Schwartau Sirup Teil 2

Diese Woche war dann Sirupwoche.

Es fing an mit Ofenspargel und einer leichten Himbeer-Vinaigrette.

Ich habe für die Vinaigrette einfach ein wenig Weißweinessig, mit eine Löffelchen grobem Senf, einem Schuß Himbeersirup und etwas Pfeffer und Salz, sowie gutem Olivenöl gemischt. Das war wirklich sehr lecker.

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Weiter ging es mit Rhabarberkompott, da ich den Rhabarbersirup für Limonade etwas zu süß und nicht sauer genug finde, habe ich hier ziemlich viel davon verbraten.

Mein Kompott fülle ich übrigens immer in die Flaschen von den True Fruits Smoothies, sieht schick aus und ist praktisch und genau die richtige Portion für ein wenig Kompott im Büro zu Pfannkuchen oder Quark.

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Rezept für das Rhabarberkompott:

1kg Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden mit 100 ml Wasser und 100 ml Sirup aufkochen und köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. 2 Vanillestangen beim Kochen dazu legen und nachher rausfischen. Wer mag füllt noch ein bißchen braunen Zucker rein, damit es etwas süßer wird.  IMG_2799

Und dann gab es noch Melone mit Passionsfrucht, Kokosraspeln und dem Kirschsirup.

Melone einfach in grobe Stücke schneiden. 2 Passionsfrüchte auslöffeln und den Inhalt zur Melone geben. Ein paar Kokosraspel dazu, mit Kirschsirup nach Geschmack übergießen, umrühren und dann eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

Schmeckt super lecker, schön süß und trotzdem erfrischend exotisch.

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Morgen gibt es dann noch einen feinen Nachtisch mit Mascarpone und Himbeersirup…

Endlich wieder Spargelzeit! Heidewitzka!

Nichts wird bei mir so sehr herbeigesehnt, wie die Zeit des Spargels, dabei ist es noch nicht mal der weiße Spargel, der es mir angetan hat, oh nein, grün muß er sein, schön schmal und zart auf der Zunge zergehend oder gerne auch roh knackig im Salat.

Ich gestehe, ich liebe grünen Spargel.

Und das nicht nur, weil man ihn nicht schälen muß, wie den weißen, sondern weil er einfach verdammt köstlich ist.

Heute war es also soweit, beim Obstbauern Spargel eingekauft und mich frisch ans Werk gemacht.

Es gab Ofenspargel mit Lachs im Blätterteigmäntelchen.

Zutaten:

1 Packung Fertigblätterteig, 300 g Räucherlachs, ein Becherchen Creme Fraiche, etwas Pfeffer und Salz, 500g Spargel und Olivenöl.

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen, Spargel gewaschen auf ein Backblech geben mit Öl beträufeln und mit Meersalz bestreuen. Wer mag kann auch noch einen Spritzer Zitrone dazu tun oder statt des Öls gute Butter nehmen.

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Dann den Spargel in den Ofen packen und mit der Teigfalle von Tupperware Kreise ausstechen. (Meinen ganzen Tupperkram bekomme ich übrigens nicht zur Verfügung gestellt, sondern den kaufe ich aus Überzeugung. Ja es gibt Dinge, die braucht man nicht, nutzt man nicht, will man nicht. Die Teigfalle liebe ich allerdings. Seit ich das Teil hab, gibt es bei uns ständig Maultaschen, Blätterteigdinger und was weiß ich nicht alles.)

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Also Kreise ausstechen, Kreise auf die Teigfalle legen und mit Lachs einem Klecks Creme Fraiche und etwas Pfeffer und Salz füllen. Zusammen klappen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Dann zum Spargel in den Ofen packen und 20 Minuten backen, bis der Blätterteig schön goldbraun ist. Das Machen der Teigfallenkunstwerke dauerte bei mir (ich habe sechs Stück gemacht) 10 Minuten, so daß der Spargel 30 Minuten im Backofen war. Ihr solltet ihn immer mal im Auge behalten, denn von lecker zu verbrannt sind nur sehr wenige Minuten unterschied.

Dann alles rausholen und anrichten, wer mag gibt noch einen Klecks Creme Fraiche zum Tunken auf den Teller.

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Cook it?!?

Vor einigen Tagen stolperte ich in Miss Bonn(e)Bonn(e)s Blog über diesen Blogbeitrag.

Darin stellt sie Cookit vor.

