Sushi-Kurs im Osaka in Bonn und eine Mütze für Bonngehtessen!

[Der Sushikurs wurde gesponsert.]

 

Vor einiger Zeit habe ich ja die liebe Karin von Bonngehtessen kennengelernt. Ich folgte ihrer Seite schon lange, ließ mich inspirieren und weil ich eben selbst gerne esse, habe ich mich dann irgendwann getraut, ihr geschrieben, dass ich mit ihr Essen gehen möchte und wir haben es gewagt und sind als zwei völlig Fremde zusammen ins 2 Sterne-Restaurant Steinheuers gegangen.

Das war mutig, denn so ein Abend mit vielen Gängen kann sich, wenn man sich nicht mag oder sich einfach nichts zusagen hat, sehr ziehen. Das Problem trat bei uns allerdings nicht auf. Wir haben viel erzählt, viel Spaß gehabt und haben das Essen gehen dann auch nochmal wiederholt und waren in Bad Godesberg in Metins Soulkitchen.

Daher hab ich mich auch sehr gefreut, als Karin mich fragte, ob ich sie zum Sushikurs im Osaka begleiten möchte.

Das Osaka liegt direkt am Bertha-von-Suttner-Platz in Bonn, in einer Seitenstraße, von außen unauffällig und fast schon unscheinbar, innen asiatisch und ein bißchen puristisch eingerichtet. Ich kannte es bis dahin gar nicht und war neugierig, es kennen zu lernen, vorallem, weil ich Sushi so sehr liebe und dann auch noch lernen, wie man selbst Sushi macht, das wäre super.

Dieser Sushikurs war erstmal nur für Blogger und so trafen wir uns am Montag, an dem das Osaka sonst geschlossen ist. Wir, das sind Frau Pu, Fabian Felder, Pauline Hausen, Brinisfashionbook und natürlich Bonngehtessen. Schön war übrigens, dass wir voll Blogger sein konnten, keiner hat über unsere Fotos genörgelt, jeder nahm Rücksicht auf die anderen und man wies sich auf tolle Fotoobjekte hin und auch die hin und wieder gedrehten Instastories störten niemanden.

Die Runde war sehr gut gelaunt, lustig und obwohl wir uns untereinander nur über Karin kannten, hatten wir viel zu erzählen, na gut, das habe ich immer, aber auch die anderen kamen mal zu Wort und besonders gefallen hat mir, dass ich irgendwann äußerte, mich ein wenig alt zu fühlen und eines der Mädels mich überrascht ansah und sagte: „Aber du bist doch auch höchstens 30!“ Hehe… Danke Danke… aber ein paar Jahre mehr sind es dann doch… seufz.

Vorab gab es eine Misosuppe, für die Frierenden einen Tee und eine kleine Vorspeise, die beindruckend war, weil es wirkte, als würde sie sich bewegen, was jedoch lediglich durch die Wärme und Trockenheit des Gerichts ausgelöst wird.

Die Misosuppe war sehr lecker, ich bin da wirklich empfindlich, nichts ist schlimmer als eine schlechte, nach Spülwasser schmeckende Misosuppe. Diese hier war frisch, lecker und sehr heiß und hatte eine tolle Konsistenz.

Der Besitzer des Osaka selbst hat unseren Kurs abgehalten. Zunächst haben wir gelernt, wie man Gurke sushitauglich schneidet und Avocado, hier hatte ich enorme Angst um die kleinen Händchen von Karin, die mit dem Messer säbelte, als gäbe es sowas wie Schnittwunden überhaupt nicht. Das Ergebnis war selbst bei uns ungeübten Messerschwingern sehr erstaunlich, klar hier und da haben wir Ausschuss produziert, aber wir hatten Spaß. Aus dem Ausschuss wurde uns dann ein schöner Salat mit Sesamdressing kredenzt.

Wir durften übrigens so viel trinken, wie wir wollten und da ich fahren mußte, habe ich mich zu Beginn für ein Bier „Kirin Ichiban“ (Amazon Affiliate Link) entschieden und anschließend Wasser getrunken. Ich bin sonst eher nicht der der Biertrinker, aber hier fand ich die Flasche so schön und es schmeckte wirklich gut, schön mild und erfrischend, geschmacklich nah am Kölsch, würde ich sagen.

Nach dem Gemüsegemetzel waren wir fit für Lachs und haben gelernt, was dabei wichtig ist, wie man ihn richtig schneidet und dass ein Sushikenner tatsächlich einen Unterschied zwischen schwanz und Bauchfleisch eines Fisches schmeckt, wir Deutschen haben dafür aber offenbar keinen rechten Sinn, erklärte uns unser Sushimeister mit einem verschmitzten Grinsen.

Als alles geschnitten war, ging es ans Röllchen machen. Brini konnte das schon ziemlich gut und auch Frau Pu machte eine gute Figur an der Rolle, nachdem ich mich vorm Gemüseschneiden gedrückt hatte, kam ich hier nicht drum herum. Ich sollte Maki rollen und bekam das vorallem zu meiner eigenen Überraschung ziemlich gut hin. Karin hat von meinem kleinen Siegestanz danach ein kleines Video in ihrer Instagramstory gezeigt. Ja, ich bin sehr bescheiden und wenig stolz, wenn ich etwas gut gemacht habe…. und flunkern tu ich auch nie.

Ich hatte gedacht, dass wir wirklich nur Maki und vielleicht eine Insideout rollen würden, wir haben aber auch California Rolls gelernt und am Ende auch eine Dragonroll gemacht, die der Chef auch noch flambiert hat. Das war wirklich beeindruckend.

Alles in Allem haben wir wirklich viel und gut gegessen. Jeder von uns wurde satt und am Ende blieben noch ein paar Reste übrig. Das Sushi war abwechslungsreich und auch die Vegetarierin unter uns bekam immer wieder kleine Schmankerl gereicht, die sich von den üblichen Maki mit Gurke durchaus abhoben.

