Eat – das kleine Buch der Fastfood-Küche von Nigel Slater

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Wie ja mittlerweile alle hier wissen, bin ich eigentlich für diesen ganzen Küchengötterfankokelores nicht zu haben. Weder verehre ich Tim Mälzer, noch bekomme ich einen feuchten Schlüpfer wenn ich mir Jamie Oliver in meiner Küche vorstelle, aber einen gibt es, der haut mich dann doch immer wieder von den Socken.

Nigel Slater

Slater steht für unaufgeregte klassische Gerichte, mir hochwertigen und guten Zutaten. Eins haben alle seine Gerichte gemeinsam, sie sind nicht überladen, nicht zu vollgestopft mit Kram, sondern reduzieren sich auf das Wesentliche: guten Geschmack.

Ich fand bereits sein „Küchentagebuch“ und „Tender – Gemüse“ traumhaft, nicht nur weil die Gerichte darin so herrlich sind, sondern auch weil Slater nicht bloß Rezepte schreibt, sondern Geschichten. Jedes Rezept ist mit so viel Begeisterung für das Essen und Kochen und die Zutaten geschrieben, daß es häufig an sich schon Unterhaltungswert hat.

Sein Vorwort ist ein Traum, in „Eat“ geht es nicht darum in stundenlanger Kleinarbeit phantastische Leckereien zu kreieren, sondern es geht darum schnell gutes und abwechslungsreiches Essen auf den Tisch zu bekommen. Es geht ihm darum auch dann für gutes Essen zu sorgen, wenn wir keine Zeit haben uns viel Mühe zu geben und in denen es schnell gehen und trotzdem gut schmecken soll.

Um ihn zu zitieren:

„Nichts weiter als schlichtes köstliches Kochen. Für die Momente, in denen wir einfach nur ESSEN wollen.“

Nun so ähnlich hat Jamie Oliver das ja bereits versucht und so war ich sehr skeptisch, denn Jamie Olivers 15- Minuten Gerichte dauerten bei mir dennoch ewig und ließen mich stundenlang in der Küche stehen. Heute habe ich also ausprobiert, was Nigel Slater da vorschlägt.

Er macht dabei keine Zeitangaben und auch die Mengenangaben ergeben sich immer erst aus dem Rezept, nicht aus der Zutatenliste. Mir gefällt das, es zwingt mich das Rezept genau zu lesen, bevor ich beginne zu kochen.

Ich habe mich heute für gegrilltes Lamm mit Minz-Feta entschieden und mich für die Beilage von seinen Tomaten-Romana-Bruschetta inspirieren lassen.

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Bei mir sind Rezepte und Kochbücher ja häufig eher Inspirationsquelle und mich sklavisch an ein Rezept halten, findet bei mir eher selten statt. (Bei den Macarons hab ich es tatsächlich getan, weil die sonst ein großes Chaos geworden wären.)

Das gegrillte Lamm erfodert ein wenig Vorbereitungszeit, weil das Lamm in der Knoblauchsoße 1 Stunde kühl stehen soll. Da man in dieser Stunde allerdings ja wirklich nicht kocht, habe ich das mal nicht als Abzug in meine Fastfood-Wertung eingebracht.

Zutaten:

Olivenöl, 1 Knoblauchzehe (ich benutze fast nur noch den runden Ackerknoblauch, der ist köstlich!), 6 Lammkoteletts, 200 g Feta-Käse, 4 EL Joghurt, frische Minze, Pfeffer und Salz.

6 EL Olivenöl in eine flache Auflaufform geben und mit 1 geschälten und zerdrückten Knoblauchzehe, sowie etwas Salz und Pfeffer verrühren. Die Lammkoteletts in das Öl geben und wenden, so daß sie bedeckt sind, anschließend etwa eine Stunde an einen kühlen Ort stellen. (Das kann man natürlich auch schon am Vortag vorbereiten.) Ich bin hier vom Rezept abgewichen und habe in die Marinade außerdem ein wenig Zitronensaft und gehackte Minze gegeben.

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Dann für den Minzfeta den Fetakäse pürieren, Joghurt und Minzblätter, sowie etwas schwarzen Pfeffer dazu und weiter pürieren.

Die Kotletts im Backofen oder einer Grillpfanne garen, bis sie außen goldbraun und innen rosig pink sind.

