Fabletics – üble Abzocke oder spannendes Geschäftsmodell?

Seit einiger Zeit spült es mir ständig Werbung der Firma Fabletics in die Timelines, sei es bei Facebook, bei Instagram, sogar bei Pinterest taucht es auf. Leggings zum günstigen Preis, hört sich erstmal gut an. Dann liest man weiter und stutzt, ein Abomodell? Braucht man wirklich ein Abo für Sportklamotten?

Meine Antwort auf diese Frage lautete erstmal „NEIN“ und ich hab das Fenster haarscharf vor Aboabschluss wieder geschlossen. Ab da hatte die Firma bei mir einen irgendwie faden Beigeschmack, klar will ich günstige Leggings kaufen, aber wer kauft monatlich Leggings? Niemand, oder?

Die Hose gefällt mir wirklich sehr gut. Fühlt sich gut an, scheuert nicht.

Ich war also auch diejenige, die vor einigen Wochen dann, als Fabletics auf den „Anti-Bodyshaming-Zug“, der gerade durchs Internet geisterte, aufsprang und neben 3 sehr schlanken Frauen auch eine sehr kräftige Dame in Sportkleidung abbildete, erstmal einen ziemlich gehässigen Kommentar darunter gesetzt hat, der auch etwa 24 Stunden dort stehen blieb und am Ende knapp 2000 Likes hatte (Mehr als der Ursprungsbeitrag von Fabletics). Im genauen Wortlaut kann ich den Kommentar nicht mehr wieder geben, denn Fabletics hat ihn, wie alle anderen Kommentare, gelöscht. Ich hatte aber etwas launig und lustig die zum Bild führende Marketingbesprechung wieder gegeben und wollte so ausdrücken, dass das Abbilden von kräftigen Damen in Leggings keines Wegs ein Schritt in Richtung Emanzipation ist, sondern reines Socialmedia-Marketing-Kalkül, die sportfanatischen Ästheten reagieren nämlich mit einem Shitstorm, weil sie „sowas“ nicht sehen wollen, die Emanzen freuen sich über so viel „Ehrlichkeit“ und „Mut“ und alle anderen sehen, wenn die anderen kommentieren und liken und das kräftige Modell hat auch einen feinen Job, Win Win auf allen Kanälen.

Nachdem auf die kritischen Kommentare weder eingegangen wurde, noch geantwortet, sondern eben einfach gelöscht, war meine Meinung zu Fabletics dann an ihrem Tiefpunkt angekommen und ich nöhlte im Büro mal wieder herum, was das für ein Scheiß sei. Meine Kollegin meinte dann, dass es unfair sei, so zu nörgeln, schließlich hätte ich weder die Produkte probiert, noch mir das Abo-Prinzip angesehen. Sie wollte von mir nur noch Gemecker hören, wenn ich belegen könnte, dass die Ware Mist und das Abo Abzocke wäre.

Das Shirt gefällt mir wirklich gut, das werde ich mir in den nächsten Monaten wohl auch noch in anderen Farben kaufen.

Ich hab kurz darüber nachgedacht und eigentlich hatte sie Recht. Ich habe mich also als VIP registriert, warum man sich nur als Basic registrieren sollte, ist mir schleierhaft, VIP kostet nicht mehr, man erwartet nicht mehr und man bezahlt weniger Geld für die Outfits, falls es von euch wen gibt, der mir erklären kann, welchen Beweggrund man haben sollte, sich nur als Basic zu registrieren, erklärt es mir bitte!

Dann habe ich meine Präferenzen (Sportart, Farben, etc.) angegeben und bekam Sportoutfits vorgeschlagen. Zu meiner Überraschung wirklich schöne Sportoutfits. Solche, die ich auch tragen würde. Alle von der Marke Fabletics. Jedes davon hätte ich angezogen und als Erstbesteller gab es einen zusätzlichen Rabatt. Ich habe wirklich nicht lange gezögert, muß ich zugeben.

Ich bin ehrlich, die Originalpreise von über 100 Euro würde ich für die Outfits nicht bezahlen (obwohl ich für Markensporkleidung (Nike, Adidas, etc.) durchaus so viel Geld schon hingelegt habe), die finde ich arg hochgegriffen. Mit VIP-Mitgliedschaft zahle ich aber deutlich weniger und damit bewegen wir uns in meinem Preisrahmen.

Ja, auch mit 48 kg hat man ein paar Pölsterchen, wenn man so furchtbar faul ist, wie ich, find ich aber gar nicht schlimm.

Ich habe mir als erstes Outfit Birdum ausgesucht. 39,90 € mit allen Rabatten für eine fliederfarbene Leggings (7/8) einen SportBH und ein leichtes offenes Shirt. (BH Lenni / Brogan Mesh Capri/ Millie Tanktop) Ich bin sehr klein (158 cm / 48 kg) und habe daher alles in XS bestellt.