Ich esse ja ungern scharf und auch darauf wurde rücksicht genommen. Wir durften alles Probieren, bekamen jede Sushifrage beantwortet und hatten wirklich einen sehr schönen Abend.

Die Sushikurse wird es ab denm 09.04.2018 an jedem ersten Montag im Monat im Osaka geben. Der Kurs beginnt um 18:30 h und man ist wirklich den ganzen Abend beschäftigt. Wir hatten uns um 19 h getroffen und stolperten um 23:15 h aus dem Osaka heraus.

Der Kurs kostet pro Person 79 Euro und enthalten sind Misosuppe, Vorspeise, jedes selbstgemachte Sushi und alle Getränke.

Hier findet ihr mehr Informationen zum Kurs! KLICK!

Wenn du bei der telefonischen Buchung angibst, dass du von mir über Instagram vom Kurs erfahren hast, zahlst du für den Kurs nur 69 Euro!

Das könnte ja schon alles gewesen sein, worüber ich mich heute freue, war es aber nicht. Sonntag hatte ich nämlich noch einen kleinen Geistesblitz und habe für Karin als kleines Dankeschön eine Mütze gestrickt.

100 Maschen angeschlagen ein flottes Rippenbündchen, dann glattrechts mit einem selbst konstruierten Fairisle Chart von Stitch Fiddle.

In der Krone habe ich einfach erst jede 10. Masche abgenommen, dann jede 9., jede 8. Masche und so weiter. Das finde ich ganz hübsch.

Ich glaube, Karin hat sich über das Mützchen sehr gefreut, auf jeden Fall hat sie es in ihren Stories oft an und guckt mal was einer Ihrer Fans bei Snapchat gepostet hat! 🙂

Fakten

Strickmuster: Selbsterstellt, siehe oben.

Garn: Malabrigo Worsted in Pearl, Shocking Pink und Azul Bolita jeweils nur wenige Gramm, gekauft bei Lanade 

Nadeln: Addi Crasy Trio 4,5  (Amazon Affiliate Link)

Ich hopse mit dem Beitrag zum Freutag und zu auf den Nadeln bei Maschenfein!

Und natürlich hatte Frau Katze mal wieder was dagegen, dass ihr Gestrick das Haus verläßt… 🙂

Die liebe Karin mag übrigens gar kein Sushi… merkt man gar nicht, oder?

Herzlichen Dank für die Einladung und diese Bereichung meines Speiseplans, ich werde sicherlich häufiger im Osaka vorbei kommen.

Heute abend geht das Cousinchen vom Mr. übrigens hin und ich bin schon gespannt, was sie berichtet und Sandra vom Steinernen Faden hat mir die Spring Maguro Roll empfohlen und die Spring Rolls gefallen mir alle sehr gut… ich werde mich also in den nächsten Wochen einmal durch die Karte futtern!

Wenn ihr hingeht, sagt doch gerne, wie ihr auf das Osaka aufmerksam geworden seid und berichtet mir auf jeden Fall, wie es euch geschmeckt hat.

Guten Appetit!

 

Berlin Knits – 2017

                       

Wie ihr alle ja schon auf Instagram und bei Frau Feierabendfrickeleien und Soluna mitbekommen habt, waren wir bei Berlin Knits.

Wir, das bedeutet unser Reisegrüppchen aus den Strickelfen aus Köln-Bonn Solunas Kreatives Chaos, dat Hoppenstedt, dat Kowalski, Feinmotorik, die Maschenprobenuschi und natürlich ich, so wie unsere Stadtführerin Frau Feierabendfrickeleien und unser Gast aus fernen Landen: The Knitting me!

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Angereist sind wir am Freitag und da es mir Dank eines wirklich ekligen Erkältungsinfekts ganz schön besch… ging, habe ich mich den Freitagnachmittag über auch erstmal ins Bett im Hotel gepackt und die anderen alleine durch die Stadt ziehen lassen.

Als ich halbwegs wieder hergestellt war, habe ich mich dann ins Restaurant Neumond begeben, wo wir unsere Eintrittskarten in Bändchen tauschen konnten. Kleiner Kritikpunkt hier, bereits am Vorabend das Bändchen umzukleben, war nicht so sonderlich geschickt, meins löste sich beim Duschen am nächsten Morgen fast komplett auf und konnte nur mit viel Fön und Kleber wieder geflickt werden. Im Neumond war schon alles von Strickern unterwandert worden. Überall saß man und strickte. Ich habe ein paar bereits von Ravelry bekannte Gesichter getroffen, ein paar neue Bekanntschaften geschlossen und ein wenig geschnackt und heißen Ingwertee getrunken, während ich darauf wartete, dass der Rest der Runde vom Ausflug zu Knopf Paul zurück kam. Das Schöne ist ja, dass man unter Strickern nie alleine ist.

Anschließend haben wir dann auch im Neumond gegessen, was eine sehr gute Idee war, denn es war super lecker und der Nachtisch war ein Traum.

Zu Fuß ging es dann recht früh zurück ins Hotel, damit wir am nächsten Tag auch fit wären.

Samstag dann zum Frühstücken ins Cafe Impala, wo es sehr leckere Butterbrote und Chaitee gab und dann zu Fuß zum Phorms Campus Berlin Mitte, wo Berlin Knits stattfinden würde. Auf dem Weg haben wir bereits Strickerinnen aus Portugal getroffen und immer wieder erkannte man an Tüchern, Jacken oder Taschen, dass man das gleiche Ziel hatte.

Ein wissendes Lächeln, ein freundliches Nicken, ja wir sind Stricker!

