Leon – Hundert Salate

Ich mag ja die Leon Kochbücher (Amazon Affiliate Link) wirklich sehr sehr gerne und freue mich immer wieder sehr, wenn im Dumont Buchverlag ein neuer Band der Reihe erscheint.

Wer sie verpaßt hat, findet die Rezensionen zu Leon – Smoothies, Säfte & Co und Leon – Fast & Free auch auf dem Blog. Einfach auf den Link klicken!

Mir gefällt einfach die Aufmachung immer sehr. Das spricht genau mein Designempfinden an. Die Rezepte sind gut, einfach und meist schnell nachzukochen. Die Zutaten sind in der Regel in einer Menge, die ich noch übersichtlich nenne und sehr seltene Dinge werden nur hin und wieder benötigt. Das schätze ich sehr. Ich mag es nicht, wenn der Einkauf schon Stunden dauert, weil man bei Mondschein gewachsene blaue Spargelspitzen aus Marokko benötigt, um das mal übertrieben auszudrücken.

Die meisten der Dinge im „Hundert Salate“ (Amazon Affiliate Link) hatte ich im Haus oder konnte sie in unserem Edeka finden. Keine Probleme hier also.

Mittlerweile habe ich 4 Salate ausprobiert, neben Altbekanntem gibt es im Buch auch wirkliche Entdeckungen und außergewöhnliche Varianten. Sehr gut fand ich den Mozzarella mit Pfirsich und Prosciutto, eine Kombi, die ich von mir aus nie, ausprobiert hätte, die uns aber sehr gut geschmeckt hat.

Den Salat mit Tomaten, Feta und Linsen fanden wir ebenfalls sehr lecker, wenn ich auch hier den Dill weggelassen habe. Die Autorin hat leider einen Hang zu Dill. Den habe ich dann immer ersetzt, ich mag das einfach nicht. Das ist aber ja eine reine Geschmacksfrage.

Das Kokosnuss Kinilaw hat eine vergleichsweise lange Zutatenliste, war aber ebenfalls fantastisch. Das war wirklich sehr sehr lecker und außergewöhnlich. Überhaupt finden sich im Buch viele Gerichte, die nicht dem Mainstream entsprechen, geschmacklich aber durchaus harmonisch sind und mich total neugierig machen. Ich werde mich in den nächsten Tagen noch durchtesten und bin sicher, dass mir das alles sehr gut schmecken wird.

Besonders auf das Gado Gado bin ich gespannt, das ist für nächste Woche eingeplant.

Die Aufteilung des Buches ist für mich sinnvoll und ich habe nichts vermißt und alles gefunden.

Im ersten Teil gibt es die Klassiker, wie Taboule, Krabbencocktial, Cesars Salad und viele mehr. Dann folgt der Abschnitt „Natürlich schnell“. Hier haben mich die Zucchininudeln und das Tempeh angemacht. Im Abschnitt Lunchbox werden Salate vorgestellt, die man gut mit zur Arbeit nehmen kann. Im Abschnitt „Essen für Freunde“ gibt es Salate die man auch in großer Menge gut zubereiten kann, aber durchaus mit außergewöhnlicher Note, wie zum Beispiel Topinambur und Trüffel oder Brokkolilachssalat. Beim Essen für die Familie hab ich persönlich keinen großen Unterschied zum Essen für Freunde erkannt. Das hätte ich nicht nochmal unterteilt, stört mich aber auch nicht. Hier werde ich auf jeden fall das Gegrillte Lamm mit Salat und Ziegenkäse nachmachen, das sah so lecker aus. Überhaupt sind die Bilder alle sehr ansprechend und haben mir Appetit gemacht.

Am Ende gibt es noch mehrere Knuspertoppings zum Nachmachen, das fand ich eine gute Idee, so kann man selbst entscheiden, ob man Kerne und Knusperkram im Salat schätzt oder nicht und was zum Salat paßt.

Noch weiter hinten gibt es dann zig Dressings und zwar wirklich außergewöhnliche und sehr interessante Zusammenstellungen.

Das ausführliche Register am Ende macht das Buch sehr übersichtlich.

Ich bin wirklich sehr angetan und hab jetzt schon wieder Hunger…

Am Wochenende gab es bei uns den Krabbencocktail und der kam wirklich gut an. Allerdings habe ich statt vorgegarte Riesengarnelen zu kaufen, frische geholt und diese kurz angebraten.