5 Tage nach Bestellung trudelte mein Päckchen ein.

Erstmal war ich von der guten Qualität überrascht. Ich hatte günstige China-Ware erwartet und das war es nicht, was da in meinem Karton lag. Die Kleidung ist aus wirklich hochwertigen und guten Funktionsstoffen gearbeitet. Die Nähte sind sauber und stabil. Am Top stand ein kleines Fädchen an einer Naht ab, ansonsten sind die Nähte wirklich sehr gut gearbeitet und belastbar. Die Stoffe sind weich, dehnbar und haben dennoch einen guten Sitz und Halt. Die Wäsche konnte dem Stoff nichts anhaben. Er sieht aus wie neu, weder verfärbt,noch gedehnt oder geschrumpft.

Die Hose hat eine kleine in den Bund eingearbeitete Tasche für den Schlüssel, Karte vom Fitnessstudio, etc. Finde ich gut, gefällt mir, ist aber zu klein für mein Handy… leider.

Allerdings fällt die Bekleidung etwas kleiner aus. Ich trage sonst XXS oder XS, hier paßt XS zwar, sitzt aber sehr stramm. Ich werde es nicht umtauschen, aber bei der nächsten Bestellung habe ich mich für Größe S entschieden, da ich nicht eingeengt sein möchte.

Für meine Bestellung bekomme ich Bonuspunkte, außerdem sammele ich für jedes bewertete Teil Bonuspunkte und wenn ich Freunde werbe, gibt es auch Bonuspunkte. Für 1000 Bonuspunkte gibt es ein Outfit umsonst. (Nach meiner Bestellung und Bewertung des ersten Outfits habe ich bereits 130 Bonuspunkte. Nach Bestellung und Bewertung vom nächsten Outfit werden es 330 Bonuspunkte sein, wenn ich richtig gerechnet habe, bei meinem vermuteten Bestellverhalten von alle 2 Monate ein Outfit um die 70 Euro hätte ich also alle 4-5 Monate ein Bonusoutfit zusammen…

Eigentlich wollte ich dann im nächsten Monat also jetzt im September die Pausefunktion nutzen. Es ist nämlich so, dass Fabletics ein Abo-Modell ist. Sprich man hat bis zum 05. jedes Monats Zeit, entweder Produkte zu bestellen oder aber die Pausetaste zu drücken. Tut man beides nicht, wird der Account autmatisch mit 49,90 € belastet und man bekommt einen Gutschein für ein Outfit in dem Preisrahmen. Da man jedoch ja rechtzeitig Pause drücken kann und dann nichts zahlt und eben auch nicht beliefert wird, finde ich das Abo nicht mehr so schlecht.

Dummerweise habe ich dann aber nicht sofort auf Pause gedrückt, sondern mir die Septemberkollektion angesehen… *husthusthust* Irgendjemand hat ein zweites Yoga-outfit geordert, diesmal allerdings ohne Erstbesteller-Rabatt, das bedeutet, dass ich jetzt für Caprihose und BH plus Haarband 69,90 € gezahlt habe. Finde ich immer noch in Ordnung, wenn ich mir überlege, was Nike, Adidas und co für ihre Funktionskleidung verlangen und qualitativ muß sich Fabletics da nicht verstecken.

Am Ende stehe ich also da und kann nicht mehr wirklich nörgeln, ja das Abo-Prinzip ist klar darauf ausgelegt, dass man vergißt zu pausieren oder eben monatlich auf die Seite kommt und entgegen der eigentlichen Absicht, so wie ich, etwas kauft. Man hat aber eben die Chance auf Pause zu drücken und damit ist alle Anrüchigkeit weg.

Sitzt knackig!

Die Qualität der Kleidung ist top und das Belohnungssystem ist ebenfalls super. Durch Bewertungen sich ein Outfit erarbeiten, das gefällt mir.

Die Optik der Bekleidung entpricht ebenfalls den Bildern und sie sitzt gut, fällt vielleicht etwas klein aus.

Die Haptik der Kleidung gefällt ebenfalls, genauso wie die Verarbeitung der Produkte.

Bleibt als Fazit zu sagen, meine Nörgelei war unfair. Man sollte sich als Konsument allerdings gut im Griff haben und an das Pausieren denken. Dann lohnt sich vorallem das Einstiegsangebot, das wirklich erschwinglich ist.

Ich hab euch ein paar Bilder von mir in den Klamotten eingestellt, wie gesagt, ich finde es sitzt etwas knapp, ist aber noch tragbar. Ich werde dann sehen, wenn die nächste Bestellung ankommt, wie Größe S bei mir sitzt.

Etwas schade finde ich, dass die Yogaschuhe, die auf den meisten Bildern im Shop zu sehen sind, nirgendwo zu kaufen sind, genau solche hätte ich nämlich gerne. Da würde ich mich sehr freuen, wenn mir da wer sagen kann, wo die her sind.

Wie sieht es bei euch aus?

Habt ihr Erfahrungen mit Fabletics gemacht?

Seid ihr Kunden oder überlegt welche zu werden?

Was haltet ihr von solchen Abomodellen?

Erzählt doch mal…ich bin wirklich neugierig, denn dass ich so ein Opfer bin, was Boxen oder Abos angeht, wissen wir ja spätestens seit ich Zalon nutze… seufz.