Vor dem Campus hatte sich bereits eine Schlange gebildet, an der wir mit unseren Bändchen freundlicherweise vorbei laufen durften. Dann ging es rein. Auch hier ein kleiner Kritikpunkt, obwohl wir sehr früh da waren, habe ich kein Beutelchen und keinen Button bekommen, weil die zu dem Zeitpunkt gerade aus waren und nachgeholt werden mußten. Auf meine Frage eine Stunde später, ob ich nun Beutel und Button erhalten könnte, erntete ich leider nur Kopfschütteln (natürlich wollte ich dann auch keine Diskussion vom Zaun brechen und hab es dabei belassen). Ich fand das aber sehr schade, so haben alle aus unserer Gruppe Beutelchen und Button, nur ich nicht. Gut, Button war nicht schlimm, schließlich hatte ich mein Jetztkochtsie-Shirt an, aber so ein Berlinknits Beutelchen wäre schon schön gewesen.

Drinnen war die Örtlichkeite wirklich gut gewählt große Räume, viel Platz und schön hell. Einzig im ersten Raum war der Boden so ungünstig grün, dass man meine Fotos fast alle nicht brauchen kann, weil wir aussehen, wie Marsmenschen und die Garne ebenfalls einen ungünstigen Farbton angenommen haben. Das war etwas schwierig, gewöhnte man sich aber dran.

Ich hatte zum Glück meinen Megahäkelbeutel dabei, da paßte alles gut rein. Sand und Meer Tasche!

Der erste Stand war ein ganz kleiner von ggh-Garne, der fast ein wenig unterging und ich muß zugeben, bei solchen Events auch an Industriewolle weniger interessiert zu sein, trotzdem fand ich das vorgestellte Amano Garn spannend.

Der nächste Stand war dann Garn Stories, ein Handfärbelable, das ich tatsächlich bisher nicht sonderlich auf dem Schirm hatte, die aber durch tolle Farben, wunderschöne Speckled Garne durchaus überzeugen konnten und auch, wenn ich diesmal dort nichts gekauft habe, hab ich das auf jeden Fall weiterhin auf dem Schirm, das hat mir gut gefallen.

Dann folgten die Franzosen La Fee Fil hatte fantastisches Garn, schön weich, tolle Farben und sehr harmonisch und mit leichtem Glanz. auch schöne Farbverläufe, hätten die Ladies mir bei unserem Blindkaufevent (mehr dazu später) hier nicht drei Stränge ausgesucht, hätte ich ganz sicher auch selbst etwas gefunden. Das gehört auf jeden Fall auf den Merkzettel. Ganz toll.

Im nächsten Raum fand sich dann Frida Fuchs, da habe ich mich trotz enormem Gefallen etwas zurück gehalten, weil die Garne auch online gut verfügbar sind und die Versandkosten nicht so hoch, da muß ich nicht zwingend auf einem Wollfest kaufen. Trotzdem war es gut herauszufinden, dass mir RemmiDemmi zu kratzig ist, ich Hosenmatz aber sehr gut auf der Haut tragen kann. Hier habe ich dann meinen ersten Kauf getätigt und mir ein Anleitungsheft für 3 Tücher mitgenommen. Dort bin ich dann auch Frau Maschenfein und Knit.Ding begegnet, ich war da aber noch so im Fieber, dass ich ganz vergessen habe, ein Foto zu machen.

Neben Frida Fuchs waren Norne Garne untergebracht, die leider nur eine sehr kleine Auswahl an Garnen dabei hatten, weil sie mit dem Flieger angereist waren. Da ist auf jeden Fall aber meine Neugier geweckt, die haben mir sehr gut gefallen.

Daneben war Yarn over Berlin mit tollen Garnen und ich wollte eigentlich dort drei Stränge La bien Aimee mitnehmen, wurde aber farblich nicht fündig und bei 28 Euro für einen Strang Single Merino zuckt sogar bei mir die Vernunft etwas gequält auf. Zu teuer, deutlich zu teuer! Ganz egal wie schön die Farben sind.

Dann habe ich einen kurzen Stop bei Handdyed Berlin eingelegt, die kannte ich ebenfalls noch nicht und war total angetan. Hier habe ich mir drei Stränge in Knallerfarben mitgenommen. Leider war auch hier die Auswahl sehr übersichtlich, da hätte ich durchaus noch mehr mitgenommen. Ganz wunderschöne Art zu färben. Hier kaufe ich bestimmt nochmal und der Shop ist gespeichert.

Daneben war das Mondschaf, hier hab ich nur kurz geschaut, denn da hab ich in letzter Zeit so oft gekauft, daher habe ich mich hier etwas zurück gehalten. Aber wie üblich gab es tolle Farben, schöne Qualitäten und gute Preise.

Als nächstes spülte es mich zur Wollmeise, aber auch da bin ich gerade etwas übersättigt, so dass ich mir lediglich für unseren #diedreivomblogKAL im November einen Strang DK Drachenblut mitgenommen habe und zwar obwohl diese wirklich krasse Preise hatte (Lace 30 Euro !!), ich bin so diszipliniert… *kichert*

Dann war ich bei Bodolina und habe mich mit ihren Nadeltaschen versorgt. Eine Tasche fürs Sockenwunder habe ich nun und eine für Nadelsysteme, beim nächsten Mal kaufe ich dann noch die für Rundnadeln, dann bin ich gut ausgestattet. Die Nadeltaschen sind wirklich extrem praktisch und sehr gut verarbeitet.

Bei Verstrickte Kunst habe ich nur kurz geschaut, ich finde die Fair Isle Technik zwar wunderschön, aber ich kann das robuste Garn nicht anfassen, das kratzt mich schon beim Angucken, ich habe immer ein wenig Tränchen in den Augen dabei, weil es so schön ist, aber es geht einfach nicht. Sollte jemand nicht kratzige Alternativen kennen, her damit!

Dann war ich bei Welthase, hier war eigentlich der Plan ordentlich zu schoppen und ich hatte mir auch schon ausgesucht, was ich haben wollte. Aber es war so schwierig an dem Stand Wollstränge aneinender zu halten und zu sehen, ob sie passen, weil diese immer mit mehreren an Ringe gebunden waren und es war so ein Gewühl dort, dass ich irgendwann entnervt aufgegeben habe. Immerhin weiß ich nun, dass ich alle Qualitäten gut anfassen kann und kann in Ruhe im Internet bestellen.