Ich möchte erwähnen, daß ich dem Herrn des Hauses die Fetacreme als Joghurtsoße unter geschoben habe, weil er ja dieses Ekel-käse-esse-ich-nicht-Problem hat, der Herr hat zweimal Nachschlag genommen, wehe mich verpetzt wer!!

Für die Beilage habe ich mich dann von den Tomaten-Romana-Bruschettas inspirieren lassen und Miniromanasalat und Tomaten gegrillt und mit einer leckeren Vinaigrette mit Weißweinessig und Dijonsenf beträufelt.

Diese Dinge findet man in „Eat“ zu Hauf, Inspiration, Ideen, Kombinationen, Soßen, Variationen. Super.

Ich habe dann zum Knabbern dazu noch ein paar Papadums gemacht. Indische Fladenbrote, die ein wenig nach Chips schmecken. Ich muß gestehen, sie als Trockenfladen zu kaufen und dann nur noch zu fritieren, das geht rasch und schmeckt prima.

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Für alles zusammen, die Stunde Marinieren herausgerechnet, habe ich keine 12 Minuten gebraucht, bis das Essen auf dem Tisch stand und der Mann war der Meinung, ich hätte ihm ein Luxusmahl kreiert. Das nenne ich wirklich nachkochbares Fastfood und auch für mehr Personen, hätte ich nur unwesentlich länger gebraucht, das Pürieren erledigte die Küchenmaschine und viel geschnippelt wurde auch nicht, das Garen der Lammkoteletts dauerte wenige Minuten.

Perfekt.

In „Eat“ stecken von mir nun jede Menge Klebezettel mit markierten Rezepten für die Tage, an denen es wirklich zeitlich kaum klappt ordentlich zu kochen, damit ich eben doch ordentlich koche.

Schön finde ich, daß es diesmal zu fast jedem Gericht ein Foto oder Bild gibt, das hilft mir bei der Auswahl was ich nachkochen möchte, und was nicht, sehr und gestaltet das Buch außerdem wirklich schön.

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Dank des gut sortierten Index findet man alles gut wieder und kann sich anhand der Zutaten die Gerichte aussuchen.

Slater hat es erneut geschafft mich auf ganz einfache Art glücklich zu machen.

Dazu ist sein Buch in einem sehr handlichen Format, so daß es gut auch in der Küche Platz findet, es ist schwer genug, um aufgeschlagen liegen zu bleiben und die Schrift ist groß genug gewählt, damit ich auch ohne Brille in der Küche werkeln und alles lesen kann.

Erneut von mir eine ganz große Empfehlung für alle Fastfood-Köche, Food-Experimenteure, Leckerschmecker und Liebhaber der einfachen schnörkellosen Küche.

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Schlank-Joker… alles klar?

Ich habe ein neues Kochbuch!

Heidewitzka und was für eins, eins zum ABNEHMEN! Gut, mag der ein oder andere jetzt denken, wo will Janie denn bitte bei ihren 48 kg noch abnehmen.

WILL ICH GAR NICHT! Aber ich wußte, daß da ganz viele Sachen drin sind, die ich total gut und lecker und spannend fand und daher vergesse ich diesen Schlankquatsch und mir geht es nur um die Rezepte. Wobei Quatsch ist nicht nett, denn das Buch birgt wirklich viele Infos und vorallem nennt es Alternativen zu den Dickmachern, die man so im Essen verwendet, wer also wirklich abnehmen und die Art zu Kochen umstellen möchte, der ist mit dem Kochbuch gut beraten. Ich koche häufig ohnehin schon so, wie das Buch es vorschlägt, daher wollte ich wirklich nur die tollen Gerichte, kennenlernen, die ich bereits beim Stöbern entdeckt hatte.

Beispiele:

Grüne Gazpacho mit Avocado, Frühstückscrepes mit Erdbeer-Bananen-Creme, Ziegen-Toasties mit Honig und Nüssen, Gedeckte Äpfel mit Apfelzimtfüllung, Kräuterwaffeln, Schweinefilet mit Feigen und Zitronen… und vieles mehr, was mich sofort ansprach.

Es sind wirklich nur sehr wenige Gerichte dabei, die mich weniger reizten und nichts ist dabei, was ich nicht zumindest ausprobieren würde.