Achso, ich habe keine Kooperation mit Fabletics, dieser Beitrag schildert einzig und alleine meine Erfahrungswerte, wenn das Mist gewesen wäre, wovon ich ja zunächst überzeugt war, dann würde ich das auch schreiben. Fabletics stellt mir für diesen Beitrag keine Produkte zur Verfügung oder bezahlt mich dafür, ich schreibe aus eigenem Antrieb, weil ich tatsächlich positiv überrascht und überzeugt bin.

Wie jeder andere Kunde auch, erhalte ich, wenn über einen speziellen Link bestellt wird, ich also Freunde werbe, bestimmte Rabatte. Dieser Link ist in diesem Beitrag allerdings nirgendwo eingebaut!

ERGÄNZUNG!

  1. Hier findet ihr noch mehr und detaillierte Hinweise zum Abo-Modell und der Funktionsweise von Fabletics: Klick!
  2. Ebenso hier: Klick!
  3. Einige berichten, dass sie ihr Abo nicht pausieren konnten, weil sie den Pause-Button nicht gefunden haben. Dieser befindet sich auf der Seite „Meine Outfits“ und kann immer vom 01.-05. eines Monats angeklickt werden. Er erscheint dort, wo nach einem Kauf steht: „Für diesen Monat wird noch einmal eine neue Auswahl an Outfits für Dich vorbereitet. 1/10/2017.“
  4. Natürlich kann man das Abo jeder Zeit kündigen. Diese Kündigung erfolgt entweder telefonisch ((Kundenservice 8-20 h: 030) 568390101) bei Fabletics oder über den Live-Chat. Natürlich ist auch eine klassische Kündigung per Einschreiben möglich.
  5. Mir ist tatsächlich nicht ganz klar, wie man das Abo abschließen kann, ohne mitzubekommen, dass es ein Abo ist. Ich wurde im Bestellvorgang 3 Mal darauf hingewiesen und zwar groß und breit und unübersehbar. (Ich wurde von Daniel Brückner darauf hingewiesen, dass im Rahmen der Bestellung über ein mobiles Gerät diese Hinweise fehlen. Was natürlich dann nicht mehr ok ist. Gerne verlinke ich auch Daniels Erfahrungsbericht zur Schwesterfirma „Justfab“: Klick! Und weil er sich offenbar gerade auf einem Kreuzzug gegen die Ungerechtigkeiten des Internet befindet, hat er meinen Artikel zum Anlass genommen auch noch über fabletics zu schreiben: Klick! Ich habe daraufhin die Mobile Seite überprüft und dort befindet sich direkt auf der Startseite der große Hinweis auf das Abomodell und die monatlichen Zahlungen. So ganz kann ich Daniels Artikel daher nicht nachvollziehen, möchte sie euch aber dennoch nicht vorenthalten. )

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Bild könnte enthalten: Text

Hier seht ihr Screenshots der mobile Startseite von Fabletics. Für mich wird hier sehr deutlich erläutert, dass es sich um ein Abomodell handelt und wie dieses funktioniert.

Natürlich ist es ärgerlich, wenn man so im Shoppingrausch ist, dass man dies übersieht, dann gibt es aber ausreichend Möglichkeiten Fabletics zu kündigen. (Siehe oben!)

Grundsätzlich gilt hier natürlich, wie bei allen Verträgen, lest euch durch, was ihr bucht, kauft oder bestellt und überlegt euch genau: Will ich das wirklich! Lest das Kleingedruckte und überlegt euch, ob ihr wirklich immer auf Pause drücken wollt bzw. stark genug seid euch nicht jeden Monat verlocken zu lassen, etwas zu kaufen, was ihr nicht braucht!

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Katzen – in der Kunst

 

Ich gehöre zu den Menschen, die Coffeetable-Books einfach lieben. So gerne habe ich ein schönes Buch auf dem Wohnzimmertisch liegen, so gerne blättere ich versonnen und gucke einfach schöne Bilder.

Seite 57, Déjà-vu © Larry Welo

Letzte Woche war ich dann ja extrem unfit und konnte nur rumliegen und an die Decke starren. Lesen wäre utopisch gewesen. Da die Decke aber irgendwann langweilig wurde, war ich sehr froh, das kleine Katzenbüchlein der anderen Art aus dem Dumont Buchverlag zu haben. Hier konnte ich ein wenig hin und her blättern, Bilder gucken, die ganz kurzen Texte überfliegen und das alles lenkte mich ein wenig ab.

Das Büchlein von Angus Hyland und Caroline Roberts ist schön klein und handlich, hat aber trotzdem noch ausreichend Größe, um die Bilder gut erkennen zu können. Dazu hat es eine angenehm griffige Haptik und matte Seiten, das mag ich.

Seite 30, Schwarze Katze © Jane Crowther

Auf jeder Seite finden sich ein bis zwei Katzenbilder aus der Kunst. Manchmal auch eines über eine Doppelseite, dazu passende Sinnsprüche oder auch herrlich unnützes Wissen, sowas mag ich sehr. Zum Beispiel, dass der Maler Xu Gu aufgrund der Grausamkeiten, die er im Krieg erlebte, nur idyllische nostalgische Szenen malte. Oder dasss weiße blauäugige Katzen oft taub sind.