Dann kam Bilum, hier kaufe ich ja immer was, weil mir die Farbverläufe wirklich gut gefallen, schon in Edinburgh  habe ich dort ein wenig Geld gelassen. Diesmal habe ich mir ein Bobble mit 150 g Merino in Grün und ein Bobble mit Seide in Mädchenfarben ausgesucht und ich konnte auch die anderen Mädels ein wenig anstecken und zum Kauf animieren. Das Schöne hier ist nämlich, im Gegensatz zu andereren Farbverlaufsknäueln, dass hier keine Knoten im Knäuel sind.

Dann haben wir uns auf den Weg nach oben gemacht und den nächsten Raum in Angriff genommen. Dort habe ich mich sehr lange bei Treliz aufgehalten, deren Farben haben mir sehr gut gefallen und sie war so lieb und süß. Ich wollte ja ohnehin immer mal Sockblankets ausprobieren, also habe ich bei ihr eines gekauft und es gab ein Anleitungsheftchen dazu. Sehr nett. Wirklich, sowas bleibt in Erinnerung, da kauft man gerne.

Am Stand von Strickmich, hab ich mich über die Planer gefreut, denn ich habe ja auch einen und bin sehr lange um die Garne von Miss Babs herumgeschlichen. Ich liebe ihre Farben und habe ja auch schon ein paar Mal in den USA bei ihr selbst bestellt. Nach 3 Stunden hin und her, bin ich dann wieder hin und habe mir von meinem letzten Garnbudget die beiden 225 g Stränge Yowza, die mir nicht mehr aus dem Kopf gingen, gekauft. Daraus mache ich mir ein Perlmusterjäckchen von Rosa p. Das wird grandios. Dann hab ich Martina noch zum Selfie machen genötigt. Das war mein erster Fangirlmoment an diesem Tag, denn ich schätze ihre Anleitungen sehr. Wenn ich auch seit nun 2 Jahren mit dem dummen Nuvem kämpfe… aber irgendwann wird auch der fertig! Ganz sicher.

Bei Wollen Berlin habe ich dann auch gestöbert und bei WalkCollection, dort hätte ich so gerne drei Stränge in unterschiedlichen Grüntönen mitgenommen, habe aber immer nur zwei gefunden und wollte auch nicht mit einem anderen Hersteller auffüllen, also nächstes Mal. Außderm hatten die Damen Hoppenstedt, Soluna und Feierabendfrickeleien ihre Shockwaves aus Walk Collection Garnen an und ich durfte ein Foto machen.

Dann spülte es mich zu Tieke Garne, die waren bisher irgendwie gar nicht auf meinem Radar aufgetaucht, verwunderlich, denn hier gefiel mir einfach alles. Wunderschöne semisolide Farben, mit leichtem Glow und Glanz. Ganz toll. Zwei Mal Yak DK mußte da mit, schon mal in weiser Vorausschau auf den übernächsten #diedreivomblogKAL (pscht… nichts verraten.)

Und dann war Blindkaufzeit angesagt.

Mit dem Blindkauf haben wir irgendwann mal angefangen, weil ich immer nur blaulilagrün gekauft habe, also habe ich bei einem Besuch in der Maschenkunst in Köln, den Strickmädels Geld in die Hand gedrückt, habe gesagt, kauft mir 3 Stränge Fingering, habe weggeguckt und sie sind los! Mittlerweile haben wir das schon ein paar Mal gemacht und immer kamen tolle Kombinationen dabei heraus, die ich so nie gekauft hätte, die mir aber immer gut gefielen.

Diesmal wollten wir die Challenge ausweiten, es wurde nämlich für jeden blind gekauft.

(Na gut, für jeden außer der Maschenprobenuschi, die steht nicht so auf Abenteuer…)

Die Mädels zogen also los und ließen mich erstmal am Tisch zurück, wo ich die Einkäufe bewachen durfte, ein wenig mit Pariser Landluft aus der Tube und Michaela vom Wollfaktor geplauscht habe. Nach und nach trudelten sie dann wieder ein, immer mit Tütchen bewaffnet, in die wir aber noch nicht reinschauen durften.

Nach einiger Zeit machte ich mich dann auf den Weg und half beim Aussuchen für The Knitting Me, Feinmotorik, Feierabendfrickeleien und Polly Esther Hoppenstedt.

Als wir alle Blindkäufe getätigt hatten, sind wir in eine nahegelegene Pizzeria und haben dort ausgepackt. Jede mußte ihr Päckchen öffnen und zeigen, was sie da hatte.

Polly Esther Hoppenstedt, ist sonst eher im sehr gedämpften rosa, grau, schwarz Farbschema unterwegs, daher haben wir ihr Knallerfarben bei Garnstories rausgesucht. (Vorgabe war, es sollten keine Herbstfarben sein und es durfte ruhig etwas knallen.) Die Farben fand ich auch super, ist aber die einzige Kombination, die ich wegen des Neongelbs nicht tragen könnte und die daher vor meinen langen Fingern sicher war.

Frau Kowalski hat sonst immer sehr gerne kräftige Farben und mag rot, für sie gab es eine tolle Kombination bei La Fee Fill aus blau, grau mit Sprenkeln und einem wunderschönen Lila. Hier zuckte mein Diebstahlsfinger ganz arg, die hätte ich genauso auch genommen.

Für Frau Feinmotorik sollte es auf keinen Fall sonnengelb sein und keine Clownskotze, also zu bunt. Wir haben hier ein wenig bei Frida Fuchs herumgesucht und wurden fündig, einmal ein grüner Strang, ein blauer Strang und Hanami, also Kirschblüte sind es geworden. Auch die Kombi würde ich so vom Fleck weg anziehen.

Für Soluna haben die Mädels bei Garn Stories eine ganz wunderschöne Kombination mit orange rausgesucht. Das sah einfach toll aus, wirklich. Würde ich ebenfalls verstricken und hat einen leichten Touch ins Lilane… Sehr sehr schick!