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Ein neues Geschäftskonzept auf dem Bonner Wochenmarkt.

Und dieses Konzept geht folgendermaßen, in einem kleinen grauen Wohnwagen, der liebevoll mit Kästchen, Kistchen und Kräuterblumenkästen bestückt ist, sitzt ein freundlicher junger Herr und packt Tütchen. Vor dem Wohnwagen ein Plakat mit 4 Gerichten zur Auswahl.

(Zwei Nudelgerichte, ein Risotto, ein Fleischgericht und eine Nachspeise)

Der Kunde wählt aus und der junge Herr packt das Rezept und alles, was für dieses Gericht benötigt wird, in ein Tütchen. Der Kunde fährt Heim und beginnt zu kochen.

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Ich war dann heute endlich da und hatte mich bereits vorab für das Gericht mit den Schweinespießchen entschieden hatte, bekam ich auch prompt ein Tütchen für zwei Personen gereicht. Kurz noch einen Blick auf die gut sichtbare „Erzeugertafel“ geworfen und dabei festgestellt, daß das Mehl aus unserer Mühle in der Nachbarschaft stammt. Mit meiner Meinung zu den beiden lautstark randalierenden Eseln konnte ich leider nicht gänzlich hinterm Berg halten, aber auch ich bin froh, die Mühle in der Nähe zu haben und mein Mehl dort kaufen zu können.

Fleisch, Gemüse, Gewürze, Speck und co haben die Reise nach Hause gut verpackt überlebt, obwohl ich noch einen kleinen Shoppingabstecher zum Karstadt Sport gemacht habe. (Da ist noch eine Woche 20% auf alle bereits reduzierten Artikel!!!)

Zu Hause wurde dann ausgepackt und sofort begonnen zu kochen. Das Rezept war wirklich simple. Am kompliziertesten war es noch das Gemüsepäckchen zu verschnüren.

Aber Fangen wir vorne an, die Zutatenliste für zwei Personen:

300 g Schweinefilet vom Our-Schwein, 60 g Räucherspeck vom Our-Schwein, 300 g weißer Spargel, 120 g Frühlingszwiebeln, 400 g Möhren, 20 g Grafschafter Karamell, 40 g Traubenkernöl, 6 g Zitronensalz (war das geil, das muß ich unbedingt kaufen, in rauen Mengen, super lecker!!!), 2 Zweige Rosmarin, 2 Backpapierzuschnitte, 2 Spießchen, 2 Kordeln, Pfeffer

Ofen auf 180 Grad Ober und Unterhitze vorheizen, Frühlingszwiebeln waschen und putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Möhren waschen und putzen und in mundgerechte Stücke schneiden (im Rezept stand in schmale Rauten, was immer das sein mag), den Spargel waschen und schälen und ebenfalls in mundgerechte Stückchen schneiden.

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Das Gemüse auf das Backpapier geben. Traubenkernöl, die Hälfte des Zitronensalzes (andere Hälfte wird zum Nachwürzen am fertigen Gericht benötigt), den kompletten Karamell auf dem Gemüse verteilen und vermischen. Eventuell etwas Pfeffer dazu geben. (Im Rezept stand außerdem etwas Butter, da wir aber grad auf dem fettfrei Trip sind, hab ich die weggelassen), den Rosmarinzweig dazu geben und alles mit dem Backpapier und der Schnur zu einem luftdichten Päckchen zusammenschnüren.

Das Päckchen für 25-30 Min in den Ofen. (Hola, das war optimistisch geschätzt, mein Ofen ist ein wirklich guter und braver Ofen, aber für Spargel und Möhrchen brauchte er 40 Minuten.)

In der Zeit in der das Gemüse gart, die Medallions vom Schwein leicht pfeffern (nicht salzen!!) und in den Speck einwickeln, dann auf dem Spieß befestigen, so daß der Speck sich nicht lösen kann.

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Die Spieße in einer Pfanne ohne zusätzliches Fett von jeder seite 2 Min scharf anbraten, dann in der heißen Pfanne ausgaren lassen.

Gemüsepäckchen aus dem Ofen, Spieß auf den Teller.

Fertig.