Ich mag das Buch und seinen  Klappentext „Dieses Buch hat einen eigensinnigen Charakter“.

Es eignet sich als Mitbringsel und Geschenk für Katzenmenschen oder auch als kleine Belohnung für einen selbst.

S. 24, Frühlingsanfang © Midori Yamada

Die Bilder auf dieser Seite wurden mir freundlicherweise vom Dumont Verlag zur Verfügung gestellt und bieten einen kleinen Überblick, was euch im Buch erwartet.

Normalerweise hat Frau Katze ja das Bedürfnis sich mit jedem Buch erstmal bekannt zu machen und zu kuscheln, zu einer kleinen Fotosession mit dem Katzenbuch war sie aber nicht zu bewegen, seufz. Eigensinnige Biester…

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Pflücker und Sammler

Das Handbuch für Pflücker und Sammler, erschienen im Dumont Buchverlag, hat hier bei uns schon für viel Freude gesorgt. Seit einiger Zeit ist es in reger Benutzung, sehr gut, dass es etwas robuster gebunden und mit einem stabilen Gummiband ausgestattet ist. Das ist wirklich hübsch gestaltet und sehr praktisch.

Die niederländischen Autorinnen Erica Bakker und Ellen van den Broek, sowie die Illustratorin Rachelle Klaassen haben hier einen wirklich tollen Job gemacht. Natürlich ist das Buch eher auf Kinder ausgelegt, hat aber auch mir als Erwachsener durchaus Freude bereitet.

Das Ganze ist geglidert in eine Einleitung, in der das Pflücken und Sammeln erläutert wird, dann folgt ein Pflückkalender, eine Landschaftskarte und ein Pflück-ABC. Danach ist das Buch in Jahreszeiten gegliedert und passend zum Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter werden die passenden Themen erläutert und mit Ideen gewürzt.

Am Ende gibt es noch ein Kapitel, dass sich mit Dingen beschäftigt, die man das ganze Jahr über tun kann.

De Pflückkalender fand ich sehr gut, allerdings etwas sparsam und unübersichtlich, das hätte farbig gestaltet vielleicht ein wenig übersichtlicher gewirkt. Aber auch so kann man ihn gut nutzen. Auch die Pflückkarte fand ich etwas spärlich und hätte mir hier etwas mehr Detailtreue gewünscht.

Das Pflück-ABC sind 11 „Regeln“, zum Beispiel dass es zu zweit mehr Spaß macht, dass man mit dem Smartphone etwas nachschlagen kann, so etwas.

Dann folgen die Jahreszeiten und viele Ideen, was man zu welcher Zeit basteln, sammeln und tun kann. Man lernt eine Blumenkette zu flechten und einen Blumenkranz zu fertigen.

Auch vergessene Dinge werden wieder erwähnt, eine Kerbelflöte habe ich zum Beispiel schon mit meiner Oma gebaut und hab da gar nicht mehr dran gedacht. Vom Lavendelsäckchen über die Hexensuppe, bis zum Krabbenfangen ist wirklich sehr viel dabei, was man mit oder ohne Kinder draußen tun kann. Ich habe mir hier tolle Anregungen geholt und mit unseren Besuchskindern viel Zeit verbracht. Das hat wirklich Spaß gemacht, dabei ist alles gut erklärt, einiges nur als Anregung selbst Ideen zu haben zu verstehen und manches wirklich lustig beschrieben.

Wir hatten viel Spaß beim Lesen und auch bei der Umsetzung der vielen Ideen und Bastelarbeiten.

Das war wirklich sehr schön und wird bestimmt noch häufig genutzt werden.

 

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Auf alles vorbereitet – Lifehacks für den Urlaub

Bereits seit einiger Zeit habe ich „Auf alles vorbereitet“ (erschienen im Dumont Verlag) als Badezimmerlektüre zum kurzen Lesen in der Wanne breit liegen.

Das Buch ist praktisch, robust und abwaschbar und mit einer Gummibandschließe versehen. Das Gummiband kann man auch herausnehmen und für andere Dinge nutzen. Mir gefällt die lockere Aufmachung des Buches sehr.

Im Buch befinden sich 299 unentbehrliche Tipps & Kniffe für die Reise. Einige davon kannte ich bereits, einige habe ich belächelt. andere fand ich wirklich interessant und gelungen. Grundsätzlich ist die Lektüre kurzweilig und aus meiner Sicht eignet sich das Buch auch prima als Mitbringsel für jemanden, der eine größere Reise antritt.

Auf 160 Seiten gibt es viele Ideen, wie man Dinge besser einpackt, was man einpackt, wie man es einpackt, was man braucht und was man nicht braucht. Was man gut gebrauchen kann, was man wie zweckentfremdet, was wirklich hilfreich ist.