The Knitting Me wollte mal etwas haben, was nicht Lila oder Blau wäre, was sich als gar nicht so leicht herausstellte, hier sind wir dann beim Mondschaf fündig geworden und sie hat zwei Knallfarben und Schwarz bekommen.

Für mich haben die Ladies wie gesagt bei La Fee Fill eine wunderschöne grünlilagraue Kombination ausgesucht, mit der ich sehr glücklich bin.

Als letztes haben wir dann für Frau Feierabendfrickeleien gesucht und das ging rasend schnell. Ein Handgriff, bei Tieke Garne und wir hatten die Kombination zusammen.

Damit der Spaß an unseren Blindkäufen auch noch ein wenig anhält, werden wir alle daraus in einem kleinen KAL Drachenfelsen stricken und hier will sich dann auch die Maschenprobenuschi wieder beteiligen.

Passenderweise hatten wir das gerade beschlossen und waren wieder bei Berlin Knits angekommen, als es Mairlynd aus den Kursräumen zu uns spülte. Ich mag Melanie ja sehr und hab mich gefreut sie zu sehen, obwohl wir nicht weit auseinander wohnen, klappt es irgendwie zeitlich nur sich bei Eventus zu treffen. Sie hat mit uns verrückten Hühnern dann auch noch Fotos gemacht und ich war mal wieder total im Fan-Girl-Modus.

Die meisten von uns sind dann nochmal los und haben sich um ein paar Euro an den Ständen erleichert und ich hatte um 17:30 h den Termin des Tages. Im Innenhof hatten wir uns alle mit unseren Startingpoint-Schals verabredet, um Joji Locatelli zu treffen.

33 Schals haben sie dort erwartet und sie war so gerührt, dass ein paar Tränchen geflossen sind. Frau Feinmotorik war so nett und hat ein paar Fotos gemacht, denn ich stand zu sehr neben mir, um überhaupt irgendwas Sinnvolles zu sagen, dabei bin ich sonst wirklich gänzlich cool in solchen Situationen, das kannte ich von mir selbst nicht. Als sie sich dann auch noch genau neben mich setzte, war es mit meinen Englischkenntnissen auch vorbei: „Hello, nice to treff you!“ Oder ähnliches purzelte mir da plötzlich aus dem Mund…

Egal, es war ein fantastischer Moment.

Wirklich total emotional und schön.

Danke dafür. / Thanks Joji, and I really can speak english, but you stunned me… 🙂

Anschließend sind wir dann zum Norweger und haben dort auf mein angemeldetes Gewerbe angestoßen und sehr lecker gespeist. Kann ich jedem nur empfehlen. Munchs Hus, sehr leckere Gerichte und tolle Weine!

Am nächsten Morgen ging es wieder ins Cafe Impala und dann zum Bahnhof.

Mädels, es war ein ganz tolles Wochenende, unfaßbar anstrengend, denn ich bin nun tatsächlich richtig erkältet, aber so schön, voller Eindrücke, voller Wiedersehensfreude, voller Menschen mit dem gleichen Hobby (Entschuldigt, dass ich nicht alle Treffen hier aufgeführt habe, aber das würde noch länger, als es schon ist. Ich habe mich trotzdem gefreut euch alle zu sehen, wirklich wirklich wirklich!) Voller Garn und Farben und Ideen.

 

Ich freue mich schon jetzt auf unseren Tripp nach Edinburgh, da ist dann auch Frau Fussi die alte Strickschnecke dabei!

 

 

 

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Der vierte König 

Die Strickelfen waren mal wieder auf Gastrotour. Diesmal hat es uns zum 4. König verschlagen. Wir hatten den Artikel im Stadtanzeiger gelesen und waren neugierig, was uns da wohl geboten würde.

Gestern war es dann so weit, 7 Strickelfen fielen mit hungrigen Bäuchen in den vierten König ein.

Wir wurden vom sehr zuvorkommenden Personal sehr freundlich und humorvoll begrüßt und zu unserem Tisch geleitet. Es war genug Platz für alle an der langen Tafel und die Einrichtung gefällt mir sehr gut. Ein bißchen verspielt, ein bißchen nostalgisch, ein wenig romantisch, von allem nicht zu viel.

Ich saß auf der Holzbank an der Wand und muß gestehen nach einiger Zeit froh gewesen zu sein, dass es Kissen auf der Bank gab, die war so 100%ig bequem nicht.

Das tat aber dem Genuß des Abends keinen Abbruch.

Die meisten von uns hatten sich für das 5 Gänge-Menü entschieden, zweimal gab es das vegetarische Menü und zweimal Speisen a la carte.

Die Portionen waren so bemessen, dass man auch nach 3 Gängen gesättigt gewesen wäre, also ich zumindest. Wir sind aber ja maßlos und wenn es schon so lecker ist, dann will ich auch alles probieren.

Der Gruß aus der Küche war fantastisch, eine Knuspergarnele mit Cocos- Schäumchen (das war toll!!!) und ähm… irgendwas Püriertes, aber sehr lecker, ich war nur reizüberflutet und hab vergessen was….

Der vierte König in Köln

Der vierte König in Köln

DAS MENÜ ANGEBOT IM JUNI

In indischen Gewürzen geräucherte Lachsforellenterrine mit Algensalat und Koriander-Eis / Das war fantastisch. Der Algensalat war ein Gedicht und das Koriandereis, sehr speziell und lecker. Ich hatte ja letztens im „Kleinpetersberg“ schon mal Pestoeis, das hier war ähnlich, aber nochmal besser und mit Krokant (??) nochmal auf eine andere Stufe gehoben. Das war für mich tatsächlich der beste Gang. Wir rätseln allerdings noch immer, was das orange-gelbe Früchtchen (??) unten rechts im Bild ist. Wir tippen auf Maulbeere oder Mispel, haben aber vergessen zu fragen. Die Blümchen stammen übrigens, wie der Koch uns berichtete, selbst gepflückt aus der Rheinaue in Langel, das kennen wir ja bereits von unserem Besuch im „Zur Tant„.