Hier geht es allerdings nicht um die Einhaltung eines strengen Diätplans, sondern mehr um das bewußtere Kochen, bei dem auf Dickmacher, wie Sahne oder Butter bewußt verzichtet wird. Ich fands toll, heute habe ich die Linsensuppe mit Orange und Datteln gekocht. Das Rezept ist simple und schnell fertig, ich war keine 20 Minuten in der Küche beschäftigt und es schmeckt wirklich gut und ist mal etwas ganz anderes. Überhaupt sind die Gerichte wirklich neuartig, manchmal nur durch eine ungewöhnliche Zutat aufgepeppt, manches total überraschend. Ich finds toll.

Die Anzahl der Gerichte ist sehr umfangreich, leider sind nicht immer alle bebildert, aber darüber kann ich hier hinwegsehen, denn wie üblich bei den Büchern des Kosmosverlags, gefällt mir die Aufmachung sehr gut.

Zwischen den Rezepten finden sich immer noch Tipps, für den Bürolunch oder auch die schnelle Brotzeit.

Ob man mit diesem Schlank-Joker-Prinzip nun wirklich abnimmt, oder ob man lediglich kleine Sünden durch die Schlank-Gerichte ausgleicht, ganz egal, ich fand alles ausprobierte bisher lecker und die Gerichte treffen genau meinen Geschmack, schön leicht, frische Zutaten, etwas extravagant.

Sehr lecker!

Rezept für die Linsensuppe.

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Ich habe statt des Pak Choi Mangold nehmen müssen, da ich mal wieder nirgendwo Pak Choi auftreiben konnte. Schmeckte aber auch damit gut. Außerdem habe ich NICHT püriert, da der Mann sonst die Nahrungsaufnahme verweigert hätte…

Zutaten:

1 kleine rote Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 Bioorange, 6 getrocknete Datteln, 1 TL Sesamöl, 1 Messerspitze Chilipulver (hab ich weggelassen), 1/2 TL Cumin, 150 g rote Linsen, 500 ml Gemüsebrühe, 1 kleiner Pak Choi (oder eben Mangold), 2 EL Sojasoße, 80 g Ziegenjoghurt.

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Zwiebel und Knoblauch fein hacken, die Orangenschale abschaben und dann den Saft auspressen, Datteln entsteinen und fein hacken. Öl in einen Topf geben und Knoblauch und Zwiebel anbraten, dann die Linsen hinzugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. 10 Minuten köcheln lassen. Chili und Cumin dazu geben, etwas salzen. Den Pak Choi in feine Streifen schneiden und in einer Pfanne mit der Sojasoße scharf anbraten.

Datteln und Orangensaft/-schale zur Suppe geben. Wer mag den Ziegenjoghurt unterrühren, wer nicht mag, läßt ihn weg. 🙂

Nun sollte man die Suppe pürieren, hab ich wie gesagt nicht gemacht, sondern den Pak Choi habe ich einfach untergehoben, anstatt ihn zum Garnieren zu verwenden.

Mir hat es geschmeckt, im Schälchen ist nur meine Probierportion, der Rest ist nämlich mein Lunchpaket für morgen auf der Arbeit.

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Ginger Pig

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Heute würde ich euch gerne mein neuestes Kochbuch vorstellen.

Ginger Pig – Natürlich Fleisch von Tim Wilson und Fran Warde.

Ein ganzes Buch nur vom Fleisch. Ich habe zwar selbst 5 lange Jahre völlig vegetarisch gelebt, aber letztlich mußte ich mir doch eingestehen, daß ich auf Fleisch in meiner Speisekarte nicht verzichten kann und auch nicht möchte. Ich habe dann für mich selbst beschlossen, daß das Fleisch, das bei uns auf den Tisch kommt, hochwertiges Fleisch ist. Keine abgepackten Massentierhaltung und keine Antibiotika Hühnchen.