Für zwei große Portionen benötigt ihr:

3-4 Zweige Brunnenkresse

1 Little Gem Salat (Den gab es am Wochenende leider nicht, ich habe stattdessen eine Salatmischung genommen.)

1/4 Gurke (die hab ich beim Einkaufen vergessen, daher für uns ohne Gurke)

4 Frühlingszwiebeln

2 EL Zitronensaft

1 TL Schnittlauch und Dill (Dill ist das Kraut des Teufels, das mag ich nicht, das fehlt bei uns)

150-200 g gekochte Riesengarnelen geschält

1 Radieschen

Für das Dressing:

2 EL Mayonnaise

1 TL Tomaten Ketchup

Tabasco oder Chilisoße

1 Schuss Brandy / Meerrettich oder Worcestershiresoße

Salz und Pfeffer

Die Zutaten für den Salat klein schneiden, anrichten und mit den Garnelen belegen. Dann würzen mit Pfeffer und Salz. Die Zutaten für das Dressing vermischen und über die Garnelen geben.

Wir fanden es super lecker und das obwohl wir sonst keine Fans von Mayonnaise im Salat sind.

Kartoffelsalat mal anders!

Schon lange habe ich kein Rezept mehr gepostet, einfach weil ich zur Zeit wirklich viel unterwegs bin und selten selbst koche. An diesem Wochenende habe ich allerdings Kartoffelsalat für eine Party gemacht. Wichtig war dabei lactosefrei und vegetarisch, wegen der anderen Partygäste. Kein Problem, ich hab es sogar vegan hinbekommen.

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Zutaten:

500 g Kartoffeln, 5 Champignons, 250 g Cocktailtomaten, ein Glas Kräuteroliven grün, zwei Lauchzwiebeln, 1 kleine Zwiebel, etwas Gemüsebrühe und Olivenöl / Pfeffer / Salz.

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Die Kartoffeln schälen und in der Gemüsebrühe kochen, anschließend in kleine mundgerechte Stücke schneiden.

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Die Cocktailtomaten und Champignons in feine Stückchen schneiden. Die Zwiebeln und Lauchzwiebeln in feine Ringe und Stückchen schneiden. Die Oliven abtropfen.

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Alles zusammen in eine Schüssel geben, mit Olivenöl beträufeln und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Geht ruckzuck und schmeckt lecker mediterran!

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Schwartau Sirup Teil 2

Diese Woche war dann Sirupwoche.

Es fing an mit Ofenspargel und einer leichten Himbeer-Vinaigrette.

Ich habe für die Vinaigrette einfach ein wenig Weißweinessig, mit eine Löffelchen grobem Senf, einem Schuß Himbeersirup und etwas Pfeffer und Salz, sowie gutem Olivenöl gemischt. Das war wirklich sehr lecker.

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Weiter ging es mit Rhabarberkompott, da ich den Rhabarbersirup für Limonade etwas zu süß und nicht sauer genug finde, habe ich hier ziemlich viel davon verbraten.

Mein Kompott fülle ich übrigens immer in die Flaschen von den True Fruits Smoothies, sieht schick aus und ist praktisch und genau die richtige Portion für ein wenig Kompott im Büro zu Pfannkuchen oder Quark.

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Rezept für das Rhabarberkompott:

1kg Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden mit 100 ml Wasser und 100 ml Sirup aufkochen und köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. 2 Vanillestangen beim Kochen dazu legen und nachher rausfischen. Wer mag füllt noch ein bißchen braunen Zucker rein, damit es etwas süßer wird.  IMG_2799

Und dann gab es noch Melone mit Passionsfrucht, Kokosraspeln und dem Kirschsirup.

Melone einfach in grobe Stücke schneiden. 2 Passionsfrüchte auslöffeln und den Inhalt zur Melone geben. Ein paar Kokosraspel dazu, mit Kirschsirup nach Geschmack übergießen, umrühren und dann eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

Schmeckt super lecker, schön süß und trotzdem erfrischend exotisch.

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Morgen gibt es dann noch einen feinen Nachtisch mit Mascarpone und Himbeersirup…

Because you are hungry …. hm… leider nicht ganz mein Fall… oder doch?

Ich war total scharf auf das Buch „Because you are hungry“ von Antonia Kögl und Benedikt Steinle vom Blog „You are hungry“

Dummerweise, kaum hielt ich es in den Händen, ließ meine Begeisterung schlagartig nach. Wenige Gerichte sprachen mich wirklich an, die Aufmachung gefiel mir auch nicht hundertprozentig, so wanderte es erstmal ins Eckchen und fristete dort sein Dasein.

Heute habe ich es dann mal rausgekramt, weil ich Ideen für meine Bentobox brauchte. Neben dem veganen Mett wollte ich nämlich auch noch eine Avocado irgendwie verarbeiten und außerdem irgendwas Nudeliges machen, damit ich morgen im Büro nicht verhunger.