Der vierte König in Köln

Der vierte König in Köln

und/oder

Ayran-Kichererbsenmehl Suppe mit Kaninchen-Balotine / Das war ebenfalls sehr lecker, ich mag Kaninchen normalerweise nicht sonderlich und finde es schmeckt immer etwas streng. Das hier war wirklich extrem gut und das Popadum hat mich auch überzeugt. Die Suppe war würzig, aber nicht zu scharf und wirklich sehr spannend komponiert.

Der vierte König in Köln

Der vierte König in Köln

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Beim Hauptgericht haben wir uns alle für den Schweinebauch asiatisch und geschmorte Schweinebäckchen mit Pfifferlingen und Rahmspitzkohl entschieden.

Die Schweinebäckchen waren eine Offenbahrung. Die waren so zart und zergingen auf der Zunge, köstlich. Die Pfifferlinge fand ich auch sehr gut und der Spitzkohl hatte eine sehr ungewöhnliche Würzung, die mir ebenfalls gefallen hat. Der Schweinebauch war auch lecker, leider für mich alte Mimose zu scharf, ich hab zwei Höflichkeitsbissen gegessen, aber mein Magen macht sowas leider nicht mit, daher durfte Soluna meinen Schweinebauchrest futtern. Ich bin aber wirklich sehr sehr empfindlich und sonst fand niemand den Schweinebauch zu scharf, ich bin also wirklich kein Maßstab.

Der vierte König in Köln

Der vierte König in Köln

 

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Käsevariation mit Chutney / Gut, die Schieferplatte ist eigentlich schon lange nicht mehr hip und ich gebe zu, ich mag es nicht von einer Schieferplatte zu essen, mich stört schon das Geräusch, dass die Gabel darauf macht, aber der Käse hat das einfach wieder wett gemacht. Ich hoffe, ich habe mir alles richtig gemerkt, ich hatte einen sehr weichen und sahnigen Brie mit sehr starkem würzigem Geschmack (oben rechts), dann einen Ziegenfrischkäse mit Aschekruste und einen Bergkäse mit Kräutern. Alle drei waren fantastisch. Sehr lecker. In dem Glasschälchen war Koriander-Karamel (??) was wirklich ganz außergewöhnlich und für meinen Gaumen mit nichts anderem vergleichbar geschmeckt hat und unheimlich gut zum Brie und dem Ziegenkäse paßte. Sehr grandios fand ich auch den eingelegten Knöterich dazu. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Das Chutney hingegen war gar nicht meins. Ich kann nicht sagen, was es war, ja es war Paprika drin, die vertrage ich ja eh nicht so gut, aber es war noch irgendetwas anderes, das mich gestört hat. Auch hier ist das natürlich Geschmackssache und der Käse und die beiden anderen Beilagen waren fantastisch. Frau Feinmotorik war vom Chutney aber auch eher nicht soooo begeistert. Wir hatten übrigens alle unterschiedliche Käsesorten auf unseren Schiefertäfelchen, was das gemeinsame Essen natürlich nochmal interessanter gestaltete.

Der vierte König in Köln

Der vierte König in Köln

und/oder

Aprikosen-Safran Creme mit Old Monk Eis / Das war wieder wirklich grandios, aber auch hier haben wir eine Frucht (?), die wir nicht identifizieren konnten. (oben links neben der Brombeere), wir würden auf eine Maulbeere oder ähnliches tippen, sind aber auch da nicht sicher. Das feine Gebäckstück war sehr lecker und irgendwie herb gewürzt. Die Aprikosen-Safran-Creme war himmlisch, ich hab immer ein wenig Angst vor Safran, weil ich es schnell seifig finde, das war hier nicht der Fall. Das Old Monk Eis war ebenfalls sehr gut. Schön cremig und dicht und nicht unnötig mit Luft aufgeschlagen, dazu ein sehr leckeres Krokant (??) und Früchte. Das war ein sehr leckerer Abschluss.

Der vierte König in Köln

Der vierte König in Köln

3 Gang 39€ | 4 Gang 47€ | 5 Gang 54€

Die Preise sind für den Anspruch, das aufmerksame und wirklich sehr sympathische Serviceteam absolut erschwinglich. Ja, der Laden hat noch keinen Stern, der kommt aber sicherlich bald, also geht hin, erfreut euch an wirklich ungewöhnlichen Kompositionen und sehr interessanten Geschmacksmomenten. Es war wirklich ein Genuß und wie gesagt, wer erstmal nur probieren will, auch nach 3 Gängen wäre ich durchaus gesättigt gewesen.

Zwischendurch brachte man uns dann nochmal eine kleine Erfrischung, ein Birne-Ingwer- Sorbet und sorry, das war so ziemlich der geilste Scheiß, den ich in letzter Zeit gegessen habe. Ich wollte mich in meinem Schälchen wälzen und mir das Zeug auf den Körper schmieren und dabei mag ich gar keine Birne… ups. Wirklich, das war extremst lecker und brachte bei den sehr schwülen Temperaturen wirklich eine angenehme Abkühlung.

Der vierte König in Köln

Der vierte König in Köln

Sehr witzig, war unsere Begnung kurz nachdem wir Platz genommen hatten, eine Dreiergruppe ging an unserem Tisch vorbei und die letzte Dame hielt plötzlich an, guckte, stutzte, lachte und begrüßte uns. Strickerinnen erkennen sich nun mal immer wieder, selbst wenn sie sich zuletzt auf dem Wollfest vor 3 (!!) Jahren gesehen haben. Silke Ufer stand da plötzlich vor uns und wir haben natürlich ein Bloggerfoto mit mir und Frau Feinmotorik gemacht. (Ja, ich bin wirklich sehr klein…. schweigt still… )

Der vierte König in Köln

Der vierte König in Köln

Ich wollte den  a la carte Damen nicht ständig mit meinen Fotos auf den Geist gehen, daher habe ich nur den in hausgemachtem Curry gebeizten Lachs mit Kartoffelschaum und Bärlauchöl von der Maschenprobenuschi fotografiert, aber wenn ich es richtig mitbekommen habe, dann waren auch bei den Damen alle Gerichte wirklich sehr gut und stimmig.