Außerdem habe ich damals beschlossen, auch einmal selbst zu schlachten, um für mich zu entscheiden, ob ich dies rein hypotetisch könnte. Ich konnte. Zwar hat das Töten eines Tiers mich durchaus Überwindung gekostet, aber es ist kein sinnloses Töten, denn das Tier sättigt mich und meine Familie. Gewisse Dinge bereite ich nicht gerne zu, weil ich den Geruch nicht mag (Leber) oder weil ich mir das Tier auf meinem Teller nicht vorstellen möchte (Kanninchen / Stubenküken). Bei uns gibt es außerdem nicht jeden Tag Fleisch auf den Teller, sondern in einem normalen Maß, der Sonntagsbraten kommt bei uns zwar nicht am Sonntag auf den Tisch, aber es ist durchaus so, daß es ein oder zwei Mal in der Woche wirklich gutes und hochwertiges Fleisch gibt, während an den anderen Tagen Fisch oder etwas Vegetarisches auf den Tisch kommt.

Und genau mit diesem GUTEN Fleisch setzt sich Ginger Pig auseinander, genau auf die Thematik wird eingegangen, denn das Kochbuch ist weit mehr, als nur ein Kochbuch. Ich würde es fast schon als Lehrbuch vom Fleisch bezeichnen.

Es ist daher auch in drei Teile unterteilt. Im ersten Teil werden die verschiedenen Fleischsorten (Schwein, Rind, Lamm, Geflügel, Wild) dargestellt und erklärt. Tierrassen werden vorgestellt, die Bezeichnungen für die Fleischstücke werden erläutert, die Schlachtung und das Zerlegen wird erklärt. Außerdem gibt es Tipps für den Fleischkauf. Worauf sollte man bei welchem Fleischstück achten, welches Fleisch kann man wozu benutzen. Dazu gibt es anschauliche Bilder.

Anschließend findet sich der Rezeptteil, dieser ist nach Monaten gegliedert, was ich persönlich etwas unglücklich fand, da ich es so etwas unübersichtlich fand. Die Monate sind als Gliederung deshalb gewählt, weil sie anzeigen, was in welchem Monat auf einem kleinen Bauernhof an Fleisch zur Verwertung erzeugt wird. Sprich in welchen Monaten was gerade Saison hat und erhältlich wäre, wenn es keine Massentierhaltung gäbe.

Die Rezepte sind alle sehr übersichtlich und gut erklärt. Die Zutaten lassen sich eigentlich alle bei einem guten Metzger (!!!) und im ordentlich sortierten Feinkostladen oder Supermarkt finden. Hier und da waren die Gerichte etwas sehr auf den britischen Geschmack ausgelegt, da würde ich von de Gewürzen her für uns Festlandeuropäer etwas anders abschmecken.

Im dritten Teil finden sich dann Küchentipps, Brattemperaturen und Rezepte für Beilagen und vieles mehr.

Etwas Schade finde ich, daß es nur wenige Bilder zu den Rezepten gibt und hier der Schwerpunkt mehr auf Landschaftsfotos und Bildern der Tiere auf den Farmen lag. Durchaus kein schlechtes Konzept, aber ich brauche zu Rezepten auch Bilder, hier gab es die eben leider nicht zu jedem Rezept.

Grundsätzlich finde ich das Buch allerdings wirklich gelungen und ich bin mir bereits jetzt sicher einiges über die Zubereitung von Fleisch und auch über die Nutztierhaltung gelernt zu haben. Eine sehr interessante Lektüre, für alle, die sich bewußter, aber eben nicht fleischlos ernähren wollen.

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Da wir große Geflügelfans sind, habe ich für uns das marokkanische Hühnchen mit eingelegten Zitronen nachgekocht.

Zutaten für 4-6 Personen:

2 EL Olivenöl, 2 Prisen Safranfäden, 2 Zwiebeln geschält und fein gehackt, 4 Knoblauchzehen geschält und leicht angedrückt, 1TL gemahlener Ingwer, 1TL Zimt, 2 TL Kreuzkümmel, 1 rote Chilischote entkernt und fein gehackt, schwarzer Pfeffer, 1 Huhn (etwa 2 kg), 1 L Hühnerbrühe, 200 g Kalamata Oliven, 2 eingelegte Zitronen, 1 Bund glatte Petersilie und 1 Bund Koriander grob gehackt.

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In einem Schmortopf das Olivenöl erhitzen. Die Zwiebeln darin anschwitzen, Knoblauch, Ingwer, Zimt, Kreuzkümmel, Chili, Safran und Pfeffer eine Minute mitdünsten. Das gesäuberte Huhn mit der Mischung innen und außen bestreichen.