Kommentar vom Mann: „Wo sind denn die Kartoffeln?“ Gnarz, dieser Banause. Leider ließ er sich von den fehlenden Kartoffeln nicht abbringen. Allerdings verzog er beim Essen mehrmals verzückt das Gesicht und der Kommentar am Ende: „Das war wirklich enorm lecker, sehr gut gewürzt und das Fleisch war toll, aber für mich nächstes Mal noch Kartoffeln!!“

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Gut, ich weiß ja, daß ich hier eine Fressmaschine an meiner Seite habe (wo steckt der Kerl das nur alles hin???) daher hätte ich mir das denken und zusätzlich Kartoffeln oder die ebenfalls bei Cookit im Angebot befindlichen frischen Nudeln einpacken können. Manchmal bin ich aber eben nicht ganz so weitsichtig. Also bekam der Mann von meinem Spieß zwei Stückchen Fleisch und die größere Portion Gemüse, damit war er dann auch gesättigt und mir reichte das eine kleine Medaillon und die kleine Portion Gemüse zum Sattwerden durchaus aus.

Auch mir hat es wirklich gut geschmeckt, das Gemüse war super lecker und das Zitronensalz ein Traum, wirklich super war allerdings tatsächlich das Schweinefleisch. Wir sind verwöhnt und wir essen eigentlich eher ungern Schwein. Meist landet hier Wagyu / Kobe Rind auf dem Teller, was dazu führt, daß wir anderes Fleisch meist zwar essen, aber eben nicht mehr als besonders gut oder toll empfinden. Man ist verwöhnt.

Dieses Our-Schweinefleisch allerdings war ein Traum, nicht zu trocken, nicht zu fettig, sehr intensiv im Geschmack und es mußte Dank des tollen Räucherspecks wirklich nur minimal gepfeffert werden. Ich lecke mir jetzt noch die Lippen.

Das war wirklich so gut, daß es seinen Preis von 7,90 Euro pro Person auf jeden Fall wert war und daß ich nächste Woche noch mal hin düsen werde und es das Ganze dann für den Mann noch mal mit Kartoffeln geben wird.

Die Rezepte wechseln nach Auskunft des freundlichen Menschen im Wohnwagen etwa alle 3 Wochen. Ich bin gespannt und werde diese tolle Möglichkeit sicherlich sehr häufig in Anspruch nehmen, wenn alle Gerichte so lecker sind, wie das Schwein heute, dann bin ich vollauf zufrieden.

Ach so, grob überschlagen hätte ich für die Sachen im Supermarkt (in vermutlich nicht ganz so guter Qualität und vor allem nicht so „bio“) etwa 12 Euro ausgegeben. Das ist es mir wert und die hübschen Tütchen und Becherchen sind alle kompostierbar, belasten also die Umwelt in keiner Weise.

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Von uns alle Daumen hoch! Cookit hat wirklich überzeugt!!!

Frühlingsmenü! Die Sonne ist auch hier eingetroffen!

Juchu, endlich scheint auch hier auf die Casa Janie die Sonne. Also gab es am Sonntag leckere Schweinesteaks mit Zitronenmarinade, grünen Spargel (endlich gibt es ihn wieder!!!) und Bandnudeln (Ich war mir sicher, ich hätte irgendwo noch Kartoffeln gehabt. Hatte ich aber wohl nicht, also mußte ich improvisieren.)

Zutaten:

2 eingelegte Zitronen, 2 EL Olivenöl, Saft einer Zitrone, Kräuter der Provence, 4 Minutensteaks vom Schwein, 300 g Bandnudeln, ein Bund grünen Spargel, Pfeffer und Fleur de Sel.

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Die Steaks mit dem Zitronensaft und dem Olivenöl, sowie den in Stücke geschnittenen eingelegten Zitronen und den Kräutern (Menge nach Geschmack) in einen Gefrierbeutel geben, gut durchkneten und zum Marinieren für min. eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Die Bandnudeln in kochendem Wasser mit etwas Salz zu bereiten. Den Spargel auf ein Backblech geben, den Ofen auf 180 g vorheizen, mit etwas Olivenöl beträufeln Pfeffer und Fleur de Sel darüber streuen und für 10 Min in den Ofen (wer den Spargel lieber sehr weich hat nimmt 15 Min)

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In der Zwischenzeit die Steaks in einer unbeschichteten Pfanne von jeder Seite etwa 2-3 Minuten scharf anbraten. Die Herdplatte abstellen und die Zitronen aus der Marinade mit in die Pfanne geben und 3 Min mit der Restwärme erwärmen.

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Alles hübsch anrichten und in der Sonne auf der Terrasse genießen!

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