Auch die vegetarische Menüfolge paßte sehr gut und hat den Ladies gut geschmeckt.

Der vierte König in Köln

Der vierte König in Köln

Die Weinauswahl ist erlesen und umfangreich, da ist für jeden Geschmack etwas dabei und preislich bewegte sich das alles durchaus im Rahmen. Ich selbst habe allerdings lediglich einen Cremant als Aperetif getrunken, da ich der Taxiservice für die Ladies war, ansonsten hab ich Johannisbeerschorle gehabt. Sehr lecker und fruchtig, hat für mich sehr gut zum Essen gepaßt.

Unsere Weintrinker, waren vom empfohlenen Wein so begeistert, dass aus einem Glas dann doch eine Flasche wurde und ich habe sehr oft gehört: „Der riecht so toll nach Apfel!“

Ich bin wirklich kein Weinkenner, weiß aber, was mir schmeckt und was nicht und bin daher immer auf eine gute Empfehlung angewiesen, die bekam man hier.

Schön auch, der schnörkellose Service, wir bekamen alles erklärt, es wurde zügig nachgeschenkt und es blieb wirklich kein Wunsch offen, dabei waren die Servicekräfte alle samt sehr humorvoll und brachte sich in unsere lustige Damenrunde gut ein.

Ich befürchtete, wir wären mit unserer guten Stimmung vielleicht ein wenig laut gewesen, aber das stelle zu keinem Zeitpunkt ein Problem dar. Allerdings ist der Lärmpegel im Lokal tatsächlich bei voller Besetzung grundsätzlich etwas hoch. Ich empfand das aber als durchaus noch im Rahmen.

Sehr freundlich fand ich auch den Chef. Jaspreet Dhaliwal drehte natürlich seine Abendrunde und verweilte auch an unserem Tisch. Ein sehr ruhiger und leiser Mann, der uns fast schon schüchtern fragte, ob alles in Ordnung sei und es gemundet habe und der auf unser Lob hin ein wenig verschämt lächelte und uns begeistert und mit leuchtenden Augen berichtete, dass er die Kräuter und Blümchen alle selbst gepflückt habe. Das war sehr angenehm und erfrischend anders, als die sehr präsenten und auffälligen Köche, die ich sonst aus diesen Situationen kenne.

Herr Dhaliwal, es war wirklich köstlich!

Fazit: Hingehen, das war wirklich ganz tolle außergewöhnliche und sehr gute Küche, mit Überraschungen und Kombinationen, die ich mir so nicht hätte vorstellen können, die aber durchaus sehr gut geschmeckt haben. Absolut lohnenswert! Danke für den wunderschönen Abend!

Die Karte wechselt übrigens immer am ersten Mittwoch des Monats!!

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Wollness-Wochenende in Pfaffenhofen bei der Wollmeise

Am letzten Wochenende machten sich 4 tapfere kleine Strickerinnen auf, die Wollmeise zu besuchen.

Die eine (also ich) von ihren Kollegen milde belächelt, verpaßte das große Frühlingsfest nur weil sie unbedingt ins Wollparadies mußte.

Am Freitagmorgen ging es los, mein kleines feuerrotes Rennmobil namens Luigi bot zwar nicht über die Maßen viel Platz für uns vier, aber wir kamen alle unter, ohne uns all zu sehr zu verrenken.

Mit kurzem Pipi-Mc-Donalds-Stopp waren wir in knapp 6 Stunden von Bonn nach Pfaffenhofen gekullert und sahen schon von weitem den wunderschönen Wollshop mitten in Pfaffenhofen.

Zack geparkt und rein, erstmal fett Fotos auf dem orangen Sofa gemacht und mit der Wolle rumgealbert.

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Dann die grünen Säcke gepackt und alles rein, was nicht niet- und nagelfest war. Bei mir war überraschend wenig Lila dabei, dafür ne Menge grün und rot.

Am Ende wurde dann wieder aussortiert, was doch da bleiben mußte.

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Meine Ausbeute für Freitag war allerdings dennoch deutlich größer als erwartet.

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Besonders froh bin ich, ein Pfauenauge Lace ergattert zu haben.

Mal ehrlich, ist das nicht wunderschön? Das wird ein Nuvem von Martina Behm und zwar ein unheimlich schöner, ich bin sicher!

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Für die Maschenprobenuschi sollte ich auch noch was schönes Rotes aussuchen, was mir hoffentlich gut gelungen ist:

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Nachdem Wollkaufrausch im Wollmeisenparadies trieb es uns zunächst ins Hotel, das war diesmal das Alea. Das war auch für den Preis wirklich ok, allerdings war ich vom Frühstück nicht sonderlich angetan. Nicht schlecht, aber auch nicht toll und da zahl ich dann lieber etwas mehr und bekomme mehr geboten.

Auf Empfehlung einer bereits wollmeisenerfahrenen Mitfahrerin ging es dann ins Müllerbräu zum Essen und ehrlich, das war ein Traum. Ich hatte mit einfacher Brauhauskost gerechnet, die bekam man sicherlich auch, Leberkäs, Bratkartoffeln, alles da, aber ich entschied mich für Octopussalat und Spargel und war sehr gespannt, wie mich das zufriedenstellen würde. Was soll ich sagen, das war der BESTE OCTOPUSSALAT EVER! Das Essen war köstlichst. Fein, lecker, gut gewürzt, nicht überladen, einfach toll und obwohl eigentlich nichts mehr rein ging, gab es dann doch noch einen Nachtisch und obwohl ich eigentlich die Creme Brulee anschmachtete, verlockte der Chef höchstselbst uns zu feiner Mousse auf frischem Rhabarber und weiterem Gedönschen. Köstlich sag ich euch.

