstellung eben doch irgendwie cooler aussah.

Fakten

Schnittmuster: Josie von Pattydoo

Stoffverbrauch:  ca 75 cm von jeder Stofffarbe Kuschelsweat aus der Sewprisebag von Stick & Style

Eine Packung Cuff me Bündchen von Albstoffe XXL (Achtung, die Packung sollte 140 cm haben. Hatte aber nur 130, das paßte für mich genau, trotzdem finde ich sowas eher ärgerlich.)

Modifikation:  keine / Größe 36

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties zu den Lieblingsstücken, Dings vom Dienstag sowie zu Caros Fummeley.