Tipps wie, Zwiebel auf Mückenstiche zu drücken, hat man zwar schon mal gehört, aber zum Beispiel ein Wattepad in die Puderdose zu legen, um diese so vor Bruch zu schützen oder dass man die Kotztüten aus dem Flugzeug super auch als Autoabfallbehälter benutzen kann, haben mir wirklich Erhellung gebracht. Dazu ist alles nett und witzig formuliert, fein illustriert und wirklich hübsch gestaltet.

Mir hat das Büchlein wirklich Spaß gemacht.

Auf zur nächsten Reise!

 

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Grüne Socken

Im Rahmen unseres #diedreivomblogKAL von Feinmotorik, Feierabendfrickeleien und mir habe ich das 3. Paar Socken fertig!

Paar 1 findet ihr hier: Klick!

Paar 2 findet ihr hier: Klick!

Diesmal sind es einfache Sneakersöckchen mit Boomerangferse und Bandspitze, sowie Rollbündchen. Ohne Anleitung, einfach der Nase nach.
Da ich komplett unfit bin, ist der Blogpost sehr überschaubar, sorry! Ich turne auf der Schmerzskala hoch und runter und diktiere alles rein.

Alles über den #diedreivomblogKal findet ihr hier : Klick! 

Und unsere Facebookgruppe für den Knit along findet ihr hier: Klick!

Die coolen Sockenbretter sind von Woodico. Schön oder??

Euch viel Spass beim Socken stricken! Ich gehe wieder ins Bett!

Eigentlich sollte der Blogpost zum Creadienstag, das hab ich aber nicht auf die Kette gekriegt, daher nur zu auf den Nadeln bei Maschenfein.

Fakten:

Fakten

Strickmuster: Leider keins. Einfach frei Nase Bandspitze und Boomerangferse

Größe: Schuhgröße 35 meine Maschenanzahl von 50 paßte perfekt.

Garnverbrauch: 50 g

Garn: Das dunkle Grün ist Jette von Heimatwolle, der Farbverlauf ist von Sunshine Yarns (Rest von meinem Joker!)

Modifikationen: Da die Anleitung komplett aus meinem Schädel stammt, keine Modifikationen.

Nadeln: 3,25 Sockenwunder von Addi

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Eine Probe-Chloe für den Plan!

Vor einiger Zeit erschien als neues Schnittmuster von Pattydoo, die Chloe. Bin ich sonst ein großer Fan der Schnitte, konnte mich Chloe wirklich nicht überzeugen. Das saß bei keinem wirklich gut, die kräftigeren Mädels ließ es echt unvorteilhaft aussehen und insgesamt habe ich in den ganzen Monaten gerade mal 2 oder 3 Kleidchen entdeckt, die ich tragbar gefunden hätte.

Ich hätte mir diesen Schnitt also niemals gekauft. NIEMALS!

Wie das so ist, man soll niemals NIE sagen, denn ich war mit Feierabendfrickeleien ja in Berlin unterwegs und dort habe ich im Stoffladen einen fantastischen Stoff gekauft und der für die Chloe wie gemacht ist. Es ist was ganz Besonderes und weil ich dafür die Chloe einmal genäht haben mußte, um abzuschätzen, wo sie gut sitzt, wo nicht so und wo ich sie enger oder weiter machen muß, mußte ich sie einmal testnähen.

Also Schnittmuster gekauft und geklebt und Reste von einer Staghorn Eigenproduktion herausgekramt, die ich mir ebenfalls gut als Chloe vorstellen konnte, losgelegt und bitte sehr, ich präsentiere meine Probechloe!

Festgestellt habe ich, dass mir Chloe in Größe 34 gut paßt. Die Ärmel sind allerdings deutlich zu lang, die würde ich beim nächsten Mal krass kürzen und die Brustabnäher sitzen für mich etwas tief. So weit runter hängt da noch nix, obwohl ich ja immer ohne BH rumlaufe oder vielleicht gerade deshalb? Außerdem schlägt das obere Rückenteil bei mir Falten und ist etwas weit, das werde ich bei der nächsten Chloe durch Abnäher beheben.

Den Rock habe ich ebenfalls gekürzt, weil ich nun mal ein Zwerg bin und gerne Bein zeige.

Außerdem habe ich beim Rock den Fadenlauf außer Acht gelassen, weil ich unbedingt Längsstreifen und keine Querstreifen wollte.

Alles in Allem ist Chloe wirklich nicht schwer und war in einem Nachmittag fertig. Jetzt, wo ich einmal kapiert hab, wie das mit den Taschen und Kellerfalten geht, würde ich sagen, sie ist in 1-2 Stunden mit Zuschnitt fertig.

Fakten

Schnittmuster: Chloe von Pattydoo

Größe: 34 (Ich bin 158 cm groß und 52 kg schwer)

Stoffverbrauch: 130 cm

Stoff: Staghorn Eigenproduktion Sommersweat

Modifikationen: Ich habe die Version mit Beleg am Hals genäht, dazu habe ich den Rock und die Ärmel um jeweils 8 cm gekürzt.

Beim nächsten Mal: Brustabnäher höher setzen, Rückenteil verschmälern oder Abnäher einbauen.