Wer also zur Meise nach Pfaffenhofen fährt, auf jeden Fall im Müllerbräu vorbei. Das Personal und der Chef selbst sind einfach nur herzig und das Essen ein Traum. Wir werden nächstes Mal definitiv dort einkehren und haben außerdem für den Samstag direkt einen Tisch zum Weisswurstfrühstück bestellt und mit dem Herrn Gastronom sind wir nun alle bei Facebook befreundet.  🙂

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Am Samstag ging es dann wieder in den Laden, ich hatte noch Auftragsarbeiten zu erfüllen, nämlich für Frau Soluna Grautöne passend zu ihrem „Auf dem roten Teppich“ aussuchen, das gestaltete sich schwerer als gedacht, letztlich wurden wir aber auch da in gemeinschaftsarbeit fündig.

Ist schön oder?

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Hier dann ein paar Regalbilder, damit ihr euch den Farbrausch vorstellen könnte, dem wir ausgesetzt waren. ES WAR SO TOLL!

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Und meine Ausbeute von Samstag, an der hauptsächlich Frau Wollmeise persönlich schuld ist, die mir zu meinem Lavendellace geraten hat und die wirklich sehr nett und freundlich uns weitgereiste Besucherinnen unterhielt.

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Überhaupt wurden wir im Laden so toll empfangen und versorgt, das habe ich bislang wirklich noch nirgendwo im Einzelhandel erlebt. Es gab nette Gespräche und viele Getränke und am Ende gab es für eine von uns sogar das heiß ersehnte FLOHMARKT Lace… 🙂

 

Zum Abschluss ging es dann wieder ins Müllerbräu, wo ich lernte, wie man eine Weisswurst isst und anschließend zurück nach Hause.

Mädels es war so schön mit euch.

Jetzt spare ich ganz viel und dann fahren wir bald noch mal ins Wollness-Wochenende, ok?

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Den Bericht von Fräulein Feinmotorik könnt ihr euch hier ansehen, da sieht man auch, wie eng es in unserem feuerroten Wollmobil wurde, weil wir so hemmungslos zugeschlagen haben: Klick

Shaka Zulu – Essen auf Afrikanisch

Wir waren gestern im Shaka Zulu in Köln essen und waren wirklich ganz besonders angenehm überrascht.

Erstmal fällt das tolle bunte Interieur auf und die wirklich stylische Aufmachung der Barmänner und Kellnerinnen.

Die Tische sind farbenfroh aber einfach eingedeckt, die Karte ist, was Speisen angeht, überschaubar, aber es sollte jeder was finden, das ihm schmeckt, denn für unterschiedlichste Geschmäcker ist etwas dabei.

Die Cocktails, zumindest die antialkoholischen, sind super lecker und im Vergleich zu anderen Restaurants durchaus günstig. Dabei sind sie aussergewöhnlich und man findet auch Zutaten, die man sonst nicht im Cockail vermuten würde.

Die Kellnerin war sehr zuvorkommend, erläuterte die Gerichte und die Wochenkarte sehr freundlich, ging auf unsere Fragen zu den Speisen ein und machte Vorschläge.

Wir entschieden uns für das Communal Meal, sprich einmal die Speisekarte hoch und wieder runter für 3 Personen. Man bekommt Reis und Maisbrei, sowie die 7 Gerichte der Speisekarte in kleinen Schälchen serviert.

Ich muß zugeben, als das Essen kam, kurz gezweifelt zu haben, ob wir satt werden, am Ende mußten wir uns geschlagen geben, die Schälchen waren größer als erwartet.

Zu Essen gab es:

Samosas wahlweise mit Fleisch oder Gemüsefüllung. Ich mag diese Teigtaschen sehr gerne, hier waren sie für meinen zarten Gaumen ein wenig zu scharf. Nicht unessbar, aber doch schon seeeehr würzig.

Süßkartoffeln mit Champignonrahmsoße, waren eindeutig die Gewinner des Abends. So lecker, keine von uns konnte davon bleiben und das Schälchen war auch als erstes Schälchen leer.

Chakalaka, war ein Gemüse-/ Bohnengericht. Das fand ich persönlich nicht schlecht, erinnerte aber ein wenig an Kohlsuppe.

Hühnchen mit Erdnusssoße, hier muß ich mich auf die Aussage meiner Begleitung verlassen, die fand es lecker. Erdnüsse gehen für mich im Essen leider gar nicht, eines der wenigen Gerichte, das ich nicht mal probieren wollte. Die Hähnchenschenkelchen wurden aber auch so rasch verspeist.

Das Mozambique Fish Stew war dann wieder ganz nach meinem Geschmack Fisch und Meeresfrüchte in Kokossoße, super lecker und alles wirklich ganz butterweich gegart. Absolut gut!

Ein weiteres Highlight war das südafrikanische Rindergulasch. Ganz zartes Fleisch und würzige Soße. Da konnte ich selbst, als ich satt war kaum die Finger von lassen.

Außerdem gab es noch Butternutkürbis mit Kichererbsen, das mutete irgendwie indisch an, schmeckte mir aber hervorragend, während meine beiden Begleiterinnen es nicht sooo doll fanden.

Das ist wohl alles Geschmackssache, unsere Entscheidung einfach mal alles zu probieren, war auf jeden Fall goldrichtig, beim nächsten Mal kann man dann gezielt das bestellen, was besonders lecker war.

Schön fand ich allerdings auch, daß man mit den Menschen an den Nachbartischen ins Gespräch kam, allein schon weil man neugierig in deren Schüsselchen schielte.

Reis und Maisbrei fand ich sehr gut, wenn ich auch dem Maisbrei deutlich mehr zugesprochen habe, den fand ich echt lecker.

Kurz, wir hatten einen fantastischen, außergewöhnlichen Abend, der dann als wir fast platzten auch noch mit einem leckeren Dessert gekrönt wurde.

Ich kann das Shaka Zulu also als außergewöhnliche Essenserfahrung durchaus

empfehlen. Stimmung, Speisen und Ambiente waren sehr gelungen.

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