Mäßig interessiert blätterte ich durch die Seiten und ärgerte mich, wie auch schon beim ersten Durchblättern über die Ösi-Audrücke, die mir nicht immer ganz klar wurden und bei denen mir das Blättern zum Glossar oder das Bemühen von Google als nervig erschien. Gut Paradeiser bekam ich noch hin, aber was zum Geier sind Blunzen? Oder Kren? Gut, ja es ist ein Glossar da, aber das Buch heißt ja nicht die Wiener Küche, sondern „You are hungry!“ und ich war hungry, da hab ich keine Zeit erst zu suchen, was gemeint ist, da hab ich HUNGER!

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Letztlich habe ich mich für die Pasta Olio e Limone entschieden. Schön ist, daß es wirklich zu jedem Rezept ein Bildchen gibt, das hilft mir immer sehr bei der Auswahl, ich bin da ausgesprochen optisch veranlagt, ohne Bildchen keine Competition 🙂

Die Pasta waren wirklich lecker, allerdings hab ich die Pinienkerne weggelassen, da ich da irgendwie keine Lust drauf hatte und deutlich mehr Pecorino in die Soße gerieben

. Die Mengenangabe soll angeblich für 1-2 Personen ausreichend sein. Für mich und meinen brummeligen Hausgenossen wäre die Portion zu klein gewesen. Für mich reichte sie zu einem kleinen Snack heute nachmittag und einer kleinen Portion morgen Mittag.

Zutaten:

250 g Tagliatelle, 100g (laut Rezept 50g) Pecorino gehobelt, 2 EL Pinienkerne, 2 unbehandelte Zitronen, 2 EL gehackte Minze, 1 große Knoblauchzehe.

Nudeln kochen, Pinienkerne, wenn man sie nicht, wie ich wegläßt in einer Pfanne rösten. Knoblauch in der gleichen Pfanne mit etwas Olivenöl rösten, bis er leicht braun wird. In der Zeit die Zironenschale abreiben und die Zitrone auspressen. Zitronenschale und Saft vermischen, etwas Olivenöl dazu geben und vermengen. Laut Rezept soll man den Knoblauch mit Nudelwasser ablöschen, ich finde das schmeckt immer schauderlich und habe daher mit dem Zitronengemisch abgelöscht.

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Die Nudeln dann in die Pfanne geben und im Zitronensaft-Öl-Knoblauch wenden, gehackte Minze und gehobelten Pecorino dazu und schon fertig.

Das ging tatsächlich schnell und war lecker, aber wie gesagt, mich sprechen leider nur wenige andere Gerichte an.

Den Avocado-Sardellen-Salat hab ich dann auch noch rasch gemacht, auch der ist zügig zubereitet und schmeckt, haut mich aber nicht vom Hocker.

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Vielleicht waren hier auch einfach meine Erwartungen zu hoch, da ich das Blog der beiden einfach immer fantastisch finde. Grundsätzlich ist das Kochbuch sicher nicht schlecht, aber so richtig vom Hocker gerissen hat es mich nicht.

 

Frühlingsforellensalat und Toast

Seit wenigen Tagen habe ich wieder einen Toaster. Ich liebe Toast und habe es wirklich vermißt. Heute war also dann der erste Einsatz von meinem neuen kleinen Küchenhelfer.

Darf ich vorstellen? Herr Toaster macht Forellentoast mit Kartoffelsalat.

IMG_2099 Das Rezept für den Salat habe ich aus der neuen Jamie (die auch diesmal wieder sehr sehr sehr empfehlenswert ist) und wie immer ein wenig abgewandelt.

Zutaten

(meine Zutatenangabe ist, sofern ich nichts anderes schreibe immer für zwei Portionen)

500 g Kartoffeln, 250 g Forellenfilet geräuchert
Saft von 1 Zitrone, 1 Bund Schnittlauch fein gehackt, 4 Scheiben Toastbrot, 200 g gemischte Pflücksalate

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Die Kartoffeln in etwas Salzwasser garen, fein würfeln und mit der Butter in eine Salatschale geben. Mit Pfeffer und Salz etwas würzen. Den Zitronensaft dazu geben, die Hälfte der Forellenfilets darunter heben. Die Hälfte des Schnittlauchs zu den Kartoffeln geben. Die Pflücksalate dazu und kräftig umrühren, einen Schuß Olivenöl dazu.

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Die Toasts mit etwas Butter bestreichen und die Forellenfilets darauf anrichten, mit Schnittlauch und ein wenig Zitronensaft bestreuen, fertig.

Für uns war das heute ein herrlich leichtes Mittagessen.

Wer mag, kann für den Salat auch kleine Pellkartoffeln nehmen.