Huhn in den Topf geben, Brühe dazu und alles leicht köcheln lassen. Deckel drauf und das Huhn 1 1/2 Stunden garen. Dabei zweimal wenden. Es ist servierfertig, wenn beim Einstechen an der dicksten Stelle klarer Saft austritt. (Da wir die Haut gerne kross haben, habe ich es dann noch mal 10 Minuten bei starker Hitze in den Grill geschoben)

Anschließend Huhn aus dem Topf nehmen und warmstellen. Bei starker Hitze aufkochen und die Brühe auf die Hälfte reduzieren. Die Eingelegten Zitronen in Spalten geschnitten dazu geben, Oliven und Huhn beifügen. Nochmal 2 Minuten köcheln und mit Couscous als Beilage servieren.

Wir fanden es wirklich lecker. Die Garzeiten stimmten perfekt. Die Mengenangaben waren ebenfalls gut. Ich habe allerdings ein kleineres Hühnchen genommen, da wir nur zu Zweit sind.

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Blogevent – Aus Sultans Küchen

Blog-Event LXXXV - Aus Sultans Küchen (Einsendeschluss 15. März 2013)

Ich habe mich entschieden an meinem ersten Blog-Event teilzunehmen.

Und zwar reizte mich der Event „Aus Sultans Küchen“ einfach zu sehr, um nicht mit zu machen.

Dies hier ist ist also mein Blogbeitrag für den Event.

Hier findet ihr den Link zum Event: Aus Sultans Küchen

Und hier den zur Gastgeberin: Ninive

Ich hab lange überlegt, was ich denn machen könnte und mich letztlich dafür entschieden ein kleines orientalisches Menü zusammen zu stellen.

Hier kommen also die Rezepte für Börek mit Spinat und Hackfleisch, ein Mango-Safran-Smoothie, eingelegte Zitronen und Maronenküchlein mit Zimt.

Börek (Aus der Lust auf Genuss 10/12):

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2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 2 EL Ölivenöl, 450 g Blattspinat, 4 EL Milch, 70 g Butter, 300 g Schafskäse, Salz und Pfeffer, Ras el Hanout, 1 Packung Yufka-Teig (Ich nehme immer diesen Filo-Teig, den gibts bei uns im Supermarkt)

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Zwiebeln und Knoblauch abziehen und fein hacken in dem Öl leicht glasig anbraten, das Hackfleisch hinzugeben, wenn es schön gebräunt ist, mit dem Ras el Hanout nach Geschmack würzen. Spinat dazu geben.

Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

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Eine große Auflaufform einfetten, ein Blatt Yufkateig hineinlegen, mit einer Mischung aus der weichen Butter und der Milch bestreichen, die Ränder über die Auflaufform überstehen lassen. 2 weitere Blätter auf die gleiche Art in die Form legen und bestreichen. Mit 1/3 der Hackfleischmasse belegen und mit dem 1/3 des zerbröselten Schafskäses bestreuen. Wieder 3 Lagen Teig mit Milch und Butter befeuchtet auflegen, 1/3 Hackfleischmasse dazu geben und 1/3 des Schafskäses darauf verteilen. Dies noch einmal wiederholen.

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Zum Abschluß ein Blatt des Yufkateigs über alles breiten und die Ecken der unten liegenden Teigblätter umschlagen, so daß alles gut bedeckt ist. Die restliche Milch mit Butter darüber träufeln und alles in den Backofen geben. 30 Minuten goldbraun backen.

Anschließend in breite Scheiben schneiden und auf dem Teller hübsch anrichten.

Eingelegte Zitronen (aus der Lust auf Genuss 10/12):

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3 Zitronen 60 g Meersalz

Die Zitronen können als Gewürz zu jedem Fleisch oder Gemüsegericht hinzugegeben werden, allerdings sollte man dann auf jegliches weiteres Salz verzichten.

3 Zitronen unter warmem Wasser abwaschen, dann in ein großes Einmachglas geben und mit kaltem Wasser bedecken und kühl stellen. Drei Tage lang einmal täglich das Wasser austauschen. Am dritten Tag die Zitronen abtrocknen und mit je 4 Längsschnitten versehen. In die Schnitte das Meersalz geben und die Zitronen wieder in das gesäuberte Glas geben. Mit kochendem Wasser aufgießen, und das restliche Salz dazu geben. Das Glas an einem dunklen kühlen Ort 4 Wochen marinieren. Anschließend kann man die Zitronen wunderbar zum Würzen verwenden. Ich finde sie köstlich!