Garn: schwarz und weiß aus dem Snaply Nähkoffer

Mit meinem Beitrag hopse ich zum Me Made Mittwoch und schaue mich dort mal eine Runde um…

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Butterblümchen im August #diedreivomblogKAL

Wir, #diedreivomblog, also Feierabendfrickeleien, Feinmotorik und ich, haben ja zum 01. August den Sockenmonat August ausgerufen.


Dazu gibt es ein Gewinnspiel, eine Instagramchallenge und einen KAL (Knitalong).

Außerdem haben wir eine Gruppe bei Facebook, in der sich rege ausgetauscht werden darf. Hier entlang: Klick!

In diesem Blogbeitrag wird alles nochmal ganz genau erklärt: Klick!

Und Leute, ganz ehrlich, Ihr habt uns überrollt. Wir hatten vielleicht mit 20 oder 30 Teilnehmern gerechnet, wenn es ganz gut gelaufen wäre, vielleicht mit 50… aber dass wir in der Gruppe nun schon 268 (Stand jetzt gerade) Leute sind und dass ihr alle auch noch so aktiv seid, dass wir kaum hinterher kommen mit Kommentieren und Liken und toll finden und staunen und und und und, ganz ehrlich, damit hätten wir niemals gerechnet.

Ich renne seit Tagen mit einem riesigen Grinsen herum, weil gemeinsam Stricken eben doch mehr Spaß macht, als alleine und gemeinsam mit so vielen Leuten, das ist der HAMMER!

Bitte Bitte, tauscht euch weiter so rege aus, strickt, zeigt, teilt, fragt, freut euch und erfreut uns. Es ist wunderbar.

Natürlich stricken auch wir drei mit und nach nun einer Woche, kann ich mein erstes fertiges Sockenpaar präsentieren.

Meine Butterblümchen sind fertig geworden. Na gut, ich schummele ja auch ein bißchen, denn ich brauche ja nur Größe 35 stricken, wenn ich mir die Kniestrümpfe oder riesigen Männersocken, die der ein oder andere da so flott fertig hat, so ansehe, dann hab ich es schon ein wenig leichter.

Gestrickt habe ich aus Wollmeise Twin in der Farbe Törtchen. Näheres zum Verbrauch, Garn und der Anleitung, findet ihr unten bei den Fakten.

Ich bin mit den Socken nicht ganz zufrieden, denn sie könnten ein wenig kleiner sein und die Herzchenferse, die ich zum ersten Mal ausprobiert habe, wird auch nicht meine Lieblingsferse, sie ist für meinen kleinen und schmalen Fuß deutlich zu breit.

Trotzdem gefallen mir meinte rosapinkroten Söckchen sehr sehr gut.

Ich nutze dann mal die Gelegenheit hier auch ein paar KAL-Teilnehmer Socken zu zeigen, die mir ebenfalls sehr gut gefallen. Bitte bitte seid nicht böse, dass ich hier nicht jeden verlinke, eure Socken sind alle super, wirklich!!

Ein paar Socken konnte ich bei einem kleinen inoffiziellen Stricktreff auch real sehen:

Der Oberhammer sind die Kniestrümpfe in senfgelb von Judith, leider habe ich da nur einen Link zum Bild in der Gruppe, aber sie war hammerschnell und das Ergebnis ist so wunderschön… Judith, wenn du einen Blog oder Instagramaccount hast, verlink ihn mir gerne in den Kommentaren, ich hab dich nicht gefunden… KLICK!

Sehr sehr gut gefallen mir auch die gemusterten Socken von Nane schönes aus Stoff: KLICK!

Lydiafisch hat bisher die Socken gestrickt, die mir am Besten gefallen, ich bin halt wirklich so ein Grün-Opfer und das ist mal GRÜN von seiner schönsten Seite und den Rollrand will ich nun unbedingt auch stricken: Klick!

Habt ihr Strickwittchens Eulensocken schon entdeckt? Die sind ebenfalls einfach nur fantastisch schön und sogar mit Perlchen! Guckt mal hier: KLICK!

Frau Feinmotorik zeigt, dass auch Herrensocken stylisch sein können… Klick!

Kathrinzyrus hat ein wunderschönes Zopfmuster gezeigt, ist das mal fantastisch akkurat? KLICK!

Knightlyart hat Pumuckl Socken gezaubert mit einem sehr hübschen kleinen Muster darin: Klick!

Martina Perchthaler strickt ebenfalls unfassbar grandiose Kniestrümpfe, sind die mal edel und fantastisch? KLICK!

Soluna72 hat wunderschöne Socken aus Hedgehog Garn gestrickt, die sind so weich, HAMMER! Klick!

Auch die lila Socken von Alabastercrafting würde ich gerne klauen, das ist nämlich ganz eindeutig meine Farbe: Klick!

Habt ihr die wunderschönen Bettsocken von The Knitting me entdeckt? Die sind so herrlich. KLICK!

Sisa47 hat ein grandioses Muster gestrickt, sind die mal Klasse? Ich bin neidisch! Klick!