Mango-Kokos-Safran-Smoothie

(leicht abgewandelt ebenfalls aus der Lust auf Genuss 10/12)

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Für zwei Gläser:

100 g Kokosflocken, 5 Safranfäden, 2 Kardamomkapseln, 10 g Palmzucker, 100 g Mangofruchtfleisch, 3 Passionsfrüchte.

500 ml Wasser, mit den Kokosflocken, den Safranfäden, die Kardamomkapseln und dem Palmzucker aufkochen, dann vom Herd ziehen und 10 Min. abkühlen lassen. Alles durch ein Sieb gießen und den Kokossud etwa 1 Stunde kühl stellen. Das Mangofruchtfleisch mit dem Kokossud begießen und pürieren, die Passionsfrüchte halbieren und auslöffeln, den Inhalt in den Smoothie geben.

Maronenküchlein mit Zimt: (Aus der Lust auf Genuss 2/2013, leicht abgewandelt)

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1 Vanilleschote, 300 g Butter, 200 g Zucker, Salz, 5 Eier, 375 g Mehl, 1 Pckg. Backpulver, 4 EL Milch, 80 g Maronen (vorgegart), 2 EL Rosenwasser, 1 EL Zimt.

Die Butter mit dem Zucker und dem Mark der Vanilleschote schaumig schlagen, eine Prise Salz hinzugeben, die Eier beimischen und dann Milch, Mehl und Backpulver unterrühren. Den Backofen auf 160 Grad vorheizen, die Muffinförmchen einfetten und mit 2/3 des Teigs befüllen. Das übrig gebliebene Drittel Teig mit den gehackten Maronen, dem Rosenwasser und dem Zimt vermischen und den dunkleren Teig über den hellen geben. Die Muffinförmchen in den Ofen stellen und goldbraun backen.

Fotos folgen… 🙂

Brathühnchenwoche Tag 2 – heute wird gehühnersuppt!

Heute starte ich in den zweiten Tag der „Jamie“ Brathühnchenwoche. Benötigt wird heute eine Handvoll von den Süßkartoffeln und dem Mais, die mit im Bräter waren und die gestern bereits aus den Hühnchenknochen gekochte Hühnerbrühe.
(Gestern haben wir jeder etwa 100 g Hühnchenfleisch und knusprige Haut (ok, die hat nur mein Mann gegessen, ich mag sie nicht), dazu jeder etwa eine Handvoll des Gemüses und eine Portion in Knoblauch angebratenem Spinat mit griechischem Joghurt mit Meersalz und Zitrone gegessen.)

Heute gibt es eine wärmende Hühnersuppe mit viel Gemüse.

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Zunächst habe ich gehackte Korianderstiele in ein wenig Olivenöl angebraten, dann etwa eine Handvoll des Gemüses vom Brathähnchen dazu gegeben. (Den Mais habe ich vom Kolben abgelöst) Anschließend habe ich Tellerlinsen (ohne Einweichen), eine Dose stückiger Tomaten, sowie den einen Liter Hühnerbrühe darunter gemischt. Kurz aufkochen und ein wenig mit Pfeffer und Salz würzen.

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Als Beilage gibt es Papadums, in der Jamie heißt es, man soll sie fertig kaufen, Fertige hab ich aber noch nirgendwo gesehen, meine Versuche sie komplett selbst zu machen, haben immer ziemlich krüppelige Ergebnisse erzielt. Daher kaufe ich sie getrocknet in der Feinkostabteilung unseres EDEKA und frittiere sie kurz in der Pfanne, wo sie herrlich aufpoppen und wirklich knackig werden.

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Außerdem habe ich etwas Sesam mit Garam Masala in einer Pfanne geröstet und damit die Suppe bestreut.

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Schmeckt wirklich sehr orientalisch und würzig und so langsam schwant mir auch, daß ich tatsächlich die ganzen 6 Tage mit nur einem Hühnchen auskommen könnte… aber wir werden sehen.