Und Frau Pausbacken hat einen ziemlich coolen Effekt durch ein grandioses Garn erzielt. Wie toll sieht das bitte aus? KLICK!

Und dann gibt es auch neben den Socken noch abgefahrenes Zeug zu sehen, nein, das ist keine Leggins bei La piccola Antonella ! Klick!

Frau Feierabendfrickeleien macht sehr scharfe Zöpfe… KLICK!

Und manchmal reicht es schon, einfach ein sehr cooles Garn zu haben… Klick!

Ihr seht, bei unserem KAL ist wirklich die Hölle los.Gerne dürft ihr noch mit machen, kommt dazu, spitzt die Nadeln und los geht’s, wir stricken Socken, die rocken!

 

Fakten

Strickmuster: Butterblümchen von Christa Hartmann

Größe: Schuhgröße 35 (ich hätte noch etwas kleiner Stricken sollen. )

Garnverbrauch: 65 g

Garn: Wollmeise Twin in der Farbe Törtchen

Modifikationen: Ich habe ganz brav nach Anleitung gestrickt und nur etwas verkleinert.

Mit meinen fertigen Butterblümchen hopse ich natürlich zu auf den Nadeln bei Maschenfein und zum Creadienstag!

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Punkte aus Maastricht

Wir waren gestern in Maastricht und auf dem dortigen Markt hab ich ein wenig Stoff gekauft.

 

Ella – Pattydoo

Unter anderem diesen schönen gepunkteten sehr dunkelblauen Jersey.

Es war klar, dass daraus eine Ella werden würde und hier ist meine Ella mit kurzem Arm und ohne Teilung, sowie rundem Ausschnitt.

Ella – Pattydoo

Ich habe diesmal in Größe 36 genäht und  abgesehen vom Weglassen der Teilung habe ich nichts verändert.

Mehr Ellas findet ihr hier, hier und hier!

Ella – Pattydoo

 

Fakts:

Schnittmuster: Ella von Pattydoo mit Kapuze, ohne Taschen

Größe: 36 ohne Teilung, mit kurzem Arm und Rundhals

Stoffverbrauch: 1,20 m

Stoff: Markt Maastricht

Ella – Pattydoo

Mit meiner Ella wandere ich jetzt zum RUMS – Rund ums Weib am Donnerstag.

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Radieschen

Gestern waren der Mr und ich auf dem Kindergeburtstag unseres Neffen. Kindergeburtstag im Hause der Neffen werden immer auch feucht fröhlich, denn dort ist man, was Alkoholika angeht, immer auf dem neusten Stand und sehr gut ausgestattet. Während die Jungs also kickerten, kredenzte man uns ein „Radieschen“. Die Idee dazu stammt wohl von einem GIN-Tasting im Cocktailkontor.

Radieschen, das Trendgetränk 2017

Radieschen, das Trendgetränk 2017

Ich gebe zu, ich war ausgesprochen skeptisch. Ja, ich mag Radieschen, aber im Drink? Das konnte ich mir jetzt erstmal nicht so recht vorstellen.

Die Farbe des Getränks behagte mir aber schon mal sehr. Ein schöner Pinkton. Eisgekühlt und mit zartem Wachholderduft.

Was das Radieschen ist? Nun ein Longdrink aus Gin und Grapefruchtlimo mit Radieschen.

Mir hat mein Radieschen gestern so gut geschmeckt, dass ich drei öhm… oder vier davon hatte und der Mann Angst, ob ich den Heimweg zu Fuß noch bewältigen könnte, denn ich trinke ja sonst wirklich höchst selten mehr als ein Glas Wein.

Gestern hatten wir eine Mischung aus Gin der kölner Brauerei Sünner und deren Kölschen Wassers Pink.

Radieschen, das Trendgetränk 2017

Radieschen, das Trendgetränk 2017

 

Leider gab es im Edeka keinen Sünner Gin, also habe ich mich regional orientiert und mir den Siegfried Gin gekauft. Hier im Drachenfelser Ländchen paßt das doch super.

Leider gab es auch das Kölsche Wasser nur als Waldmeister und nicht in pink, also mußte ich improvisieren und hab mir die Schorle von Volvic Grapefrucht geholt. Die hat zwat keine Kohlensäure, schmeckt aber ebenfalls sehr gut und harmonierte super.

Meinem Radieschen stand also nichts im Weg und ich habe es für euch zusammen gemixt. Dem Mr ist das Ganze etwas zu süß, der bekommt also zusätzlich zur Grapefruchtschorle noch etwas Tonic Water reingemischt und ist damit dann auch glücklich.

Erfreuliche Nebenwirkung, trotz meiner leichten (na gut starken) Beschwipstheit hatte ich heute morgen weder einen Kater noch sonst alkoholbedingte Ausfälle. Das gefällt mir, das trink ich jetzt öfter.

Die Radieschen kann man übrigens auch über nacht im Gin einlegen, dann verlieren sie ein wenig ihrer Farbe und geben mehr von ihrem Geschmack ins Getränk ab. Da ich mich jetzt aber beeilen wollte, damit ihr das Rezept habt, hab ich sie nicht eingelegt.

Radieschen, das Trendgetränk 2017

Radieschen, das Trendgetränk 2017

 

Zutaten:

2 Radieschen , ein Schnapsglas voll Gin, etwas Eis und 0,2 l Grapefruchtschorle oder Limonade.

Zubereitung:

Radieschen in Scheiben schneiden, Gin über die Radieschen kippen und etwas ziehen lassen, mit Eis und Grapefruchtschorle auffüllen. Rühren. Fertig.

Radieschen, das Trendgetränk 2017

Radieschen, das Trendgetränk 2017

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Startingpoint – The Joji Locatelli Mystery Knitalong

Vor etwa 5 Wochen habe ich mich spontan entschieden, am Joji Locatelli Mystery KAL mitzustricken.  Meinen ersten Teaser-Beitrag dazu findet ihr hier: Klick! 

Die englische (!!) Anleitung gibt es hier:  Klick!

Vorgestern bin ich dann fertig geworden und gestern hab ich die Fäden vernäht, das Tuch gebadet und soft gespannt. Vor dem Baden hatte er eine Länge von 169 cm und nach dem Bad in der Wanne hatte er dann genau 220 cm und 70 cm in der Breite. Das ist ordentlich und daher habe ich ihn wirklich nicht geblockt, sondern nur ein wenig locker auf dem Wäscheständer drappiert und so dann trocknen lassen.

Auf dem Bild hier seht ihr die Mitte des Schals. Ich habe den Startingpoint nicht zusammen genäht, ich finde ihn irgendwie witzig… 🙂

Sehr begeistert bin ich, dass wirklich keine meiner Farben ausgeblutet oder abgefärbt hat. Da hatte ich ein wenig Angst, ist aber alles gut gegangen.

Verbraucht habe ich:

Farbe 1 : Natural 75 g

Farbe 2: Water green  57 g

Farbe 3: Lotus 92 g

Farbe 4: Sabiduria 91 g

Farbe 5: English Rose 71 g

Mittlerweile habe ich mich auch mit meiner Farbwahl angefreundet. Zuerst war es mir wirklich zu bunt und wild, aber jetzt wo er fertig ist, gefällt er mir sehr gut und ich habe bereits eine grandiose Idee für einen Zweiten.

Ich habe den Lacepart allerdings abgewandelt, ich wollte irgendwie lieber Diamanten haben, als Dreiecke, was daran lag, dass ich die Anleitung nicht richtig gelesen habe und dann zu faul zum Ribbeln war. Sieht aber auch gut aus, finde ich. Was meint ihr?

Grundsätzlich bin ich mit dem Garn sehr zufrieden, das ist schön elastisch und sehr weich. Es hat wirklich gar nichts ausgefärbt und es flust nicht. Für ein Singlegarn ist das sehr bemerkenswert. Aus Malabrigo Mechita werde ich also noch weitere Sachen stricken. Das gefällt mir wirklich enorm und das Maschenbild ist auch sehr sauber:

Wirklich sehr lästig, fand ich das Fäden vernähen, ich hab sie nich direkt mit eingewebt, weil ich irgendwie faul war und am Ende blieb dann echt viel übrig. Auf dem Bild sehr ihr nur einen kleinen Teil der zu vernähenden Fäden:

Frau Katze war da auch nicht sonderlich hifreich…

Zwischendurch habe ich dann noch den Schwierigkeitsgrad gesteigert und mir Acrylnägel machen lassen, das war erstmal schwer seltsam und ich mußte ganz neu Stricken lernen. Hat aber dann recht flott wieder geklappt und ich mag meine Nägelchen sehr.

Überhaupt bot der Schal ja Potential für unseren #yarnpolish und ich bin ein bißchen eskaliert:

Und hier ein paar Tragefotos. Ich mag es ja sehr, wenn ich mich komplett in den Schal kuscheln kann, das ist hier der Fall und ich war wirklich skeptisch, ob das Wrap, was für mich ist, da aber der Schal so sehr gewachsen ist, ist das auf jeden Fall etwas für mich.

(Laut Anleitung hat er die Maße 66 cm x 180 cm, meine Maschenprobe weicht hier natürlich von der Anleitung ab, das interessiert mich aber bei Schals ja generell überhaupt nicht.)

 

Zur Konstruktion ein paar Worte:

Man startet mit zwei Teilen und strickt hier in Streifen immer wieder die Dreiecksform, so könnte man den Schal also auch locker verlängern oder verbreitern, jenachdem was man möchte. Ich habe mich hier an die Anleitung gehalten. Nach den ersten 4 Teilen beginnt man in Teil 5 die beiden Teile an ihren Spitzen zu verbinden. Damit man sich das etwas besser vorstellen kann, hab ich euch diese Bilder gemacht. Der Schal wird also in der Mitte verbunden und seitlich werden die „Löcher“ aufgefüllt. Mir gefällt das und so mußte nichts genäht werden. Das fand ich sehr praktisch.

Ab damit zu „Auf den Nadeln“ bei Maschenfein und zum RUMS, sowie zur Häkeline!

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